Jüdische Korrespondenz
- Journal
- Jüdische Korrespondenz
- Volume
- 3 (1917)
- Issue
- 32 (25.10.1917)
- Date
- 1917-10-25
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Jüdische Korrespondenz, Nr. 32 dm Beweis geführt haben, daß die jüdischen Philosophen seit Philo von Alexandrien nichts Neues geschaffen, sondern an der Verbreitung und Popularisierung der Lehren anderer tätig waren. Der Vermittler darf nicht radikal sein, wie der Händler und Krämer nicht extrem sein darf. Allein die nackten historischen Tatsachen lassen sich mit jener kulturanlisemitischen Behauptung unmöglich in Einklang bringen. Die geometrische Methode war schon vor Spinoza ausgcbilvet. allein der Amsterdamer Brillenschleiser hat sie erst zu jener großen, methodologischen Potenz erhoben, als die sie uns in der Geschichte der Philosophie bekannt ist. Eine historisch-inaterialistische Auffassung gab es schon vor Karl Marx; aber Karl Marx allein 'ha! diese Geschichtsphilosophie erst zu einer welthistorischen Macht ausgebaut, und auf Marx allein geht sie allgemein zuruck. Aehnliches gilt von dem Neo- Kantianismus. Neu-Kanlianer gab es schon vor Hermann Cohen. Trotzdem wird aber Cohen als der Begründer des Neo-Kautianismus anaesprochen. Den Kampf gegen den Mechanismus in Frankreich hat Ravaision begonnen. Man findet wenige Elemente in der Bergsonschen Philosophie, die nicht fchon Ravaisson ausgebilüet hat. Aber wer spricht noch heule von Ravaisson? Der moderne Staun gegen den Mechanismus ist auf den Namen Berq- 1011 getauft. Diese Erscheinung ist doch nur so zu erklären, daß der jüdische Philosoph seinen Gedanken zu Ende denkt und ihn aus eine radikale Formel bringt, die sich dem allgemeinen Bewußtsein einprägen muß. Bon allen hegelianischen Staatsmännern und Politikern wird Stahl am meisten genannt. Dieser getaufte Jude ist in Prcußen-Dcuischlanv Begründer der konservativen Partei geworden, wie der gelauste Jude Disraeli Begründer des demokratischen Konservatismus in England geworden ist. Stahl war eben einer der wenigen Rechts-Hegeliancr in Deutschland, die ihren Hegelianismus ganz zu Ende gedacht haben. Keiner der Rechts-Hegelianer hat joviel Scharfsinn und Gelehrsamkeit darauf vergeudet, das Recht der Autorität gegenüber der Majorität zu beweisen. Solche drastische Beispiele ließen sich nicht nur aus der Geschichte der Philosophie, sondern auch aus der Geschichte anderer Wissenszweige und aus der Geschichte der Kunst anführen. Schon von Philo von Alexandrien sagten seine Zeitgenossen: Es ist schwer zu entscheiden, ob Philo plcstonisierte oder ob Plato phiionisierte. Dabei war Philo durchaus kein geschworener Platoniker, wie vielfach angenommen wird. Er hat in sein System mindestens soviel stoische wie platonische Elemente ausgenommen. Damit ein philosophisches System zur welthistorischen Macht werde, damit eine philosophische Erkenntnis stark auf die Gemüter einwirke, ist es absolut nötig, daß dieses System und diese Erkenntnis auf eine knappe und scharfe Formel gebracht werde. Man kann aber kein philosophisches System auf eine scharfe Forme! bringen, wenn man es nicht bis zu Ende denkt. Die Juden in der neueren Philosophie haben den verschiedenen philosophischen Strömungen und Tendenzen ihrer Zeit ihr eigenes, scharfes Siegel ausgeprägt, indem sie diese Gedanken, die oft nur noch so in der Lust schwebten, ausgegrifsen, zu Ende gedacht und sie auf eine scharfe Formel gebracht haben, die sich dem Zeitdenurßtsoin einprägen mußte. Auch diese Eigenschaft des jüdisch-philosophischen Geistes wird man „soziologisch" zu erklären suchen. Man wird auf die Ursprünge seiner Formation und Werbung zurückgreifen. Man wird mit mehr oder weniger Recht behaupten, daß die Juden von Haus aus radikal sind, weil ihr Geist an der harten Wirklichkeit der Natur keine Grenze hatte. Der Geis! konnte sich frei bewegen. Er entbehrte der Proportion und des inneren Gleichgewichtes. Durch die Beschäftigung mit der Natur und durch bas Orientiertsein an der Natur mäßigt sich auch der Geist und lernt „bescheiden" sein. Der jüdische Geist ivar aber nicht an der Natur orientiert. Deshalb sind alle großen Manifestationen des jüdischen Geistes von geradezu verblüffender Kolossalität. Sowohl in der gemütschweren elegischen Dichtung wie in der gedankenreichen Strafpredigt der Propheten, in der absoluten Fassung der Gottesidee, in der sozialethischen Norm wie im erschütternden Fluch der Bibel kommt dieie Tendenz des Ungemäßigten, dos Radikalen, des Kolossalen und des Zügellos-Freien zuni 'Ausdruck; denn nichts halte an den Bewegungen des jüdischen Geistes eine Grenze. Da die Juden sich niemals ihre Erkenntnisse „erarbeiteten", das heißt, da sie niemals ein Produkt der harten Lebenserfahrung waren, sondern ein Erzeugnis des reine», antizipativen Denkens, bas nach allen Richtungen frei war, fo konnte die Neigung zum Radikalen gar 'nicht ausbleiben. Der Hinweis auf den himmelweiten Unterschied zwischen der Geistesdispasilion der antiken und der modernen Juden hat nicht viel zu sagen, denn auch die modernen Juden haben sich ihre Erkenntnisse nicht „erarbeitet", sondern erdacht, so daß das geislospsychologische Motiv in beiden Fällen das gleiche ist. Es gibt keine jüdische Philosophie, wie es eine deutsche, französische oder englische Philosophie gibt, das heißt, eine Philosophie als Abstraktion der zivilisatorischen Bestrebungen und Tendenzen der Zeit, eine Philosophie als Abstraktion und Substrat der Zivilisation eines Volkes, die sich das Volk selbst erarbeitet hak; denn die Juden hatten niemals eine höhere Zivilisation, und im Exil hatten sie und haben sie gewiß keine eigene Zivilisation. Was die Juden als ihre Philosophie ausgeben können, ist eine bestimmte Geistespsychologie, die man bei fast allen jüdischen Philosophen antrifft. Diese Geistespsychologie setzt sich aber schon Jahrtausende ungehindert fort, weil die Bedingungen, in denen die Juden ihr eigenes Leben führen, sich nicht geändert haben. Alleit! es kann zweifelhaft erscheinen, ob mit diesem Zurückgreisen auf den Ursprung die radikale Tendenz des philosophischjüdischen Geistes, das merkwürdige Phänomen, ganz aufgeklärt ist. Mir scheint, daß die fortwährende, scharte Reibung zwischen Juden und Nichtjuden und die dadurch entstehende Notwendigkeit zum Polemisieren und zum Berleidigen nicht minder zur Erzeugung der radikalen Tendenz in der jüdischen Geiftesvisposition beigetragen hat als die traditionelle Beziehung zur Natur und die durch sie entstandene Ungebundenheit des antik-jüdischen Geistes. Allein welche Mono« diese Tendenz zum Radikalen bei allen jüdischen Denkern großen Stils haben mag, die Tatsache selbst gehört in die Vorstellung, die man sich von der Bedeutung der Juden für und von ihrer Stellung in der neusren Philosophie macht. Man kann keine richtige Vorstellung von der Stellung der Juden in der neueren Philosophie haben — bis Spinoza haben sich die Juden vornehmlich mit Reiigionsphilosophie beschäftigt —, wenn man diesen 'Radikalismus übersieht oder nicht in Betracht zieht. Denn was wäre der deutsche Sozialismus ohne Marx, der neo-kantische Gedanke ohne Cohen und der Kampf gegen den Mechanismus ohne Bergson? Die Wett hätte em ganz anderes Aussehen gehabt. Was noch an allen jüdischen Philosophen der Neuzeit auffällt, ist ihr Scharfsinn. Ich gebrauche hier das Wort Scharfsinn im Gegensatz zu Tiefsinn. Tiefsinnige Denker haben die Juden sehr wenige hervorgebracht. Auch Denker wie Bergson, die man als tiefsinnige bezeichnen kann, sind bei einer näheren Betrachtung weniger tiefsinnig und mehr scharfsinnig. Bergsons „Mystizismus" ist doch bei näherem Zusehen nichts anderes als der mit allen Waffen der scharfsinnigen Analyse geführte Kampf gegen den Mechanismus, und was in seiner Philosophie 'als Mystizismus angesprochen werden kann, ist übernommener Platonismus und oft sogar Augustinismus. Allen Historikern der jüdischen Religionsphilosophie ist es schon ausgefallen, daß die mittelalterlichen jüdischen Religions- Philosophen sich mehr mit dem scharfsinnigen Aristoteles als mit dem tiefsinnigen Plato beschäftigt haben. Die wenigen jüdischen Platoniker im Mittelaller waren entweder Dichter wie Halevi oder von einer ausgesprochenen mystischen Veranlagung. Der größte und bedeutendste jüdische Reliaionsphtlosoph des Mitteialiers, Maimonides, war Aristoteliker. Man führt als Beweis des spinozistischen Mystizismus das amor Dei des großen Amsterdamer jüdischen Philosophen aitz aber man vergißt, daß Spinoza mors geometrico philosophierte. Was Spinoza seinen Weltruhm verschaffte, ist sicherlich nicht sein Tiefsinn und auch nicht sein Mystizismus, sondern sein fabelhafter Scharfsinn. Moses Maimon verblüffte nicht die deutschen Geistesheroen durch seinen Tiefsinn, sondern durch seinen phänomenalen Scharfsinn, und Hermann Cohen ist es gelungen, Kant zu retten, weil er dank einer fadelhast scharfsinnigen Konstruktion nachgewiesen hat, daß die Kantischen Apriorica niemals die Grundlage zu einem Subjektivismus abgeben können, sondern daß sie die formalen Bedingungen sind, die wissenschaftliche Erfahrung ermöglichen. Charakteristisch für den jüdischen Scharfsinn ist der mathematische Ausgangspunkt fast aller großen jüdischen Philosophen. Selbst Bergson nimmt die 'Mathematik zum Ausgangspunkt. Hermann Cohen hat schon in seinen jungen Jahren eine „Mechanik des Bewußtseins" geliefert. Als typischen Vertreter des scharfsinnigen jüdischen Denkers möchte ich Georg Simmel hinstellen. Seine Analyse ist so haarscharf und vollendet, daß man schon weit in der Geschichte des menschlichen Denkens blättern muß, um ein Analogon zu ihr zu finden. Nicht minder scharfsinnig sind die jüdischen Soziologen wie Dürkheim, Levi, Worms usw. Dieser Scharfsinn ist gewiß ein Erbgut des jüdischen Geistes, denn im Altertum beschäftigten sich die Juden mit dem Gesetz und seit zweitausend Jahren beschäftigen sich die Juden mit der scharfsinnigen Kasuistik des Talmuds. So kann die Stellung der Juden in der neueren Philosophie mit Ethizismus, Radikalismus und Rationalismus (Scharfsinn) gekennzeichnet werden. Chronik. (Rückkehr des gew. Abgeordneten Dr. Gold ans der Gefangenschaft.) Der gewesene Reichsrats-Abgeordnete und Bürgermeister der Stadt Zloczow Dr. JosefGold ist nach zweieinhalbjähriger Gefangenschaft aus Rußland nach Wien zurückgckehrt. Er wurde im Mai 1915 von der russischen Gendarmerie als „politisch verdächtiges Individuum" in Zloczow verhaftet und nach Sibirien verschleppt. Rach Ausbruch der russischen Revolution wurde ihm von der provisorischen Regierung gestattet, in Petersburg Aufenthalt zu nehmen, bis er nun endlich auf Einschreiten unseres Auswärtigen Amtes gegen den Archimandriten Andrej aus Dubno im Auslauschwege freigelassen wurde. Dr. Gold, dessen Gattin und Tochter seit seiner Verhaftung in Wien leben und dessen beide Söhne an der italienischen Front kämpfen, reist demnächst nach Zloczow, um das Bürgermeisteramt wieder zu übernehmen. (Heldenfriedhof in Jerusalem.) Den Bemühungen des Rabbiners Herrn Horovicz ist es zu danken, daß jüdische Soldaten, die im grausigen Völkerringen auf dem syrischen Kriegsschauplatz den Heldentod erleiden, fortan in geweihtem Boden auf dem Oelbergs beigesetzt werden. General von Kreß hat verfügt, daß in unmittelbarem Anschluß an den alten jüdischen Friedhof auf dem Oelberg ein passendes Terrain als Grabstätte für jüdische Krieger vom Generalkommando käuflich erworben wurde. Die Umzäunung und Herstellung der Baulichkeiten erfolgt auf Kosten der Heeresverwaltung. Die pietätvolle Pflege und Instandhaltung der Heldengräber wird einem jüdischen Ehrenkomitee aus deutschen und österreichischungarischen Mitgliedern übertragen. (Eine jüdische Bürgermeisterin.) In Moorehaven (Florida) ist eine Jüdin, Frau Marion N. Horwitz, zur Bürgermeisterin ernannt worden. Sie war zwar anfangs sehr gegen eine Besetzung des Amtes durch eine Frau, mußte sich aber, da sie als einzig« Kandidatin aufgestellt worden und fast einstimmig gewählt worden war, bereit erklären, das Amt anznnehmen. Frau Horwitz ist der erste weibliche Bürgermeister in den Bereinigten Staaten. (Inden in Indien.) In einem kürzlich erschienenen Aufsatz von Dr. A. Wirth im „Tag" über die gegenwärtige polstische Stimmung in Indien wird das Wohlverhalten der Juden besonders hervorgehoben. Sie verstehen es, alle Reibung mit den Machthabern zu vermeiden, und bislang ist noch keiner der Ihrigen jemals in die Strafanstalt der Andamanen gekommen, was bei der in der sonstigen inichtenglischen) Bevölkerung vorhandenen Gärung bemerkenswert ist. Bei dieser Gelegenheit sei erwähnt, daß der erste Mensch, auf den nach seiner Umsegelung Basco de Gama in Kalikut stieß, ein Jude war. Viele Juden, besonders in Travankore, sprechen einheimische Sprachen. Im Falle Travankores eine Dravida-Mundart. Vielleicht ist dies ein Grund dafür, daß sie doch nicht so viel Einfluß wie die Parsi und Armenier aüsüben. (Schweizer Israelitischer Gemeindebnnd.) Das Zentralkomitee hat den Beschluß gefaßt: „Es sei Ausgabe des Gemeindebundes, für die Beschaffung der notwendigen rituellen Lebensmittel für die Juden in der Schweiz zu sorgen, das Zentralkomitee habe sich wegen der religiösen Anforderungen mit den Rabbinern der Schweiz zu beraten und die nötigen Schritte sofort in die Wege zu leiten." Ferner ist beschloffen worden, daß bei wohltätigen Sammlungen allgenleiner Natur die Leitung stets vom Schweizer Israelitischen Gemeindebund in die Hand genommen werden soll, um dadurch die Einheitlichkeit zu erzielen. Der Gemeindebund wird sich dann stets mir den einzelnen Gemeinden dieserhalb in Verbindung setzen._ Allgemeine Wäschesammlung. Die Allgemeine Wäschesammlung ist mit den Sammeltagen nicht abgeschlossen. Das Kriegsfürsorgeamt lX., Berggasfe 20, nimmt nach wie vor Spenden vonTextilmaterialien aller Art entgegen und läßt die Spenden gegen vorherige schriftliche oder' telephonische Verständigung auch abholen. Das bisherige Ergebnis der Sammlung ist ein sehr günstiges; ein ziffermäßiger Ueberblick wird sich erst gewinnen laffen, bis die Spenden aus den Kronländern eingelausen und das Material gesichtet sein wird. Spendenausweis für die Schnken der „Agudas Iifroel", Wien, II., Große Wfarraafle Mr. 23, für den Monat Htnk »677. Sparer, Wien, K 410-—; Sammlung Heilpern, K 96-—; Blum, Sokal, K 30--; R. N.. K 30 — - Banst, Buka- Momce, K 8'—. Je K 6*—: Heller. Kolomea; Kahn, Stanislau; Ornstein, Podheice; Kiauzner, Gorlice; Krinn, Tlumacz; Schwadron, Halicz, X 5'—; Kümmel, Kalusz, K 4-50. Je K 4*—: Horowitz, Rzeszüw; Dizian, Przemyill; Heitner, Czortküw; Zuker, Delatyn; Ebenstem, Jazlowitz; Marbach, Podheice; Steinberg, Betz; Kupfermann, Husiatyn; Rapaport, Sokal; Nachmon, Wiznitz; Günsberg, Buczacz; Schmire, Brody; Hilsenrot, Kolomea; Strahlberg, Betz; Uri, Wien; Gottlieb, Rawa-Ruska; Strahlberg, Betz; RosenfAd, Trembowla; Schapira, Drohobycz; Vogel, Kolomea; Obstfeld, Baligrod; Stekel, Tarnopol; Brender, Sadagüra; Gottesmann, Jezierzany; Günsberg, Jazlowitz; Rot, Zborow; Wechsler, Dolina; Bokshvrn, Podheice; ZeÜerman, MonasterzySka; Schwarz, Zborüw; Schächter, Kolomea; Sterenklar, Jazloivice; Karl, Lemberg; Feichtbau, Mo^cisk; Kitmann, Czernowitz; tüns, Krystynopol; Frankel, PrzemyK; Sauer, Narol, lei, Delatyn; Bursztyn, Brody. Je K 3—: Kantor, Schleimer; Sammler, Nadworna; Glagower, Borysiow; Wieselman, Nadworna; Gelber, Pvdwvloczysk. JeL ü‘—: Schänfeld, Bolaszowee; Doppelt, Kolomea' Reinhold, Krakau; Adler, Sadowa-Wisuia; Gleicher, Radziechow; Turer, Zborow; Bergmann, Buczacz; Margulis, Obertyn; TvbiaS, Brzezany; Jnfeld, Krakau; Rosenbaum, Brody; Grund, Krakowitz; Plesser, Stanislau; Hochmann, Slanislan; Ekstein, Kolbuszow; Testier, Czernowitz; Fruchter, Stanislau' Weisstein, Stanislau; Goldberg, Cholojöw; Gralnik, Podheice; Horn, Brody; Traum, Rzeszüw; Mermelstein, Skale; Preis, Olejüw; Friese!, Podheice; Hoffmann, Rozniatüw; Bitmann, Nadworna; Horowitz, Buczacz; Geller, Buczacz; Zuckermann, Horodenka; Karoiiner, Buczacz; Wiesentahl, Buczacz; Keßler. Stanislau; Jahr, Lemberg; Rosner, Stanislau; Engelberg, Przemyh: Kreindler. Kolomea; Stern, Podheice: Wiesentahl, Buczacz; Stereuberg, Buczacz; Weinstock, Sgdagara; Blaustein, Lemberg: Lacher, Lemberg: Rosentahl, Antwerpen; Schächter, Kolomea; Hellenberg, Stanislau; Schreier, Stanislau; Rapaport, Tarnow; Friedmann, Drohobycz; Mader, Beiz; Manzner, Stanislau; Wolf, Mielec; Heilpern, Tarnopol; Schleien, Stanislau; Auerbach, Lenschin; Schlein, Stanislau; Harnick, Czortküw; Marder, Skoryk; Schneebok, Kolomea; Schächter, Kolomea; Katzbach, Uhnüw; Zwirn, Tystemnica. Neue Sucher. „Die angelsächsische Verschwörung." Eine zeitgeschichtliche Untersuchung von Prof. Dr. Karl Rausch. Wien, Manz-Verlaq, 1917. Preis X 6. — Es ist eine Tatsache, daß Engsand es ist, das den Weltkrieg verschuldete, und England es ist, das die Fortdauer desselben bestimmt. Auch Wilson hat sich jüngst dieser Kriegspolitik'angeschlossen. In dem vorliegenden Buche schildert der Verfasser auf Grund eines reichen Materials die Entwicklung dieser angelsächsischen Verschwörung gegen den Weltfrieden und liefert damit einen wertvollen Beitrag zur Geschichte des Weltkrieges, deffen Ende angesichts dieser Verschwörung noch'nicht abzusehen ist. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Jonas Kreppei. Gen'ossenschafts-Buchdruckerei, Wien, VIII., Alserstraße Nr. 71.