Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 45 (1904)
- Issue
- Heft 96 (5.12.1904)
- Date
- 1904-12-05
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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fintfluthlichen Zeit überhaupt keine Ahnung davon hatte. Nun. hätte diese Annahme ihre Richtigkeit, dann könnte dies wohl in's Treffen geführt werden. Allein dem ist nicht so. Thatsache ist vielmehr, daß es schon Adam peatan oax übertragen wurde, den Neumond zu heiligen und die Zeitrechnung danach einzurichten. und von Adam wurde diese Institution seinen nicht heidnischen Nachkommen von Geschlecht auf Geschlecht überliefert. irvprb an kt tj?a aara rsta ro rcswa 222 p 12 trainn np w: ent stmaef2a. a*7ix2 na vjcss ':sti vana tgrap nt stcrcoi aisau nrw W2i ,acn atma W»ä2 n'22. -m rr pae airht aa pice enicö iiK i:yo nvn 12 panan 12 cenm 0*» paoi "TBS B3931 *7!inS -ICD 01» 12 pDD 2'nstl .ia tr n -!CD pas» si rA 1 c 0 *]iam 131 aara nst man iinwi .7N2 -pitw w na.sprb Des Weitern hebt Herr Löwy hervor die Worte des *8n Sabbat 33 b. cenn?]st anhv iaob rorce* no onblr naA. Und nachdem Herr Löwy dies nach seiner Art erklärt, knüpfte er daran folgende Bemerkung: „Es existirt aber kein Mondjahr, ebenso wie es keinen Sonnenmonat gibt, folglich kann sich die Anzahl der Monate nur auf das Sonnenjahr beziehen." Astein auch hierin ist es Herrn Löwy ergangen, wie früher. Wahrlich, es gehört weniger Nachdenken dazu, um einzusehen, wie unhaltbar diese Auffassung ist. Abgesehen davon, daß die in Betracht kommende 'V-Stelle einen anderen, vielleicht richtigeren Sinn zuläßt, steht die Auffassung des Herrn Correspondenten im Verhältniß zum jüdischen Luach-Jahre in Widerspruch. Sind die Jahre, welche wir anerkennen, nach denen sich die Feste und das ganze jüdisch-praktische Leben richten, nicht Mondjahre? Wohl hat der Mond keine Analogie, dies kann nur mit der Eigenthümlichkeit der Sonne, welche in einem Zeitraum von 365 Tagen herumkreist, in Verbindung gebracht werden. Gleichwohl lehrt die Tradition, daß zwölf Mondmonate ein Jahr ausmachen. Wie es der 0*201 richtig bemerkt, c aara arr6 airest 'wr : 2*n irainn enap n*o k'bo .aairb njio nrat Daran natrn ’par6 ncor DD' 2121 train N *2 71 nb'D o*tro mpoi DD' an« '» n:vb 7170 nrist w ,|2K aa 1BD2 7N2 a'271 1221 12 7Iwb DD' D'2D pstv pao 'a Dir N2D 101» '21 7IDD2.Dir. 2? tt^> sp P212 m vir wir *02 Dir '•enoi trän O*' nxo sforti nenn mo' pa02 710 am 0*201.1 iri02 oDcnv ^’pi aiaob — nnrb pPDip .•no’Da io«» ouro pi |X2 sbv vb '21 02 ,pv'DV Freilich mutz sich selbst das Mondjahr im ' Rahmen des Sonnenjahres bewegen. Bekanntlich war es Pflicht, darauf zu achten, daß das Pesach-Fest m der Zeit des 2*2« der Gerstenreise, die unter dem Einfluß der Sonne steht, falle, sollte aber die Gerste um diese Zeit noch nicht reif sein/ so müsse durch Einschaltung eines zweiten Adar die Ostern verschoben werden, eine Institution, der nunmehr durch unser Kalender- System entsprochen wird; daher erklären sich — beiläufig bemerkt — die Worte des ND «Di o*2öm nenn '.*tr cn omoraa laste? caem. e?ana inap denn wie eben erörtert, wurden die Mondmit den Sonnenjahren in Einklang gebracht. Aus all dem Angeführten erhellt,'daß selbst dann, wenn wir uns der Auffassung des Herrn Löwy inschließen und '*tm die Worte in den Mund legen: „Wie die Wochen ihre bestimmte Zahl haben nach Monaten, so haben auch die Monate ihre bestimmte Anzahl nach Jahre", nichts anderes darunter zu verstehen ist, als ein Mondjahr, dem der Charakter eines Jahres angedichtet wurde, was auch dem Ausdruck entspricht, denn wie ich in nieinem letzten Schreiben bereits dargethan, schließt das Wort cmn einen anderen Sinü als Mondmonat aus (vergl. auch '*en Sanhedrin 13b irrvn pst mmnnetr .aacb bv stbst bwa mit dem Ausdruck erm wird nur die Zeit gemeint sein, da der Mond sich erneut mo mn starr, ti?p von Jbn Esra 112271 *021 icst vb nonb pcimo tn bstis" mae?. '2 icsti Das 12 latr’non kram bo '2 r.est Wort *enia. ist also weder in buchstäblicher, noch in bildlicher Hinsicht nicty anders als auf Mondmonat zu beziehen. Schließlich möchte ich auf meinen ersten Artikel verweisen, wo ich die Ansicht des 0-2 genügend erörtert. Beris Winter, Rabbiner. vermischtes. KüazelSau, 28. Nov. Tie israelitische Gemeinde hier hat vor einigen Tag.n am unteren Kelterweg einen Bauplatz um 150V M. für eine zu erbauende Synagoge gekauft. Druckfehler-Berichtigungen. Hardheim. In dem Referat Barmizwah-Feicr und Borbereitung soll es statt in vorletzter, jüngster Konferenz heißen. In dem Aufsatz: „Zum fünfzigjährigen Jubiläum des Breslauer Rabbiners e m i n a r 3* in Nr. 94, muß cS in dem Passus: „der letzte Satz enthält gar eine Verbindung dcs Talmud und seiner Autoren", statt Verbindung. Verleumdung heißen. Wochen-Kalender. Donnerstag. 8. Dezember. 30. Kislew, n"n n. Trrißag, 9. Dezember. 1. Thebet. n-n 2 or*. Sabbat-Anfang ht Mainz u. Frankfurt a. M. 4 Uhr 00 Mn. vamstag, 10. Dezember. 2. Thebet. roTtn naun .ypo. Sabbat-AuSgang in Mainz u. Frankfurt a. M. 5 Uhr 15 Min. — Berlin 4 Uhr 42 Min. — München 5 Uhr 08 Min. — Stuttgart 5 Ubr 11 Mn. — Strahburg 5 Uhr 20 Mn. — Bosen 4 Uhr 30 Min. - Stettin 4 Ubr. 35 Mn. - BreÄau 4 Uhr 34 Min. — Nürnberg 5 Uhr 04 Min. — Wien 4 Uhr 50 Mn — Baris 5 Uhr 00 Mn. — Prag 4 Uhr 45 WH»,