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Die Stimme · 1937-12-27 · Heft 711 (27.12.1937) · page 4

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 711 (27.12.1937)
Date
1937-12-27
Page
– (sequence 4)
Language
German
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$•!!• 4 Nr. 711. — Wien, Montag, 27. Dezember 1927. „Alles für« Vaterland“ (Eiserne Garde) abgegebenen Stimmen: 430.000, das sind 16.10 Prozent der Gesamtsummen. Für die Christ-lieh -Nationale Partei Coga-Cuza wurden 260.000 (9.70 Prozent) Stimmen abgegeben. Man rechnet mit etwa 65 Sitzen der Eisernen Garde und über 35 Sitzen der Cuza-Partei im neuen Parlament, wozu noch die Sitze der V a i d i V o e v o d - P a r t e i. der Jorga-Parte und der D eu ts ch en hinzukommen, die alle drei ein technisches Wahlabkommen mit den Liberalen geschlossen hatten, und die ebenfalte ein antisemitisches Programm haben. Die Parteien Codreanus und Ouzas, die über ungefähr ein Viertel der Sitze in dem neuen rumänischen Parlament verfügen, huldigen einem Programm, welches mit dem Worten umschrieben werden kann: Ausmerzung der Juden. Es ist zu befürchten, daß die künftige Regierung den antijüdischen Forderungen dieser Gruppen — wie dies auch schon bisher der Fall gewesen ist. — in einem gewissen Maße nachzugeben bestrebt sein wird. Aktion „Rettet die Jugend“ Herr Emil Feldmann antwortet auf Aufforderung von Frau Dr. Hennv Liecbtenstein- Rappa-port. beziehungsweise von Herrn Doktor Hugo Groß mit einer Spende, von S 10.— und einer Natura-tepende und lädt, zu Spenden ein: Heinrich Babad, Georg Hans Beck, R. Goldenberg, Stefan Kafka, David Kleiner, Bruno Lederer, Heinrich Lederer, Ing. Ferdinand Spitz. Herr Dr. Nachman Frey antwortet auf Aufforderung des Herrn Dr. Oskar Grünbaum mit S 10.— und lädt zu Spenden ein: Dr. Maximilian Silbemann, Dr. Otto Fliegei, Jakob Wittels, Dr. J. Zellennayer, Leo Geduldig, Markus Geduldig, Altmann, Prim. Dr. Schloß. Prim. Doktor Jonas Borak, Dr. Herbert Kulka, Dozent Dr. Felix Mandl, Prim. Dr. Martin Buchband, Frau Dr. Bianca Steinhard, Dr. Martin Welt, Dr. Sammet, Prim. Dr. Walltuch, Dr. Richard Glaß. , Polnische Pogromstatistik Im „Daily Herald“ berichtet der englische Journalist A. L. Eaeterman über dae Ergebnis seiner Reise durch Polen: Vom Tode Mareehall Piksud&kis im Mäi 1985 an, schreibt er, sind die polnischen Juden einem Terror ausgeiiefert, den man als den beängstigendsten in der Geschichte der Judenverfolgungen überhaupt bezeichnen könnte. Keine jüdische Minderheit in irgend einem Staate der Welt ist so eingeschüchtert und verängstigt wie jene Minderheit, die ich in Polen sah. Seit Mal 1935 wurden in Polen mehr als 150 Juden ermordet, Tausende von ihnen wurden verletzt und weitere Tausende auf Straflen und öffentlichen Plätzen geschlagen. (In die Anzahl der Ermordeten habe ich jene nicht miteingerechnet, die nach einer Verwundung in den Krankenhäusern starben.) Der Materialschaden läfit sich in Ziffern Überhaupt nicht ausdrücken, allein in vier Bezirken schätzt man ihn au! ungefähr 200.000 Pfund. Das Ende der akademischen Freiheit in Polen Professor Bender gestorben Johannisburg, 25. Dezember. (JTA.) In Kapstadt verstarb der frühere Präsident der Jüdischen Gemeinde Kapstadt und Professor an der Universität Kapstadt, Professor Alfred Philipp Bender. Prof. Bender, der einer der anerkannten geistigen Führer der südafrikanischen Judenheit war, wurde i 1863 in Dublin geboren, studierte in Dublin und Cambridge und wmrde 1895 Professor für Hebräisch am South Africa College. Die Anerkennung des Irgun Das bedeutsame Abkommen zwischen der Histadruth und dem Irgun der allgemeinzionistischen Arbeiter, von dem wir schon kurz berichteten, hat folgenden Wortlaut: In der gemeinsamen Absicht, eine gerechte Verteilung der Arbeit für alle Arbeitssuchenden zu sichern, die Konkurrenz zwischen den Arbeitern zu verhüten, anständige Arbeitsbedingungen aufreohtzuerhalben, die organisierte Arbeit zu befestigen und deren Positionen zu erweitern, der jüdischen Arbeit in der jüdischen Wirtschaft zum Siege zu verhelfen und dem jüdischen Arbeiter bei den staatlichen Arbeiten in den Stadtgemeinden und beim internationalen Kapital den ihm gebührenden Anteil zu vermitteln, erklären beide Parteien ihre Bereitwilligkeit zur Schaffung einer Basis für ein allgemeines Übereinkommen, das alle Zweige der Wirtschaft (Industrie, Landwirtschaft u. dgl.) umfaßt und kommen damit zu folgendem Übereinkommen: 1. Der „Irgun“ der allgemein-zionistischen Arbeiter schließt sich dem Büro zur Übernahme und Verteilung der Arbeit bei den öffentlichen Arbeiten (weiter unten „gemeinsames Büro“ genannt.) an, das in Tel-Aviv besteht. 2. Beide Parteien verpflichten sich untereinander, sowie auch im Verhältnis zueinander und den übrigen Organisationen der Arbeiter, welche schon an dem gemeinschaftlichen Büro Anteil nehmen oder in Hinkunft Anteil nehmen werden, alle Arbeiten, die in den Rahmen dieses Büros fallen, nach einem direkten Schlüssel, der durch die allgemeine Zählung der Arbeiter äm Bau und bei den öffentlichen Arbeiten in Tel-Aviv (Beschäftigte und Arbeitslose) auf jedem Gebiete nach Maßgabe ihrer organisatorischen Zugehörigkeit zur Zeit der Zählung festgestellt wird, aufzuteilen. Beide Parteien stellen fest, daß der bestehende Schlüssel der Aufteilung der Arbeit, den wirklichen Kräfteverhältnissen innerhalb der Gemeinschaft der Arbeitenden beim Bau und bei den öffentlichen Arbeiten nicht entspricht, und verpflichten sich, alle erforderlichen Anstrengungen zu machen, um die Durchführung obiger Zählung in Tel-Aviv zu beschleunigen, allenfalls nicht später als im Laufe des Jänners 1938. 3. Bis zur Durchführung der genannten Zählung wird der „Irgun“ der allgemein-zionistischen Arbeiter fünf Prozent von allen Arbeiten erhalten, die durch das gemeinschaftliche Büro verteilt werden. 4. Beide Parteien, die durch Verträge oder andes Übereinkommen mündlich oder schriftlich mit einem Arbeitsgeber auf dem Gebiete des Baues und der öffentlichen Arbeiten gebunden sind, verpflichten sich, alle Arbeitsbes-tellungen an das gemeinschaftliche Büro zu leiten und sie werden sich auch fernerhin mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Kräften bemühen, alle Arbeitsbestellungen auf de» Gebiet dee Baues und der öffentlichen Arbeiten im Rahmen des Büros zu vereinigen; eie sind nicht berechtigt, Arbeiter anders als durch Vermittlung des Büros zu stellen. Darin sind auch inbegriffen alle Bauupd öffentlichen Arbeiten der Stadtgemeinde Tel-Aviv und deg Hafens. In Übereinkunft mit diesem Paragraphen werden die Sekretäre beider Parteien bei allen Verhandlungen, welche sie mit Arbeitgebern auf dem Gebiete de« Baues und der öffentlichen Arbeiten und wegen Einordnung dieser Arbeiten bezüglich der Entgegennahme von Arbeiteanforderungen und Enteendung zur Arbeit führen weiden, Bericht erstatten. 5. Die Leitung des gemeinschaftlichen Büros wird eich aus den Vertretern der Arbeiterorganisationen zusammenaetzen, die eich an ihm beteiligen oder in der Zukunft eich daran beteiligen werden, und zwar verhältnismäßig nach dem Schlüssel der Arbeiteznteilung. Der Anteil der Organisation der allgemein-zionistischen Arbeiter an der Leitung de« Büros wird der Schlüsselzahl bei der Aufteilung der Arbeit entsprechen, jedoch nicht weniger als einen Mann betragen. Sollte das Büro zum System der persönlichen Listen der Arbeitslosen übergehen, werden die Parteien über die Art der Zusammensetzung der Büroleitung verhandeln. 6. Zwecks Kontrolle und Aufsicht über die Tätigkeit des Büros und zweck« Enteobeidung über Angelegenheiten, die in der Leitung oder in der Gemeinschaft der Arbeitenden im Rahmen der Kompetenz des Büros (Aufnahme von Arbeit auf den Gebieten des Baues und der öffentlichen Arbeiten, deren Aufteilung zwischen den Arbeitern dieser Gebiete) etrittig sind, wird eine paritätische Aufsichtskommission errichtet, zur Hälfte aue den Vertretern der allgemeinen Histadruth und zur anderen Hälfte aus Vertretern der übrigen am Büro beteiligten Organisationen bestehend. Diese Kommission hat binnen drei Tagen zu entscheiden, sonst wird durch sie ein Schiedsrichter nach Übereinkunft bestimmt. 7. Der Sekretär des Büros wird ernannt durch die allgemeine Histadruth der jüdischen Arbeiter in Erez Israel, und die zwei Vertreter durch die Minoritäten. Das Gremium der Arbeitenden im Büro wird zusammengesetzt sein: zu 60 Prozent durch die allgemeine Histadruth, zu 40 Prozent durch die übrigen Irgunim. gemäß ihrem Abteil an dem Arbeitsschlüsse]. Der Anteil des Irgun der allgemeinzionistischen Arbeiter an den Ausgaben dee gemeinschaftlichen Büros wird seinem Anteil an dem Gremium der Arbeitenden entsprechen. 8. Der Verkehr mit dem Arbeitgeber am Arbeitsplatz in Arbeiterangelegenheiten wird durch das Komitee geführt werden, welches von den Arbeitern des Orte« gewählt werden wird: Den Mitgliedern des Irgun, die in der Minderheit sind und deren Anzahl am- Arbeitsplatz 10 Prozent der Gesamtzahl der Arbeiter auamacht. wird eine Repräsentanz im Lokalkomitee für den Fall gesichert, als einer von ihnen nicht in die Kommission gewählt werden wird. 9. Beide Parteien werden für die Erweiterung dieser Übereinkunft auf die übrigen Plätze des Landes sorgen. 10. Diese Übereinkunft gilt für die Dauer eines Jahres und wenn seitens einer der beiden Parteien vor Ablauf der Übereinkunft keine Kündigung erfolgt, wird es für ein weiteres Jahr fortgesetzt. Sevilla Pastor: „Die kleine Ganefte“ Nach einem etwas zu lang gezogenen ersten Akt, der mit dem Verbrechermilieu in einer New-Yorker Kneipe vertraut machen soll, setzt eine spannende und mit heiteren Momenten gewürzte Handlung ein, die mit einem Knalleffekt endet: der Obergangster entpuppt sich als Polizeidetektiv, der sich vermummt hat, um die verschlungenen Wege einer Einbrecherbande aufznspüren und das „Ketzele“, die kleine Ganefte, die von gewissenlosen Schurken zu Gaunereien abgerichtet und verleitet worden ist, von ihrer Umgebung zu befreien. Das hat aber inzwischen der Sohn eines reichen Mannes, der Rabbiner werden will, schon besorgt, Das Institut für internationale Erziehung hat eine von 179 christlichen Gelehrten — unter ihnen neun Nobelpreisträgern — Unterzeichnete Erklärung veröffentlicht, in der die Einführung von Ghettobänken an polnischen Hochschulen verurteilt wird. Die Ghettobänke, heißt es, sind das Ende der akademischen Freiheit in Polen. Lemberg, 26. Dezember. (JTA.) Die Druckerei der in polnischer Sprache erscheinenden jüdischen Zeitung ,,C h w i 1 a“ ist behördlich versiegelt worden. Auf Lemberger Märkten haben Huligans die Marktstände der jüdischen Händler umgeworfen und die ausgestreuten Waren vernichtet. In einer Warschauer Gasse wurden vier jüdische Kinder von Huligans überfallen und blutig geschlagen. Skladkowski kündigt Erklärungen znr Judenfrage an. Während der Budgetdebatte im Sejm kündigte Premierminister Slawoj-Sladk o w s k i an, daß er beim Budget des Innenministeriums programmatische Erklärungen zur Judenfrage abgeben werde. „Ich werde bei dieser Gelegenheit“. sagte er, „mit aller Aufrichtigkeit über die jüdische Frage und über das Minderheit-enproblem im allgemeinen sprechen.“ KINOPROGRAMME ELITE-KINO Uranimbrnag! Der franz. Snltzentilm „Helene Willf ür“ LEOPOLDSTÄDTER VOLKSKINO II.. Rotensterngasse 7 a Tel. R 49-0-23 Ab -„La grande Illusion" IMPERIAL-KINO ÄTSSS-S craaftabrang! Eddie Cantor In: „Ali Baba geht In die Stadt" Beginn: 8", 5“, 7", 9« Ohr NESTROYTON-KINO &£??££ AnnabelJa in: „Zigeunerprinzessln“ Bogloo: 4, ’/A VA '« Uhr ROTEN TURM Ssnssrs! „K8nl* wider Willen“ ml« den Wanderz wllllngen Manch Beginn: V,4. V.B, V.8, ‘/.IO REMBRANDT-KINO Bebe Schreigasse ätrattonbanniiuien V. N, Sk und 33 t. Haiteetelle nach der Aueartenbrücke Loretta Younio Tyron© Power in: „CAHfc METROPOLE“ Beginn an Wochentagen: 7,6, 7,8, l/»t0 Öhr Sonn- und Feiertage ab 2 Uhr AUGARTEN-KINO Untere Augartcnstraftc 28 Tel. Ä 40-5-98 Der grote Farbenfitm „Tanzende Piraten“ Beginn: Wo. Vs«, ' *8. MO Uhr. Sonntag auch M Ohr. KINO TEGETTHOFF ln Planatarhia am Prataratarn Telephon R 41-8-28 Shlriey Temjple, Victor Mae Laglen ln: „GÜTER KAMERAD“ (Wee Wlllie Winkie) in deulacher Sprache! W.I 5, 7, 9. 8 u. K.: VA V.4, VA V* V40. KINO KERN fm Prater Dir. Kern « Perlmann — Telephon R 40-0-49 Ur- und Sllolnaufführung fttr Prztor und Uopolddtadt „La grande Illusion" Wdctontai»: 8, 7, 8Uhr. So. u. F.: >/* VA VA */A ‘/.«Uhr »Dtiopark Kino \KStä,; OrauffUhnmg; Peter Lorre ln: „Mr. Moto, der Schatten von Schanghai“ Beginn : %4. '/,6. ‘/«8, 9® Uhr. SCH wEDEN st« Unrel, 0ll.or Htrdy A 49.0.60 wieder ganz groß ln: »Imitat st 10 tti Mim. „RiHer ohne Furcht v.i, va va v.io uh. und Tadel" Sonntag aat Sonntag y,li Uhr remlttige (nie Kladar- Matloao. Redaktion und Administration: Wien, L, Marc- Aurel-Straße 5. Tel.: U 22-3-91. Redaktions- Schluß Sonntag, Dienstag und Donnerstag vormittags. und zwar durch die Liebe. Die Kasch emmenfee, die die Gäste durch Lied und Tanz erheitert und daneben Grünschnäbel, die rieh dorthin wagen, wie zum Beispiel den angehenden Rabbiner, fingerfertig um goldene Uhren und andere Wertsachen erleichtert, das auf dem Wege der Besserung befindliche Stubenmädchen und die durch die Liebe vollkommen Geläuterte, spielt Sevilla Pastor. Sie beherrscht alle Register von frecher Ausgelassenheit bis zu inniger Zutraulichkeit und sittlicher Heldenpose, und erscheint in allen Wandlungen glaubhaft H a v i s hat als der Auserwählte ihres Herzens reichlich Gelegenheit, seine frische Stimme glänzen zu lassen. Prächtige Nebenfiguren stellen A. Bell (der reiche Mann), Rosa Siegler (dessen Frau), B. Sigall (eine Schwindlerin, die angeblich blind ist) und Dolly Nachbar, der als Straßenmusikant und Gangster naturecht in Maske, Haltung und Gebärde ist, und mit Sevilla Pastor ein im Rhythmus sehr schmissiges Ganowim-Duett ausgezeichnet bringt, auf die Bühne. Polakoff hat das Lustspiel von Näder noch mit anderen hübschen Musiknummern ausgestattet, darunter mit einem entzückenden Tango. e. r. Zionistischer Veranstaltungshalender Dienstag, 28. Dezember. 1. Bez.: Jung-WIZO Mirjam, Jordangasse 7, 8 Uhr abends, Vereinsabend, Thema: „Unsere Ahnen“. 2. Bez.: WIZO 2, Sohottenring 26, 8 Uhr abends: Vereinsabend. 9. Bez.: Jung-Sektion 8/9, Währingerstr. 6/8, 8 Uhr abends: Geselligkeitsabend. Mittwoch, 29. Dezember. 1. Bez.: Jung-WTZO Mirjam, Jordangasse 7, 8 Uhr abends, Vortrag: „Soziologie der Juden“. 1. Bez.: WIZO Mirjam, Scbottenring 25, %9 Uhr abends: Besuch der Hacbsoharah- Gruppe. Treffpunkt 8 Uhr abends, vor dem Hause Schottenring 25. 2. Bez.: Heehaluz Haklal Zioni, Zentraiheim, Novaragasse 29, 8 Uhr abends: Vereinsabend. 6. Bez.: Sektion und WIZO 6/7, Mariaiilferstraße 89, Cafe Mariahilf: Vereinsabend. Vortrag David N e b e n z a h 1. 9. ßez.: Sektion und Jung-Sektion 8/9, Währingeretraße 6/8 (Hörig. 2), 14 9 Uhr abends, Prof. Dr. Emanuel Lehmann: „Franz Werfels Bibelspiel, der Weg der Verheißung“. 10. Bez.: Sektion 10, Pernerstorfergasse 25, 149 Uhr abends: Vortrag Med.-Rat Doktor I. Schallit. 15. Bez.: Sektion und WIZO 14/15, Berklötzga@se 21, 8 Uhr abends: Geselligkeitsabend. 20. Bez.: Sektion Zwischen brücken, UniveTsumstraße 62, %9 Uhr abends: Vereinsabend. Donnerstag, Ml. Dezember. 1. Bez.: Jung-WIZO Mirjam, Jordangasse 7, 8 Uhr abends: Fübrerschulung. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1; H9 Uhr abends: Vereinsabend. Sektion und WIZO XX, Jägerstraße 80, Beginn neuer Kurse für jüdische Geschichte und hebräische Literatur. Leiter: Dr. Schleicher u. Elias Rubin. Anmeldungen täglich im Sektionsheim von 8 bis 10 Uhr abends. FILME Filme ohne Arier-Paragraph Maienzelt. — Jidl mit'n FidL — Das Leben Emile Zolas. — Seeteufel. — Wir in der Todeszellt. — Darf ich bitten! — 100 Männer um ein Mädel. — Skandal auf der Rennbahn. — Vognes 1938. — Der letzte Zug von Madrid. — Königin Viktoria. — Mein Vater hat Recht gehabt. — Im siebenten Himmel. — 1918 — Der Friede brach aus. — Beethoven. — Der anonyme Kavalier. — Die Jagd nach dem Tod. — Aus der Werkstätte des G-Men. — Geidransch. — Broadway Melodie 1938. — Cafd Metropole. — Das Sklavenschiff. — Der Pfarrer von Kirchfeld. — Angel — Der große Gambinh — Die Lady und der Gangster. — Flammende Nächte. — Der Frauenmörder. — Gangster sehen dich an. — La grande lilusion. — Feuer über Irland. — Das blonde Gespenst — Das Mädel aus Paris. — Ein Star ist geboren. — Romeo — privat — Olympiade der Unterwelt. — Hafenspelunke. — König wider Willen. — Die gezeichnete Frau. — Weewillie winkie. — Unter vier Augen. — Ritter ohne Furcht und Tadel. — Ali Baba geht in die Stadt — Mr. Moto, der Schatten von Schanghai — Helöne Willfür. Postscheck Konto: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230. Jugoslawien Nr. 40.879. Bezugsbedingungen: Österreich: Monatlich S 1.70, vierteljährlich S 4.80, halbjährig S 930. ganzjährig S 18. Für das Ausland: Vierteljährlich: Deutschland RM 3.50, Tschechoslowakei K£ 28.—, Jugoslawien Dinar 50.—, Polen Zloty 6.50, Ungarn Pengö 4.80. Rumänien Lei 200—, übriges Anstand: Schweizer Franken 5.50. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, l„ Marc-Aurel-Straße 6. — Verantwortlicher Redakteur: Robert Polower, Wien, L, Maro- Aurel-Straße 5. — Druck: Vernay A. G, Wien, IX, Canisiusgasse 8—10.

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