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Die Stimme · 1937-11-10 · Heft 693 (10.11.1937) · page 6

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 693 (10.11.1937)
Date
1937-11-10
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Mt* 6 Nr. eea — Wien, Mittwoch, 10. November MB. Inszenierung gespielt werden. In den wei-| Jüdisches Kulturtheater | teren RoUen sind sämtliche Mitglieder des j Kaj g 28-2-36 Ensembles, so Erna Siegler und Dolly Allabendlich’20 Uhr, (Sonn- 'und Feiertags Nachbar, beschäftigt. Der Vorverkauf auch 15 Uhr 36) die Komödie „Jakob und für die ersten Vorstellungen wurde bereits Christian“ von S. Gronemann bis einschließeröffnet. 1 lieh 18. November. Aktion zur Eintragung Dr. Z. P. Chafes s. A. in das Goldene Buch des Keren Kafemeth (Vorträge Dr. E. M. Zweig, Jerusalem.) Mittwoch, den 10. d., 5 Uhr nachmittags, WIZO, 1., Schottenring 25. Mittwoch, den 10. d„ J49 Uhr abends, Bezirkssektion Breitensee, XV., Akkonplatz 7. Donnerstag, den 11. d., %9 Uhr abends, Bezirkssektion Innere Stadt, I., Bauernmarkt 8. Freitag, den 12. d., 8 Uhr abends, Bezirkssektion IV/V, V., Hauslabgasse 2. Samstag, den 13. d., 5 Uhr nachmittags, Hasch. Hadati, II., PraterstraBe 60. Samstag, den 13. d., 8 Uhr abends, Bezirkssektion Favoriten, Gudrunstraße-Wielandstraße, Komensky-Schule. Montag, den 15. d., 349 Uhr abends, Bezirkssektion XVI/XVII, XVII., Frauengasse 9. Mittwoch, den 17. d,, 349 Uhr abends, Krems: Helm der Zion. Ortsgruppe. Donnerstag, den 18. d„ abends, Linz: Speisesaal des Kasinos Promenade. Samstag, den 20. d., abends, Klagenf u r t: Zion. Heim, Gabelsbergerstraße 15. Montag, den 22. d„ abends, Innsbruck. Donnerstag, den 25. d., y,9 Uhr abends, Baden: Sitzungssaal der Israel. Kultusgemeinde, Grabengasse 14. Freitag, den 26. d., J49 Uhr abends, Mödling: Festsaal der Israel. Kultusgemeinde, Enzersdorferstraße 6. Samstag, den 27. d., K8 Uhr abends: Elsen stadt: Cate Weiner. JÜDISCHER KAIENDER 12. bis 18. November 1937. 8. bis 14. Klslew 5698 Freitag (12.) Sabbath-Elngang 4ü Uhr Samstag (13.) Sabbatfi-Ausgang 522 Uhr Wotbeaabsdialtt: Wajauh. Russisches und Klassisches Scherz, Satire und Ironie sind die natürlichen Ingredienzien der Revue „Rassisches und Klassisches“. Und ihre tiefere Bedeutung? Die beiden Verfasser Bobby Weiser und Vicky Schlesinger glaubten, sie durch eine Prise Tragik und einen TeelöSel Sentimentalität fühlbar machen zu müssen, die Prise im Bild „Blinder Passagier“, den Teelöffel im Bild „Leopoldstädter Symphonie“. Hier bewahrheitet sich «Jeder einmal der alte Satz: Weniger wäre mehr. Aber die Autoren können es noch zum Besten wenden, wenn sie die zwei Bilder streichen, denn die zehn übrigen bieten genug an zwerchfellerschütternder Heiterkeit über unsere eigenen klassischen Fehler und über die fremden rassischen Überheblichkeiten. Zweifellos die besten Einfälle hatten die Autoren in „Teilung Palästinas“, sowie in „Kaffeehaus in Tel-Aviv“ und in „Jüdische Festakademie“. Doch schon „Jakob und Esau“ stimmen zur Fröhlichkeit, die sich über „Ankurbelung der Wirtschaft“, „Interview mit Barbarossa“, unterbrochen freilich durch den erwähnten „Blinden Passagier“, bis zu „Ich kenne einen Juden“ fortsetzt. Das Schlußbild „Auszug aus Ägypten“ ist gleichfalls eine gelungene Yerulkung von allerlei Eigenheiten und Begebenheiten. Den Darstellern gebührt nicht weniger Lob als den Autoren. Frau Rosi Lamberg erweist sich als eine feinsinnige Sängerin, welche die Pointen ausgezeichnet zu bringen versteht. Vicky Schlesinger und Dr. Kurt Riegelhaupt agieren, als ob sie routinierte Berufsschauspieler wären. Ihre beiden Besoffenen, die herausfinden, daß es keinen Antisemitismus gäbe, wenn alle Juden wären, wie der ihnen bekannte Dr. Pollat-schek, und die gleichzeitig gestehen, daß sie nur diesen einen Juden kennen, sind Kabinettstücke einer Schauspielkunst, die jedem Bühnenkünstler Ehre machen würde. Auch Otto Presser bewährt sich trefflich. Bobby Weiser selbst erfüllt die Aufgabe als Conferencier und als Mitwirkender in einigen Bildern ebenso gut wie die als Textdichter. Die Musik zu den Bildern von Leopold Dickstein untermalt das gesprochene Wort und die Vorgänge auf der Bühne diskret und dabei doch sehr illu- Gastspiel Sevilla Pastor In den Jüdischen Künstlerspielen in der Praterstraße 34 wird die berühmte Soubrette Sev'lla Pastor ab Freitag, den 12. November, in der musikalischen Komödie „A Wab auf bei Tug’“ zu sehen sein. Das Stück, das in New- York durch zwei Jahre ununterbrochen den Spielplan beherrschte, wird hier in der Original- Vor einem neuen Prozeß in Bern: Gefälschte Protokolle und echte deutsche Dokumente Aus Bern berichtet die JTA.: Der Ablauf des Fälechuagsproresses verdient außeT der moralischen Verurteilung der „Protokolle“, die das Urteil ausspraeä, auch noch durch eine zweite Tatsache weit über die Grenzen der Schweiz hinaus stärkste Beachtung. Der Vertreter der jüdischen Klägerschaft, Rechtsanwalt Georges Bruns c h v i g in Bern, brachte in seinem Plädoyer verschiedene geheime Schriftstücke vor, die beweisen, daß nicht nur der Prozeß, sondern auch die vorgesehenen Entlastungszeugen der antisemitischen .Seite von Deutschland aus bezahlt wurden. Aus ihnen geht auch hiervor, daß der vom Gerichtspräsidenten bestätigte Sachverständige Fleischhauer, der Schrittmacher des von Erfurt aus verbreiteten internationalen Antisemitismus, die Pflichten eines Sachverständigen derart verletzte, daß er eine nicht geringe Gefängnisstrafe zu erwarten hätte, wenn er sich in der Schweiz dem Gericht stellen würde. Diese Enthüllung hat eine Vorgeschichte. Fleischhauer bat in der Schweiz eine Filiale seines „Weltdienstes“, eine Halbmonatskorrespondenz, die aber ersichtlich auch Name einer Organisation war, unter Leitung eines gewissen Boris Toedtli eingerichtet. Dieser Toedtli war aber nicht nur der Vertreter Fleischhauers, sondern auch der europäische Vertrauensmann des allrussischen Faschistenverbandes in Charbin. Das Treiben des Toedtli war der Schweizer Bundesanwaltschaft seit langem verdächtig. Eines Tages griff sie zu, beschlagnahmte die ausgebreitete Korrespondenz Toedtlfe und nunmehr schwebt gegen Toedtli und gegen Fleischhauer in Bern ein Spionageverf ähren Aus dem bei Toedtli beschlagnahmten geheimen Briefwechsel sind bisher leider nur vereinzelte Stücke in einem Schweizer Beleidigungsprozeß politischer Art aufgetauoht. Diese und einige bisher noch nicht bekannten Dokumente konnten nun in dem jüngsten Prozeß von dem Anwalt der Klär ger unter Benutzung einer Denkschrift, die mit dem erwähnten Beleidigungsprozeß zusammen hängt, vorgelegt werden. Zeugen' und Sachverständigen-Objektivität Da schreibt der Sachverständige Fleischhauer über einen Zeugen, der die Echtheit der Protokolle unterstützen soll: „Sobald feststeht, daß er Wichtiges aussagen kann und uns nicht hineinreiten will, haben wir selbstverständlich gegen seine Aussage nichts einzuwenden.“ Der Stellvertreter Fleischhauers, der sich einmal Meikert, dann wieder Farmei nennt, richtig aber wohl dePottereheißt, bemerkt in einem Briefe vom 12. März 1936: „Da nunmehr feetzustehen scheint, daß der Richter.die Zulassung aller unserer Zeugen ahgelehnt hat, werden wir diese nicht weiter zubearbeiten haben.“ Von Deutschland kommt über Fleischhauer — ein „Sachverständiger“ finanziert seinen eigenen Prozeß! — das Geld für den Prozeß. Wer Geld gibt, kommandiert auch. Fleischhauers Kommando läßt nicht mit sich spaßen. Die Schweizer „Frontisten“, die angebliche Avantgarde hundertprozentigen Schweizer Patriotismus’, hat nichts zu lachen. Der Gauleiter der „Nationalen Front“ in Bern, von Roll, der mit Generalvollmacht des Hauptangeschuldigten den Prozeß führt, klagt denn auch in einem Briefe vom 2. Mai 1935 dem Redakteur Werner Meyer, der die eigene Zeitung der Bewegung in Zürich leitet, sein Leid: ,,Hier in Bern ist aber außer mir niemand, der imstande wäre, Erfurtjetzt noch die Stirn zu bieten. Schon allein deshalb, weil wir keine eigenen finanziellen Mittel besitzen, sondern alles aus Erfurt, respektive dem dort angeblich (I!) gegründeten „Internationalen Komitee« «halten. Wir sind also heute sozusagen auf Gnade und Barmherzigkeit den Deutschen ausgeliefert... Sie können sich nun vorstellen, was es für uns und die „Nationale Front« bedeutet, dermaßen von Deutschland abzuhängen.« Ein besondere starkes Stück aber ist der Brief, den von Roll unter dem 19. Oktober 1934 an das „Braune Haus“ In München richtet: „... mit der höflichen Anfrage, ob und wieweit Sie sich uns zur Verfügung stellen können, respektive wollen. Es wird uns unmöglich sein, große Kosten zu bestreiten. Ihre eventuelle Hilfe wird sich daher von vornherein darüber kn klaren sein müssen... Glauben Sie nicht, daß Ihre Mitwirkung auch für Sie selbst, für die von der N. S. D. A. P. vertretenen Ideen von Interesse oder gar Wichtigkeit... sein wird?“ Den Richtern des genannten politischen Beleidigungsprozesses wurden Dokumente der Schweizer Clearingstelle unterbreitet, die die Überweisung von 2000 Franken Prozeßkosten von Erfurt nach Bern belegen. Daneben aber sind auch Briefe dabei bekannt geworden, in denen weit höhere Summen genannt werden, Namen hob« nationalsozialistischer Würdenträger fallen im Zusammenhänge damit. Das alles sind echte deutsche Dokumente. Mit großer Spannung kann man daher die bevorstehenden Verhandlungen des Prozesses gegen Boris Toedtli erwarten. Schon nach den wenigen, bereits bekannten Geheimdokumenten aus dem beschlagnahmten Material ersieht man, welche weiteren Funde über die internationalen antisemitischen Zusammenhänge, die von Deutschland geleitet und gefördert werden, über ihre Finanzierung und über die Teilnahme hoher deutscher Stellen wahrscheinlich zutage treten werden. Mitteilungen der Israefitt* Zionistischer Veranstaitungssehen Kultusgemeinde Wien holender Predigten in den Synagogen. Freitag, den 12. d., werden bei den um 4 Uhr 15 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten und zwar: VI., Schmalzhofgasse 3, Rabbiner Doktor J. Drobinsky; XVIII., Sehopenhauerstraße 39, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz; XXI., Holzmeisteigasse 12, Rabbiner Dr. M. Rosenmann. Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (innen). Samstag, den 13. d., 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im II., IX. und XX. Bezirk. Samstag, den 18. d., 345 Uhr nachmittags, im Leopoldstädter-Tempel, H., Tempelgasso 5, und in den Bezirkssynagogen IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. 3. Gottesdienst für die reifere Mittelschuljugend (IV. bis Vm. Klasse). Freitag, den 12. d., H 7 Uhr abend«, im Stadttempel, I., Seitenstettengasse 4 Donnerstag, 11. November. 1. Bez.: Jung-WIZO Mirjam, I., Jordangasse Nr. 7, 8 Uhr abends: Gruppe Awanoth: Diskussion über „Die Steilung der Frau in der Gesellschaft.“ Gruppe Simchah: „Die Bedeutung der Fonds.“ 1. Bez.: WIZO, Schottenring 25, 6 Uhr abends: Dr. Eugen Stransky: „Das jüdi- 1. Bez.: Sektion I, Bauernmarkt 8, 349 Uhr abends: Dr. Michael Egon Zweig: „Lage und Aussichten in Palästina.« 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1, %9 Uhr abends: Henriette Lichtenstein-Rappaport: „Züricher Tage.“ 6. Bez.: Sektion und WIZO VI/VH, Gate Mariahilf, Mariabilfenstraße 89 a, 8 Uhr abends: Karl Schwarz, Vizepräsident der Grazer Kultusgemeinde: „Der politische Zionismus 1897—1987.“ Anschließend Diskussion. Gäste willkommen! 18. Bez.: Sektion und WIZO, XHL, Hietzinger Hauptstraße 22, Cate Hietzinger Hof, 349 Uhr abends: Dr. Otto Lifczis: „Die Jüdische Turn- und Sportbewegung im Dienste der Renaissance de* jüdischen Volkes.“ ‘ Freitag, 12. November. Otfegg Sabbath. 8 Uhr abends. 2. Bez.: Sektion H, Prateretraße 18: Vortag Prof. Dr. Albert Weiß köpf. Anschließend Smdroth. _ 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Sfcuwerstr&ße 1: Vortag Dr. H. Schächter. Rezitation: Prof. Weinstein. Chor de« Gdud 2. Bez.: Hecbaluz Haklal Zioni, Stadtkibuz H, Rueppgaese 8: Vortrag. Rezitation: Mundi Hausknecht (Jüdische Künatterepiele) und ~ s Theaterensemble de« Brith-Zion XVI/XVII. 4. Bez.: Sektion und WIZO IV/V, Hausiabgasse 2. Vortrag: Rabbiner Dr. Mehrer und L)r. Egon Michael Zweig (Palästina). Anschließend Jugendchor. _ 16. Bez.: Sektion und WIZO XVI/XVII, Frauengasse 9. 19. Bez.: Sektion und WIZO XIX, Dollinertempel, Dollinergaese 8. Vortrag: Professor S. Rappaport. Gesang: Oberkantor 8. Feuer. 20. Bez.: Sektion und WIZO XX, Jägewtaße Nr. 30: Vortrag und Gesang. 20. Bez.: Sektion Zwischenbrücken, Universum straße 62: Vortrag Elias Rubin: „Die Ahnen des ewigen Volkes.“ Gesang: Josef Samstag, 13. November. 1. Bez.: WIZO Schottenring 25, 5 Uhr nachmittags: Vortrag Rabbiner Jakob M. Frostig. 2. Bez.: WIZO Prater, Stuwerstraße 1, 4 Uhr nachmittags: Onegg Sabbath für Kinder unter Leitung von Frau Rachel Aschkenasy, 2. Bez.: Klnb Zionistischer Käufleüte, Spiegelsaal des Hotel Continental, Praterstraße Nr. 7, 349 Uhr abends: Geseltechafteabend mit Akademie und Tanz. 10. Bez.: Sektion X, Wielandstraße 2—4, Komenskyschule, 8 Uhr abends: Cbajes-Gedenkfeler. Programm: Rabbiner Dr. Albert Weiner: „Dem Gedenken Chajee.« Dr. Egon Michael Zweig: „Botschaft ans Palästina.« Knabenchor des Tempels unter Leitung des Dirigenten Hubert Österreicher. Jüdische und hebräische Lieder: Oberkantor . Simon Weiß. Rezitation: Ina Marc. Viollnsolo: Hans Geiger. Am Klavier: Hansi Reti-DrUI. 4. Bez.: Jugendsektion EH im Sekticrasbean II., Praterstraße 18, 5 Uhr nachmittags: Gesellschaftsabend mit Tanz und künstlerischem Programm. ‘Geburtstag. Heute Mittwoch feiert der in weiten Kreisen hochgeschätzte Kommerzialrat Herr Alfred Landesberger, Bethausvoreteher für den 1. und 2. Bezirk der Israelitischen KultusgememcLe, «einen sechzigsten Geburtetag» FILME Heute „Broadway-Melodie 1938“ im Schweden- Kino. Heute findet im Schweden-Kino die Premiers des neuen Metro-Goldwyn-M&yer-Groß-Filmes „Broadway-Melodie 1938“ statt. Dieser Film, in welchem die Hauptdarsteller der unvergeßlichen „Broadway-Melodie 1936“, Eleanor. Powell rind Robert Taylor wieder kommen, aber in vollkommen anderen Rollen, bringt auch einige andere Darsteller der ersten „Broadway-Melodie“ wieder vor das Publikum. In weiteren Hauptrollen des Filmes sind Sophie Tucker, Binnie Barnes und die neu entdeckte 15jährige Judy Garland beschäftigt. Heute: „Das Sklavenschiff«. In diesem Film wird das düsterste Kapitel in der Geschichte der Menschheit behandelt: Der Sklavenhandel. Die Abenteuer des letzten Sklavenschiffes sind mit historischer Wahrscheinlichkeit in dem großangelegten Filmdrama der 20th Century Fox dargestellt. Die Hauptrollen werden von Warner Baxter, Wallace Beery, Miekev Rooney und Elisabeth Allan gespielt. „Das Sklavenschiff“ erscheint heute im Elite-, Opern- und Votivpark-Kino. Ein neuer Annabeffa-Plfan. Frankreichs größter Star, Annabella, erscheint demnächst in dem 20th Century Fox-Film „Zigeunerprinzessin“ (Wings of the morning), in dem sie Gelegenheit hat, eine Zigeunerin, eine mondäne Engländerin und außerdem eine Hosenrolle zu spielen. „Zigeunerprinzessin“ erscheint in der nächsten Woche im Burg- und Imperial-Kino. Abenteuer im Spielklub. Ein falscher russischer Prinz verliert beim Spiel eine halbe Million. Wie Adolphe Menjou, als Barbesitzer, den entzückenden Hochstapler Tyrone Power zu einer amerikanischen Millionenmitgift verhilft, um zu seinem Geld zu kommen, zeigt der entzückende Pariser Film „Cafe Metropole“, der ab heute im Burg- und Imperial-Kino erscheint. Bezugsbedingungen: Österreich: Monatlich S 1.70, vierteljährlich S 4.80, halbjährig S 9.30, ganzjährig S 18. Für das A u s 1 a n d: Vferteljähriich: Deutschland RM 3A0, Tschechoslowakei K£ 28.-^ Jugoslawien Dinar 50.—, Polen Zloty 6.50, Ungarn Pengö 480. Rumänien Lei 200.—, übriges Ausland: Schweizer Pranken 5-50. Redaktion nnd Administration: Wien. I„ Marc- Aurel-Straße 5 Tel.: U 224-91. Redaktion»- «chluß Montag nnd Mittwoch vormittags. Postscheck Konti: Österreich Nnnun« D 113.546. Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr. 500.230, Jugoslawien Nr. 44879.

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