Mannheim
Compact Memory

Die Stimme · 1937-12-22 · Heft 709 (22.12.1937) · page 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 709 (22.12.1937)
Date
1937-12-22
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/3053752-3054431-3054466--7159-3520331
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

e Ml STIMM! Nr. 789. -rDefiember J987. msrnmamm-mamemsammmammmmmm Präsident Dr. L ö w y den Präsidenten der Knltusgemeinde Staatsrat Dr. Friedmana, den Bat der Stadt Wien Dr. Ehrlich, den Präsidenten des Landesverbandes Dr Oskar Grttnbaum, den Amtsdirektor Dr. Löwenherr, die Präsidenueu Lramangen aer juaiscnen itenais-1 ^er Frau Sophie Löwenherz, die sanoe um das Judentum verdient machte,■' KUtnavorsteher Dr Körner und Dr Klaber, _ ■ die Mitglieder des Landeskomitees Vizepräsident Dr. Pokorny, Vizepräsidentin Frau Paßweg und Frau Dr. Henny Lichtenstein-Rappaport, die Vertreterin dei WIZO Zagreb, Frau Bernfest, den Präsidenten des Herzl-Klubs Prof. Wiiheim und viele andere Funktionäre. Sodann beglückwünschten zahlreiche Redner die Gefeierten, Frau Federn-Lipscbütz. Frau Bernfest, So sind die Zionisten... Von Gustav Seidemann. Gustav Seidemann, der sich schon in den Uranfängen der jüdischen Renaislentum verdient machte zu den ersten Zionisten gehörte und seither stete eifrig für den Zionismus und dessen Institutionen arbeitete, wurde kürzlich zum drittenmal ins Goldene Buch eingetragen. Alle, die mic-h kennen, werden gewiß bestätigen, daß ich von Haus aus ein gut- „ _ .. . . ... _ „ . zuleide tut , nicht einmal dann, wenn sie kowert pro{- Wilhelm, Prim. Meißner, Dr. Nusmtch persönlich zi1 sehr belästigt. Ich werde senblatt und Dr. Heißer. Auf die Glückwünsche niemals bei v eieias* oder Vortragsabenden und ehrenden Ansprachen erwiderten Groß und das Wort ergreifen, um zum xten Male das Seidemann, der eine mit der Hoffnung, Einigwi&derholen, was schon Vormänner gesagt keit im zionistischen Lager zu erleben, der haben und was die meisten ohnedies schon wissen. Ich werde nicht versuchen, zu beweisen, daß irgend ein Ausspruch des Vorredners falsch ist und daß er überhaupt unrecht hat. Ich werde nie schuld daran sein, wenn die Höhe eines Vortragsabends, durch Reden um jeden Preis verflacht, eine unnötige Diskussion entflammt und zur Qual jener wird, die nach Hause eilen oder leiden, weil ein schöner Abend verpatzt wird. Wenn ich mich beute doch zu einer Art Abrechnung entschließe, so geschieht dies gewiß nur deswegen, weil viel Groll in mir gegen eine Art Menschen aufgespeichert ist, der sich Luft machen muß. Unlängst schlug ein Herr mit einer Bemerkung, die wir doch oft hören, dem Faß den Boden aus. Er sagte, daß ein Zionist, dessen Tochter heiratet, die Ausstattung nicht bei ihm, sondern bei der Firma Y. gekauft hat. „Ja“, so sagte er, „so sind die Zionisten.“ Dieser Herr und die vielen, die sich immer stolz in die Brust werfen und als „gute Juden“ bezeichnen, trotzdem sie, die nur religiöse Juden sind, und denen das nationale Judentum ein Dom im Auge ist, die sieh gerne drücken, wenn irgend welche Geldleistung für jüdische Zwecke — es müssen nicht gerade zionistische sein — von ihnen verlangt werden --diese sind immer gleich bereit, den Vorwurf zu erheben: „So sind die Zionisten...!“ Ja, mein lieber Zionist, du stellst dir die Sache einfach vor. Du glaubst, wenn du den ■Schekel, die Parteisteuer, die Kultussteuer zahlst, dem Keren Kajemeth, Keren Uajeseod die Beiträge leistest, Mitglied aller möglichen jüdischen Wohlfahrtsvereine bist und immer gilbst, kurz, daß dir nichts Jüdisches fremd bleibt, daß du deine Pflicht voll und ganz erfüllt hast! Du irrst sehr, der .gute Jude“, der kein Zionist kt darf dir, selbst wenn er an Kultussteuer pro Jahr weniger zahlt, als er an einem Abend für Theater oder in einer Bar ausgibt, den Vorwurf machen, daß du zu wenig gibst, zu wenig Zeit für jüdische Arbeit hast. E r darf gegen die gewiß für ihn zu niedrige Kultufisteuer roburieren, er darf sich getrauen, konfessionslos zu werden, um sich jeder jüdischen Verpflichtung zu entziehen. Dumuit ohne Murren Kultussteuer zahlen und für religiöse Institutionen geben, denn sonst schreit der „gute Jude“ auf: „So sind die Zionisten!“ Er darf alles tun, du bist gebunden. Wenn du in eine Buchhandlung kommst und ein zionistisches Werk kaufen willst und der jüdische Buchhändler es nicht hat, der auch ein .guter Jude“ ist, du darfst nicht fortgeben, mußt irgend ein anderes Werk bei ihm kaufen, eventuell ein nicht-jüdisches, denn sonst riskierst du den Vorw-urf: „So sind die Zionisten!“ Du mußt weiße Handschuhe kaufen, wenn du graue willst usw. Der „gute Jude“ darf kaufen was er will, gehen, wohin er will. — Du aber, mein lieber Zionist, stehst unter strenger Kontrolle der „guten Juden“. Du darfst nicht Rücksicht nehmen auf deine persönlichen Bedürfnisse, deinen individuellen Geschmack. E r zahltnicht oder wenig, d u mußt zahlen, was man von dir verlangt, er kauft, was ihm beliebt, du bist gebunden-, e r braucht keinen Juden anzustellen, d u mußt es tun. E r, der „gute Jude“, schreibt dir von der Wiege bis zum Grabe deine Wege vor. D u. armer Zionist, bei all deinen Handlungen mußt du immer ängstlich darauf bedacht sein, daß der .gute Jude“ plötzlich vor dir steht, und dich niedersohmettert mit dem Zornesruf: „So sind sie, die Zionisten!1' Vorigen Samstag fand in den schönen Räumen der Bezirkssektion VIII/IX eine Feier aus Anlaß der Überreichung der Goldbucbdiplome an den Obmann der Sektion Apotheker Mag. Isidor Groß und an Gustav Seidemann statt. Es hatten sich zahlreiche Freunde der beiden durch d:e Eintragung in das Goldene Buch geehrten verdienstvollen Männer eingefunden. IVr Ehrenpräsident der Sektion, Medizinalrat Dr. Schallt würdigte nach einem Rückblick auf de Entwicklung des Tlon’smus in launigen Worten die Leistungen Seidemanns und des Obmannes Groß und überreichte ihnen die Diplome. Dann begrüßte Vizeandere mit dem Bekenntnis zu unentwegtem Optimismus. Gegen Mitternacht fand die eindrucksvolle Feier mit der Absingung der Hatikwah ihr Ende. Mahnruf aus Erez Von Dr. pbil. Margarethe No*. (Riscbon le Zion.) Die Verfasserin ist die Gattin Kammersängers Marcel Not. des Mit Genehmigung der zuständigen Behörden werden in Wien Flugzettel des Inhalte« verteilt: „Christen kauft bei Christen.“ Eine Aufforderung zur Bürgerspaltung. Man darf nicht glauben, daß es irgendwo in der Welt ein Dorado gäbe, wo man ungeschoren bleibt von all den verwirrenden Kräften, die die Welt Umstürzen; sie gehen überall um, und man kann ihnen nicht entfliehen. Solange wir Juden unser Leben noch haben, hängt alles davon ab, daß wir innerlich nicht klein werden. Daß ich für meinen Teil daran hänge, meinen Lebenskampf hier in Erez auszufechten, ist eine Glaubenssache. Aber ich halte diesen Glauben im Grunde. für wesenhafter, als es zum Beispiel der ganz an der Oberfläche haftende Kampf von gewisser -wohlmeinender Seite ist. So wie es dieser Kreis tut, wird die bestehende Welt nicht bekehrt werden. Wir in Palästina Lebenden werden es vielleicht einmal können. Noch sind wir in all unseren Wirrnissen Objekt des allgemeinen Weltgeschehens, innerlich Wh und her gerissen von den Konflikten, die draußen toben, aber es wird ja der Tag kommen, wo unsere Gruppe genügend zaeammengeschweißt ist, um mit oder ohne Judenstaat Subjekt zu sein, Gestalter des eigenen Schicksals aus eigenen, nicht fremden Kräften heraus. Dann wird ein neues Zeitalter der jüdischen Geschichte anbrechen, in dem jüdischer Geist, jüdische Seele wieder in die Umwelt einströmen können wie einst. Erst muß man selbst etwas sein, ehe man anderen etwas werden kann. Und das geht nicht auf dem Wege der Zersplitterung in den verschiedenen Volksgemeinschaften der Welt und nicht durch Individualismus, das geht nur durch Kraftsammlung und Einfügung in eine eigene Volkheit Wir dürfen niemals danach fragen, was heute hier ist, nur nach dem, was werden soll. Der Grund für alle menschlichen Reibereien der Juden untereinander liegt zu einem wesentlichen Punkte darin, daß jeder noch nur das seine sucht und nicht das Ganze. Das ist kein jüdisches Privileg, es grassiert überall und muß durchlebt und durchlitten weiden. Unser Kampf gegen den Antisemitismus muß von uns selbst kommen. Wir müssen uns hundertprozentig zum Judentum bekennen. Mit allen uns zu Gebote stehenden Mitteln müssen wir kämpfen, unsere Heimat, unser Palästina wieder zu bekommen, auszubauen und zu erhalten. Jeder Assimilationsgedanke muß ausgeschaltet werden. Wir müssen das Judentum gestalten, nicht um der Welt öffentlich zu beweisen, daß Werte im Judentum vorhanden sind, die solche Entscheidungen rechtfertigen, sondern daß wir Juden nur Juden sein wollen und nichts anderes. Wir müssen diesen Weg gehen, aus dem Glauben heraus, daß jede seelische Entscheidung, jedes wirklich gelebte Leben ein Baustein an dem Tempel ist, der zu Ehren Gottes und seines Ebenbildes errichtet wird, und dieser Glaube feit uns immer mehr gegen Alltagsenttäuschungen. Er gibt uns den gesunden Haß gegen die ganze abgelebte Welt,, die wir überwinden müssen, er gibt uns die Kraft verzeihenden Verstehens gegen jede Schwäche in unseren Reiben, und er gibt uns schließlich den Antrieb so zu leben, wie wir es hier in Erez tun. Das Spradienprobiem im Judentum Am 6. Dezember sprach im V e r e i n f ü r •jüdische Geschichte und Literatur Schriftsteller Dr. Kail Saß über jda« Thema: Das Sprachenproblem lim Judentum. Der Vortragende ging ) von der Tatsache aus, daß die gesehicht-! liehen Schicksale des jüdischen Volkes die I Ursache der Sprachenteilung bei den Juden seien. Me Juden sprachen und sprechen noch heute viele Sprachen. Die erste! Sprache, die sieb neben dem Hebräischen! eiabürgerte, war der aramäische Diai lekt, der von den oberen Schichten her in i das Volk eindrang. Als die große Masse i des Volkes das Hebräische nicht mehr veri stand und der Bibeltext den Lesern daher verschlossen blieb, griff man zu Übersetzungen, die in erster Zeit im aramäischen Dialekt abgefaßt waren. Als zweites fremde Sprachelement sei das Juden-Persiech hervorgeboben, das aber nicht schöpferisch war. Eine größere Bedeutung besaß das Juden-Grieehiseb. Der Hellenismus erfaßte ja auch die Orthodoxie. Es wurden zum Teil griechische Vokabeln benützt, die nicht in griechischer Schrift geschrieben waren. Es sei hier an die Septuaginta, an die griechische Übersetzung der Bibel erinnert. Die Juden von Byzanz bedienten sich im Mittelalter des Griechischen. Dann behandelte Dr. Saß folgende Dialekte: das Juden-Italienisch — es wurde erst vom 19. Jahrhundert an von der Landessprache verdrängt —, und das dadurch entstand, daß die Juden verschiedene italienische Dialekte zu einer Spraohform verschmolzen. Das Jutien-Französisch ist uns besonders aus den Kommentaren des berühmten Erklärens und Gesetzeslehrers Raschi bekannt. Das Juden-Arabisch erhielt sich bei den Juden Algiers, während die Juden Marokkos arabisch sprachen. Nach der Zerstörung des römischen Reiches bildeten sich neue Sprachgruppen. Als sich die lateinisch-spanische Kultur entwickelte, wurden auch die Juden von diesem Kulturkreis berührt, da auch die Juden mit den Spaniern verkehrten. Es sei hier besonders auf das Spaniolische hingewiesen. Während sich nach dem Untergang des Weströmischen Reiches die Germanen mit dm Römern assimilierten, blieb Mitteleuropa vom . Romanfcierungsprozeß unbe führt. Hier nahineä die Juden an der Entwicklung der deutschen Sprache regen Anteil Im frühen Mittelalter ist ein berühmter jüdisch-deutscher Dichter bekannt, und zwar: Süßkind von Trimberg. Durch die Errichtung des Ghetto stärkte sich der jüdischdeutsche Dialekt, das „Jargon“. Das Jiddische wird heute von 12 Millionen Juden gesprochen. Am Beginn der Haskalaperiode war die Blütezeit des Jargon. Doktor Saß gab dann einen historischen Überblick über dm Anteil der Juden an der deutschen Literatur. Im zweiten Teil seiner Ausführungen beleuchtete der Vortragende die Probleme der hebräischen Sprache und beschäftigte sich mit dem Fragenkomplex der Popularisierung und allgemeinen Verbreitung der hebräischen Sprache als Verkehrssprache. Dr. Saß steht auf dem Standpunkt, daß man früher oder später daxangehen wird, die hebräische Rechtschreibung zweck® Verbreitung der Sprache zu reformieren. Dr. Joeua Horowitz. österreichischer, französischer und slawischer Meister zur Aufführung und errangen durch die treffliche Wiedergabe derselben einen durchschlagenden und vom Publikum entsprechend gewürdigten Erfolg. Amerikanische Reklame Außerordentliche Gelegenheit für eine gesellschaftlich qualifizierte Familie! Im Emanuel-Tempel sind zwei Sitze, nur 25 Schritte von der Kanzel entfernt, um einen Spottpreis zu haben. Angebote unter: A. N. Box 45 American Hebrew. (American Hebrew, New York.) Zionistischer Veranstaltungsholender Freitag, 24. Dezember: Oneg-Sabbäth 8 Uhr abend*. 2. Bei.: Sektion n, Praterstnaße 13, Vortrag Prof. Dr. Emil Lehmann und Sm-i-roth. 2. Bez.: Heohaluz Haklal Zioni Zentralheim, Novaragasse 29. 19. Bez.: Sektion und WIZO XIX, Dollmergasse 3, Vortrag Stud.-Rat. Prof. Dr. Jerusalem. Gesang: Oberka-ntor Feuer. 20. Bez.: Sektion XX, Jägerstraße 30, Vortrag' Cbaizet Gesang: Segall. 20. Bez.: Sektion Zwischenbrücken, Universumstraße 62. Samstag, 25. Dezember: 2. Bez.: WIZO Prater, Stuwerstraße 1, 4 Uhr nachmittags: Oneg-Sabbath für Kinder unter Leitung von Frau Rachel Aschkenasy. 2. Bez.: Jugendsektion, H., Praterstraße 13, Vereinsabend 8 Uhr abends: Pressebericht und Diskussion. 16. Bez.: Jungsektion XVI/XVH, Frauengasse 9, 8 Uhr abends: Vereinsabend. Bezugsbedingungen: Österreich: Monatlich S 170. vierteljährlich S 4M, halbjährig S 930. ganzjährig S 18. Für das Ausland: Vierteljährlich: Deutschland RM 3.50. Tschechoslowakei K2 28.—, Jugoslawien Dinar 50—, Polen Zioty 6.50, Ungarn PengS 4.80. Rumänien Lei 269.—, übriges Ausland: Schweizer Franken 536. Mall * Picon Schlager in den Jüdischen Künstlerspielen Die Jüdischen Künstlerspiele bereiten als Feiertagsnovität Naglers musikalisches Lustspiel „Die kleine G a n e f t e“ mit Sevilla Pastor in der Hauptrolle vor. Das Stück stammt aus dem Schlagerrepertoire Mali Picons und wird in Wien zum erstenmal gegeben. Die überaus lustige Handlung, die Im Milieu der „feinen Gesellschaft“ beginnt, wunde von J. D. P o 1 a k o f f musikalisch reich illustriert und die Liederterfe von M. Pastor, der auch die Regie führt, für den Wiener Geschmack aktualisiert. In der Novität ist das ganze Ensemble beschäftigt. Die Premiere fipdet diesmal ausnahmsweise am Nachmittag statt, und zwar Samstag, den 25. d., 4 Uhr, und wird an beiden Feiertagen nachmittags und abends, K9 Uhr, gegeben. Die Sönntagnachmittagsvorstellung beginnt normal um H4 Uhr. Der Kartenvorverkauf für alle Feiertagsvorstellungen und auch für den Silvesterabend, für den ein besonderes Überrasehungeprogramm vorbereitet wird, hat an der Theaterkassa, II., Praterstraße 34 (Reservierungen auch telephonisch: R 45-4-94), begonnen. M o r ge n, D o n n e r s t ag,‘ den 23. d., wird mit Sevilla Pastor in der Hauptrolle „Die Scbickerte“ als Werbevorstellung zu ganz kleinen Preisen gegeben. Mitteilungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Predigten. Freitag, den 24. d., bei dem um 4 Uhr beginnenden Abendgotteedienst in der Gemeindesynagoge, XVIII., Sohopenhaueretraße 39: Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz. Samstag, den 25. d., beim Vormittaasgottesdienste in der Verein-ssynagoge, H„ Pazmaniteugasse 6: Prof Dr. E. Lehmann. Samstag, den 25., beim Vormittagsgottesdienate, Schrifterklärungea: XX^iHSmäk-ygasee 11: Rabbiner Dr. B. Murmelsbein; XXI„ Holzmeistergasse 12: Rabbiner Dr. M, Rosenmann. Austritte. Siegmund Rosenzweig, Pensionist, geboren 4. März 1869 in Troppau, gerichtlich getrennt, II., Mühlfeldgasse 15. — Therese Fischer, geborene Gotttulf, Buchhalterin, geboren 11. November 1900 in Wien, gerich-tläch getrennt., VIII., Horianigaese 40. — Pauline Jaray, geborene Arndt, geboren 26. April i90ö in Wien, verheiratet. XVIH., Buchleitebgaese 37, — Elise Weiß, Modistin, geboren 20. April 1905 in Wien, ledig, II., Taborstraße 8. — Alfred Brill, Kürschnergehilfte, geboren 19. April 1910 in Wien, ledig, IV_ Schleif mühlgasse 11. — Viktor Beer. HandelsangesteHter, geboren 9. Februar 1907 in Wien, gerichtlich geschieden, XIH., Linzerstraße 20 — Ludwig Ellbogen, Handelsangestellter, geboren 23. September 1901 in Neutra, ledig, H., Ferdinandstraße 16. Todesfälle. Leibei Markus (72), Maier Sidonie (68), Heinrich Rosa (73), Reisz Jenny (45), Friedeck Charlotte (68), Neumann Josefine (70), Byk Czarne Hinde (78), Lang Rosaiie (68), Steinfiuk Klara (40), Lissauer Ernst, Schriftsteller (55), Tropp Josefine (90), Quittner Sofie (66), Stahler Moriz (74), Schneckendorf Isie (47), Singer Berta (49), Fürst Klara (65), Ginsbnrg Aloisia (83), Pordes Josefine, Pepi, Paula (82), Rapp Ignaz (59), Schäftler Moriz (73), Tisser Viktor (4), Ferber Berta (63), Friedmann Paul (56), Bergmann Regine (75), Frankl Josef (47), Wähler Feiwel, Schneider (67), Canetti Joian (48), Bostker Naitali (60), Weißberg Benjamin, Industrieller (81), Wassermann Anna (77), Kafka Rudolf (65), Weibel Frieda (37), Fein Wilhelm (62), Doban Fanny (75), Engel Alois (82), Buxbaum Käthe (37), Ploticzer Rosa (84), Weiler Sigmund (85), Libkowitz Philipp (74), Fränkl Debora (70), Kampf Hermann (56), Zwicker Julie (68), Herzig Rachel (87), Vogelbaum Max (22), Wimmer Julie (60), Sohlesinger Julie (93), Hämisch Isidor (65), Krieger Georg (51), Läufer Charlotte (84), Lauterbach Rachela (70), Dr. Berneck Emst, Rechtsanwalt (51). Redaktion and Administration: Wien, I„ Marc- Aurei-Straße 5. Tel; U 22-3-91. RedaktionsschlnO Sonntag, Dienstag und Donnerstag vormittags. Postscheck Konto: Österreich Nnmmer D 113.546, Polen Nr. 191-190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. " Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zio- Musik der Nationen. Unter diesem Titel nistischer Landesverband für Österreich. Wien, brachten die bekannte Konzertsängerin Ger- 1„ Marc-Anrel-Rtraße B. — Verantwortlicher trade Giesing er sowie da« Wiener Kam-} .Radakteur: Robert Polower, Wien, L, Maro» mertrio (Führung Utja Braun-Pjatigorsky) an Aurel-Straße 5. — Druck: Vernay A. G„ Wien* drei Abenden eine Reihe von KomDositionen XSL CanislnsgasM «—UL

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.