Mannheim
Compact Memory

Jüdische Korrespondenz · 1917-09-27 · 29 (27.9.1917) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Korrespondenz
Volume
3 (1917)
Issue
29 (27.9.1917)
Date
1917-09-27
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/3495278-3495343-3495371--0454-3521128
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

Seite 4 Jüdisehe Korrespondenz. Nr. 29 für Englands imperialistische Politik. Das haben wir erkannt und deshalb erobern wir es und werden es behalten. Wir werden vorwärts getrieben von der unwiderruflichen Logik der Politik, mit der wir die Aktien des Suezkanals aufkausten und Aegypten besetzten." Die religiöse Kunst öer Juden in Litauen. Die Juden sind seit alter Zeit ein Volk der Bücher. Während bei anderen Völkern den Ungebildeten durch Bilder. Statuen usw. die Dogmen der Religion anschaulich gemacht werden muhten, schöpfte der Jude seine geistige Nahrung aus dem Buche der Bücher. Malerei und Bildhauerei waren bei der Ausübung des Gottesdienstes nicht unerheblich; das Volk der Begriffe bat der Kunst nur eine Nebenslellung eingeräuntt. Deshalb kanl sie auch nicht zur Blüte. Die jüdische Kunst entwickelte sich gewissermayen unbemerkt, ohne jegliche Unterstützung seitens der weltlichen und geistlichen Macht. Ost wurden ihre bescheidenen Früchte zerstört; aber gerade diesem Unbemerklsein und dieser Zurückgezogenheit haben wir zu danken, daß ein Teil auch der alten Kunstschöpfungen uns bis zum heutigen Tage bewahrt geblieben ist. Wenn man die alten jüdischen Synagogen in Litauen besucht, so sieht man, wie wir der „Wilna« Zeitung" entnehmen, in Dekoration und innerer Ausstattung eine Fülle von orientalischen Motiven- Das kommt daher, daß die litauischen Juden ihre Beziehungen mit Palästina niemals unterbrochen haben. Sw fuhren immer nach dem gelobten Lande, mit dem sie in regem Handelsverkehr standen, und daher rühr! es, daß die Synagogen mit Darstellungen asiatischer Flora und Fauna geschmückt sind. Seil dem Ende des 15. Jahrhunderts wurden überall neue dekorative Ardeiten verbreitet. Die Grundlage dieser Dekorationen war die Arabeske, die ein zusammengesetztes Flechtwcrt bildete aus Blättern und Früchten, die auf eine Schnur gereiht waren; diese Blätter und Früchte ivaren von Bügeln und anderen Tieren des Ostens, z. B. Löwen u. geziert. Diese Motive fanden im 17. und 18. Jahrhundert große Verbreitung in den Synagogen; häufig findet man sie an den Decken und Wänden der Gotteshäuser, namentlich in vielen alten Holzsynagogen. In einigen Synagogen wurden daneben die Totalansichten von Jerusalem gemalt. Ferner wurden als Schmuckornamente angebracht: Die 12 Zeichen des Tierlreifcs, rings um die Kuppel als Symbol für die 12 Stämme Israels. Darstellung des Löwen, des Adlers und des Hirsches, die ebenfalls Vertreter der kleinasiatischen Fauna sind, verwendete man, um Stellen der Heiligen Schrift anschaulich verständlich zu machen. Der Stil der Darstellungen war aus alten Handschriften deS Mittelalters entnommen, auch von persischen Teppichen. Sehr oft trifft man an den Wänden der Synagogen folgenden Spruch: „Seit tapfer wie der Panther; leicht wie der Adler; schnell wie der Hirsch; tapfer wie der Löwe beim Erfüllen des Willens des himmlischen Vaters." Der Löwe ist das Sinnbild des Geschlechts Juda; auf der Brust des Adlers i» der Mitte des Schildes werden gewöhnlich die segnenden Hände der Aaroniden angebracht. Oft wurde in den Synagogen in den Mittelpunkt der Zeichnung der große siebenarmige Leuchter gestellt. Auf feinen Verzweigungen wurden gewöhnlich die Warte des 67. Psalms angebracht. I» den alten römischen Katakomben war dieser Leuchter das Symbol des seligen Todes nach dem Spruche: „Die Seele des Menschen — ein Leuchter Gottes." Auch auf den Vorhängen vor der Bundeslade begegnet man diesem Motiv, das eines der Hauptsymbole des Judentums geworden ist. Daneben waren die Mal« bemüht. Elemente der Volkssymbolik in die Dekorationen hineinzubringen, die ort nur den einfachen Zweck hatten, die nackten, kahlen Wände der Synagoge zu bedecken. Häufig sieht man Verzierungen, die mit dem Religiösen keinen näheren Zusammenhang haben. Man findet z. B. Füchse, Pferde, Hähne, Störche, Schwäne, auch Affen usw. Sic wurden meistens aus Darstellungen von Jagden oder Kämpfen mit Raubtieren usiv.herübergenommen und ohne Bedenken zum Schmuck der Synagogenwände verwertet. Die Namen der Maler find meistens unbekannt. Nur gelegentlich wird der eine oder der andere erwähnt. So z. B. ein gewisser Leibowitz, der sehr fruchtbar gewesen zu sein scheint und von dem der polnische Schriftsteller Kraschewski berichtet, daß er für seine Werke 100 Abbildungen hergcstellt bat. Weit stärker tritt das Kunstgewerbe, Arbeiten in Gold, Silber, Messing, an heiligem Gerät hervor. Für den Meister war es die größte Freude zu sehen, daß die Synagoge von Kronleuchtern, die er geschaffen hatte, erleuchtet wurde. Von einem Meister Boruch wird berichtet, daß er 8 Jahre lang Abfälle von Messing sammelte, um einen Leuchter für die Synagoge herzustellen. Aus Messing wurden auch Chanuka-Leucht« bergestellt, welche auf den Köpfen von Löwen befestigt sind. Auch die Ueberzüge der Thorarollen sind oft sehr künstlerisch ausgeschmückt, häufig mit Gold und Silber verziert, tind ebenso die Bundeslade, in der die Thorarallen liegen. Hier findet man schöne Schnitzereiarbeiten, eine der fiierkwürdigsten in der Synagoge zu Olkeniki. Die Motive für die Schnitzarbeiten waren ebenfalls der Pflanzen- und Tierwelt entnommen. Chronik. (Die Heimreise der galizische« Flüchtlinge.) lieber Vorstellung einer aus den Herren Professor Nascher, den Rabbinern Benzion Katz und Moses Heschel bestehenden Abordnung, die nn Ministerium des Innern beim Sektionsrat und Hofsekretär Dr. Mont« vorsprach, wurde die auf den 20. d. bestimmte Heimreise galizianischer Flüchtlinge, erste Gruppe, bis auf den 12. Oktober d. I. erstreckt. (Der neue Präsident der Prager Knltnsgemeinde.) Aus Prag wird geschrieben: Bei der am 16. September 1917 abgehaltenen Sitzung der Kultusgemeinde-Repräsentanz wurde zum Präsidenten Herr Oberfinanzrak Dr. Alois Koserak gewählt. Oberfinanzrat Dr. Alois Koserak entstammt einer alten, angesehenen Patrizierfamilie und wurde am 30. November 1858 in Beneschau geboren. Er studierte am böhmischen Untergymnasium in Beneschau und setzte seine Studien dann am deutschen Neuftädter Gymnasium in Prag fort. Nach absolvierten juristischen Studien wurde er 1881 Beamter bei der Finanzprokuratur in Prag, an der er heute noch als Oberfinainrat wirkt. — Dr. KoSerak ist seit dem Jahre 1909 Mitglied der Kultusgemeinderepräsentanz. Er ragte in dieser Körperschaft stets durch sachliche Arbeit hervor, betätigte sich fast in allen Kommissionen und Sektionen, und zwar vielfach an leitender Stelle. Sein umfassendes jüdisches Wissen ist ebenso bekannt, wie daß er ein ausgezeichneter Jurist ist. Die Wahl von Oberfinanzrat Dr. KoSerak wird allgemein auf das wärmste begrüßt. (Die Hetze gegen Malvy.) Der zurückgetretene französische Minister des Innern Malvy war aus Grund der bedeutenden Stellung, die er in der radikal-sozialistischen Partei einnimmt, der sührende Vertreter der Linken im Ministerium Ribot, dessen Sturz durch seinen Rücktritt verursacht wurde, wie in den vorangegangenen Ministerien Briand und Viviani. In dieser Eigenschaft und wohl 'auch wegen seiner jüdischen Herkunft war er von allem Anfang an ein Dorn int Auge der reaktionären Parteien, die ihn offen und geheim auf das heftigste bekämpften. Insbesondere wurde ihm von dieser Seite verübelt, daß er nicht gleich im Anfang des Krieges die Gelegenheit wahrnahm, gegen die schon zuvor als „verdächtig", das heißt mehr oder weniger sriedensfreundlich ausgezeichneten Persönlichkeiten mit Verhaftungen und anderen Gewaltmaßregeln vorzuqehen. In Wahrheit war der Grund des gegen ihn bestehenden Mißvergnügens darin zu suchen, daß die Gegenwart dieses entschiedenen Linksrepublikaners in den Kriegsregierungen als das hauptsächliche Hindernis für die volle Erfüllung der reaktionären Hoffnungen betrachtet wurde, die in Frankreich durch den Krieg wächgerusen worden sind. Das war deutlich genug zu erkennen m der Erbitterung, mit der die royalistische Presse gegen ihn agitierte, in deren Reihen namentlich die antisemitische „Action Fratwaise" fast täglich den Rücktritt des Ministers des Innern forderte, (Japanische Truppen nach Palästina.) Londoner Blätter heben die Bedeutung der Zusagen effektiver Hilfe hervor, die Japan den Alliierten gemacht hat. Man erkennt indessen, daß ein Tränsporl japanischer Einheiten nach Rußland mittels Bahn auf große Schwierigkeiten stößt. Der Vorschlag ist daher gemacht worden, Japan möge seine Truppen auf dem Seewege nach Mesopotamien und Palästina schicken. (Einer Legende gemäß sollen die Japaner Abkömmlinge der 10 Stämme Israels sein. Es wäre mm ein Treppenwitz der Weltgeschichte, wenn gerade sie dazu bestimmt sein sollen, Palästina für die Engländer — die sich übrigens ebenfalls rühmen, diesen 10 Stämmen zu entstammen — zu erobern. . ,) (Ein Scheck von 250 Millionen Franks.) Ein Amsterdamer Korrespondent schreibt:' Der größte Scheck, den ein Bankhaits bisher anszuzahlen hatte, war ein solcher von 150 Millionen Franks, den der japanische Botschafter Kalo in London im Jänner 1906 bei der Bank von England vorwies. Die Summe stellte die Kosten der Verpflegung der russischen Gefangenen im russischjapanischen Krieg 1904/05 in Japan dar. Nunmehr ist dieser Rekord erheblich überlroffen. Das sogenannte „Joint Distribute Committee“ in Newyork, welches in den Vereinigten Staaten Amerikas Gelder zur Unterstützung der durch den Krieg betroffenen Juden Rußlands, Rumäniens und Palästinas sammelte, hat auf diesem Wege die Riesensumme von 50 Millionen Dollar — 250 Millionen Franks zusammengebracht und dieselbe in einem einzigen Scheck dutch ein New Uorker Bankhaus an die Königin Wilhelmine der Niederlande überiviesen. Die Königin hat nämlich die Ausgabe übernommen, die gesammelten Gelder unter die zu Unterstützenden verteilen zu lassen. In Rußland wird die niederländische Gesandtschait. in der noch unbesetzten Moldau der amerikanische Gesandte beim rumänischen Hofe mit der Verteilung betraut werden, während die Königin Wilhelmine zum gleichen Zwecke einen besonderen Abgesandten nach Palästina zu schicken gedenkt. Als erste Rate werden 2,500.000 Franks verteilt werden. (Die Sache ist interessant — aber leider nicht wahr. So hoch sind die Sammlungen in Amerika nicht.) (Beim Tode der bulgarischen Königin.) Die Nachricht vom Tode der Königin Eleonora hat in allen jüdischen Gemeinden Bulgariens ein tief schmerzliches Echo erweckt. Die Königin hatte durch ihr reges Interesse an allen Humanitären Bestrebungen rasch die Liebe der tesamten Bevölkerung gewonnen. Auch den jüdischen Vohlfahrtseinrichtungen brachte die hohe Frau warme Teilnahme entgegen. Bei ihrer Ankunft in Sofia im Jahre 1908 hat sie die beiden Präsidenten der jüdischen Frauenvereine, die ihr «in Blumengewinde überreicht hatten, mit wertvollen Andenken beehrt. Dem Oberrabbiner von Sofia gewährte di« Königin eine längere Audienz, bei welcher'Gelegenheit sie sich eingehend über die materiellen und kulturellen Verhältnisse der Juden Bulgariens informieren ließ. Sie gedachte der seligen Baronin Hirsch, die sie „eine heilige Mau" nannte. Die Fürstin fragte auch den Ob-rrabbiner, welche Mittel ergriffen werden Mützen, um 'das große Elend im Judenviertel von Sofia zu Hiidern. Als die Fürstin hörte, daß die armen jüdischen Schulkinder dreimal wöchentlich freien Mittaastisch erhalten, bat sie den Oberrabbiner, alles aufzubieten, daß den armen hungernden Kindern das Mittagsmahl täglich verabreicht werden könne. Man kam dann auf die spaniolischen Jude» zu sprechen, die sich noch immer der spaniolischen Sprache bedienen. Die Fürstin machte hierbei die Bemerkung, daß cs in der heutigen Zeit, wo ein allgemeines Bestreben das Alte zu sprechen, die sich noch immer der spaniolischen Sprache wie die Juden mit Verehrung und Liebe an allem hängen, was ihnen von ihren Vorfahren überliefert wurde. Ihrer wahrhaft toleranten Gesinnung ist die hohe Frau bis an ihr Lebensende treu geblieben. (Der holländische Finauzminister über die holländische» Inden.) In einer Unterredung mit dem jüdischen Publizisten Ben Mose Zwi äußerte sich der holländische Finanzminister van Treub unter anderem folgendermaßen: „Hier, in Holland, haben wir keine Judenfrage. Man findet hier den Inden sympathisch oder weniger sympathisch. Aber eine richtige antisemitische Bewegung, wie Sie sie in Deutschland oder gar in Oesterreich haben, kennen wir hierzulande nicht, und ich sage, Gott sei Dank, daß wir sie nicht kennen. Ich persönlich hege gegenüber den Juden ganz gewiß keine Antipathien. Es gibt unangenehme Juden und unangenehme Christen. Das wird wohl immer so bleiben. Und auch umgekehrt gibt es sehr gute Juden und sehr gute Christen. Eigenschaften sind eben nicht das Monopol einer religiösen oder nationalen Gemeinschaft. Jeder Jude, der tüchtig ist, macht in Holland ebenso seinen Weg wie ein tüchtiger Christ. Der Jude hat hier freie Bahn und erfährt keine künstlichen Hemmungen oder Einschränkungen wegen seiner Religion oder Zugehörigkeit zum jüdischen Volk. Das Talent ist hier die einzige erforderliche Legitimation zum Erfolg, und der befähigte Jude bringt es bei uns zum Beispiel auch zum Minister. Wir sind auf unsere sreiheitlichen Traditionen stolz. Holland kannte niemals Budenhaß oder Judenverfolgungen. Schon zur Zeit, da olland eine Republik war, unterschied es sich durch feine judenfreundliche Haltung von den anderen Staaten. Wären wir nicht so judenfreundlich gewesen, dann hätten wir auch keinen Spinoza." Spendenausweis für die Schuten der „Agudas Iifrsek", Wien, II-, Große Marrgaffe Ar. 23, für den Monat Av 5677. Großrabbiner Miedmann, Husiatyn, K 50’—; Melzer, Baden, K 86-—; Sammlung durch Heilpern, K 150'—; Blum, Sokal, K 20'—; Kurzmann, Wien, K 20-—; Hochberger, K 9'—; Gelernter, Bursztyn, K 9 —; Nachmon, Wiznitz, L 8'—; Banner, Bukaczowce, K 8-—. QcK6-—: Wiesentahl, Buczacz; Ornstein. Podheice; Kahn. Stanislau; Rvly, Naroi; Klauzn«, Görlitz«. Adler, Wien, K 5'—. Ee X 4'—: Brandts, Stryflöw; Bokshorn, Podhcice; izan, Przemysl; Römnitz, Wiznitz; Guttmann, Czernowitz °, Ebenstem, Jazlowitz; Balabain, Janvw; Jacob, Nadwürna; Marbach, Podheice; Heitner, Czernowitz; Brender, Sadagora; Schlesier, Stanislau: Rot, Rostoki; Ostormann, Grödek; Vogel, Kolomea; Uri, Wien; Heller, Kolomea; Bursztyn, Brody: Fränkel, PrzemyU; Strahlberg, Belz; Kurzer, Zborvw; Rozenkranz, Rozniatüw; Zucker, Delatyn; Sammler, Nadworna; Melon, PrzemyU; Schutz, Stanislau; Lauser, Trembowla; Schlanger, Starozynietz; Auerbach, Zloczöw; Schneebock, Kolomea; Teitler, Czernowitz; Blech, Czernowitz; Sterenberg, Buczacz; Schleid«, Bübrka; Rozenfeld, Trembowla; Kupfermann, Ro-niatow; Ganz, Lemberg; Doppelt, Riziankowitze; Gottesmann, Jezerna; Feuchtdau, Mo-cisk; Rozentahl, Antwerpen; Goldderg, Rohatyn; Schächter, Kolomea; Rapaport, Sokal: Ratz«, Nadwürna; Rozenzweig, Trembowla; Hilsenroth, Kolomea: Blei, Delatyn: Gottlieb, Rawa-Ruska: Spira, Stryj; Wechsler, Dolina; Sterenklohr, Jazlowitz; Silber, Krystynopol; Äppysdorf, Grüdek; Stemberg, Betz; Elftem, Kolbuszow; Zirns, Krystynopol; Henigsberg, Kolomea; Weintraub, Kotzmann. Je X 3*—: Lern«, Brody; Plön, Trembowla; Süffer, Buczacz; Ehrenpreis, Nadworna :Kümel, Kalusz; Gobgower, PrzemyUany (Feigenbaum, Tarnopol; Wiffelmann. Nadworna; Geller, Ruiczyk; Schenirer, Kolomea; Saimler: Margulis. Brody. Je X 2-50: Kreisel, Kolomea; Tapp«, Brody; Gelbttrch, Olesk; Ekstein, Stanislau; Sandmann,Turka. JeX 2-40: Apelrat, Bukaczowce:Wattenb«g, Stanislau, JeX2-—: Zellnik, Rohatyn; Reichner, Buczacz; Krem«, Turkg; Streit, Dolina; Gimpel, St.rry-Sambor; Doppelt, Niziankowice; Sandel, Radziechüw; Berg«, Sereth; Friesler; Bremdl«, Snmtyn; Herold, Sokal: Sobol, Tarnöw; Granier, Czernowitz; Adler, Wsinia; Bergmann, Buczacz; Margulis, Brodheim; Kellner: Wafchkin, Wiznitz; Bemann; Nestel; Breis, Olejow; Grolnick, Podheice; Gleicher, Radziechüw; Eigen, Rohatyn; Weisftein, PrzemyUany; Grund, Krakowitz; Brand, Remierüw: Esriel, Kamionka; Weinstock, Sadagüra; Goldmann, Stanislau; Harlick, Czvrtküw; Hell«; Bleiberg, Stanislau; Blaustein, Lemberg; Fischer, Kolomea; Schotner, Zablatow; Hab«, Podheice; Sperber, Kolomea; Schnrmnann, Kolomea; Hellenberg, Wiznitz; Spitz, PtzemyU; Mader, Belz. Neue Mcher. „Krieg nnd StaatSverwaltnng." Bon Dr. Wilhelm Lbbell. Wien, 1917. Manz-V«!ag. — Die Wiederherstellung des finanziellen Gleichgewichtes ist eine der wichtigsten Aufgaben, die der Staaten nach dem Kriege harrt. In der vorliegenden Schrift behandelt des Autor das Problem Mstchtlich der Verhältnisse in Oesterreich, wob« « eine Reform d« Staatsverwaltung empfiehlt, bei der die dadurch «zielten Ersparnisse dem Staatshaushalte zugute kommen wttden. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Jonas Kreppei. Genossenschafts-Buchdruckerei, Wien, VIEL, Alserstraße Nr. 71.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.