Jüdische Korrespondenz
- Journal
- Jüdische Korrespondenz
- Volume
- 3 (1917)
- Issue
- 5 (8.2.1917)
- Date
- 1917-02-08
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Jflldtscihtfe tLonre&powieng *k. & Die Kolonien umfassen 17 Dörfer, von denen 4 noch in der Bildung begriffen sind. Sie werden von i 0.394 Personen bewohnt und umfassen 1206 Gebäude. Die Zahl der Geschäfts- und Industrie-Unternehmungen beträgt 496; ferner gibt es 21 Gemeinde- Institute (Sehuten, Synagogen, Kirchen »mi Hospitäler). Moisesville mit 34«) Einwohnern ist noch immer der bedeutendste Ort: das kleinste Dorf bat 100 Einwohner. Die Schafen arbeiten regelmäßig. In 65 Schulen gibt es 4294 Schüler (23! 1 Knabe« und 1983 Mädchen), die von 130 Lehrern umerrichtet werden. Man bemüht sie*, den Kindern Liebe zur Landarbeit und zu den jüdischen Riten beizubringen. Die Kriigionsk lassen setzen ihre üblichen Kurse fort. In 25 Klassen gab es 2435 Schüler. Der Unterricht, der von 130 Lehrern erteilt wird, wird unter der Leitung des Rabbiners Haiphon ständig ausgebaut. Die Beiträge seitens der Kolonisten sind beständig im Wachsen begriffen -- ein Beweis für die Nützlichkeit und den Erfolg des Unterrichts. Es g bt 9 Genossenschaften mit 2435 Mitgliedern, einem nominellen Kapital von 696.000 Dollar uml einem eingetragenen Kapital von 482.947 Dollar. Die für Darlehen von der Gesellschaft zur Vertagung gestellte Summe betragt 869.000 Dollar, der Reservefonds 1-58.200 Dollar. Die Gesellschaften gewährten den Kolonisten im Jahre 1915 Darlehen im Betrage von 1,290.745 Dollar. Infolge des Krieges ist die Einwanderung von Juden in überseeische Länder unterbrochen worden. 1915 wurden nur 5X9 neu angekommene Personen registriert gegen 3682 im Jahre 1914 und 10.049 im Jahre 1913. Von diesen 589 Personen begaben sich nur 2S nach den Ica-Kolonien. (Fortsetzttng folgt.) Aus Polen. Aus Warschau wird geschrieben: Ein lang gehegter Wunsch der orthodoxen Juden geht in Erfüllung: Mit dem 1. Febuar beginnt hier unter dem Namen „Das Jüdische Wort" eine neue Tageszeitung in jüdisch-deutscher Sprache .ihr Erscheinen. „Das Jüdische Wort" will, nach dem soeben versandten Prospekte vornehmlich dem Gedanken der Vereinigung aller Gesetzestreucn in einer Organisation möglichst dienen. Zii diesem Zwecke wind das Organ zu allen, das jüdische Leben betreffenden Fragen unter dem Gesichtspunkte des thoratreuen Judentums Stellung nehmen und darüber wachen, daß nicht Unberufene im Namen der religiös gesinnten Judenheit das große Wort führen. Das Blatt wird in engster Verbindung mit den bedeutendsten jüdischen Persönlichkeiten des In- und Auslandes stehen, sodaß seine Stimme nicht als die eines Einzelnen, sondern als der Ausdruck der berufenen Vertreter, und somit der Gesamtheit des gesetzestreuen Judentums, gelten wird. Das „Jüdische Wort" stellt sich zur weiteren Aufgabe, die Mitarbeit am ökonomischen und moralischen Wiederaufbau der durch den Krieg hart betroffenen jüdischen Gemeinden. Insbesondere soll den Erziehungsfragen, wie den Angelegenheiten der Chedarim und Jeschiwos und der Jugendorganisation weitgehendster Platz eingeräumt werden. Zu den ferneren Programmpunkten des neuen Organes gehören: Die Arbeit in Palästina, die jüdische Gemeindeverwaltung in Stadt und Land, die Versorgungsfragen der Rabbiner und Kultusbeamten, das Emigrationsproblem. Unterstützungswesen in den Genieinden, Fragen der jüdischen Arbeiter und Handwerker. Auf informationellem Gebiete wird die Zeitung, frei von alter Sensationshascherei, sich bemühen, über alle Ereignisse der Politik, des öffentlichen wie des jüdischen Lebens die Leser auf dem Laufenden zu halten. Auch für den teuilletonistisehen Teil ist durch Gewimwng bewährter und beliebter jüdischer Schriftsteller bestens gesorgt. Die Stadtratsw ahlen im deutschen Okkupationsgebiete sind nun last zu Ende. Das Resultat derselben für die Juden war nicht überall gleichmäßig Am günstigsten ist das Ergebnis in Lodz. Das Gesamtresuhat der Wahlen in allen sechs Kurien läßt sich wie folgt zusammenfassen: Die 50 gewählten Ratmänner der ersten 5 Kurien setzen sich zusammen aus 21 Juden vom Jüdischen Zentralkomitee. 10 Polen der Vofksdemokraten, 7 Deutschen. 8 «polnischen Zentraldemokraten. 2 Judenipolen (Assimilanten), 2 Radikaldemokraten und einein jüdischen Lehrer. Besonders heftig war der Wahlkampf in de/ 6. Kurie, die die Arbeiterbevölkerung der Stadt umfaß'. Hier konzentrierten sich 17 651 Wähler, d. h. 53 Prozent der gesamten Wähler, darunter 9500 Polen, 7156 Juden und 1000 Deutsche. Die Kurie hatte nur 10 Kandidaten zu wählen und unter den Wählern kursierten 8 verschiedene Listen. Unter den jüdischen Arbeitern spielte sich der Kampf zwischen den .proletarisch-zionistischen Poale-Zion und dem „Bend" ab. Unter den drei gewählten jüdischen Ratmätmern sind 2 Poale-Zion und ein ftwidist. Im Ganzen sind 27 jüdische Sitze im Stadtrate «residiert. In Skierniewice 'kam es bei den Stadtverordnetenwahlen zwischen den einzelnen WahVkomitees nicht zur Einigung, wodurch ein Teil der Stimmen verloren ging. In der ersten Kurie wurden nur drei Juden, in der zweiten nur vier Christen aufgestellt; nur in der dritten Kurie standen sechs Kandidaten zu' Wahl, unter denen die Liste des polnischen Wahlkomitees die Mehrheit erzielte. In Mfzezom. *• fanden am 15.. 16. und 17. Jänner die Wahlen der neuen Stadtverordneten statt. In der ersten Kurie wählten 177 Christen und 107 Juden, in der zweiten 114 Christen und 11 Juden und in der dritten 62 Christen und SO Juden. Die Stadt Mszezonow zählt 60 Prozent Juden. In Ozorkow wurden die Stadtwahlen am vergangenen Donnerstag beendet. Die Wahtmänner waren in drei Kurien eingeteilt, jede Kurie wählte drei Stadtverordnete Es wurden vier Deutsche, sieben Polen und sieben Juden gewählt. In Genczhea wurden 12 Christen und 6 Juden gewählt. Li Zrwiereie haben sich in die Wahllisten 2502 Personen eintragen lassen, darunter 1502 Juden. Zwischen dem polnischen vereinigten und dem jüdischen Wahlkomitee ist eine Verständigung zustafidesrekowimen; die Juden sollen sieben Mandate erhallen. Chronik. Jüdische Htttsarbeit In Holland. In Holland hat sich, wie wir bereits vor einiger Zeit kurz meldeten, vor einiger Zeit ein „Hilfskomitee für die jüdischen Kriegsopfer" gebildet, dem die angesehensten Juden des Landes beigetreten sind. Vorsitzender ist der Oberrabbiner L. Wagenaar in Arnhem. hi fast allen jüdischen Gemeinden des Landes haben sich Subkomitees gebildet, welche die Sammlungen betreiben. Diese Sammlungen haben bis jetzt etwa 63.000 Gulden holländischer Währung gebracht und sind noch nicht abgeschlossen. Jewish Colonlzation Association, JCA. Am 15. Dezember vorigen Jahres fand unter dem Vorsitz des Herrn Claude G. Monteriore die Jahresversammlung der JCA statt. Der Tätigkeitsbericht wurde angenommen. Der Präsident führte aus, daß man mit Rücksicht auf die durch den Krieg geschaffene Lage alle Energie auf die außerhalb der Kriegszonen Hegenden Kolonien verwandt hat. Er teilte mit, daß die Kolonisation in Argentinien gut fortschreite und bald finanziell unabhängig sein dürfte. Die Zahl der argentinischen Kolonisten beträgt 24.000. Die Kolonien der JCA in den Vereinigten Staaten und Kanada befinden sich gleichfalls in einem befriedigenden Zustande. Die Wahlen ergaben die Wiederwahl der Herren Leonhard L. Cohen, H. G. Luusada und Salomen Reinach für die nächsten mm Jahre. Ein Vorstandsmitglied, das Untertan einer feindlichen Macht ist, wurde nicht wiedergewählt, da der Be Schluß gefaßt wurde, während des Krieges die Leitun? i:iissehließlich in französischen und englischen Händen z-.i lassen. An Stelle des verstorbenen Narcisse Leven trat Professor Albert Wahl in den Vorstand ein. Zur Einwanderungsfrage. Bei der Behandlung der Frage der Einwanderungsbfcschrüukungen nach dem Kriege durch den Washingtoner Senat kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung über die zu erwartende Judeneinwanderung. Für die Einschränkung der jüdischen Einwanderung sprach der reaktionäre Senator Galinger, der die alten antisemitischen E'nwände wiederholte. Die Verdienste der jüdischen Einwanderer für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Vereinigten Staaten hoben die Senatoren Raid und Smith hervor. Es wurde beschlossen, von den Einwanderern die Kenntnisse des Schreibens und Lesens zu verlangen. Mit einer überwiegenden Mehrheit wurde zu diesem Beschluß der Zusatz zugefügt, daß die Einwanderer, denen in ihrem Heimatlande der Besuch der Schulen verboten ist, von dieser Forderung befreit werden können. Die russische Zensur und die Juden. Einem Bericht von vertraulicher Seite an ententefreundliche „New - York Times" zufolge wahrt das russische Kommando Stillschweigen über die Tapferkeit, Ausdauer und Loyalität der russischen Juden in der Armee, während sie verleumderische und boshafte Berichte von antisemitischer Seite veröffentlicht. Der Bericht besagt, daß die Militärzeusur mit der antisemitischen Presse unter einer Decke steckt und Jen Judenhaß schürt, indem' sie die Juden als Erbfeinde Rußlands hinstellt, die mehr zu fürchten sind als die deutsche Armee. Beseelt von dem Gedanken, das Nationalinteresse zu verteidigen, unterdrückt die Zensur sogar die fortschrittliche Presse ganz systematisch, so daß die Wahrheit über den jüdischen Soldaten, seine Aufopferungsfähigkeit und Treue, die Leiden, denen sein Weib und Kind ausgesetzt sind, nicht ans Tageslicht kommen kann. Die Zensur unternahm „einen Kampf gegen die Juden". Der Zweck dfeseT Methode war, den Haß der Bevölkerung gegen die Juden zu schüren. Zugleich aber wurde das Vertrauen des Volkes auf sein Heer vernichtet, auf die Armee, in der ja auch die „verräterischen" Jude« dienert. Mißtrauen und Argwohn schlich sich in der Armee ein und diese inneren Mißstände erschüttern Rußlands Macht und Stellung in den Augen seiner Verbündeten. „Das Endziel dieser Bemühungen", so Schliem der Bericht, „war darauf hingerichtet, das Los der Juden;n Rußland noeh härter und elender zu machen, als es bisher schon war and die die beganze Last öffentlicher 5cfiuld aul die Schuftern dieses geknechteten und hilflosen Volkes zu wälzen", fcftixitotfe In Wilria starb im Alter von 64 Jahren Rabbi Bär Ratner, der zu den angesehensten und gelehrtosien Männern der Stadt gehörte. Allbekannt in Gelehrtes» kreisen sind seine „Jeruseharnii-Ausgaben" unter dem Titel „Ahawat Zion we jeruscholajim". Als Vorsitzender der StraSchuhsthen Bibliothek wie als Mitarbeiter vieler gemeinnütziger Anstalten leistete er Hervorragendes. Die hebräische Literatur in Rußland erlitt einen schweren Verlust durch das Hinscheiden des bekannten Schriftstellers J. B. Lewneer. Er -machte sich besonders durch seine großangelegte Sammlung der hidischen Sagen und Legenden sehr verdient. Er bekleidete in Lugansfc das Amt eines KronraMnners. Ausweis der Spätden der „Agndas - Jlsroe)", Wien, 8. Gr#»e MarrgasBe i», für den Monat KWlew S677. Darach Löw, Drohobycz, K 100, GrofJrabbiner Friedman, Czortkow, 24, Größrabbiner fwerski, Stanislau, 9, Großrabbiner Markus Friedmann, Sädagora, 8, Räbb. Mrjses Heschel, RöpycZynce, 7.20, Rabb. Hersch, Twertlri, Czortkow, 5, Rabbiner Ber Friedman, C*or.- >kow, 5. Chalm Isak Landtnan, Tarnow, 10, Größ-Rabbiner Friedman, Czortkow, 15, Rabbiner Nuchem Markus Friedman, Czortkow, 5. Aron Well, Wien, 7, Seidman, Buczacz. 8, Stall. Brzezany, 6, Zenirer, Kolomea, 6, Aron Stolzfberg, Kolomea, 6, Bursfyn, Brody, 6, Symon Stockei, Czortkow, 10, Wolf Pawenheim, Wien, 10, Krum, Tlumacz, 6, Fries, Podhajce, 2, Satesnann, Kolomea, 2, Heitpern, Tarnopol, 2, Lincker, Czernowitz, 2, Mader, Cieszanow, 4, Weinstock, Chodorow. 2, Kirschbaum, Rzeszow, 4, Kamil, Kossow, 2, Schein, Tarka, 4, Schmire. Brody, 4, Dreier, Dohna, 2, Stein, Kolomea, 2, Boxer, Podhajce, 2, Grünstem, Tarnow, 2, Gertner, Sambor, 2, Lieber, Rudnick, 2, Eigler, Turka, 2, Lieber, Tarka, 2, Rattner. Krakau, 2, Freibrun, Halicz, 2, Buxher, Podhajce, 2, Donner, Brody, 2, Don, Busk, 2. Falbel. 1, Feller, Zolkiew, 2, Herschier, Wien, 2, Sobel, Delatin, 2, Tauen, Kalusz, 2, Borer, Oleschütz, 2, Bloch, Rohatyn, 2. Jaco, Muszyna, 4, Ochs, Tarnopol, 2, Herzberg. Lemberg, 2, Salotnon, Brzezany. 4, Sauer, Lemberg, 2. Oppenheim. Drohobycz, 2, Kelman, Spossow, 2, Horn, Brody, 2, Teichler, Czernowitz, 2, Jäger, Trembowla, 1. Rabinowicz, Skala, 1.50. Borucki, Odessa, 2, Blaustein, Cieszanow. 2, Adlerstein, 4, Wachsstock, 2. Fass, 4, Kister, Mosciska, 3, Ostersetzer, 2, Mandel, 3, Jäger, Tarnow, 4, Silberstein, Krakau, . 4, Glaser, Grodek, 4, Lindenberg, Cieszanow, 2, Oliver, 1.50, Nagler, 2, Leer, Lemberg, 1.50, Lazarus, 1.50, Tresser, Czernowitz, 4, Sperber, Czernowitz, 2, Retter, Sadagora, 2, Tilliger, Kolomea, 2, Grünberg, Sokal, 2, Hilsenrath. Kolomea, 4, Rotenberg, Bohorodczany, 2, Locker, Stanislau, 4, Safierstein, Kolomea, 50 h, Reichmann, Czernowitz, 2. Isakower. Buczacz, 2, Jacob, Nadworna, 4, Seidmann.. Buczacz, 2, Stern, Bursztyn, 4, Reis, Zurawno, 2, Schmirer, Kolomea, 2. Kliegler, Probuzna, 4, Ehrenpreis, Nadworna, 2, Meies, Lemberg, 2, Ekstein, Kolbuszowa, 4, Reinmann, Sokal, 2, Stemer, Beiz, 4, Reinmann, Oswiecim, 4, Band. Stanislau. 2, Steiner, Kolomea. 2, Lesznow, 2. Teitler, Czernowitz, 2. Bilgerei, Kopyczvnce, 2. Teichmann, Rohatyn, 2, Reinmann, Sokal, 2, Hilfer, Kossow, 2, Marder, Skarnik, 2, Silberberg, Rzes- -cw. 2, Reinhalt. Oswiecim, 2, Jung, Kossow, 2. Safran, Bobrka, 2, Gertner, Sambor, 2, Eisenhardt, Zborow, 2, Meiler, Brzezany, 2, Scheier, Kolomea, 2, Blech, Rohatyn, 2, Meisler, Busik. 2. Klang, Grodek, 4, Bleiberg, Narojow, 2. Diamantenstem, Chodorow, 2, Sammler, Nadworna, 2, Danhirsch, Grodek. 2. Weiss, 2, Rosenfeld, Janow, 2, Stern, Brody, 4, Rubin, Borszczow, 4, Schwarz, Lemberg, 2. Lerner, Brzezany, 2, Obstfeld. Baligrod, 4, Backenrot, Oorlice. 2. Neue BticHeir* Ein Bitderband über Rußland. Mitten im Kriege ein Buch, das Rußlands Völker und Gegenden schildert mit ruhiger Objektivität, das mag auf den ersten Blick überraschen. Kaum ein Werk der Kriegsliteratur war aber nötiger als dieses, denn von allen unseren Feinden ist keiner so wenig bekannt wie Rußland, dessen endlose Ebenen sich weit hinter unseren Ostgrenzen dehnen. Das Buch, das in der im Delphin-Verlag München erscheinenden Sammlung „Die ganze Welt im Bilde" erschienen ist (Preis kart. 2 Mark), zeigt in 205 mustergültigen ,photographischen Abbildungen das russische Land, seine Menschen and ihre Kultur. In reicher wechselnder Folge sehe« fit fllWer aus Peterburg und Moskau, van der Wolga und der Weichsel, vom Ural und der Krim, vom Eismeer und vom Käst»sehen Meer — selbstverständlich sind auch die besetzten Gebiete berücksichtigt worden. Von den verschiedenen VaHtsstämmen, von Landwirtschaft, Verkehr, Volkssitten und -Trachten, gibt das Buch die anschaulichste Vorstellung. Die Baukunst zeigt in den großen Städten überraschend reiche, malerische Formen. Das meiste ist hier zum erstenmal außerhalb Rußlands veröffentlicht. Wo das Bild nicht ausreicht, tritt der Text ergänzend hinzu, der über die Verhältnisse des Landes mitteilt, was jeder Deutsche von seinem Stärksten Feinde wissen muB. In der gleichen Sammlung erschien im Sommer der Band über die Türkei, Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: JbÜta Kredpkrf. - kuehdrirckerei „MetantriAh". Witt IX- PramergMW 6. (Verantwortlich 8. ÖrÖofciiO