Der israelitische Volkslehrer
- Journal
- Der israelitische Volkslehrer
- Volume
- 2 (1852)
- Issue
- Heft 1 (Januar 1852)
- Date
- 1852-01-01
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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in Deutschland. treten, das zum Heile Aller begründet ist! .Möchten sie zur Verbreitung und erfolgreichen Wirksamkeit der Ansprache, welche von der Direktion erlassen und in die Gemeinden gesendet werden wird, das Ihrige mit Feuereifer beitragen! Möchten aber auch die israelitischen Gemeinden nicht versäumen, ein Institut zu unterstützen, welches ihren Rabbinern und Lehrern den in der Gegenwart so erschwerten Beruf erleichtere durch einen erheiternden Blick in die Zukunft ihrer Familien! Die Israeliten müssen Alles aus sich selbst schaffen; aber wie dem Einzelnen das Bewußtsein so lohnend ist, wenn er nächst Gott sich selbst Erhaltung und Emporkommen zu verdanken hat, so erhebt auch unsere Glaubensgenossenschaft das lohnende Selbstgefühl, so viele Jahrhunderte hindurch nur aus dem Borne der Gemeinnützigkeit die lebenspendende Nahrung und Wachsthumtreibende Kraft geschöpft zu haben. Möge diese Quelle gesegnet sein und bleiben! möge aus ihr auch den Wurzeln unseres neuen Instituts der Lebenssaft zu Theil werden, welchen dasselbe, zum blätterreichen Baume herangewachsen, einst als belebende Luft dankbar ersetzen wird! — Wir werden in unserer Monatsschrift über den Stand der Angelegenheit von Zeit zu Zeit weitere Berichte mittheilen. 4. Bücherschau. Heine s hebräische Melodieen. Aus dem Komarnsro von H. Heine. Hamburg. Hoffmaun & Campe 1851.) (Fortsetzung und Schluß.) (Jehuda ben Halevi.) Das ist der hohe Vorzug des Genie's, daß, was Andere aus dem Verstände, mit vieler Anstrengung, und dennoch mangelhaft schreiben, jenes aus der Anschauung, leicht und vollendet, darstellt, wie die Griechen in ihrer Götterlehre die Weisheit als 24-