Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 712 (29.12.1937)
- Date
- 1937-12-29
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Sftt« e Dil «TIMMI Nr. 718. — Wien, Mittwoch, 89. Dezember 1987, Aus aller Well Wahrnehmungen eines Stamzionisten Neuwahlen hielt Frau Dr. Sophie Löwenhefz ein Referat aber die Arbeit in der Galuth and Bin rassevergessener Arier Carlo M„ der vor zwei Jahren durch eine Verfügung des Regierungspräsidenten von Schleswig-Holstein aus Deutschland ausgewiesen worden war, schmuggelte sich später ohne Paß wieder ins Reich zurück. Um nicht die Aufmerksamkeit der'Polizei auf sich zu lenken, „taufte“ er sich Feinstein und _ lebte sich in die Rolle eines Juden hinein. Er meldete sich nie polizeilich an, sondern suchte jüdische Familien auf, bei denen er übernachtete. Wo er erschien, hielt man ihn für einen echten Juden. Er bandelte mit den Töchtern Israels an. Jüdische Geschäftsleute nahmen ihm gern, um den vermeintlichen Rassegenossen zu unterstützen, die Bleistifte und Putzlumpen ab, mit denen er handelte. In strenggläubigen jüdischen Familien zeigte er sich allerdings im rituellen Mittagsgebet nicht ganz versiert — aber das fiel weiter nicht auf. Die Juden fielen auf den falschen Juden herein: überall wurde er als echter Hebräer angesehen, gastlich aufgenommen und hilfreich unterstützt. Dieses eineinhalbjährige Gastspiel in der Rolle des Jud Feinstein brachte ihn jetzt auf die Anklagebank. Es wurde ihm Paßvergehen und Urkundenfälschung vorgeworfen. Die Urkundenfälschung ist darin zu erblicken, daß er den Empfang des Geldes für die Hausierwaren mit. dem Namen Feinstein bestätigte. Als Beweggrund für seine „Verjudwng“ gab er an, daß er bei Angabe seiner richtigen Personalien in Deutschland nicht hätte handeln dürfen. Das Schöffengericht in Karlsruhe diktierte dem rassevergessenen Nichtjuden wegen Bruches der Reichsverweisung in Tateinheit mit Paßvergehen und erschwerter Urkundenfälschung eine Gefängnisstrafe von drei Monaten und 15 Tagen zu. ' („Hessische Landeszeitung“, Darmstadt.) Die hebräische Universität Sehr großes Interesse schenkt der Entwicklung der Universität in jüngster Zeit die französische Regierung und der französische (jüdische) . Sozialistenführer Leon Blum. Aus den Zuwendungen der französischen Regierung wurde eine Lehrkanzel für französische Zivilisation geschaffen und die Universitätsbibliothek ergänzt Aus Mitteln Frankreichs wurden zwei Stipendien für die Universität in Jerusalem geschaffen, weiters zwei Lehrern öder Studenten aus Palästina das Studium in Frankreich ermöglicht, ferner sollen französische Wissenschaftler veranlaßt werden, an der hebräischen Universität Gastvorträge zu halten. Zwischen den Universitäten Jerusalem und Paris soll ein lebhafter Gelehrtenaustausch stattfinden. („Schönere Zukunft“, Wien.) Griechen und Juden Jeder Grieche ist glücklich darüber, daß der Judenstaat gegründet werden soll. Griechenland ist stolz auf den Patriotismus seiner Juden, erwartet aber von ihnen, daß sie ihre Fähigkeiten auch zum Wohle ihres Mutterlandes Palästina verwerten. (Gouverneur Philosophupuloe von Janina.) Amerikaner und Juden Ihr seid nur dann wahre Amerikaner, wenn ihr kompromißlos jüdisch seid. Amerika braucht euch, aber eure jüdischen Volksgenossen brauchen euch auch. (Rabbi Stephen Wise.) Banken In Palästina Das englische Bankensystem ist das Produkt einer Entwicklung, die auf einer selbstgewählten festen Tradition beruht. In Palästina sind die Verhältnisse andere. Die Regierung muß daher für die Palästina-Banken gut ausgedachte und unabänderliche gesetzliche Grundlagen schaffen, die ihnen ein gutes Funktionieren ermöglicht und den Einlegern die größte Sicherheit bietet. .Die Beibehaltung des Prinzips des „laisser faire“ macht aus Palästina ein zu verlockendes Gebiet für die Operationen ausländischer Banken. (Palestine, London) Wer seine Habe mehrt, mehrt seine Sorgen. (Sprüche der Väter, II, 8.) * Dankbarkeit ist noch keine Tugend, aber Undank ist ein Laster. (Moriz Lazarno, „Ethik des Judentums“.) * Durch Trägheit senkt sich das Gebälks und durch Schlaffheit der Hände regnet es ins Haus hinein. (Kohelet) * Oh, über die, die gegen Bestechung den Schuldigen als unschuldig erklären und den Gerechten das . Recht entziehen! [Jesaja 5, 23.} Nächstenliebe in Erez. _ Der Verein für unentgeltlichen In einer Reihe von Artikeln, Nächstenliebe“ betitelt, veröffentlicht M. Glücksohn im „Haarez“ einige Zuschriften, in denen zum Problem „Nächstenliebe“ Steilung genommen wird. Aus diesen Artikeln geben wir folgende charakteristische Steile wieder: Bin Mann in den besten Jahren, der als Wissenschaftler in der jüdischen Welt und als Führer im jüdischen öffentlichen Leben seiner Stadt bekannt war, der auch wichtige Ämter bekleidete, kam mit seiner Familie vor zwei Jahren nach Palästina. Seine Freunde und Bekannten versprachen ihm vieles, doch sie alle enttäuschten ihn. Es ergaben sich wohl einige Gelegenheiten, ihm zu helfen, es waren auch einige freistehende Stellen in der Gemeinde wie auch in anderen Institutionen, allein er ging leer aus. Er stand vor einer eisernen Wand... Wiewohl er viel Praxis besaß und einige Sprachen, unter anderem Englisch und Arabisch, beherrschte, waren doch alle seine Bemühungen vergebens. Und wenn er auch in den schweren Tagen nicht müßig war und an einem wissenschaftlichem Werke arbeitete und viel wertvolles Material, das „noch kein Auge eines Wissenschafters geschaut hatte“, zusammentrug, die Arbeit blieb doch unbezahlt. Aber nebenbei machte der Mann eine bittere Wahrnehmung, die ein großes Stück trauriger Wahrheit enthält. Er merkte nämlich, daß seine Lage viel schwieriger sich gestaltete, als die der anderen Petenten: Jemand. der zu keiner einflußreichen Partei gehört, kann unmöglich mit den parteizugehörigen Kandidaten konkurrieren. „Und ich“, so schrieb der Mann, „bin weder ein geschworener Sozialist noch ein - Misrachist oder dergleichen, sondern bloß ein Stamzionist, ein allgemeiner ..- Inzwischen stellte der Mann aber auch Die Krone der Weisheit ist Bescheidenheit. (Derech erez suta c. 8.) * Die Ehre deines Nächsten sie dir so lieb wie deine eigene. (Sprüche der Väter I, 6.) * Geh nicht als Verleumder umher unter deinem Volke. (3 Mos. 19, 16.) * einige negative Beobachtungen in unserer altgewohnten Methode der Arbeitsverteilung an. Er klagt darüber, daß in vielen Institutionen in Palästina Mann und Frau als Beamte (also Doppelverdiener) beschäftigt sind und somit alle Ämter besetzen und die Türen für einen Familienvater, dessen Frau keine bezahlte Arbeit leistet, absperren. Seiner Meinung nach haben diese wenigen öffentlichen Institutionen kein Recht, Mann und Frau zugleich zu beschäftigen. Eine solche Methode ist unsozial und er wundert sieh darüber, daß gerade die geschworenen Sozialisten unter den Beamten diese sonderbare Methode gutheißen und verteidigen.. Nicht minder scharf kritisiert er eine zweite herkömmliche Einführung: in wichtige und verantwortungsvolle Ämter Beamte nicht nach einer öffentlichen Ausschreibung zu setzen, sondern nur nach der Stärke der persönlichen Beziehungen zu den Amtsvorstehem, als ob die anderen Bewerber, die wir Gott sei Dank haben, nicht existierten. Zionistenfresser bevorzugt Und so ergab es sichzum Beispiel, daß ein wichtiger Posten in einer hohen . kulturellen Institution einem Manne gegeben werden konnte, der als Agudist und ausgesprochener Zionistenfresser bekannt ist, und dessen erste Tat in den Tagen der Unruhen es war, sich eine Wohnung für drei Jahr® bei einem Araber zu mieten. Der Schreiber des Briefes behauptet zwar nicht, daß zionistische Kandidaten das Vorrecht haben sollten, es ist aber ein unverzeihlicher Fehler, eerade Antizionisten zu bevorzugen, obwohl die zionistischen Kandidaten nicht hinter den andern in ihrer Tüchtigkeit zurückstehen. Ein solches Vorgehen ist dazu angetan, die Schar der träten 7fonisten im Lande zu schwächen, auf die allein man sich, in Zeiten der Gefahr verlassen kann. Zionistischer Veranstaltungshalender Donnerstag, 30. Dezember. 1. Bez. und WIZO Mirjam, Jordangasse 7, 8 Uhr abends: Führerschniung. 2. Bez., Sektion und WIZO Prater, II., Stuwerstraße 1, Uhr abends: Vereinsabend. Freitag, 31. Dezember. 2. Bez., Sektion II., Praterst.aße 13. Onegg- Sabbath,, 8 Uhr abends: Vortrag Dr. Markus Arbeitsnachweis I„ Kohlmessergasse 4, TeL U. 27-0-65, sucht dringendst Stellen für: A. Kontoristen, Buchhalter, Handelshilfsarbeiter, Geschäftsdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer, Auslagenarrangeure, Kellner, Krankenpflegerinnen, Masseure, Bademeister, Naohbilfelehrer und -Lehrerinnen für Mittelsebulfächer, Musiker für Konzert-, Jazz- und Stimmuagskapellen, B. Arbeit für gewerbliche Kräfte aller Art — darunter auch Chemiker, Elektrotechniker (HeizungsteobnikerX Installateure, Bau- und Maschineningenieure, Chauffeure — sowie ungelernte Arbeiter. C. Handwerkliche und kaufmännische Lehrstellen für Knaben und Mädchen. Im selben Verein sind derzeit offene Stellen für: Kinderfräulein mit und ohne Sprachkenntnisee für In- und Ausland, Erzieherinnen mit Mittelscbuinachhiife und Fremdsprachen, gut eingearbeitete Konfektionsnäherinncu (Werkstätten- und Heimarbeit), Hauspersonäl jeder Art. Offene Auslandstellen. Holland: Selcher für Koscherware, Manipulant oder Fachmann für Damengürtelerzeugung. Marokko: Optiker. Indien: Fachmann für Seidenweberei (Herstellung von . Geweben), Mineningeoieur, womöglich Praxis im Bleibergbau. Luxemburg: Erstklassiger Auslagenarrangeur, deutscher Emigrant bevorzugt. — Mitteilungen dev Israeli ti* sehen Kultusgemeinde Wien Predigten. Freitag, den 81. cL, bei den um 4 Uhr 10 Miauten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannte® Gemeinde- und Bezirkssynagogen, und zwar: I.,. Seitenstettengasse 4: Öberrabbmer Dr. I. Taglicht; HI., Unter« Viaduktgasse 13: Rabbiner Dr, K. Kupfer; V„ Sfebenbrunnengasse .1 a: Rabfeiafer Dr. M. GK Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 3: Rabbiner Dr.- J. Drobinsky: VHI„ Neudeggergasse: 18: Rabbiner Dr. M. Bauer; IX„ Müllnergasse 21: Rabbiner Dr. A. Z. Sohwarz: X., Humboldtgasse 27: Rabbiner Dr. A. Weiner; XI,H., Eitelberggasse 22: Rabbiner Dr. M. Lewin: XVI., Hubergasse 8: Rabbiner Dr. J. M. Bach; XIX-, Dollinergasse 3: Rabbiner Dr. A. Frankfurter; XX., Kluckygasse 11: Rabbiner Dr. B. Murmel- Stein. Samstag, den 1. Jänner 1938, beim Vor» mittagsgottesdienste Schrifterklärung: XXE; Holzmeistergasse 12: Rabbiner Dr. M. Roseamann. Wer seine Mitmenschen freundlich empfängt, hat gleichsam Gott empfangen. (Jeruschalmi Erubin V, 1.) * Ein Greuel de« Ewigen ist jeder Hochmütige. (Sprüche 16, 5.) * Wenn jemand um Kleidung bittet, soll man seine Bedürftigkeit prüfen, bittet er aber um Speise, soll man sie ihm sofort gewähren. (Talmud Baba batra 9 a.) BöimEtfflniinironmmBffmnmffiiinmimffmiiiimniiiiinftfiiuiHJimimiiiiimiwuniimiiiiuiiiiiiiinuntanmni Die Jüdischen Künstler* spiele II-, Praterstraße 34 haben für Freitag, den 31 Dezember eine besondere Überraschung vorbereitet und bringen im Rahmen der großen SilvestervorsteUung (Beginn 8 Uhr 45) die Premiere einer originaljüdischen Operette „Die Nescnumtfyn mein Volk“ mit Sevilla Pastor in de/ Hauptrolle. Es ist dies die erste im chasaidischen Milien spielende Novität, die uns da« Gastspiel Sevilla Pastor heuer bringt. Da der Autor Tomaschefsky und der Komponist Schloßberg als besondere Kenner dieses Milieus bekannt sind, vei spricht die Premiere der Saisonschlager zu werden. Das jüdische Publikum liebt lustige StUfke mit, originalchassidischen Liedern und Tänzen und in deT bunten Tracht des östlichen Judentums und wird bei „Neschume fyn mein Volk* voll auf seine Rechnung kommen Die Silvestervorstellung wird noch bereichert durch zahlreiche Einladen unter Mitwirkung zahlreicher Gäste, wie Morgan, Friedl und Leo Horowit» u. a. Die C-onference des Abends führt. Viktor •Schlesinger vom Jüdischen Kulturtheater. Restliche Kartei, an der Theaterkassa (Tel. R 45-4-94) sichern. * Die Novität ..Die Neschume fyn mein Volk“ wird Samstag, den 1 Jänner, um 4 Uhr und 8 Uhr 30 und Sonntag den 2. Jänner, um 3 Uhr 30 und 8 Uhr 30 wiederholt. An beiden Nachmittagen, kleine Preise mit der vollständigen Premierenbesetzung. Zweite Werbevorstellung der Jüdischen Künstlerspiele. „Hallo, Hallo, Radio Jerusalem!“ die große nationale Revue von A. Meise 1 s, Musik von M. Lubetzky wird in den Jüdischen Künstlerspielen, Praterstraße 34. mit Sevilla Pastor Dienstag, den 4. Jänner, 8 Uhr 30 als Werbevorstellung gegeben. Für diese Vorstellung gelten besonders ermäßigte Rreise. Karten siohern. Frey und Smiroth. 2. Bez., Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1: Vortrag H. Intrator, Rezitation Prof. Weinstein und Kantorale Gesänge. 4. Bez., Sektion und WIZO IV/V, Hauslabgasse 2: Vortrag Rabb. Dr. A. Weiner, Kantoraler Gesang Rosenberg. 10. Bez., Sektion X, Pernerstorferga*se 35. 15. Bez., Sektion und WIZO XIV/XV, Herklotzgasse 21. 16. Bez., Sektion und WIZO XVI/XVH, Frauengasse 9. 20. Bez., Sektion und WIZO XX, Jägerstraße 30: Vortrag Dr. Eli Strauß, Gesang Emanuel Grüner. 19. Bez., Sektion und WIZO XIX, Dollinergasse 3: Vortrag Dr. Karl Saß, Gesang Oberkantor Feuer. 20. Bez., Sektion Zwischenbrücken, Unäversumstraße 62: Vortrag M. Gottfried, Gesang S. P a u 1. Samstag) 1. Jänner 1938. 2. Bez., WIZO Prater, Stuwerstraße 1, Onegg-Sabbäth für Kindei unter Leitung von Frau Rachel Aschkenasy. 4 Uhr nachmittags. 2. Bez„ Jung-Sektion II, Praterstraße 13, 8 Uhr abends: Heimabend, Pressebericht und Diskussion. 16. Bez., Jung-Sektion XVI/XVH, Frauengasse 9, 8 Uhr abends: Geselligkeitsabend. 20. Bez., Sektion und WIZO XX, 8 Uhr abends: Geeellschaftsabend mit Akademie. WIZO Prater. Am 15. d. fand die Generalversammlung der WIZO Prater unter großer Beteiligung statt Di« Gruppenleiterin, Frau Dr. Malvine Frey, begrüßte unter anderem die Präsidentin der WIZO, Frau Dr. Sophie Löwenherz, und die Referentinnen Schallinger und Braver. Sodann hielt Frau Dr. Frey ein ausführliches Referat über die Tätigkeit der WIZO Prater in der vergangenen Arbeitsperiode. Nachdem die Referentinnan, Frau Rachel Aschkenasy, Frau A. Prisand. Frau L. Krieger und Frau Bergglas den Tätigkeitsbericht erstattet hatten, sprach die Tagespräsidentin, Frau Sali Halpern über die organisatorische Arbeit der Gruppe. Die Neuwahlen zeitigten folgendes Resultat: Präsidentin: Dr. Malvine Frey; Vizepräsidentinnen: Sali Halpera, Helene Adler, Jetti Koppe; Schriftführerin: Rachel Aschkenasy und Mila Rubin. Weitere wurden gewählt: Berta Rothenberg, Bergglas, Stembach, Prisand, Weinstock, Mtthibauer, Weinstein, Krieger, We isin.ee r, Stadthalter, Menzel, Ellentmann, Schächter, Berger, Salomon, Rath, Hopfinger, Horowitz, Rosenstrauß, Lupu, Feldmann, Fischmann, Dörfler, Seidner, Rotier, Pines. Kampf. Graf, Wahl. Locker, Horn, Moosberg, Schl einer, Schwebel, . Seifert, Schreier, Adolf, Tauhm&nn, Volker, Nach des Kundmachung. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt bekannt, daß die Gebühr für das Schlachten von Gänsen im Geflügelsohlachtlokale der Israelitischen Kültusgemeinde Wien. HL, Im Word 1, ab 23., Dezember d. J. 40 Groschen pro Stück beträgt Beerdigungen vom 19. bis 24. Dezember 1937. Todesfälle vom 15. bis 22. Dezember .1937. Werner Marie (76), Wantscb Malwine (62), HerzI Regine: (74), Holda Berta (67L Presse« Adolf (69), Sträußler Bertha (70), Havas Actölt (82), Reiter Rochier (52), Czerny Regine (76), Kohn Adele (79), Kleines Rebekka (4S), Eskenasy Helene (78), Bauer Cärilio (71), Sommer Ferdinand (45), Rechnttz Lina (84), Ha!- pern Mecbel (59), Ungei Josef, Bauer Rudolf, Ingenieur (44), Winklei Fanny (Fromme) (84), Antal Rosa (71), Grünhut Moriz (SOL David Otto (64), Friedmarn Helens (73), Köhler Gustav (73), Blau Betti (76), Dr. Altscbul Ottokar, Arzt (62), Kramer Juliu« (68\ Stein Wllhelmine (42), Stern Ida (70), Wittiei Heinz Nachum (6), Hoffmann Kalman (74), Wieselmann Isidor (55), Schreier Julius (62), Bauer Otto (58), Bonybard Viktor (82), Rattuer Rosa (70), Sorger Sigmund (76), Seidi Theodor (59), Hilsenrath Nercbe (79). InfeiJ Sabine (62), Wachtel Elsa (66), Groß Josef (68, Niko- Julius, Seiko« Car] (80), Kowalik Josof (53), Rosenfeld Rosa (71), Rauch. Siegfried (72), Racker Naftali Meier, Redakteur (59), Lubianikar Dwora, Krankenschwester (38), Sand Martha (26), Klein Ernestine (65\ Kolrik Josef (84), Klein Isak (49), Herzfeld Fanny (76), Eigner Rosa (79), Hecht Adolf (68). Redaktion und Administration: Wien, I„ Marc- Aorei-Straße 5. Tel.; U 22-3-91. Redaktions- Schluß Sonntag, Dienstag und Donnerstag vormittags. Postscheck Konto: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugos’awlen Nr. 40.879. Bezugsbedingnngen: Österreich: Monatlich S 170. vierteljährlich S 480, halbjährig S 930. ganzjährig S 18. Für das Ausland: Vierteljährlich: Deutschland RM 3-50. Tschechoslowakei Ki 28.—, Jugoslawien Dinar 50.—, Polen Zloty 6.50, Ungarn PengS 4.80. Rumänien Lei 200_, übriges Ausland: Schweizer Franken 5-50. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer l-andesverband für Österreich. Wien, I- Marc-Aurel-Straße R — Verantwortlicher Redakteur: Robert Poiower. Wien, l„ Maro* Aurel-Straße 5 — Druck: Vernav A. 6, Wien« UL* Caaiiiuegtsso 8—10,