Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1938-01-05 · Heft 715 (5.1.1938) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 715 (5.1.1938)
Date
1938-01-05
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/3053752-3054431-3054472--7196-3520374
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

6 entity mentions

Kr. 715. — Wim, Mittwoch, 5. Jänner 1988. DIE 9TIMMI Seit« 9 Sine, wutvaiU PUue&ckeiHtmg, Jüdische Geschichte in Briefen aus Ost und West. Das Zeitalter der Emanzipation ist der Titel eines neuen Werkes von Franz Ko bl er (Saturn-Verlag, Wien), auf das wir unsere Leser besonders aufmerksam machen wollen. Die vom Verfasser an der Geschichte der deutschen Juden mit Erfolg erprobte Darstellungsart wird in diesem neuen, wesentlich umfangreicheren Band auf die allgemeine jüdische Geschichte der neueren Zeit angewendet. Durch kunstvolle Verknüpfung hunderter, aus zahllosen Sammlungen, Monographien und Zeitschriften zusammengetragener, aber auch vieler erstmalig veröffentlichter Briefe wird ein einzigartiger Spiegel geschaffen, in dem das tausendfältige, auf einem großen Teil der Erde zu gleicher Zeit sich abspielende Geschehen in plastischer Klarheit sichtbar wird. Deutsche und aus vielen Sprachen, insbesondere auch aus dem Hebräischen und Jiddischen, ins Deutsche übertragene Briefe sind hier zum erstenmal dem Leser zugänglich gemacht und vermitteln durch synoptische Zusammenfassung und einen anschaulich gestalteten Text eii unvergleichlich lebendiges Bild der äußeren und inneren Geschehnisse. Der Band umfaßt Briefe aus dem Z alt' r Eu n den i das letzte Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts fallenden Anfängen bis gegen Ende des 19. Jahrhundert. Die religiösen Kämpfe der Reformer mit den Trägern der Überlieferung, die Vermählung des Judentums mit den Kulturen der europäischen Völker, das Erstarken des Volksbewußtseins der hebräischen Sprache, die Neuschöpfung des jiddischen Schrifttums, der ganze, über die gesamte Diaspora sich erstreckende P r izeß der Assimilation und ihr Gegenbewegung — diese rätselhafte Polarität des von tausend Gefahren umtosten, unzerstörbaren jüdischen Daseins offenbart sich in einer Fülle erschütternder Bekenntnisse, die in geheimnisvoller Weise zu einer unlösbaren Einheit verschmelzen. Ein festgefügter, klar gegliederter Rahmen läßt trotz der Fülle des Stoffes die einzelnen Gesäten , und Begebenheiten deutlich hervortreten. Den Weg der rechtlichen Neuordnung beleuchtet eine Brief reihe, die von den denkwürdigen Adressen G e ’ 'ngtons_ an die jüd-’~ meinde ■ dipl o i No latis _ _ _ _ der rumänischen Juden reicht. Im jüdischen Bezirk steht der einsame Erneuerer der hebräischen Dichtkunst und glühende Bekenner des jüdischen Offenbarungsglaubens, ° ~ - el David Luzzatto, äöe«* Omni ra. Aegypten Von Joseph Schur (Tel-Aviv) Tel-Aviv, 20. Dezember. In der Zwischenzeit ist das Kabinett Nahas Pascha gestürzt worden, aber die Ausführungen de» Verfassers des folgenden Aufsatzes haben dadurch an Aktualität nicht eingebUBt. (Anm. der Als wir in Erez Israel von dem mißglückten Attentat gegen den ägyptischen Premier Nahas Pascha lasen und erfuhren, daß der Attentäter der Partei der Grünhemden aagehöre und daß die Blauhemden und der Wafd große Demonstrationen für Nahas Pascha veranstalteten, wußten wir mit diesen Nachrichten nichts anzufange war aber stärker, Immer wieder besaß der Wafd die Mehrheit und die Ministerien waren von ihm abhängig und die Regierung zu schwach, um sich hier oder dort, im Parlament oder bei den Engländern, durchsetzen zu können. Om gemeinsame Interesse der Eng* länder und der Ägypter Die Zeit verging, Zoghlul war gestorben und durch Nahas Pascha in der Führung des Wafd ersetzt worden, der auch die Einheit und Größe der Partei aufrechtzuerhalten verstand. Auch in England war jetzt, die Verhandlungen wurden aufgenommen, kar aber nicht recht vom Fleck. 1934 kam als .-glischer High Commissioner Sir Miles Lampson, und die Zeit half ihm: der Herbst 1935 brachte den Abessinienkonflikt und Ägypten befand sich auf einmal in der italienischen Zange. Alexandrien und Kairo coti «araiKuwai ujcius anzulangen, aa uns . , , .. , •- , , , ,,_, die Hintergründe und Zusammenhänge diewied<sr “llder und .LorfdtL1°J^ ser Affären imbekannt waren. Ägypten isthvurde -durch andere Mä-nner ersetzt* die heute im Vorderen Osten ein wichtiges Land und speziell für Palästina der einzige „große" Nachbar, weshalb es nicht nur interessant, sondern dringend nötig ist, sich über Ägypten und die dort herrschenden Kräfte Klarheit zu verschaffen. Ägypten war bis zum Kriege nur in einem ganz losen Abhängigkeitsverhältnis zur Türkei gestanden und seine Herrscher führten den Titel Khedive (Vizekönig). Sie. stammten aus dem Hause Mo-hammed Alis, der nach der Napoleon-Episode kraftvoll die Wiederauferstehhung seines Landes vorbereitet hatte und durehzuführen begann. Seine Nachfolger setzten sein Werk fort. Im Jahre 1882 bemächigten sich die Engländer nach der Bombardierung Alexandriens des Landes und waren seither die tatsächlichen Herrscher. So zwangen sie zum Beispiel mehr als einen Khedive, der ihnen nicht genehm war, zur Abdankung, als letzten Abbas Hilmi, der bei Ausbruch des Weltkrieges Anhänger der Mittelmächte war. Damals löste England jede Verbindung Ägyptens mit der Türkei und übernahm das Protektorat über Ägypten. Der neue Khedive bestieg den Thron bereits mit dem Titel Sultan, während Abbas Hilmi seither durch die Welt geistert und überall als ewiger Thronprätendent dort auftaueht, .sine.. tnobammedamsehe- 4f ttwölfth» keit gesucht wird. Auoh in Jerusalem hat er schon oft Station gemacht. Der Weg zur Unabhängigkeit Der neue Sultan starb bereits 1917, und da die Engländer seinen Sohn auf den Thron verzichten hießen, bestieg Fouad I. den Sultansthron, der die Entwicklung der ägyptischen Unabhängigkeit endlich vorbereiten sollte. Der Träger der eigentlichen Freiheitsbewegung war Zoghlul Pascha, und ” 1 verlangte befürchteten itiilienische Luftangriffe, und et war durchaus nicht unwahrscheinlich, daß Ägypten das italienisch-englische Kriegstheater abgeben würde. All das trug zur Ernüchterung der ägyptischen Nationalisten wesentlich bei, die erkennen mußten, daß volle Unabhängigkeit unmöglich war und nur die Wahl blieb zwischen italienischer und englischen Hegemonie. Und da entschied man sich schnell für die englische. alten Gegensätze und Streitpunkte waren vergessen und eine gemeinsame Idee vereinte Engländer und Ägypter: die Abwehr der italienischen Eroberungsgelüste. Unter diesen Umständen konnte Ägypten von England volle Unabhängigkeit erlangen, denn jetzt war es auch ein eminentes englisches Interesse, daß Ägypten möglichst schnell eine größere Armee aufstellen sollte, die von England bewaffnet, aber sonst doch unabhängig war. Auch über das Kondominium im Sudan, an dem Ägypten und England interessiert sind, konnte man sich ■Meht -vetÄadi?;-® - tsaä- - tfesaso Aufhebung der Kapitulationen. Diese Frage, das heißt das Vorrecht der Europäer, nicht vor ägyptische Richter gestellt werden zu dürfen, wurde auch auf einer gToßen Konferenz der beteiligten Mächte gelöst und die Kapitulationen aufgehoben. England blieb mit seinen Truppen nur am Suezkanal stehen und sicherte sich einige Flughäfen und die Benützung des Alexandriner Hafens für den Kriegsfall. die militante Jugend des Wafd, hat auf eben dieses Attentat auf Nahas Pascha schärfstents reagiert, und es hat sich wieder einmal erwiesen, wie populär Nahas Pascha ist, während sein Gegenspieler, der König, dem man Beziehungen zu den Grünhemden nachsagte, dabei schlecht weggekommen ist Tatsache ist, daß das seit vielen Jahren ersehnte Ziel erreicht ist und der Wafd jetzt nach seinem Sieg vor einer gewissen Leere steht, da er sich noch nicht auf die - Ausgestaltung der inneren Aufgaben eingestellt hat Er sucht daher gerne Konflikte, sei es innere, mit dem König und der Opposition, sei es äußere, so zum Beispiel durch das Auftre,ten gegen die Juden in Genf oder noch deutlicher durch die jetzige heftige Zeitungskampagne gegen Italien anläßlich der Loslösung der abessinischen Kirche vom Patriarchat Alexandrien. . Die englische Zeitung „News Chronicle“ ist der Ansicht, daß die Spannung zwischen König und Premier so groß ist, daß eine Entscheidung erfolgen müsse, sei es, daß der König das Parlament nach Hause schickt und absolut regiert, sei es, daß Nahas Pascha Sieger bleibt und Diktator wird. Ich glaube an keine dieser beiden Radikallösungen. Viel wahrscheinlicher wird die Opposition an den Fehlern des Wafd erstarken und sich unter Nokraschi Pascha oder einem anderen Führer zusammenschließen und eines Tages Nahas Pascha orsetzen, oder der Wafd lernt selbst aus seinen eigenen Fehlern, konzentriert sich auf vernünftige, aufbauende Tätigkeit und kann dann das Heft-, soweit es nicht in die Rechte der Krone eingreift, noch weiin Händen behalten. Jedenfalls ist Ägyp- __ Unruhen heute durchaus abgeneigt, das Land braucht Frieden und will ihn haben. , juzzatto, den an-lajg der gjjeg IU Ende passungsfreudigen deutschen Reformern; Zogblul von ^landj daß das Protektorat gegenüber, die Vertreter der östlichen Aufj j6tz(. aufgehoben werden möge. Er hatte mit klärung, der Ha Skala, allen voran der Sfi;nfin Forderungen fast das ganze Volk ..galizische Sokrates Nachman Kroch- und der geniale Historiker S. L. Rapoport, werden durch einzigartige persönliche und gelehrte Briefe charakterisiert In biblischem Stil verfaßte Briefe gläubiger Rabbinen reihen sich der Korrespondenz der neuhebräischen Dichter M. J. L e b e n s s o h n und J. L. G o rd o n an, während zugleich die Entfaltung der jiddischen Literatur in Briefen ihrer al idele M S f o r i m sichtbar seinen Forderungen fast das ganze Volk hinter sich, Mohammedaner und Christen. Seine Partei heißt der Wafd. Aber so schnell ging es nicht. Die Engländer stellten verschiedene Bedingungen, über die man sich nicht einigen konnte, das Volk wurde erregt, es kam zu Unruhen und Zoghlul wurde strafweise auf die Seychellen verbannt, eine Inselgruppe, die jetzt wieder durch die Verbannung arabischer Terroristen aus Palästina weiteren Kreisen bekannt geworden ist. Die verschiedentlichen Verhandlungen führten aber schließlich doch zu einem Erfolg, indem England im großen und ganzen die Unabhängigkeit Ägyptens anerkannte, bis auf vier Punkte. Diese vier Punkte betrafen die weiterhin in Ägypten verbleibende englische Armee, die gemeinsame Verwaltung des Sudans, den Suezkanal und die Sicherstellung der Ägypten gewährten Darlehen. Faktisch blieben die Engländer als sogenannte „Berater“ in allen Ministerien sitzen uud hatten in allen wichtigen Fragen das entscheidende Wort zu sprechen. Auf Grund dieses Akkords wurde Fouad 1. am 15. März 1922 zum König proklamiert, aber die Ägypter waren noch immer unzufrieden und es gärte bedenklich. Der britische Oberbefehlshaber der ägyptischen und sudanesischen Kräfte und gleichzeitig Gouverneur des Sudans, Sir Lee Stark Pascha, wurde ermordet. Nun griffen die Engländer energisch zu. Die ägyptischen Trr~-»n mußten sofort den Sudan verlassen. Ägypten enoare u-nsomeuw» m wroou hatte eine hohe Kontributioni zu bezahlen ein erregendes, erschütterndes und anderes mehr. Lord Lloyd wurde als BIU Ol _ Uonn nuidi Xtrvnten versetzt. Me Parallel damit verfolgt das Buch die Vorgänge im Westen und im Orient. Die abenteuerliche Gründung der Judenstadt Ararat, die Damast Affäre und die großen, durch die o talische Frage ausgelösten Ereignisse stehen in fesselnden Briefen, die ersten Reisebriefe aus dem neuentdeckten Palästina entrollen ein farbiges Bild des langsam erwachenden Landes. Der Patriarch der Epoche, Moses Montefiore, und Adolph Cr6mieux, der Anwalt der Jurlenheit, erscheinen in plastischen Briefgemälden neben dem Lenker des britischen Reiches, Benjamin Disraeli, der Rester der Wissenschaft des Judentums, Leopold Zunz, neben deren jungem Vorkämpfer David Kaufmann. Dichter und Denker, Gelehrte und Künstler sind durch ausgewählte Briefe vertreten. Diese mit keiner anderen Darstellungsweise vergleichbare Geschichte in Briefen ist nicht nur ein erregendes, erschütterndes, — - , . , Gemälde der Vergangenheit, nicht nur ein starker Mann nach ve”®te£ ... Schlüssel zum Verständnis der Fouad, der stets zwischen den Engl&nstürmischen Gegenwart. Die Briefdem und Zoghlul Pascha stand, versuchte, schreibet werden m mithandelnden Per-1 verschiedene Minderheitskabinette mit der sonen und Mitkämpfern in dem großen; Unterstützung ®nd®!i6rn^ei®? - fr Geschichtsdrama, das sich in dem jetzigen. lassen. Er gab den neuen Ministern freie Augenblick der jüdischen Gesichte abspielt. Hand zur Pariamentsauflösnng und stellte Franz Kehler hat sich durch dir— «*-»* I-**«»* den Wahlaooarat und die geein großes Verdienst erworben. Konflikt« Im Wald Von den drei Faktoren, welche die ägyptische Politik beherrscht hatten, war einer, die Engländer, ausgesehaltet. Aber auch die beiden anderen erlitten tiefgreifende Veränderungen: Fouad I. war 10Oo, noch beder Ausgleich mit England hergestellt gestorben und ihm folgte eine Regentschaft, die ganz unter dem Einfluß des Wafd stand. Unter diesen Umständen hielten die Mutter des jungen Königs und seine Gefolgsleute es nicht für ratsam, ihn im Lande unter der Herrschaft seiner ihm nicht sehr gewogenen Verwandten zu lassen und fuhren mit ihm in« Ausland, aus dem erst genau zur Thronbesteigung zurückkehrte. Nahas Pascha legte ihm sein Amt als Premier, das er schon seit geraumer Zeit bekleidete, zu Füßen, wurde aber wieder bestätigt. Allein bald gab es neue Konflikte. Der König ernannte zum Chef des Zivilkabinetts, das heißt eigentlich zu seinem Vertrauten, eine ihm genehme Person, Aly Mäher Pascha, wogegen Nahas Pascha scharf opponierte, ohne aber durchdringen zu können. Mehr noch, im Wald seihst entstand ihm scharfe Opposition in Nokraschi Pascha, und trotz aller Bemühungen der Witwe Zoghluls, die Parteieinheit zu wahren, ist dies nicht gelungen. Nokfaschi Pascha, der schon vor einigen Monaten von sich reden machte, als er den ihm angebotenen Posten eines Direktors der Suezkanalgesellschaft ausschlug (der höchst bezahlte Posten in ganz Ägypten) macht dem Wafd zum Vorwurf, daß er nur Demagogie betreibe, in keiner der großen Fragen ein positives Programm besitze und daß seine ganze Wirtschaftspolitik verfehlt sei. Die Gegenspielen Der Jang« König Eine Erklärung der NZO London, 4. Jänner. (JTA.) Die Nessiut (Weltleitung) der Neuzionistischen Organisation veröffentlicht die folmde Erklärung: Der Exekutive der Jewish Agency nahestehende Persönlichkeiten haben letzthin wiederholt versucht, private Unterredungen mit einzelnen Revisionisten dazu auszunützen, die revisionistische Union zur Rückkehr in-die alte zionistische Organisation zu bewegen, Das.. Exekutivkomitee der Union der Zionieten- Revisionisten macht darauf aufmerksam, daß derlei Versuche keine Aussicht auf Erfolg haben; die einzige Form, in der Verhandlungen überhaupt geführt werden könnem ist eine Round-Table- Konferenz zwischen der alten und der neuen zionistischen Organisation. Eine solche Konferenz hätte den Plan der Schaffung der Nationalversammlung zu erörtern, ebenso andere sack... gemäße Vorschläge, die darauf abzieten, eine Einheitsfront aller dem Ideal eines unteilbaren jüdischen Palästina treuen Juden Lieder Schula D o n i a e h, eine junge in London lebende Pianistin, veröffentlicht zwei Lieder auf hebräische Texte (Rahel Doniaeh), Edition Boosey & Co. Rein musikalisch sind die Lieder völlig unjüdisch gehalten (die übermäßige Sekunde in „Shir Eres“ macht die Melodie noch nicht jüdisch) und nicht gerade sehr originell. Darüber hinaus erfreuen sie durch ihre unaufdringliche musikalische Faktur und eine verständnisvolle Gliederung des Textes. Besonders „Bubbati“ (My Doll), in der lebendigen Interpretation durch Sara Goldstein bereits bekannt, besticht durch eine reizvoll bewegte Melodie. Beide Lieder haben eine leichte Klavierbegleitung. Ethan. Jüdisches Kulturtheater, I., Kai 3, R 28-2-36. Täglich, 20 Uhr (Sonn- und Feiertags auch als Nachmittagsvorstellung um 15.30 Uhr), das Schauspiel „Uriel Acosta“ von Karl Gutzkow. Regie: Fritz Linke. Auch die anderen Parteien beginnen sich zu regen, so vor allem die Grünhemden, eine Art faschistischer Hypernationalisten. Rettet die lugend I Herr Siegfried Mehler antwortet auf Aufforderung des Herrn Julius Steinfeld mit S 5.— und lädt zu Spenden und zu Beginn einer neuen Spendenkette ein: Dir. Hans Hacker, Dir. Oskar Weinstein, Dr. Otto Lewin, Dipl-Kaufmann Heinrich Groß, Dr. Oskar Schwarz, Ing. Siegfried Ehenstein, Walter Preßburg, Dir Martin Klarrfeld, Paul Kutscher, Dir. Wilhelm Zweeker, Viktor Adlersberg, Arthur Weidenfeld, Otto Pisk, Samuel Stockknopf, Dir. Stephan Silberbach. Bistritzky in Wien Mittwoch, den 26. d., 8 Uhr abends, spricht Bistritzky (Jerusalem) im [ufiikver^n-Hta.al fih<*r TW Werk I ihnen auch den Wahlapparat und die gedenen der jüngst verhaftete Attentäter auf Großen MueikverOmsaal Uber „Der ' Beamtenschaft zur Verfügung. Zoghlul I Nahas Pascha angehört. Die Blauhemden, Akt der jüdischen Tragödie“.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.