Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 696 (19.11.1937)
- Date
- 1937-11-19
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Satt* Nr. 696. — Wien, Freitag, 19. November 1987. fiielBto&Baitici X).. Zentraltrledhot. neuen Sen I. Ir Simstig jßttloiSM Hebräisch-Kurse Hebräische Bibelkurse der Israel. Kultusgemeinde finden im 1. Bezirk, Werderthorgasse 12 (Schule Stern) unter Leitung <' bewährten Kraft statt. Der Unterricht ist lieh. Histadruth Ivrith. Samstag, den 20. d., H9 Uhr, im Vortragssaal des Cafe „Central“, Taborstraße 8, Vortrag Dr. Ch. Tartak o w e r über: Bamaagal Hazar meet A. Kabak. — Seminare: Uhr abends, Bibelseminar (Dr. Schächter). Chug-Iwri. — Bezirkssektion VHI/IX, HörlgaBse 2, Leitung: Prof. Kestenbaum. Dienstag, den 28. d., präzise %8 Uhr: Schlomo Auerbach: „Hebr. Literatur“ (Agnon-hanidach); Uhr: Prof. Kestenbaum: Tnach (Psalmen). Bücher mitbringe n. Zionistische Bezirkssektion Leopoldstadt, Praterstraße 13, Hebräisch-Kurse für An länger: Montag und Donnerstag von %8 bis %9; für Vorgeschrittene: Dienstag und Donnerstag von >j9 bis MIO. — Jeden Mittwoch abends von 8 bis 10 Uhr finden gesellige Abende statt. Zionistische Bezirkssektion Wieden-Mar gareten, Hauslabgasse 2. Hebräisch-Kurse für Anfänger und Vorgeschrittene jeden Donnerstag. Anmeldungen alltäglich bei Herrn Alfred Bernfeld, Wien, V., Ramperstorffergasse 14, sowie am Lehrabend und jeden Montag abends. — Der Montessori-Kindergarten, Wien, IV., Hauslabgasse Nr. 2, sucht eme Hospitantin. Jüdischer Angestelltenverband „Emunah“, Praterstraße 11, Hebräisch-Kurse jeden Montag für Anfänger von M9 bis 10 Uhr abends, für Vorgeschrittene von 7 bis M9 Uhr abends (Chug-Iwri). — Musiksektion: Anmeldungen von Interessenten werden an Wochentagen von 7 bis K9 Uhr abends im Sekretariat entgegen genommen. Im Catt Prinz Eugen am Opernring spielen täglich 8 Künstler 16 Instrumente. Musikalische Schau. Normale Tagespreise. Israelitische Kultusgemeinde Wien Konkursausschreibung. Im Spitale der Israelitischen Kultusgemeinde Wien XVIH., Währinger Gürtel 97, gelangt an der Herz-Station eine Assistenten- und eine Sekundararztensstelle und an der dermatologischen Abtei- 1UBg eine Sekundararztensstelle zur Besetzung. Zur Anstellung sind erforderlich: die österreichische Bundesbürgerschaft, lediger Stand, die Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde im österreichischen Bundesgebiete, die körperliche Eignung (nachgewiesen durch ein von einem Primarärzte des eigenen Spitals ausgestelltes Zeugnis) und ein Alter von unter 35 Jahren. Mit der Stelle ist nebst dem in der Besoldungsordnung für die Abteilungsärzte des Spitales der Kultusgemeinde vorgesehenen Bezug die volle Verköstigung verbunden. Für diese werden die Eigenkosten vom Monatsbezuge in Abzug gebracht, wobei der Abzug ein Viertel der Bezüge nicht überschreitet. Mit den Personaldokumenten (Geburtsschein, Heimatsschein, Ledigkeitszeugnis, Doktordiplom, Zeugnisse über die bisherige fachliche Verwendung) belegte Gesuche sind beim Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitensettengasse 4, HI. Stock (Amtedirektion) bis längstens 25. November 1937,12 Uhr mittags zu überreichen. Wien, 1. November 1937. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Austritte Lorenz geh. Matucsin Olga, geh. 28. \. 1908 als röm.-katb. in Neunagelberg, Pfarre Brand, Bezirk Gmünd, verw., Garderobierin, XXL Merstnergasse 2; Königstein Leopold, geh 80. X. 1907 in Wien, verh., Diplomkaufmann XV., Sperrgasse 15; Haberl Anna Maria, geh 8. VH. 1898 in Wien, led., Befürsorgte, II., Heinestraße 30; Steiner Friedrich, geb. 24. III. 1901 in Wien, led., Kaufmann, XHI-, Gioriettegasse 1; Klinger Selma, geb. 26. II. 1892 in Wien led., Privatangestellte, II., Auastellungs Straße 3; Drechsler geb. Hlrcz Theresia, geb. 7. VIII. 1897 als röm.-kath. in Budapest, Pfarre Josefstadt, ger. getrennt. Private, VI., Köstlergasse 1; Braun geb. Pick Anna, geh. 3. HI. 1899 in Wien, verh., Privatangesteilfce, V., Schönbrunnerstraße 91, 1/8; Braun Leo Adolf, geb. 29. VII. 1896 in Tannwald, CSR., verh., Straßenbauingenieur, V., Schönbrunnerstraße Nr. 91, 1/8; Neumann Elvira, geb. 16. V. 1915 in Wien, led., IX., Wiesengasse 23; Österreicher geb. Schafranik Emma, geb. 3. I. 1908 in Berlin, VI, ger. getr., IX., Porzellangasse 45; Dörfler geb. Machazi Chana, geb. 1. VIH. 1862 als röm.-katii, in Sternberg, ÖSR., verw., Pfründnerin, n., Praterstraße 49; Zehetner Nina, geb. 5. VI. 1923 in Wien, led., Schülerin, II., Nordwestbahnstraße 35 a; Dr. Figdor Karl, geb. 2. XII. 1892 in Wien, verh., Professor, XIII., Werkbundsiedlung 19; Herczka Susanne, geb. 13. IV. 1922 in Wien, led., Mittelschulstudentin, IV., Brahmsplatz 8/1; Jakobowitsch DIE KINDER-STIMME | Emilie, geb. 12. VHL 1852 in Wien, verw., Private, XVI., Eisnergasee 6/22; Neumann Grete, geb. 25. VI. 1908 in Wien, led., Kontoristin, ÖL, Weißgärberlände 49, 2/17; Melamed Marcel, geb. 16. XII. 1913 in Wien, led., Tech-! niker, HI., Distiergasse 4, 1/1/5; Eisinger Helene, geh. 28. XL 1918 in Sekule, zust. Hohenau, verw., wohnhaft Riegelsdorf Nr. 144; Dr. Moser Herta, geb. 2, HL 1908 in Wien, verh., Chemikerin, XXI., Afretschgasse 27; Breier Friedrich Artur, geb. 16. V. 1919 in Wien, led., Mittelschulabsolvent, vn., Neubaugasse 36. II/2/22; Trost« Kart Kopel, geb. 31. X. 1889 in Wien, verh., Kaufmann, I., Walfiechgasse 12 2/3; Pollak Franzi, geb. 13. IU. 1922 m Wien, led., Schülerin, II., Hollandstraße 9; Karczak Peter, geb. 19. HI. 1923 in Wien, led., Schüler, XIH., Hietzinger Hauptstraße 113. FILME Filme ohne Arier-Paragraph Die gute Erde. — Drei süße Mädel. — Die kleine Chtng-Ching. — P6p6 le Moko. — Bulldog Drumond, der Meisterdetektiv. — Maienzeit — Geschichte wird bei Nacht gemacht — Entgleist. — Flucht aus San Quentin. — Jidl mlt’n Fltll. — Saratoga. — Meuterei in Sing Sing. — Die Eisprinzessin. — Die Frau des G-Man. — Leidenschaft — Le Rol. — Man trifft sich in Paris — Das Leben Emile Zolas — Seeteufel. — Wir in der Todeszelle. — Darf ich bitten! — 100 Männer um ein MädeL — Skandal auf der Rennbahn. — Vogues 1938. — Der letzte Zug von Madrid. — Königin Viktoria. — Mein Vater hat Recht gehabt. — Im siebenten Himmel. — 1918 — Der Friede brach aus. — Beethoven. — Der anonyme Kavalier. — Die Jagd nach dem Tod — Aus der Werkstätte des G-Men. — Geldrausch. — Broadway Melodie 1938. — Cafe Metropole. — Das Sklavenschiff. — Der Pfarrer von Kirchfeld. — Angel. — Der große Gambini. — Die Lady und der Gangster. — Flammende Nächte. „Feuer über Irland.“ Seit Jahrzehnten ist Irland eines der Sorgenkinder des britischen Imperiums. Der politische Kampf um die Freiheit Irlands bildet den Gegenstand des neuen Metro-Goldwyn- Mayer-Filmes „Feuer über Irland“, welcher demnächst mit Clark Gable und Myrna Loy in den Hauptrollen in Wien erscheint. „Seeteufel“ in den Wiener Kinos. Der große Metro-Goldwyn-Mayer-Spitzenfilm „Seeteufel“ mit Spencer Tracy, Freddie Bartholomew und Lionel Barrymore in den Hauptrollen ist ab heute in folgenden Kinos zu sehen: Phönix-Kino VH„ Omnia-Kino XIV. und Wallenstein-Kino XX. (in deutscher Sprache). Heute: Annabella-Film. Per erste amerikanische Großfiim mit Frankreichs größtem Star Annabella: „Zigeuner- Prinzessin“ (Wings of the morning) erscheint heute im Burg- und Imperial-Kino. „Flammende Nächte“ — heute. Drei merkwürdige Lebensschicksale, die miteinander verflochten werden, geben diesem Film die Handlung. Eine kleine Garnison inmitten Arabiens ist der Ort, an dem sie spielt und die Zeit ist gerade die eines Aufstandes der Eingeborenen gegen die Engländer. Kay Francis, Errol Flynn, lan Hunter und Frieda Inescort spielen die Hauptrollen. Der bekannte Wiener Komponist Erich Wölfgang Konigold schrieb die Musik. Die Wiener Uraufführung dieses Warner Bros.-Films findet heute im Rotenturm- und Votivpark-Kino statt. Wir spielen und lernen I}ebraisc$ Gewiß könnt ihr da« Spiel „Mein Teekeeeel!“ Zwei gehen aus dem Zimmer und denken sieh ein Hauptwort aus, das zwei oder mehrere verschieden© Bedeutungen hat. Also z. B.: Blatt (das Blatt Papier und das Blatt vom Baum). Die Kinder kommen wieder herein und beschreiben nun abwechselnd ihren Gegenstand (sie sagen „Teekessel“) mit den Worten; „Auf meinem Teekessel — kann man schreiben“, der andere „Mein Teekessel — wechselt seine Farbe“. Immer deutlicher erklären sie beide ihre „Teekessel“. Wer aus dem Kreise zuerst die beiden Teekessel errät, darf dann als nächster hinausgehen. Wißt ihr aber, daß man „Teekessel“ auch auf hebräisch spielen kann? Nun, hier habt ihr drei Worte, die sehr gut zu einem hebräischen „Teeke»ser‘-Spiel zu verwenden 1. Teekessel ist ein Lebewesen; manchmal sehr streng, sehr schwer nur entbehrlich, schlägt manchmal usw. — 3X — Vater; 2. Teekessel ist traurig gestimmt, kommt im Jahr nur einmal vor; ist immer einen Monat lang — 31* — der Monat. 1. Teekessel kommt in jeder Schule vor; ist manchmal aus Holz, mal, aus Gestein, jeder ABC-Schütze hat es — mb — Tafel; 2. Teekessel ist in fast jedem Hause zu finden, hat viele Blätter aus Papier, wird fürchterlich zerrissen — mb — Kalender; 3. — das Auge und f/y — der Buchstabe. Hier habt ihr nun drei Beispiele. Ihr sollt euch aber selbst welche ausdenken, und wer welche fand, schreibt sie uns. Wer die meisten und besten hat, erhält von uns eine kleine Belohnung. Der Spruct) r „Geh zur Ameise, Fauler, sieh ihre Wege und werde klug. Sie, die keinen Führer, Vogt und Gebieter hat, bereitet im Sommer ihr Brot, sammelt in der Ernte ihre Speise." (Sprüche Salom., 6. Kap.) Gesct}icf)te ssum Sprucl): Drohne und Ameise Von Berti Horowltz. Fünf Familien der Drohnen, die in verschiedenen Astlöchern eines großen alten Baumes hausen, haben heute ihren großen Familienrat. Ate erster ergreift der alte Onkel Alfred das Wort: „Seit die Ameisen unter unserem Baum ihre Stadt aufbautem, ist das Leben hier ganz unerträglich; ein Wirbel und Geschäftigkeit, ein Kommen und Gehen, ganz rücksichtslos Es ist jetzt ganz unmöglich, am Tage zu schlafen. Kaum nickt man ein wenig ein oder möchte einen ausgedehnten Mittagsschlaf halten, wird man durch Hämmern, Klopfen und Lärmen aufgeweckt. So geht das nicht weiter, wir müssen wieder Ruhe bekommen, wie in der guten alten Zeit.“ „Ja, es ist ganz unerträglich, wie kommen wir dazu“, rufen alle Drohnen durcheinander. Der junge Hans wagt einen schüchternen Versuch, die Arbeit der Ameisen zu verteidigen und macht den Vorschlag für die Drohnen einen anderen Baum zu suchen. Die Drohnen sind empört, sie überschreien den jungen Hans und rufen ihm „Arbeitsdrohne“ zu, was für eine Drohne die ärgste Beschimpfung ist. Sie wollen nicht einsehen, warum eie sich eine andere Wohnung suchen sollen, wo sie doch schon viel länger hier hausen als die Ameisen. Und so wurde beschlossen, aus jeder Familie eine, also zusammen fünf Drohnen zu wählen, die am nächsten Sonntag die Beschwerde bei den Ameisen Vorbringen sollten. Am nächsten Sonntag war eg so heiß und schwül, daß die Drohnen zu faul waren auszufliegen; am darauffolgenden Sonntag wieder regnete es so stark, daß sich keine Drohne hinauswagte. Dabei nahm der Lärm im Ameisenhaufen immer mehr zu. Man konnte sich nicht vorsteilen, was sie aufführten! Es war höchste Zeit dagegen einzuschreiten, aber man war ja zu fau!, um zur nächsten Blume um ein wenig Honig zu fliegen. Wie sollte man sich erst bei diesem Wetter aufraffen mit den Ameisen zu verhandeln? So vergeht die Zeit, jede Woche gibt es einen anderen Grund, um die Angelegenheit zu verschieben und so wird es Herbst. Mit den ersten kalten Tagen tritt bei den Ameisen Ruhe ein, so daß es jetzt ganz überflüssig ist, sich bei ihnen zu beschweren. „Ja, wenn man Geduld hat, erledigt eich alles von selbst“, meint Onkel Toni. Es wird immer kälter, der Wind saust durch den Wald, reißt ein Blatt nach dem anderen ab und braust weiter. Die Vögel ziehen fort, es wird still. Die Drohnen sammeln mühsam ihre Nahrung. Es gibt nur noch wenige Herbstzeitlose mit bitterem Honig und vereinzelte Astern, zu denen man aber sehr weit fliegen müßte. Es wird noch kälter, und der Winter bedeckt alles Blühende mit einer weichen weißen Decke. Jetzt ist guter Rat teuer; die Drohnen haben keihe Wintervorräte und eine nach der anderen stirbt den Hungertod. Als nur noch ein kleineß Häuflein Drohnen übriggeblieben war, machte eine junge Drohne den Vorschlag. bei den Ameisen anzuklopfen und um ein bißchen Futter zu bitten. Gesagt, getan. Die Drohnen wurden von den Ameisen m einem behaglichen Heim freundlichst empfangen und bewirtet. Die Ameisen führten sie überall herum und erklärten ihnen genau, wie sie ihr Haus gebaut und die Vorräte aufbewahrt haben, wie jeder einzelne der großen Gemeinschaft mitarbeiten mußte, um einen ruhigen sorgenfreien Winter verleben zu können. — Jetzt verstanden die Drohnen erst das viele Klopfen und Lärmen und nahmen sich vor, falls sie den Winter überleben sollten, im nächsten Jahr bestimmt so fleißig zu sein wie die Ameisen. Glaubt ihr, meine Heben jungen Freunde, daß die Drohnen das Versprechen halten werden? Die drei Statuen Eine Meine Geschichte zum Nachdenken Erzählt von Hedi Zipser-Markheim. KINOPROGRAMME Vom 19. Nov. bis 22. Nev. Tel. B 21-0-65 Das Ereignis: Der große Emst LobltsA- _C || f, C1 . Film mit Marine Dletrl* »EU UCL« IMPERIAL-KINO URAUFFUHRUN81 Annabslla In: „Die ZigefllffllllZeSSlll“ ROTENTURM urauffOhrunq I Errat Fiynn in: „Flammende Nächte" Beginn: l/*4. V*8t V*10 AUGARTEN-KINO IU Untere Augartenttrafla 28 Tel. A 4Ö-6-98 Ur- und AHaiaautrotinini Wr Wien —10. und lehrte Weahe MALY PIC0N in dem ersten jiddischen Tonfilm: JIDL mit‘n FIDL mit deutschen Fußtiteln Beginn: Wo. */>«, %8, V40 Ohr; Sonntag noch V«4 Ohr. KINO KERN im Prater Dir Hrrn « «'rrlmaiiD lelepnon H 40-0-49 Sklwemdliff" WechMtage; S, 7, Uhr. Sa. e. U V* >/»*. VA VA V.te Uhr SCHWEDEN MELODIE 1938 ,11 Uhr wlttag» «rata KMer- 3, S, 'I.S, n.10 U! KREUZ-KINO UrantfflbrnBa: Tlglteb 7*11 Uhr renn.: Mm«. dl« Si« suchnn?ÄÄn: „Die Lotfy und der Gangster" LEOPOLDSTÄDTER VOLKSKINO II.. Rotensterngasse 7 a Tel. R 49-0-23 Mnatt In: „DAS LEBEN EMILE ZOLAT Wochentag»: V.8, VA V,10. Sonn- und Feiertags: ab V, NESTR0Y-T0N-KIN0 TaSSTf* JSSS., „Auf der Flucht' (Leidenschaft) REMBRANDT-KINO I dH der Augartenbrücke KINO TEGETT HOFF Im Hanetarism am Prataratam Tatschen ft 41-0-26 Entn< Alle(n«iiff(lhrung tSr Prater uM LsenoM-* ST«.. »1H SIEBENTEN HIMMEL« ÜZ W.: 6, 7, 9. S. u. F.: VA V.4, V,6. VA V.10, Ein reicher Kaufmann bekam einmal von einem Freunde aus China drei Statuen als Geschenk, die einander vollkommen glichen. Da der Kaufmann den Sinn dieser Gabe nicht verstand, bat er einen weisen Rabbi, ihn zu besuchen und sich das Geschenk anzusehen. Der Rabbi entdeckte in den Ohren der Statuen winzige Löcher. Nacheinander steckte er den Figuren einen Metallfaden ins Ohr — bei der ersten kam der Faden durch den Mund wieder heraus, bei der zweiten kam er durch ein Ohr, — bei der dritten aber gar nicht mehr zum Vorschein. Da sagte der Rabbi zum Kaufmann: „Diese drei Statuen sollen drei verschiedene Arten von Menschen darstellen. Die erste und eitelste gibt, was ins Ohr geht, durch den Mund sofort weiter, die zweite und dümmste läßt, was in ein Ohr hineingeht, zum anderen Ohr hinaus, die dritte und klügste aber behält, was eie vernommen, für sich. Versteckrätse!. Meduse — Wolle — Mastvieh — Latein — Brunnen — Strandmuechel — Wette — Dreher — Arena. Aus jedem dieser Wörter sind — in der angegebenen Reihenfolge drei aufeinanderfolgende Buchstaben zu entnehmen, welche, aneinandergereiht, eine heilige Vorschrift aus den zehn Geboten ergeben. Hz. Auflösung des Rätsels aus der vorigen Num- ,(Flammende Nächte" Beginn bei diesem Film: 4, */»7, 9 Uhr Mo- ------ jährlich S 4.88, halbjährig S 9.30, ganzjährig S 18. Ffir das stand: Vierteljährlich; Deutschland 150, Tschechoslowakei K5 28.—. Jugo- Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich. Wien, L Marc-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher j 1_ __ _ ____ Redakteur: Robert Polower, Wien, L, Maro- Blawien Dinar 50.—, Polen Zloty 6.50, Ungarn Aurel-Straße 5. — Druck: Vernay A. G., Wien, Pengö 4.80. Rumänien Lei 280.—, übriges Aus« IX, Canisiusgasse 8—10, 1 iand; Schweizer Franken SSO.