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Jüdische Korrespondenz · 1917-01-18 · 3 (18.1.1917) · page 4

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Journal
Jüdische Korrespondenz
Volume
3 (1917)
Issue
3 (18.1.1917)
Date
1917-01-18
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 4 Jttdisdfte KcmresfKMMietkz «r. 3, werden, die länger als fünf Jahre in Großbritannien wohnen. Drei Monate nach ihrem Diensteintritt erhalten sie die englische Staatsbürgerschaft. Für jene, die aus irgendeiner Ursache eine Befreiung vom Militärdienst beanspruchen, werden besondere Gerichtshöfe eingestellt werden, deren Entscheidungen aber Keiner höheren Instanz unterstehen sollen. Diese Maßregeln sollen noch vor Ende 1916 in Kraft treten. Der „Manchester Guardian'" weiß darüber zu berichten, daß man in den Kreisen der russischen Juden sehr unzufrieden über die Bestimmung sei, daß es keine höhere Berufsinstanzen für die Freistellung geben soll. Das Komitee der russischen Juden, dann jenes der jüdisch-sozialdemokratischen Partei. Poalei-Zion, haben Einspruch gegen diese Maßnahmen erhoben. Fs heißt darin, daß alle Emigranten in England politische Flüchtlinge waren und England das Asylrecht mit Füßen trete. Disj Frage der Juden im Osten. Im ..Eg> enlöseg" schreibt Oraf Karl Khuen- Hedcrväry über diese Frage Folgendes: De Frage der Juden im Osten halte auch ich für ein bedeutsames politisches Problem, dessen auf die polnischen Juden bezüglicher Teil hauptsächlich die deutsche und die österreichische Politik interessiert, obwohl die richtige oder partielle Lösung dieser Frage auch für uns wichtige Resultate nach sich ziehen würde. Da Polen während eines solchen Eroberungskrieges geboren wurde, der die Freiheit der Völker auf seine Fahne geschrieben hat. teile auch ich die Ansicht des M nisterpn'isidcnieti Stephan Tisza, daß die polnische Nation, welche ihr Selbstbestimmungsrecht zurück- Se.vonnen hat, sich auch in der Judenfrage auf den Standpunkt der Freiheit und Rechtsgleichheit stellen w ird. Wenn in dieser Beziehung heute Klagen hörbar werden, schreibe ich es dem Umstände zu. daß die Hinrichtung des neuen Staates ohne Erschütterung nicht möglich ist, und zum Verscheuchen eines Jahrhunderte alten künstlich geschürten Hasses einige kurze Monate nicht hinreichen. Ich vertraue auf den ritterlichen freien Geist der polnischen Nation und auf den ersprießlichen umgestaltenden FinfluB ihrer verantwortlichen Führer, sowie des Liberalismus der Zentralmächte. und hoffe, daß das zwei Millionen zählende polnische Judentum vermöge des autonomen Beschlusses des Landes alsbald auf der ganzen Linie zur vollen Freiheit und zum vollen Oenuß der Menschenrechte gelangen wird. Was die Lage der rumänischen Juden betrifft, bin ich der Ansicht, daß diese letzten Sklaven Europas — wie sie Clemencean, der heutige Verbündete Rumäniens, genannt hat — nicht mehr unter die erniedrigenden Verhältnisse zurückgeraten können, von welchen wir sie jetzt befreit haben. Es ist direkt eine Frage der Kultur, daß Bukarest nicht mehr die Stadt der Pogrome sein und das Stück Mittelalter aufhören soll, das bisher beim Rotenturmpaß begonnen hat. Chronik. « Der amerikanisch-jüdische Kongreß. Am 25, Dezember fand in New-York das erste Meeting des „Orgauisations-Komitees des amerikanischjüdischen Kongresses" (Komitee der 140 Mitglieder) statt, in dem nunmehr alle Parteien der amerikanischen Judenbeit vertreten sind. Zum permanenten Präsidenten wurde Herr Nathan Strauß gewählt. Die Not der Juden in Saloniki. In der Parisei Zeitschrift „La renaissance Juive" ei greift ein amerikanischer Mitarbeiter in eindringlicher Weise das Wort zu ümisien der Juden in Saloniki, deren ganzes Erwerbsleben durch die letzten Kriege und die gegenwärtigen Kämpfe zu Grunde geht. Früher war Saloniki ein Handelszentrum ersten Ranges dank der Tätigtet, it der jüdischen Kautieute. heute ist es von der Welt abgeschnitten und leidet Not. Der Artikel wendet sich an die amerikanischen Juden, den Stammesgenossen in Saloniki Hilfe für jetzt und die Zukunft zu bringen. Die jüdische Turn- und Sportbewegung In Polen. Die Turnhewegtmg unter den Juden in Polen gewinnt stetig Boden. Der Gedanke findet starken Anklang, und die Anhängerzahl wächst. Zahlreiche Vereine sind schon gegründet, andere im Entstehen begriffen, und die jüdische Jugend strömt in Scharen zu diesen Verbänden hin. Vielfach fehlt es an Turngeräten und -Räumen, doch ist zu hotten, daß diesem Mangel allmählich abgeholfen werden wird. Jüdische Lohrer im Felde. Von den zirka 1700 jüdischen Lehrern in Deutschland stehen 400 unter den Waffen und über ,M) haben bereits ihr Leben auf den Schlachtfeldern geopfert. Eine jüdische Deputation bei General Iwanow. Die russischen Zeitungen berichten, daß eine jüdische Deputation, bestehend aus Rabbiner Mase aus Muskau, Rabbiner Zirelsohn aus Kischinew und Rabbiner Aronsohn aus Kiew, die Stäbe der Hauptkommandeure Alexejew und Iwanow besuchten, um dahin zu wirken, daß in den Armeen die Hetze gegen die jüdischen Soldaten aufhöre. General Alexejew weigerte" sich, die Deputation zu empfangen. General Iwanow nahm sie höflich auf und, nachdem er den Zweck ihres Kommens eriahren hatte, sagte er mit mitleidiger Miene, er könne gar nicht helfen, da die jüdische Spionage eine bestäigte Sache sei. — Wenn man diese Ausführungen von hoher Stelle best, dann wundert man sich nicht, daß die Hetze in der judenfemdiiehen Presse Tag für Tag zunimmt und die ungeheuersten verleumderischen Heschuldigungen gegen die Juden vorbringt Der bekannte Schriftsteller Korolenko bemerkt am Schlüsse eines Artikels in der Zeit««? „Nowi Put": Die russischen Juden befinden sich jetzt gleichsam in einem Lager von Feinden, die Feinde warten nur den passenden Moment ab, um den Jude« eine Schlacht zu liefern". Antisemitisches Attentat. Ein folgenschweres antisemitisches Attentat wird aus Mishrünowgorod gemeldet: Das jüdische Asyl für Flüchtlinge, in dessen engen Räumlichkeiten 2000 rumänische Juden untergebracht waren, ging in der Nacht zum 7. Dezember in Flammen auf. Von dem Gebäude brannte in kürzester Zeit der größte Teil nieder. Die Rettung der von dem Feuer eingeschlossenen Menschen war äußerst erschwert. Verbrannt sind etwa 150, verletzt wurden 450 Personen Da der Brand unmöglich von den Insassen verursacht sein konnte, wird mit gioßer Bestimmtheit auf ein Attentat geschlossen. Im jüdischen Stadtviertel von Bukarest. In den „Münch. N. N." plaudert der bekannte Kriegsberichterstatter Dr. Max Osborn sehr anziehend über das von unserem tapferen Heer besetzte Bukarest. Wir entnehmen daraus folgende Schilderung des Judenviertels: Die Geschäftsstraßen ein einziges Gedränge lauter Plakate, die die Fassaden der Häuser vollständig bedecken, ja noch in Winkelstellungen aus ihnen herauswachsen. Die gekrümmten, schmalen Wohngassen voll seltsamer kleiner, oft verrotteter oder auch halb niedergebrannter Häuser. Manches sieht ganz fern maurischarabisch aus. Man könnte, wenn man auf die venezianischen Kanäle verzichtet, einige Shylockszenen hier spielen. Mitten aus dem Revier der spanischen Juden, die sich von den östlichen Glaubensgenossen räumlich tiennten, fällt eine stattliche Villa auf, die gegenwärtig das Sternenbanner trägt; es ist das Palais der italienischen Oesandtschaft, die sich, seltsam genug, hier angesiedelt hat. Das muß ja bei Empfängen und Gesellschaften eine kostbare Auffahrt sein! Dicht dabei trifft man nicht nur die spanische St, nagoge, sondern auch ein jüdisches Theater mit einem Saal und einer Gartenbühne. Es ist das festliche Etablissement der „Grodina Lieblich", wenn ich bitten darf (Groch'na-Garten). Zuletzt gastierte hier, wie die Anschläge erzählen, die allbekannte Operetten- und Komödien-Kompagnie Kanner und Goldenberg, deren Star die ..celebra subreta D na. Sarah Kanner" war. Am Sonntag, den 14. August, nach unserer Rechnung dem 27. August, sollte laut Zettel die „Frurnuosa comedie": „Wus a moit kenn" („Was ein Mädchen kann") gespielt werden. Aber der Tag ward der Tag der Kriegserklärung und des Verhängnisses — diese Vorstellung durfte nicht mehr stattfinden. Ein neues Denkmal zur „Freizügigkeit" der russischen Juden. Folgendes russische Dokument wird der „Frankfurter Zeitung" zur Verfügung gestellt: Ministerium des Innern. Kanzlei des Moskauer Stadthauptes. Paßabteilung. 9. (22.) November 1916. An den Vorsitzenden der Moskauer Jüdischen Gesellschaft zur Unterstützung der Kriegsopfer. Die Kanzlei teilt Ihnen hierdurch auf Befehl des Stadthauptes mit, daß gemäß der Anordnung des Departements für allgemeine Angelegenheiten beim Ministerium des Innern vom 2. IX. 1916 die der Jüdischen Gesellschaft am 16. IX. 1916 erteilte Befugnis, für einzelne, jedesmal zu nennende jüdische Kriegsflüchtlinge, die auf Munitionsfabriken und anderen Kriegsbedarfsunternehmungen beschäftigt sind, Bittgesuche, hinsichtlich der Gewährung des Aufenthaltsrechtes in Moskau einzureichen — gegenwärtig aufgehoben wird. Diesem wird hinzugefügt, daß die Beschäftigung der jüdischen Kriegsflüchtlinge, die auf Fabriken als Arbeiter, Werkmeister oder Fachmänner angemeldet sind, nachgeprüft werden wird, diejenigen, die sich mit ihrer Arbeit nicht befassen, sind aus der hiesigen Residenz sofort auszuweisen. Die Verwaltung der Kanzlei. (Unterschrift.)" Spenden-Aus weis für die Schuten der „Agudas- Jisroel", Wien, II., Große Pfarrgasse 25, per Cheschwan 5677. Sieher, Lemberg, 2, Steinberg, Beiz, 4. Oppenheim, Drohobycz, 2, Heitmann, Beiz, 2, Gertner, Sambor, 2, Eigler, Turka, 2, Kellmann, 2, Beller, Drohobycz, 2, Steokel, 1, Banner, Tarnopol, 2, Ekstein, Kolbusowa, 4. Bockshorn. Podhaice, 2, Stinger, Kolomea, 2, Horowitz, Kuty, 2, Silber, Dzikow, 3.50, Hilberg, Wisnitz, 2. Sobel, Delatin, 2. Stolzberg, Kolomea, 3.50, Rasenfeld, Brody, 3.50, ' Kupferman, Tarnow, 2, Boxhorn, Podhajce, 2, Jung, Kolomea, 2, Glogower, Borislaw. 4, Horowitz, Stanislau, 2, Weintraub, Sadagora, 1.50. Ebenstein, Chodorow, 2, Altmann, Sadagora, 1.50, Hersch, Krystinopol, 2.40, Feier, Boloszowce, 2, Fried. Kuty, 2, Schmirer, Brody. 4, Stern, Bursztyn, 4, Horowitz. Stryj, 2, KornmöM, Tamow, 2, Pazwig, Kolomea, 2, Lustmann, Rzeszow, 2, BergeT, Brody, 4, Kaimer, Lemberg, 4, Banes. Komarno, 3.40, Frieser, Kolomea, 4, Spiegier, Orodek, 4, Betbaus, Rabbiner aas Olesk, 1.44, Httdys, Szczucm, 3.50, Mader, Cieszonow, 4, Turner, Zborow, 2, Rubin, Boborodczany, 4, Heralkower, Podhajce, 4, Seidenfeld, Stanislau, 2, Schäciiter, Tiusty", 1, Lehrer, Radautz, 2, Pazwig, Kolomea, 2, Korabhun» Krakau. 2, Eisenbart, Zborow, 2, Spitz, Przemysl, 2, Harnisch, Lemberg, 2, Horowitz, iPrzemyslany. 1, Schwarz, Lemberg, 2, Segal, Czernowitz, 3, Friesel, Kremniea, 1.50, Chiel Spiegel, Krakau, 2, Moses, Anisfeld, Krakau, 4, Moses Matoles, Krakau, 1, Alter Rosenzweig, Krakau. 2, Rubin, Lemberg, 2, Klang, Grodek, 4,' Wirt, Stanislau, 4, Kestenbawm, 2, Horner, 1, Gnick, Wien, 2, Buksbaum, Jazlowice, 2, Leib Feig, Lemberg, 2,40, Berisch Gelernter, Bursztyn, 2, Diamantstein, Chodorow, 2, Bleiberg, Nemierow, 2, Starckimann, Cieschanow, 2, Kanner, Bolascbowce, 2, Weinstein, Tarnopol, 1, Katzbaum, 2, Häuser, Budapest, 2, Klingler, Probuzna, 4, Meies, Lemberg, 2, Salzmann, Kolomea, 2, Karoliner, Buczacz, 2, Kümmel, 2.50, J. S. Glück, Tarnow, 1.20, Israel Lefcier, Tarnow, 2.40, Schönfeld, Krakau, 2, Uri, Buczacz, 2, Mayer, Nemierow, 4, Mayer, 2, Meisler, Busk, 2, Berisch Oelernter, 3, Dawidsohn, Przemysl, 2.50, Stetjtberg Moses, Tarnopol, 4, Wachstedt. Krakau, 3.50, Mandel, 2, Ostersetzer, 2, Nagler, 2, Fass, 4, Leer. Lemberg, 1.50, Kister, Mosciska, 3, Blaustein, 2, Schroll, 2, Eliwker, 1.50, Letzter, 1.50. Lindenberg, 2, Mayer, Brody, 2, Weinkert, Z&lozce, 2, Feier, Bolaszowce, 2, Perl, Bolaszowce, 3, Gross, 3.50, Melamyd, Dubiecko, 3, Eisenberg, Dohna, 2, Frankel, Tarnopol, 2, Techner, Radautz, 2, Laufer, Nowo Sieice, 2, Bursztyn, Nadworna, 2, Balaban, Janow, 2, Jacob. 2, Herzig, Lubatschow, 2. Carl, Lemberg, 2, Mermetstein, Sokal, 2. Zusammen K 286.24. Neue Blicher. Die Frontlinie auf den Kriegssebauplätzen Europas im Dezember 1916 muß man sich nicht auf verschiedenen Karten, sondern auf einem Blatt vereint ansehen, um den richtigen Begriff vom Stande der Dinge zu erhaten. Eine neue, sehr hübsche Karte Freytags: Mittel-Europa nebst der Balkanhalbinsel und Italien 1 :3 Mill., 80:110 Zentimeter groß, (Preis K 2.40, Verlag G. Freytag &. Berndt, Wien, VH„ Schottenfeldgasse 62, ermöglicht das, wei sie von London—St. Peterburg bis Tunis-Kreta, von Havre—Barcelona bis Kijew—Konstantinopel—Rhodos reicht und allen Frontlinien nach dem Stande von Ende Dezember 1916 aufgedruckt hat. Die mit zahlreichen Namen versehene Karte ist eine wirkliche Notwendigkeit, weil bisher auf keiner andern eine so deutliche Uebers:cht aller Fronten in Eurer« gegeben war. Uebrigens ist die in 8 Farben sehr sorgfältig und sauber ausgeführte Karte auch für allgemeine Ueberstchtszwecke, wie sie Tag für Tag im privaten Leben, in Amt, Kontor und Schule sich ergeben, sehr gut verwendbar. Der Preis von K 2.40 (mit Porto K 2.50, bei vorheriger Einsendung des Betrages an eine Buchhandlung oder den Verlag G. Freytag & Berndt, Wien, V1L, Schottenfeldgasse 62), ist für das schöne, große Blatt sehr billig. „Die Ausgewiesenen", Roman in Bildern aus dem Kriegsiahre 1914—1915, von Clara Schott. Leipzig, 1916. Deutsche Handelsgesellschaft Schleppgrell & Co. Preis broschiert Mark 3.50. — Der hochinteressante Roman bringt in seinem belebten und wechselreichen Inhalt ein Kulturbild. Mit tiefer Vaterlandsliebe geschrieben, läßt er uns die Schicksale vieler Menschen blicken, denen es nicht vergönnt war, auf heimatlichen Boden zu bleiben. Ein Buch von absoluter Eigenart, kein landläufiger Liebesroman. Die rühmlichst bekannte Verfasserin gibt darin lebenswahre Ty.pen aus der russischen Kolonie zu Leipzig, die uns vor und nach Kriegsausbruch so lebhaft entgegentreten, daß w ir ihr Schicksal mit großem Interesse verfolgen. Wir lernen „Die Ausgewiesenen" in ihren Volkseigentümlichkeiten kennen, und ganz besonders ist die Heldin des Buches, Marga Petrowitsch, die uns durch ihr zu tiefem Mitleid zwingendes Schicksal fesselt. „Der Moment". Weitverbreitetste und an besten gelesene «gliche jüdische Zejtting erscheint 6 mal wöchentlich in 2 Airsgaben am Morgen und am Mittag. Beide Ausgaben sind inhaltsreich, sowohl an Iniortnation, als auch an Artikeln und Feuilletons Uber verschiedene jüdische und aügemeiae Zeittragen. - Das Redaktions-Kollegium besteht aas den g>Re^osten tmd allgemein anerkannte* jüdische« joarnailsten und ScnrWmeHem Poleiw, wie: Hilel ZeiMin, Ratsherr Noe PriUttzki, «atsherrS.Mr**™ B. leuschsohn, 1. Ch. Sagorodzki, Emsnuel u. v. and. Cbel-Kedakleur. S. H. Prihrtrisi. Inseraten im -Moment" haben den grBssten Erfolg. Auftrage nehme« alle Annoncen-Expeditionen entgegen Zn beziehen durch samtl. Pastanstalten Deutschlands, Oeaterr.- Ihtgaras natd dm Oeneral-Gouvernement» Warschau. Um dfe Sendung unserer Zettl*»* natch Oesterr -Ungarn zu ermöglichen, muß dieselbe nur durch die Vermittlung des betreffendes Postamtes dort abonniert werde«. Bezugspreis t für die Morgenausgabe vierteljährlich M 4-50, monatlich M 1*50, für beide Ausgaben: vierteljährl. M 5.23, monatl. A11.79. Adresse: Geschäftsstelle «Der Moment" Warschau NalewW 38. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Jonas KreppeL — Buchdruckerei JWelantrich", Wi«n IX_ Pramergasse 6. (Verantwortlich S. Grimbart.}

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