Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 703 (6.12.1937)
- Date
- 1937-12-06
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/3053752-3054431-3054460--7118-3520284- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 708. — Wien, Montag, 6. Dezember 1937. Seite 3 I RUNDSCHAU I ZUM THEMA „JÜDISCHE LEISTUNG“ hat der ungarische Ministerpräsident Daränyi jüngst in einer Rundfunkrede interessante Beiträge geliefert. Er sprach zu den Auslands- Ungarn und erwähnte rühmend das Aufsehen, das die Angehörigen der „ungarischen Diaspora“ auf allen möglichen Gebieten des Kulturlebens erregen. Daränyi hat nicht übertrieben, die 8000 Menschen magyarischer Zunge nehmen in der Wissenschaft, in der Literatur, in der Kunst und in der Technik einen Platz ein, der auch eines weit größeren Volkes würdig wäre. Aber — als der ungarische Ministerpräsident daran ging, seine Behauptungen durch Tatsachen und Namen zu belegen, da mußte er unter den nenn Namen, die nach seiner Meinung am meisten zum Ruhm dee ungarischen Namens beigetragen haben, nicht weniger als vier jüdische Namen nennen: den berühmten Forscher Aurel Stein, den Maler Philipp Läszlö, den Nobelpreisträger Norbert Bäräny und den genialen Konstrukteur der Ford-Fabrik Galamb. Und Herr v. Daränyi hätte die Liste der Juden, wenn er nur die ganz bekannten oder etwa die au ausländischen Hochschulen als Professoren wirkenden Männer angeführt hätte, noch schön verlängern können. Er hätte noch anführen können: Professor Heinrich Neumann v. Häthäris,, den Baseler Professor Friedrich Verzär, den Amsterdamer Professor Johann Freud, den Berner Professor Julius Riesz, den Professor an der Universität Manchester Meinhart Polänyi, den Stockholmer Professor Karl Goldziher... Eine ungarische Zeitung hat einmal in einem Artikel darüber geklagt, daß „Ungarns Gehirn“ au« dem ungarischen Körper „herausoperiert“ sei, weil viele Dutzende hervorragender, zum Teil weltberühmter Ungarn nicht im eigenen Land, sondern in der Fremde wirken, fremde Völker befruchtend, fremden Ruhm mehrend. Nun, unter den Männern, die hier aufgezählt wurden, sind viele, die man aus Ungarn verdrängt hat, nur weil sie Juden Bind, ja es ist auch schon einer jener jungen Gelehrten unter ihnen, die wegen des Numerus clausus schon gar nicht mehr in Ungarn studieren konnten. Sein halbes Gehirn hat sich Ungarn selbst „he raus operiert“. „DIE FREMDEN NEHMEN UNS DAS BROT!“ Dieses Schlagwort des Antisemitismus hat bekanntlieh in Rumänien zu jenem Rundschreiben des Industrieministers Valeriu Pop geführt, in dem den Unternehmungen nahegelegt wurde, das richtige „ethnische Verhältnis“ in ihrer Belegschaft bereustellen, Es handelte sich dabei nicht nur um die Verdrängung jüdischer Angestellter, der Angriff galt allen Menschen nichtrumänischer Nationalität, die noch ein Stück Brot zu essen hatten. Das Rundschreiben wurde vom Ministerrat später desauvouiert und als „privater Rat“ de® Ministers bezeichnet, der für niemand bindend sei, aber inzwischen hatten die Unternehmer nichtramäniseher Nationalität in der Sorge, sich als gute Patrioten zu erweisen, den „Rat“ befolgt und ihre nichtrumänischen Angestellten und Arbeiter zum größten Teil auf die Straße gesetzt» Da aber in einer Reihe technischer und mechanischer Berufe nur wenig „Vollblutrumänen“, sondern vorwiegend Magyaren, Juden und Deutsche vorhanden sind, entstand durch diese Entlassungen plötzlich großer Mangel an Arbeitskräften. Es ging eine wilde Konkurrenz um die wenigen brauchbaren Vollrumänen los, und die erschrockenen magyarischen, jüdischen und deutschen Unternehmer, die ihre nicbtrumänischen Techniker und Mechaniker entlassen hatten, engagierten Arbeitskräfte aus anderen Betrieben zu jedem geforderten Gehalt weg. Das Ergebnis ist, daß jetzt die Unternehmer rumänischer Nationalität in den magyarischen, jüdischen und deutschen Blättern Rumäniens Insenate veröffentlichen, in denen sie als Ersatz für ihre verlorenen „bodenständigen“ Arbeitskräfte dringendst Magyaren, Juden und Deutsche suchen. Der Antisemitismus treibt die sonderbarsten Blüten, er wird auf Umwegen schließlich noch konjnnkturfördemd. Das zeigen auch andere Daten aus Rumänien. Die Erschwerung des Studiums für Juden und andere Nichtrumänen hat auf verschiedenen Gebieten Mangel an qualifizierten Kräften hervorgerufen, denn die von den Hochschulen verdrängten oder am Studieren von vornherein verhinderten Nichtrumänen wurden nicht durch Rumänen ersetzt, weil diese ja in ihrer großen Masse' Bauern sind und es auch bleiben wollen. Es herrscht derartiger Mangel an Ingenieuren, daß man an die Verkürzung des Studiums an der Technischen Hochschule von fünf »uf vier Jahre denkt, und der Arztemangel könnte im Falle einer Epidemie zu einer Katastrophe führen, denn Rumänien mit seinen 18 Millionen Einwohnern verfügt im ganzen über 8000 Ärzte, so daß im Durchschnitt auf 2250 Menschen nur ein Arzt kommt — wobei noch zu bedenken ist, daß von den 8000 Ärzten 5000 in dem Großstädten leben, so daß in den Kleinstädtern und auif dem Dorf 5000 bis 6000 Manschen nur je einen Arzt haben! Aber man wird die Juden und die anderen Nichtrumänen doch nicht zum Studium zulassen, man wird, wenn es nicht anders geht, auch die Ärzte im Sehnellsdedeverfahren „ausbßden“ und Tausende von Vollblut-Ignoranten auf das arme Volk loslassen. Häuser werden einstürzen, Fabriken urerden in die Luft fliegen, weil halbe Ingenieure, aber „ganze“ Rumänen sie bauen werden, die Grippe wird das rumänische Volk fressen, weil das „Blut“ und nicht das Wissen für den ärztlichen Beruf maßgebend ist. So sieht der vollstreckie Antisemitismus aus. Aber wir sind sicher, auch diese tragische und krasse Entwicklung in Rumänien wird keinen einzigen Antisemiten „Rassisches und Klassisches" ag WIZO Mirjam ur gfssüi Die Makkabäerfeier des Zionistisdien Landesverbandes wie der Bundeskymue schloß die erhebende Feier, um deren Gelingen sich die Herren Ignaz Müller und Dr. Piiöbus tna u e r besondere verdient gemacht haben. Der Chor des Stadttempel* brachte a.k Einleitung ein „Hallehijah“ von Lewandowski zur Aufführung, das von Chormeister Fuchsgelb sorgfältiget studiert, den kaaonartigen Charakter des Werkes deutlich erkennen ließ. Unter Assistenz des Chores, dessen hervorragende Qualitäten pir jüngst würdigten, nahm dann Oberkantor Gereon M a r g o 1 i e das Liohtanzünvor, wobei er seine prächtigen Stimmmittel mit sichtlicher Anteilnahme eutfai- Den Abschluß des ersten Teiles hilde- Gesangevorträge von Sarah G o 1 di n. die Lieder aus Erez sehr wirkungszu gestalten weiß. Das interessante teuer) wurde von uns gelegentlich'ihretzten Konzertes bereits eingehend .gmeuvgt, tml brachte der Sängerin vor dem whr Die repräsentative Makkabäer-Feier des Zionistischen Landesverbandes, die Samstag abends im Großen Konzerthaussaal stattfand, bot, wie alljährlich, ein imposantes Bild. Der riesige Saal, der an der Orgelgalerie über dem Podium Fahnenschmuck in rot,-weiß-roten und blau-weißen Fahnen aufweis, war im Parterre, in den Logen und auf den Galerien von einem distinguierten Publikum dicht, besetzt. Man sah unter den Anwesenden den Präsidenten der Kultusgememde Staatsrat Dr. Friedmann und Gemahlin sowie die zionistischen Kultusvorsteher mit ihren Damen, ferner Oberrabbiner Dr. Tag- Dr. Oskar Grünbautn: licht und Gemahlin, Amtsdirektor Doktor L ö wr e n li e r z, die Präsidentin der WIZO Sophie L ö w e n h e r z, als Vertreter des Bundesführers des Bundes jüdischer Frontsoldaten das Leitungsmitglied Hauptmann i. R. May, Vertreter des Legitimistischen jüdischen Frontsoldatenbundes, Deputationen des Ringes der Altherren-Verbände und einer Reihe studentischer Verbindungen sowie viele andere bekannte Persönlichkeiten des zionistischen Lebens. Der Abend wurde eingeleitet mit einer Ansprache des Präsidenten des Zionistischen Landesverbandes Mir verzichten nicht! Sobalom, Friede, ist der Gruß, den ich Ihnen, meine jüdischen Frauen und Männer, namens des Zionistischen Landesverbandes für Österreich entbiete. Sehalom, Friede, ist der innigste Herzenswunsch des jüdischen Volkes seit der grauesten Vorzeit gewesen, und Sehalom war auch der Wunsch Juda Makkabis, dessen wir heute gedenken. Denn nie hat das jüdische Volk aus purer Angriffslust Krieg geführt. Der Krieg war ihm immer das letzte Mittel zur Rettung der nationalen und religiösen Existenz. Nur in höchster Not haben Juda Makkabi, Bar Koc-hba und die Zeloten das Volk in den Kampf geführt Wieder einmal stehen wir in einem Kampf auf Tod und Leben. Es geht, um Ehre, Leben und Existenz. Die Zukunft Erez Israels und unsere Zukunft in der Galuth steht auf dem Spiele. Die Welt, widerhallt von Kriegsdrohungen und Schlaohtenlärm, und das jüdische Volk soll zum Prügelknaben gemacht werden für die Schuldigen, die nicht bei uns zu finden sind. Aber trotz der furchtbaren jüdischen Not, sind wir nicht gebeugt Wir sind einsam, aber nicht verlassen. Wir wollen dieser Welt beweisen, daß wir es verstehen für die Ideale zu kämpfen, für die Makkabi gekämpft hat: Für das jüdische Sittengesetz, für die Reinheit des jüdischen Familienlebens und für die Freiheit des Volkes. Wollen wir den uns aufgezwungenen Kampf in Ehren bestehen, so müssen wir zunächst Ordnung im eigenen Haus machen. Wir müssen vor allem jenen unter uns das Handwerk legen, die nur vom Frieden reden, ihn aber täglich stör e n, die uns täglich verraten und skrupellos Teile des jüdischen Volkes preisgeben, nur um sich an die Maoht zu setzen. Wehe dem jüdischen Volk, wenn es bei dieser Abrechnung wehleidig ist Dann muß der Ruf zur Sammlung aller gutgesinnten Juden bis ins letzte jüdische Haus dringen. Es gibt nur eine Plattform, auf der sich alle aufrechten Juden treffen können. Sie heißt Erez Israel, denn dort wird die Entscheidung über das Schicksal de® jüdischen Volkes in der ganzen Welt fallen. Um jüdische Ehre, Freiheit und Zukunft Wie zur Zeit Makkabis gibt es kein Ausweichen, kein Verstecken. Der Platz aller Juden ist heute bei uns, in der Zionistischen Organisation, der Vorkämpferin de® jüdischen Volkes für eine bessere Zukunft. Wir rufen daher alle Juden dazu auf, im Kampf um die jüdische Ehre, die jüdische Freiheit und die jüdische Zukunft zu uns za stoßen. Die Juden müssen sich endlich klar darüber sein, daß ee an ihnen ist, dieser Welt, die uns so viel zu danken hätte und uns mit so viel Undank begegnet, ein Beispiel zu geben. Kein Volk wird für uns auch nur den Finger rühren, wenn wir uns nicht selbst *ur Wehre setzen und unter Einsatz aller unseren moralischen und materiellen Kräfte beweisen, daß wir würdige Enkel Juda Makkabis sind. So soll dlie Welt wissen, daß wir bis zum Weißbluten für unsere wirkliche Gleichberechtigung in der Galuth und für ein freies und ungeteiltes Erez Israel kämpfen wollen. Unsere Avantgarde in. Erez Israel hat den Kampf aufgenommen und führt, ihn im Geiste Makkabis. Voll Bewunderung danken wir unseren heldenhaften Brüdern und Schwestern in Erez Israel und senden ihnen übers Meer unseren Gruß. In tiefster Ehrfurcht verneigen wir uns vor allen Juden, die im Kampf fto Erez Israel, der auch unser Kampf ist, die heilige Erde mit ihrem Blute getränkt haben. In dieser Stunde der Einkehr und Sammlung soll es Erez Israel und die ganze Welt wissen. Wir harren aus. Wir verrichten nicht, es komme, was da kommen mag: Erez Israel muß uns wieder erstehen, wie es einmal war. Noch in unseren Tagen wollen wir das wiederbefreite jüdische Volk in Erez Israel und ein aufrechtes, gleichberechtigtes Judentum in der Galuth sehen. Diese außer Rand und Band geratene Welt soll sehen, was jüdischer Lebenswille und was jüdische Ethik vermag. Die Zeit ist nahe, wo das Licht die® jüdischem Genius das Dunkel des Abendlandes erleuchten wird. Wir rufen die Völker auf, die sioh noch ein Gefühl für Menschenwürde, Recht und Sittlichkeit gewahrt haben, sie mögen uns im Kampf um unseren Frieden beistehen, der eine wichtige Vorbedingung ist des Weltfriedens, dem unsere Propheten ersehnt haben, jenes Friedens, ohne den die finsteren Zeiten der Barbarei wiederkehren müßten. So anmaßend es viel lei oht klingen mag: Unser Kampf um den Frieden, um die jüdische Ehre und Zukunft, ist der Kampf um Recht und Gesittung in der ganzen Welt. Das haben wir heute der Welt und uns zu sagen. Im Zeichen Juda Makkabis wollen wir kämpfen und siegen. Nachdem Dr. Grünbaum seine Ausführungen beendet hatte, zündete Oberkantor Margolies die Lichter. Jakob Feldhammer las eine Makkabäer-Rede von Chajee aus dem Jahre 1914, mit der er die Zuhörer in den Bann seiner auserlesenen Vortragskunst zog. Mitglieder des Jüdischen Kulturtheaters stellten die Engeteezene aus „Jaakob® Traum“ von Richard Beer-Hofmann dar; die dichterischen Worte und die hohe Sprechkunst erzielten tiefe Wirkung. Die musikalische Untermalung ler Vorgänge und der Zwiegespräche der Szene besorgte Siegmund Löwenherz an der Orgel mit gewohnter Meisterschaft. Mit der Absingung der Ha.tikwah so- Liselotte Markus, die den zweiten IV.- g rammt eil eröffnet!.', kann schon heute trotz ihrer Jugend um MiMum du («ij seil zu sein scheint. Sie versenkte .•»ich in Ernest Blechs tief empfundene Ba-ikSehem- Suitc und spielte Aehrous Wiegenlied Vach einer eehr stimmungsvollen otdjudbeben Weise) und Bruchs „Kol Nidre" mit ganzlieh schlackenfreiem Ton. Die Künstlerin schien in ihrer Bescheidenheit über den lebhaften Applaus sehr erstaunt zu sein. Der ausgezeichnete Albert Feiler brachte drei der hervorragendsten jüdischen Lieder xmn Vortrag, und zwar Engels „Mauer“, dem „Kaddisch des Berditsc-hewers“ und firhalits „Eili“. Feilere Gesang zeichnet große Noblesse im Vortrag aus. Stets meidet er billige Effekte und sucht das ..bessere Ich“ im Menschen zu erwecken und stellig zu machen,^ wodurch er dorn wahren Ziel der brierten Tenor einem hohen Zweck unter. Robert Walter Spitz begleitete am Flügel alle Künstler, wodurch er seine außerordentliche Anpassungsfähigkeit bewies. Er erwarb sich dadurch einen integrierenden Anteil am Geeamterfolg dee Abends, Ernst Winkler. Cafe Prinz Eugen I., OPERNRING 11 Täglich Abendkonzert / M. K. 3 Künstler spielen 16 Instrumente Musikalische Schau / Normale Tagespreise / Angenehmer Aufenthalt , Treffpunkt der besten Gesellschaft , Sämtliche in- und ausländischeZeitungen liegen auf Noch eine Schaustellung des Dritten Reiches Der „Völkische Beobachter“ macht unter der Überschrift „Köpfe und Gesichter des Bolschewismus“ Propaganda für den Besuch der Hetzausstelluug ..Der ewige Jude“, die jetzt im Rpiehstagagehlr.id“ in B< rlin zu sehen ist. Wir durchschreiten, heißt es da. die Säle: Juden, die Wegbereiter des Bolschewismus. Diese Erkenntnis dämmert auf. wird bewiesen! Rahel I, e v i n, die einen preußischen Prinzen zu ihren Verehrern zählte, und Henriette II e r z, die den Geist selbst eines Humboldt umnebelte, trugen mr 7,er=.mz>i:> >- des deutschen Wesens nicht weniger bei. als der dort, Chaim Bückeburg, der siel. Heinrich Heine nannte, oder ab der andere. Moses Mendelssohn, dar „Philosoph“. Sie alle halfen den Bojen bereiten, auf dem die Saat jenes Karl M a r x aafging: sie waren die Vorläufer diese: Frau hier. der mit dem Dirnengesicht, der Ite-a L u x e mburg, und ihres Partners, der den Mund so weit aufreißt, des Hnlbjuk-n Karl Liebknecht. Und waren dir jüdisch-geistigen Ahnen eines Kerr, W o 1 f f. einer Gitta Alpar. Aber nach drei Gesichter sehen uns an: Goethe, Dost o j e w s k i, N a p... leon I. Goethe und Dostojewski erkannten die jüdische Gefahr, die ihren Länfteri damals nur erst drohte, und machten kein Hehl ans ihrer Erkenntnis, wie man hier liest. Dann teigen gefälschte Zitate von Aussprüchen Goethes. Dostojewskis. Napoleons, um diesen ganzen Unflat mit scheinbarer Geistigkeit zu garnieren. Wie tief schätzen Veranstalter und Werber einer solchen Schaustellung die Mitmenschen ein. denen sie diese kloakenhaften Produkte ihrer sittlichen Verkommenheit als Heilmittel anzupreisen wagenl