Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 733 (16.2.1938)
- Date
- 1938-02-16
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seit* 4 Nr. 733. — Wien, Mittwoch, 16. Februar 1988. mit jener geradezu frivolen Leichtfertigkeit abzuurteilen, wie dies in voller Unkenntnis der Rechtslage vielfach von jüdischer Seite geschieht, Redner spricht sein Bedauern darüber aus, daß ihm in einem Zeitpunkte, in welchem eine jüdische Abwehrfrotit notwendiger sei als je zuvor, von einer gewissen Seite in den Rücken gefallen wurde, als er in der Wiener Bürgerschaft für die Rechte der ganzen jüdischen Bevölkerung und gegen die Boykott-Propaganda auftrat. Allerdings habe er manche Beweise dafür in der Hand, daß dieser sehr sonderbare, von einer ganz bestimmten Seite der Union ausgegangene Angriff a u - ' ' 1 " Inen Zionisten erzogen. Sie sind Voltearbeiter, die den schädlichen Klassenkampf j sowohl von links als auch von rechts ableh- I nen und den Primat der nationalen Interessen allen anderen Interessen voransteilen. Der Berichterstatter der Jung-WIZO Wien, erwähnte in seinem letzten Bericht, siehe .,Stimme“ vom 24. Jänner 1938, daß infolge der außerordentlich geringen Anzahl von Zertifikaten, das Interesse an der Durchführung der Haobsebarab in allen Jugendgruppen zurückgegangen sei. Im aligemeinen trifft leider diese Behauptung zu. Mit Genugtuung aber können wir fcststellen. a i 1 g » AbL gefunden bat. Die Zionisten reit, mit jedem Frirdco zu schließen, der aufrichtig den Frieden will. Sie werden aber auch jeder Hetze zu begegnen wissen und die Verantwortung werden jene zu tragen haben, die mutwillig immer von neuem die Kluft aufreißen und ständig darauf bedacht sind, bestehende Gegensätze zu verschärfen. Landwirtschaftliche Hach* scharah im Hschaluz Haklal Zloni Nach den Angaben des „Jiddischen senschaftliehen Instituts*1 in Wtinc teilte eich die Judenbeit der Welt (15.8 Millionen) im Jahre 1930 nach ihren Erwerbsquellen fo’gendermaßen: Handel und Verhehl 38.6 Prozent, Handwerk 36.4, Freie Berufe und öffentlicher Dienst 6.1, Landwirtschaft 4.2, Häuslicher Dienet 2, Berufslose 12.7. Die Einteilung der Juden nach Berufen in Mitteleuropa zeigt ein ungefähr ähnliche#. Bill: Handel und Verkehr 41.9. Industrie und Handwerk 32.8, Freie Berufe 6.1. Landwirtschaft 1.6, BeruMoee 12.9 Pro- Wie aus diesen Daten zu ersehen ist, sind die Juden in der Landwirtschaft sehr schwach vertreten. Fiir den "Wiederaufbau Palästinas aber brauchen wir vornehmlich Bauern und Handwerker. Denn das Fundament de* Nationalhein» ist der Boden und die landwirtschaftliche Ko’onisation. Der Chaluz wirrt ebenfalls als die Grundlage des Nationaibemw angesehen, weil er den Jlsrhuw not dem Ackergerät stützt. Alles übrige, was man geschaffen hat, sind die Objekte der Verteidigung, der Chaluz aber ist ihr Träger. Da« große Verdienst dos politischen Zionistne« besteht unter anderem. darin, daß er auf lern Gebiete der Berufsumschichtung und Umschulung Wandel ge-1 schaffen hat. Die Chalnz-Organisationen haben die Aufgabe, die jungen Menschen umzuschichten und umztischulen. Der Hechahtz Haklal Zicmi erfüllt diese Pflicht trotz der tingünstigen Verhältnis«'! mH gutem Erfolg. Unsere Chaluzim werden zu AHgcmeidaß deT Hechaluz Haklal Zioni ak einzige Chaluz-Organisation in der gegenwärtigen Saison seinen Hachscharahstani nicht nur beibehalten konnte, sondern daß er «eine landwirtschaftlichen Hachscha rabplätze gegenüber dem Vorjahre um 90 Prozent vergrößern konnte. Unsere Chaluzim wurden auf 12 Gutshöfen landwirtschaftlich umgeschichtet und ihre Arbeitezeugnfese beweisen, daß die Chaluzim als Bauern ihren Mann gestellt haben. Wir geben der Hoffnung Ausdruck, daß dis Bestrebungen des Hechaluz Haklal 7ioni auch weiterhin von Erfolg begleitet werden. Dr. F. P. Dänische Theologen für die Ehre Israels Kirche und Antisemitismus Wohl veranlaßt durch den zweiten Kopenhagener Prozeß gegen die sechs dänischen Nationalsozialisten, haben jetzt zwei führende dänische Theologen die. £>ag ..e k s t ra o l a d e t“ bat den Wort- Frage der Judenverfolgung öffentlich he- (llbrM. der ^Mission unter Israel'' Prof. Tr. handelt. Beide verlangen ein form nach seiner Meinung über die von schärferes Eingreifen der Ktrj)r oRtrUj-, gemachten Ausführungen gec^en- ' 'fragt, die in der Ausgabe vom 26. Jänner In einem Artikel, der in der ,,Berveröffentlicht wurden. Prof. Torrn ist jetzt lnoog8ke Ai^navi8‘; v°m 25. Jänner besonders bekannt geworden durch das Gnt- 1938 unter dem Titel „Für die Ehre achten, das er in dem zweiten Kopenhagener ’-eröffentiieht wurde, hatte sich pr0Mß gegen die Nation a 1 s o z i a- K.'-riwIzorif oriror Tlr Fihll ET. i - , ritt&fc hä! biners Dr. Josef B a b a d statt. Nach herzlichen BegrfiÖungsworten in hebräischer Sprache referierte Dr. Tartakower über die Bedeutung der Onegg-Sabbath-Bewegung in zu Herzen gehender Form. Nathan Bistrit/ky sang uns Lieder aus Erez Israel, Lieder, die der Jischuw und insbesondere dessen Jugend io den Zelten des Kampfes und Terrors anstimmen, und erklärte uns in fasz'-nierender Art deren Entstehungsgeschichte. Am 29. fand zu Ehren Bistritzkys in unserem Beth- Am ein Festabend statt. Eie ganze Kärntner JndenschaXt. d'e fast voUzählich beisammen war, lausei le in tiefer Ergriffenheit und mit heitrer Teilnahme dem mesterhaften Vor- : „Der neue Akt der jüdischen TragödV* ann W e i n r e b und Vizeo’mann Ing. i 1 i e r verdolmetschten unseren Dank gaben; da« feierliche Versprechen, daß Kärntner Judenschaft, gewillt if* •”"* ttem Elan und Energie "** des Zionismus zu wirken Norbert R u d n für die große Bezirkspfarrer Dr, phil. F. L. ust.rup mit der Ursache der gegenwärtigen Judenverfolgungen beschäftigt. Er war zu dem Ergebnis gekommen, sic müßten in Wirklichkeit dem „Haß gegen das Christentum“ zugeschrteben werden, weil „das Judentum als Voraussetzung für das Christentum der Gegenstand des Hasses ist“. „Die Christen“, sagt der Autor weiter, „hätten es noch nicht einmal nötig, eine Vereinigung zur Verteidigung Israels „ich glaube nicht“ — antwortet Prof. Torrn —, „daß Dr Ostrup recht, hat. wenn er die Ursache der Judenverfolgungen in der Verbindung des Judentums mit, dem Christentum sucht. nd. An; Chr die gegenwärtige Jurtenbetrifft, so glaube ich, daß sie anderen Beweggründen „ ' -o:- . ... , rtu© (liPiricii ckcwüLi^iuiiurn niituaü für Israel« Ehre zu gründen, denn eigentlich t){.n jBt> AbPabgesehen davon, hat Doktoi _—* uao cue onristncne turene zur nute uno s doch praktisch, Verteidigung der Juden beitragen müsse. Entrüstung wach- Diese Arbeit wird inzwischen eben wir nicht, zu warten. Es ist auch ungew'ß. und TheorPn von dem Kerber jiritis h Israels sind nicht zu teuer mit. ein paar flinken Tricks bezahlt. Die British Israel WoMd Federation hat noch mehr Funde gemacht, Funde, die im Gegensatz zu den sonst in England Übiuhen wohl nicht jeder gern gegen Sterling einunsrhen möchte. Schauen Sie- Die K n gländer sind Israel, weil die britische Monarchie sich von David herleitet, und zwar durch die Tochter Zedekias. Tea Tephi, die einen König von Nordirland heiratete. Die Engländer s i n <1 1 s t a e 1, weil der Thron, auf dem die Könige in Wr«t.minster gekrönt werden, ans d"m Stein gefertigt ist,, auf dem Jakob schlisf und träumte. Die Engländer sind Israel, weil Israel Gottes Wort verbreiten soll, und England hat die meisten B:bel geseiisehaften. Die Engländer sind Israel, weil Gott Abraham versprochen hat: „Deine Nachkommen werden die Tore ihrer Feinde besitzen“, und wem gehört Gibraltar, Malta, Cypern, Aden, Singapore „sw.? Die British Israel World Feieratton weiß das alles, und sie weiß noch vieh viel mehr; und vor so viel Wissen werden wohl viele Zweifel verstummen, wenn auch gewiß viele stumm verzweifeln werden. Doch wer niebf ihren Glauben hat, der Berge und Bibelzitate versetzt, dem gehen die Augen über, und er muß sich vorzeitig entsi huldigen. Aber wenn man dann draußen ist, außerhalb dieser Phantasmagorien, dann möchte es scheinen, daß hier nicht nur ein Versuch gemacht wird, so kühn wie unzuläng.ich, Geschichte zu klittern, a,indem aueh ein Versuch, nicht weniger fragwürdig und, möeht man hoffen, ebenso unzulänglich, durch ein Aufgebot von komischen Hirngespinsten uns ins Unrecht zu setzen, und sollt« selbst als eine solche V treten. Vielleicht wäre t wenn die Christen, deren gerufen worden ist, sich Zusammenschlüssen, und zwar besondere für dieses ausdrücklich bezeichnet« Ziel. ‘ Ul.„ rll,v ml„ Die Aufgabe müßte — nach der Meinung dtlrch fja8 A!k, Testament. Ich möchte darvon Dr. Ostrup — vor allem dann bestehen, auf ßinweisen, daß Wissenschaft, und Kirche die abscheulichen Verleumdungen, die gegen hierzulande an dem öffentlichen Israel erhoben werden, abzuweisen: .Protest gegen die Sehmäbun."cn in sr- Das Ritualmordmärchen, die „Protowissen nationalsozialistisch gefärbten Zoikolle der Weisen von Zion“, den angebtungeu teilgenommen haben. Natürlich muß liehen Haß Israels gegen andere usw. man betonen, (laß viel mehr getan werden Aber daneben müßte aut all das hingewlemuß, und k n persönlich möchte besonders sen werden, was wir Israel zu verdanwünschen, daß ken haben, und die christliche Kirche große« Kirchengemeinscfeaften müßte — viel stärker, als das bl? jetzt r.„ianli der Faii war - ihre Verbindung mit dem ln *'n*“no Judentum betonen. Die Ehre Israels — so etwa:, aktiver wäret.. Aber hier werde» wohl beschi eßt Dr. Ostrup seine Ausführungen p o 1 i t i s c h * Fragen im Hintergrund — müßte — als Antwort auf all das Unstehen, recht gegen Israel — laut verkündet wer- Ich kann nur sagen“ — s* den, damit alle verstehen lernen, daß Na- Torrn seine Ausführungen , men, wie Cohen, Levy, Nathan usw., Naallgemeinen mit Dr. Ostrup übereinstinane men von „Hochgeborenen“ sind, Namen in seiner Ansicht über die Steilung, die die Kirche gegenüber den Judenverfolgungen zwar zunächst indem unser Anspruch auf ™£dem JJf e alleem€i schloß Prof. Israel bestritten wird. D Znglä daß ählt i k, d, G i Is n Volk _ f Pa haben keins. Britisch-Israei sagt leshaib, es war falsch, daß England eiu Man dat annahm vom Völkerbund: Palästina gehört England kraft natürlichen Rch*s. So verwerfen sie auch den Plan einer Teilung; sie fordern, daß Palästina zur Kronkolonie erklärt werden gegenüber «einen A n g r eif e ergreifen muß, überall dort, wo Gelegenheit sich hiezu bietet. Redttzelf ln einem neuen Stück ., Im Theater Astor, II., Praterstraße 60, findet 8 ».*' ... . , . j l „ Freitag, dea 18. d., die Premiere der Operette Aber wesentlich scheint doch em ander,;« :iRussjgch<ä yebe. mit Jsc Rech|? ,lt noch an dieser Bewegur^ Bntisch-Ieraek«. j Olga Seblifkowicz, Erna Siegler and Ein Geistlicher der anglikanischeR Kirche dem kompletten Ensemble der Jüdischen hat eindringlich vor ihnen gewarnt: Christen Künstierspiele statt, sollten «ich vorsehen, daß sie nicht vom j * Teufel sich auf Abwege bringen ließen; hicrj Das Gastspiel Hablwall «ei solch eine Versuchung. Und darin mag mehr stecken, ak der Mann seihet geahnt! vfegec unaufschiebbarer an-ierweititrer Vorhat. Denn diese Bewegung hilft unseren 'EÄ“*9?. kan“ |ie, int t05’ „fü'li?c,;-n Feind» in EngiatKf, »U od^otee AJ-icht,' offen oder versteckt, unü maa muß wissen, „roßen Erfoiges nuj’ big e!nschi;eBlich 20. d M. wa« man von denen zu gewärtigen hat, üie erstreckt werden. Zur Aufführung gelangt tägsic-her niemals ganz den Konkurrenzneid nch ..Der Dvbuk“. unterdrücken können. So gewiß keiner * schlechthin behaupten könnte, daß hier iiel Jödlsches Koltortheater, I., Franz-Josefs-" Bibel in den Dienst des britischen Impem- Kai 8. Tel. R 38-2-36 Täglich, 20 Uhr fSonniismns gestellt wird, so wäre es wohl auch j und Feiertags auch 15.30 Uhr. bei kleinen zuviel behauptet, daß Britisch-Israei eiaer | Preisen), Scholem Alejchems Volksstück ..Das möglichen Judenhetze in England eine! «oße Los“ in der deutschen Übersetzung «cd ' Bflhnenbearbeitung von Dr. Jakob Rosen :hai. geben würde. Eine Judenhetze ist zwar in England durchaus möglich, wie sie schon möglich war, aber auf einen ideologischen Hintergrund käme nur wenig an. Immerhin, da sind sie, und es mag schon auffallen, daß! sie keine Bedenken haben, pro-- Regie: Fritz Links. Blstritsky in Klagentart. Aus Klagen- « t t wird uns berichtet: Am 28. und 29. Jänsr weilten in Klagenfurt der Sänger des juen Palästina N. Bistritzky und der Leiter dos Keren Kajemeth für Österreich, nicht ^BritfecWerael bießtn, «n-. werden' fi^uns" l^wir"' weitab vlTdelfr t jdtschen Kulturzentren leben, in dauernder Krale ob dem Britisöh-Iscbmael. Wir können ten. daß der uns gemeinsame Gott seren Freunden uns beschütze. - - uhmucu a.uuurznm,ren iroeo, iq i tn“ I tnnerung bleiben. Am 28. fand Ssbbath unter Leitung unseres Rah- Die Zusammenfassung der zionistisdben Jugtnd Im Rahmen des Keren Kajemeth besteht schon seit Jahr und Tag eine solche Lußammeniassung: Die „Machieket-h Hanoar“. Sie besteht, aus den KKL.-Kommissären aiier Jugendbünde, die regelmäßg einmal monatlich Zusammenkommen, um die laufenden K KL .-Arbeiten zu besprechen und das vom KKL. herausgeg'ebene Material in Empfang zu nehmen. Die Leitung des KKL. Österreich hat: os längst als eine große Aufgabe angesehen, mit den einzelnen Bün Ion die hebräische Kulturarbeit zu besprechen. Das Hauptbüro des KKL. hat schon seit zehn Jahren die Notwendigkeit eingesfben, etwas Ernsteg für die zionistische Jugend zu unternehmen: es schuf die ..Lama''•-Bibliothek, gab Hefte zu den jüdischen Feiertagen heraus, berief Jngeitdkonferenzen ein und dergleichen mehr. Es zeigte sieh aber immer mehr, daß die vom KKL. zur Verfügung gestellten Mittel nicht ausreichen; daß die Schwierigkeiten der Aüjah sowie überhaupt die Situation des jüdischen Volkes in der Gegenwart es dringend erheischt, daß von allen Faktoren des Zionismus ein großes Erziehunzswerk geschaffen werde, damit die jüdische Jugend ihre Aufgabe im Rahmen der zionistischen Bewegung so erfüllen könne, wie es das historische jüdische Volk benötigt, um bestehen und sich weiter entwickeln zu können. E> war dringend notwendig, die zionistische Jugend für diese große Aufgabe zu railieren, damit eie mit vereinten Kräften das unternehme, was jeder Bund einzeln Die Zusammenfassung der Jugend soll der zionistischen Welt offenbaren, daß es große btrr-fken gibt, die man gemeinsam gehen kann, ohne daß die Individualität der weltanschaulichen Bünde amgetastet werde, Oer konkrete Sinn der Zusammen* fassung der Jugetidbünde ist: 1, Die Erziehung zu gegenseitiger Achtung: 2, alles, was gemeinsam gemacht werde« kann, soll gemeinsam geschehen: 3. die zionistische Öffentlichkeit soll aufgerüttelt werden, damit sie einsehe, daß systematische Hilfe fiir die Jugend eine i zionistische, ja jüdische Lebensnotwendigkeit ist. Das Hauptbüro des KKL. hat vor dem letzten Kongreß eine Tagung aller Jugend- Minde Erez Israels einberufen, di« der Zusammenfassung der zionistischen Jugendbeweung diente. Zum ersten Male tagte! anläßlich des Kongresses eine Jug«ndkemmierion, die zweckdienliche Besch’Usse gefaßt hat. Nathan Bistritzky, der namens des Hauptbüros diese Aktion einleifete und leitet, bat in Polen einen „Merkas- Lanoar“ geschaffen und jetzt einen in Österreich. Der Vorbereitung diente sein Jugendseminar, das er heuer abhielt. Es war sehr erfreulich, zu sehen, daß Sonntag, den 6. Februar, bei der endgültigen Besprechung der Jugendführer einheitlich der Wille zur Einigung zum Ausdrucke kam. Mit Enthusiasmus ■wurde V schlossen. Donnerstag, den 10. d„ in einer großen JutrendVersammlung deT jüdischen Öffentlichkeit, den Zusammenschluß zu notifizieren. In dieser Versammlung gaben alle Führer eine positive Erklärung zur Zusammenfassung ab. Im Namen des Keren Kajemeth sprachen Dr. Cbaim Tartakower und Nathan Bistritzky. Die angenommene Resolution lautet: Die Resolution „Die Not des jüdischen Volkes in großen Teilen der Welt, dlt Schwierigkeiten des Jischuw in Erez Israel, so wie die historische Entwicklung dos jüdischen Volkes erheischen dringend den Zusammenschluß der zionistischen Kräfte, um das jüdische Volk durch diese außerordentlich schwere Zeit hindurebzuftthren