Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 43 (1902)
- Issue
- Heft 39-40 (15.5.1902)
- Date
- 1902-05-15
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Quelle; nach 20 Stufen kommen wir in eine Kammer (ungefähr 4 Meier lang und 3 Meter breit), welche als Vorbaderaum gedient hat. In der Wand nach dem Hauptbaderaum finden wir vier Fensteröffnungen, je zwei über einander, welche als Lichtquelle für die Kammer dienten. In der anschließenden Wand sehen wir weiter eine nischcnartige Oeffnung, über deren frühere Verwendung man nichts Bestimmtes sagen kann. Um. nun von der Kammer , zum Hauptbaderaum zu gelangen, steigen wir durch ein Portal 14 Stufen weiter hinab bis zum ursprünglichen Wasserspiegel, von welchem weitere sieben Stufen bis zur Sohle des Bades führen. Der Raum, in welchem wir uns nun befinden, macht uns etwas frösteln; über uns wölbt sich das derb behandelte Mauerwerk bis zu einer etwas über ein Meter großen Oeffnung, welche ursprünglich als einzige Lichtquelle des Bauwerkes vorhanden war. Heute ist sie von einem schmiedeeisernen Gitter gedeckt, welches als. Fenstergitter an einem im romanischen Stile erbauten Häufe in der Judengasse, dem früheren „Tanzhause," gedient hat. Den. Wasserbehälter umgibt nach, drei Seiten hin Mauerwerk von rothen Sandsteinblöcken, das ihm den Eindruck einer natürlichen Felsenquelle verleiht. Das Bauwerk, im frühromanischen Stile ausgeführt, umfaßt eine Vodenfläche von ungefähr vier Meter im Quadrat. Mag auch das Friedberger Bad in monumentaler- Hinsicht "das hiesige überragen, als ein Denkmal des frühromanischen Stils wird auch dieses unter den Denkmälern, die uns noch Kunde geben von der Kunst aus vergangenen Zeiten, einen hervorragenden Platz einnehmen." Rothschild. Frankreich. - Paris, 14. Mai, Gegenüber verschiedenen von dem klerikalen Schriftsteller Hugues le Raux in fremden Zeitschriften ausgestreuten Behauptungen über Drryfus schreibt Emile Zola heute in einem an die „Aurore" gerichteten Briefe: „Ich muß mein Schweigen brechen. um diese Behauptung auf das formellste zu demen- Liren. Niemals hat Alfred Dreyfus ein Gesuch um Begnadigung unterzeichnet, niemals hat er sich auch nur einer Unkorrektheit schuldig erklärt. Heute wie immer trete ich für seine volle Unschuld ein und ich habe für seine Person die größte Bewunderung und Zärtlichkeit bewahrt. Ich erwarte die unausbleibliche Gerechtigkeit. Was mich allein betrübt, ist, daß keiner von denen, die es wissen und in der Lage sind es zu thun, den Muth findet, Frankreich von dem schmachvollen Nebel zu heilen, an dem es noch immer leidet." Diese erhabene Aufgabe bleibt Emile Zola allein, überlassen. Red. d. „Jsr." vermischtes London, 12. Mai. Mit tiefem Bedauern theile Ihnen mit, daß der wohlbekannte, allgemein beliebte Redakteur des „Jewish Chronicle" Herr Asher I. Myers nach längerem Leiden heute verschieden ist. Paris, 12. Mai. (Stichwahlen.) In Algier unter» lag auch der letzte Antisemit. I I Tr Neues vornehmes Pensionshaus ]. Ranges unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Rabb. Dr. Auerbach, Halberstadt, mit Genehmigung Sr.Ehrw. Herrn Landrakbiuer Dr. Ralf, Braunschweig. Stetig? rituelle«'Etablissement. Am Walde an schSnst. staubfreier Lage, 46 Salons mit Balkons der Neuzeit elegant eingerichtet. Bekannt ansaerget?ßhn!!ch gute Küche. - Diners und ä la carte zu jeder Zeit, volle Pension mit extra guter Verpflegung incL Wohnung von 6,50 Alk. an. Jeden Samstag Gottesdienst in eigener von Herrn Professor Geb, Hannover, erbauten Synagoge im Parke des Hotels. [3769 Geöffnet vom 1. Mai bis 1. Oktober. Besitzer: Iflav Hechtlj Kopenhagen. im Mai. Cs dürfte für weitere Kreise von Interesse sein, daß in dem zwischen Wala und See geleqenen Seebade Toarbek (bei Klampenbura—Kopenhagen). wie in früheren Kahren ein streng rituelles Pensionat lmöburte Zimmer nebn Pennon) wieder erönnet ist. Etwaige Rellektauten erhalten nähere Auskunft beiR.Grün. Sommerpensionat. Mlla ,Bakkehus^ Toarbek bei Klampenburg (Kopenhagen). Adresse in Kopenhagen. Store Kongensgasse 27. . Ur den folgenden Theil M die Nedactiov nicht verantwortlich. eie «rtoettmt anterntan» niemals eine Prüfung te Qm es? K? rituelle Zuveriästigkrtt der augexrtefrne» paaren. sie öejte&sr tote* wenn Re in dieser glnftät grRHrrt sein vollen, vir?^rrrsnugea. Vrlerenrea etc. selbst einer Eoutroie pt traUrtoetfett.- fWjlnft der Suserateuaauahme ist Nets: für die Woutagsnsmmri^ L-Är^eaaHrnh S Uhr. für die Vounerstagsnamiuer. Mittwoch Mittag iS Uhr^ Rufer Statt gelaugt regrlmäSIg Noutag uud Lormerstag ia de« KLsudL^oea rum Versandt. Neciamatiaueu wegen pr späte« Glntrefseu» d^ Urdr say btt der derressende« xostaustait ,« mache«. Offerte« auf Lhi^raunouce« werde« täglich, mit Aasaahiae so« Samstag audZ-autaa .i *• ' DtHrrwforbrrt- : JCötel-cßesJfzer.' fei/jfei (Qzßtlfcti geh: Soldschmidt ~ cßad Örb. D . .. S&amberg. . SittaiTO ■' Tllla. : Ewlsslien gee und Wald gelegen.