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Die Stimme · 1938-01-19 · Heft 721 (19.1.1938) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 721 (19.1.1938)
Date
1938-01-19
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Ni« 7St, ■ Wien, Mittwoch, 19. Jänner 1988.. Nationalsozialistische Musikwissenschaft Einstmals galt der deutschen Musik-t len und semitischer Glaube an Wirklichkeit Wissenschaft und deren repräsentativen Ver-1 die Furcht eines Volkes ist. dessen religiöse tretern historische Wahrhaftigkeit, Objekf Bedürfnisse sehr gering sind und ein Miniirvität und sachliche Darstellung als unummmn an Religion (!) bedeuten“. Daraus erstößliches Gebot Für die musikw'asengibt sich nunmehr die F ilgerunf daß .,die scbaftiche Forschung, die MuMkbiographie Ausschließung jeden Gefühles eines ttber- und die K iäning der musikalischen Begriffe menschlichen Geheimnisses, in gleicher haben gerade deutsche Musikwissenschaftler Weiee die Verbannung der schöpferischen Hervorragendes, ja Vorbildliches geleistet. Phantasie nach sich lieht. Damit fehlt dem Die neue Zeit bringt nun auch auf diesem, Juden jener letzte Urgrund, der nicht nur Gebiete einen völligen Umschwung, Der die nordisch-abendländische Kunst in böch- Verzicht auf objektive Wissenschaftlichkeit stem Maße auszeichnet, sondern entseheiwird immer greifbarer. Die heutigen deut-, dendes Merkmal jeder echten Kunst ist“ sehen Musikwissenschaftler und Musik- {(Seite 20.) Schriftsteller wollen scheinbar nicht abseits | Die jüdischen Namen sind also aus dem stehen, ^machen eine Neuorientierung im ( Hauptteil des Büchleins „ausgemerzt“ und Sinne der „Rassenlehre“, also des parteipolitischen Antisemitismus, durch und haben ihre Betrachtungsweise mit einer erstaunlichen Selbstverleugnung aufgenordet, den politischen Tagestendenzen untergeordnet. Ihre früheren Grundsätze und Erkenntnisse werden heute glattweg ins Gegenteil gew... det. Was die gleichen Herren früher schrieben und bekundeten, geben sie heute, unter der Fuchtel nationalsozialistischer Gesinnung und Moral, völlig preis. Bach — abgetan In der „Berliner Allgemeinen Zeitung1 war vor einiger Zeit zu lesen: „Die Sachtchen Kanteten sind Zwittergebilde aus christlichem Milieu und deutschem Geist, die wir am so mehr ablehnen müssen, ate ein. Wagner bereits in Wort, Ton und Bild eine in sich geschlossene deutsche Welt aufgebaut hat. die entweder nur noch reine Musik oder Musik mit artgemäßem Text zuläßt... Für den christlichen Bach, den bemerkenswerter Weise Mendelssohn (!) wieder entdeckte, haben wir kein ständnis mehr.“ Allein die Tatsache, daß ein jüdischer Musiker sich als erster für die Werke Bachs einsetzte, diskreditiert heute den deutschesten »Her Musiker. Weit haben es die deutschen Kulturträger gebracht! Mit Schlagworten der Rassentheerie Wir wollen uns hier auf keine ernsten Auseinandersetzungen «Ltdassen. Lediglich ein paar krasse Beispiele: Von Prof. Ernst Bücken, Musikhistoriker der Universität in Köln, ist ein neues Werk: „Musik der Nationen“ erschienen, in denn er bereits mit Schlagworten der Rassentheorie operiert. Ihn jedem jüdischen Komponisten wird seine Zugehörigkeit zum Judentum hervorgehoben Uber ,«ägyptisch-babylonische“, „arabisch persische“, ,,al{griechische“, „byzantinische1 Musik, ,gregorianischen Gesaug“ und „indische Musik“ wird eingehend berichtet» Aber der Einwirkung der Weisen des biblischen Zeitalters auf den „Gregorianischen Choral“, der Bedeutung des jüdischen Tempeigeeanges. für die Entstehung der ersten Kirchengesänge wird mit keiner Silbe gedacht, die biblischen Instrumente werden nicht erwähnt. Bei Mendelssohn wird Moser zitiert, der diese außergewöhnliche Begabung als eine „Treibbausblüte der längst stark jüdisch zersetzten Berliner Romantik“ bezeichnet; bei M es: „Der Zerfall geschah ,.. aus persönlichen rassischen (!) Gründen... rassische Urkonflikte von Anbeginn, die auch v< fang an unlösbar geblieben sind“; rasch wird Meyerbeer, „der Sohn eines Berliner jüdischen Bankiers“, abgetan: „Die Anpassungsfähigkeit seiner Rasse ermöglichte ihm, sich zuerst als deutschen, später als italienischen (?) Opernkompoaisten betätigen“, und Schönberg ist natürlich der «,Gipfel des Konstruktivismus“ ... Es ist nicht sehr lange her, daß derselbe Prof. Bücken eine andere Meinung über diese Komponisten, die ans der deutschen Musik nicht wegzudenken sind, zum Ausdruck brachte (siehe „Handbuch der Musikwissenschaft,“). „TieSsctaiirfende Umarbeitung“ „Neue“ Wege wandelt auch die neunte Auflage des „Repetitorium der Musikgeschichte“- herausgegeben von Otto Girschner unter Mitarbeit von Walter Tri-enes (Musikverlag Buger, Köln). Diese neunte Auflage ist selbstverständlich „gleiciigeschaltef. Der auch „in. den Tagen des kulturellen Niederganges (!) bewiesenen, eindeutigen deutsehbewußten Haltung“ folgt „in dieser Auflage die vollständige Ausscheidung jüdischer Komponisten, Interpreten und Musikwissenschaftler“. Auch weitere Musikfragen erfahren — ..um dem kultuspoistischfti! (!) Geschehen gerecht zu werden“ — eine „tiefschürfende Umarbeitung“. Eine besonders tiefe Erkenntnis bedeutet, die Feststellung, daß der Religion det Judea Geheimnisse und Mysterien fehbesonderen Anhang, unter Benutzung des „wichtigsten Quellenwerkes“, dem „ABO jüdischer und nichtarischer Musikbeflissener“ untergebracht. Dieser Anhang weist im Aufzählen jüdischer Musiker eine Lückenlosigkeit auf, der kein jüdisches Lexikon gleichkommt. (Ob diese gewaltige Zahl jüdischer „MusikbefliseeneT“ nicht gerade ein schlagender Beweis für ihre enorme Musikalität, ist?!) Herr Trienes, der „tiefschürfende“ Wortführer der neueren Musikbetrachtung, bereichert das Buch durch eine kleine Skizze: „Die Entwicklung des Judentums in der Musik seit der Emanzipation.“ Dort lesen vir unter anderem, daß Meyerbeers Oper „die frivolste, die abstoßendste Mißhandlung der Kunst“ ist. Arischer Konzertführer Nun noch einen flüchtigen Blick in dis letzte Auflage von Meyers Kor,. Itlbrer von Otto Schuhmann. Bei allen (Vtrijindungen veranstaltete für die berühmte Kompositionen jüdischer Autoren steht: i iöüiache oängerin Sarah Goldstern letzten .Sind als Werke eines Juden aus den Spiel- Aufmerksamkeit erregt hat, wurde einem Londoner Musikverlag gemeinsam einigen Standardwerken der modernen Klaviertiteratur in einer besonderen Ausgabe herausgebraoht. Emst Winkler. „Onegg-Sabbath“ Kürzlich erschien im Verlag Edward Gold* ston (London 25, Museum Street, W. C. 1.) eine Sammlung alter hebräischer Tafelgesänge, betitelt: „Onegg Sabbath“, die der Chasan der großen Londoner Synagoge, Rev. B. Mayerowitsch, zusammengesteilt hat. Das geschmackvoll in Leinen gebundene Buch enthält eine Fülle traditioneller Melodien, die Freitag abend«, am Sabbath und beim Sabbatbausgane im Kreise der Familie gesungen werden, und im Anhang das Tischgebet. Der Text ist in lateinischen Buchstaben unter sauber gestochenen Noten geschrieben. Auf einer eigenen Seite ist derselbe Text mit hebräischen punktierten Lettern ahgedruciu. „Allen denen, die singen und ihre Kinder singen lehren, werden die in diesem Buche enthaltenen schönen Gesänge einen Vorgeschmack von der Heiligkeit des Sabbath geben, wie er von unseren Vorfahren gehalten wurde“, sagt der Oberrabbiner Großbritanniens, Dr. J. H. Hertz, in «einem Vorwort, das er diesem Werke zum Geleit gibt. Au>-h Oberrabhiner Dr. Isaac Herzog {'Palästina) würdigt einleitend in warmen Worte:: .11», Bedeutung dieses Buches für die Stärkune der Religiosität der jüdischen Familien und insbesondere für die würdevolle Begebung des Sabbatbtages. ln den Jüdischen Künstlerspielen trit Freitag, den 21. d., die von einer Auslandstoumee zurückgekehrte berühmte Schauspielerin Lora Glücksmann im Rahmen dee Sevilla-Pastor-Gastspieles in der Novität „Der Amerikaner Litwak“ wieder auf. folgen deutscher Konzerte gestrichei rsuseenmäßig bedingte Kulturpolitik hat die Werke des Komponisten (Mendelssohn) als eines Juden aus dem öffentlicher, Konz ri leben verbannt.“ „Es wt bezeichnend, daß Mahler kein einziges eigenmächtiges und zugleich andere überzeugendes Thema aufzustellen vermochte, Sein jüdisches Wesen wurde ihm zum Verhängnis.“ „Der jüdische Komponist Schönberg steht mit seinen Werken, die heute in Deutschland selbstverständlich (!) nicht mehr aufgeführt werden, jenseits alle» dessen, was man gemeinhin als Musik bezeichnet.“ „Schönberg ist nicht unseres Blutes und spricht nicht unsere Sprache.“ Ist das noch exakte Wissenschaft? Der Geist der Wahrhaftigkeit und Anständigkeit ist aus der deutschen Musikforschung verschwunden, ist auf arge Abwege geraten. Ernste Beweisführung, Würdigung des Komponisten und seiner Stellung innerhalb des bereits gefaßten historischen Entwicklungsprozesses sind überlebte Begriffe. Der Kampf gegen jüdischen Geistgegen die vielgeschmähte jüdische Rasse ist die Parole einer Kulturpolitik, die alles auf einen Nenner bringen will und der sich nun die deutschen Musiksehriftst-eller -forscher und Mnsikverleger widerspruchslos fügen. (Der große Verlag Schott hat gegen seine eigenen Verlagsinteressen sämtliche jüdischen Autoren aus dem Katalog gestrichen.) Wir dürfen nicht übersehen, daß diese Bücher sehr verbreitet sind und einen enormen Einfluß auf die Musikauffassung des Volkes ausüben. Wieviele Menschen, besonders unter der Jugend, besitzen im heutigen Deutschland noch eine unvoreingenommene Urteilskraft, um den WTert derartiger „wissenschaftlicher Erkenntnisse“ richtig einzuschätzen? Die oben erwähnten Publikationen haben mit einer aufrichtigen Musikauffassung nicht das geringste zu tun. Es sind erschütternde Dokumente einer geistigen und künstlerischen Knechtung eines ganzen Volkes im 20. Jahrhundert Si-bemol. Professor Julius Isserlis im Ausland Auf Einladung eine« Londoner Konzertbureaue absolvierte Prof. Isserlis jüngst eine Konzerttournee, die für den ausgezeichieten Pianisten außergewöhnlich erfolgreich •erlief. Zwei Konzerte in London in Wigmor und Grotrian Hall wurden von der englischen Presse in ausführlicher Weise gewürdigt, so daß der Künstler eine Einladung zn einer neuerlichen Tournee erhielt. Auf der Rückreise von England konzertierte Isserlis in H o 11 a n d und in der S c h w ei z, wo er gleichfalls einen durchschlagenden Erfolg bei Publikum und Kritik buchen konnte. Prof. Isserlis, der jüngst auch in Bildners (, der ungarischen Provinz "und in Zagreb Konzerte gab, wird heuer nach langjähriger Pause in Wiener Konzertsälen zu hören sein und dabei eigene Kompositionen spielen; .-ririo Quartentoccata, die zu den interessantesten Arbeiten dieser Art zählt und die auch in England Sonntag einen Empfang in seinen Räumen Kohlmarkt, Der einzige heurige Liederabend Sarah Goldsterns in Wien findet Donnerstag, den 57. d„ im kleinen Mueikvereinesaal (Mo- Paiästinensisch-ost jüdischer Liederabend Mittwoch, den 26. Jänner 1938, M9 Uhr abends in: Großen Saale des „J. K. J.“, L, Franz Josefs-Kai 3. gibt der bekannte hebräisch iüdisehe Liederinterpret J. Sega! Rosen b a c 1) (Tenor) einen einzigen Liederabend Programm: Palästinensische Lieder und Harras Mir.wirkend: Prof. Josef Z im hier (ost-jüdische Voiksmeladiea für Violine). Am Klaviers Lili R i < ’ JÜDISCHER KAUENDER 21. Maser bis 27. Jänner 1938 19. bis 25. Sdiwat 5698 Freitag 21.\ Sabbath-Efngang 4« Uhr Saasta j (22.), Sabbath-Ausgang 5«5 Uhr Aktion „Rettet die Jagend* Herr Hans Beck antwortet auf Aufforderung des Herrn Emil Feldmann mit S 5 und lädt z1 Spenden ein: Friedländer Heinz, Friedländer Egon, Friediänder Bruno, Dr. Heinrich. Sax, Dr. Franz Schuß. Dr. Walter Werner, Siegfried Keßler, Hoff mann Fritz, Sax Kurt, Blumensteir. Erwin, Dr. Hans Spitz. Repräsentationsbau der Sektion und WIZO Prater Die gesellschaftlichen und kulturellen Veranstaltungen der Zionistischen Bezirkssektionen erfreuen sich einer besonderen Beliebtheit beim jüdischen Publikum Wiens; Der bereits stur Tradition gewordene Repräsentationsbali der Sektion und WIZO Prater fand heuer in allen Sälen des Militärkasiaos statt. Dieser Abend stand unter dem Protektorat des Präsidenten der Kultusgemeinde, Staatsrat Doktor Desider Fried mann, des Präsidenten dee Zionistischen Landesverbandes für Österreich, Dr. Oskar Grünbaum, des Rates der Stadt Wien, Dr. Jakob Ehrlich und der Präsidentin der WIZO Österreichs, Frau Sophie Löwenherz. Die Säle mußten wegen Über füilung gesperrt werden. Alles, wag Rang um Namen hat, leistete der Einladung Folge. Ma: sah heuer auch Vertreter jener Kreise, die dem Zionismus fernestehen, Der Erfolg der Veranstalter war somit auch ein Erfolg für die zionistische Sache. Kultusvorsteher Dr. N. Frey konnte u. a. begrüßen: Staatsrat Dr. Friedmann, Dr. Oskar Grünbaum, Frau Sophie Löwenherz, prominente Führer der Partei, der Wissenschaft, der Kunst und der Industrie, .die Kultnsvorsteher, die Mitglieder des Zionistisehen Landeskomitees, die Obmänner der Sektionen, die Leiterinnen der WIZO sowie die Vertreter vieler anderer jüdischer Vereinigungen, Körperschaften und Verbände. Das musikalische und resitatorisebe Programm wurde von den Künstlern Reli Bender, Fritz Grünbaum, Ma* ,Bred, Karl Farkas und Kammersänger Igo Gutmann bestritten. Die küflstierisebeh Darbietungen standen auf hohem Niveau und hinterließen bei allen Anwesenden nachhaltigen Eindruck. Für das Gelingen des Abends gebührt besonderer Dank neben der Präsidentin der WJZO-Prater, Frau Maivine F r e y, und dem Präsidenten der Sektion Prater, Jebuda Schmidt, dem Ehrenvorsitzenden de« Veranstaltungskomitee«, Dr. N. Frey, sowie allen Damen und Herren des Vorstandes, des Ebrenkomitees und des Veranstaltimgskomitees, die sich in selbstloser und aufopferungsvoller Weise um diese echt jüdische gesellige Veranstaltung verdient gemacht haben. Dte Veraontaltung bewies wieder, daß die Sektion und WIZO Prater, die im Rahmen der gegenwärtigen Werbeaktionen dee Zionistischen Landeskomitees für Österreich große Erfolge auf weisen, die Pirolen des Landeskomitees sich zu eigen gemacht haben. Anderseits ist aber auch da* volle Verständnis des jüdischen Publikums für die werbenden Ideen der Veranstalter lobend hervorzuheben. _ Dt. F. P. Zionistischer VeranstaltungS’ holender Donnerstag, 20. Jänner. 1. Bez.; Sektion I, Bauernmarkt 8, 549 Uhr abends: Prof. Dr. Wilhelm Stein: „Das Judentum in der europäischen Kul- Reit_ schließend Vorführung der neuesten „Palästina- Monatssehau“ 1. Bez.: Jüdischer Klub der Jungen, Franz- Josefs-Kai 3, J49 Uhr abends: Dr. 0. Schifn: Presseschau Anschließend Vorführung der neuesten Paläetina-Monatasebau mit Begieitw orten. 1. Bez.: Jung-WIZO Mirjam, Jordangasse 7, 8 Uhr abends, Referat: „Die Persönlichkeit Henriette Szolds.“ 10. Bez.: Sektion IV/V und X, Sektionsheim, Pernerstorfergassc 25: Wichtige Besprechung der Vorstandsmitglieder beider Sektionen in der Angelegenheit der Spreugeiversammiungen. Erscheinen der Ausschuß mitglieder Pflicht, 19 Uhr abends. 15. Bez.: Sektion Breitensee, Akkonplatz 7, M9 Uhr abends, Rabbiner Dr. Ztmmels; „Die Maranen.“ 19. Bez..- Sektion und WIZO XIX, Kasino Zögernitz. Döblinger Hauptstraße 74, V49 Uhr abends: Große Chamisohah-Assar-Feier. Vortrag: Direktor Dr. Viktor Kellner} Gesang: Oberkantor Feuer. Hebräische, jüdische und liturgische Lieder. Gäste herzlich willkommen! Freitag, 21. Jänner. Onegg Sabbath 8 Uhr abends. 2. Bez.: Sektion H, Praterstraßc 13: Vortrag Dr. Markus. F r e y. 2- Bez.: Sektion und WIÜÜÖ Prater, Etawerstraße 1: Vortrag Julia« Chaitzer, Gesaug Kantor Max M ü h 1«t o e k. 2. Bez.: Fjschaluz Haklal Zion!, Rueppgasse Nr. 8, Stadtkibuz. 4. Bez.: Sektion und WIZO IV/V, Hauslabgasae 2. Dieser Onegg Sabbath entfällt, der nächste findet am 28. Jänner statt. 10. Bez.: Sektion X, Pernerstorfergaese 35. JJ. Bez.: Sektion XIV/XV, Heiklotzgaese 21, Vortrag Eduard Mayer, Gesang Oberkantor Einhorn. 16. Bez.: Sektion und WIZO XVl/XVH, Frauengasse S. 19. Bez.: Sektion und WIZO XEX, Do'Hnergusee 3, Vortrag Dr. Edith Tag licht, Gesang Oberkantor Feuer. 20. Bez.: Sektion und WIZO XX, Jägerstraße 30: Vortrag Aron Schwertfinger, Gesang S i g a 11. 20. Bez.: Sektion Zwischenbrücken, Universumstraße 62: Vortrag Dy. Koppel Blum, Gesang- Kantor Stockhammer. Samstag, 22. Jänner. 1. Bez.: WIZO, Schottenring 25, 5 Uhr nach mittags, Onegg Sabbath. Esther Mises: Wochenabschnitt. 2. Bez.: Klub Erez Israel, in den Festsftlen des Hotels Metropole, I„ Morzinplatz 8: Ball mit Mittemachtsakademie. 2, Bez.: Hietadruth Ivrith. II., Tempelgaese 3, 8 Uhr abends: Kinos Bamorim Haiwrim. Alle Hebräischiehrer werden ersucht, pünktlich zu erscheinen. Tagesordnung: Organisatorische und pädagogische Fragen. 2. Bez.: JuUgsektion II, Praterstraße 13, 8 Uhr abends: Vereinsabend, Pressereferat. Kantorenabend der Sektion XIV/XV. Sonntag, den 30. Jänner, 8 Uhr abends, XV., Tumergasse 9, findet ein Kantorenabend statt, an dem die Oberkantoren Kreutzstein, Marguliee und Miller mitwirken. Ansprache: Dr. Otto Lifcisz. Am Klavier: Dr. Robert Weiß Polnischer Tempel, II , Leopoldsgaase 29, Freitag, 28. Jänner: Onegg Sabbath. Talmudisehe Vorträge: Frostig. Gesänge: Kantor Feuer. 8 Uhr abends. Sektion und WIZO XX Beginn neuer Hebräischkurs« für Anfänger und Fortgeschrittene. Kurs für neuhebräieehe Literatur, für jüdische Geschichte und für T’nach. Anmeldungen täglich, ab MS Uhr abends. — Jugendliche, im Alter von 18 bis 30 Jahren, werden ersucht, sich zwecks Gründung einer Jungsektion im Sektioneheim, Jägerstraße 90, täglich von bis 10 Uhr abends, zu melden. „Küsse am Broadway“ and Faachtagsascftt Im Opern-Kino. „Küsse am Broadway“ , ein heiterer musikalischer Film, in dein Gesang, Greteskhumor, Tanz und Musik in bunter Folge Revue passieren, gelangt heute Mittwoch, toi 19. d., um MIO Uhr abend« im Rahmen einer Fasch ingsveranstaltung unter der Devise „Faschingsnacht im Opern-Kino“ zur Aufführung. Karten im Vorrerkao! bereite -l

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