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Jüdische Korrespondenz · 1918-02-14 · 5 (14.2.1918) · page 8

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Journal
Jüdische Korrespondenz
Volume
4 (1918)
Issue
5 (14.2.1918)
Date
1918-02-14
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Jüdische Korrespondenz Nr. 5 H. K. priv. Oesterreichisclie Credit-flnstalt für Handel und Eewerbe. Kundmachung. ln der am 29. Jänner 1918 statigehahten ausserordentlichen Generalversammlung: der Aktionäre der K. K. Priv. Oesterreichischen Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe wurde der Beschluß gefaßt, das Aktienkapital von 170 Millionen Kronen durch Ausgabe von 93.750 auf den Inhaber lautenden Aktien im Nominalbeträge von K 820-—, welche bereits ah 1. Jänner 1918 an den Geschäftsergehnissen der Anstalt teilnehmen, auf 200 Millionen Kronen zu erhöhen, den Aktionären der Credit-Anstalt die Uebernahme sämtlicher auszugehender 93.750 Aktien anzubieten mul die Festsetzung der näheren Bestimmungen über die Art und Weise der Hinausgabe der neuen Aktien, der Frist zur Geltendmachung des Bezugsrechtes, die Festsetzung der Einzahlungstennine und die Verfügung über die von den Berechtigten nicht übernommenen Aktien dem Verwaltungsrate zu übertragen. in Ausführung dieses Beschlusses gibt der Verwaltungsrat hiemit die Modalitäten der Geltendmachung des Bezugsrechtes bekannt: A) Den Besitzern von Aktien der Credit-Anstalt, beziehungsweise von deren Stelle vertretenden Depotscheinen, werden nach Maßgabe ihrer Bezugsberechtigung die neuen Aktien zum Kurse von K 660*— pro Stuck nngebote». B) Den Inhabern der derzeit im Umlaufe belindlichen Aktien, beziehungsweise Depotscheine, wird das Recht eingeräumt, auf je siebzehn alte Aktien drei neue Aktien zu beziehen. Aktienbruchteile werden nicht berücksichtigt. Das Bezugsrecht ist bei sonstigem Erlöschen desselben in der Zeit vom 6. bis inklusive 16. Februar d. J. anzumeiden: in Wien bei der Liquidator der K. K. priv. Oesterreichischen Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe, 1., Am Hof 6, tätlich (mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage) von 9 bis 12 Uhr und bei der Wechselstube, VII., Mariahilferstraße 60; außerhalb Wiens bei folgenden Stellen während der hei denselben üblichen Geschäftsstunden, und zwar: in Bozen, Bregenz, Brünn, Feldkirch, Gablonz, Görz, Innsbruck, Karlsbad, Klagenflirt, Laibach, Lemberg, Lublin, Mähr.- Ostrau, Oiniütz, Pola, Prag, Reichenberg, Teplitz, Triest, Troppau und Wamsdorf bei den Filialen der Anstalt; in Budapest bei der Ungarischen Allgemeinen Creditbank; in Berlin hei der Direktion der Diseonto-Gesellschaft, bei den Bankhäusern S. Bleichröder und Mendelssohn & Co. und bei der Bank für Handel und Industrie; in Breslau bei dem Schlesischen Bankverein, Filiale der Deutschen Bank in Breslau, bei F. Heimann und bei der Filiale der Bank für Handel und Industrie. Filiale Breslau, vorm. Breslauer Disconto-Bank; in Dresden bei der Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt, Abteilung Dresden; in Frankfurt a. M. bei der Direktion der Diseonto-Gesellschaft und bei der Filiale der Bank für Handel und Industrie; in Hamburg bei der Norddeutschen Bank in Hamburg, bei den Bankhäusern L. Behrens & Söhne und M. M. Warburg & Co. und bei der Filiale der Bank für Handel und Industrie; in Köln bei Sah Oppenheim jr. & Cie. und bei dem A. Sehaaffhausen’schen Bankverein A.-G.; in Leipzig bei der Allgemeinen Deutschen Credit-Anstalt und bei der Filiale der Bank für Handel und Industrie; in München bei der Bayerischen Hypotheken- und Wechsel-Bank, hei dem Bankhaus Merck, Finck & Co. und bei der Filiale der Bank für Handel und Industrie. Die Anmeldung hat unter Erlag der Mäntel der alten Aktien, beziehungsweise der Depotscheine, in Wien mittels einfacher Begleitscheine, bei allen anderen Stellen mittels doppelter Konsignationen, deren Formulare bei den Anmeldestellen ausgefolgt werden und in welchen die Nummern der Aktien, beziehungsweise Depotscheine, in arithmetischer Reihenfolge verzeichnet sein müssen, zu geschehen. lieber die geleistete Einzahlung (Punkt V) erhält der Deponent eine briefliche Bestätigung. C) Bei Anmeldung des Bezugsrechtes ist, hei sonstigem Verluste desselben, für jede zu beziehende neue Aktie eine Anzahlung von K 260-— zuzüglich 5"/„ Zinsen vom 1. Jänner 1918 bis zum Zahlungstage in Barem zu erlegen. Der Restbetrag von K 400 — zuzüglich 5 °/o Zinsen von diesem Betrag vom 1. Jänner 1918 bis zum Zahlungstage ist bei sonstigem Verluste des Bezugsrechtes sowie des bereits entrichteten Betrages von K 260 — bis spätestens 15. April 1918 auf einmal zu bezahlen. Die Vollzahlung kann nur bei derselben Stelle geleistet werden, bei welcher die Anzahlung erfolgte. Die eingezahlten Aktien können nur gegen Rückstellung der im Punkt B gedachten Bestätigung von dem an den Kassen der Bezugsstelle bekanntzugebenden Erscheinungstage der neuen Aktien an, bei der betreffenden Anmeldestelle behoben werden. Bei den Anmeldestellen in Deutschland werden den Bezugsberechtigten mit dem deutschen Reichsstempel versehene Aktien erfolgt, die betreffenden Stempelauslagen sind von dem Bezugsberechtigten zu tragen. Die Kosten der zu wechselnden Schlußnoten werden denselben hingegen nicht berechnet. Nach Erscheinen der neuen Aktien wird deren Notierung an allen Börsen des In- und Auslandes, an welchen die bisher ausgegebenen Aktien notiert sind, in Antrag gebracht werden. Wien, am 5. Februar 1918. H. H. priv. Oesterreiriiische Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe. B0F~ Prospekte nur Verlangen! “ Zeitschrift 2. Mo,rat. ilWI tllftllll 111 2. Monat. für jüdische flirtschaftsfrap. Hedahteur: 1 Hreppel. Redaktion und Administration: Wien, VIII., NlserstraHr Nr. 56. Bezugspreis: Jährlich K 8. Halbjährig K 4. «tnreltzrst K im Bestrenommiertes Orthodox. Restaurant Hotel New-York unter persönlicher Leitung des Herrn Jacob Pinkas Wien, II., Kleine Sperig.5. Herein zur Rührung der InteressendesortiiodoxenJudentuins in «Inn. I.. Tachlauben ZO, ersucht uw Offerten _ Pessachwaren: Pflaumen :: Konserven =Kaffee-Ersatz etc. S Residenz-Atelier für moderne Photographie7 D RIEH m >.. Fleischmarht I. Wien, I., Seitenstettengasse 5 empfiehlt ihr reichhaltiges Sortiment in; Talmud-, Dedsoren- und rabbiniseher Literatur, Bibelu. Kommentarwerke, neuhebräische n. jüdische Belletristik, hebräische Lehrbücher u. Grammatiken. Reiches Lager an Judaieis. 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Wer nicht taub geworden ist in Juda, wird hier aufhorchen müssen, wird sich beugen müssen vor der Gewalt dieses flammendsten Predigerwortes. 3. Hugo Znckermann, Gedichte. Zweifarbig gedruckt, in schönem Einband, K 3-60. Zuckermanns Lieder werden und müssen Nationaleigentam seines Volkes werden. Durch alle Buehhandiungen oder von R. Löwit, Wien, I., Rotenturmstr. 22. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur; Jonas Kreppei. Genossenschafts-Buchdruckerei, Wien, VEtl., Alserstraße 71. 8

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