Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 725 (28.1.1938)
- Date
- 1938-01-28
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seit« 4 Nr. m. ~ W»n, Freitag, SB. Jänner «SS, bei sind aber auch die vielen Restatmtionsbetriebe ln den grüßen Städten gerechnet, die man keinesfalls als Statten zur „Vergiftung des Volkes“ bezeichnen kann Gerade die städtischen Betriebe sind aber zum großen Teil in den Händen von Juden, überwiegend, zu wenigstens 95 Prozent, sind es also Nichtjuden, von denen das Volk „vergiftet“ wird. Was dieses Vergiften aolmigt, so kommen tatsächlich in Rumänien schwere Erkrankungen als Folge des Genusses von Methylalkohol vor, der sehr billig ist und von gewissenlosen Wirten dem Volk statt normalen Alkohols verkauft wird. In den letzten Jahren hat es aber wegen Verkaufs vor Methylalkohol Prozesse gegen Juden — überhaupt nicht gegeben. Der rumänische . Streicher Nichtsdestoweniger haben aber die Präfekten den Vernichtungsfeldzug gegen die jüdischen Schankwirte bereits eingeleitet und zum guten Teil auch schon durchgeführt. In der Bukowina hat Präfekt Robu, nünii ■ nennt, die Schankkonzessionen der Juden auf die bloße Ankündigung der geplanten Maßnahmen kurzerhand ungültig erklärt. Ais er dann in der Zeitung las, daß noch kein Gesetz existiere, nahm er seine Verfügung zurück, befahl den jüdischen Wirten und mit ihnen allen anderer» jüdischen Geschäftsleuten in der Bukowina, sic müßten ihre Geschäfte am Sabbath offen halten, ja er verlegte sogar die normale Sperrstunde der Geschäfte für den Freitag von 7 Uhr au! 10 Uhr abends und ordnete an, daß sie am Samstag früh statt um 8 Uhr, wie es allgemein gesetzlich vorgeschrieben ist, schon um 6 Uhr geöffnet werden müßten. Da kaum rin Jude dieser Anordnung nachkam, wurden die Gewerbescheine aller Juden einfach eingezogen, so daß ihnen der weitere Betrieb der Geschäfte untersagt ist Die Bürgermeister der Dörfer ordneten darauf vielfach an, daß die Juden überhaupt. nicht mehr dort bleiben dürften. Es kam zu regelrechten Judenaustreibungen. ln vielen Fällen durften die Juden nicht einmal ihre Habe mitnehmen. Ihre Wohnungseinrichtung, ihre Ware wurde unter den Bauern aufgeteilt Die Bauern, die an und für sich nicht, antisemitisch sind, wurden von den Hetzrednern während der Wahlagitation „belehrt“. daß nunmehr die wirkliche Eroberung Rumäniens vor sich gehen werde, die Bauern würden alles „wiederbekommen“, was die Juden unrecht-mäßig besäßen, die doch nur fremde Eindringlinge seien und den Rumänen das Brot wegnähmen. Tn einer Stadt Bessarabiene erzählte mir ein Jude in allsm Ernst, ein Bauer, mit dem er seit langem in gutem persönlichem Verhältnis stehe, sei kurz vor der Wahl zu ihm gekommen und habe sich das Haus gründlich angesehen, habe die Mauern auf ihre Stärke, die Türen und Fenster auf ihre Festigkeit geprüft sich nach dem Alter des Hauses erkundigt und alle anderen Fragen gestellt die man bei einem Hauskauf zu stellen pflegt. Als der Jude ihn nach dem Grund seiner Neugier fragte, erklärte er ihm in unbefangenem Ton: „Du weißt, doch, nach den Wahlen gehört, alles uns Rumänen. Mir bat man dein Haus zugesagt und da wollte ich nachsehen, ob Reparaturen nötig sind.. Die Lage la Besaarablen Sehr schlimm ist die-. Lage auch in Bess a t a b i e n, dem traditionellen Pogromland. ln Kisehinew sind Dutzende von jüdischen Geschäften gesperrt und eine Reihe von kleineren Städten und Dörfern sind bereits „judenrein“. Die vertriebenen Juden suchen in den Städten bei Verwandten Zuflucht Auch in einer Reihe von Städten Ait-Rumäniens wurden jüdische Geschäfte zwangsweise gesperrt In einem Städtchen bei Bukarest hat der Bürgermeister ein amtliches Verbot des Einkaufs bei Juden erlassen, in einer anderen Stadt hat der Bürgermeister erklärt, von i -4 jüdischen Geschäften müssen 14 gesp< werden, denn zehn genügten zur Deckung des Bedarfs der Bevölkerung. In Siebenbürgen ist die Situation noch Verhältnis mäßig gut. Pogromartige Ereignisse sind dort noch nicht vorgekommen und zwangsweise Sperrung von Geschäften ist auch noch nicht bekannt geworden. In diesem vorwiegend von Minderheiten bewohnten Gebiet fühlen sich die Rumänen doch nicht hunderprozentig „zu Hause“. ln Bukarest wurde Mittwoch der vorigen Woche den jüdischen Fleischhauern seitens des Bürgermeisteramtes erklärt, sie müßten von jetzt an den hinteren Teil der geschlachteten Tiere, weil sie ihn doch selbst nicht äßen, unentgeltlich an da« Bürger- Doppelte bedeutet hätte, verzichteten die Juden, soweit, sie die Speisegesetze halten (und das sind gut 80 Prozent) auf den Genuß von Fleisch. Nach drei Tagen hat dann der Bürgermeister den Befehl zurückgenommen. Die Erlassung eines allgemeinen Schächtverbots — in verschiedenen Gebienatürlicb in der Bukowina besteht es schon — ist nur eine Frage kurzer Zeit. Geb&Jt für Nichtstuer Eine der gefährlichsten Waffen des Antisemitismus ist das Gesetz über die Nationalisierung der Wirtschaft. Schon die Regie rtmg Tatareseu hatte angeordnet, daß 00 Prozent aller Arbeitsplätze mit Rumänen besetzt werden müßten. Die Regierung Goga hat den Prozentsatz auf 90 erhöht Das Gesetz ist wirtschaftlich widersinnig, rumänisches kaufmännisches und industrielles Persona! steht nicht einmal für 20 oder 25 Prozent des vorhandenen Bedarfs zur Verfügung. Mehr als 80 Prozent der Rumänen sind Bauern. Von 17M Millionen Einwohnern des menfctrsebulen, aber auch in Mittelschulen erfolgt größtenteils ta jiddischer Sprache, sofern« die Kinder nicht in hebräische oder polnische Schulen geschickt werden. Die soziale und gesellschaftliche Struktur der Wilna« Jsi brr-ehaft i\t mannigfaltig. Die Anzahl der Gutsituierten ist, gering, es sind etliche Großhändler, vor allem Holzhändler, Ärzte und Advokaten. Eine Mittelschicht bildet» die Geschäftsleute, deren es eint* Unmenge gibt Die dritte Kategorie ist. das große Heer der Handwerker und Klein händler. Die Handwerker sind in allen Bran eben zu finden: da gibt es die Gilde der Bäcker, Fleischer, Schneider, Schuster und Schmiede, um nur die wichtigsten zu nennen, ■ loch wird eich kaum ein Haodwerkszwcig finden lassen, in dem Juden nicht vertreten sind. Bemerkenswert ist die Feststellung, daß die Lvifcchen Handwerker in fachlicher Beziehung sehr konservativ sind und moderne, zeitgemäße Berufszweige nur sehr zögernd und fast mißtrauisch aufgreifen. Dies gilt zum Beispiel für Automechaniker und eigentlich für alles, was mit Maschinen und deren Betrieb zu tun hat Die Achtung für manuelle Tätigkeitäst. leider in vielen Bevölkerung«schichten nicht groß. Geringen Ansehen« erfreut sich auch die Tätigkeit der Verkäufer. Der Wert geistiger Bildung steht noch sehr hoch im Kurs, wenn auch die Möglichkeit, von seinem Wissen zu ieben, nahezu Null ist. W echselverkehr Der Geschäftsverkehr ist durch seinen Mangel an Bargeldverkehr charakterisiert. Man zahl* per Wechsel. Grundsätzlich. Oft werden Beträge von zehn Zloty als Viermonatsakzept gegeben und sehr häufig werden derartige ..Wechsel“ protestiert-, worauf der Gläubiger ein neues Akzept gibt, das manchmal eingelöst wird. Diese Schilderung beweist nur die große Armut, die sich allenthalben verbirgt Sehr bedrückt fühlt sich der Wilnaer Jude durch die feindselige Einstellung der Umwelt gegen ihn, die ihm die Existenzgrundlagen und das Selbstbewußtsein rauben will. Die ständige Boykotthetze, die von Warschau aus dirigiert wird, treffen den Geschäftsmann ebenso wie den Handwerker und machen ihm sein meist recht kärgliches Leben noch drückender. Besonders schwer hat es natürlich die Jugend, die zum überwiegenden Tel! nach Palästina auswandern will, sowohl aus ideellen, als auch au.« materiellen Gründen. Die Tendenz zur Auswanderung macht sich überall geltend. Die persönliche Sicherheit der Juden in Wilna steht nicht sehr hoch im Kurs; freilich könnte die Regierung dem Treiben der Rowdies leicht steuern. Ein anderes Gebiet, das einer dringenden Reform bedarf, ist da« Steuerwesen. Die Steuern fressen den Großteü des Verdienstes. Das Jiddische Theater Landes eind etwas über 12 Millionen Rumänen. Die 2 bis 254 Millionen rumänischer städtischer Bevölkerung bedeuten höchstens 1K Millionen Arbeitskräfte. Wenn man nun berücksichtigt, daß Armee, die Verwaltung und die Betriebe der öffentlichen Körperschaften, die meisten Banken und die öffentlich-rechtlichen Institutionen nur Rumänen beschäftigen, daß ferner die intellektuellen Berufe der Anwälte, Ärzte und Journalisten von den „Kassenreinen“ sehr bevorzugt werde:,, so kann man ohne weitere Berechnung erkennen, wie lächerlich die Forderung nach 90 Prozent der Arbeitsplätze ist Das Gesetz wird auch nicht nach seinem Wortlaut durchgeführt Es dient zunächst einmal zur Schaffung von Sinekuren für Rumänien. Die Direktionen der Unternehmungen wurden fast durchwegs durch die Aufnahme völlig unnützer neuer, reinrassiger! Mitglieder ergänzt, und wo irgend rin lokaler Machthaber es wünscht, nehmen die jüdischen Unternehmungen auch Angestellte und Arbeiter rumänischer Nationalität auf, ohne sie zu brauchen und Ohne I daß die Leute überhaupt die Qualifikation für den betreffenden Betrieb hätten. So gibt es heute schon eine Masse von „Angestellten“, die nur auf den Listen des Unternehmens stehen, jeden Monat am ihr Gehalt kommen, aber sonst von dem Betrieb nichts wissen. Geschickte Leute haben es verstanden, sich eine Reihe solcher Posten zu verschaffen. Die erste Auswertung des Nationalisierungsgesetzes gehört also eigentlich in das Kapitel Bakscbisch. Aber das Gesetz schwebt natürlich immer als große Gefahr über den jüdischen Angestellten und jden Unternehmungen seihst. Statistik verkündet die Wahrheit Die Zahl der Juden seit 1919 verringert Das neue Staatsbttrgergesetz ist wohl das Schlimmste und Hinterhältigste, wf Machthaber geleistet haben. Es muß hier vorerst prinzipiell etwas zu den Begründungen gesagt werden, die von amtlichen rumänisches Stellen zu diesem Gesetz gegeben werden und die man unverfroren auch in internationalen Zoituneen wiederholt hat. Es ist alles Lüge und Verdrehung. Man behauptet, in Rumänien lebten Hunderttausende von Juden, die sich die Staatsbürgerschaft erschlichen hätten. Es sei in den Jahren nach dem Krieg eine ungeheure, jüdische Weile aus dem Ausland über Rumänien gestürzt. Nun, die Zahl der Juden Rumäniens Ist nach der amtlichen Statistik seit dem Jahre 1919 big zum Jahre 1935 von 767.349 auf 758.226 gesunken. Das prozentuelle Verhältnis der Juden zur Gesamtbevölkerung hat von 5.2 auf 3.9 abgenofiimen. Die Regierung versucht jetzt, diese Statistik, die das Innenministerium aufgestellt hat, als falsch hinzustellen und behauptet, es gebe 2 Millionen Juden tm Land. Das ist Schwindel. Genaue und gewissenhafte Überprüfungen der Statistik haben ihre unbedingte Verläßlichkeit ergeben. Wo sollen bei absoluter Abnahme der Zahl der Juden Rumäniens Hunderttausende von Eingeschlichenen stecken? Oder konnte sich eine Viertel- oder gar eine halbe Million Menschen vor den Volkszählungsorga¬ »nen terbergen? Aber der Inhalt des Staats-! bürge*gesetzee selbst straft die Bebauptun- , gen der Regierung Lügen. Dieses GesPtz | richtet sieh ausdrücklich eben gegen die eingesessenen Juden; es richtet sich allre mein gegen alle Juden und es wird die alteingesessenen am empfindlichsten treffen. Es zeigt die klare Absicht des Gesetzgebers, einfach die Rechtsmäßigkelt der jüdischen Staatsbürgerschaften umzustoßen, nnd es zeigt, daß dieser Gesetzgeber überhaupt nicht mehr an das Vorhandensein erschlichener Staatsbürgerschaften denkt Daran ändert auch nichts die letzte Erklärung des Königs, daß nur die „neueingewanderten“ Juden besondere Maßnahmen zu erwarten hätten und daß man einen Unterschied snache zwischen diesen und denjenigen Juden, die „mit Recht glauben I konnten, daß sie auf Grund des Rechtes der [Vergangenheit rumänische Staatsbürger ge- | worden seien“. Da« Gesetz über die Revi- 'sion der Staatsbürgerschaften spricht nirgends davon, daß man etwa nur die Juden einer Revision der Staatsbürgerschaft unterwirft, die nach einem bestimmten Zeitpunkt ins Land gekommen sind, sondern es erstreckt sich ohne Ausnahme auf alle Juden. So wird in Rumänien jedes ausgesprochene Wort, jedes Versprechen schon nach wenigen Tagen durch Tatsachen Lügen gestraft und aufgehoben, auch wenn da« Wort vom König ausgesprochen worden ist. nnsere alten nnd arbeitsam am Spenden. Für di? blinden Masiklehrer, Klavierstimmer, Korbnnd Sesselßechter sowie Bürstenmacher bitten wir nm Arbeit Bllfsvertin der Jüdischen Blinden Wien, IL Rembrandhitraße 18 Zionistischer Veranstaltungskniender Samstag, 29. Jänner. ... 4—— Hilfskomitee des Chaje»-Realgymnasiums I., Hotel Metropol, Morzinplatz, 8 Uhr abends: Geseliechaftsabends mit anschließendem Tanz. Mitwirkeod: Sarah G o 14 e t e i n, Lilion Harme!. Bobby Weiser, Igo Güttin a u n, Walter Engel, Geschwister K r i s I owitz. Jazzorchester Fux Witty Vexers. L Bez.: WIZO, Schottenring 25, 5 Uhr nachmittags: Onegg-Säbbatb. Vortrag Dr. Max 2. Bez.: W1ZG Prater, Stuwerstraße 1, 4 Dhr nachmittags: Onegg-Sabbath für Kinder unter Leitung von Fr Rahe! Aschkenasy. 8. Bez.: Jnngsefcfiou II, Praterstraße 18, 8 Uhabends: -Verein»- und Vortragsabend 2. Bez.: Htstadruth Iwrit, Cafe Central, Taborstraße 8, HÖ Uhr abends, Dr. Joeua Horowitz: „Salamo Ibn Gabirol“; K7 Uhr abends: Literatur-Seminar; K8 Uhr abends; Bibelse- :-'ar. 7. Bez.: Sektion und WIZO VI/VH, Schottenfeldgasse 22- Geselifge Zusammenkunft, 8 Uhr 9. Bez.: Sektion VIJI/IX, Währagerstrabe Nr. 6/8. Uhr abends, Rabbiner Dr. Benjamin Murmelst ein: „Das Maranen- ' ein Einfluß ' Am Hungertuch nagt da« ausgezeichnete jiddische Wilnaer Theater, da« — meist vergeblich — Abend für Abend auf Besucher wartet, trotz alleraiedrigsten Eintrittspreisen. Bewunderungswürdig der Idealismus I wirken der Künstler, die auch auf anderen Kunstgebieten wertvolle Arbeit leisten. Erwähnenswert noch das jüdische Konservatorium, das speziell auf dem Gebiete der pianietischen Ausbildung mehr leistet als manches große Konservatorium in einer Weltstadt. So hörte ich dort dan Pianisten Leopold H o r e c k i, einen Künstler ersten Ranges. Wilna, das manch berühmten Künstler hervorgebracht hat, verfügt auch heute noch über ein großes Reservoir an unentdeckten : o Talenten und Begabungen auf dem Gebiete j kommen, der reproduzierenden Kunst. 1 6/7, Sektion und WIZO, VH., Sohottenfeld- Judentu Margoii Sonntag, 30. Jänner. 2. Bez.: Sektion and WIZO Prater. Stuwers trabe 1, 8 Uhr abend«: Geeellsobaftsabend. Es wirken mit: Hilde Dulitzkaja, Baby Pola. Sonja Stein, Markus Hereohkowiti, AMsch Mt,seit.. Manjo Gang, S. Reich, Mundi Hausknecht, Beziou S i g a 11, Max R&ßler. Regiebeitrag von 50 Groschen aufwärts. 2. Bez.: Jungeektion, H„ Praterstraße 13, 5-Uhr-Tee. & wirken prominente jüdische Künstler mit. Anschließend Tanz. Regiebettrag Gäste willkommen. 4. Bez.: WIZO IV/ V, im WIZO-Heim, Schottenring 25, Hö Uhr nachmittags: Der diesjährig« Empfang der WIZO JVTV. Reichhaltiges künstlerisches Programm. Gäste willgasse 22, 8 Uhr abends: Gesellige Zusammen* kauft 14. Bez.: Sektion u. WIZO XTV/XV, Turnerre 9, 8 Uhr abends: Kantorenabend. wirken mit die Oberhantoren Einhorn, Kreutstein, Marguläes und Miller, Am Klavier: Ör. Robert Weiß Ansprache: Dr. Otto L i f c i s z. Montag, 31. Jänner. L Bez.: WIZO, Sobottenring 85, f*7 Uhr >ends: Frau Rat Hermiae Krüger: „Berufsorgaa des jüdischen Mädchens“. 1. Bez.: Jung-WIZO Mirjem, Jordangasse 7, 8 Uhr abends: Vereineabemd. 2. Bez..- Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1, Uhr abends: Lichtbildervortrag (Die neueste Palästina-Film schaai;. Begleltworte: Karl S e i d n e r. 2. Bez.: Klub Erez Israel, Praterstraße 13, H9 Uhr abends: Vereins- und Vortragsabend. 4. Bez.: Sektion n. W1ZC IV/V, Hauslabgasse Nr. 2, HS Uhr abends: Zusammenkunft der WTZO-Mitglieder. — K9 Uhr abends: ZmsunmenKiinft der Sektäonsmitglieder. Dr. Na hum Blauer. „Die Leistungen der K u 1sozfalen Fürsorge“. Anschließeod dringende AttssohuSsitziiBg. 12. Bez.: Sekt:on und WIZO Meidling, Caf* Mariensäle, Secbsbauseretraße 52, H9 Uhr abends: Dr. Tulo Nueeenblatt: „Der Magen David als Symbol der jüdi- ' ftn Geschichte“. Bez.: Jüdisch-kultureller Elternbund. XX., Jägerstraße 80, 8 Uhr abends: Frau Doktor Vogelbaum: „Die Erziehung und di« Fürsorge im jüdischen Hause“. Dienstag, 1. Februar: 2. Bez.: WIZO II, im WIZO-Heim, Schottenring 25, 8 Uhr abends: Vereine* bend. 2. Bez.: Jungsektäon, H., Praterstraße 18, Vortragsabend mit DUkueMoo. 2. Bez.: Klub Zionistischer Kaufleute, Praterstraße 7, $49 Uhr abend«: Ing. Oskar Bauer „Die Juden im Wirtschaftsleben.“ 8. Bez Sektion u. WIZO HI, CafA Residenz, Löweogasse 39, R9 Uhr abends: Dr. Alfred Werner: „Josef Popper - Lynkeus unddasJudentum“ (zma 100. Geburtetag Lynkeus’). Aktion „Rettet die Jugend“ -.... antwortet auf Aufforderung de« Herrn Karl Diener mit S 5.— nnd iädt zu Spenden eäa: Moritz Schwarz. Iszo Sperber, Dr. Leo Kuraberg, Guido Schönhof, David Blatt. Feg* Schwarz, Gärtler Adalbert. S. G. Sußauum. 1. Writueh, Leo Wriß.