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Jüdische Korrespondenz · 1918-04-11 · 12 (11.4.1918) · page 7

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Journal
Jüdische Korrespondenz
Volume
4 (1918)
Issue
12 (11.4.1918)
Date
1918-04-11
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Nr. 12 Jüdische Korrespondenz Seite 7 Hilfen für unsere Altpensionisten entstanden. Die Pensionssondsbeiträge haben eine sehr bedeutende, allerdings ausnahmsweise Höhe erreicht und beziffern sich für ordentliche Beiträge auf K 1,178.000, außerordentliche Beiträge auf Li 3,770.000, zusammen K 4,948.000 (-f- K 4,616.000). Die Verwaltung sah sich veranlaßt, eine Verbesserung des Gehaltsschemas der Angestellten cintreten zu lassen und die Pensionsbemessungsgrundlage dadurch zu erhöhen, daß statt wie bisher nur 50 Proz., künftig das gesamte Quartiergeld in die Bemessungsgrundlage einbezogen wird. Hieraus entspringt nicht nur eine einmalige wesentliche Steigerung von K 623.000 für das ordent liche Erfordernis, sondern auch die Notwendigkeit eine außerordentliche Zutoenduug von L 3,770.000. Durch die Verbesserung der Pensionsbemessungsgrundlage ist nämlich laut Berechnung des beeideten Versicherungssachverständigen für das Jahr 1917 ein Passivum des Pensionsfonds von X 3,770.281 entstanden, welches, da das Institut laut Generalversammlungsbeschluß vom 28. Mürz 1900 die Garantie für die Zulänglichkeit des Pensionsfonds übernommen hat, durch die Verwaltung zu bedecken ist. Für Steuern und Gebühren sind um X 3,382.000 mehr eingestellt, wobei zu bemerken ist, daß die Steuern nach dem Erträgnisse des Jahres 1917 berechnet wurden. Die von der Länderbank für ihre Klientel und für eigene Rechnung angemeldeten Zeichnungen auf die bisher zur Ausgabe gelangten Kriegsanleihen betragen 2617 Mill. Kronen, hievon 136 Will. Kronen für eigene Rechnung. -Allgemeine Depositen - Bank. Der Verwaltungsrat beehrt sich hiernit die stimmberechtigten Aktionäre der Allgemeinen Depositen-Bank zur 46. ordenti. Generalversammlung welche Mittwoon, den 24. April 1918, nachmittags 4 Uhr, im Kassensaale des Anstaltagebandes (I. Schottengrasse 1) stattfinden wird, einzuladen. 1. Rechenschaftsbericht und Bilanz für das Geschäftsjahr 1917. 2. Bericht der Revisoren. 3. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinnes. 4. Wahl von 3 Mitgliedern des Verwaltungsrates. 5. Wahl des Revisionsausschusses, bestehend aus 3 Mitgliedern und einem Ersatzmanne. Die Herren Aktionäre, welche ihr Stimmrecht ausüben wollen, werden eingeladen, nach §18* der Geseilschaftsstatuten ihre Aktien wenigstens 8Tage früher, d. i. bis spätestensinkl. 16. April 1918, bei der Allgemeinen Depositen - Bank in Wien (I. Schottengasse lj zu hinterlegen. Der Rechnungsabschluß pro 1917 wird den zur Generalversammlung legitimierten Herren rechtzeitig zugesendet werden. Wien, 9. April 1918. Der Verwaitungsrat. * § 18. Jeder Aktionär ist in der Generalversammlung zu so vielen Stimmen berechtigt, so vielmal er 10 Aktien besitzt. Aktien, auf Grund deren in einer Generalversammlung ein Stimmrecht ausgeübt werden soll, müssen samt den noch nicht fälligen Coupons wenigstens 8 Tage vor dem Tage der Versammlung an einem vom Verwaltungsrate kundgemachten Orte deponiert werden. (Nachdruck wird nicht honoriert.) :■= Die .- dreiundfünfzigsts ordentliche General-Versammlung der K. k. privilegirten Allgemeinen österreichischen Boden-Credit-Anstalt findet am 27. April 1918, utn 5 Uhr nachmittags, in Wien, I.. Teinfaltstraße 8, statt. Verhandlungs - Gegenstände: a) Bericht des Gouverneurs. b) Bericht der Zensoren. e) Best hl uß fa ssungüberdieG eso 11s chaflsrechnungen und die Verwendung des Gewinnes. d) Bestimmung des Wertes der Anwesenheitsmarken für die Verwaltungsräte und Zensoren. e) Wahl von Venvaitungsrälen. /) Wahl eines Zensors. In dieser General-Versammlung sind jene Herren Aktionäre stimmberechtigt, welche mindestens 14 Tage vor dem Znsammentrelen derselben, daher bis längstens 12. April I. 1, fünfzig Aktien nehsl Coupons iiei der Kasse der Gesellschaft in Wien (TeinlältstiaUe Nr. 8i deponieren. Ungarische Allgemeine Creditbank. Kundmachung. Die am 3. April 191K abgehaltene ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der lTngariscben Allgemeinen Creditbank hat die Erhöhung des Aktienkapitales von 120 Millionen Kronen auf 160 Millionen Kronen im Wege der Ausgabe von 100.000 Stück mit 400 Kronen volleingezahlter neuer Aktien — von welchen 10.000 Titres über je 1 Aktie und 3600 Titres über je 25 Aktien lauten — beschlossen und zugleich bezüglich der Ausübung des laut der Statuten den Besitzern der alten Aktien zugesieherten Bezugsrechtes folgende Modalitäten festgesetzt: 1. Die Aktionäre haben unter den weiter unten folgenden Bedingungen im Verhältnisse von drei alten zu einer neuen Aktie das Bezugsrecht, auf die neuen Aktien. Aktienbruchteile werden nicht berücksichtigt. 2. Für die seitens der Aktionäre auf Grund ihres Bezugsrechtes zu beziehenden neuen Aktien sind per Stück X 1000*—, d. i. dem vollen Nominalwert entsprechend K 400 — und für den Reservefonds K 600'— einzuzahlen, ferner die vom 1. Jänner 1918 an bis zum Tage der Einzahlung nach den obigen Beträgen gerechneten 5% Zinsen zu berichtigen. 3. Behufs Geltendmachung dieses Bezugsrechles sind die alten Aktien in Budapest in Begleitung eines Verzeichnisses, bei den anderen Stellen in Begleitung von zwei Verzeichnissen — zu welchen Formulare bei den Anmeldestellen zur Verfügung stehen — vom 4. bis einschließlich 12. April 1918 hei einer der nachgenannten Stellen in den üblichen Geschäftsstunden vorzuweisen: in Budapest: bei der Zentrale der Gesellschaft (V.. Dorottya-utca 5.) sowie bei ihren Filialen (IV. Egvetem-utca 11., V., Berliniter 9. und Vli., Karoly kiräly-ut 3.); in ßrassö, Debreczen, Fiume, Györ. Kassa, Kecskemet, Nagyvarad, Pecs, Pozsony, Szahadka und Temesvar hei den Filialen, in Belgrad bei der Expositur der Gesellschaft; in Wien: bei der K. L priv. Oesterr. Gredit- Anstalt für Handel und Gewerbe; bei dem Bankhause 8. M. v. Rothschild; in Berlin: bei der Direction der Disconto- Gesellschafl; bei dem Bankhaus« S. Bleichrüder; heidein Rankhause Mendelssohn & C<>.; in Frankfurt a. M.: hei der Direction der Discunto-Gcsellschaft. 4. Zugleich mit der Anmeldung des Bezugsrechtes sind hei der Anmeldungsstelle für jede zu beziehende neue Aktie für den Reservefonds K 600— nebst 5°.'„Zinsen nach diesem Betrage vom 1. Jänner 1918 bis zum Anmeldungstage einzuzahlen. Die Einzahlung des Kapjtalshetrnges von K 400— für jede neue Aktie samt 5Zinsen vom 1. Jänner 1918 bis zum Einzahlungstage kann gleichzeitig mit der Anmeldung erfolgen, ist aber jedenfalls, bei sonstigem Verluste des Bezugsrechtes sowie des für den Reservefonds entrichteten Betrages, bis längstens einschließlich 15. Mai 1918 auf einmal, an derselben Stelle, bei welcher die alten Aktien behufs Geltendmachung des Bezugsrechtes vorgewiesen wurden, zu bewerkstelligen. 5. Jeder Aktionär, welcher sein Bezugsrecht. bis spätestens 12 April 1918 in der vorerwähnten Weise nicht ausübt, wird des Bezugsrechtes verlustig. 6. Die seitens der Aktionäre vorgewiesenen Aktien werden von der Anmeldestelle mit folgender Klause] „Elovvteli jog gyakorolva 1918 Bezugsrecht ausgeübt“ abgestempelt und dem Aktionärin Begleitung einer Bestätigung über die auf die zu beziehenden neuen Aktien geleistete teilweise oder volle Einzahlung zurückgegeben. Gegen Rückstellung der über die volle Einzahlung lautenden Bestätigung werden vom 1. Juni 1918 an die neuen Aktien mit Kupons ab 1. Mai 1919 ausgefolgt. 7. ‘ An den deutschen Stellen werden nur mit dem deutschen Reiohssternpei versehene neue Aktien ausgegeben. Die Kosten des deutschen Reichs- Stempels haben die Aktionäre zu tragen. 8. Die Besitzer der neuen Aktien nehmen vom 1. Jänner 1918 beginnend an dem Geschäftsergebnisse in gleicher Weise, wie die Besitzer der alten Aktien teil. Budapest, den 3. April 1918. Ungarische Allgemeine Creditbanh. Tüchtiger, M n L n I praktischer lTIVIl6l besitzt ärztliche Atteste in—x, Samuel Mayersottn, Wien II., Sebastian Kaeippgasse Nr, 11-13, Tür Nr. 4. Synagogen-Stickereien l Tallis- und Teflllin -Beutel werden prompt u. schönstens ausgeführt. Lea LSwy, Wien, II., Tetepb. 44.509 Krummbaumg, 16. Teleph. 44.609 Auch Renovierungen werden angenommen.

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