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Jüdische Korrespondenz · 1917-10-11 · 30 (11.10.1917) · page 4

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Journal
Jüdische Korrespondenz
Volume
3 (1917)
Issue
30 (11.10.1917)
Date
1917-10-11
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Jüdische Korrespondenz Nt. 30 Zweigs „Jeremias" ist ein« aktuelle Kriegsdrchtung, mag auch der Autor gar nicht die Absicht gehabt haben, ein Tendenzftück zu schreiben, Es ist eines der besten Bücher, die in der Kriegszeit erschienen sind, da es entschieden einen bleibenden Wert hat. Chronik. (Dr. Rudolf Ritter v. Lchwarz-Hiller.) Der Kaiser hat dem Leiter der Zentralstelle der Fürsorge für Kriegsflüchtlinge in Wien, Hof' und Gerichtsadvokaten, Kultusvorsteher rc, Dr. Rudolf Schwarz-Hiller, den österreichischen Ritterstand verliehen, (Auszeichnung.) Aus Krakau wird uns geschrieben: Advokat Dr, Heinrich Schönwetter, i. u. f. Oberleutnant-Auditor, Sohn des wohlbekannten Kiiltusvorstehers rc, Herrn Julius Schönwetter, ivurde mit dem Goldenen Verdienstkreuz mit der Krone am Bande der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet, (Humanitärer ltuterstüliiingsverein der Kolomeaer in Wien.) Am 22, September 1VI7 fand die Generalversammlung dieses Vereines unter lebhafter Anteilnahme der Mitglieder und geladener Gäste statt. Den Tätigkeitsbericht erstattete im Namen des Vereines Schriftsteller H, Sigmund Haber, der unter Anderem auch von den, in Kürze zu gründenden Rechtsschutzbureau sür gaftzische Flüchtlinge sprach. Rach lebhafter Diskussion der Herren: Bezirksrat Dr, Brady, Dr. Rybaczewski, Dr, Zipser, Hecht, Lachs, Löbl Taubes, Journalist Senensieb u. a,, wurden folgende Herren in den Ausschuß des Vereines gewählt: Obmann: Sigmund Haber: Obmann- Stellvertreter: Fabrikant Israel Siegel; I, Schriftführer: Abrabam Senensieb; II, Schriftführer: Moses Singer; I, Kassier: Simon Senensieb; U. Kassier: Samson Grünberg; ferner die Herren S, Besser, Feuer R„ Hecht A,, Kreindler Sffi-, Lachs I,, Taubes L. und Frau Hulles A, (Ein jüdischer Kongreß in Holland.) Während man in Rußland, den Vereinigten Staaten, Saloniki und Italien von jüdischen Kongressen spricht, ist auch in Holland ein „gemeinschaftliches Komitee" zi»r Einberufung eines houändisch.jüdischen Kongresses gegründet worden. Es ist interessant, daß in Holland Vertreter der verschiedenen Anschauungen im Judentum, das niederländische Bureau der Alliance Israelin, die niederländische Zionisten-Föderation und die niederländische Jto-Föderation gemeinschaftlich für das Zustandekommen des Kongresses arbeiten, (Dos Elend in Saloniki.) In der Schweiz hat sich soeben ein Komitee „Pro Saloniki" gegründet, das sür die verunglückten Juden dieser Stadt Gaben und Naturalien sammeln will. Die gesamte Schweizer Presse steht dem von den bedeutendsten jüdischen Männern der Schweiz unterfertigten Ausruf dieses Komitees sympathisch gegenüber. Christliche Spender und Freunde der südlichen Sache haben dies« Gelegenheit ergriffen, um ihre Sympathien dem jüdischen Volke zu bezeugen. Man erwartet, daß die Tätigkeit des Komitees „Pro Saloniki" den besten Erfolg haben wird, (Die Judenpogrome in Leeds.) Wegen der Judenpogrome >n Leeds hat eine Versammlung sämtlicher in Leeds bestehende» 14 jüdischen Gesellschaften, Vereine und Synagogen einstimmig beschlossen, ein Komitee aus 15 Personen zwecks „Schutz und Verteidigung der Judenschait in Leeds und des gesamten Judcntüms" zu wählen. Das Komitee wirb mit anderen jüdischen Organisationen in England zwecks Schaffung ähnlicher Organisationen Fühlung nehmen, (Stütze ans Amerika.) Nach vielfacher Bemühung von jüdischer Seite hat die amerikanische Regierung endlich ihre Zustimmung zur Fortsetzung des amerikanischen Hilfswerkes sür Polen, Litauen, Galizien »sw, gegeben Die Untcrstützungsgelder werden Aber Holland ihrem Zwecke zugcführt. Auf diesem Wege lind bereits vom amerikanischen Komitee nachstehende Summen abgesandt worden: 150.000 Dollar für Polen und Litauen, 100.000 Dollar sür das österreichische Okkupationsgebiet, 50,000 Dollar für Verpflegung und Bekleidung Warschauer Schulkinder, 45,000 Dollar für Palästina und 40.000 Dollar für Rumänien, Auch di« monatlichen Unterstützungen werden wieder fortgesetzt, (Hungertyphus im Lagerder rumänisch-jüdischen Flüchtlinge.) Das Petersburger jüdische Zentralhilfskomitee erhielt, wie Petersburger Blätter berichten, dieser Tage aus dem bessarabischen Gouvernement die telegraphische Meldung, daß unter den jüdischen Flüchtlingen aus Rumänien, die in den verschiedenen Ortfchastin des bessarabischen Gouvernenients untergebracht sind, eine schreckliche Epidemie ausgebrochen lei. Besonders stark grassiert der Hungertyphus unter diesen völlig verlassenen, aus ihren Wohnorten gewaltsam vertriebenen unglücklichen Menschen, von denen täglich ganze Mafien der verheerenden Epidemie zum Opfer fallen. Da es an jeder ärztlichen Hilfe oder sonstigen sanitären Maßnahmen fehlt, wird in dem Telegramm hauptsächlich um die Entsendung einer Sanitätskolonne gebeten, (Eine Papyroshandschrift der Sprüche Salomo».) In der philologisch-historischen Klaffe der Königlich sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften sprach Professor Dr, Georg Steindorff über eine von ihm und Professor Dr, Karl Schmidt in Berlin zu veröffentlichende Papyroshandschrift der Königlichen Bibliothek zu Berlin, die dem dritten nachchristlichen Jahrhundert angehört und den vollständige» koptischen, in dem oberägyptische» Dialekt von Astmem adgefaßten Text der „Sprüche Salomos" enthält. Da die Zahl dieser Literaturwerke nicht groß ist und der vorgeleate Text zu den ältesten uns erhaltenen Stücken der koptischen (ägyptischen) Bibelübersetzung gehört, ist seine sprachliche, lexikalische und literarische Bedeutung sehr groß. Wäsche für die Soldaten im Felde. Das Kriegsfürsorgeamt wendet sich in einer ernsten und wichtigen Angelegenheit an die Bevölkerung. Der bekannte Mangel an Rohstoffen macht es unmöglich, die zur Versorgung der Armee im Felde bestimmten Wäschebestände zu ergänzen. Da die Herstellung von Wäsche aus Surrogaten noch nicht so weit vorgeschritten ist, um rechtzeitig Ersatz zu schaffen, bleibt kein anderes Mittel zur Abhilfe, als jedes entbehrliche Wäschestück und alle jene Materialien zu erfassen, welche nach entsprechender Verarbeitung zur Herstellung von Wäsche verwendet werden können. Mit der Durchführung dieser Aktion wurde das Kriegsfürsorgeamt beauftragt. Den ersten Schritt zur Erreichung des angestrebten Zieles bildet die für die dritte Oktoberwoche dieses Jahres vorgesehene Allgemeine Wäschesammlung, bei welcher jedermann Gelegenheit gegeben wird, durch freiwillige Spenden die benötigten Materialien beizustellen, Hiefür kommen in Betracht: 1, Alle Arten von Männer- und Frauenwäsche, wie Hemden, Hosen, Leibchen, Stärkwäsche, Strümpfe, Socken, Röcke, Taschentücher u. dgl, 2, Kinderwäsche jeder Art, Jägerwäsche, Trikotwäsche uff. 3. Tischwäsche, wie Tischtücher, Servietten, Geschirr- und Staubtücher rc. 4, Bettwäsche, wie Leintücher, Decken- und Polster- Überzüge, Handtücher, Badetücher, Bademäntel usw. 5, Kleidungsstücke jeder Art, und zwar Männer-, Frauen- und Kinderkleider, Uniformen, Westen rc. Alle diese Wäsche- und Kleidungsstücke sind erwünscht, gleichviel ob neu oder gebraucht, ganz oder zerrissen oder beschädigt, weiß oder bunt, oder ob sie auch nur Teile bilden; weiters 6, Abfälle von Materialien, bestehend aus Wolle, Baumwolle, Leinen, Jute, kurz Textilien aller Art. Das Kriegsfürsorgeamt kennt die schweren Entbehrungen, unter denen der größte Teil der Bevölkerung leidet; wenn es sich dennoch an Alle wendet, so erfolgt dies nur unter dem Drucke einer unabwendbaren Notwendigkeit und unter der selbstverständlichen Voraussetzung, daß sich die bemittelteren Schichten freilvillig in besonderem Maße zur Anteilnahme an' der gegenständlichen Aktion veranlaßt sehen werden. In jedem noch so bescheidenen Haushalte wird sich aber sicherlich Material vorfindcn, welches für die Wirtschaft unverwendbar oder entbehrlich ist, sür die Wäschesammlung jedoch einen erwünschten Beitrag bildet. Im Hinblick auf die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Sammlung wird gebeten, die Spenden vorzubereiten und anläßlich der Abholung gegen detaillierte Bestätigung, die im eigenen Interesse wohl aufzubewahren ist, auszufolgen. Die Abholung und die Bestätigung der Uebernahme erfolgt durch Büttel- und Bürgerschüler unter Aussicht ihrer Lehrpersonen am 16., 17, und 20. Oktober l, I, Wohl verstanden, es gilt, unsere Soldaten im Felde, unsere Väter und Söhne, Männer und Brüder, zu schützen! Das Ergebnis wird ein glänzendes sein, wenn Ihr, der Teuren im Felde gedenkend, reichlich spendet! Wien, im September 1917, Löbl, FML., m. p. Spendeuavsmeis für die Schukeu der„Ag«das Iisroek", Wien, H-, Große Afarrgasse Ar. 23, für den Worrat Av 5677. Je E 2*—: Winzberg, Buczacz; Obstfeld, Baligrod; Potoker, Monasterzyska; Lerer, Radautz; Zahler, Kolomea; Koldberg, Mielec; Eobel, Delatyn; MieseS, Janow; Traum, Rzeszow; Kelmann, Spoffow; Ekftein, Kolbuszöw; Jung, Kalusz; Zwirn, Tyffemnica; Marder, Skorik; Hochmann, Stanislau; Biller, Radautz; Grüner, Podheice; Schächter, Kozowa; Witlin, Kamionka: Heilpern, Tarnopol; Hilsenrath, Kolomea; Ehrenreich, Antwerpen; Auerbach, Lenschin: Goldberg; Rubin, Lemberg; Tannenbaum, Zidatichow; Roms, Wien; Samet.Nylyczyk; Löw, Bobrka; Schopira, Drohobycz; Parilis, Brodv; Horowitz, Stanislau; Charpaiyn, Stanislau; Horowitz, Brody; Landmann, Nadworna; Schächter, Kolomea; Kleinfeld, Kolomea; Heller, Kolomea; Spira, Lemberg; Friedrich, Stanislau; Groß, Rawa-Ruska; Torten, Stryx; Katzbach, Uhnüw; Hasalkowcr, Podhei«; Horn. Brody; Drrmmer, Bursztyn; Gelernter, Bursztyn; Winck, Lubin; Bakenrot, Gorlice; Mermelstein, Sokal; Meller, Przemy»- lany; Altmann, Sadagüra; Rosenberg, Drohobycz; Ammerand, Zaiolce; Katz, Waschkautz; Spitz, Przemy-U; Remann, Beiz; Stekel, Tarnopol; Obstfeld, Balegrüd; Hecht, Dynow; Schächter, Kolomea; Braunberg, St'aniswu; Beer, Uhnüw; Schreier, Stamslau; Schwarz, Lemberg; Falbel, Krystynvpvl; Schapira, Drohobycz; Stryssower, Bursztyn; Schenker, Delatyn; Streifler, Kolomea; Weisstein. Brzezany; Wolf, Melitz; Rapaport, Tarnüw-; Silberberg, Rzeszow; Gimpel, Sambor; Perel, Rukae. Mwce; Kantor, Brody; Handelsmann, Brodv; Tanne, ozniatüw; Lieber, Kolomea; Kestenbaum; Ebel, Belz; Jahr, Lemberg; Turner, Lemberg; Schmirer, Brody; Keßler, Stanislau; Gutmann, Tlumacz; Keller; Schaff, Worochta; Stolzberg, Busk; Feller, Zolkiew; Jagolmeer, wrodenka; Barer, Lemberg; Tahler, Drohobycz; Gelernter. Bursztyn; Friedman», Stanislau; Ekhaus, Zaleszczyki; Holänder, Terwa-Woloska; Bürnbach.Zostowna; Stubenhaus; Kümel, Stamslau; Silberstein, Lemberg; Engel, Brzezany; Etinger, Kolomea; Rotenberg, Bodrohorezany; Schwadron, Halicz; Gerner, Delatyn; Wagenberg, Kolomea; Klein, Gorlice; Holländer, Terwa-Woloska; Babad, «vwivmvu . A.UMWI, -t-U4JUVg'^»V J Villtt’Vf Brody; Rot, Krystynopol; Ginsbera, Buczacz; Kantor, Kolomea: Kreindler, Kolomea; Hoffmann, Rozniatow; Weitmann, Kolomea; Eisenhart, Zbarasz; Horowitz, Krakau; Krum, Tlumacz; Rathaus, Rawa-Ruska; Pfeffer, Swirsz; Emire, Brody; Budyt, Szerzec; Kupfer, Sokal; Seidmann, Uscze; Günsberg. Buczacz; Feininger,Stanislau; Kawer, Grödek; Günsberg, Jazlowitz, Je E 1*20: treibrand, Monasterzyska; Hecht, Karalintöw; Wettberg; chor, Katzmann, Fischer, Kolomea; Schwarz. Je E 1 —: Spira, Slryj; Löffel, Strissüw; Spitz, Przemy-l; Wagenberg, Kolomea; Nachmon, Wiznitz; Einlager, Tarnopol; Eimerl, Sanok; Leiter; Einlager, Trembowla; Schapira, Buczacz; Hudys, Tarnüw; Segel, Kamarno; Rosenkahl, Monasirysz; Aufrichtig, Zbaraz; Stürm, Kolomea; Lang, Trembowla; Falik, Krystynopol; Rokach, Brody; Wieselberg, Przemy-lany; Friesel, Kremnitza; Badner; Silberberg, Rzeszow; Baumöhl, Stryj; Lustig. Podwoloczyska; Hubel, Drohobycz; Jager, Trembowla. Neue Mcher. „Palästina n«d seine Kultur in fünf Jahrtausenden." Nach den neuesten Ausgrabungen und forschungen dargestellt von Prof, Dr. Peter Thomsen. weite, neubearbeitete Auflage, Mit 37 Abbildungen. Verlag von B, G, Teubner, Leipzig und Berlin, 1817. — Palästina hat im Weltkrieg zu dem alten Jntereffe, das es als Schauplatz der alttestamtnilichen Reiigionsgeschichte und als Wieg« des Christentums von jeher besaß, noch ein neues gewonnen — das politische: als Vorwerk des türkischen Reiches gegen die von Aegypten herandrängenden Engländer zu dienen; eine Roll«, di« es seit Urzeiten, schon seit den Kämpfen zwischen Assyrien und Aegypten gespielt hat. So hat gerade di« älteste Geschichte des Landes an Bedeutung für uns gewonnen, auf die die Ausgrabungen der letzten Jahrzehnte neues, ungeahntes Licht geworfen haben. Es ist deshalb zu begrüßen, daß das vorliegende Bändchen, das zum ersten Male eine für weitere Kreise berechnete Darstellung der bisher nur in Fachkreisen bekannten Ausgrabungsergebnisse bietet, gerade jetzt in zweiter Auflage erschemt. Sie bietet auf Grund der neuesten Forschungen und Untersuchungen eine großzügige, durch zahlreich« Abbildungen erläuterte Uebersicht der Ausgrabungen und Funde und zeigt zugleich ihre hohe Bedeutung für die Geschichte der Religion und Kultur. Die politische und religiöse Entwicklung der Völker, die nacheinander von dem Boden des heiligen Landes Besitz ergriffen haben, läßt sich jetzt bis in das vierte vorchristliche Jahrtausend zurückverfolgen. Als ein brauchbarer Führer auf diesem historisch und religiös bedeutenden Gebiet wird das Büchlein sich auch in der erweiterten Form erweisen, (Preis Mk. 1‘20.) „Heinrich Graetz." Eine Würdigung des Historikers und Juden zu seinem 100, Geburtslage, 31. Oktober 1917 (21, Cheschwan). Von Dr, Josef Meist, Berlin, 1917. Verlag von Louis Lamm. Preis Mk, 4 50. — Der hundertste Geburtstag des bedeutendsten Geschichtsschreibers, den die Judenheit in allen Ländern aufweist, bildet den äußeren Anlaß der Schrift. Sie will unter möglichster Ausschaltung des rein Biographischen eine Lücke ausfüllen, die in der Beurteilung des Wesens und der Leistungen dieser seltenen Persönlichkeit sich fühlbar machte. Der Verfasser bietet nach Darstellung des geistigen Entwickelungsganges, den Graetz durchlaufen hat, einen kurzen synthetischen Ueberblick der Geschichtsschreibung von Josephus Flavins bis auf Graetz, um dann zu zeigen, welchen gewaltigen Fortschritt hinsichtltch der Stoffsammlung, Methode und Darstellung Graetzens Lebenswerk bedeutete. Als letzt« Folgerung aus seinen geschichtlichen Studien ergab sich Graetzens eigenartiger jüdisch-politischer Standpunkt, der hier zum ersten Male auf Grund vieler neuer Dokumente, die auch teilweise in den Beilagen zu dem Buche abgedruckt sind, dargelegt wird. Die Arbeit ist vorzüglich geeignet, allen denjenigen, die mit jüdischen Geistesfragen sich beschäftigen, «inen tieferen Einblick in viele historische Einzeltatsachen und Problem« zu gewähren, die im 19. Jahrhundert di« deutsche Judenheit, aber auch zum Teil die Jude» aller Länder ergriffen haben. Das Buch ist populär und flüssig geschrieben; alle Quellen sind in den Roten und Beilagm belegt. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Jonas Kreppei. Genossenschafts-Buchdruckerei, Wien, VIII., Alserstraße Nr. 71.

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