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Die Stimme · 1938-03-02 · Heft 739 (2.3.1938) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 739 (2.3.1938)
Date
1938-03-02
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Wien, Mfttwoch, dm 8. Mär* 19». — Fr. 7» Verfasser die Idee zu dieser Dichtung. Die Legende berichtet urw, daß nach dem Aueeng au* Ägypten während der langen Wüsten.Wanderung ein großer Teil der Jugend von Moecheh verlangte, er möge sie auf dom kürzesten Wege nach Kanaan bringen und unverzüglich mit gewappneter Hand eich in den Besitz de* Heiligen Landes setzen. Al* ihr Vorschlag von Moecheh verworfen wurde, verließen sie da* Lager in der Wüste und unternahmen auf eigene Faust den Zug nach Kanaan. Bald erreichte «je dae Verhängnis und sie gingen alle bis auf den Setzten Man® in der Wüste zugrunde. Den heroischen Kamp# dieser Jugend gegen die endlose Wanderung, den Aufbruch nach Kanaan, ihre Kämpfe und Heldentaten in der Wüste sowie ihr tragische« Schicksal schildert die Dichtung Im szenischen Aufbau des SMicke* machte «ich der Verfasser da« von Prof. Jeßner vertretene Prinzip, die Wirkung de« Laienspiel« von der Gesamtheit der Spieler in aufeinanderfolgenden Chören auegehen zu lassen, streng zu eigen. Die einhr-it,liehe, klar ufnriesene Idee wurde noch beweglicher und lebendiger gestaltet durch die gefällige, dirwecheetoden Stimmungen glück lieb interpretierende Musik de« begabten, jungen Komponisten Wilhelm Graetzer, dem auch gleichzeitig die Aufgabe zufiel, die Aufführung de« Spiele« zu dirigieren. Die Einstudierung erfolgte durch Herrn Hacker der unter der Oberleitung Prof. Jeßner» bei den Aufführungen de* „Luach“ die Regie führte. — n. L JÜDISCHER KALENDER A bk 10. Mlrx 1938 1. btt 7. Ad« 8. MM frsitay (4.) Sabbatt-Etag«« 5* W* SaMBgßd Sabbath-Aatyaag *»Ubr Zionistischer Veranstaltung*■ Donnerstag, 3. Mirz: 1. Bei.: Sektion I, Bauernmarkt 8, J*9 Uh' abends: Vorführung dee neuesten Paläatina- Bilderberichte«. 1. Be*.: Jung-WIZO Mirjam, Joidangasse 7, 8 Uhr abendi. Referat- Erziehung der jüdischen Jugend. 1. Be®.: WIZO, Schottenrfng 85, M« Uhr nachmittags: Gesellige Zusammenkunft mit Referat Leon Schall t: „Israel Zaagwill, der Mensch und das Werk.“ 2. Bez.: Jugeudgruppe de« Klubs der zionistischen Kaufleute, Ö., Praterstraße 7, 8 Uhr abends: Heimabend. Referent: Prof. Dr. Wilhelm Stein. 7. Bez.: Brith Zion VII, SchottenfeWgaase 28, J#9 Uhr abends, Referat- Jüdische Apologetik- 18. Bez.: Brith Zion XVII!, Weimarerstraße 7, 8 Uhr abend«, Referat: Hebräische Dichtung. Freitag, 4. März: Onegg-SabbaA, 8 Uhr abend*. 2. Bez.: Sektion D, Praterstraße 18: Vortrag Br. S n ik. 8, Bez.: Sektion und WIZO Prater, Sfcuwer- «traße 1: Vortrag Prot. Dr. Leo Menezer und kamt,orale Gesänge. % Bez.: Heebahtz Haklal! Zioni, Rueppgaese 3fr. 8: Vortrag Leo Schräge und Gesang. Absehiedsfeiw für die Olim de« Heohaluz Haklal Zioni. 10. Bez.: Sektion X. Pernewtorfcrgasee 25. 15. Bez.: Sektion und WIZO XTV/XV: Vortrag Rabbiner Aaron Weiß; Gesang: Oberkanten- Kreuzetein. 16. Be«.: Sektion und WIZO XVI/XVI1. Frauengasse 9. 19. Be®.: Sektion und WIZO XIX, Dollin ergösse 8: Vortrag Dr. Max G e ß n e r. Gesang. Jugendtreffen. Gäste willkommen. 20. Bez.: Sektion und WIZO XX, Jägeretraße 30. Vortrag Prof. Jona* Gelernter (Sn bebräteeber Sprache). Gesang: S i g a 1. 20. Bez.: Sektion Zwischanbrüe-ken, XX., Universzmwtraße 62: Vortrag Jüdin» C h a i z e r. Jugendehor unter Leitung von A. H o f f er. Samstag, 5. Mürz: 1. Be®.: WIZO Scbottenring 26, 6 Uhr abend«: Onegg-Sabbsth. Vortrag Dr. Arje Ber- | e r: „Hfetorischee und Ewige« im jüdischen 2. Bez.: WIZO Prater, Stuwerstraße 1, 4 Uhr nachmittags: Onegg-Sabbath für Kinder unter Leitung von Frau Asehkeuasy. 2. Be®.: Juugsektion II, Praters trabe 18, S Uhr abend«: Heimabend und Dtakuasionaabend. 9. Be®.: Sektion und Juageektion VIH/IX, Hörigass« 2, H9 Uhr abend«: Gesellig» Zusammenkunft mit Referat Prof. Dr. Karl Schieber. 18- Bez.: Sektion und WIZO XVUI, Weimarers traße 7, 8 Uhr abend«: Gesellsebaftsabend mit Tanz. Es wirken mit: Rosl Saphir, Richard Axelrad, Ernst Cei«, Bruno Klein, Emst Lewitt» und J. Segal- Roeert'bach. Am Klavier Sigmund Subalt. Vermählung. Der Redakteur der „Netten Freien Presse“ Dr, jttr. et pHL Kurt Sonnenfeld hat sieb mit Fn» Elfriede, geh. Schreiteer, vermählt. Ti Israeli aKluell (Ein The.terbrlef mm PnHUtln*) Von Dr. Moecheh Pomeranz (Tel-Aviv). Das Theater „O h e 1“ begann die neue Saison mit dem Schauspiel „Benjamin Disragk" von Arthur Rundt. Dieses Theater zeichnet sich durch eine besondere Rührigkeit aus. Im Gegensatz zu „Habimah“. bei der jede Neuaufführung «ne ,.schmerzhafte Geburt“ darstellt, frappiert uns der Leiter des „Ohe!“, Moecheh H a 1 e v i, durch immer neue, kühne Experimente. „Benjamin Disraeli“ entwickelte sich zu keiner Sensation, wird auch sicher nicht zum eisernen Repertoire der Truppe gehören, erfreute sich aber dennoch bei jeder Vorstellung eines starken Besuches. Nun ist da« palästinensische Publikum sehr verwöhnt und erwarb sich dank dem ungewöhnlich hohen Niveau unserer Kühnen einen ganz erstklassigen Geschmack. Es konnte ihm daher sicherlich weder die literarische Bedeutungslosigkeit de« Stückes entgangen sein noch die Mittelmäßigkeit der schauspielerischen Darstellung. Daß eine jede Vorstellung dennoch einen vollen Saal vorfand, hatte einen anderen Grund ----- die ganz eklatante Aktualität de« Sujet«. Aktualität? Ein historisches Stück, eine Gestalt aus dem neunzehnten Jahrhundert aktuell?? Die Geschichte eines getauften Juden, der konservativer, englischer war als jeder Englände r? Disraeli, das Symbol einer längst vergangenen Epoche, aktuell? Jawohl, trotz alledem — hier i s t Aktualität! Denn aktuell ist das große Gericht, das zwischen England und den Juden abgehalten wird. Die Bilanz einer historischen Rechnung wird jetzt abgeschlossen. England erwägt jetzt das Schicksal des jüdischen Volkes, es entscheidet unBer , to be or not to be“. Wir können mit Hilfe Englands nach einer zweitausendjährigen Abwesenheit wieder im Vordergrund der Weitgeschichte erscheinen oder — England kann sich von dem schon betretenen Weg wieder abwenden, da» einmal gegebene Wort nicht einbalten und dadurch der größten Hoffnung, der mächtigsten Freiheitsbewegung des jüdischen Volkes einen Schlag versetzen. Deshalb ist es heute an der Zeit, England an gewisse Dinge zu erinnt ra, jenes England, das jetzt von neuem tun die Hegemonie im Mittelmeer kämpfen muß, die es einst dank der Staatskunst eines genialen Juden erworben bat, jenes England. das heute neue Wege in seiner Politik dos Nahen Ostens suchen muß. einer Politik, die seinerzeit Disraeli mit, so großem Mut, Erfolg und Ruhm geleitet hat. Das England von heute hat Ägypten verloren, ein Geschenk der Juden Disraeli und Rothschild. Auch damals gab es „rassenreine“ Engländer, die ihre Volksgenossen vor den „phantastischen Ränken jüdischer Abenteurer“ warnten. Diese „Abenteurer“ hatten nämlich verlangt, daß England die Aktien des Suezkanals erwerbe, um dadurch seine Position in Ägypten zu stärken und den Landweg nach Indien zu sichern. Und als das englische Parlament das Geld tiefür nicht zur Verfügung stellte, da gaben es die Juden. Und heute? Auch heute gibt es Juden. die England raten woben: Sie behaupten, der einzige Weg, da* verlorene Ägypten zu ersetzen, der einzige Ausweg aus der schwierigen Situation, in der gieh die englische Politik des Nahen Ostens befindet, führt Uber die volle und ehrliche Unter Stützung der Bestrebungen des jüdi-ohoi Volkes, Wiederum wird vom englischen Volk „Romantik“, „Phantasie“ verlangt — und was das Wichtigste ist — Mn t .’ Deswegen folgte da« Publikum mit Spannung selbst dem schwachen Theaterstück von Arthur Rundt. Der Autor, ein deut »eher Sohrifteteller der Emigration, Verfasser etlicher pazifistischer Bücher und ein gtänzender Reporter, montierte einige Szenen aus dem Leben des großen Disraeli, retPuchierte aber zu stark. Er verwendete zweifellos zu viel banale, krasse Farben, deshalb erhält man aneh den unnatürlichen Eindruck eines Farbenfllme«. Vielleicht die schwächste Seite de* Schauspieles liegt darin, daß wir im ersten und zweiten Akt einen Karrieremacher und Abenteurer vor um sehen, einen Menschen, der „sogar des Teufels Großmutter heiraten würde“. Dies ist falsch. Disraeli war schon in dieser Epoche seines Lebens ein hervorragender Schriftsteller und der Autor einiger origineller Romane. In ihm brannte ein bis zur Siedehitze gesteigerter Ehrgeiz, doch dieser wurzelte in der heißen Sehnsucht nach Taten und in der Überzeugung von der Richtigkeit seiner Gedanken und Auffassungen. Schon der 25jährige Jüngling wußte, daß er ein Redner war, daß seine Gedanken tiefer j als die der anderen waren und er sie auch ] schöner und künstlerischer auszudrücken' vermochte als jene, welche die Öffentlichkeit bereits für sich erobert hatten. Aber die; Welt erfuhr dies erst: als er der Liebiing des englischen Parlamentes geworden war. Es! ist daher kein Wunder, wenn schon der junge Disraeli das Wesen eines großen Politikers und Redners zur Schau trug. Die Rolle des Disraeli spielte Z. Barsb & r., einer der besten Schauspieler der Ohel-Truppe. doch diese Rolle gehörte nicht zu seinen Glanzleistungen. Jeder, der etwa« über Disraeli gelesen hat — möge es auch nur da« Buch von Mauroi« sein — sieht vor sich eine vollendete Gestalt, sei es den genialen Staatsmann, sei es den großen Diplomaten oder den wunderbaren Künstler und Redner. Von Baraban« Disraeli war es schwer zu sagen, was er eigentlich darstellte. Ganz hervorragend spielte hingegen die Schauspielerin S a n k o w s k a die Rolle der Rachel, einer Halbjüdin,-welche Disiaeli als Jüngling auf der Insei Malta kennen gelernt haben soll. (Die Authentizität dieser Angabe i«t zu bezweifeln.) Im ersten Akt zeigt uns der Autor in einer geradezu operettenhaften Szene, wie sich Rachel in Disraeli auf den ersten Blick verliebt; sie stößt jedoch au! keine Gegenliebe, denn Disraeli will nur eine waschechte — pardon, heute sagt man eine rassenreine — blonde Engländerin heiraten. Aber auch die Rachel macht Karriere, denn erstens wird sic eine der berühmtesten Schauspielerinnen um! zweitens die Geliebte von Lionel Rothschild. Doch in ihrem Herzen herrscht nur ein Einziger — „Dizzv“, der einen Sieg nach dem anderen davonträgt, Geliebte nach Geliebte erobert, alle blendet. Trimupne feiert, der „immer ein Morgen vor sich bäte, wie sich die Rachel schön ausdrüc-kf. Die Sankowska feierte einen großen Erfolg und ließ uns vergessen, daß dieser im allgemeinen ausgezeichneten Truppe des „Ohel“ gute. Franenkräfte fehlen. Trotz der genannten Schwächen erfreute sieh, wie erwähnt, die Aufführung eines starken Zulaufes. Dazu trugen vor allem die aktuellen Dialoge bei. die der Autor in da» Stück eingefügt hat. so besonders das Gespräch über jüdische Fragen zwischen Disraeli und Rothschild. Eine Szene, die zu den besten des Stückes überhaupt gehört, hypnotisiert den Zuschauer geradezu durch die Darstellung der genialen politischen Feldzüge Disraelis im Nahen Osten, besonders wie er - ohne einen Soldaten zu opfern — zunächst Ägypten, erobert, daun Zypern, dann — nun dann erwartet der Zuschauer, daß noch ein kleiner Schritt folgen solle, ein ganz kleiner Schritt: Palästina! Doch hier wird die Handlung unterbrochen. denn hier endet das Leben Disraelis, dieser Prinzengestait aus einem orientali sehen Märchen. Hier liegt erst die Aufgabe unserer Epoche, unserer Generation. Ein einziger Mensch kann nicht die ganze Geschichte schaffen. Das Spiel, der Kampf um Palästina ist das große Schaustück unserer Zeit, welches wir mitansehen können — nicht hn Theater, nein, im Leben, in der Wirklichkeit. Denn dieses Drama spielen wir seihst, spielt unsere Generation. Es ist der große Sinn unseres Lebens! einaktige Zeitsatyren. ln den Film, der te be. britischer Sprache mit deutschen Zwischentiteln läuft, sind außerdem viel« neue PalSstmlieder eängestreut. Die Blao'weiße Bakeak* Ke Devise cBeses Abend« beißt „Bakech- Msioiie 1938“ und wird ganz in der Weise der großen Vorbilder, an die sieh der Name anlehtrt. da* Leben in der Hakoah in Bild. Ton und Tanz, in lustigen, aber auch in begeisternden Bildern zeigen. DargeeteUt von den best«) Schauspielern, die hiefür aufzubringen wären, von den prominenten Sportlern der Hakoah. Einzelne Bilder, eo der Ringkampf zwischen David und Goliath. Schwimmunterricht auf dem Trockenen. Radioreportage vom Marathon lauf, werden sicher Aufsehen erregen. -Von den Musiknummern wird beeondens «in neue- Fox von Jimmy Berat Text von Walter Lindebäum, den die Hokoah-Girts und -Boys tanzen, rasch populär werden. Es kann heute sch.» gesagt, werden, daß diese Redoute »ine« der lustigsten Fest« der diesjährigen Ballaaison bilden wird. Blendend-» Tanzmusik, vorget-ra-gen von den Elite Kiddi«*. mit denen Leo Iflmftr, der Sieger der diesjährigen Jazzkonkurrenz, singt, und den Puka-vitty wexera, die Ausschmückung des Saales, die ganz der vielversprechenden Devise des Abends angepaßt «ein wird, werden das ihre dazu beitragen, um jene Stimmung herz urteil«!, die auf diesem Fest schon obligat, ist. Logenreaervierunig« für diese Veranetai tung, die am Samstag. den 5. März, in den Sofiensälen vor «ich gebt, sowie Vorverkäufe, karten im Sekretariat der Hakoah, I., Wie singerstraße 11, Tel B 25-0-10, wo auch gerne alle Auskünfte erteilt werden. Arienabend Alexander Kijmi* Vot Antritt seiner Australientournee gab Alexander Kipnis für seine zahlenmäßig sehr angewaebsene Schar von Bewunderern ein Abschiedskonzert kn Großen MusikvereinssaaS. Starmäßig war das Programm gewählt, das eine fast übergroße Anzahl von bekannten Operriarien aufwies, zn denen sich — stürmisch verlangt. — noch einige Lieder hiezugeeellten. Kipnis kredenzte die Arien mit starker mimischer Untermalung in überlegener Manier, wobei seine vielgerühmte Baßstimme jede von ihm gewünschte Färbung annahm. Die hohe Kunst der Stimmbeherrschung ist wenigen Künstlern von heute in dieser Vollendung eigen. Die ausgeprägte Geistigkeit in der Gliederung der Vorträge wurde auc-h von Carl Alwin am Flügel unterstrichen, der in scharfsinniger Weise um die Geltendmachung von meist überhörten Klangbildern in der Klavierbegleitung besorgt war. Kipnis erntete gewaltigen Beifall. Ernst Winkler. Ein neuer Tonfilm aus Palästina. Sonntag, den 6. d., 10 und H12 Uhr vormittag«, findet, im Flieger-Kino, Liechtenstein- Straße 37, die Uraufführung eine« neuen palästinensischen Tonfilme: „Werdende Welt — Palästina-Revue“ statt. Dieser Film enta,ii Ha.nd einer direkten Reportage » laufenden Bildern der „Canael-Wochenschau“ einem Überblick über das Aufbau wert: in Palästina und die aktuellen Ereignme der letzten Zeit Im üaterbaltuagsteil singt der berühmte Operbtetror Josef Gotland (früher Berlin) und die 'fbeatergroppe „Matate“ (Tel-Aviv) «pieit Mitteilungen der Israelitischen Kultnsgemeiade Wien Predigten. Freitag, den 4. d., bei dem um 5.35 Uhr beginnenden Abendgottefidienate in der Synagoge, XVIII., Schopenhauerstraße 39: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. Samstag, den 5. dL, beim Vorm-ittagBigotte*- dienste Schrifterksärung: XXL, Holzmeistergaese 12: Rabbiner Dr. M. Roeenmanm; um vt 4 Uhr nachmittags. Vortrag au« dem Schulchan Arnch: XV., Turnergaese 22: Rabbiner Dr. H. J. Zimmels. Jngendgottesdieust«. 1 Jugefödgottesdienst für Volks-, Haupt- «nd M i t tel sch ül e r(i n n e n). Samstag, den 5. d., um 3 Uhr nachmittags kl alle« Gemeinde- und Bezitkseynagogen. 2. Besondere Jugejidgottescüenwte für Mittelschüler und -e c h ü I e r i ni en der Unterklassen im 2., 9. und 20. Bezirk. Samstag, den 5. d., YtU Uhr nachmittag», kn Leopoldi &üer Gemeindetempel, IL Tempelgasse 5, und iu den Bezirkwynagogra IX., Müllnergasge 21, und XX., Khickygasse Nr. 11. 3. Gottesdienst Ar die reifere Mittel- : s c h u 1 j u ge n d. Freitag, den 4. d„ 7 Uhr abends, im Stadttempei, I„ Seitenstettengasee Nr, 4, Kundmachung. Der Vorstand der Israeli tischen Kultusgemeinde Wien hat in Gemäßheit der §§ 91 und 16 des KuiMisgemeindeß6a.tut« die V o ranschläge der Finnahman und Ausgaben der Kultusgemeinde sowie sämtlicher unter der Verwaltung der Knltusgameinde stehenden Fond« and Anstalten für da* VerwaimngBjahr 1988 in allen Einnahmen- und Altsgabenpoeten geprüft und festgeeteHt. Gemäß | 9! des Statuts liegt dieser Voranschlag durch 14 Tage, vom Tage der Kundmachung gerechnet, zur Einsichtnahme der Oemeindemitgfieder in der Amtsdirektion der Ruitusgememde, I_, Seitenstettengaeee 4. 3. Stock, auf. Die Geineindemitgiieder sind berechtigt, innerhalb die«« Frist Erinnerungen bezüglich de« Voranschlages, bei dem KiJtusvorataode schriftlich zu überreichen, welcher dieselben in Erwägung zu ziehen hat. Diese Kundmachung wurde unter einem im amtKchen Teile der „Wiener Zeitung“ verlautbart. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Todesfälle. -„ , -' (41), Enoefc Rosa (61), Löbl Gustav (84), Schwan Isidor (71), Tenenhaus Mirjam (42), Röster Leib (88), Zeisel Heinrich (84), Kneller Camilla (75), Ritter Jakob (74), Hahn Alois (37). Stand Malke (64), Markovits Josef (73), Herzei Philippine (63), Blau Lieber (76), Lemberger Amalia (72), Friedewald Ernestine (89), Taut Manja (17), Mandl Edith (44), Löw Betti (90), Beck Eleonore (65), Römer Johanna (74), Kahn Rubin (67), Fuchs, rekte Hahn Samuel (81), Kilim Therese (96-, Weißberg Me i« '64\ Dr. Fried Adolf (70), Kramer Hermine (81), Schwarzbarth Juer (76), Ornheim Hugo (66), Bauer Wilhelm, Fleischhauer (53), Auspite Albert (62), Schnabel Adolf, Sprachlehrer (83? Schächter Malke (47), Roman Hedwig (62), Woliner Babette (68h Dr. Fried Johann Artur, Rechtsanwalt (68), Semo Mathilde (67), ^einitz Michael (64), Weishut Leontine (52), Qettlieb Sara (85), Paul Isidor (70), Bekrend Amalie (98),. Basch Fritz (62), Guber leider Fischbach Taube (82), Lichtenstein Dora ( Steinhardt Paula (74), f ' - - v Sommer Heinrich (70).

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