Jüdische Korrespondenz
- Journal
- Jüdische Korrespondenz
- Volume
- 2 (1916)
- Issue
- 41 (14.12.1916)
- Date
- 1916-12-14
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Jg<üatcKe K<wre*pon<i«mr Nr *t. S 3.3. Der Vcrwaltumrsrat hat für jedes Rechnungslahr einen Haushaltsplan aufzustellen. Er bestimmt, w elche Beiträge lim vm -den einzelnen üeiiiuindcit zu leimen sind. Haushaltsplan und Festsetzung der Beiträge rttdurren der Genehmigung des Obersten Rates. S M. Der Verwaluingsrat wahrt aus seiner Mitte einen Arheits-Ausscbuß für die laufenden Geschalte. Dem Arbeits-AusschuB können vom Verwaltungsrat einzelne Gebiete zur selbständigen Behandlung zugewiesen werden. Der Vorsitzende des Verwaltungsrats rst zugleich Vorsitzender des Arbeits-Ausschusses. (Fortsetzung folgt.) Chronik. Aus Polen. Wie verlautet, werden schon im Janner 1917 die Wahlen in den jüdischen Gemeinden nach Maßgabe der neuen Verordnung ihr die judische Religionsgesellsehait beginnen. Man glaubt, daß bereits im Aiprll 1917 die ganze Organisattonsmaschine in voller Funktion sein Die vom Lubliner Magistrat durehgeiuhrte Volkszählung hatte folgendes Ergebnis: Es wurden gezahlt: 24.657 katholische, 33.460 jüdische. 329 evangelische und <ti4 griechisch-katholische Einwohner, also zusammen 5K.H2U Personen. Die Bevölkerung der Vorstädte ist hierbei nicht berücksichtigt. Verminderung der russisch-jüdischen Flüchtlinge. Der Strom russisch-judischer t-liichtlinge. weicne nber Japan nach Amerika luliren, hat aulgehort. weil die russischen Behörden keine Auslandsipasse mehr ausstehen. Nur Frauen, die nachweisen können, du.j Sich ihre Manner schon vor dem Kriege m Ameruca befanden, erhalten noch Hasse zur Uebenahrt. üie russischen Juden in tngland. Wegen des Antrages des englischen Munsters Samuel betreffend die Dienstptlicht der russischen Juden wurde eine I-rotestversamniiuiig vom „National Workimen Comittee ot Jewish Rights" beruien. Der Jurist Morris rnlquet sagte in seiner Rede: Die Juden nach RuBland zurückzusenden, bedeutet tur sie so viel u ic der Galgen oder Sibirien! Der Vorsitzende sjiplakow war der Meinung, dafa England nicht das Recht habe, politische russische Flüchtlinge seinen Armeen emzu'verlei>ben. Ann Schlüsse der Versammlung wurde ein 1 elegramm an den Minister des Aeuliern gesandt, wionn es heißt: Die Juden werden nun in last allen kriegführenden Landern Opter bringen müssen, ts wird ein großes Unglück für die Sache der Menschlichkeit sein, wenn England, das traditionelle Land der Freiheit und Demokratie, sich den Machten anschließt, welche die Jude« ««erdrücken. — Am 22. Oktober iand in London eine von den russischen sowalistischen Oruppen in London und von den jüdischen sozialdemokratischen Vereinen in England anberaumte Versammlung statt, welche sich gleichfalls gegen die Vorstellungen des Ministers Samuel wandten. Nachdem viele bekannte Persönlichkeiten aus der russischen Arbeiterin-wegum; gesprochen hatten, wurde einstimmig ein besciuuu angenommen, in dem erklärt wurde, uab die i-ouinv der engliciiem Regierung in dieser Sache gegen uie Flüchtlinge gerichtet sei und die Vernichtung des Asylrechts bezwecke. Diese Politik. Iuel3 es weiter, sei em schwerer Schlag tiir die urternationaJe Arbeiterbewegung. Darum fühle die Versammlung sich verpflichtet, zusammen mit dem internationalen Proletariat „jene Ueberemkuntt mit RuÜlaiid " •zu bekämpfen. Sir Jacob Sassoon. In Bombay starb Sir Jacob Elias Sassoon im Alter von 72 Jahren. Sir Jacob war der Enkel von David •Sassoon, der zu Beginn des 19. Jaiwlnunderts infolge atrtiseiiwtuscher Unruhen .aus Bagdad vertrieben wurde tnd sich m Bombay ansiedelte, wo er, klein anlangend allmählich em bedeutendes Geschäftshaus begründete. Sem zweiter Sohn. Ehas. der Vater von Sit Jacob erotrnele eine eigene Finna E. D. Sassoon & Co. Sir Jacob vertrat die Firma jahrelang in China und errichtete nach dem lode scaies Vaters Filialen n London und Manchester. Er hatte bedeutenden Anteil an der Baumwotl-Industrie von W esttndien. und beschäftigte in seinen Geschalten insgesamt etwa ls.000 Menschern. Sir Jacob war allgemein als Fuhrer der Judenheit anerkannt: er hat alle ludische Institutionen in Indien mit größter Freigebigkeit gefordert. Zur Beköstigung judischer Armer an den Feiertagen errichtete er einen Fonds von Ptund 1500 — Fi begründete mit einem KaptUl von 23.000 Pfund in Bombay eine Freischule, in welcher 300 judische Knaben und Madchen Elementar- und Mittetsobuiltojldiung und ärmere Knaben eine gründliche Ausbildung im Iischlerhandwerk entarten. Er baute und unterhielt Synagogen in Bombay, Poona,.Hong- Kong und Shanghai. Er war Präsident der Indischen Abteilung der Anglo Jewish Association und Ehrenpiästden der Magen-David Cong regst Km m Bombay. — Auch jüdischen Institutionen m Palastina hat er des otteren Zuwendungen gemacht. Mische))««, in Dänemark. Die danrsch-jiKttsche Presse in Kopenhagen beschäftig* sk* neuerdings mit der Frage der großen Zaiil von Mischehen, und wie solche von lag zu Tag sich mehreen. Es wenden Plane entworfen, wie man diesem liebe! steuern konnte. Es ist dort wie in anderen Landern, wo durch die großen Ansprüche weicht heuie die jungen Manner betreft Mitgut stellen, viele junge Madchen sitzen bleiben rmrssen. Hier liegt der wunde Punkt im gesellschaftlichen jüdischen Leben, das viel Kastengerst und sonstige Trennurtgsipuntete erzeugt, die bei Famihenverbmdtmgen eine große Rotte spielen. Em neusr Oeist im Judentum ist notig — dann hören die Mischehen Spenden-Ausweis 5677 für die Schulen der „Agudas Jisroel", per Tischri, Wien. II. Große Pfarrgasse 23. Rabbiner M. Heschel. Kupyczynce, K 13: Oks. Tarmroul. K 6: Mahpern. Wien. K 2(i: Sonnenschein, Zawalow. K 45: Hauser Przemvsl. K 10: Spitz. Horodenka, K 20: Landau. Przemvsl. K 25: Freibrun. Hahcz. K 15; Schür. Przemysl, K lü: Dunkelblum. Krakau, K 5; Frankl. K 5: Spitz, Tarnow. K S; Thunum. Przemysl, K 35: Kriss, Kolomea. K 11; Fast, Kolomea, K 6: Rapipaport. Lemberg. K 7: Kaara. Jom-Kipur. K 31: Fast, larnow. K 7; Kuoterberg. Tarnow, K 10; Beatus. Kalusz, K 5; Meierson, Strvj. K 5; Brecher Israel. K 5: Vortrefflich. Wien, K 10; Bykse, Großrabb.. Czortkow, K 20: Herzet. Duarafeld. K 20; üroßrabb. Setutpira, üwozdziec. K 20; Melzer, K 5; Reichman. K 5; Schreiber. Seret, K 5; Lustman, Wien, K 12.40; Natan, Krakau. K 10: Babad et Schweig, Vöstau, K 41.26: Zornberg. Husiatyn. K 1: Römer, Rawa. K 1.50: Rotstein, Buczacz. K 1.50: Bernstein. Jazlowietz, K 2: Ebenstem, Jazlowictz, K 2; Oottlieb. Rawaruska, K 3; Jung, Kozlov. K 1: Neumann, Ztborov. K 2; Goldaper. 1 arnopol. K 2: Eichenstem. Rzeszov. K 1; Gunsberg. Jazlowietz, K 3: Pasternak, Statnslau, K l.sO; Chadak, 1 ysuueniua. K 1-50: Horowitz. K 2: Blasenstem, MiKulince. K 3; Borgmann. Delatyn. K 2; Schwarznian, Prystik, K 1; Wolt- Grodek. K 1.50: Nalausosi. Krystianop.. K l.aO; Sehapira. Stryj. K 1.5(-): Thaler, Drohobycz, K 2; Chalian. K 3.50: Osiakower. Buczacz, K 2; Hilsenrot. Kolomea. K 2: Beck. Przemysl. K 3: Schachter, Iousty. K 1; Weidenfeld. Buczacz. K 1.50; Segal, Zbaraz. K l.aü; Rockach. Brody. K 1; Sehapira, Drohobycz, K 3; SieokeL K 1: Simon. Lemberg. K 2; Aufrichtig. Zborov, K 1: (iross. Rawaruska. K 1.50: Rosenberg. larnrw, K 2: Feichman, K 2; Domier, K 2; Sehapira. K 2: Gelernter. Bursztyn. K 4; Doymer. K 2; Bylygrej, K 2; Rottner. Krakau. K 150; Pilzer, Zbaraz, K 2; Kimmcl, Narol. K 4; Sicher, Lemberg, K 2; Steinberg, K 2; Steuer. K 4; Eckstein, K 2; Rai*. Heschel, A. Korpyez, K 3.60: Halber. K 1.50; Wemstock, K I; Drimer^r, K 1.50: Katz. K 1.50; Feierstein, K 1.50; Diaraauistein, K 150: Weller. K 1.50: Weidenfeld. K 1.50: Rapport, K 1 50: Sobel. Delatvn. K 1.50: Germer. Delatyn, K 1.50; Schwar. Lemberg. K 1.50; Feigenbaum, Tarnopol, K 3; Ctfenheim, Drohobycz, K 2; Wolf, Beiz, K 2; Dann, Przemysl. K 1.50: Weidenfeld J., Buczacz, K 1.50; Innfeld K 3: Kryss. Kolomea, K 2; Seidman, Buczacz. K 2: Schumeier. Brody. K 3: Vogel, Iarnopol, K 1.50; Knegler, Probuzna. K 3: Paswig. Kolomea, K 3; Schnee, Brodv, K 1.50: Spiegier, ürodek, K 3; Horovitz, Stryj, K 1-50; Mandl, Qrodek. K 1.50; Zins, Krystianoipol, K 3; Ueid. Loipatm. K 1.30; Haustier, Przemysl, K 3,72; Aroii ii. Krakau, K 2: Lipsker, Sandec, K 2; Frostig, K 2; Rapport. Tarnow. K 2; Wallach, Tarnow, K 4; Thumim, Kolomea. K 1; Landau, Przemysl, K 4.9ü; Rapport J., T'arnov, K 2: Rabb. Leiter. IremboVla, K 3.76; Laske, Wien- K 2: Bunliaid. Tarnov, K 3; Qrünberg, Sokal, K 1-50: Uugik. Kolomea, K 1.50; Teiteroaum, Ottyma, K 3: Altbach Buczacz. K 1.50; Daum, Qrodek, K 2; Kornblum. Krakau. K 1.50; Hollander, K 1.50; Hochman, K 2: Leer. Lemberg. K 1; Herzberg, Lemberg, K 2; fuks, Zablotov. K 2: Karolmer, K 1.50; Kantor, Brody, K 1 50; Zalzman. Kolomea. K 1.50; Oppisdorf. Orodek, K 3: Friesner. ^tanislau, K 3; Meiler, übertui, K 1.50; Seligürodek. K 3,50; Berger, Brody, K, 3.50; Fries,. Podhajce, K 1.50; Stein, Bufsztyn, K 4; Klausner, üorlice. K 1-50: Hoffman, Rozmatov, K 3; Laden, K 1,50. Eckstein, Drohobycz, K 1.50; Fries, K 1.50; Siser, K i; Bikser. Wien. K 2.80; Papper, Brody, K 1.50; Sigal- Brodv. K 4; Sopran, Bobrka, K 2; Oertner, Sambor, K 4; Boxhorn. Podhajce, K 4; Bart, Stanislau. K 2, Tysch- Tarnov. K 2: Babad, Lubaczov, K 1; Lampner, K 2-- Bauerle. K 1: Ostvnski, Zborov, K 2; Feder, Zalosce- K 4: Barudzki, Odesi, K 2; Blei, Delatyn, K 2. Zusammen K 732.44. Neue BUcher. Achad^Haam. „Am Scheideweee". Erster Band. Airs dem Hebräischen von Israel Friedender ZuciU verbesserte und vermehrte Aullage. Berlin, 1913. /werter Band Aus dem Hohr uschen von Dr Harry Torczyner Berlin 1916 Jüdischer Verlag Achad- Haam, amstreitig der klarste und kosequenteste Denker des modernen jüdischen Nationalismus, enreute sicn nicht immer des Wohlwollen» — wenn dieser Ausdruck gestattet ist. — der otfitiellen zionistischen Krewe. Es irato Zeiten, und dies ist nicht so lange her, daß der Name desselben in der Parteipresse und in den Parteikreiscn geradezu Groll und Verdrossenheit zu erwecken pflegte und einmal soll sogar das harte Wort vom „Fußtritte gefallen sein, mit welchem man solche Nörgler abschütteln darf, tan großer Teil der Achad-Ha«m%ohen Autsalze hatte auch mehr den Charakter scharfer Polunnten, was besonders bei denjenigen der Fall war, die unter der Rubrik „Jaütut-Katan" verdtfenttittn wurden. Es spricht tur den großen geistigen Wehdel, d<:r tm zionistischen Lager tingetreten, daß Achäd-Haam itgcnw artig gewissermallen zum Propheten des Zionismus geworden ist, und daß der offizielle- Partei- \ erlag dessen schritten m deutscher UebeCseizung veroftuithcht üeber den Inhalt dieser Schriften mußte man ganze Essais schreiben, wollte man dem Lestfr, der das vierbamlige Buch „AI paraschath derächim" im hebräischen Original nicht gelesen hat, einen klaren ■Begrin von diesem üedankeiischatze geben, der fast sämtliche aktuellen jüdischen Fragen umfaßt Hier sei nur soviel gesagt, daß diese Schriften zu den besten gehören, die die moderne hebräische Literatur hervorgebracht hat, und daß der Zionismus sicherlidh mehr Ursache hat, mit Achad-Haam zu stolzieren, ais ihm seine Offenheit und Klarheit übelzunehmen, die sich nicht immer eine Partei - Disziplin unterordnen können. Hinsichtlich der Uebersetzung. respektive der Auswahl der zu ubersetzenden Aufsätze ließe sich wohl gar manenes sagen, aber schließlich ist e^ klar, daß die beste Uebersetzung außerstande ist, das wiederzugeben, was ein Denker wie Aohad-Haam in seiner klaren Sprache zum Ausdrucke bringt, und daß auch die Auswahl der Aufsatze mehr üeschmaeKsache des Uebersetzers sem muß. Im großen und ganzen onden die zwei bände eine wertvolle Bereicherung der modern-judtschen Literatur und man kann nur den Wunsch nach einer baldigen Fortsetzung zum Ausdruck bringen. „Spinozas Briefwechsel und andere Dokumente". Ausgewählt und übertragen von J. Bluwstein. Im Insel-Verlag zu Leipzig, 1916. — Preis 6 Mark — bas vorliegende Uuch enthalt Spinozas Briefwechesel m Auswahl, ergänzende Stellen aus dem Werken Spinozas, Anmerkungen zu den Briefen. Sach- und Namenregister, sowohl die Brieie als auch die erganzenueu steilen und die Anmerkungen bieten eine Fülle iticher üedan^eiiarbeit und hochinteressanten Materials aut vielen Gebieten des Wissens und der■ Uesctiiciücsowohl der Uebersetzer als auch der Verlag verdienen die weitgehendste Anerkennung. „Uie Faiu-t uer Ueutscnlaiid", von Paul König, Kapitän des Untersee-Frachtschitles „Deutschland' - h'J6. Verlag Ullstein et Co., Berlin. Preis 1 Mark- — Die Fahrt der „Deutschland" nach Amerika und deren Rückkehr nach" Bremen bildeten wochenlang die Sensation des Uges m der ganzen Kulturwelt. Mehr noch ais die Bedeutung dieser Fahrt hinsichtlich der Kriegsereignisse erregte das technische Problem der Aktion die Bewunderung aller Welt. In der vorliegenden Schritt schildert der gluckliche Kapitän anregend und eingehend den Verlauf se.ner Hin- und Rückfahrt und bietet dem Leser ein genaues Bild dieser seltenen „Hickls Wiener ludischer Volkskalender für das Jahr 6577 (1916/1917".) XIV. Jahrgang- Eigentum und Verlag: Judischer Buch- und Kunstverlag Max Hicki, Brunn. — Ais Kriegskalender wird diesmal der XIV. Jahrgang dieses Kalenders, der sich bereits eines schonen Renommees erfreut, bezeichnet. Und nvt Recht. Der literarische Teil desselben beschäftigt sich vornehmlich mit den Problemen, die die Kriegsereignisse im judischen Lager aufs laipet gebracht .haben. Wie immer, ist das Material gut gewählt und der Kalendjr bietet außer einem bleibenden Werte auch eine interessante und belehrende Lektüre. „Bulgarien, Land und Leute". 1. Teil. Von Professor Dr. Ischirkofi. Letpzig, Verlag von Dr. Iwan Parlampanoff, 1916. — Das vorliegende Buch bildet die Nr. 1 a der „Bulgarischen Bibliothek", die von Proiessor Dr. üustav Weigand unter Mitwnicung einiger Gelehrter herausgegeben wird. Der Autor. Professor der üeograiphie an der Universität Sofia, schildet in diesem ersten Teile die Palaogeographie. Oberflachengestaltung, Klima, Pflanzenleben und Tierwelt Bulgariens. Zahlreiche Illustrationen erhohen den Wert dieses guten Buches, das bei der großen Bedeutung, die Bulgarien gegenwärtig in der Weltpolitrk spielt, einem allgemeinen Bedurfnisse entspricht. „Die Nationen und Ihre Philosophie". Ein Beitrag zum Weltkrieg. Von Wilhelm Wundt. Alfred Korner-Verlag in Leipzig, 1916. — Das Buch schildert kurz aber iprazis die Entstehung der neuen Weltanschauung, die italienische Renaissance, die französische Philosophie, die englische PhUosophie, den deutschen Idealismus und den Geist der Nationen im (Krieg und im Frieden. Mag auch der Weltkrieg eigentlich mit der Philosophie wenig direkt zu tun haben, so bietet das vorliegende Buch einen interessanten Beitrag zur Volkerphilosophie. die manche Erscheinungen des Weltkrieges begreiflich macht „Die wirtschaftlichen Fragen der Zelt". Von Oekonomierat Dr. ivhil. h. c. Hoesch. Verlag von Reirnar Hotabing in Berlin, 1916. — Daß die wirtschaftlichen Fragen der Zeit sehr vieles zur Entstehung und Entwicklung des Weltkrieges beigetragen haben, »st heute für Jeden klar. Es ist demgemäß eine überaus aktuelle Arbeit, die uns da vorliegt. Der Autor, Mitglied des Hauses der Abgeeordneten, behandelt das Thema mit großer Sachkenntnis und Ernst und bietet eine Fülle reichen Matenate. Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Jwus Kreppet. - Buchdruckerei „Melaatrich", Wien IX„ Pramergaste 6. '(Verantwertücn. S, Orft***