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Die Stimme · 1937-11-24 · Heft 698 (24.11.1937) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 698 (24.11.1937)
Date
1937-11-24
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Salt* 6 Nr. 698. — Wien, Mittwoch, 24. November 1937. listis’chen Totalismns, sowie gegen die Nachahmung von fremden Mustern beim Umbau der sozialen und politischen Struktur des Staates ausspricht. In der Erklärung wird ferner die gegenwärtig irt Polen geltende Verfassung als geeignete Grundlage 2um Aufbau eines demokratischen Staates anerkannt. Jüdischer Weltkongreß an Lord Cecll Paris, 22. November. Die Exekutive des Jüdischen Weltkongresses hat an Lord Robert Ce eil anläßlich der Verleihung des Friedens-Nobel-Prefeee au ihn das folgende vom Präsidenten des Kongressen Dr. Stephen S. W i s e gezeichnete Telegramm gerichtet: „Im Namen von Millionen Juden, die im Jüdischen Weltkongreß zusammengeschlossen sind, im Namen unserer unterdrückten und verfolgten Brüder sprechen wir Ihnen mit dem Ausdruck dankbarer Bewunderung für alles, was Sie im Dienste der Gerechtigkeit, der Brüderlichkeit und des Friedens unter den Menschen, den Völkern und den Rassen getan haben, anläßlich der hohen internationalen Ehrung unsere wärmsten Glückwünsche aus.“ Juden gar nicht oder nur wenig geändert. Dieses Wenige wird sich nicht au unseren Gunsten auswirken. Die jorgistisohe Beimengung weist darauf hin. Bekanntlich hat Jorga vor einigen Monaten eine starke Schwenkung zur extremen Rechten gemacht Vielleicht wird ihm die Anteilnahme seiner Leute an der Regierung die Pflicht zur Mäßigung wenigstens im Tone, wenn auch nicht in der Sache a/uferlegen. Sammlungsverbot In Rumänien aufgehoben Bukarest, 23. November. (JTA.) Auf Grund einer Verordnung der rumänischen Regierung ist das Verbot zionistischer Sammlungen in Rumänien aufgehoben worden. Das Verbot war bekanntlich vor einigen Wochen durch eine Verfügung des Ministerpräsidenten ausgesprochen worden. lUD'SCHER KALENDE* £6. Nov. bis 2. Dez. 1937. 22. bb 28. Klslew 5698 Freitag 26. laobath-Eingang 4® Uhr Sarasta 27.) Sabbath-Auigang 455 Uhr Wodienabsdinltt: Wajaschaw Montag (29.) 1. (hannkka Dienstag (30.) 2. „ Mittworh (1.) 3. „ Donnerstag (2.) 4. „ Zionistischer Veranstaitungskalender DonnerBtag, 25. November. 1. Bez.: Sektion I, Bauernmarkt 8, H9 Uhr abends, Dozent Du Isidor Fischer: „Der Jude in der Medizin“. 1. Bez.: WIZO Sohottenring 25, 546 Uhr nachmittags, Dr. Z. F. F i n k e 1 s t e i n: „Emil Z o 1 a“. 1. Bez.: Jung-WIZO Mirjam, Jordangasse 7, 8 Uhr abends: Heimabend. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1, 549 Uhr abends, Dr. Nahum Blauer: „Berufswahl und Umschichtung vom sozialen : Standpunkt gesehen.“ 2. Bez.: Klub zionistischer Kaufleute (Jugendgruppe), Hotel Continental, Praterstr. 7, 8 Uhr abends, Dr. Chaim Tartakower: „Zionistische Fragen“. 13. Bez.: Sektion und WIZO XIII, Hietzmger Hauptstraße 22, HS Uhr abends, Univ.-Prof. Dr. Max Eisler: „D r eit aus end Jahre jüdische Kunst“ (mü Lichtbildern). Regiebeitrag. 15. Bez.: Sektion Breitensee, Akkonplatz 7, H9 Uhr abends: Diskussionsabend. Referent: David Nebenzahl: „Was wollen wir Zionisten“. 18. Bez.: Brith Zion XVHI., Weimarerstr. 7, 8 Uhr abends: Heimabend. Referent: Walter Fischer. Freitag, 26. November. Onegg-Sabbath: 8 Uhr abends. 2. Bez.: Sektion II, Praterstraße 13: Vortrag leak Herzberg. Anschließend Smiroth. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1: Vortrag Dr. Josua H o r o w i t z. Rezitation: Prof. D. Weinstein und kantorale Gesänge. 2. Bez.: Hechaluz Baklal Zioni, Stadtkibuz Rueppgasse 8, 549 Uhr abends: Vortrag. Rezitation: Otto Presser; Gesang: E. Neuberger. Es wirkt mit die 14jährige Künstlerin vom Theater an der Wien: Irene Marodi. 4. Bez.: Sektion und WIZO IV/V, Hauslabgasse 2, Vortrag Dr. Benjamin Doll und kantorale Gesänge. 16. Bez.: Sektion Und WIZO XVI/XVH, Frauengasee 8. 19. Bez.: Sektion und WIZO XIX, Dolliner- Srnse 3, Vortrag: Dr. Friederike Ornstein; esang: Oberkantor Josef Feuer. 20. Bez.: Sektion und WIZO XX, Jägerstr. 30. 20. Bez.: Sektion Zwischenbrücken, Universumstraße 62, Dr. M. E. Zweig (Jerusalem): „Botschaft aus Palästina“. Gesang: Max Mühlstoek. Samstag, 27. November. L Bez.: WIZO Schottenring 25, 5 Uhr: Onegg- Sabbath. Vortrag: Ester Mieses. 2. Bez.: WIZO Prater, Stuwerstraße J, 4 Uhr nachmittags: Onegg-Sabbath für Kinder. 4. Bez.: Sektion und WIZO IVIV, Hauslabgasse 2, 8 Uhr abends, Rat der Stadt Wien Dr. Jakob Ehrlich: „Aktuelle jüdische Fragen“. Gäste willkommen. 9. Bez.: Sektion VIII/IX, Währingerstr. 6—8, Eingang (Hörlgas&e 2), H9 Uhr abends: Chajes- Gedenkfeier. Programm: Gedenkrede Dr. Oskar Karbach; Rezitation: Mario Gang; Violinvortrag: G o i t e i n. 9. Bez.: WIZO IX, im WIZO-Heim Schottenring 25, 8 Uhr abends: Empfangsabend. 16. Bez.: Jugendsektion XVI/XVH, Frauengasse 9: Gesellsehaftsabend. 20. Bez.: Sektion und WIZO XX, Jägerstr. 80, 8 Uhr abends: Gesellschaftsabend mit Aka- Generalvcrsammlungen Die Franengruppe WIZO-Meldllng veranstaltete am 4. November die vierte Generalversammlung in Anwesenheit der Vizepräsidentin und der Keren-Kajemeth-Referentin der WIZO Österreichs Frau P a ß w e g und Frau Tartakower und unter zahlreicher Beteiligung der Mitglieder. Aus dem Tätigkeitsbericht eigaben sich auf allen Arbeitsgebieten sehr schöne Erfolge. Auf dem Gebiete der Organisation waren die Neuorganisierung der Gruppe Rudolfsheim und Neuwerbung von vielen Mitgliedern zu verzeichnen. Für die einzelnen Fonds wurde weit mehr aufgebracht als im vergangenen Jahr, so für Keren Kajemeth zirka S 1200.—. Nach der Verlesung des Tätigkeitsberichtes verkündete Frau Wenkart den Beschluß des Vorstandes, Frau Dr. P o k o r n y, die verdiente Leiterin der WIZO-Meidling, in das Goldene Buch eintragen zu lassen. Nach Wiederwahl des Vorstandes sprachen Frau Paßweg über die Bedeutung der WIZO, insbesondere des Keren Hanaschim, und Frau Tartakower über praktische Keren-Kajemeth-Arbeit. Die österreichisch-palästinensische Wirtschafts- und Handelskammer hält die Generalversammlung Dienstag, den 30. d., 18 Uhr, in Ihren Räumen, I., Scbellinggaase 1, ab. Vortrag Medizinalrat Dr. Sehalits. Am 18. d. hielt Medizinalrat Dr. S c h a 1 i t in der Bezirkssektion Innere Stadt einen Vortrag „Rückblick und Ausblick im Zionismus“. Dr. Schallt behandelte dieses Thema als Epiker, Historiker und Wirtschaftspolitiker. Es war ein Gang durch die Geschichte des Zionismus von seinen Uranfängen bis zur letzten Gegenwart. Gesellschaftsabend des Klubs zionistischer Kaufleute. Der Klub zionistischer Kaufleute, der/ obwohl erst kürzlich ins Leben gerufen, schon jetzt mehr als 200 Mitglieder hat, veranstaltete Samstag, den 13. d., einen Gesellschaftsabend im Hotel Continental, bei dem ein reichhaltiges und sehr unterhaltendes Programm geboten wurde. Der Spiegelsaal erwies sieh zu klein, um allen Gästen Einlaß zu gewähren, so daß das Lokal polizeilich wegen Überftillung gesperrt weiden maßte. Die Leitung des Klubs konnte Vertreter des zionistischen j Landesverbandes, Mandatare der Kultusge-1 Kein Handelsverkehr mit luden Berlin, 23. November. Die Arbeitsgemeinschaft deutscher arischer Ft briken derBekleidungsindustri hat folgende Grundsätze herausgegeben: 1. Der Geschäftsverkehr mit jüdischen Vertretern nnd Lieferanten sowie mit Abnehmern verträgt sich nicht mit den nationalsozialistischen Grundsätzen, die von der ADEFA zu befolgen sind. Sämtliche ADEFA-Kameraden erklären daher, daß sie jüdische Vertreter und Verkäufer usw. nicht mehr empfangen werden. Die ADEFA-Mitglieder lehnen es ab, an den jüdischen Handel und an jüdische Konzerne ihre für deutsche Volksgenossen bestimmten Waren weiterzuverkaufen und in Zukunft Einkäufe bei jüdischen Lieferanten oder Zwischenhändlern zu tätigen. Jüdische Gasthäuser ln Breslau geschlossen Berlin, 23. November. In Verfolg einer Polizeirazzia gegen jüdische Lokale gibt der Polizeipräsident in Breslau bekannt, daß „wegen Unsauberkeit“ drei jüdische Gaststätten polizeilich geschlossen wurden und gegen dreizehn empfindliche Geldstrafen verhängt wurden, unter Androhung, daß im Wiederholungsfälle eine Schließung erfolgen würde. Max Liebermann: Heute denke ick anders! In der „Jüdischen Rundschau“ (Berlin) veröffentlicht Franz Landsberger, Herausgeber der „70 Liebermann-Briefe“, den folgenden, mit 28. Juni 1933 datierten Brief Liebermanns an Bialik und D i z e n g o f f (alle drei deckt bereits die Erde): „Ihren Brief vom 7. Juni beantwortend, teile ich Ihnen mit, daß mich der Beschluß des Kuratoriums, einen Saal Ihres Museums nach mir zu benennen, hoch erfreut hat. Gerade in diesen schweren Zeiten ist das Gefühl der Zusammengehörigkeit zn meinen jüdischen Glaubensgenossen doppelt erfreulich und tröstlich. Wie ein fürchterlicher Albdruck lastet die Aufhebung der Gleichberechtigung auf uns allen. Besonders aber auf den Juden, die, wie ich, sieh dem Traum der Assimilation hingegeben hatten. Sie, Herr Bialik, erinnern sich vielleicht der Gespräche, die wir, als ich Sie radieren durfte, über diesen Gegenstand führten und in denen ich zu erklären suchte, warum ich dem Zionismus femgestanden bin. Heute denkeich anders. So schwer es mir auch wurde, ich bin aus dem Traume, den ich mein langes Leben geträumt habe, erwacht. leider kann man einen so alten Baum — ich werde im nächsten Monat 86 Jahre alt — nicht mehr verpflanzen. Doch lege ich die Hände nicht in den Schoß und wäre es nur, damit die Arbeit mir über die Zeit, die ich noch zu leben habe, hinweghilft.“ Der Regierungswechsel in Rumänien CiwOöwltz, 22. November. Die „Ostjüdische Zeitung“ führt u. a. aus: Der Kurs der Regierung hat eich hinsichtlich der Lustspielpremiere in den Jüdischen Künstlerspielen In den Jüdischen Künstlerspielet in der Praterstraße wird Freitag, den 26. d. da« Lustspiel „Juki kriegt P ä t s o h“ zun erstenmal aufgeführt. Dem von dem bekannten jiddischen Schriftsteller A. M e i s e 1 s verfaßten Stück liegt das Thema zugrunde, daß für alte die lustigen Streiche, die selbstredend Sevilla Pastor, der berühmte Gast des Theaters, anstellt, ein Unrichtiger — Dolly Nachbar — zum Handküsse kommt. Das ergibt eine Fülle von drastischen Szenen. Die Musik der Lustspielnovität stammt von Max Loub e t z k y, dem populären Komponisten der Revuen von A. Meiseis, und hat chaseidischen Einschlag. „Juki kriegt P ä t s o h“ dürfte einer der Schlager des diesjährigen Gastspiels von Sevilla Paistor werden. Max Brock Franz Kafka, Eine Biographie. Als Ergänzungsband zu der vor kurzem abgeschlossenen Gesamtausgabe der Werke von Franz Kafka erschien soeben in gleicher Ausstattung und zu gleichem Preis di« erste Kafka- Biographie, aus der Feder von Max Brod, dem Herausgeber des Nachlasses, unter dem Titel: FRANZ KAFKA. Eine Biographie (Dokumente und Erinnerungen). Dieser zirka 300 Seiten starke Schlußband bringt außer der biographischen Darstellung zahlreiche unveröffentlichte Briefe und Aufzeichnungen Kafkas, drei unveröffentlichte Photos, das Faksimile einer Manuskriptsedte und 10 Zeichnungen Kafkas, (Be das Besondere seiner schöpferischen Phantasie auch auf graphischem Gebiete zeigen. (Verlag Heinr. Mercy Sohn, Prag.) Jüdisches Kulturtheater, I., Franz-Josefs- Kai 3, R 28-2-36, R 24-1-34. Täglich, 20 Uhr (Sonn- und Feiertags, 15 Uhr 30, Nachmittags- ■orsteUung bei kleinen Preisen), die Komödie .Jakob und Christian“ von Saanmy Grone- Jehuda Ehrenkranz best Samstag, den 27. d., m Theatereaal des Hotels Post, I„ Fleischmarkt 24, in hebräischer, deutscher und jiddischer Sprache: „Neue palästinensische Dichtung“ (Schimonowitsch, Schönberg, Lewin); Europäische Dichtung“ (Capek, Waldinger); .Jüdischer Humor“ (Schalem Alejchem, Perez, Tunkeier). Beginn 8 Uhr abends. Jüdischer Hochschulausschuß. Samstag, den 27, d., 20 Uhr, findet im Zentralheim, Alserstraße 26, eine Chajes-Feier statt. Es wirken mit: Oberkantor Margolies: Gesang; Popper: Rezitation; Soffer: Cello. Die Arbeit des Keren Kaiemeth Chajes-Aktion. Das Chajes-Realgymnasium (Lehrer- und Schülerschaft) hat als erste Gruppe diese Aktion abgeschlossen. Es führte an den KKL S 81Ö.— ab. Die Summe konnte nur dank der besonders eifrigen Anteilnahme der Lehrer wie der Schüler unter wirklichen Opfern auch der Mindestbemittelten zustandegobracht weiden. Die Ortsgruppe Klagenfurt teilt mit, daß sie unter dem Eindruck des Referates von Gg. Dr. E. M. Zweig (Jerusalem) eine Gold-Bueh- Eintragung des Oberrabbiners Dr. Z. P. Chajes beschlossen und den ersten Betrag von S 400.— an den KKL bereits abgesendet habe. Außerdem führten bisher ab: WIZO 106.—; Sektionen: III S 191.—; II S 36.—; IV/V S 80; Machleketh Hanoar S 87.—; Provinz: Innsbruck S 102.—; Krems S 20.—. Im Rahmen der Chajes-Aktion führt _:e „Akiba“ im Fliegerkmo, IX., am Sonntag, den 5. Dezember, 5411 Uhr vormittags die Mouatsschau des KKZ. den „Dreyfus“-Film vor. Die Festansprache hält Dr. E. M. Zweig. Karten erhältlich ian „Aüba“-H«mi and an der Kino-Kassa. meinde sowie die Vertretung der WIZO begrüßen. Vom Reinertrag wurde ein nennenswerter Betrag bereits an den Keren Kajemeth abgeführt. Rassisches und Klassisches. Dienstag, den 30. November 1937, veranstaltet die Zionistische Bezirkssektion und die WIZO XVIII im Offenbach-Saal eine Wiederholung des großen Erfolges „Rassisches und Klassisches“. Mitteilungen der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Predigten in den Synagogen. Freitag, den 26. d., wird bei dem um 4 Uhr 5 Minuten beginnenden Abendgottesdienst in der Gemeindesynagoge, XVIH, Scbopenhauerstraße 39, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz eine Predigt halten; Samstag, den 27. d., beim Vormittagsgotteedienst Sohrifterklärung: XXI-, Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmana. Gottesdienst anläßlich des Chanukkahfestes: Sonntag, den 28. d„ 4 Uhr nachmittags: XXI., Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dok- M. Rosenmann. Israelitische Jugendgottesdienste 1. Jugendgotteedienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (innen): Samstag, den 27. d., um 3 Uhr, in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogeo. 2. Besondere Jugendgottesdienete für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im IL, IX. und XX. Bezirk: Samstag, den 27. d., 545 Uhr, im Leopoldstädter-Tempel, H-, Tempelgasse 5, und in den Bezirkssynagogen, IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygaese 11. 3. Gottesdienst für die reifere Mittelschuljugend: Freitag, den 26. cL, HI Uhr, im Stadttempel, I., Seitenstettengasse 4. Pflegestellen für jüdische Kinder. Für unbemittelte jüdische Kinder im Alter von 1 bis 14 Jahren werden geeignete Pflegesteilen bei jüd. Familien gesucht. Anbote mit Angabe der Wohnung«- und Famiüenverhältnisse und des verlangten Kostgeldes unter „Familienanschluß“ a. d. Administration d. Blattes. Austritte Hesselhein geb. Löwinger Serafine, geh. 21. Vf. 1871 in Wien, verw., Private, XVffl., Czennakgasse 5; Kohn geh. Wirth Oktavia, geh. 11. VH. 1889 als evangelisch in Brünn, vdrh., Haushalt, XHI., Fichtnergasse 5; Kolm Josef, geb. 4. XH. 1884 in Wien, verh., Vertreter, XIH., Fiehtnergaese 5; Schwa« geh. Bäck Friederike, geb. 25. VI. 1902 in Purkersdorf, verh., Private, XIII., Fichtnergasse 11/1; Kohn Erich, geb. 37. VIII. 1902 in Wien, led., Mittelschüler, XIH., Fichtnergasse 5; Meta Robert, geb. 16. VI. 1917 in Boden bei Wien, led., Hochschüler, XIH., Gloriettegasse 10; it5u-, öuuuBcnuier, aul, urwrHsc&egäös© xu; Gross geb. Polacco Jole Adele, geh. 25. V. 1893 als röm.-kath. in Wien, Karre Schottenfeld, verw., Haushalt, HI., Weißgärberlände 50/12a; Violin geh. Allerhand Sidonie, geb. 12. XL 1871 in Wien, verh., Hauehalt, IH., Ungargasse 27/49-50; Szrojt (Schrott) Harry, geh. 17. IL 1922 in Wien, led., Gymnasiast, UL intzerstraße 5/5; Wen Johanna, geb. 17. IL 1912 in Wien, led., Kontoristin, HL, Dißlerb 10/18; Hofer Anna Maria, geb. 7. V. _ als röm.-kath. in Wien, Plärre Maria Empfängnis, led., Haushalt, HL, Juchb 27/25; Wachsberg Edith, geb. 26. VL in Wien, led, Mittelschülerin, HI-, Lustig- Prean-Gasse 10; Szrojt (Schrott) geb. Weis Bertha, geb. 19. XL 1887 jn Wien, ger. gesch., Schneidermeisterin, HI„ Hintzerstraße 5/5; Selkes HanSjgeb. 22. IX. 1906 in Wien, verh., Prokurist, HL, Reisnenstraße 10/12; Hahn Katharina, geb. 10. X. 1894 in Klein-Wieseniorf, led., Sohneiderin, XIV- Sechshauseritraße 45; Reti geb. Siebenschein Wilma, geb. 18. VHI. 1895 in Kremsier, verh., Haushalt, II., Hollandstraße 9/7; Hirschfeld Max, geb. 5. V. 1897 in Wien, verh., Vertreter, H., Engerthstraße 230/7; John Martha, geb. 5. H 1900 in Wien, led., Schauspielerin, IX., Alserbachstraße 11; Pollak Mirjam Susanne, geb. 27. IL 1915, led., wohnhaft in Längenfeld; Bäck Hugo, geh. 29. X. 1911 in Wien, led., Bandeisangestellter, H„ Taboretraße 7; Engelhard Josef, geb. 19. X. 1902 in Wien, ger. getr., Chauffeur, V., Zentagasse 6/4; Perntz geb. Maritschek Helene, geb. 3L VHL 1908 in Wien, verw., Private, XIX., Gustav-Ozermak-Gasse Nr. 27; Gottesmann Moritz, geb. 18. IX. 1873 in Borszczow, Polen, verh., Kassier, XX., Hellwagstraße 84; Gottesmann geb. Schornstein Eva, geb. 2. VIH. 1873 in Zloczow, Polen, ver„ Haushalt, XX., Hellwagstraße 34; Leicht geb. Rosenberg Johanna, geb. 21. L 1896 in Wien, verw., Private, VH, Mariahilferetraße 58, Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, L Marc-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Robert Polower, Wien, L, Marc- Aurel-Straße 5. — Druck: Vernay A. G-, Wien, IX„ Canisiusgasse 8—10. Redaktion und Administration: Wien, I„ Marc- Aurel-Straße 5. Tel.; U 22-3-91. Redaktion«- schloß Montag nnd Mittwoch vormittags. Postscheck Konto: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 40.879. natlich S 1.70, vierteljährig _, _ jährig S 940. ganzjährig 8 IS. Für das A n s 1 a n d: Vierteljährlich: Deutschland RM 340, Tschechoslowakei Kg 28.—, Jugoslawien Dinar 50.- , Polen Zloty 630, Ungarn PengS 430. Rumänien Lei 200.-, übrig« Auf tasd; Schweizer Frank«) fäl

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