Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 689 (29.10.1937)
- Date
- 1937-10-29
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Wir werden bedauernd dieA<hselnzu<ken wenige I e eich t und pflegt mit besonderer Liebe ihren kleinen Garten, für den sie sich eine Menge Biumensamen von einheimischen österreichischen Pflanzen mitnahm. Ich war sehr erstaunt, von ihr zu hören, daß auch unsere duftende Waldzyklame aus den Alpen in Jerusalem wild wächst. In ihrem Hause gab es klassische Musikabende. Die Aussicht vom Hochhaus entzückte sie ganz besonders. „Und doch möchte ich nui in Jerusalem leben“, meinte aber Frau Yellin, „dort ist mein Heim, meine Heimat, es ist die schönste Stadt der Welt, man betritt sie nur mit Ehrfurcht, jede Straße, jeder ist schwer von Vergang und Geschiehte.“ Auf meine Frage, wie sich die Menschen unten während der Unruhen fühlen, sagte sie: „Wir sparen nicht für morgen, wir geben alles Geld her, wir wissen nicht, was uns die Zukunft bringt, und wir hoffen, daß unsere ,Kindeskinder1 in Frieden werden leben können. Der Aufbau des Landes verschlingt kolossal viel, jeder Baum ist mit blutigem Schweiß getränkt. Als verhetzte Araber kamen und die Bäume ausrissen, habe ich geweint. Trotzdem bauen wir aber wieder auf!“ „Bei meinem täglichen Einkauf für den Haushalt“, sagte Fraiu Yellin weiter, „ging ich wieder nach längerer Pause in ein Geschäft, dessen Besitzer Araber waren. Auf deren Frage und Bedauern, daß ich so langi nicht mehr hinkam, antwortete ich: ,Da: kann man doch nicht, ihr wolltet uns doch ermorden!1 Ganz entrüstet wiesen sie diese Zumutung zurück und versicherten mich ihrer Zuneigung und meinten, daß man sie wieder gerade gegenteilig informiert hätte. Das arabische Volk weiß nichts von Nationalismus, lebt in gutem Einvernehmen mit den Juden und lernt von ihnen; wer; Terrorakten interessiert ist, das sind der ,Oberen1, reiche Araber, die ni Land bebaut haben, es nicht lieben, daher verwüsten und ausländischen tischen Interessen dienen.“ Kahlenberg, Leopoldsberg, eine Vorstellung in der Wiener Oper begeisterten Frau Professor Yellin sehr, sie bedauerte es nur, daß ihr Mann, der übrigens Wien von früher her sehr gut kennt, nicht dabei sein konnte. Sie verbrachten vorher acht Tage als Gäste ' des Herrn Sandor Wolf, des bekannten Kunstsammlers in Eisenstadt, der ein guter Freund auch ihrer Eltern war, und verlebten dort nach ihren eigenen Worten eine besonders glückliche und schöne Zeit in der lieben, alten Stadt. Mit einer herzlichen Einladung, sie anläßlich der Makkabiah zu besuchen, verabschiedeten sie sich von uns. „Alles Gute!“ rief mir die liebe, leise Stimme nach, „Mitte Oktober werden Sie von mir hören.“ Daß diese Nachrichten so schrecklich sein werden, wer hätte das geahnt? „Totaler Kries" gegen die Juden I lehnen muß, dem panarabisehen Sturmlied, das in bezug auf Palästina denselben Text hat, die Sympathien des nur I g e g e n alle Anschlußstürme zu behaup- Die „Reichspost“ regte sich jüngst überltenden christlichen Ständestaates sichern Papier-, Schrelbwaren und BOroartlkel NUCHIM DRIMER, Wien I., Schottenring 33 Telephon: A12-7-78 Da« neue SeuiUa Daslot- Siiuk Ab Freitag, den 29. d.. wird der berühmte Gast der Jüdischen Künstlerspiele in der eigens für Sevilla Pastor geschriebenen Revueoperette „Das Mola m edl“, Text von F. Freiman, Musik von J. S. Polakoff, zu sehen sein. Die Eröffnungsvorstellungen mit den in Wien bekannten Schlagerstüoken waren vollkommen ausverkauft und beweisen die enorme Zugkraft, welche die populäre Künstlerin ausübt. Um so mehr darf man auf das neue Stück gespannt sein, in dem die Pastor einen jungen Melamed (Lehrer) spielt, der in einer dem Judentum entfremdeten Gemeinde zum jüdischen Bewußtsein erweckt. In der in sechs Bildern abrollenden Novität wird das ganze Ensemble mit Erna Siegler und Dolly Nachbar beschäftigt sein. „Das Melamedl1 hat eine Fülle jüdischer Volkslieder und verspricht, ein Schlager dieser Saison zu werden. Es wird ab Freitag, den 29 d., t ä g 1 ic h abends halb 9 Üh r gespielt. Für die beiden Naehmittagsvorstellunger wurden „D i e Schickerte“ (am Sonntag, den 31. d„ balb^^^ i l„'h,r:'0. "? UvI,e„JLaTh «Mi I kommt man um den Genuß zu hören, wie VÄ3 führend? Organ em.r Polliik, di. ttr für sämtliche Tage an der Theaterkasse, II., I Österreich die nationalsozialisti- Praterstraße 34 (Tel. R 45-4-94). Ische Parole: „Ein Volk, ein Staat“ abliche Boykotthetze1 auf. Das ist an und für sich eine ebenso sensationelle wie erfreuliche Wendung. Sensationell, denn sein Montag-Früh-Ableger, das „Wiener Montagblatt“, hat sich ein eigenartiges System zur Durchsetzung der in der österreichischen Verfassung festgelegten Gleichberechtigung aller Staatsbürger zu rechtgelegt: In einer Rubrik „Muß das sein?1 prangert es Bocksprünge der städtischen und staatlichen Bürokratie an. Die österreichische Bürokratie ist bekanntlich vollständig judenrein. Aber da« „Wiener Montagblatt“ ist, wie gesagt, auf die staatsbürgerliche Gleichberechtigung aller Rassen bedacht, und darum plagt es sich, nach der höchst gelungenen Beleuchtung des rein arischen Amtsschimmels, auch an den Juden, die heute noch irgendwie im Erwerbsleben tätig sind, sein Mütchen zu kühlen. Manchesmal gelingt es ihm, aus der reichen Fülle der täglichen Kriminalchronik einen jüdischen Namen herauszufischen, um den entsetzten Lesern die Verworfenheit der ganzen Judenrasse zu beweisen. Meistens müssen aber ganz harmlose Fälle herhalten, in denen den, entgegen den strengen Weisungen derPressek a m m e r, mit vollem Namen Angeprangerten nicht das geringste vorgeworfen werden kann, außer daß sie Juden sind! Die arische Bürokratie, deren Glanzleistungen das „Wiener Montagblatt“ sachlich kritisiert, muß trotzdem von der ganzen Bevölkerung in Anspruch genommen werden. Die jüdischen Gewerbetreibenden sind aber auf freiwillige Kunden angewiesen; daher dient ihre publizistische Bloßstellung — darüber müßte sich auch die Pressekammer, die über die Standesmoral zu wachen hat, klar sein — ausschließlich der Boykotthetze, die die „Reichspost“ plötzlich als „widerlich“ empfindet. Allerdings stellte sich dieses Gefühl bei dem katholischen Blatte bloß in einem bestimmten Falle ein, in dem der Spieß umgekehrt worden war. Es handelt sich um den jüngst von uns erörterten Exzeß in einem Kaffeehaus. Die „Reichspost11 hatte noch vor kurzem unwillig festgestellt, daß sich die Juden in den teuren Vergnügungslokalen „breit machen“. Diese Feststellung stand in einer Polemik gegen Wiener Blätter, die die Veranstaltung einer Ausstellung mit dem Motto „Christen, kauft nur bei Christen!“ durch den österreichischen Gewerbebund als ständischen Abweg und Verfassungswidrigkeit auf faßten, wohingegen die „Reichspost“ diese Boykotthetze nicht nur nicht als widerlich empfand, sondern sogar als „gutes Recht auf christliche Selbsthilfe“ verteidigte. J ü d i- Selbsthilfe wird aber nicht als „gutes Recht“, sondern als „widerlich“ ausgelegt, weil das Blatt ein Recht der Juden überhaupt nicht anerkennt, sondern die jüdische Rechtlosigkeit als den idealsten und natürlichsten Zustand wertet. Diese Auffassung kommt auch in der lungnahme der „Reichspost“ zum J u c ' atsproblem zur Geltung. Schon __ längerer Zeit hat das Blatt an leitender Stelle die Ansicht vertreten, daß schon die bloße Idee, irgendwo in der Welt jüdischen Staat zu errichten, beweise, wie weit sich die Gesellschaft dem christlichen Denken und Fühlen entfremdet habe. Es ist bezeichnend, daß solch angeblich christlicher Standpunkt heute nur von den „N e uh e i d e n“ des Dritten Reiches geteilt wird, während er auf christliche Staaten, wie England, die Vereinigten Staaten von Nordamerika und sogar Polen, das sich in der letzten Zeit wiederholt für die Lösung der Judenfrage durch Palästina eingesetzt hat, nichts weniger als überzeugend gewirkt hat. Die „Reichspost“ ist ihm aber treu geblieben und hat dem Terror der Araber wiederholt Beifall gezollt, zuletzt in einem „Sturmlied Panarabien“ betitelten Leitartikel am 23. Oktober, in dem es unter anderem heißt: „Nirgends wird dieses machtvoll anschwellende Nationalgefühl (der Araber) so sichtbar, wie gerade bei der Anteilnahme aller Araber an der Palästinafrage, die heute schon längst ‘ panarabisohe Angelegenheit ist und die möchte. Man kann es bloß erraten: Was die „Reichspost“ so diskret propagiert, ist der totale Krieg gegen die Juden. In Europa wird der Antisemitismus als „das gute Recht der bodenständigen Bevölkerung, für ihr Interesse einzutreten“ interpretiert, gleichzeitig wird den Juden das gute Recht auf „Bodenständigkeit“ in ihrer biblischen Heimat bestritten. Der primitivste Anteil an Arbeit und Lebensfreude, ja an Luft zum Atmen wird ihnen vorenthalten. Das ist die publizistische Form des totalen Krieges, jenes Krieges, den ein deres katholisches Blatt, „Sturm ül österreic h“, jüngst „eine e i n z i _ Gotteslästerung“ nannte, mit der Begründung: „Er verlangt die totale Vernichtung des Gegners, erfordert den totalen Einsatz aller denkbaren Vernichtungsmittel, ja mehr noch: er verlangt die Abkehr von allen ethischen Hemmungen und rechtfertigt die Lügenpropaganda.“ Die „Reichspost“ trägt diesem Verlangen Rechnung. Dr. H. Sp. die Christen auf die Seite dei Araber führt.“ WTarum ausgerechnet die Verwandlung der Palästinafrage in eine panarabische Angelegenheit die Christen auf die Seite der mohammedanischen Araber führen soll, läßt das katholische Blatt leider unerörtert. So i rüstige Frau SUCHT Wirtschaftsführung oder Pflege bei älterer Dame. Unter „rituell“. Oberkantor Gerschon Herz Margolies (Zn seinem 25jährigen Dienstjubiläum.) Oberkantor Margolies stammt aus Kalwarya (Litauen), wo er im Jahre 1885 geboren wurde. Er eignete sich ein solides jüdisches Wissen an, und ganz besonders lernte er synagogalen Gesang bei bedeutenden Kantoren des Ostens, so bei Eibenschütz. Im Jahre 1912 kam er nach Wien. Zuerst übte er im 21. Bezirk die kantoralen Funktionen aus, dann in Währing. Jetzt wirkt er im großen Leopoldstädter Tempel. Oberkantor Margolies beschränkt sich nicht auf den traditionellen Gesang, sondern ist stets unermüdlich darauf bedacht, das hebräische «ad jüdische Volkslied weiter zu verbreiten. Da jedoch jüdischer Gesang ohne jüdisches Wiesen eine Halbheit bleiben muß, so. bemüht sich Margolies stets, sein jüdisches Wissen zu erweitern und zu vertiefen. Er fühlt sich nur als Diener des jüdischen Volkes und stellt seine herrliche Stimme und Können immer in den Dienst der Gemeinschaft. Wann immer man ihn ruft — und wann ruft man ihn nicht? — ist er zur Stelle. Schon vom Anbeginn an bekannte er sich im Zionismus, in einer Zeit, da es in Wien für einen Kantor sehr schwer war, dies zu Sein zionistisches Empfinden machte um volkstümlichen Oberkantor. Von jeher stellte er sich als Selbstkontingentier in den Dienst des Keren Kajemeth, und immer achtet er darauf, daß sein Entgelt als Mitwirkender an den Keren Kajemeth abgeführt werde. Das jüdische und zionistische Wien wünscht Oberkantor Margolies Gesundheit und Kraft, damit er seinen Dienst am Volke noch viele Jahre erfüllen könne. T. Landeskonferenz des Keren Kajemeth Am 1. November findet um 8 Uhr abends, l Militärkasino, I., Schwarzenbergplatz I, die feierliche Eröffnung der Landeskon- "erenz des Keren Kajemeth und lugleich eine Gedenkfeier zu Ehren des verewigten Oberrabbiners Dr. Z. P. Chajes (anläßlich seines 10. Todestages) statt Die Landeskonferenz bildet zugleich den Auftakt zur Chajes-Aktion, durch die die Wiener Judenbeit Gelegenheit haben wird, im Sinne ihres großen Führers sein Andenken durch lebendige Werke mit Erez Israel zu verbinden. Dr. E. M. Zweig (Jerusalem), der seinerzeitige langjährige Präsident der Landeskommission des Keren Kajemeth Österreich, wird den österreichischen Zionisten bei Durchführung der Ehrung des Oberrabbiners zur Seite stehen. Bei der feierlichen Eröffnung werden Gg. Adolf Böhm über die Situation des Keren Kajemeth und Prof. Dr. Viktor Kellner über die Persönlichkeit des Oberrabbiners sprechen. Außerdem wird die Tagung Ober 30.000 Beselrterte im Angart «n>Kino hai „jui mim Fun“ TelephOn-Nr. A 40-5-9» II., Untere Angnrtenstrsfie Nr. 21 durch Repräsentanten der verschiedenen Verbände und Institutionen begrüßt werden. Den Abschluß der Feier bildet die Aufführung des von Prof. Leopold J e s s n e r inszenierten und von den Keren-Kajemeth- Volksspielen der jüdischen Jugend d&rgestellten Stückes „Luach Erez Israel 5696“ (in deutscher Sprache). Die Tagung selbst findet am Sonntag, den 7. November, 1410 Uhr vormittags, im Sitzungssaals des Zion. Landeskomitees, I., Marc-Aurel-Straße 5, statt, bei der das Hauptreferat über die Situation des Keren Kajemeth Dr. E. M. Zweig halten wird. Nansenamt vorläufig gesichert Genf, 28. Oktober. DeT Verwaltungsrat des Internationalen Nansen-Amtes für die Flüchtlingshilfe hat unter dem Vorsitz seines Präsidenten Hanson die Arbeiten seiner 16. Session beendet. Er hatte Kenntnis zu nehmen von den Resolutionen, die in der 18. Völkerbundversammlung zugunsten des Flüchtlingshilfswerkes beschlossen worden waren. Durch diese Resolutionen ist der notwendige Kredit für das Nansen-Amt bis Ende 1938 sichergestellt. Die Lösung des Problems der Flüchtlinge aus dem Saargebiet nehme seinen Fortgang. Mussolini empfängt Streicher Berlin, 28. Oktober. Wie die Blätter aus Rom melden, hat der Duce gestern den Gauleiter Julius Streicher empfangen. Ober den Inhalt der Unterredung ist nichts bekannt 'geworden. Marannen-Synagoge in Oporto Lissabon, 27. Oktober. (JTA.) Zu Ohanukkah wird in Oporto die von Sir Elie K adoorie gestiftete Synagoge der dortigen zum Judentum zurückgekehrten Marannen- Gemeinde eingeweiht. Di« Synagoge ist vollständig auB Granit im gotischen Stil erbaut Restaurant Billet ’w Bestrenommierte Küche -m Reichhaltige Menüs ä S 1*90 u.t*«0 II., Hammerpurgstallgasse 3 (nächst Salztorbrfltke) Silberne Hochzeit. Der in weiten Kreisen hochgeschätzte Oberkantor der großen Synagoge in der Leopoldsgasse, Emanuel Fränkel, feiert heute mit seiner Gattin Helene das Fest der silbernen Hochzeit „Das Dritte Nürnberg.“ Durch ein Versehen ist der Name des Autors Dr. Georg Beer des in der letzten Ausgabe der „Stimme“ enthaltenen Essays weggeblieben. Zeire w’Hechaluz Hamisrachi. Samstag, den 30. d-, 8 Uhr, Vortrag des Rabbiners Doktor Z i m m e 1 s über das Thema: „Die Vertreibung der Juden aus Spanien.“ Gäste willkommen. Handball-Sektion der Hakoah. Samstag, den 30. d., in den festlich geschmückten Räumen des Klubbeims, L, Wiesingeretroße 11 (Cafd Atlashof), erster diesjähriger Tanzabend mit Akademie. Beginn 20.30 Uhr. Jüdischer Sport- und Schützenverein „Haganah“, IX., Hörigasse 14. Montag, den 1. November, in der Zionistischen Bezirkssektion Vm/IX, IX., Hörigasse 2, 5-Uhr-Tee mit Akademie. Gesellschaftsabend des J. K. J. Noch vor Er. Öffnung seines neuen Kluhheims veranstaltet der Jüdische Klub der Jungen (J. K. J.) zu Beginn seiner neuen Saison einen großen Gesellsohaftsabend. Dieser findet am Samstag, den 30. Oktober d. J., um 149 Uhr abends, im Goldsaal des Cafe Silier, Sohwedenplatz, statt. Au® dem reichhaltigen künstlerischen Programm säen erwähnt: Trude Roth, Kurt Bry und die Theatergruppe des J. K. J. Zum Tanz spielen die Elite Kiddies. Für sämtliche Sebbehelfe empfiehlt sich den geschätzten Lesern die bestbekannte Optikerfirma H a a s & C o m p., IL, Praterstraße 32. — Daselbst können Sie auf Ihre Brillenreparaturen, die in eigener Werkstätte erfolgen, warten. — Haas & Comp, bieten Ihnen bei billigsten Preisen nur erstklassige Waren. Feierliche Eröffnung der Landeskonferenz des Keren Kajemeth: i (Adolf Böhm, Direktor Dr. Viktor Kellner, Aufführung »Luach 5696«)