Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 701 (1.12.1937)
- Date
- 1937-12-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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U\i* fl Nr. 701. — Wien, Mittwoch, 1. Dezember 1987. .11 dü! CIHDBK-STIMJIB Menorah Von Theodor Herzl. Ein kleiner schlanker Silberbaum,, Der ist von wunderbarer Art: Im Sommer träumt, er den Wintertraum Doch kommt der Winter streng und hart, Dann treibt das Bäumchen Blüten, Die Blüten sind gar lieb und hold, ln ihrem bunten Farbenspiel; Ein blauer Kelch, ein Rand von Gold, Das wiegt sich leicht auf schlankem Stiel, Es sind acht strahlende Lichter. Es blüht der bunte Kerzenglanz Acht Tage lang im Silber geäst. Menorah wird der Baum genannt, Chamikkah, heißt das schöne Fest, Da die Menorah blühet. Es mahnet dieses Fest uns heut’ An eine große Hefdenzeit. Den Makkabäern ist's geweiht, Die da gekämpft im, heißen Streit, Für Judas Sieg und Ehre. Wir spielen und lernen dabei Hebräisch! Wervon euch kennt diesen jungen Mann? Es ist der sicherlich manchen von euch schon bekannte Schwarze Peter, der eich euch diesmal mit hebräischer Beschriftung verstellt. Wenn ihr an den Feiertagen mit euren Schulkameraden beisammen seid, oder, wenn ihr sonst einen lieben Besuch bekommt, werdet ihr euch sicherlich ausgezeichnet unterhalten. Denn dies ist eia Spiel für mehrere Personen. Es ist sehr lustig und ihr werdet euren hebräischen Sprachschatz wieder um einige Worte bereichern. Für diejenigen, denen das Spiel noch unbekannt ist, liegt eine Erklärung bei. Auflösung des Rätsels aus der vorigen Nummer der ..Kinder-Stimme“: „Du sollst Va-teT und Mutter ehren!“. EineMenorah erzählt Aus der Vitrine im Wohnzimmer leuchtet die Menorah hervor. Die Mutter ist soeben mit den Vorbereitungen zum Feste beschäftigt. Fürsorglich hat sie den Leuchter blank geputzt und ein Paket kleiner bunter Wachskerzen dazugelegt. Eben hat sie ausgerechnet, daß es vierundvierzäg Stück ein müssen, sechsunddreißig für die Chanukkahlichter und acht für den Sohammes. Ein rotes Licht hat sie bereits heute als Diener an der Menorah befestigt. Verwundert schaut sich das Liehtlein um, aber es zu schüchtern, um den mild und weise sich binlächelnden Leuchter zu fragen. Als aber die Dämmerung über das Zimmer herdihbricht, fassen die anderen Kerzelien Mut und fragen den Leuchter, was denn sein Leuchten und die freudig gestimmten Gesichter der Menschen zu bedeuten haben. Die Menorah winkt alle Kerzehen dicht an sich heran und erzählt: „Ja, liebe Lichtlein, all eure Fragen will ich beantworten. Ich habe schon beim Großvater der Kinder, die ihr heute hier spielen saht, das Lichterfest miterlebt. Das Chanukkahfest, so ist sein Name, erinnert an die Kämpfe der Makkabäer, und nun lauscht aufmerksam der Geschichte: Es war einmal ein grausamer König, der hieß Antiocbius Epiphänes. Der wollte die Juden zwingen zum Ungehorsam gegen Gott und drohte, sie zu töten, falls sie ihm nicht gehorchten. In jener Zeit lebte ein frommer Mann, Matitjabu, mit seinen Söhnen. Sie waren tapfere Juden und kämpften, der älteste Sohn, Juda Makkabi, an der Spitze, gegen ihre Feinde. Der liebe Gott verhalf ihnen zum Siege, und sie eroberten den Tempel, den die Feinde eingenommen und zerstört hatten, wieder zurück. Bei der Säuberung des Tempels nach dem Zurüekweiehen des Feindes fanden sie in einer Ecke eine kleine Kanne öl, die für den großen, schönen Leuchter im Tempel zur Einweihung einen Tag reichen sollte. Und da, liebe Lichtlein, tat Gott ein Wunder, und das kleine Kännchen öl reichte acht volle Tage. Zur Erinnerung an die Errettung des Tempels und an das Wunder wird seit dieser Zeit das Chanukkahfest jedes Jahr gefeiert, und wenn ihr an den Festtagen gut acht gebt, hört ihr jeden Abend den Segenspruch: ,Seheosso nissim laawosenu b’jomim hohem, basinan hase‘. ,Der Wunder getan hat unseren Vätern in jenen Tagen, zu dieser Zeit* 1 * * *. In diesem Monat, am 24. Kislew, beim Sichtbarwerden der Sterne, beginnt nach dem Abendgebet das schöne Fest. Es wird e i n Licht, und zwar das an meiner äußersten Rechten entzündet. An den folgenden Tagen bis zum achten kommt das nach links neuhinzugefügte Licht dazu. Am ersten Abend werden drei SegenspTüche, an den folgenden nur zwei gesprochen. Und zum Schluß wird immer ein wunderschönes Lied, .Moaus zur1, gesungen. Nun, ihr werdet es ja hören! Und wißt ihr auch, wo wir hen werden, meine Lieben? Nicht etwa Tisch, sondern am Fenster. Auch das hat seine Bedeutung!“ (Dies sagte die Menorah voller Stolz, weil sie sich an alles so gut erinnerte.) „Ihr Lichtlein sollt den Blick der Menschen auf das jüdische Haus, auf das friedliche, von Festesfreude erfüllte Zimmer lenken und so der Welt zeigen, daß, wo Liebe zu den Geboten Gottes und den Schriften der heiligen Thora herrscht, Freude und Frohsinn zu Hause sind. Habt Ihr mich auch gut verstanden?“ Bewundernd und stolz nickten die Lichtlein der ehrwürdigen Menorah zu und freuten sich nun auf das bevorstehende Chanukkahfest. Ihr auch? Quartettspiel Von diesem Spiel hat euch die „KindeT- Stimrne“ zwar 6C.hon im vergangenen Jahre berichtet, aber da das Spiel so unterhaltend ist, will ich euch noch einmal darauf hinweisen. Ihr seht die großen Männer unseres Volkes im Bilde vor euch. Am Fuße des Bildes sind die wichtigsten Lebensdaten und Werke verzeichnet. Ihr könnt viel dabei lernen! Mitteilungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Predigten anläßlich des Chanukkah-Festes. | Freitag, den 3. d.. bei den um 4 Uhr 5 Min. beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen, und. 1., Seitenetettengasse 4, Oberrabbiner Doktor I. Taglicht; II., Tempelgasse 5, Rabbiner Doktor M. Rosenmann; III., Untere Viaduktgasse 13, Rabbiner Dr. K. Kupfer; V., Siebenbrunnengasse la, Rabbiner Dr. M. G. Mehrer; VI., Schmalzhofgasse 3, Rabbiner Dr. J. Dobrinskv; VHI., Neudeggergasse 12, Rabbiner Dr. M. Bauer; IX., Müllner'gasse 21, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; X., Humboldtgasse 27, Rabbiner Dr. A. Weiner; XIII.. Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin; XV., Turnergasse 22, Rabbiner Dr. H. J. Zimmels; XVI., Hubergasse 8, Rabbiner Dr. ,1. M. Bach; XX.. Kluckygasse 11, Rabbiner Dr. B. Murmelstein. Samstag, den 4. d., ‘/(5 Uhr nachmittags: XIX., Dollinergasse 3, Rabbiner Dr. A. Frank- Chanukkah-Gottesdienste für Schuljugend. An Stelle des am 4. Dezember (Schabbas- Ohamikkah’i abzuhaltenden allgemeinen Jugendgölte,sdienstes finden Chanukkah-Festgottesdienste für die Schuljugend in folgender Einteilung statt: I. Für Volk s-, Haupt- und Mittelschüler: A) am Samstag, den 4. d., yt5 Uhr nachm., in den Synagogen: I., Seitenstettengasse 4; II., Tempelgasse 5; II.. Sebastian-Kneipp-Gasse 14; UI., Untere Viaduktgasse 13; III., Steingasse 18; V., Siebenbrunnengasse la: VI., Schmalzhofgasse 3; VIII., Neudeggergasse 12; IX., Müllnergasse 2t; X.. Humboldtgasse 27: XV., Turnergasse 22; XVI., Hubergasse 8: XIX., Dollinergasse 3; XX., Kluckygasse 11; B) am Sam6tag, den 4. d., 3 Uhr nachm., in der Synagoge XHL, Eitelbergergasse 22; C) am Samstag, den 4. d„ V, 5 Uhr nachm., in der Synagoge XVIII„ Schopenhauerstraße 39; D) am Freitag, den 3. d., 4 Uhr nachm., in der Synagoge XI., Braunhubergasse 7; E) am Sonntag, den 5. d„ 4 Uhr nachm., in der Synagoge XXI., Holzmeistergasse 12. H. Besondere Ohanukkab-Festgottesdienste für die Unterklassen der Mittelschulen im II., IX. und XX. Bezirk am Samstag, den 4. Dezember 1. J., um 6 Uhr nachm., in den Synagogen II., Tempelgasse 5, IX., Müllnergksse 21 und XX., Kluckygasse 11. in. Chanukkah-Feetgottesdiensf für die 0berklassen der Mittelschulen am Freitag, den 3. Dezember 1. J„ um Wl Uhr abends im Stadttempel I., Seitenstettengasse 4. Kundmachungen: Der Vorstand der Kultusgemeinde gibt bekannt, daß die Gebühr für das Schachten von Enten im Geflügelschlachtlokale der Kultusgemeinde Wien n., Im Werd 1, von 5 0.15 auf S 0.20 mit der Wirksamkeit ab 10. November erhöht worden ist. Das Rabbinat der Kultusgemeinde gibt bekannt, daß die Bäckerei Jakob Gilnser, n., Franz-Hoc.hedlinger-Gassc 28, die H&sohgachah zurtickgelegt hat; somit steht diese Bäckerei nicht mehr unter der Aufsicht des Rabbinates der Kultusgcmeinde Wien. j Austritte: Tagleicht Gustav Johann, geb. 23. VII. 1874 in Wien, led., Schlossermeister, XX., Gaußplatz 7; Dr. Weinberg Viktor, geb. 21. V. 1899 in Prag, verb-, Rechtsanwalt, I., Falmengasse 2; Weinberg geb. Schorr Margarethe, geb. I. V. 1908 in Wien, verh., Private, I., Fahnengasse 2; Feuerstein Arthur, geb. 17. II. 1900 in Wien, ger.-getr., Reisender, I., Weihburggasse 11: Gang Josefine, geb. 16. IV. 1902 in Proßnitz, led., Private, I., Marc-Aurei-Straße 10; Prumüller geh. Ripper , Maria, geb. 18. V. 1890 in Mähr.-Ostrau, verw., I Gastwirtin, I., Bauernmarkt 1; Bermann geb. Mandl Flora, geb. 26. IH. 1901 in Wien, gesch., Private, XV„ Robert-Hamerling-Gasse 5; Byna geb. Hoffmann Maria, geb. 25. IL 1202 in Wien, ger.-getr., Haushalt, II., Rueppgasse 25; Platzek geb. Fiißner Katharina, geb. 23. XII. 1882 als röm.-kath. in Neuzedlitseh, Pfarre Altzedlitsch, Bez. Tachau, CSR., verw., Private, II., Wolfgang-Scbraälzl-Gasse 22; Angelus Maurice, geb. 13. IV. 1908 in Wien, led., Handelsangestellter, Xfl., Akazienhof 10; Waldmann Anna, geb. 26. IX. 1901 in Wien, ger.-getr., XX., Klosterneuburgerstraße 61; Schaufler geb. Tannenbaum Maria, geb. 18. H. 1903 in Lemberg, verh„ Private, L, Schönlaterngasse 9; Mayer Oskar, geb. 14. VH. 1909 in Wien, led-, Handelsangestellter, n., Arnezhoferstraße 5; Kar! geb. Schwarz Stella, geb. 31. X. 1903 in Wien, verh„ Haushalt, n., Untere Augartenstraße 23; Mayer Heinz Adolf, geb. 5. VI. 1923 in Wien, led., Scbüler, II., Volkertstraße 8; Keller geb. Figelmfiller Hilde, geb. 9. I. 1900 in Wien, ger.-getr., Privatangestelite, n., Franzensbrückenstraße 8; Feldstein geb. Troll Franziska, geb. 4. VIII. 1908 in Wien, ger.-getr., Private, I., Rauhensteingasse 7: Lenard Georg, geb. 9. II. 1900 in Wien, verh., Fabriksdirektor, I., Singerstraße 2; Menczei geb. Fürst Rosa, geb. 10. Vn. 1894 in Ödenburg, ger. gescb., Geschäftsinhaberin, I., Mablerstraße 18; Dutka Julius, geb. 23. XI. 1886 in. Wien, ledig,'.Zeitschriftenverleger, I., Schulerstraße 8; Fasal Dr. Hugo, geb. 10. XI. 1873 in Freihaitsau, ger. gesch., Arzt, I., Tegetthofstraße 1; Hajdu Julius, geb. 18. V. 1886 in Szil, Bez Sanogyszil, Ungarn, ledig, Schriftsteller, I., Ebendorferstraße 4; Zettel Dr. Paul, geb. 18. V. 1883 in Wien, ledig, Prokurist i. P., I., Tnchlauben 7 a; Aigner Walter, geb. 28. V. 1902 in Wien: Bratmann Vojtech, geb. 14. n. 1899 in Wien, verh., Arbeiter, Brno, Nadacin 6; Breuer Alice Elisabeth, geb. 31. VIII. 1912 in Bratislava, ledig, Private, VI., Kasemeng. 3; Liebmann Felix, geb. 31. VII. 1905 in Wien, ledig, Musiker, V., Rainergasse 34: Sachs geb. Reich Bisa, geb. 20. L 1875 in Wien, verh-, Private, H., Czemingasse 12; Sachs Dr. Jo-i hann Hans, geb. 23. I. 1867 in Kloboucik, Bez, l Brünn, verh., Prokurist, IL, Czerningasse 12; Weinschel Dr. Anna Ernestine, geb. 4. VHI. 1908 in Zimnawoda, Bez. Lemberg, ledig, Rechtsanwaltsanwärterin, I., Rathausstraße 8; Blumer Elias, geb. 20. XII. 1898 in Palado, Bez. Tutova, Altruniänien, verh-, Auslagenarrangeur, IX., Pulverturmgaase 16; Blumer geh. Voit Mana, geb. 25. n. 1900 in Wien als röm.-kath. in Pfarre Erdberg, verh., IX., Pulverturmgasse 16. Todesfälle. Epstein Max (66), Gomperz Gisa (64), Scheuer Nathan (65), Kommerzialrat Bauer Carl, Bankier (69), Sperber Ida (47), Salomon Regine (81), Fränkel Arthur (48), Blumenstein Feige (57), Steiner Leopold, Fleischhauer (54), Winternitz Camilla (75), Pollak Rosalie (88), Wodak Jakob (70), Weiß Ida (62), Weiß Paula (53), Corner Gottlieb (72), Baumring Merlka (70), Garfunkel Mathilde (40), Weißberg Zleber (76), Stiasny Karl (54), Dr. Askenasy Jacques, Rechtsanwalt (62), Zamojre Kurt (5 Monat), Kowler Betty (83), Dr. Fischer David, Zahnarzt (75), Rath Eisig (70), Frosch Naftali (76), Mauthner Leopold (74), Fever Salomon (69), Kuschnitzky Therese (78), Fink Katharina (61), Fischer Malvine, LebTerin (69), Jedltn&ky Helene (80), Sachs Hedwig (67), Schratter Leon (50), Neuspiel Anna (77), Huck Netti (84), Marbach Siegfried Sabv (55), Kohn Wolfgang (5 Monate), Apfelbaum Auguste (42), Holländer Oskar (53), Holländer Vilma (42), Dr. Allerhand Oskar, Rechtsanwalt (53), Grün Charlotte (77), Gansei Marie (77), Kohn Hedwig (52), Weiß Sofie (63), Friedmann Regine (59), Josefowits Lina (81), Messer Henriette (72), Wollner Frieda (34), Papanek Johann (65), Swoboda Eifei (34), Karpfen Amalia (76), Schnitzer Paula (50), Grünwald Johanna (70), Dogilewska Gisela (45), Mühlstock Rachel (74), Landau Rachel (84), Schräge Feige (76), Reinkraut Fanny (67). FILME Janet Gayor und Frederic March ln ,A Star is born‘‘. Die beiden Hauptrollen des in wenigen Tagen erscheinenden United-Artists-Großfilms „A° Star is born“ werden von Janet Gaynor und Frederic March gespielt, Janet Gayner spielt ein junges Mädel, das „eine unter Tausenden“ in Hollywood Karriere macht, und Frederic March einen Star, der vom Publikum falled gelassen wird. „A Star iß born“ wurde nach dem gleichen Farbsystem bergestellt, das schon bei „Vogues 1938“ so erfolgreich war. „Romeo — privat.“ Die lustigen und launigen Erlebnisse einer Silvesternacht schildert dieses Großlustspiel, in dem erstmal:g Lelie Howard i einer leicht komischen Rolle und aJ* , Parte sr von Bette Davis und Olivia de fiavüland i sehen ist. Die Wiener Uraufführung dieses Warner-Bros.-Films findet Donnerstag im Krüger- und Rotenturm-Kino statt. „Das blonde Gespenst im Schweden-Kino.8 Das blonde Gespenst, das sich Samstag_ im Rahmen der „Geisternaeht im Schweden-Kino‘ einem außgewählten Publikum vorgestellt hat, erscheint ab Donnerstag im Schweden-Kino in der Gestalt der bezaubernden Konstanze Ben; nett. In dieser heiteren Geschichte von zwei verliebten Gespenstern sind Gary Grant und Roland Young die Partner von Konstanz« Bennett. „König wider Willen.“ Diesen Titel trägt jetzt die Verfilmung des bekannten Mark Twainschen Romans „Prinz und Bettelknabe“, die heuer von den Warner Bros, gemacht wurde. Die Hauptrollen dieses Werkes spielen Erroi Flynn und die Wunderzwillinge Billy und Bobby Mauch. Der bekannte Wiener Komponist Erich Wolfgang Korngold schrieb die Musik des Films, dessen Wiener Uraufführung bereits in den ersten Dezembertagen stattfindet. Weißes Sklavenleben. So kann man wohl mit Recht die Existenz der unglücklichen Mädchen nennen, die in den Nachtlokalen als Animierdamen und Eintänzerinnen rücksichtslos von ihren Chefs ausgenützt werden. Bette Davis spielt ein solches unglückliches Geschöpf in ihrem preisgekrönten Film „Die gezeichnete Frau“. Die Wiener Uraufführung dieses von der Warner Bros herge'telHen Sittengemäldes findet in der nächsten Woche statt. Viktor McLaglen, der Raufhold Nr. I — wird demnächst wieder im K’-euz-Kino. I., zu sehen , und zwar in dem Film „Hafen spei unke“, _ eine interessante amerikanische Milieuschilderung voller Sensationen bringt. Neben McLaglen spielen in diesem RKO-Radio-Fjlm Presto Fester und Ida Lupino zwei wichtige „Olympiade der Unterwelt“ zeigt den chinesischen Detektiv Charlie Chan, der von Warner Oland verkörpert wird und seinen Nurnmer- Eins-Sohn (Keye Luke) ab Freitag im Kreuz- Kino. Redaktion und Administration: Wien, I., Marc- Aurel-Straße 5. Tel.: U 22-3-91. Redaktionsschluß Sonntag, Dienstag und Donnerstag vormittags. Postscheck Konto: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191190, Tschechoslowakei Nr. 500.230. Jugoslawien Nr. 40.879. Bezugsbedingungen: Österreich: Monatlich S 170. vierteljährlich S 4.80, halbjährig S 9.30. ganzjährig S 18. Für das * u s 1 a n d: Vierteljährlich: Deutschland 1 3250. Tschechoslowakei Kö 28.—, Jugoslawien Dinar 50—, Polen Zloty 6.50, Ungarn Pengö 4.80, Rumänien Lei 200—, übriges Ausland; Schweizer Franken 5250.