Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 741 (7.3.1938)
- Date
- 1938-03-07
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Sfr. 741 — Wien, Montag, den 7, März 1988. Salt« 3 Saales sehen wir aul das British Museum. In sehn Minuten Entfernung ist die Downing Street, wo unsere politischen Schicksale entschieden werden. Wir werden im Herzen der AehtrnilIioneoinetropoie des Britischen Imperiums beraten, und zwar morgen, übermorgen und noch ein paar Tage. Wir werden nicht ganz vereinsamt dastehen, denn es; fehlt uns nicht an Freunden in London.! Aber wird diese Freundschaft für diesen Kampf genügen? ünd^ deshalb sind unsere Gedanken bei dem einzigen sicheren Verbündeten, den der Zionismus hat — beim jüdischen Volke, wo es auch zerstreut sein mag. Nicht wir, sondern das jüdische Volk ist das „Aktionskomitee“ unseres Schicksale. nicht „verteidigen“, was in der Tat unnötig ist und nur Schwäche verrät; sondern er zeigt, warum heute in so vielen Ländern der' Antisemitismus als Kampfmittel benutzt! wird. Er kommt zu der Erkenntnis: „Tritt1 so eine (antisemitische! .Bewegung* auf, so' sind die Juden, wie sehr sie die zuerst Bej troffenen sind, doch nicht das eigentliche! Ziel der antisemitischen Bemühungen. Ihr 1 eigentlicher Zweck ist seit je die Vernich-! tung der demokratischen Einrichtungen und! der in jahrhundertlangen Kämpfen errungenen Volksfreibeiten. Der Antisemitismus ist nur das geeignete Mittel, um die Massen zu benebeln und zu verwirren, indem man ihnen die jeweiligen wahren Gründe der politischen und sozialen Schäden verdeckt und dafür einen vermeintlichen Feind (Sündenbock) vormait... Der Antisemitismus erweist sich so a 1 s die eigentliche Gefahr der nichtjüdischen Menschheit von heute, da mit dieser Parole die Völker in die Sklaverei getrieben werden. Er ist nicht nur der Sozialismus der Dununköpfe, sondern die »Demokratie* der Demagogen und die Ethik der Gewis- Im Zusammenhang damit ist daran zu erinnern. daß Kaiser Friedrich den Antisemitismus als die Gesinnung der Canaille bezeichnet hat. Bebel nannte ihn den „Sozialismus des dummen Kerls.“ Die Manieren eines Jugend-Skik hrers Wir erhalten Kenntnis von einem empörenden Vorfall, der sich auf einem Mittelschüler-Skikurs zugetragen hat, Schüler der_ Realschule in der Radetzkystraße (in. Wiener Gemeindebezirk) weilten kürzlich bei Türnitz in Niederösterreich, wo sie an einem staatlichen Skikurs teilnahmen. Unter ihnen befand sich eine kleine Gruppe jüdischer Knaben, die dem Anfängerkurs zugeteilt waren. Dieses Kurs leitete ein angeblich aus Salzburg stammender Skilehrer, der seine pädagogische Befähigung dadurch zu erbringen glaubte, daß er die jüdischen Schüler nie anders als mit „fauler Jud“, „Jüdlein“ und ähnlichen Anreden apostrophierte. Ja, wenn er besonders geistreich sein wollte, sprach er die ihm anvertrauten jüdischen Schüler mit „Gries- Jud“ an, eine Bezeichnung, deren Sinn mir Leuten vom Schlag dieses famosen Erziehers klar sein dürfte. Die armen Opfer des Skilehrers waren ob dieser Erniedrigungen sehr niedergeschlagen, fühlten selbstverständlich wenig Eifer beim Unterricht und waren froh, als der Skikurs zu Ende ging. Der Turnlehrer der Realschule in der Radetzkystraße, dem die Kinder ihr Leid klagten. sah sich seltsamerweise nicht veranlaßt, gegen die Manieren des Skilehrers einzuschreiten. Dervolksverdummende Antisemitismus Die angesehene Schweizer Zeitschrift „Die Nation“ widmet eine ganze Seite einer Untersuchung des Antisemitismus. Der Verfasser geht von dem rumänischen Beispiel aus, und an Hand einwandfreier statistischer amtlicher Unterlagen wird bewiesen, daß die sogenannte Überfremdung und Schädigung Rumäniens durch die Juden eine propagandistische Lüge ist Der Verfasser will die Juden Die Berufsgliederung der Juden Wiens Eine Untersuchung der Berufsgliederung der österreichischen und der Wiener Judenschaft erscheint derzeit schon mit Rücksicht auf das gegenwärtig zu beobachtende Wiederaufflammen des gewerblichen, auf angebliche wirtschaftliche Gründe gestützten Antisemitismus besonders aktuell. Eine solche Untersuchung muß — selbst auf die Gefahr hin, bereits Bekanntes zu wiederholen — von der Zahl der Juden in Österreich und Wien im Vergleich zu der übrigen Bevölkerung ausgehen. Bei einer Gesamtbevölkerung von rund 6,760.000 gab es in Österreich Ende 193-1 191.481 Juden, was 2.18% der gesamten Einwohnerzahl Österreichs entspricht. Da seither die Zahl der Juden teils durch die relativ größere Zahl der Todesfälle, teils durch die verhältnismäßig geringere Zahl der Geburten und schließlich durch Auswanderung und Austritt aus dem Judentum gesunken ist — genauere Zahlen hinsichtlich der Juden in ganz Österreich liegen nicht vor —, kann es immerhin als feststehende Tatsache bezeichnet werden, daß der Anteil der Juden an der Geeamtbevölkerung Österreichs heute unter 2% bleibt. Aus dieser Feststellung läßt sich der Schluß ziehen, daß der Antisemitismus in den Bundesländern und namentlich auf dem flachen Lande schon mangels eines geeigneten Objektes eine durchaus künstliche, von außen her in die Bevölkerung hineingetragene Erscheinung sein muß. Der Rückgang der Wiener indischen Bevölkerung Deutlicher als bei Betrachtung des gesamten Bundesgebiete-» kommt der Rückgang der Zahl der Juden bei Berücksichtigung bloß der Entwicklung in WTien zum Ausdruck, zumal hier auch jüngere und genauere Daten vorhanden sind. Nach den I letztvorliegenden Ziffern belief sich die Zahl der Einwohner Wiens auf 1,874.100. Die Zahl der Wiener .luden, die noch 1923 201.513 — also mehr als die Gesamtzahl der Juden in Österreich 1934 — erreichte, war 1934 auf 176.034 oder 9,39% der Ges&mtbevölkerung Wien.», bis Ende 1937 weiter auf 166.000 bis 167.000 oder 8,8% der Gesamtbevölkerung gesunken. Ist infolge der Konzentration de« größten Teiles der österreichischen Judenschaft in Wien schon die örtliche. Verteilung der Juden in Österreich höchst ungleichmäßig und nichts weniger als gesund, so gilt dies in noch weit höherem Grade von der B erufsgliederung, wobei es sich hier wie dort um eine weitgehend zwangsläufige Entwicklung handelt. Eine traurige Steuerstatistik Die Gesamtzahl der Steuerzahler in der Wiener Kultusgemeinde erreichte 1986 48.475. Da alle Juden, die über ein wenn auch geringes Einkommen — die Grenze bildet im allgemeinen das von der Personaleinkonunensteuer befreite Einkommen bis zu 1400 Schilling jährlich — oder über Vermögen verfügen, zur Leistung der Kultussteuer herangezogen werden, zeigt schon die im Verhältnis zur Gesamtzahl der Wiener Juden ziemlich geringe Zahl der Steuerzahler, daß die Einkommens- und Vermögensverhältnlsse ln der I Wiener Judenschaft — als Ganzes be-| trachtet — sehr ungünstig sein müssen, 1 daß die Zahl der Juden, die arbeite- und erwerbslos sind oder doch bloß über ein! unterhalb der Mindestgrenze liegendes I de-frefruüftfr dec fernes Von Alfred Werner. Meist sind es nicht die lauten, von Sohl achten lärm oder Parteienzwtet erfüllten Stunden, denen sich uns Menschenkindern der Weltgeist offenbart. Freilich fehlen in den Geschichtsbüchern oft jene wahrhaft entscheidenden Augenblicke, in denen Geist dem Geist begegnet, Kraft an Gegenkraft sich mißt, wo manchmal auch der Große, gleichsam abdankend, dem Vollender oder auch dem Zerstörer seines Werkes den Segen gibt Vielleicht ist die Begegnung der beiden chinesischen Weisen Laotse und Kungfutse, wobei dieser, der Jüngere, der Realpolitiker, trotz der Sieghaftigkeit seiner Lehre sich vor dem älteren kompromißfeindlichen idealen Denker beugt, nur ein Mythos. Einer neueren Zeit gehört jedoch die Zusammenkunft des Siegers von Jena mit dem Dichter des „Werther“ an, da der Tatmenseb dem Geistmenschen seine Reverenz erweist und dieser den Bezirk des Gewaltherrschers respektiert („Der alles wollen kann, will auch den Frieden!“). Eine solche „Stemstunde der Menschheit“ war auch der Besuch, den der junge, tatendurstige Ferdinand Lassalle dem sterbenskranken Dichter Heine abstattete, der den leidenschaftgeschwellten Eifer des Fttnfundzwanzigjährigen als Ausdruck einer neuen, mehr aktiven als kontemplativen Zeit begTtißte. Gar dem Gestern gehört das Zusammentreffen von Josef Popper- L y n k e u s und Albert E i n s t e i n _ an; noch strahlt es als ein freundliches Licnt in unser bitteres Heute! Dr. Heinrich L ö w y, Physiker von Beruf, der auch bei Einstein studiert hatte und mit dem Gelehrten in Briefwechsel stand, hat den Schöpfer der Relativitätstheorie,- als dieser gerade in Wien weilte, nach Hietzing zu fahren veranlaßt, daß er den achtzigjährigen Kranken durch seinen Besuch erfreue. Es war der 12. Jänner 1919. Popper lag im Bett —- man kennt das von Professor Dr. Beer aufgenommene Bild des majestätischen Kranken. Einstein sitzt in dem roten Lehnstuhl neben dem Bett; es sind noch anwesend der Ppysikprofessor Felix Ehrenhaft und seiDe Frau. Einstein spricht, als Dr. Löwy, der sich etwas verspätet hat, eintritt, gerade über die Krümmung des Raumes in der neuen Gravitationstheorie. Popper erzählt, welchen Eindruck jenes Kapitel der Machsehen Mechanik, das die Kritik der Newtonschen Prinzipien enthalt, bei der ersten Lektüre vor vielen Jahren auf ihn gemacht. Ehrenhaft mahnt zum Aufburob. Einstein steht auf und nimmt Abschied. Popper sagt zu ihm: „Bleiben Sie standhaft — auch inder Judeafragel“ Die beiden Männer hatten nämlich früher vom Antisemitismus und der zunehmenden Verrohung in Deutschland (1919!) gesprochen. Der Weltbürger Popper hat bekannt lieh in den letzten Lebensjahren immer mehr Sympathie für den Zionismus bekundet. Einstein war und ist Zionist. Die Person Einsteins hatte einen außerordentlichen Eindruck auf Popper gemacht; er sagte, wie Dr. Löwy berichtet: „Soviel Güte und Sanftmut! Als er hereintrat, meinte ich im ersten Moment: Spinoza! Nur bei den Juden gibt es solche Physiognomien. Bei den Juden nämlich findet man die äußersten Gegensätze. Höchstens noch bei den Italienern könnte mau ein solches Gesicht finden, nämlich bei den italienischen Heiligen: Franz von Assisi zum Beispiel.“ Und nun spricht Popper nach einer Pause ein Wort aus, das so bezeichne^ ’?rt für den großen Menschen Popper, daß es eine ganze biographische Abhandlung ersetzen kann, so köstlich in seiner Demut, daß es, für sich genommen, eine neue, bessere Zei* hätte einläuten können. Er sagt nämlich: „Ist es nicht etwas Schönes, daß ein, Mann, der so Außerordentliches geleistet hat, mir die "ihre erweist, mich aufzusucher?*‘ Man beachte, daß diese rührenden Worte von einem Achtzigjährigen aus^ehen, der seine Lebensaufgabe erfüllt 1. der mit seiner Leistung zufrieden sein konnte und es auch -war, ein universaler Geist, der auf den meisten Gebieten des Wissens Großes, ja Unvergängliches geschaffen hat. Der ihn besucht hat, ist erst halb so alt, er steat allerdings auf der Höhe seiner Kraft, bereits auf dem Gipfel seines Ruhms. Neidlos, mit der ganzen Ehrlichkeit, die seines Wesens stärkster Zug war, gestand Popper sich jedoch ein, daß er diesen weitaus Jüngeren als sich überlegen empfinden mußte! Die Sphäre des Kaumbegreiflichen, in der sieh Einsteins Arbeit bewegt, das in seiner Rationalität Phantastische, ja Wunderbare hatte auf Popper, der selbst eine Forschernatur war, ungeheuren Eindruck gemacht. So wird uns noch erzählt, der Greis habe sich vor und nach dem Besuch in einer Erregung befunden, die wohl bei uns gewöhn liehen Sterbenden begreiflich wäre, die jedoch ihm, der an Persönlichkeiten gewöhnten Persönlichkeit, hätte fremd sein müssen. Der Enkel, beglückt von einem solchen Wort echter Selbstbescheidung, edelmännischen Verzichts, sucht vergeblich in der Geschichte nach einem Analogen, nach einem ähnlich schlichten und überzeugenden Ausdruck von Urbanität und Höflichkeit des Herzens. Er findet ihn vielleicht nur noch in einem Brief, den der sterbende Iwan Turgenjew an den um etliche Jahre jüngeren Tolstoi gerichtet hat, in einem Schreiben, in dem die Zeile vorkommt: „Ich schreibe Ihnen eigentlich nur, um Ihnen zu sagen, wie froh ich war, Ihr Zeitgenosse zu sein“, und in dem der weltberühmte Romancier den Grafen, der sich überdrüssig von der Scbriftstellerei abwenden zu wollen schien, bat, zur literarischen! Einkommen verfügen, sehr hoch sein muß. Schon ein oberflächlicher Blick auf die Berufsstatistik zeigt die allerding längst bekannte Tatsache, daß, aus welchen Gründen immer, döe Verteilung der Wiener Juden auf die einzelnen Berufskategorien außerordentlich einseitig ist. Nicht weniger als die Hälfte aller erwerbstätigen Wiener Juden, soweit de Kultussteuerzahler sind, sind in Handel (einschließlich Handelsvermittlung), Gewerbe und Industrie tätig, wozu noch weitere rund 25% kommen, die als Arbeiter und Angestellte wieder zu einem großen Teil in Handel, Gewerbe und Industrie ihren Erwerb finden. Der Rest entfällt zum allergrößten Teil auf freie Berufe wie Rechtsanwälte, Ärzte und Zahnärzte, Ingenieure, Journalisten, Künstler und sonstige freie Berufe. Über die Verteilung auf die einzelnen Untergruppen sowie über die Gründe, die anderseits zum Fehlen oder doch zu einer auffallend geringen Zahl der Juden in gewissen anderen Berufszweigen geführt haben, wird in folgenden Aufsätzen noch zu sprechen sein. Dr. F. R. Humanitätskundgebung inder französischen Kammer Paris, 6. März. (JTA.) In der außenpolitischen Debatte der Kammer ergriff der elsäßische Abgeordnete Grumbach das Wort. Er sprach über die Beziehungen Frankreichs zu Deutschland von verschiedenen Gesichtspunkten aus und berührte dabei auch die Judenfrage. Als er seine jüdische Abstammung erwähnte, standen alle der Volksfront angehörenden Abgeordneten der Linken und auch viele Deputierte der Rechtsparteien anf unb drachten ihm eine Ovation dar. Die Kundgebung dauerte eine Minute lang und hatte den Sinn, den verfolgten Juden der Welt die Sympathien Frankreichs zu zeigen. Die jüdischen Advokaten in Rumänien Bukarest, 6. März. Das Justizministerium hat eine Verordnung erlassen, durch die diö Angehörigen der freien Berufe ermächtigt werden, bei einem beliebigen Kreisgericht den Eid auf die neue Verfassung abzulegen. An Dokumenten haben sie dabei nur ihre Diplome und ihre Identitätskarte vorzuweisen. Durch diese Verordnung des Justizmini» Tätigkeit zurückzukebren. Oh, du vielgeschmähtes neunzehntes Jahrhundert: den Menschen, die du geboren und großgezogen, hast, du auch noch einen Rest von jenem Edelmut, von jener Courtoisie, von jener Hochachtung des Nebenmenschen und seiner Leistung mitgegeben, die in der milden Sonne dur KlassikoTzeit als Frucht des Humanismus zur Schönheit gereift waren, während dein Nachfolger, unser unseliges Jahrhundert, alle diese Errungenschaften des Menschengeistes und vor allem der Menschenseele anszutilgen bestrebt ist! Einstein ist 1921, im Todesjahr Poppers, für seine wissenschaftliche Hochleistung der Nobelpreis verliehen worden. Er hat die mahnenden Abschiedsworte des großen Ethikers, gleichsam dessen Vermächtnis, treu bewahrt und beherzigt, er ist in allem, was er tat und schrieb, standhaft geblieben —- auch in der Judenfrage. Al« Einstein anläßlich der zehnten Wiederkehr des Todestag«* Poppers aufgefordert wurde, einer Festschrift einen Beitrag zu widmen, da schrieb er die folgenden Sätze nieder, die er auch in seine Aufsätze-Sammlung „Mein Weltbild“ aufgenommen hat und die ebenso charakteristisch sind für den Schreiber wie sie trefflich das Wesen des großen „Menschheitsingenieurs“ widergeben: „Popper-Lynkeus war mehr als ein geistvoller Ingenieur und Schriftsteller. Er gehört zu den wenigen markanten Persönlichkeiten, in denen sich das Gewissen der Generation verkörperte. Er hat uns eingehämmert, daß die Gesellschaft für da« Schicksal jedes Individuums verantwortlich ist, und hat einen Weg gewiesen, wie die daraus resultierende Pflicht der Gemeinschaft in die Tat umgesetzt werden soll Die Gemeinschaft, beziehungsweise der Staat war ihm kein Fetisch. Dessen Recht, vom Individuum Opfer zu fordern, gründete er einzig auf dessen Pflicht, dem Individuum, der Einzel-Persönlichkeit eine harmonische Entwicklung zu ermöglichen,**