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Jüdische Korrespondenz · 1917-07-12 · 21 (12.7.1917) · page 4

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Journal
Jüdische Korrespondenz
Volume
3 (1917)
Issue
21 (12.7.1917)
Date
1917-07-12
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Jüdische Korrespondenz. Nr. 21 Das Amsterdamer Ghetto. Von dem durchaus im altertümlich niederländischen Stil gehaltenen Daniel Jonas Meyerplain aus gelangt man über eine hochgewölbte eiserne Brücke, unter deren Bogen eine braungrauschäumende Gracht dahinfließt, in das „Amsterdamer' Ghetto", das, wie man mir erzählte, schon derart baufällig sein sollte, daß der Gemeinderat von Amsterdam beschlossen hätte, es in den folgenden Jahren niederreißen zu lassen. Gleich am Anfang des Judcnmertels der prächtigen holländischen Metropole begrüßen den Fremden ein« Menge schwarzgelockter, rotwangiger Kinder, die rudelweise,'lachend und schwatzend in den'Straßen spielen, blanke Erzreifen treiben oder Tulpen und Hyazinthen zum Kauf anbieten. Bald jedoch wurde ich von den tief geheimnisvollen Zaubern des eigentlichen, exotisch, ja märchenhaft anmutenden Ghettos umsponnen. Wenn man nickt ab und zu ein paar niederländische Worte oder das Klappern van großen, derbgeschnitzten Holzpantoffeln vernehme, so könnte man glauben, daß man ganz plötzlich in ein bunt südliches morgenländischcs Reich geraten sei, denn hier spielt sich genau wie im Orient das lebhafte Volksleben inmitten der von farbig bekleideten Menschen wimmelnden Straßen ab. Obwohl alle diese Ghettogüßchen schmal, dämmrig und überaus schlecht gepflastert sind, so stehen doch massenhaft grüngestrichene zweirädrige Karren mit breiten Brettläden vor den Häusern, hinter denen alte und junge Verkäuferinnen ihre aus den flachen Holzplatten aufgestapelten Waren mit lauter Stimme anbieton. Mannigfaltige Leckerbissen sind hier zu schauen. Alle Arten von Kochgemüse, in Essig getauchte Gurken und Lauche, kleine goldgelbe Birnen, Aepfel, Honig, Käse, Butler, lebendiges und gerupftes Geflügel, flache, starkglitzernde Fische, Krenstanglein und Backwcrk. Mit ganz"orientalischem Phlegma harren die meisten weiblichen Karrenbesitzer eines Käufers. An diesen, viele Stunden des Tages aus der Straße weilenden israelitischen Händlerinnen konnte ich drei der auffallendsten Typen der Judenirau unterscheiden. Das im Ghetto seelisch verkommene, stumpfsinnige, nur aus Nahrung und äußerlichen Putz bedachte Weib; die intelligente, zarte, von Hoffen und Sehnen erfüllte Frau mit dem tiefen uralten Leidenszug ihres vertriebenen, jahrhundertelang in barbarischer Knechtschaft schmachtenden Volkes, die sich wunden Herzens nach dem Licht des Lebens, Zion, der geliebten, lange verlorenen Heimat sehnt und täglich betet, daß die endliche Einigung des über die Erde verstreuten Judenvolkes erfolge. Dann die fromme, fast mumienhaft aussehende orthodoxe Matrone, die, da der Sabdath genaht, den aufhorchenden Enkelkindern von der strahlenden Herrlichkeit Edens, des hoch in den Himmeln schwebenden Paradieses verkündet. In den zierlich schlanken, singenden und springenden Kindlein des jüdischen Volkes loht eine sprühende, schier unerschöpfliche Lebenslust. Aufgeweckteste Intelligenz blitzt in den oft überreifen, bräunlichen Gesichtern, den altklugen, leuchtend schwarzen Augen. Trotz ihrer lauten, oft recht ausgelassenen Heiterkeit liegt doch in all diesen Kindern eine unbewußte, ererbte, tief adelige Vornehmheit, wie sie einzig nur der semitischen Rasse eigen ist. Der echte kernige Stolz des von Jahve erwählten Volkes ist schon im winzigsten, kaum das „Jiddische" ordentlich beherrschenden Knirps vorhanden. Betritt ein Leiermann das Ghetto, hüpfen alle die Mägdlein und Knaben in graziös munteren Tänze» dahin, die von einer Menge dicht gescharter Zuschauer eifrig bewundert werden. Einige Knaben, durch verschiedene Zurufe angesporni, führen oft kunstvoll groteske Solotänze aut, die öfter an die russischen Nationalrcigen gemahnen. Die Bürschiein kauern sich auf dft Erde, knicken die Beine ein und stapfen nun, mit den Stieselabiätze» im rhythmisch schnellen Aus tind Ab nach allen Richtungen den Boden schlagend, wacker und scheinbar ganz unermüdlich einher. Das Lächeln der älteren Leute, ab und zu einige kleine Kupfermünzen, dünkt ihnen der köstlichste Lahn zu sein. Doch nicht bloß solch buntirühiiche, an Brenghel gemahnende Volksszenen bieten sich dem Ghettowanderer dar. Das tiefste, trübste, halb verfallene und deshalb in Balde der Vernichtung nnheimfallende Ghetto befindet sich hinter der von Ziegeln erbauten, im isiamilischen Stile gehaltenen portugiesischen Synagoge, die Flüchtlinge aus Spanien und Portugal, im IS. Jahrhundert in Holland errichtet und mit einem breiten Steinwall wider feindliche Angriffe versehen hatten. — Diese jetzt sichtbaren, von eng aneinander gedrängten grauen, schiefen Häusern mir oft halbverfaultem Dachstuhl, geborstenen Mauern und ausgebrochenen Fenstern begrenzten Straßen bieten ein trauriges, mittelalterlich grausiges Bild. Alles ist hier baufällig, morsch, zersplittert und abgenutzt. Steile, vielfach zerschlagene Holztrevpen führen in die dunklen Kammern der eingesunkenen Bauten, die :nit Lickt, Luft und Wasser bloß ungenügend versehen, zahlreiche Familien im schmalen Raume beherbergen müssen. Die klaffenden Maueröffnungen find oft mit gelbem Papier oder irgend einem durchsichtigen Stoffreste, oft auch mit Stroh verklebt. Das Pflaster, von Schmutz und Lachen starrend, ist zum grSßten Teil verfallen, Küchenaiffälle, Gcfchirrfcherbcn, Lumpen aller Art häufen sich vor den Toren. Oft werden diese Mengen erst durch den siiegen verspült. In den finsteren, mit allerhand Kram sichtgcsüllten Korridoren schleichen grauhaarige, gespenstisch wartende Frauen umher, die lcmurenhaft hager sich am Herde zu schaffen machen, Böden scheuern oder Kinder füubern. In unterirdischen, schwülen, von stickiger Dämmer- (ttft erfüllten Lokalen, die mehr ,.Mauiwnrss!öchern" als menschlichen Wohnräumen gleichen, sitzen die Handwerker, Schuster, Schneider und Schreiner über ihre Arbeit gebeugt, bleich, übcrangcstrengt, hohlwangig wie der Tod. Diesen Armen Sonne, Kraft, Glück und Rübe der Heimat zu spenden, wäre wahrhaft eine Gottestat. Wie leicht könnte dies doch geschehen! Es müßte nur der Held kommen, der die Gaue Zions zurückeroberie und seine aus allen fremden Landen sich um ihn gescharten Brüder in das Reich ihrer Väter brächte. Und er wird nahen, der seit nun schon über 2000 Jahre lang erwartete Messias, dessen leuchtende Hände die Tore Zions eröffnen', die Zeit grüßt uns, da auch das internationale Ghetto sein Ende'erreicht! Den Haag, im Juni 1917. Hedda Kriger. Chronik. (Auszeichnung.) Seine k. u. k. Hoheit Erzherzog Franz Salvator haben im Namen Sr. k. u. k. Apost. Majestät dem Journalisten Herrn Abraham Sensnsteb in Wien, Sohn des Buchhändlers Simon Senensieb ans Kolomea, das Ehrenzeichen II. Kl. vom Roten Kreuze verliehen. (BerftänSignng zwischen Jude« und Karäer«.) Es scheint, daß die russischen Karäer ihre Stellung gegenüber den Juden geändert haben. Kürzlich wurde eine Karäer-Konferenz in Eupatoria gehalten, bei der man zu der Uederzeugung kam, daß einer Verständigung mit den Juden nichts mehr im Wege stehe, seitdem diesen die Gleichberechtigung gewährt worden ist und die Karäer nicht mehr zu fürchten brauchen, daß man die für die Juden geltenden Ausnahmsgesetze gleichfalls auf die Karäer anwenden werde. Es wurde ferner beschlossen, den karäischen Oberradbiner, der bisher die gesetzlichen Rechte der Sekte wahrgenommen hat, abzusetzen, was umso bemerkenswerter ist, als dieser eine ausgesprochen judenseindliche Haltung einnahm. ' ' (Eine offizielle Erklärung der russischen Regierung zur Jndenfrage.) Das jüdische Korrespondenz- Büro im Haag wandte sich unter Hinweis auf die Tatsache, daß bisher die Judenschaft in keiner offiziellen Note und Erklärung über die Friedensbedingungen erwähnt wurde, an die russische Regierung mit dem Ersuchen, ihre Haltung zu den aus die Friedenskonferenz gerichteten jüdischen Wünschen zu bestimmen. Darauf empfing das Büro folgendes Telegramm vom 24. Mai: „Die provisorische Regierung überläßt es dem jüdischen Volke, nach seinem Belieben zu bestimmen, ob es sich als Konfession oder Nationalität betrachten will. Die Regierung wird sich beglückwünschen, sich die Mitwirkung dieser Nation an dem Werke der internationalenund sozialen Regeneration der Menschheit zu sichern. Gez. Terestschenkch Minister für auswärtige Angelegenheiten Rußlands." (Die Judenhetzc in Rumänien.) Unter dem Eindruck der rumänienseindlichen Kundgebungen in Odessa versandte Bratianu an russische, finnische und neutrale Blätter ein Dementi gegen die von der Petersburger Telegraphen-Agentur verbreiteten Angaben über antisemitische Ausschreitungen in Rumänien. Das Dementi hebt hervor, daß der König einer Abordnung der rumänischen Juden die Gleichberechtigung nach dem Kriege in Aussicht gestellt habe. Hierzu bemerkt „Djen", daß die russische Gesandtschaft in Jassy das betreffende Dementi nur teilweise bestätige. Trotz der offiziösen, auf das Ausland berechneten Ableugnung habe die judenfeindliche Agitation im rumänischen Heer einen besonders bösartigen Charakter. Höhere rumänische Offiziere schreiben diese Strömung hauptsächlich dem Einfluß der russischen Befehlshaber an der rumänischen Front zu. Nach dem gleichen Blatt wurden auf Befehl des Bataillonsausschusses beim russischen Regiment 618 in Tarnopol sämtliche insgesamt 172 jüdischen Soldaten, Unteroffiziere und Aerzte verhaftet und zum Train versetzt. (Kahal-Wahlen in Warschau.) Auf Grund des tj 63 der Verordnung für die Organisation der jüdischen NeligionsgeseUschaften in Polen vom 1. November 1910 sind' nun im Warschauer Amtsblatt« die Ausführungs- Bestinnnungen für die Gcmeindewahlen erschienen. Die Wahlen werden demnächst stattfinden. Die radikal-jüdischen Gruppen, Bund, Vvikisien und teilweise auch Zionisten, beabsichtigen, sich an den Wahlen nicht zu beteiligen, da deren Chancen angesichts des gegenwärtigen Wählerstandes nur sehr gering seien. (Ein „Minjan" im österreichischen Parlamentsgebände.) Die Eröffnung des Reichsrates ruft die Erinnerung an ein seltsames Vorkommnis aus der Geschichte des österreichischen Parlaments wach. Dieses Gebäude hat auch einmal als — jüdisches Bethaus gedient, in dem ein richtiger Abendgottesdieust stattgeiunüen hat. Das merkwürdige Ereignis trug sich unter der 'Hera Taaff» zu. Das Mandat der Stadt Kolomea wurde durch den Oberrabbiner Simon Schreiber aus Krakau vertreten. Als sich eines Tages die Sitzung bis zum späten Abend hinzaa, wollte der Rabbiner das Parlamentsgebäude vertanen, um in einer Synagoge am Mincha-Goltesdienst teihunehmen. Da es sich bei der Dauersitzung um eine wichtige Angelegenheit handelte und die damalige Majorität jede Stimme brauchte, versuchte ein einflußreiches Mitglied, den Rabbiner znrückzuhalten, der sich mit dem unaufschiebbaren Gottesdienste entschuldigte. „Herrendienst geht vor Gottesdienst", meinte der Parlamentarier. „Ich denke, daß wir Abgeordnete nicht den Herren, sondern dem Volte. dienen sollen", lautete die Antwort. Das Gespräch der beiden Parlamentarier schloß mit dem vom Kolomeaer Abgeordneten gemachten Zugeständnis, daß er den Reichsrat nicht verlassen werde, wenn ihm binnen einer Viertelstunde neun Juden zur Andacht herbeigeholt würden und ihm zum Gebet mit diesem improvisierten Minjan ein Saal tm Parlamentsgebäude auf eine halbe Stunde überlassen werde. Der besorgte Parteiführer fuhr sofort mit seinem Wagen auf die „Judensucho" und kam alsbald mit zwei gefüllten Fiakern triumphieren!» zurück. Am nahen Salzgries halte er den Minjan zusammengetrommelt. Und die Pointe: das führende Parteimitglied, das sich der religiösen Bedürfnisse des jüdischen Abgeordneten eifrig annahm, hat sich später als eifriger — Äntisemitenhäuptling betätigt. Spe«de«<msweis für die Schuten der „Agudas Iifroet", Wien, ll., Große H>farrgaffe Ar. 23, für die Monate Ajar «nd Siwa« 5877. Großrabbiner Friedmann, Czortkow, K 2g-; Großrabbiner Friedman», Bojan, ll 94'—; Großrabbiner Spira, Gwozvzic, K 25- —; Rabbiner Moses Heschel, Kopiczyüce, K:7'20; Griffel, Stanislau, ll 60; Nachtigall, Wien, ll 10 —; Kohn, Stanislau, L 9'—; Melon, Przemyft, ll 8-40; Neuringer, Wien, K 14' -. — Je L 8*—: Hauser, WUnitz; Schwarz,Horodenka; Blaukopf, Buczacz; Babak, Lemberg. — Je K 6—j Adler, Zborüw; Mautner, Leuschin; Lauser, Wien; Kanner, Lemberg; Heitner, Czortkow; Trug, Zloczüw; Gans, Lemberg; Schneeback, Kolomea; Krum, Tlumacz; Doppelt, Niziankowice; Eltis, Waschkautz, ll5 —; Berner, Monastryszcz, ll 4'80. Je E 4-—: Göttlich, Rawa-Ruska; Hoffmann, Roznialöw; Lieber, Rudik; Sternberg, Rzeszow; Selig, Grudek; Kruh, Starozynietz; Bascharn, Podheice; Hekerling, Horodenka; Rosenkranz, Sniaiyn; Siiberstein, Krakau; Golddirsch, Wi-nivwczyk; Schlager, Starozynietz; Druner, Zaleszczyki; Fischet, Wien; Locker, Stanislau; jow; Pech; Marbach, Podheice; Schächter, Kolomea; Franzos/Tarnopol; Strahlberg, Bolz; Steckler, Delatyn; Titman, Czernowitz; Lieberman ll 3 40. — Je K 3*— Kister, Moscisk; «spitz, Przemysl; Stecket; Eigen, Rohatyn; Kümel, Stanislau; Wilder, Stanislau; Lanvmann, Buczacz; Tillinger, Kolomea; Bardfeid. tteue Löcher. „Lziach Salomo." Trauerreden sowie talmudischrabbinische Abhandlungen. Verfasser: Rabb. Salomo» Kluger der Jüngere. Pozsony, 1917. Selbstverlag des Berkassers: Wien, ll., Rovaragasfe 40/29. — Der Autor, ein Enkel des berühmten Brodyer Rabbiners Salomon Kluger s. A. bietet in der vorliegenden Schrift einige Trauerreden, die er anläßlich des Ablebens seines Vaters, des Rabbiners Abraham Benjamin Kluger s. A. sowie anläßlich der Grabsteinenthüllung gehalten Hatz wie auch eine ergreifende Trauerrede zu Ehren der jüdischen Soldaten, die während des gegenwärtigen Krieges auf dem Felde der Ehre für Kaiser und Vaterland gefallen sind. — Die Reden zeichnen sich in Form und Inhalt aus und geben Zeugnis von der gediegenen Gelehrsamkeit des Autors und seiner verständnisvollen Behandlung aktueller Themate. Der Reinertrag des Buches, das in einem fließenden Hebräisch geschrieben ist, ist wohltätigen Zwecken gewidmet. „Oesterreich-Ungarns Neubau unter Kaiser Franz Josef." Von Prof. August Fournier. Verlag Ullstein & Co., Berlin, 1917. — Die vorliegende kleine Schrift, die zur Serie der Ullsteinschen „Männer und Völker" gehört, enthält eine Art Geschichte Oesterreich- Ungarns in den letzten 70 Jahren in Westentaschenformat. Kurz und bündig, dennoch klar «nd eingehend, entwirft der gelehrte Autor ein Bild der politischen Entwicklung der Donaumonarchie unter Kaiser Franz Joses seit dem Jahre 1848 dis zum Weltkriege. Das heutige Oesterreich-Ungarn, das einer Welt von Feinden Stand halten kann, es ist das Werk des Kaisers Franz Josef, dessen Werdegang hier so prägnant geschildert wird. „Nene Jüdische Monatshefte." Zeitschrift für Politik, Wirtschaft und Literatur in Ost und West. 1. Jahrgang. Heft 17. 10. Juni 1917. Verlag der „Neue Jüdische Monatshefte", Berlin W. 8, Französische Straße 49, und München. Inhalt: Dr. Manfred Horst: Zur Assimilation der Ostjuden. — Maximilian Paul Schiff: Jüdischer Nationalismus. — Alfred Lemm: Bemerkungen zu den chassidischen Geschichten des Jizchok Leib Perez. — M. I. bin Gorion r Die Legende vom Prophetenknaben. — Hugo Salus: Zwei Gedichts. — Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. H. Cohen: Streiflichter über jüdische Religion und Wissenschaft. — Umschau. E M -tz Soeben eröffntet;! (1-3) Unter der Aufsicht der „Agudas Jisroel“. Hebräische Buchhandlung und VerschleiBstelle für Gebetbücher, Tefilin, Rezuoth, Mesusoth, Talessim, Zizith Mäßige preise. sowie aller anderen Ritualien. Streng »srlsüliob. Osias Graf, Wien, II., Große Schiffgasse 13. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Jonas Kreppei. Genossenschafts-Buchdruckerei, Wien, VIII., Alserstraße Nr. 71. k

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