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Jüdische Korrespondenz · 1918-01-24 · 3 (24.1.1918) · page 7

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Journal
Jüdische Korrespondenz
Volume
4 (1918)
Issue
3 (24.1.1918)
Date
1918-01-24
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Nr. 3 Jüdische Korrespondenz. Seite 7 rette Arbeiten geliefert, die überaus wertvoll sin». Seine „Skizzen aus der jüdischen Geschichte" sind kostbare Perlen unserer Literatur, und das Kapitel „Römer und Juden" verdient immer wieder gelesen zu werden. Kommerzialrat Ignaz Rußmann aus Lemblrg ist im 76. Lebensjahre gestorben. Rußmann war Staatseisenbahnrat, Mitglied des Präsidiums der Lemberaer Handelskammer, Präsident des israelitischen Spitals und der israelitischest Friedhofskommission sowie fast aller israelitischer Wohltätigkeitsanstalten in Lemberg. fakod Bober. Am 12. d. M. ist in Krakau l. Lebensjahre Herr Jakob Bober aus dem Leben geschieden. Der Verblichene hat sich als Großkaufmann in Krakau in Fachkreisen eines wohlverdienten Ansehens erfreut und war als Vertrauensmann der Krakauer Bürgerschaft Mitglied des Vorstandes der israelitischen Kultusaemeinde, Mitglied der Handelskammer und verschiedener Fach- und Wohltätigkeitsvereine. Als langjähriger Zensor der Oesterreichisch-ungarischen Bank hat es der Verblichene verstanden, die Jnteresien der Bank mit denen der Gesellschaft in Einklang zu erhalten; seine offene Hand für Hilfsbedürftige, seine Freundlichkeit gegen die von ihm Abhängigen brachten ihm die warme Sympathie weiterer Kreise, die Liebe und Anhänglichkeit seiner Beamten und Angestellten ein. Mit Jakob Bober steigt der Nestor der Krakauer Kaufmannschaft ins Grab. Alle werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Spendenausweis für die Schnke» der „Agndas Iisroek", Wien, II., Große Afarrgasse Mr. 23, für den Monat Kewet 5678. Je K A—; Stemplet-' Elbler; Bitmann, Kolomea; Weiser, Kolomea; Granizer, Czernowitz; Streisier, Koropietz; Günsberg, Jazlowitz; Ekstein, Kolbuszüw; Grüner, Podheice; Landmann, Wiznitz; Teitler, Stanislau; Holzer, Monasterzyska; Ameranü, Zalozce;. Zeller, Bojan: Weißstem, Przemy«- lcmy; Katz, Waschkautz; Großfeld, Ezernowitz; Kazinitz, Jaloszwetgrod; Fruchter, Stanislau; Scheinblum, Kolomea; Hutz, Tarnopol; Bardach, Baligrüd; Schnarch, Scheier, Kolomea; Rosenfeld; Meister, Busk; Spektor, Akselrot; Adler,. Rozniatow; Gelbturch, Kolomea; Goldberg, Potok; Lauber, Kolomea; Fischer, Kolomea; Nemet; Reiser, Brzezany; Lewenhart, Monasterzyska; Schopf, Narol;Hecht, Dynow; Schächter, Zborow; Schwarz, Zborow; Jung; Traum; Gnick, Wien; Feller, Zolkiew; Goldek, Czortköw; Kwoczky, Zatozce; Seldowicz, PrzemyJ; Rapaport; Wurim, Wien; Reinhold, Brody; Sußmann, Halitz; Geller, Buczacz; Fruchter, Mo^cisk; Bitmann, Nadworna; Biech, Stanislau; Mekler, Stanislau; Oktner, Brody; Engelberg, Przemyss; Schenirer, Podheiee; Friesner, Stanislau; Sylberstein, Czernowitz; Reichmann, Czernowitz; Salapeter, Kolomea; Krum, Tlumacz; friedfertig; Engel; Einhorn, Czernowitz; Scheiner, niatyn; Geller; Nuffenbaum, Nadworna; Schönblat, Kotzmann; Weintraub, Kotzmann; Fränkel; Drimmer, Zaleszczyki; Klauzner, Gorlice; Seidman, Uilcie-Zielone; Friedhändler; Rathaus, Rawa- Ruska; Wrkler, Lisko; Engel, Mikulinee: Geldhaber; Wilder, Lopatyn; Stubenhaus, Grodek; Schänbalk, Kolomea; Horowitz, Brody; Jaker, Nadwürna; Abraham, Nadworna; Wiesentahl, Buczacz;Kupferberg, Grodek; Salzmann, Kolomea; Fisch, Kolomea; Zellinger, Rohatyn; Streisam, Buczacz: Oppermann, Turka;Heilpern,Horodenka; Natys, Kolomea; Kerner, Czernowitz: Vogel, Kolömea; Schwarz, Zborow; Strisower; Berger, Seret; Friesner, Stanislau; Brotmann, Nadworna; Groß. Neve Lücher. „Die Jude« in der Bukowina." Bon Dr- Salomon Kaßner. Wien und Berlin, R. Löwit, Verlag. 1917. Preis K 2-—. — Eine interessante und wertvolle Arbeit, die ein Gebiet behandelt, das bis jetzt vernachlässigt wurde- Mit Sachkenntnis behandelt der Autor den Ursprung der Juden in der Bukowina, ihre Stellung unter der öfter» reichffchen Militärverwaltung und unter der galizffchen Administration, sowie in der Bukowina als selbständiges Kronland, Handel, Industrie und Gewerbe der Bukowinaer Juden, jüdische Landwirte in der Bukowina, die Entwicklung der Bukowinaer Judengemeinden, die politische Rechtsstellung der Juden und de» politischen und wirtschaftlichen Wiederaufbau. „Ereigniffe und Begegniffe." „Die Rede, die Lehre und das Lied." Von Martin Bub er. Leipzig, im Jnserverlag. 1917. — Wie alle bisherigen Schriften Bubers, bringen auch diese beiden eine reiche Fülle von Gedanken, die mit Interesse gelesen werden, selbst wenn man mit dem Grundgedanken und der Tendenz nicht einstimmig sein kann. „Wirtschaftliches Handbuch von Rumänien." Von Dr. A. v. O n c i u l. Verlag Friedrich Andreas Perthes, A.-G., Gotha, 1917. Preis Mk. 4'—. Die Zukunft Rumäniens bildet gegenwärtig eines der wichtigsten Probleme, wobei ganz besonders die wirtschaftliche Seite des Problems vielfaches Interesse erweckt. Das vorliegende Buch ist somit sehr zeitgemäß. Es bringt in klarer Darstellung und einer Fülle statistischen Materials ein genaues Bild dieses Staates, dessen politische und wirtschaftliche Orientierung nach dem Kriege eine große Wandlung durchmachen dürfte. „Vollendete Tatsachen 1914—1917." Von Theodor Wolfs. 1918. Kronen-Berlag, G. m. b. H., Berlin, SW 68. — Das vorliegende Buch enthält eine Serie von Artikeln, die der Autor, der bekannte Chefredakteur des „Berliner Tagblattes", in diesem Blatte während der Kriegsjahre 1914—1917 erscheinen ließ. Handelt es sich auch um Zeitungsartikel, die unter dem Eindruck des Moments geschrieben wurden, so enthalten sie einerseits reiches Material für die historische Bewertung der Begebenheiten, anderseits aber auch wichtige Fingerzeige für die Lösung der noch heute offenen Probleme. 2ivnv8lsn8kä bank», v Praze. Filialen in Brünn, Budweis, Friedek-Mistek, Iglau, Karlsbad, Klattau, Kolin, Königgrätz, Krakau, Lemberg, Mähr. - Ostrau, Melnik, Olmütz, Pardubitz, Pisek, Pilsen, Proßnitz, Reichenberg, Tabor, Triest und Wien. Am 5. Februar 1918, um 10 Uhr vormittags, wird im Sladkovsky-Saale des Gemeindehauses der königlichen Hauptstadt Prag eine ausserordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Zivnostenskä banka v Praze stattfinden, wozu die stimmberechtigten Herren Aktionäre hiemit eingeladen werden. PROGRAMM: Antrag des Verwaltungsrates auf Aenderung des § 4 der Statuten, laut welcher das Aktienkapital ohne staatliche Genehmigung von 100,000.000 K auf 160,000.000 K erhöht werden kann und der Verwaltungsrat ermächtigt wird, die Aklienkapitalserhöhung vorläufig um 20,000.000 K durchzuführen. Jene Herren Aktionäre, welche an der Generalversammlung teilnehmen wollen und welche als solche am 81. Dezember v. J. in den Aktienbüchern der Bank eingetragen waren, können die nach § 12 der Statuten* zur Ausübung ihres Stimmrechtes erforderlichen Aktien bis 28. Jänner d. J. bei der Kasse der Bank in Prag oder deren Filialen gegen Empfangnahme der Legitimationskarte zur Generalversammlung hinterlegen. Prag, am 17. Jänner 1918. ______ Der Verwaltungsrat. * § 12 der Statuten: Stimmberechtigt in der Generalversammlung sind jene Aktionäre, welche mindestens 20 auf ihren Namen lautende Aktien besitzen, deren Besitz am 31. Dezember des vorhergehenden Jahres in den Aktienbüchem der Bank eingetragen war. Mit je 20 weiteren Aktien wird je eine Stimme mehr erworben. Die zur Ausübung des Stimmrechtes nötigen Aktien müssen samt den mchtfälligen Coupons acht Tage vor Abhaltung der Generalversammlung bei der durch den Verwaltungsrat bezeichnten Kasse deponiert werden. (Nachdruck wird nicht honoriert.) ■ ■ ■ ■ I || II erstklassiges antiseptisches Schönheitsmittel Demnächst erscheint: Juden und Judentum im WeltKriege. Von J. KREPPEL. unter persönlicher Leitung des Herrn —- Jacob Pinkas Wien, II., Kleins Sperlg.5. Bestrenommiertes Orthodox. Restaurant Hotel New-York Neue Bücher. 1. Sigmund Mayer, Die Wiener Juden, Komrnerz, Kultur,Politik, 1700 1900. Brosch, K 7, gb. K10. Ein Seitenstück zu den Memoiren der Blocke! von Hameln. Hier hat einer jüdische Geschichte geschrieben — nicht, vorn Tisch des Gelehrten — sondern mitten heraus aus tiefstem Erleben. Und Sigmund Mayer, der heute Kbjährige Jüdische Kaufmann“, weiß zu erzählen. Wie der spannendste moderne Roman liest sich sein 520 Seiten starkes Buch. 2. Nathan Birnbaum, Gottes Volk, ln schönem Umschlag, K 1 50. Eine Schrift, die Aufsehen erregen muß. Dr. Birnbaum trögt seine .neue Lehre“ vor. Wer nicht, taub geworden ist in Juda, wird hier aufhorrhen müssen, wird sich beugen müssen vor der Gewalt dieses flammendsten Predigerwortes. 3. Hugo Zuckermann, Gedichte. Zweifarbig gedruckt, in schönem Einband, K 3 60. Zuckermanns Lieder werden und müssen Nationaleigentum seines Volkes: werden. Durch alle Buchhandlungen oder von R. Löwit, Wien, I., Rotenturmstr. 22. u ■ »M> äß±. cIgs Vereines ■\UlS6 „Jesctturun“. für Mädchen: «t* Besprechung des Wochenabschnittes und der Psalmen — Herr Rabbiner M. Flesch. $atü$tdg Geist der jüdischen Gesetze ’/a7——V28 Uhr u.Gebräuche Fr.E.Bondi. Samstag Einteilung und Geist der Ge- 7*8—Uhr bete—HerrRabb.M. Flesch. für Mittelschüler SE Sämtliche Kurse sind unentgeltlich und {Inden in den Rinnen a«r Calinnd-Cbora, u. Rer., iS Ißalsaatte Rr. Id. Statt, ar-rr 78

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