Jüdische Korrespondenz
- Journal
- Jüdische Korrespondenz
- Volume
- 4 (1918)
- Issue
- 24 (25.7.1918)
- Date
- 1918-07-25
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 8 Jüdische Korrespondenz. Nr. 24 des zweiten Adar mit Taw, statt Tinjaii (Red. 8, 6). Zu mnemotechnischen Zwecken wurden als Simon Merkzeichen, aus einzelnen Wörtern Buchstaben herausgehoben, und aus ihnen oft mehrere uns jetzt nicht mehr verständliche Worte gebildet. Wie hoch die Mnemotechnik als Stütze des für das Studium des Gesetzes wichtigen Gedächtnisses geschützt wurde, beweist der Ausspruch: Die Thora kann nur durch Simanim erworben werden lErub. 54 b). Für Unterrichtszwecke wurden vielleicht aus Rücksicht aus das Verbot der Rabbiner, einzelne Abschnitte der Bibel zu kopieren, Tciltertc in der Weise ausgeschrieben, daß bloß das erste Wort eines Verses genau kopiert, während die anderen nur in Abbreviaturen angedeulel wurden. Diese Verkürzung hieß Sirugin, d. i. Unterbrechungen. In dritter Bedeutung ist Sofer^ein Titel, den im Gesetze erfahrene Männer, „Schristgelehrte", erhielten. Literarische Sosrim begegnen wir zuerst bei Jirmijahn, der ihre Ansichten bekämpft. Er selbst sorgt auch dafür, daß seine Reden für! kommende Geschlechter ausgezeichnet werden. Der bekannteste literarische Soser ist Esra, die auf ihn folgenden Gesetzeskundigen, die zur Zeit des Bestandes des zweiten Tempels blühten, bilden den Stand der Soserim. Ob Soser neben dem Forschen im geschriebenen Gesetze auch praktische Schreibertätigkeit, vielleicht durch Anfertigung von Abschriften der Thorarollen, ausüblen/ läßt sich nicht ausmachen. Doch wissen wir von R- Meir, daß er mit weiten und gründlichen Kenntnissen des Gesetzes, die ihn zum Tragen des wisienschastlichen Sosertitels berechtigten, auch im Schreiben gewandt war, und seine technische Fertigkeit auch gewerbsmäßig nützte. Kohelel zu 2, 8, weiß von ihm zu berichten, daß er ein Katwan muwchar war. Zu erwähnen ist noch, daß mehrere Rabbiner den Eigennamen Safra, Soserim, trugen (Sabb. 124 a, 4 a). Die Chronik in Ruth erwähnt von einem Verwandten des Königs David, daß er ein mewin wesofer, nach Lüws Auffassung ein Bibelausleger und Schriftsteller war. Spendenausweis für die Schulen der „Agudas Iisroek", Wien, II-, Große Ä'farrgaffe 23 für Wonat Tarn«; 5678. Stolzberg, Kolomea K 140 —; Türkei, Wien X 80-—; Samlung, Hcilpern K 58-—; Blum, Stole K 40 —; Neuringer, Wien K 16-50; Biberstein, Husiatyn K 12-—'; Sternderg, Klausenberg K 10-50; Rabb. Moses Heschel, Kopyczynce K 1l»-—. Io L v-—: Bonol, Tarnow; Kries, Wien; Ekstein, Kobuszow; Axelrot, Brody; Brander, Sadagara; Rosenblatt, Skolot; Selmire, Brody; Kästen, Sadagära; Dorslauser, Brzesko; Zinger, Kossüw X 8-—. Je K 6*—: Braun, Savok; Zellermayer, Monasterzyska; Loufer, Wien; Chojmowicz; Samet, Kälusz; Holler, Wien; Kleinfeld, Bursztyn; Kohn, Stanislau; Teitler, Czernowitz; Kümel, Kalusz; Obstseld, Baligrud; Krum, Starozyniotz; Boxhorn, Podheice; Herz, Nadwnrna; Steinberg, Belz; Reis; Altschiher, Kopyczynce; 'Reumann, Lopatyn; Strumberger, Kolomea; Spira, Jerusalim; Tischhcim, Budki; Streisam, Bnczacz; Dramontenstein X 4-50. Jo K t—: Hauser, Przemy-l; Rapaport, PrzemyZ; Kelhammer, Czernowitz; Weiß; Abraham, Stanislau; Gottesmann, Jerzerzany; Katz; Srrahlberg; Blumberger, Berg, Grödek; Strisower; Langsam, Bleiberg, Stanislau; Beck, PrzemyZ; Ronis, PrzemyZ; Schreier, Nadwörna; Feller, Zolkiew; Sonnenschein,Husiatyn; Weimraub, Przemy^lann; Konen, Kolomea; Fingcrhut; Albrum; Bcrol, Czernowitz; Kohl, Stanislau; Lüw; Aufrichtig, Schciner, Rohatyn) Schächter, Kolomea; Scheiermann, Kolomea; Spitz, Przemy-l; Symchowicz, Sanok; Backenrot, Gorlice; Torten, Stryj; Salzberg, Seret; Lang, Trembowla; Bergmann^ Halicz; Meiseles, Cholojw; Weisstein, Brzozany! Inster, Kälusz; Ostenski, Zboröw; Becker; L-ycher! Horn, Brody; Schächter, Zawatow; Robinsohn; Auerbach; Goldberg: Ehrenpreis; Segal, Udnuw; Grund, Krakowitz; Schleider; Rosenstorch, Wien; Feigenbaum, Tarnopol; Salzberg; Spindel, Grudek; Betmann, Nadwörna; Keßler, Stanislau; Rostoker; Balaban, Janüw; Zweig, Kälisz; Meier, Sniatyn; Freiwald, Rohatyn; Heller, Tarnow; Mecis, LeKiöw; Ehrlich, Stanislau; Kreindle, Kolomea; Fechlbaum, Mo-cist; Weiß, Groöek; Kohl, Kämionka; Ginsberg, Bnczacz; Berger, Seret; Knoll, Czartkow; Korn; Goltesmann; Engelberg, Przemy-l; Goldberg, Lemberg; Frankel, PrzemyZ; Spira, Bursztyn, Radworna; Haber, Tlumacz; Krämer, Turka; Hiljenrot, Kolomea; Ginsberg, Bnczacz; Spiegler, Grödek; Schwarz, Chodorüw; Rosner, Safet; Mayer, Wilkow; Bursztyn, Brody; Rosenzweig, Trembowla; Kupferberg, Grudek; Kantor, Kolomea; Horowitz, Brody; Dreier, Ottynia; Spindel, Lisig; Okner, Brody; Fisch, Kolomea; Kümmel, Bnczacz; Brot; Rabbinowicz, Sadagvra; Goldberg; Nagler, Stanislau; Kremer, Kolomea; Helier, Klausner, Gorlice; Feninger, Stanislau; Zins, Krystynopol; Salpeter, Kolomea; Hubel, Drohobycz; Mekler, Mendel, Beiz; Schosser, Worochta; Groß, Worochta; Herz, Zielona; Lazer, Trembowla; Klausner, Gorlice; Blech, Stanislau; Wieselmann, Nadwörna: Engel, Mikolajow; Wilder, Lopalyn; Zellinger, Rohatyn. 3tK2--: Sammler, Radworna; Bursztyn, Tarnow; Kupsermann; Geller, Kalusz; Ebensiein; Günsberg, Chachpatyn, Stanislau; Bernstein, Tarnow; Beckman; Stern, Kolomea. Ein vorzügliches Hand- und Nachschlagebuch. : Ein interessantes Dokument aus großer Zeit. : Soeben erschienen; Der Friede im Osten Noten, Manifeste, Botschaften, Reden, Erklärungen, Verhandlungsprotokolle und Friedensverträge mit der Ukraine, Russland und Rumänien. Der Kampf der Entente gegen den Frieden. Die russischen Randvölker. Mit Einleitung und Anmerkungen von I. KREPPEL. 20 Bogen Großoktav. Preis 12 Kronen. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen sowie vom VERLAG „DER TAG“, WIEN, VIII., ALSERSTRASSE 55. Ata Jisroel MM _ II., Große Schiffgasse 8. ____ Gebetstunden in der Zeit vom 17. Ab bis 2. Elul 5678 (26. Juli bis 9. August). Freitag, 17, Ab: Sabbateingang 8 Uhr. Sabbat. 18. Ab: Morgengebet 7 und 9 30, Mincha 1-05. Pirke Aioth Vortrag 430, anschließend Mincha. Sabbatausgang 915, An Wochentagen: Morgengebet um 5-45 und 6 30, Mincha 8 Uhr. Freitag, 24. A b : Sahbateingang 8 Ubr. Sabbat. 25. A b: Morgengebet 7 und 9 30, Mincha 105. Sabbatausgang 9 05. A n Wochentagen wie oben. 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