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Jüdische Korrespondenz · 1917-06-21 · 19 (21.6.1917) · page 4

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Journal
Jüdische Korrespondenz
Volume
3 (1917)
Issue
19 (21.6.1917)
Date
1917-06-21
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Jüdische Korrespondenz Nr. 19 er von den in Kopenhagen wohnenden Anhängern der provisorischen Regierung entlarvt worden. Ueber eine Versammlung russischer Juden soll er in so verleumderischer Weise berichtet haben, daß dieser Bericht von dem inzwischen abgesetzten General Skalön als Vorwand sür Pogrome benutzt wurde. Die Kopenhagener Juden haben sich an den Minister Kerensky mit der Bitte gewandt, Korsakow wegm seiner Verleumdungen gegen die Juden gerichtlich zu belangen und auch die „Nowoje Wremja“ und „Vetschernia Wremja“ zu verklagen. Die Romanows des letzten Jahrhunderts in ihren Beziehungen zu den Juden. «Fortsetzung.) Dem gesetzestreueri Judentum, das immer noch das Rückgrat der russischen Judenheit bildete, standen einerseits die Assimilante», anderseits die Maskilim aus dieser ersten jüdisch-nationalen Dämmerzeit entgegen. Die ersteren besonders zeichneten sich durch einen unvergleichlichen Dünkel aus und eine unbeschreibliche Verachtung für alles, was aus der alten jüdischen Schule kam. Die Maskilim scharten sich u. a. um Perez Smolenskin, den Herausgeber deS „Haschachar", und hatten in den zwei hebräischen Wochenzeitungcn, der von Slonimski in Warschau herausgegebenen „Hazefiroh" und dem in Petersburg erscheinenden „Hameliz" des bei den Behörden gut eingoführtcn Alexander Zederbaum ihre Sammel-, leider auch ihre Tummelplätze. An diesen Gegensätzen scheiterten alle Versuche zur Schaffung einer Hand in Hand mit Thoralehre und Thoraleben gehenden Kulturstrünmng. Das thoratreue Judentum schloß sich auch weiter ab und mußte sich abschneßen, wollte es nicht von den anstürnienden Freiheits- und Bildungswogen glatt weggeschwemmt werden. Gerade trug sich Alexander II. mit der großzügigen Idee der Einberufung einer Reichsversammlung, einer Art vom Vorparlament herum, auch für die Judkn waren neue, weitgehende Rechte geplant, als ein entsetzliches Unglück all diesen Verheißungen ein jähes Endo bereitete. Am 13 März 1881 wurde der Zar auf einer Spazierfahrt von den Bomben nihilistischer Mordbuben getroffen und in Stücke gerissen. Ein Schmerzensschrei ging durch das ganze weite Land, am bittersten und aufrichtigsten weinte man aber vielleicht in den jüdischen Gassen um den Tod des Befreiers. Man weinte doppelt: vor aufrichtigem Schmerz über den Tod dos gerechten, milden Herrschers, der weiteren berechtigten Hoffnungen ein Ziel setzte, aber auch aus banger Sorge um die kommenden Tage, denn man kannte den Umschwung der Dinge in Petersburg mit dem Thronwechsel ganz genau und man wußte auch um den judenseindlichen Sinn des nun auf den Thron gelangten Kronprinzen. Das Unglück wollte es zudem, daß sich unter den nihilistischen Mördern auch einige jüdische Namen befanden, die in den Zeitungen natürlich sofort zum Gegenstände einer blutigen Judenhetze gemacht wurden. Indes hatte man zu den Bestattungsfeierlichkeiten in Petersburg eine jüdische Deputation zugelassen. Aus dem Kranze der jüdischen Gemeinde zu Petersburg prangten in großen goldenen Lettern die Worte aus dem Klagelieds- : „Ruach Apenu Moschiach Aschern nilkad bischc-üisaussom“, deren Anfangsbuchstaben den Namen Romanow ergeben. Alexander UI. Noch selten ging eine Befürchtung so rasch und vollkommen in Erfüllung wie die der Juden bei d^c Thronbesteigung Alexander Uk. Fast gleichzeitig mit ihm stieg der Priester Pobiedonoszcw zur Höhe, der ihn als böser Geist bis zuletzt durch eine Aera von Gewalt und Lieblosigkeit geleitete. Der Zar fühlte in sich die Aufgabe, einen Rachefeldzug gegen die Nihilisten durchzuführen. Nihilisten waren aber seiner Meinung nach alle, die irgendwie der Freiheit zuneigten, und Revolutionäre wären, nach der Lehre der Demagogen und Agitatoren, die aus einmal Oberwasser fühlten, identisch mit Juden. Gegen diese wurde ein wahrer Vernichtungskrieg proklamiert und geführt. Durch die Bedrückung von oben als Parias gestempelt, waren die Juden bald die Zielscheibe für des Volkes angehäufien Haß. Ende April 1881, kaum ein Monat nach dem Thronwechsel, brachen die ersten antisemitischen Unruhen aus. Die Erscheinungen, unter denen das Morden und Plündern vor sich gingen, waren genau die gleichen, wie wir sie 1905 und im Oktober 1907 zumeist in den gleichen Gegenden erlebt haben. Irgendwo auf dem Markte bricht ein harmloser Streithandel zwischen einer jüdischen Marktfrau und einem Bauern, oder eine Balgerei zwischen jüdischen und christlichen "Knaben aus. Ein'Auflauf entsteht und bald ist der Mob, mit Axt und Beil bewaffnet, an der Arbeit, die jüdischen Läden auszuplündern. Was sich ihnen verteidigend in den Weg stellt, wird erbarmungslos niedergeschlagen. Und das alles vor den Augen der Polizei, die untätig dem ergötzlichen Schauspiele zuschaut. Den Anfang machte Elisabethgrad, ihm folgte das auch später zur traurigen Berühmtheit gelangte Kischinew. Am schlimmsten aber wütete der Pöbel in Kiew und Odessa. In unzähligen anderen Städten Südrußlands und Bessarabiens wiederholten sich die Szenen mit peinlicher Genauigkeit. Ein Schmerzensschrei ging durch die gesamte gesittete Welt. In Rußland fing man in den höheren Kreisen an, sich em wenig zu schämen, vielleicht auch für den Kredit in Europa zu fürchten, und so schob man alle Schuld den Juden selbst in die Schuhe. Sie hätten durch Ausbeutung und Umsturzpropaganda das russische Volk gereizt. Eine jüdische Deputation unter Führung von Baron Günsburg und Staatsrat Poljakow wurde vom Kaiser mit nichtssagenden Worten, vom Ministerpräsidenten Jgnatiew sogar in schroffer Weise abgefertigt. «Fortsetzung folgt., Chronik. (Die Ereignisse in Palästina.) Neue Drahtberichte jüdischer Persönlichkeiten bestätigen, daß die von den Telearaphenagenturen der Entente verbreitete Darstellung der Aussiedlung der jüdischen Bevölkerung in Palästina den Tatsachen nicht entspricht. Die „Deutsch-Jsraelitisch- Osmanische Union" erhielt neuerdings nachstehende Depeschen: Emanuel Earaffo, der bekannte jüdische Deputierte von Konstantinopel, sendet die vorläufige Nachricht: „Es handelt sich um Maßnahmen von durchaus allgemeiner Natur, die die Lago erforderlich machte. Die türkische Regierung nimmt eine aufrichtig wohlwollende Stellung ein. Die Gerüchte waren tendenziös übertrieben. Eine eingehende Widerlegung wird vorbereitet." H. Margolin-Kalvaryski, der bekannte Agronom, der seit zwei Jahrzehnten zu den Leitern des jüdischen Kolonisationswerkes gehört, drahtet aus Jerusalem: „Havas verbreitet irrige Nachrichten über angebliche Grausamkeiten, welche gegen unsere Glaubensgenossen während des Krieges, insbesondere anläßlich der Räumung von Jaffa verübt worden sein sollen. Wir betrachten es als unsere Pflicht, die Wahrheit zur allgemeinen Kenntnis zu bringen. Lein Jude hat während des Krieges in feiner Eigenschaft als Jude Ursache zur Klage gehabt. Was die Kolonien betrisst, so waren sie vielmehr Gegenstand besonderen Wohlwollens seitens des Oberbefehlshabers der 4. Armee. Die Räumung von Jaffa hatte die persönliche Sicherheit der Einwohner zum Zweck und bildere eine allgemeine Maßregel für sämtliche Stadtbewohner ohne Unterschied der Religion." (Große Spende.) Herr Bernhard Goldstein, Inhaber der Lilienleinwandunternehmung, der schon sehr große Beträge für allgemeine Kriegsfürsorgezwecke widmete, hat neuerdings bei deni Kriegsfürsorgeamt des Kriegsministeriums K 460.000 Nominale fünfte S'/.prozentige österreichische Kriegsanleihe samt Coupons von 1. Juni 1917 für spezielle Krregsfürsorgezwecke erlegt. Es sollen K 350.000 zur Verpflegung und Erziehung von Kriegswaisen im Waisenhause der israelitischen Kultusgemeinde und K 100.000 zur Verpflegung und Erziehung von Kriegswaisen nach reisenden Kaufleuten im Kaiser Franz Josef-Jubilämswaisenhause des Vereines Reisender Kaufleute verwendet werden. (Die Juden iu Finnland.) Die Petrograder Telegraphen-Agentur verbreitet folgendes Telegramm aus Helsingfors: „Der finnländische Senat hat ein Gesetzprojekt zwecks Einbringung in den finnländischen Landtag beraten, welches die russischen Bürger auf dem Gebiete des Handels und Gewerbes mit den finnländischen Bürgern gleichstellt. Zu gleicher Zeit soll ein zweites Gesetzobjekt eingebracht werden, das für die russischen Bürger kommunale Gleichberechtigung vorsieht. Im Zusammenhang« mit diesen Maßnahmen wird in den leitenden finnischen Kreisen die Notwendigkeit anerkannt, die Rechtslage der in Finnland lebenden Juden radikal zu verbessern. In der russischen Presse sind bereits verschiedene Artikel erschienen, die die Finnländer auf die Notwendigkeit einer Judengesetzgebung Hinweisen; sie erklären, daß nachdem Sturz der Reaktion in Rußland auch der entrechteten Lage der ftnnländischen Juden ein Ende gemacht werden müsse. (Die galizischen „Geißeln" in Rußland.) In Kiew fand laut „Retsch" vom 26. April 1917 eine Versammlung des Semstwo-Verbandes statt, in der über die Rückkehr der aus Galizien ausgewiesenen Bevölkerung beraten wurde. An den Verhandlungen nahm der neu ernannte Kommissär sür Galizien und' die Bukowina, Doroschenko, teil. Der Vertreter des jüdischen „Fürsorgekomitees für Opfer deS Krieges" wies darauf hin, daß die große Mehrzahl der Ausgewiosenen der Möglichkeit beraubt ist, an ihre früheren Wohnstätten zurückzukehren, da dieselben vollständig verwüstet sind. Es wurde festgestellt, daß die Zahl der aus Galizien Ausgewiesenen 25.000 beträgt; davon sind rund 1000 Juden. Angesichts der Notwendigkeil, diesen Unglücklichen Hilfe zu leisten, wurde die Gründung einer Spezialkommission beschloflen, die ein Projekt über die Rückwanderung und EtablierunDder Ausgewiesenen ausarbeiten soll. (Judenpogrome in Beffarabicn.) Petersburger Blätter melden aus Beffarabien über eine starke Agitation für die Abhaltung von Pogromen gegen die Jud'en. In Kischinew wurde ein Verband der wirklichen Russen gegründet, der antisemitische Tendenzen verfolgt und in alle beffarabischen Städte Agenten entsendet hat, die eine maßlose Agitation gegen die Juden eingeleitet haben. (Der Territorialismus.) Zangwill scheint, wie der „Joodsche Wächter" schreibt, wieder eineterritorialistische Phase durchzumachen. Seine Rückkehr zum Zionismus, .unlängst mit so viel Tamtam angekündigt, scheint nicht stattgesunden zu haben. Das Territorium soll in Südsibirien liegen auf dem Weg zum Persischen Golf an der transsibirischen Bahn. Spendenausweis für die Schnten der „Agndas Iifroel", Wie«, II., Große H'farrgaste Wr. 23, für Monat Jjar 5677. Großrabbiner Friedmann, Czoriküw, K 30'—; Rosenzweig, Zborow, K 20 —; Kraft, Sereth, K 10 —; Schauer, Waschkautz, K 9' —; Leser, Tarrww, K 8-40; Klausner, Gorlice, K 8-40. Je K 6*40: Hilsenrat, Kolomea; Engel. Mikulmce: Rathaus, Rawa-Rnska; Schein, Tnrka. Je K 6 —: Karl. Lemberg; Jäger, Podwoioczyska; Kasten, Sadagüra; Goldapper, Tarnopol; Freßner, Stanislan; Ellis, Waschkautz; Kaswen, Waschkonitz; Wi»- nitzer, Waschkautz; Lüfschütz, Waschkautz; Glasier, Waschkautz. Je E 4*40: Hvrowitz, Staats lau; Engel, Brrozow; Scheininger, Komarno; Stryssower, Bursztyn. Je K 4*—: Doppelt, Niziankowüce; Blasenstein, Horodenka; Sonne, Moscisk: Salamon, Brzezanp: Fischel, Groß, Rawa-Ruska; Bursztyn, Ärody; Feitier, Czernowitz; Günsberg, Buczacz; Reinhold, Oswigcim; Mahler, Cieszanoiv; Wilder, Lopatyn: Zuns, Kryfiunopol; Sternklar, Jazlowitz; Strahlberg, Bekz: Katz, Spossüw; Steinberg, Belz; Fränkel, Lemberg; Jacob, Nadworna; Balaban.Janüw; Brotman, Nadworna; Schenker, Delatyn; Beck, Przemyst; Obstfeld, Baligrod; Gunsberg, Jazlowice; Feld, Brzeszany; Klang, Grädek; Spiegler, Grödek; Morgenstern, Krakau; Jnfeld, Krakau; Kremdler, Kolomea; Thumim, Lemberg; Schächter, Tlusty; Kurzer, Zbarasz; Wallach, Tarnow; Wasser, Radziechow. Je K 3*—; Gelber, Riliczyk; Schenirer, Kolomea; Ehrenpreis, Nadworna; Fränkel, Zborow; Elftem, Kolbuszöw; Eeigenbaum, Tarnopol; Wieselbraun, Nadwörna: Samr, Nadworna; Plajn, Tarnopol; Lichter, Zloczöw; Dawid, Bodrohorczany Ekstein, Kolbuszöw. Berkowitz, Kolomea K 2'40. Neue Sucher. „Unsere Kämpfe im Süden." (Manz-Verlag, Wien- Leipzig, Preis brosch. K 4-70, geb. K 6-20.) Wie bereits bei Erscheinen des Werkes „Unsere Nordfront" in Aussicht gestellt wurde, hat das k, u. k. Kriegsarchiv den bis jetzt veröffentlichten Bänden: „Unsere Offiziere", „Unsere Soldaten" und „Aus der Werkstatt des Krieges", einen neuen Band hinzugefügt, der ebenso wie diegenannten Werke im Verlage der Mcmzschen k. u. k. Hof-, Verlags¬ und Universitäts-Buchhandlung in Wien erschienen ist und unsere Kämpfe im Süden zum Gegenstand hat. Ueber die Quellen-und Entstehungsart dieser Sammlungen wurde bereits bei Besprechung der früheren Bände alles Wesentliche gesagt, so daß es wohl genügt, nur nochmals darauf hinzuweisen, daß die vorliegenden Schilderungen auf Grund der vom Armeeoberkommando dem Kriegsarchiv zur archivalkschen Behandlung übermittelten dienstlichen Belohnungsanträge verfaßt sind. Unter der dichterisch gestaltenden Kraft ihrer Bearbeiter (Antonius Bartsch, Csokor, Ginzkey, Kläger, Kralik, Hans Müller, E. Ä. Rheinhardt, Paul Stefan, Stephan Zweig), gewinnen aber diese knappen Berichte und Mitteilungen plastische Anschaulichkeit und Bildhaftigkeit ,uud fügen sich zu einem großartigen Gemälde der auf den südlichen Kriegsschauplätzen im Kampfe gegen Serbien und Italien sowie in mutigem Wagen auf dem Meere vollbrachten Taten und Heldenstücke zusammen. Die Wirkung der Darstellungen wird noch wesentlich erhöht durch die reichlich beigegebenen farbigen Illustrationen, zu denen erstklassige Künstler die Originale geliefert haben, so daß das ganze Werk den Anforderungen an historischer Wahrheit und Treue ebenso wie jenen an Formenschönheit in Wort und Bild durchaus entspricht. Nadja Straffer, Die Rnsfi«. Charakterbilder. (S. Ascher, Verlag, Berlin.) Geh. Mk. 3-50, geb. Mk. 4'50. — Rußland kennen wir in zweierlei Gestalt. Wir sehen einmal ein gewaltiges, aus der Barbarei noch längst nicht losgelöstes, durch seine Schwere über die Grenzen wachsendes Reich, sehen andererseits ein von stänstmen unterirdischen Gewittern durchbebtes eigentümliches Menschentum; ein Stück Vergangenheit mitten in Europa und doch auch ein Stück Zukunst an seiner Pforte. Dieses zweite Rußland wird durch den Anteil der Frau an seinem Denken und Empfinden gekennzeichnet. Einen Abriß des Wesens dieser russischen Frau, ihrer schmerzensreichen Geschichte und ihres Einflusses zu geben, unternimmt das Buch von Nadja Straffer. Wir folgen ihr durch die russische Geschichte, erfahren von den Frauen der Katharina-Zeit, von den edlen Dekabristenfrauen, die ihren Männern und Verwandten in die Verbannung nachzogen, und immer weiter bis in unsere Zeit der jahrzehntelangen und noch längst nicht abgeschlossenen russischen Revolution. Die Bilder, die dem Buche beiaefügt sind, sind in diesem Falle mehr als bloß ein Schmuck; ihre Gesichter, ihre Augen vervollständigen erst das literarische Porträt dieser russischen Frauen. „Die Grundlage« des geistige« Rußlands." Bon Karl Nötzel. Eugen Diederichs Verlag in Jena. 1917. Preis Mk. 6-5». — Das erste Buch von deutscher Seite, das russische Geistesart aus eigener Anschauung (der Verfasser lebte 20 Jahre in Rußland) uns nahebringen will. Es geht von den Hauptkulturschicksalen Rußlands aus und entwickelt ans den geistigen Einflüssen eines jeden immer ein« der Eigenseiten des russischen Geiste?. Die grundsätzliche Stellung Rußlands zu Westeuropa, das Christentum als Wurzel des russischen Gedankens, der astatische Einfluß auf die russischen Denkgewohnheiten werden klar herausgearbeitet. Der russisch« Despotismus, die Innenpolitik, das Beamtentum, der Panslawismus werden auf ihre Verwurzelung in der slawischen Volksseele zurückgeführt, die sozialen Bewegungen, die literarische und künstlerische Entwicklung in ihren Hauptpunnen klargelegt. Bitaflligstaessioii für Habraica und Judaica in Krakau 2 verkaufen ir verpachten, Näheres zu erfahren unter sub. „Buchhandlung 5000“ bei der Administration der „Jüdischen Korrespondenz*. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Jonas Kreppei. Genossenschafts-Buchdruckerei, Wien, VIII., Alserstraie Nr. 71.

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