Jüdische Korrespondenz
- Journal
- Jüdische Korrespondenz
- Volume
- 3 (1917)
- Issue
- 25 (16.8.1917)
- Date
- 1917-08-16
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Jüdische Korrespondenz. Schulen werden als Privatschulen angesehen, wenn obligatorischer Unterricht in Polnisch und die polnische Unterrichtssprache in Elementarfächern eingesührt und wenn diese Schulen der allgemeinen Schulaufsicht unterstellt werden. 3. Die Abteilung für Kultus und Unterricht beim provisorischen Staatsrat hat demnächst Maßnahmen zur Ausbildung von jüdischen Religionsschullehrcrn zu treffen. Pogrome in Rußland. Dem Jüdischen Korrcspondenzbureau im Haag wird aus Stockholm telegraphiert, daß der Gerichtshof von Petrograd bei Kerensky vorstellig geworden ist, auf dem Berordmingsmege gesetzliche Bestimmungen gegen Pogromagitationen zu treffen, da der Pöbel in vielen Städten zu Jndemnorden ausgereizt wird und die bestehenden Gesetze keine Handhabe zum Einschreiten bieten. Rußland als Beschützer der Juden. Wie das Indische Korrespondenzbureau im Haag mitteilt, hat die fremdenfeindliche Stimmung, die in Frankreich und England vor allem gegen die Juden herrscht, die Komitees zum Schutze des Asylrechtes in London »nd Paris zur Entsendung einer speziellen Deputation au die russische Regierung veranlaßt, uni ihre Jnterventivn bei den Verbündeten zu erwirken. iFrühcr pflegte man die Westmächte um Schutz für die russischen Inden anzusuchen — heute ist das Umgekehrte der Fall. Die Westmachte haben es mit ihrer Kriegshetze wahrlich tveit gebracht.) Der Mdisch-portugirsifche Friedhof im Haag. In der Rahe des herrlichen. seiner Bestimmung noch stille entgegenbarrenden Fnedenspalastes im Haag) liegt, non hohen lnubmnmuudenen Backstemmauerii vor allem bunt geschäftigem Üarme» und Treiben der Außenwelt geschützt, ein 'uralter mancher Gottesacker. Aus meine Bitte, denselben besichngen zu dürfen, führte mich der dort bedicnstet« Aufseher, ein dunkelgebärteter holländischer Jiraelite, dessen blasses, feingejchnittenes Antlitz die für daS gesamte Judentum so chnratlcristischen, leuchtend schwarzen, gedankenvollen und doch tief melancholischen Augen aufwies, au einem kubleu dämmerige» Tage, durch die kleine grüngestrichene Halzpiorte, deren halbverrostete Riegel schier ärgerlich knarrend dem feiten Druck der schmalen Hand des Führers nur widerwillig nachzugeben schienen, in den Garten der Gräber von den seit langer Jett dahingeschiedcnen Brüdern und Schwestern meines Volkes. Silbergrane, leicht flimmernde Duiistwolke» deckten den Himniel. dessen flammende Sonne sich im Gewirr der wogenden Rebelmassen schüchtern verhüllte. Als wir den kleinen, nahe dem Hause des Aufsehers liegenden Hof, in dem sich gluckendes Geflügel und eimae rotbackige Binder munter umhertummelten, durchichritten hatte», bot sich ein seltsam ergreifendes, jedoch mcht troitloses Bild meinen Blicken. Ich sah ein weites, von Gras. Gesträuch und Wildblumen dicht bewuchertes Feld, dessen Länassette» von leise rauschenden Hollen Zypressen abgegremt wurden. In der Erde ruhtcii große flache rechlecksörmige Steine, die von allerlei Schlinggewächsen, Moosen und Blütengerank halbverdeckt, Jnschritten m porlugieflscher, wamschor. niederländischer und deutscher Sprache enthielten, die jedoch alle in hebräischen Lettern ansqemetselr waren. Der Führer übersetzte mir diese m tue Grabplatten emgeritzten Ieichen und teilte mir in etwas gebrochenem Deutsch einige historisch wichiige Tatsachen in bezug auf die Lage und die Bedeutung dieses vor fast dreihundert Jahren angelegten Gottesackers mit. „Dieses Grundstück," so sagte er, und wies am den ziemlich großen zypressenbesetzten Raum, „wurde mi 17. Jahrhundert von der Porkugiesisch- Judiichen Gemeinde der Niederlande gepachtet und zur Ruhestätte aller Abkduimlinge der einst so grausam aus ihrer zweiten Heimat vertriebenen, bereits seit dem Jahre 1559 nt Holland Zitflucktt suchenden lind findenden svainschen nnd portugiesischen Eimqmntenfamilien beftintmt. Selbstverstaudüch durften auch die in den Niederlanden sich bereits ansasüg gemacht habenden deutschen, italienischen und englischen Juden hier ihre Toten begraben, mußten sich' aber den vorgeschriebenen Riten der ponngiestich orthodoren Israeliten in bezug aus die Bestellung des Grabes fugen, uiid durften nichts anderes als die flach ui die Erde gepreßten Granit- oder Marmor- Vlatten auf die Hügel der Verstorbenen fetzen. Biele der angesehensten, begütertsten, ja weltberühmtesten jüdischen Fannlten ruhen hier, deren Nachkommen noch heute sich im öffentlichen Leben hervortun, wie die portugiesischen Familien De Pintos, Suast'os, De Castros, Bellos, die italienischen der D'Anconas. Salvadore, Belliphontes und andere. Auch deutsche 'Namen, wie Sußkind, Hirsch, Goldmann, lasten sich in den oft schon halb verwitterten Platten entdecken. Männer der Wissenschaft, wie der niederländische Schriftgelehrte Daniel de Buto, Künstler, Adelige, Rabbis, deren Steine die doppelte Höhe der anderen aufweisen, einst Hervorragendes auf denr Gebiete des Handels leistende Kaufherren und stolze Bürger schluminern hier, und dann wieder die vielen der Unbekannten, Vergessenen, die ihr Dasein wohl lebenslänglich im Schatten gefristet haben. Arme und doch vielleicht an heißer Liebe und Güte reiche. Ja, Krösusse der Seele liegen hier; die allerrührendsten Inschriften einzelner Steine,!ie zeugen von jener edlen, echt jüdisch reinen und innigen Frömme und Schönheit des Gemütslebens unseres Volkes, das sich in ungebrochener Stärke und Hoheit durch Jahrtausende des allerschwersten Leidens makellos strahlend erhalten, sich van den Ellern auf die Kinder vererbt hat, und stets auis Neue in dm Heranwachsenden hoffenden und ringenden Geschlechtern weiter wirkt. Denn der wahre Jude ist ein glaubenstreuer, zärtlicher Gatte und Vater, die vollkommene Jüdin, die Irene Gefährtin und Helferin des Gemahls und die zärtliche, lehrende Mutter ihrer Kinder. Viele Grabschriften, die ich feuchten Auges gelesen, bestätigten mir die unverbrüchliche, jedem tieferen Beobachter des jüdischen Lebens leicht erkennbare Wahrheit dieser Worte. Ab und zu gewahrt man auch auf den durch die Einflüsse der Witterung geborstenen Marmortafeln die symbolischen Zeichen der jeweiligen Berufsart des Verstorbenen. So strecken sich auf der Steinplatte eines Cohen „Priesters" zwei gegen Himmel gerichtete Hände aus, auf derjenigen eines bedeutenden Maiers ist eine Palette, Pinsel nnd Stift eingemeißelt, in derjenigen eines Tempelsängcrs Schosor und Flöte. — „Alle die Toten ruhen," so erzählte mein Führer weiter, „mit dem Haupts gegen Osten gewendet, denn dort liegt ja Palästina, unsere eigentliche Heimat." So sprach er und unwillkürlich sah auch er nach Morgen. — „Wollte Gott, wir zögen balde hin," flüsterte ich leise, und betete an den Gräbern meines Volkes, an den letzten irdischen Stätten derjenigen, die ferne dem Lande der Väter gebettet wurden. Friedlich möge ihr Staub allda bis zum jüngsten Tage, dem Tag des Gerichtes, da Jehovahs goldene Posaunen die Auferstehung verkünden, ruhen. Doch nicht ruhen möge ihr Geist, nicht ruhen möge ihre, in uns den Nachkommen aufs Neue machtvoll aufglühende, heilige Sehnsucht, die uns zur gottgewollten Tat, zur Befreiung und Sammllmg des über die Welt zerstreuten erwählten Volkes des Den Haag. _ Hcdda Kriger. Chronik. (Mischehen i« Ungarn.) Ueber die Mischehen in Ungarn liegt der nunmehr veröffentlichte statistische Bericht für 1914 vor, nach welchem von den insgesamt 21.185 Mischehen des Jahres 1814 in 4909 Fallen Reverse betreffend die Religion der Kinder abgeschlossen wurden; in 2189 Fällen ist'vie Religion des Vaters, in 2720 die der Mutter dabei gewählt ivvrden. Bezüglich der einzelnen Konfessionen verdienten eine ganz besondere Aufmertsamkeit die Ehen zwischen Christen und Juden. Sie haben die beträchtliche Zahl von 949 erreicht, und zwar tritt der Fall des jüdischen Bräutigams bedeutend häufiger ans als der nnt jüdischer Braut. Es zeigt sich, daß von 550 jüdischen Eheleuten nur 40 sich um die Religion ihrer zukünftigen Kinder kümmerten, von diesen aber 97 ihre Nachkommenschaft kontraktlich an das Christentum Preisgaben. Von den 399 jüdischen Bräuten schlossen 50 Reverse ab, davon 43 zugunsten des Christentums. Der erzliberale Rechtslehrer Dr. Peter Rgoston, ein Indenfreund, konstatiert in seinem vor t' ° Monaten in dritter Auflage erschienenen Buche die gerade in Ungarn charakteristische Tatsache, daß die Reformjuden bestrebt sind, -- allem und jevem den Christen nachznkommen und unv«. merkt im Christentum unterzugehcn. Die Tendenz. Mischehen einzugehen und von vornherein in die christliche Kindererzichung einzuwilligen, scheint dies zu bekräftigen. Alles in allem) ein neftraurigcs Bild! (Die Erforschung des Alten Testaments.) Unter den stattlichen Summen, die alljährlich der deutsche Reichstag für wissenschaftliche Zwecke bewilligt, befindet sich auch ein Posten zur Förderung des Septuaginta-Unternehmens, das von der königlicheil Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttinaen betrieben wird. Es handelt sich dabei um die Schaffung einer allen Anforderungen der Wissenschaft entsprechenden Ausgabe der in den les ' Jahrhunderten vor Christi entstandenen und unter _ warnen „Septuaginta" bekannten griechischen Uebersetzung des Alten Testaments. Das Unternehmen besteht seit 1908 nnd wurde zunächst vom vreußischen Kultusministerium und den wissenschaftlichen Akademien zu Berlin und Göttinaen unterhalte». Seit 1912 übernahmen das Reich, Preußen, Bayern und Sachsen die weiteren Kosten. Die wilsenschaftlicken Arbeiten wurden auch im Kriege fortgeführt. Ein Verzeichnis der griechischen Handschriften des Alten Testaments ist bereits 'hergestellt. Dann wurde die Kollationierung der griechischen Handschriften vorgenommen. Zu diesem Zweck wurden alle in Betracht kommenden Handschriften an ihrem Aufenthaltsort photographiert und dann in Göttingen kollationiert. Die Zahl der Photographien beläuft sich bereits auf 20.000 Stück. Für einige Bücher des Alten Testaments sind die griechischen Varianten schon so gut wie vollständig gesammelt. Der Krieg hat die Herausgabe dieser Bücher verhindert. (Ein Geschenk für die Indische Ratioualbibliothek Jerusalem.) Der Konferenz der russischen Zionisten teilte W. R. Jakobsohn mit, daß die berühmte Bibliothek des verstorbenen Baron David Günzburg i Petersburg für eine Million Mark gelaust und de. Jüdischen Nationalbibliothek in Jerusalem geschenkt worden ist. Diese außerordentlich wertvolle Sammlung, die v— drei Generationen von Mäcenaten und Gelehrten ,.... viel Wissen, Liede, Fleiß und Weitherzigkcit angelegt worden ist, ist auf den Gebieten Hebraica und Judaica eine der reichsten und kostbarsten Bücher-, Handschriften- und Antikensammlungen in Europa. Das Geld für die hochherzige Schenkung wurde von Baronin Günzburg (100.000 Rubel), Familie Slatopolsky-Persitz (100.000) und einigen anderen zionistischen Mäcenaten gespendet. (Antisemitische Propaganda in Petersburg.) „Djen" schildert die Stimmung in Petersburg folgendermaßen: Die Liquidation des MaximalistenaufstandeS nimmt einen schleppenden Charakter an. Die Zahl der verdächtigen Personen und verbreiteten Insinuationen nimmt immer größeren Umfang an. Eine reale Gefahr schleicht heran. An allen Straßenecken und in den Häusern tritt eine äußerlich auf di« Revolutionszeit stilisierte, offensichtlich aber auf ein Pogrom gegen die Juden angelegte antisemitische Propaganda hervor, die auf die unwissenden Bolksniassemeinen offenbaren Eindruck macht. Man macht den Versuch, die maximalistische Verschwörung mit der Tätigkeit der Organe der revolutionären Demokratie in einen Topf zu werfen und stellt die Tätigkeit dieser in das Zeichen einer jüdischen Gewaltherrschaft. Der Effekt ist ein doppelter: Haß gegen die Revolution und Haß gegen die Juden verflechten sich zu einem Knoten. Mögen die offiziösen Wortführer der Kadettenpartei, die nur an dem ersten Laster leiden, verstehen, daß sie sich durch ihre gegen die Revolution gerichteten Wutausbrüche den Meistern der Pogrome gleichstellen. (Die russischen Jude» i« England.) Das „Hamburger Fremdenblatt" meldet aus dem Haag: Die 30.000 russischen Juden, die die englische Regierung in di« englische Armee zwingen will, haben in einer Konferenz beschlossen, lieber mit ihren Familien nach Rußland znrückzukehren, und falls die englische Regierung darauf beharrt, ihnen die Gelegenheit dazu zu verweigern, dem englischen Dienstzwang mit passivem Widerstand zu begegnen. Sie haben gleichzeitig telegraphisch an die russische Regierung appelliert. Inzwischen versucht die Northcliffe-Presse die Ostendbevölkerung zu einem ähnlichen Pogrom aufzuhetzen, wie er nach deni ersten diesjährigen Luftangriff in London stattfand. Die Lage gilt als sehr gefährlich. (Englische Rache für Luftangriffe.) Die Plünderungen des Londoner PöbelS, die der letzte deutsche Luftangriff zur Folge hatte, richteten sich nicht nur gegen Deutsche, sondern auch gegen russische Juden. (Ein edler Geistlicher.) I. S. Murrow sandte an das amerikanisch-jüdische Hilfskomitee für Palästina 100 Dollars. Er begleitete seine Sendung mit folgenden Zeilen: „Ich bin kein Jude. Ich bin ein alter, christlicher Jndianermifsionär-Baptist. Euer Gott ist mein Gott, Euer Vater ist mein Vater. Euer Volk ist meines Herrn Volk, Euere Brüder sind meine Brüder. — Meine Mittel sind klein, aber ich bi» glücklich, daß ich diese 100 Dollars zur Linderung der Leiden Ihrer unglücklichen Volksgenossen senden darf." (»1 Inden im Petersburger Gemeinderat.) Wie „Daily Chronicle" berichtet, wurden bei den Gemeinderatswahien in Petersburg 31 Juden in den Rat gewählt. Hiezu gehören Senator Winawer, der Advokat Slosberg, der Arbeiterführer Leo Deitsch und Frau Gurjewilfch, die erste Jüdin in einem russischen Gemeinderat. (Aus Warschau.) Unter den Assmnlanten Warschaus, die nicht mehr die Hoffnung hegen, bei den Gemeindewahlen ihre alte Position behaupten zu können, und die auch nicht mehr auf die Treue der Orthodoxie bauen können, wird jetzt die Idee der Trennung von der Gemeinde und der Bildung einer gesonderten Afsimilantengemeinde, „nach dem Muster der Reformgemeinden in Westeuropa", ventiliert. Als Initiator dieser Idee wird der assimilatorisch« Ratmann Dr. Muttermilch genannt. — Der Rabbinat zu Warschau bildete im Verein mit einer Anzahl chassidischen Rebeim und Führer der Orthodoxie ein „Rettungskonntee", um unter den bemittelteren Juden Geld zugunsten der notleidenden Juden Polens zu sammeln. (Die rechtlose« rumänischen Juden.) Die rumänischen Juden in Frankreich protestieren dagegen, daß sie in die Ententeheere eingereiht werden sollen. "Die Liga für Menschenrechte unterstützt diesen Protest, da die rumänischen Juden in ihrer Heimat derart rechtlos seien, daß man sie eigentlich nicht als Rumänen bezeichnen (Jüdische Kolonie ans Java.) Aus dem Haag wird gemeldet, daß demnächst einige holländische junge jüdische Männer sich nach Java (Niedcrländiich-Jndien) begeben, um die Möglichkeit der Gründung einer jüdischen Kolonie auf Java zu studieren und vorzubereiten. Spendenausweis für die Schuten der „Agudas Iifroet", Wie«, II., Große pf axtgaffe Wr. 23, für den Monat Sima« »677. Großrabbiner Friedmann, Czortkow, X ISO —; Sammlung durch Herrn Halpern, Lemberg, X 120-—; Sammlung durch Herrn Babad, Lubaczüw, K 22'-; Sammlung durch Herrn Bogelmann, Ustrzyki, K 20'—; Sammlung durch Herrn Gelernter, K 23'—; Blum, Sokal, X20 —; Perelstein, PrzemqSl X 20'—; Schwarz, Zboww, X 12'—; Weisier, Buczacz, X 10--; Blankstem, X 10'-: I. L. Gelmann, Wien, X 10 —; Rosen, Rowo-Sielice, X 10 —; Horowitz, Drohobycz, X IO-—. Je K <i —: Karl, Lemberg; Htmmcldank, Kozlüw; Thumim, Leinberg; Friesner, Stanislau; Hemigsberg.Kolomea; Kohienberg, Monasterzyska; Engit; Fränkel, Przemysl; Engelberg, Przemysl; Doppelt, Nizniüw. Je K 5*—: Morgensteren, Krakau; Schreiber, Dziköw; Metzer, Kolomea; Fleßner, Stanislau, X 4 20; Orenstein, Podheice, X t öv. Je JE 4‘—: Engel, Mikolajvw; Gottlieb, Rawa-Ruska; Bokshorn, todheice; Schaller, Kolomea; Ausstem, Bübrka; Loker, tanislau; Silberstein, Krakau; Kupfermann, Husiatyn; Ressel, Wien; Schwarz, Horodenka; Ekeling, Horodenka; taber, Oltynia; Selig, Grüdek; Brandts, Strysfuw; auer, Bukaczowce; Lewin, Drohobycz; Goldhaber, Wi«- mowczyk; Woli, Mielec; Brender, Sadagvra; Schlanaer, Slarozymetz; Schleider, Bobka; Bild, Brzezany; Blaustein, Horodenka; Sterenberg, Buczacz; Tutmann, Czernowitz; Strahlberg; Rosenfeld, Trembowla; Ekstein, Kolbuszöw; Reinhöld, O»wi«cim. 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