Jüdische Korrespondenz
- Journal
- Jüdische Korrespondenz
- Volume
- 4 (1918)
- Issue
- 20 (13.6.1918)
- Date
- 1918-06-13
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/3495278-3495381-3495399--0674-3521384- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Seite 8 Jüdische Korrespondenz. Nr. 20 ~ Das ~ Allgemeine jüdische Arankenhaus „Schaare-Zedek" zu Jerusalem bittet für seine Ilranken. Grqanisation rein europäisch Isolierhäuser für Ansteckende Geschästslettung: Frankfurt a. M. Aufnahme unterschiedslos für Alle Postscheckkonto Nr. 156.056 Men. höchste Anerkennung aller Behörden ..— ■ ... hält sich für gewissenhafte Uebernahme von Stiftungen empfohlen! Betten - Zimmer — Fahrzeit Gedenktafel Stiftungen. Alan fordere die Bedingungen ein. Briefe zu richten nach Röderbergweg 6z. Zeichnet Kriegsanleihe durch den Kriegsanleihe-Zeichnungsverein „Agudas Jisroei“ Wien, II., Große Pfarrgasse 23. WM" Bequeme Zeichnungsmodalitäten und -Bedingungen in "MW WM- Anteilen ä K 25—. Zahlbar in kleinen Monatsraten. -MW Ausruf. Unsere aus der Gefangenschaft heimkehrenden Krieger befinden sich zum größten Teile in einem Zustand arger Verwahrlosung. Besonders hinsichtlich der Wäsche herrscht die allerärgste Not. Die Heimkehrenden haben entweder gar keine, oder nur ganz zerlumpte Leibwäsche, welche als Trägerin von Ungeziefer und Jnfektionskeimen gelten kann. Es besteht somit die Gefahr, daß durch die Heimkehrer Epidemien, insbesondere Fleckfieber, eingeschleppt werden. Es ist daher ein Gebot der allgemeinen Volkswohlsahrt. daß jeder zurückgekehrte Krieger so rasch als möglich mit gebrauchsfähiger, hygienisch einwandfreier Wäsche versehen werde. Abgesehen davon, verdienen es wohl die zurückgekehrten Krieger in erster Linie, daß sie baldigst wieder einem menschenwürdigen Dasein zugeführt werden. Bei dem drückenden Mangel an Tertilprodukten und dem ins Vielfache gesteigerten Bedarf für unsere Armee ist aber die Heeresverwaltung außerstande, nunmehr auch für die Heimkehrer Wäsche in ausreichender Weise aufzubringen. Das Kriegsfürsorgeamt wendet sich daher an jene Teile der Bevölkerung, die in ihrem Haushalte noch über derartige Bestände an Wäsche verfügen und in der Lage sind, irgend ein entbehrliches Wäschestück der ' nachstehend bezeichnten Art abzugcben. Die Sammlung wird ausschließlich aus Männerhemden und Männerunterhosen, und zwar in noch gebrauchsfähigem und gereinigtem Zustande beschränkt. Da möglicherweise der Fall eintreten könnte, daß die steigende Not an Wäsche für Zwecke der Volksbekleidung und des Heeresbedarfes es späterhin erforderlich macht, eine teilweise Inanspruchnahme der Wäschebestände in den besser versorgten Privathaushaltungon in Erwägung zu ziehen, wird Vorsorge getroffen, daß diejenigen, die sich an der Wäschesammlung für Heimkehrer durch geschenkweise oder entgeltliche Ueberlassung von Wäschestücken beteiligen, späterhin von einer Heranziehung ihrer Vorräte an den betreffenden Wäschelorten befreit bleiben. Dies erfolgt in der Weise, daß jeder, der von je einem Dutzend Männerhemden oder Männerunterhosen je ein Stück kostenlos oder je zwei Stück gegen Bezahlung abgibt, eine besondere Bestätigung hierüber ausgestellt erhält. Im Falle der entgeltlichen Ueberlassung wird für jedes brauchbare Männerhemd ein Betrag von K 32— und für jede brauchbare Unterhose ein Betrag von K 8'— bar vergütet. Ein Teil des Ergebnisses dieser Wäschesammlung wird Volksbekleidungszwecken zugeführt werden. Gaben von Wäsche worden jederzeit in Wien von der Sammelstelle, IX., Währingerstraße 32 (Telephon 12.367), außerhalb Wiens von den Militärstationskommanden und den Gendarmeriepostenkommanden entgegengenommen; weiters von den Lokalkomitees, welche gewiß wieder mit patriotischem Eifer ihre Tätigkeit entfalten werden. In Wien werden die Wäschestücke auch nach vorherigem Aufruf vom Kriegsfürsorgeamt des k. u. k. Kriegsministeriums, IX., Berggasse 20 (Telephon 14.171, 12.516, 14.575, 14.322), direkt bei den Besitzern abgeholt. Dorthin sind auch alle Anfragen und Mitteilungen zu richten. Zur Erlassung dieses Aufrufes und zur Veranstaltung der Sammlung hat das Handelsministerium im Sinne des 8' 28 der Ministerialvcrordnung vom 21. September 1917, R.-G.-Bl. Nr. 383, die Bewilligung erteilt. Wien, im Mai 1918. Seibt, G. d. I., m. p. tt HELDOLANA“ mmm 8 Eine neue erprobte Methode, den Gesichts- L teint rein zu erhalten, alle Hautunreinigm keilen zu beseitigen und der Haut jenen ® reizenden, verführerischen Hauch zu ver- R leihen. Man benetze Gesicht, Hände, Hals K und Körper mit Wasser, bestreiche dann mit einer Schichte „HELDOLANA“ und wasche die Haut nach einer Weile ab. Bald wird ® man von dem frischen, blühenden Aus- ® sehen überrascht sein. Selbst Runzeln § und Falten verschwinden nach dieser Pro- K zedur und von Sommersprossen, Wim- ® rnertn und sonstigen Hautunreinigkeiten 8 bleibt keine Spur. Erhältlich in Parfümerien, K Drogerien, Apotheken, sonst beim Haupt- © depot: Apotheke „zum grünen Kreuz“, Wien, J I®©«®®©® XIII., Linzerstraße 42. OGKKKKEZ Residenz-Atelier il für moderne Photographie (F a WIEN m j I.. Fleischmarht 1. I Wien, I., Seitenstettengasse 5 empfiehlt ihr reichhaltiges Sortiment in: Talmud-, Deeisoren- und rabbinischer Literatur, Bibelu. Konunentarwerke, neuliebräisehe u. jüdische Belletristik, hebräische Lehrbücher u. Grammatiken. Reiches Lager an Judaieis. U. a.: Kleine Bibel, Taschenausgabe, Leinenband .K 16'— Milon schel Kiß, hebräisch - deutsches Wörterbuch von Grasowsky . . . . „ 20— M a r g e 1, Deutsch-hebräisches Wörterbuch , 20'— Kottek, Geschichte der Juden Dr. S. Funk, Die Juden in Babylonien Dr. D. Hoftmann, Leviticus Dr. R. Breuer, Die fünf Megillotb (auch einzeln). Sämtliche Werke von S. R. Hirsch, Jul. Hirsch „und Mendl Hirsch. =.—== Erklärung. Die Läufer von Tefilin und Mefufoth in der Buchhandlung des Herrn Osias Graf, II., Große Schiffgasse 13, werden tjiemit darauf aufmerksam gemacht, daß die „Ägudas Jifroel" nur für diejenigen Gegenstände die Lafchrnth- Verantwortmrg übernimmt, die das Lieget des Mafchgiach, Herrn Rabbiner Leiter-Danajew, tragen. Der Vorstand der „Agudas Jifrorl", Wien. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Jonas Kreppei. Genossenschafts-Buchdruckerei, Wien, VIII., Hemalser Gürtel 20.