Jüdische Korrespondenz
- Journal
- Jüdische Korrespondenz
- Volume
- 3 (1917)
- Issue
- 24 (9.8.1917)
- Date
- 1917-08-09
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Jüdische Korrespondenz. feilschen mir uns — und sie besten uns fast immer. Und so gut tun sie das, daß wir ost nicht verstehen, wie sie daran gewinnen können — wie Isaak mit seinem Rittmeisterleben. „Welcher Gott hat die Christen gelehrt, so zu sei . sagte ein polnischer Jude einmal zu mir in Oesterreich. „Nicht ihr Christus — denn er war ein Jude. Und keiner der Ünsrigen hat diese Moral — wenigstens nicht von denen, die nach dem Talmud leben. Und Christus kannte alles, was die Schrittweisen kannten." So denken sie. Die Mißhandlung durch jene Namen — die der Beamtenstand unter Kaiser Joseph II. ihnen aufgezwungen — ist die roheste, die gegen Menschen verübt wurde — weil sie ins Seelische'trifft, zu ewiger Verhöhnung — von Geschlecht zu Geschlecht. Pulverbestandteil, Kußmaul, Darmgerassel, Dreckfresser, Unterleibsgeschwür, Leibschleim — und noch entsetzlichere —, das sind Namen, die man sie als eigene anzunehmen genötigt hat. Und sie tragen sie — und schweigen — und warten auf ihre» Messias, der die Erniedrigung von ihnen nehmen loü. Kommen in die Welt hinaus und machen manchen dieser lächerlichen und ekelhaften Namen berühmt. So viel über die Aermsten, die Edelsten — von dem auserwählten Volk — da draußen im Osten bis tief ins schwärzeste Rußland. Als ich jung war — den siebziger Jahren — traf ich den Dichter Auerbach in Berlin. Und ich wußte, wie unsagbar er unter der Bewegung des Antisemitismus litt, die damals in Deutschland ziemlich neu war. In einer Gesellschaft — erzählte er mir selbst — hatte ein taktloser Herr sein Glas erhoben und zu ihm gesagt: .„Es wäre schön, Herr Auerbach, wenn alle Juden so wären wie Sie." „Aber da nahm ich mein Glas", sagte Auerbach, und entgegnete: „Ja, es wäre schön — w— alle Christen so wären wie ich." Die Fehler der Juden liegen offen zutage und find genau so unbeliebt bei den Besten ihrer eigenen Rasse wie bei den Christen. Die weniger Bemittelten von den Juden, die unter uns Christen um ihre Existenz kämpfen, zeigen oft eine Unermüdlichkeit, die wir aufdringlich nennen. Und führt ihre Tätigkeit sie außerhalb Deutschlands — besonders ihre Handlungsreisenden —, so sollten sie vorsichtiger in ihren Formen'sein, als sie oft sind — denn sie schaden dem Volke, dem sie angehören. Bewahre — ich habe sogar sehr Gebildete unter diesen Handlungsreisenden getrosfen — und zeige daher i doppelter Absicht mit dem Finger auf diejenigen, die ungünstig wirken. Aber wenn die Christen sich aufs hoho Pferd setzen und sagen: „Wir sind nicht, wie sie — und meinen die Juden im allgemeinen, da sollten besonders die deutschen Christen in dieser Zeit einsehen lernen, wie ungereimt sich so etwas ausnimmt. Denn es ist genau dasselbe, was ihre Feinde heutzutage ihnen gegenüber tun." Der Turm von Label. Es ist wohl kaum in weiteren Kreisen bekannt, daß jetzt noch während des Krieges in großer Nähe hinter der fechtenden Front auf den Ruinen von Babylon zwei Vertreter der deutschen Wissenschaft Wacht kalten, Prof. Koldewey und sein langjähriger Mitarbeiter. Die Ausgrabungen, die so großartige Ergebnisse zutage gefördert hatten, sind freilich zum Stillstand gekommen. Dafür ist der Besuch der Ruinenfelder während der Kriegsjahre um so reicher gewörden, und die beiden Gelehrten sind unermüdlich, ihren Landsleuten die Errungenschaften der Betätigung der Deutschen Orient-Gesellschaft ans der altehrwürdigen Stätte vorzuführen und zu erklären, Prof. Friedrich Delitzsch, der berühmte Berliner Assvriologe, ist auch in dieser Zeit ivieder einmal in Babylon gewesen und gibt über seinen neuesten Besuch in der Wochenschrisi „Umschau" «Frankfurt a. M.) einen Bericht. Er führt zunächst nach dem Platz, wo durch die Ausgrabungen die ganzen Grundmauern des Südpalastes des alten Königs Nebukadnezar bloßgelegt worden sind, dann nach den mächtigen Pfeilern des der Göttin Jschtar geweihten Stadttores,' aus dessen Gemäuer der Drache von Babel in vielen Abbildungen erscheint. Di« nächst« Sehenswürdigkeit ist ein Tempel, der in seiner Anlage verhältnismäßig wohl erhallen ist und vor allem noch das Tor mit zwei prächtigen Türmen und den Altar auiweist. Von einem erhöhten Punkt kann ein Ueberblick über das Ruinenfeld insoweit gewonnen werden, daß sich der Umfang der Weltstadt des Altertums, die an Größe sogar das spätere kaiserliche Rom übertraf, schätzen läßt. Allerdings sind die Mauern von Babylon, im Altertum eines der sieben Weltwunder, nur noch streckenweise gänzlich erhalten. Der fesselndst« Teil der ganzen Stadt sind wohl die Reste des in der Bibel erwähnten Turms von Babel. Vorläufig sind die Ausgrabungen dort noch nicht weit gediehen, aber man kann doch bereits eine Vorstellung davon gewinnen, daß dieser Ban seine sagenhafte Berühmtheit tatsächlich verdient hat. Der Turm war umgeben von einer Rinqinauer, die einen ganzen Wald von kleinen Türmen, die Zahl wird auf IOOO angegeben, in die Luft reckte. Die geographisch wichtigste Entdeckung ist der Nachweis der großen Euphratbrücke, die ebenfalls im Altertum als eines der größten Wunder der Baukunst angestaunt wurde, aber von allen älteren Forschern vergeblich gesucht worden war. Erst den deutschen Gelehrten ist es gelungen, einen Ziegelbau als einen Pfeiler dieser Brücke zu erkennen und danach noch iechs weiter« in dem ehemaligen, jetzt längst vom Strom verlassenen Bett festzustellen. Damit ist für die Wiederherstellung des Grundrisses der allen Großstadt ein wesentlicher Stützpunkt gewonnen worden. Geheimrat Delitzsch schildert übrigens das Land zwischen Bagdad und Babylon als ein reines ParadieS an Schönheit und Fruchtbarkeit, mit breiten und schiffbaren Kanälen, die vom Euphrat zum Tigris führen, ferner reichen Bewässerungsanlagen, Weizen- und Gerstenfeldern von erstaunlicher Ueppigkeit und majestätischen Palmenwäldern, aus deren Kronen die Trauben deS Weinstockes herunterhängen. Auch das Soldatenherz kann sich in Babylon befriedigt fühlen durch einen Einblick in die mächtigen Werke, durch die Babylon zur stärksten Festung des Altertums wurde. Noch letzt ist rin tiefer Festungsgraben mit einer Grabenmauer erhalten, drei Mauern hintereinander schützen das Innere der Königsstadt. Eine der Schutzmauern besteht aus zwei Einzelmauern, die je sieben Meter Dicke besitzen, und der Zwischenraum zwischen beiden ist noch mit gestampftem Erdreich befestigt. Auf der so geschaffenen Mauermasse konnten vier Gespanne nebeneinander um die Stadt traben. Chronik. (Ableben eines Rabbi.) In Budapest ist am 18. Juli der dort als Flüchtling weilende Rabbi von Knihinin (Galizien), Großrabbiner Abraham Langer, s. A., im Alter von 51 Jahren verschieden. Der Verblichene erfreute sich in Galizien großen Ansehens in der chassidischcn Welt und auch in Budapest erwarb er sich die größte Sympathie ob seiner Frömmigkeit und Wohltätigkeit. Das Leichenbegängnis fand unter großer Beteiligung statt. Oberrabbiner Kopel Reich und Oberrabbiner Lasar Mischal aus Turka am Stryj (Galizien) widmeten dem Verblichenen ergreifende Nachrufe. (Ausschreitungen in London.) Wie die Londoner Blätter vom 10. v. M. melden, fanden anläßlich des letzten Luftangriffs „antideutsche" Kundgebungen in Lambethftreet statt. Die Menge stürmte die Läden der jüdischen Russen in der Angabe oder der Meinung, daß es Deutsche seien. An mehreren anderen Orten wurden die Fenster eingeworfen und die Läden geplündert, vornehmlich solche, deren Besitzer Juden deutscher Abkunft waren. Durch das Polizeigericht wurden mehrere Personen verurteilt. Ein Mann wurde bestraft, weil er die Menge aufgehetzt halte, ein Haus zu stürmen, in dem angeblich Deutsche wohnten. Wie sich herausstellte, war das Haus nur von Holländern bewohnt. (Der preußische Justizminister im Cheder.) Aus Warschau wird gemeldet: Anr 3. Juli vormittags stattete der preußische Justizministor in Begleitung des Generalgouverneurs und anderer hochgestellten Persönlichkeiten und unter Führung von Dr. L. Haas und Dr. P. Kohn der Chederschule „Tauroh im Derech Ercz" einen Besuch ab. Die Gäste wohnten dem Unterricht in sämtlichen Abteilungen bei und zeigten der Lehrmethode und dem Lehrplan' höchstes Interesse. Sichtlich befriedigt waren sie über die prompten Antworten der Schüler auf die verschiedenen Fragen. Ein zehnjähriger «Schüler, der beim Talmudunterricht in klarer, sachlicher Weise die Erbschaftsgesetze behandelte, rief ganz besonders die Bewunderung der Gäste hervor. Auf besonderen Wunsch des Generalgouverneurs erteilte ein Lehrer eine Mischnalektion in polnischer Sprache. Die Herren sprachen sich über den Stand der Schule sehr lobend aus. (Eine Friedenssynagoge in Budapest.) Im IX. Bezirk und in einem Teile des VIII. Bezirkes Budapests ist eine starke Bewegung zur Errichtung einer Friedenssynagoge im Gange. Vor kurzem hat sich ein Exekutivkomitee konstituiert und einstimmig zum Präsidenten den Stadtrepräsentanten Advokaten Dr. Ernst Hecht und zum Referenten den Rabbiner Dr. Josef Farkas, den Religionslchrer der Gemeinde, gewählt. Nach einer zündenden Ansprache des Präsidenten berichtete der Referent, daß der neue Tempel ein Zeichen der von den Angehörigen der jüdischen Konfession während des Weltkrieges bewiesenen Opferwilligkeit sein und zum Gedächtnis der in der Verteidigung des Vaterlandes gefallenen jüdischen telden den Namen Friedenssynagoge tragen soll. Der rundstein soll nach dem Friedensschlüsse im Laufe (Der Rabbiner gegen Rahrungsmittelansfuhr.) Der Rabbiner in Lomza belegte nach dem Beispiele des Rabbiners in Siedlce diejenigen mit einem Fluch, die Nahrungsmittel aus der Stadt ausführen. Die jüdische Gemeinde hatte jedoch eine ausnahmsweise Erlaubnis des Rabbiners für die Ausfuhr von einem Waggon Buchweizen erhalten, wofür die Verwaltung einige hundert Rudel von dem Unternehmer verdiente. Der Rabbiner brachte jedoch später in Erfahrung, daß sich mit der Ausfuhr zwei Juden beschäftigten. Und als nach mehrmaliger Mahnung diese das Verbot nicht beachteten, wurden beide unter großer Demonstration am Sonnabend aus der Synagoge Hinausgetrieben. Ferner wurde eine Untersuchungskommission damit beauftragt, zu untersuchen, wer sich mit. der Ausfuhr von Lebensmitteln aus Lomza beschäftigt. (Die jüdische Kongreßbewegung in Holland.) Das Jüdische Korrefpondenzbureau im Haag berichtet, daß die holländische Abteilung der Alliance Israelit« Universelle, der holländische Zionistenbund und die Jtosederation Hollands ein Komitee ernannt haben, welche im Anschluß an die jüdischen Kongresse, die in verschiedenen Ländern organisiert werden, um die jüdischen Forderungen gegenüber der Friedenskonferenz zu formulieren, «ine nationale Kundgebung des holländischen Judentums im Monat November in 'Amsterdam veranstalten wird. SperU>ena«sweis für die Schule« der „Ägsdas Iisroel", Wie«, II., Hroße ^farraaffe Kr. 23, für de« Woüat Kiwa« 5677. Ze K 3*—: Hellenberg, Wiznitz; Zwirn, T.. Spira, Lemberg; Rozenzweia, MonasterzySka; Klemfeld, Kolomea; Grob, Rawa-Ruska; Budoszewski, Czarrküw; talberstam, Sieniawa; Heller, Kolomea; Weitmau», olomea; Rapaport, Tarnöw; Schächter, Kolomea; Herrmann, Bodrohorczany; Lacher, Lemberg; Bkeiberg, Stanislau; Stubenhaus, Grüdek; Schwarz, Lemberg' Schwadron, Halicz; Haber, Podheice: Brand, Nemierow- Arbeit, Worochta: Klein, Gorlice; Teitelbaum, Zydaczom Obstfeld, Bolechöw; Sobel, Delatyn; Chorpalyn, Stanis lau; Ganz, Zostawna; Kestenbaum, Bübrka; Samet Nilitschyk; Frankel, Lemberg; Samet, Lemberg; Weis stein, Tortin, Stryj; Neumann, Husiatyn; Grad, Krakowit Ekstein, Kolbuszäw; Schwager. Kolomea; Karn, Buczacz Weisstein. Przemyslany; Eisenhart, Zbarai; Tettler Czernowitz; Auerbach, Lesniow; Pfeffer, Spossäw; Schaffer Warochta; Rosenzwei, Trembowla; Goldstein, Lesniüw Kerzer, Ra va-Ruska; Gottesmann, Tysiemnica; Eisen bruch, Lemberg; Kestler, Stanislau; Ihr, Lemberc Taller, Drohobycz; Käme, Drohobycz; Ratz, Krystynopol Kremer, Turka; Harowitz, Buczacz; Geller. Buczacz Dreminger, Buczacz; Spira, Stryj; Karnitz, Äiatoszwet Spitz, PrzennM; Sperber, Zablotow; Margulis, Bertyn Karl. Kamionka; Mautner, Lassäw; Fried, Podheice Sternberg, Buczacz; Binder, Hilsenrot, Kolomea; Safier taber, Gelernter, Bursztyn; Brandeis, Trembowla acz, Waschkantz; Eigler, Turka; Zicher, Lemberg; Pordis Wien; Geld, Lubartin; Linker, Czernowitz; Friedler Fastal, Natansohn, Krystynopol; Haber, Tlumacz; Becker Goldberg, Rohatyn; Freundlich, Brzezany; Sterenberg Buczacz; Lehrer, Radautz; Holzman, Turka; Knoll Kossöw; Fernbaum, Kolomea; Rotenstreich, Buczacz Ekstein, Kolbuszöw; Freundlich, Brzezany; Schneier Buczacz; Horowitz, Stanislau; Ebel, Betz; Zöllner Rohatin; Weinläß, Bursztyn; Hochberger, Rohatyn Wittels, Rohatyn; Grünes, Podheice; Mieses, Janow Käme, Krystynopol; Scheininger.Komarno; Helfer, Kozowa Katz, Waschkautz; Kramer, Stanislau; Heilper, Wien, Badner, Goldberg, Leiner, Mo^cisk; Adler, Sadowa- Wiftria; Fischer, Trembowla; Baioban, Janüw; Rotenreich, Bodrohorczany; Hochmann, Dolina; Diller, Lem borg; Ebenstein, Gwozdric; Tritt, Sadagüra.—Je K 1 •— Spira, Buczacz; Wieselberg, PrzemySl; Waldbaum Glina; Rokach, Brody; Aufrichtig, Zbaral; Sturim Kolomea; Baumöl, Stryj; Lustig, Podwoloezyska; Wald bäum, Glina, Drimer; Emlager, Bindler, Tarnüpol Fränkel, Narol. _ Neue Mcher. „Lefi-Schaa". Separatausgabe, gewidmet dem Andenken weiland Sr. Majestät des glorreichen Kaisers und Königs Franz Josef I. f. A. Redakteur: Rabbiner M. Groß, Seminarlehror. Jerusalem, 1817. — Die Juden in Palästina brachten dem Kaiser Franz Josef stets die tiefste Verehrung und Anhänglichkeit entgegen. Bei jeder Gelegenheit wetteiferten sie in den Beweisen dieser ihrer Gefühle. Das Ableben dieses edlen Monarchen hat daher begreiflicherweise bei ihnen die lebhaftest« Trauer und die stärkste Erschütterung hervorgerufen. Die vorliegende Schrift ist ein Versuch, das Andenken dieses Herrschers zu verewigen. Dieselbe enthält eine Reihe von Beiträgen über Kaiser Franz Josef und das Judentum, Kaffer Franz Josef in Jerusalem, Beitrag des Kaisers zur kulturellen Hebung Jerusalems rc. sowie eine Schilderung der Trauerkundgebungen in Jerusalem anläßlich des Ablebens des Monarchen. Das Buch ist in einem fließenden Hebräisch und mit warmem Gefühle geschrieben. „AIS Geisel nach Sibirien verschleppt." Bon Dr. Ph. Menczel. Verlag Ullstein & Co., Berlin-Wien, 1917. — Die Russeninvasion in Galizien und der Bukowina wird der dortigen Bevölkerung lange, lange in trauriger Erinnerung bleiben. Besonders arg wird das Andenken dieser Ereignisse in den Herzen derjenigen sein, die das traurige Los traf, seitens der russischen Gewalthaber als „verdächtig" qualifiziert und als Geiseln verschleppt zu werden.' Das Schicksal dieser Unglücklichen ist geradezu schauderhaft. Der Autor dieser Schrift gehört zu denjenigen, denen ein solches Los zuteil geworden ist. In der vorliegenden Schrift schildert er die Details seines Schicksals in überaus ergreifender und zugleich spannender Weise. „Eine Vermögenssteuer?" Bon Eugen Benzion. Wien, 1817. Selbstverlag. — Die Wiederherstellung des finanziellen Gleichgewichtes im österreichischen Staatshaushalte nach dem Krieg« ist eines der wichtigsten Probleme, das sckon heute den Fachmann sowie den einfachen Bürger ernstlich beschäftigt. Verschieden« Projekt« und Anregungen sind bereits aufgetaucht und werden propagiert. Der Autor der vorliegenden Schrift behändest mit großer Sachkenntnis die Frage einer Vermögenssteuer in Oesterreich, wobei er zu einem negativen Resultate gelangt. Seine anderweitigen positiven Vorschläge verdienen vollste Beachtung. Ehrentafel für Gefallene. Der diesjährige Hickls Krieqskalender enthält als Anhang «in« Ehrentafel für Gefallene. — Es wird um Angabe der Namen, Adreffe, Beruf, Charge, Tag des Todes sowie die Adreffen der Angehörigen an Herrn Redakteur Max Hickl, Wen, 8. Bezirk, Lerchengaffe 6 a, gebeten. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Jonas Kreppei. Genossenschafts-Bachdruckerei, Wien, VIII., Alserstraße Nr. 71.