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Jüdische Korrespondenz · 1917-07-05 · 20 (5.7.1917) · page 4

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Journal
Jüdische Korrespondenz
Volume
3 (1917)
Issue
20 (5.7.1917)
Date
1917-07-05
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 4 Jüdische Korrespondenz. Nr. 20 N eimann, Husiaty; Friedler, Radwarna; Spira.Glimany; Stubenhaus, ©tobet; Meller, Brzezany; Sycher, Lemberg; Steiner, Kolomea: Belgerei, Kopyezynce; Silberberg, Rzeszüw; Horn, Brody; Weisstein, Przemyslany; ZeÜinger, Rohatyn; Nagler, Stanislau; Selenfreundj Sucche; Landau, O^witzcim; Schwarz, Lemberg; Arbeit, Worona; Heilpern, Kamionka; Karoliner, Buczacz; Hellenberg, Wi-tnia; Fischer. Trembonka; Feitelbaum, Zydatszüw; Oppermann, Turka' Salzmann, Kolomea; Rohatin; Frisch, Bolechüw; Loser; Landau, Nadwürna; Weiß, Stanislau; Hornstein, Brody; Halberstam, Sieniawa; Rolenftreich. Buczacz; Sperber, Mo«cisk; Weitman, Bolecham; Reinman, Belz; Auerbach, Lesznüw; Melsch, Sadagüra; Eisenhart, Zbarasz; Hosalkewer, Podheice; Eisenbach, Lemberg; Jahr, Lemberg; Kantor, Kolomea; Selinger, Fried, Zborüw' Stein, Kolomea; Tauber, Krpstnnopol; Gnick, Groß, Tarnopol; Weinstein, Zaleszezyki; Eharpatyn, Stanislau; Pauker, Nowo-Sielce; Spitz, Mzemy-l; Goldhaber, Kolomea; Adler, Sadowa-Wi^ma; Spira, Lemberg; Buksbaum, Kolomea; Groß, Stanislau; Elzl, Belz; Kez, Kossüw; Torten, stryj; Knoller, Przemy^l: Uri, Wien; Löw, Bübrka; Kestenbaun, Baranüw; Tabak, Buczacz: Heller, Kolomea: Eisner, Kolomea; Safran, Bolaszowce; Reichmann, Czernowitz; Mieses, Janüw; Tannenbaum, Rzeszüw; Blei, Delatyn; Herrmann, Bodrohorczany; Diller, Lemberg; Marder, Skaryk; Badner, Kamionka; Diner, Mcricisk; Sperber, Zbarasz; Koster, Zbarasz; Weiß, Grüdek; Gutmann, Jezierny; Zeller, Hvjau; Schenkler, Bolszowce; Leidmann, uftrzyki'Käme, Drohobycz; Hilfer, Kossow; Ebenstem, Jazlowitz; Juram. Kamionka; Frenkel, Kamionka; Sammler, Nadwürna; Schächter, Nadwürna; Meister, Busk, Ettinger, Lustman, Przemyslany: Weitmann, Kamionka, Je JE 1'—: Lang, Trembowla: Rosenbaum, Zablatüw; Aufrichtig, Zbarasz; Rolach, Brody; Sauer, Berger, Drinauer, Trembowla; Steinbach, Sokal; Lustig, Podheice; Ennerl, Sokal; Knol, Kosiüw; Nestel, Wien; Strom, Kolomea; Harnik, Rzeszüw; Seliuger, Tlusty. Neue Sucher. „Von den Aufgabe« der Jude« im Weltkriege", von Eduard Bernstein, Berlin, Erich Reiß Beklag, 1917. Preis Mk, 1'60. — Der bekannte Führer der Sozialdemokratie in Deutschland nimmt in dieser kleinen Smrist Stellung zur Judensrage, resp, zum inner-jüdischen Problem. Er will den Juden die Rolle zuschreiben, die Mittler der Nationen zu sein und an dem Befreiungskämpfe der Völker teilzunehmen. Das extrem-nationale Moment negiert Bernstein, obwohl er dem der jüdischnationalen Idee gewisse Sympathien entgegenbringt. „Die Lösung der Judenfrage im Deutschen Reiche", von Curt Trützichler von Falkenstein- Falken- Berlag zu Darmstadt, 1917. — Der Autor greift auf ein Thema zurück, das man längst als nicht mehr aktuell von der Tagesordnung abgesetzt hat. Er erblickt die einzige Lösung der Judensrage in Deutschland in der — Taufe. .. Dieser Ausweg, der sich längst als ungangbar erwiesen hat, dürste heute wohl weder in jüdischen, noch in nichtjüdischen Kreisen viel Beifall finden. „Im Morgenland". Reisebilder von Dr. Paul Wilhelm von Keppler, Bischof von Rottenburg, mit 17 Bildern, Freiburg i. B„ Herdersche Verlagshandlung, Preis Mk. 8-—. — Die Länder des nahen Orient, Palästina, Aegypten spielen im gegenwärtigen Weltkriege eine große Rolle und gerade in den letzten Tagen haben die dortigen Ereignisse'in aller Welt das größte Interesse erweckt. Das vorliegende Buch führt uns m diese Länder und bringt höchst interessante Schilderungen von Land und Leuten. Besonders interessant sind die Schilderungen vom heiligen Lande, Jaffa, Jerusalen!, das Tote Meer rc. Die schön ausgeiührren Illustrationen erhöhen den Wert des Buches. Ist dasselbe auch vornehmlich vom christlichen Standpunkte geschildert, so bietet es auch dem jüdischen Leser manches Lesenswerte. „Triest «nd seine Aufgaben im Rahmen der österreichische« Volkswirtschaft". Herausgegeben von Alfred Escher, Mitglied des Herrrenhauscs. Wien, 1917. Manzsche k. u. k. Hof- und Verlagsbuchhandlung. — Mit einer ganz speziellen Sachkenntnis wird in diesem Buche die Bedeutung Triests für die österreichisch-ungarische Monarchie und dessen Aufgaben im Rahmen der vaterländischen Volkswirtschaft geschildert. Wer etwa darüber im Zweifel gewesen sein sollte, daß der Besitz von Triest für Oesterreich eine Lebensfrage ist, den dürste dieses Buch eines Bessern belehren. Die Völker der Monarchie missen wohl, weshalb sie den Besitz dieser Stadt mit ihrem Herzbluts verteidigen. Triest ist und bleibt österreichisch. „Die Kriegsziele der kämpfenden Völker", zusammengestelll von Ludwig Carriüre. Verlag von Dietrich Reimer (Ernst Vohsen), Berlin. Preis geh. Mk. 2-80, geb. Mk. 4-—. Die Frage der Kriegsziele steht heute im Vordergründe des Interesses. Der Verfasser entwickelt die Kriegsziele der kämpfenden Völker als notwendige Folgerungen bestimmter geographischer und geschichtlicher Grundlagen. Auf den 169 Seiten des Buches wird dabei eine Fülle politijcher Probleme berührt. Der erste Teil der Arbeit behandelt die Kriegsziele aus der westlichen Reibungszone, in den Alpen, an der Adria, auf dem Balkan, in Rußland, in Vorderasien und Rordostasrika, in Mittelasrita und m Ostasien; im zweiten Teil werden wirtschaftliche, dynastische und pazifistische Fragen gestreift. Bei der Verkettung, in der sich die verschiedenen Kriegsziele der verbündeten wie feindlichen Staaten befinden, kann über die einzelnen Ziele nur der ernsthaft diskutieren, der die großen Zusammenhänge überschaut. In der umfaffenbon Behandlung der zwilchen Geographie, Geschichte, Politik und den KricgIzielen bestehenden Beziehungen liegt der Wert des vorliegenden Buches, das in de» weitesten Kreisen Beachtung und Interesse verdient. VICTORIA ZU BERLIN ALLGEMEINE VERSICHERUNGS-ACTIEN-GESELLSCHAFT Direktion für Oesterreloh: Wien, 2., Kärntner»traaae 1. VermSgens-Ausweto Ende Dezember 1916. Vermögen. Mark Pf. Verbindlichkeiten. Mark Pf. Rare Kasse. 468.100 87 Aktien-Kapital . . 6,000.000 — Wertpapiere. 124,994.507 86 Reservefonds und Gewinnreserve . 1,200.000 -- ' Hypotheken. 904,104.840 76 Prämien-Reserveu und Ueberträge, Grundbesitz der Gesellschaft . . . 14,482.262 54 Schaden-Reserven.. 944,288.814 72 Darlehen auf Polizzen ..... 97,356.404 93 Gewinn-Reserven. 165,129.600 51 Guthaben: Sonstige und Extra-Reserven. . . 47,008.870 62 bei den Vertretern. ..... 28,749.782 49 Guthaben v. Vers. - Ges. u. Banken 8,674.872 88. bei Banken und Vers. - Gesellsch. 10,655.784 42 Barkautionen und Spargelder . . . 434.087 77 an Teilprämien, fällig 1917 . . 15,748.632 — Unterstützungs-Fonds für Angestellte an Hypoth.- u. Wertpapier-Zinsen und Hinterbliebene. 8,257.971 51 sowie Mieten. 14,926,034 46 Ueberschuß des Gesamtgeschäftes . 35,496.675 93 Sonstiges. 2,068.053 50 1.213,433.893 82 1.213,433.893 82 M € iS H <H Soeben eröffnet! (J-3) Unter der Aufsicht der „Agudas Jisroel“. Hebräische Buchhandiung und VerschleiSstelie für Gebetbücher, Tefilin, Rezuoth, Mesusoth, Talessim, Zizith Mäßige Preise. SOWie aller anderen Ritualien. Streng verläßlich. Osias Graf, Wien, IS., Große Schiffgasse 13. Zivnostenskä banka v Praze. Aktienkapital K 80,000.000. Reservefonds K 25,000.000. Emission 1917 100.000 neuer Aktien der Zivnostenskä banka v Praze zu K 200*— Nominale im Gesamtbeträge non H 20,000.000*-, Hapitatsepbibaag non H 10,000.000’- auf H 100,000.000'-. Laut der gütigen Statuten unserer Anstalt kann aut Grund des Beschlusses der Generalversammlung der Aktionäre vom 10. März 1912 unser Aktienkapital, welches Kronen 80,000.000-— beträgt, auf Kronen 100,000.000-— erhöht werden und ist der Verwaltungsrat zugleich ermächtigt, die Erhöhung durchzuluhren. Der Grund, warum der Verwaltungsrat während einer so langen Zeit von dieser Ermächtigung keinen Gebrauch gemacht hat, ist in den Kriegsereignissen zu suchen, welche die im Jahre iß 14 vorbereitete Emission vereitelten. Nunmehr kann man jedoch schon in absehbarer Zeit einen günstigen Frieden und damit auch die Rückkehr zur abermaligen Entwicklung unserer Volkswirtschaft erwarten. Die Aufgaben, welche dann den Handelsbanken erwachsen werden, werden groß und umfangreich sein, und insbesondere für uns wird eine durchgreifende Erfüllung derselben überaus wichtig sein. Die erste Voraussetzung einer vollständigen Erfüllung dieser Aufgaben ist die ausreichende Ausrüstung der Banken mit starkem eigenen Kapitale, welches ihnen die Möglichkeit bieten wird, den Bedürfnissen des wirtschaftlichen Lehens in größtem Maße ohne Beeinträchtigung der eigenen Mobilität nachzukommen. Durch die neue Emission wird unsere Anstalt nicht nur ihr eigenes Aktienkapital, sondern infolge des erzielten Agiogewinnes auch ihre Reservefonds, die jetzt Kronen 26,000.000-— betragen, namhaft stärken^ was auch für den inneren Wert unserer Aktien von Vorteil sein wird. Indem wir uns auf die wirtschaftlichen Gründe stützen, welche den Entschluß des Verwaltungsrates bezüglich der Erhöhung des Aktienkapitales herbeigeiührt haben und welche jedenfalls allgemeine Zustimmung finden werden, gestatten wir uns, Sie zur Teilnahme an der Subskription von 100.000 neuer Aktien der Zivnostenskä banka v Praze zu K 200 — Nominalwert, lautend auf den Namen, im Gesamtbeträge von zwanzig Millionen Kronen honichst einzuladen. SUBSKRIPTIONS - BEDINGUNGEN. Die Zeichnung erfolgt durch besondere Zeiehnungsformulare in der Zentrale der Zivnostenskä banka v Praze, Prag, und bei ihren Filialen ln Brünn, Budwe'ia, Frledek-Htistek, Xgrlau, Karlsbad, Klattau, Könlg-g-rätz, Kolin, Krakau, Lemberg-, Helnlk, Olmtitz, Mähr.-Ostrau, Pardubitz, Fisek, Pilsen, Prossnitz, Reiohenberg-, Tabor, Triest und Wien. Oie Zeichnungsfrist geht am 16. Juli 1917 um 12 Uhr mittags zu Ende. Der Zeichnungskurs ist mit K 260-— für Aktionäre und mit K 280 — für Niehtaktionäre festgestellt. Auf vier alte Aktien entfällt grundsätzlich eine neue Aktie. Die Herren Aktionäre, welche sich an der Subskription beteiligen, wollen bei Vornahme der Zeichnung ihre alten Aktien (ohne Couponbogen) vorlegen, die ihnen mit einem die erfolgte Zeichnung feststellenden Vermerk sofort retourniert werden. Zugleich mit der Anmeldung auf neue Aktien sind als Kaution K 60-— seitens der Aktionäre und K 80 — seitens der Nichtaktionäre für eine jede, gezeichnete Aktie zu erlegen. Diese Kaution wird mit 3l/s% Paverzinst und wird nach vollgezogener Repartition mit den Subskribenten als Anzahlung auf die zugeteilten Aktien verrechnet. Die Repartition der gezeichneten Aktien wird der Verwaltungsrat der Zivnostenskä banka V Praze in der kürzesten Frist durchführen und werden die Kautionen mit Zinsen den Subskribenten sofort rückerstattet werden, insofern ihnen Aktien nicht zugeteilt werden sollten. Die zugeteilten Aktien sind längstens bis 81. August 1917 voll zu bezahlen. Die neuen vollbezahlten Aktien werden den P. T. Herren Subskribenten anfangs des Jahres 1918 einzig und allein gegen Retournierung der Kassabestätigung über erfolgte Anzahlungen und gegen Retournierung des Repartitionsbriefes ausgefolgt werden. Wer in der festgestellten Frist die neuen Aktien nicht bezahlt, verliert ein jedes Anrecht auf dieselben und die seinerzeit erlegte Kaution verfällt zu Gunsten des Reservefondes der Bank. Angelangen mit dem 1. September, bis zu welcher Zeit die zugeteilten Aktien voll zu bezahlen sind, und bis 31. Dezember d. J. wird die Bank an Zinsen im Voraus 8‘/»% p. a. vom Emissionskurse vergüten. Für das Verwaltungsjahr 1918 werden die neuen Aktien das gleiche Anrecht auf Dividende haben wie die alten Aktien. Die zur Zeichnung erforderliche* Drucksorten sind bei den Kassen der Zivnostenükä banka v Praxe, Prag, und bei ihren Filialen gratis erhältlich. Prag, am so. juni 1917. Qer Vvnvsllungsi-st der Iivnvsisnsks dsnks v Praze. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Jonas Kreppei. Genossenschafts-Buchdruckerei, Wien, VIII., Alserstraße Nr. 71.

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