Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 737 (25.2.1938)
- Date
- 1938-02-25
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Kr. 787. — Wien, Freitag,, 25. Februar. 1 ISSÄMßliöcMu'ß 1., Kai 3, R »441 nlag,aF«bi..WOhr. In einem Jerusalemer Baby-Heim*) Der Sinn des Purimfestes Vor kurzem hielt Frau Dr. Edith T a geht im Verein für jiidiecbe G eehichte und Literatur einen Vorag über da« Thema: Dag Purimfest. Je Vortragende ging von der biblischen Esther-Rolle aus uni besprach die kriliaehen Studien der Forscher über die Entfitehuagsieit des Esther-Buches. Frau Doktor Taglicht beleuchtete sodann .die psychologischen Momente des Purimfestes und i warf die Frage auf, warum dieses Fest eine1 solche Rolle spiele und was es eigentlich für das jüdische Volk bedeute. Das Purim-1 fest'ist ein Freudenfest;, kein anderer jii-! dissher Feiertag hat so viele Vorschriften ■ über die Freude aufzuweisen wie das Purimj fest, dessen Vorschriften und Bestimmungen der Tradition festgesetzt wurden. Ein besonderes Kennzeichen dieses Festes besteht darin, daß die Freude von der ganzen Gemeinde ausgehen soll. Das Purimfest hat. im Laufe dei Feit viel Bereicherung erfah-! ren. Das Purimfest bildet eine. Antwort auf die Frage: Was wird uns aus Not und Bedrückung helfen? Von christlicher Seite aus man dem jüdischen Volk dieses Fest ■geworfen und geltend gemacht, daß wir? immer über Hamans Untergang freuen. In welcher Form aber freut eich das jüdische Volk?- Das jüdische Volk will nur die beruhigende Antwort haben, daß die Not, | die es erleidet, einmal vorübergehen wird.; Dieses Fest ist ein Tag der Erleichterung : für das jüdische Volk. Frau Dr. Tagiicht | schilderte anschaulich den Festzug, der " ■ jährlich aus Anlaß de« Purimfestes in; lästipa veranstaltet wird. Das Purimfcst; zeigt den Beginn des Frühlings an: am 15. Sobewat beginnt das Ahnen des Frühlings in Palästina. An diesem Tage beginnen die Vorbereitungen für den großen Purimzug, der dem mittelalterlichen Purimfest entspricht; dieses trug einen derben Charakter und hatte die deutschen Belustigungen in der Fastnaebtzeit zum Vorbild. Der heutige Zug in Palästina zeigt ein vornehmes und geordnetes Gepräge. Man sieht Bilder, die das jüdische Schicksal im Laufe der Qsschiohte. darstellend Im -Vergleich zu Veranstaltungen ähnlichen Charakters weist der palästinische Purimzug mehr gedanklichen Inhalt auf. Das Purimfcst in Tel-Aviv ist ein Fest der Einkehr und der Besinnung, das keine Ausgelassenheit aufzeigt. Der interessante Vortrag fand bei dem zahlreich erschienenen Publikum lebhaften Beifall. Dr. Josua Horowitz. Gastspiel Jack Rechtzeit In den jüdischen Künstlersplelen Freitag, den 25. d., findet im Rahmen des erfolgreichen Gastspieles des schnob beliebt gewordenen amerikanisch - jüdischen Bonvivants Jack R e c h t z e i t die Premiere der Operette „Amerikaner Glücken“ von Wolf sattt.. Es handelt sich hier um eine überaus iust'ge Erbschaftsaffäre, wobei ein armer Bocher aus Galizien um die reiche Hinterlassenschaft gebracht werden soll. Daraxis ergebensich eine Reihe überaus drastischer Konflikte, bis doch alles zum Guten ausgeht Die Operette ist, wie alle Repertoirestücke Jack Rechtzeits, mit ins Ohr gehenden Melod-ien ausgestattet. Die Musik stammt von Jack Rechtzeit selbst. Unter des Gastes bereits akkreditierter Regie spielen seine Partnerin Olga Schl ifkowicz, ferner Erna Siegler, Lora Glücksmann und der wiedergenesene Dollv Nachbar die Hauptrollen. „Amerikaner Glücken“ bleibt täglich Hü Ubr abends auf dem Spielnlan, mit Ausnahme von Dienstag, den 1. März, an welchem Tage „Fremde Kinder“ gegeben wird. Sonntag, den 27, d„ nachmittags H'4 Öhr, wird „Amerikaner Glücken“ in der vollständigen Premierenbesetzung bei kleinen Preisen gegeben. IfOSSFtE iSCt >’flEGM. KORNMEHL 7ENIRALE iX„ BERGGASSE NUMMER 19 Binnen kurzem wird das Jerusalemer Baby-Heim der WIZO in ein neues Haus, I das endlich wieder in jüdischer Umge-\ bürg sieb befinden wird, Ubersiede'n, in' ein großes Gebäude am Rande Rechavias.! Im Jahre 1938 wurden in Palästina unge-: fahr 11.000 Kinder geboren. Millionen von Juden in der ganzen Welt sind begierig,: etwas über sie zu erfahren. „Wie sehen die Jüngsten aller Juden, wie sieht der Same Israels im Land« Israel aus?“ E« spricht sich 1 sicherlich kein müßiges Interesse aus dieser Frage. Seltsame kleine Menschlein sind das, „sahrahs“ — süß wie die Frucht des Kaktus, wild und zäh und schwer zu behandeln. Viel darf von dieser Generation erwartet werden, die ohne geistige Fesseln, ohne aufgezwungen« Komplexe geboren wurde. Es ist also kein Wunder, daß palästinensische Eltern den physischen Weg für die größere Entwicklung ihrer Kinder gründlich anlegen und ebnen möchten. Tragischerweise werden aber mindestens Fünfhundert dieser freigeborenen jüdischen Kinder in die Welt hineingeboren, ohne daß auch nur die elementarsten Bedingungen füllt sind, die ihr junges Leben sichern w den. Nicht weniger als Fünfhundert dieser kleinen Geschöpfe bedürfen dringenster Hilfe — Errettung von Elend und Krankheit Tausend winzige Arme strecken sich von abgezehrten Körperchen flehentlich aus und bitten um ein Leben, dessen Erbteil mehr als Tränen ist Von diesen Fünfhundert werden jedes Jahr etwa Hundert gerettet Wenn man sie sehen will, braucht man nur ins Baby-Heim der WIZO Jerusalem gehen. In den dreizehn Jahren seines Bestandes sind im Baby-Heim von 1020 Kinder 30 gestorben. Die kritische Periode scheint die kurz nach ihrer Einlieferung zu sein, in der sich die Umstellung vollzieht Sobald sie überwunden ist. tun frische Milch, Vitamine und Sonnenschein das ihre. Schmächtige Körperchen werden braun, runden und glätten sich, die Augen beginnen zu leuchten und das Lachen der pausbäckigen kleinen Kinder erfüllt die Spielzimmer. Opfer der Unruhen Da findet man die kleine Rachel, die. ihre Mutter nie gesehen, denn sie starb in Ihrer unterirdischen Hütte an einem schrecklichen Husten. Da ist Chedra, die jeden Tag kräftiger wird, während ihre kleinen Brüderlein und Schwesterlein nacheinander im Hause ihrer Eltern wegstarben. Eine Reihe von Babies aus der Zeit der Unruhen, die nichts von dem Heroismus ihrer toten Väter ahnen, spielen da selbstvergessen und entzückt, als hätte es so etwas wie einen Vatti nie gegeben. Obgleich viele von diesen Kindern nicht wissen, was die Worte Vater und Mutter bedeuten, wissen sie doch alle was Unruhen sind, denn selbst diese kleinsten Kinder Israels sind durch „Blut und Feuer“ gegangen und haben erfahren, was Fortr schritt ist. selbst im Angesichte von Hindernissen und Leiden. Vor 16 Jahren hatte di« jüdische Fraueni Organisation Palästinas (heute die palästinensische Föderation der WIZO), sieben Findelkinder in ihre Obhut genommen. Nach zwei Monaten schon begann man Waisen aufzunehmen, und es kamen noch andere dazu, bis am Ende des ersten Jahres die Zahl bis auf achtzehn gestiegen war. Im Jahre 1929 zählte das Heim 42 Kinder, die noch immer von der Ortsgruppe betreut wurden. Ais dann in jenem Jahre die Unruhen ausbrachen, wurde auch das Baby-Heim angegriffen. Es war damals in Monfefiore-Quartier untergebraoht, und es war sicherlich kein Kinderspiel, die 42 Kleinen und die 15 Schwestern in einen einzigen gedrängt vollen Omnibus zu verstauen, während die Kugeln ihnen um die Köpfe pfiffen. Eine Jerusalemer Freundin stellte der Gruppe ihr fünfzimmerigea Haus zur Verfügung, und die Babies wurden auf Stühlen und Tischen unterortoacht. Die Metzeleien in Hebron und Snfed fielen gerade in diese Zeit, und innerhalb eines Monats war die Bevölkerung des fünfzimmeriger, Baby- Heimes durch die neuen Waisen auf das Doppelte gestiegen. Daß unter diesen erschwerten Umständen kein einziges Kind starb oder auch nur ernstlich erkrankte, darf wohl als ein glänzendes Zeugnis für die Menschen gelten. deren Obhut die Kinder anvertraut waren. Die WIZO übernahm es, einen Teil der Lasten, die eine einzige Gemeinde nicht mehr allein zu tragen vermochte zu übernehmen. Ein neues Gebäude wurde gefunden, aber gerade als das Heim sich einzurichten begann, erschütterte das Erdbeben von 1934 das Haus in seinen Grundfesten. Es mußt« verlassen und ein neues gesucht werden. Schrecken Im arabischen Viertel Man übersiedelte ins arabische Bakka- Viertel auf der Straße nach Taipioth. Das Haus ist jedoch nicht sehr geeignet, denn der Raum ist beschränkt und die Senkgrube ist nicht ganz in Ordnung. Die Hausbewohner sollten bald neue Freunde bekommen, denn viele Juden waren aus Deutschland nach Palästina gekommen und einige ihrer Kinder batten den Weg ins Heia*, gefunden, das aber nicht mehr als hundert Kinder zu beherbergen vermag. Jeden Monat müssen mindesten« zwanzig Babies abgewiesen werden, da nicht ein Quadratmeter Raum oder die nötigen vier Pfund aufzutreiben sind, um ein Kind unterzubringen oder zu ernähren. Im vorigen Jahre, als auf vielen Hügeln Flammen aulstiegen, stürzte eines Morgens eine der Schwestern Ins Hehn und berichtete voll Entsetzen, daß in einer Ecke des Hauses ln Petroleum getauchte Fetzen brannten. Der Brandherd wurde bald — mit Hilfe von arabischen Nachbarn — eretickt, aber der Schrecken wurde nicht so bald vergessen, zumal in in den darauffolgenden beiden Nächten in der Nähe des Heimes geschossen wurde. Die Kinder aber schlummerten behaglich und unbesorgt in ihren netz verhangenen Bettchen in den Gärten von Taipioth. — Auch Sie — brauchen das nährsatxreiche, dunkle SimomM 1(1 Bez.: Sektion X, Pernerstorferstraßs 85, 8 Uhr abends: Gesellige Zusammenkunft. IR Bez: Sektion und WIZO Meidling, XIV„ Sechshauserstraße 52, K9 Uhr abends: Vereinsabend. Referenten: Frau Sophie Löwenherz, Präsidentin der WIZO Österreich«, und Rat der Stadt Wien, Dr, Jakob Ehrlich. 15. Bez.: Jungsektion XIV/XV, Herklotzgasse 21. HO Uhr abends: Dr. Alfred Wer her: „Ernstes und Heiteres au« eigenen Schriften". 20. Bez.: Sektion und WIZO XX, Jägerstraße Nr. 30. Es findet jeden Montag um 8 Uhr abends ein Kurs für Biblische Geschichte und Tanach unter Leitung de» Rabb. Frostig Dienstag, 1. März: 1. Bez.: Jung-WlZO „Miriam“, Jordangasse 7, 8 Ubr abend«: Zyklus: Biblische Gestalten: „Moses“. 2. Bez.: Jungsektion U, Praterstraße 13, 8 Uhr abends: Vereinsabend. Referent: Prof. Dr. Karl Kupfer: „Da« Religionsbild de« heutigen jungen Juden“. 2. Bez.: WIZO II, im WIZO-Hetm I„ Schottcnrtng 25, 8 lihr abends: Vereinsabend. 9. Bez.: Jung Sektion V1II/IX, Währingerstraße 6—8: Vereinsallend. Jung-WIZO „Mirjam“. Kürzlich fand Im Heim der Jung-WlZO „Mirjam1, ein Onegg Sabbath statt, der gleichzeitig der erste Onegg Sabbath dieser zionistischen Mädchenvereinigung war. Unter der Leitung de« jungen palästinensischen Musikers Soffer sangen die 1 Mädchen alte und neue hebräische Lieder; es wurden Stellen aus der Bibel rezitiert, die i von einem zarten und unaufdringlichen Flöten- ' spiel musikalisch untermalt wurden. Soffer brachte dann noch einige Cellosttlcke neupalästinensischer Komponisten zu Gehör. Dem ersten Oncgg Sabbath, der bei den Mädchen viel Begeisterung auslöste, werden in kurzen Abständen weitere folgen; sie sollen zu einer ständigen Einrichtung innerhalb de« Kulturarbeitsprogramm« der Jung-WlZO „Mirjam“ werden. FILME im Äiiioctistortting i»o*umi:«* ix., Berggasse 15. XVIII..Wahnrg3rstraße 71 Eine längst'bekannte Tatsache ist es,.Saß die besten Mazzoth aus der Schmidtj Fabrik stimmen. Die hervorragende Qualität dieses eimigartigen Produktes ist seit vierzig Jahren immer von neuem bewiesen worden. Wer also etwas wirk'ich Gutes und Erstklassiges für den Pessaeh-Tisch haben will, kauft nur Schmidl-Mazzoth, für die Küche aber Schmidl-Grieß und Schmidt-Farvel. Der Grieß, muß jedoch in plombierten Säcken sein! 1 Zionistischer Veranstaltung \ holender Samstag, 26. Februar: 1. Bez.: WIZO Schottenring 26, H6 Uhr nachmittags: Oncgg Sabbath. Vortrag Sehlomoh Auerbach: „Bialiks Gedichte . 2. Bez: Bistadrutb Iwrith, Cafh Zentral, II., Taborstraße 8, HO Uhr abend«: Doktor M. Schächter: „Mea wachmischim lehuledet Schopenhauer“. 2 Bez.: Jüdischer Klub der Jungen, I„ Franz- Josefs-Kai 3, HO Uhr abends: Gesellschaft«- &&6ZK1. 2. Bez.: Jungsektion, H-, Praterstraße 13, 8 Uhr abends: Heimabend, Schachturnier. 2 Bez.: WIZO Prater, Stuweratraße 1. 4 Uhr nachmittags: Onegg Sabbath für Kinder unter Leitung von Frau Aechkenasy. 7. Bez.: Sektion und WIZO VI/VH, Schottenfeldgasse 22. 8 Uhr abends: Aufführung der Revue: „Wer ist sein eigener Herr“. 9. Bez.: Sektion VI1I/1X, Hörigasse 2, M9Uhr abends: Literarisch-musikalischer Abend. Vortrag Dr. Siegfried Schmitz: „Jüdisches Setoffen“. Musikalisch« Darbietungen: Prof. Josef Z i m b 1 e r; Gesang: Frau Dr. Emmy Rezitationen. Regiebeitrag. Sonntag, 27. Februar: 1. Bez.: Jüdischer Klub der Jungen, L, Kai Nr. 8, 4 Uhr nachmittag»: Geseilschaftsnachmittag. 8 Uhr abends: Tischtennis-Schauwettkämpfe. 2. Bez.: Jungsektion 2, Praterstraße 13, 8 Uhr abends: Geselischaftsabend mit Tanz. Monntag, 28. Februar: 1. Bez.: WIZO Schottenring 26, Hl Uhr abends: Oberfinanzrat Dr. Hugo Benedikt: „Unbekannte Episoden aus der jüdischen Geschichte“. 1. Bez.: Jüdischer Klub der Jungen, I., Kai Nr. 8, 8 Uhr abends: Jehnda Ehrenkranz: „Ostjtidische Dichtung“. 1. Bez.: Jung-WlZO „Mirjam“, I., Jordangaese 7, 8 Uhr abends: Paläatinageographie. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstnaße 1, HO Uhr abends: Ing. Egon Buchbinder: „Berufsberatung und Berufsumschicfctunsr“. 2. Bez: Klub Erez Israel, Praterstraße 13, 8 Uhr abends: Vereinsabend. 4. Bez.: Sektion und WIZO IV/V, Bauslabgasse 2, HS Uhr abends: Zusammenkunft der WIZO-Mitglieder. HO Uhr abend«: Zusammenkunft der Sektionsmitglieder zwecks Besprechung wichtiger Vereinsangelegenheiten, „Der Dybuk“ als Film. „Der Dybuk“, die dramatische Legende von An-ski, die hauptsächlich durch die Aufführungen der Habiuiah“ bekannt geworden ist, wurde in Warschau in jiddischer Sprache verfilmt. In der Fiimfassung ist das Allgemein« Menschlich« stärker betont. Den Wunderrabhi , Asriel spielt der berühmte Abraham Morewski,. Lea wird von Lili Lilliana verkörpert. Als , künstlerischer und historischer Berater fun- ' gierte Universitätsprofessor Dr. Majer Ballaban, Wiener Uraufführung In jiddischer Sprache mit deutschen Fußtiteln nächsten Dienstag im Helios- und Nestrov-Kino. Heute: Apollo-Premiere „Das verlorene Paradies“. Heut« bringt da« Apollo , den neuen Frank-Ca pra-Film „Das verlorene Paradies“ (,Loet Horizon“), nach dem gleichnamigen Iloman von James Hilten, der in den englischsprechenden Ländern zu den meistgelesenen Büchern zählt ln die Hauptrollen des Film«, dessen Freilichtaufnahmen' im Hochland von Tibet entstanden, teilen sich Ronald Colmam, Jane Wyatt. Marge, Edward Everett Horton, lsabel! Jewel u. a. Heute: „Tarzans Rache.« Heute erscheint im Kreuz-Kino der sensationelle Abenteurertum ..Tarzans Rache“, der von der 20lh Century Fox nach dem gleichnamigen Tarzan-Buch Edgar Rice Burroughs’ hergestellt wurde und in seinen Hauptrollen den Olympiasieger Glenn Morris sowie die Meisterschwimmerin Eleanor Holm zeigt» Heute: „Diese Nacht Ist unsere Nacht.« Die Schicksale eines emigrierten Ehepaares aus der russischen Hocharistokratie in Paria schildert dieses Großlustspiel der Warner Broe., da» der bekannte Pariser Komödienautor Deval verfaßt hat. Claudette Colbert, Charles Boyer, Baail Rathbone, Anita Louise, Melville Cooper und Isabel Jeane sind die Hauptdarsteller unter der Regie von Anatol Litwak. Wiener Uraufführung des Films, zu dem Max Steiner die Musik komponierte heute im EUte- und Openi-Kino. Nelson Eddy in „Rosalle“. Neteon Eddy ist in Amerika seit Jahren als Konzert- und Radiosänger bekannt und war bereits ein Star, ei» ihn die Metro-Goidwyn-Mayer für den Fikn engagierte. Doch heute ist Nelson Eddy auch unserem Publikum bekannt. Der Künstler wird nun demnächst zum enstenmal mit Eleanor Powei! m dem großen musikalischen Ausstattungs-Lustspiel „Rosalie“. in welchem auch die Wiener Opernsängerin Hon* von Hajmassy ihr Filmdebüt feiert, zu sehen sein. Regie führte W. S. Van Dyk«. „Witbout Orders“ statt, deesen Hauptrollen Robert Armstrong und SaUy Eiters spielen.