Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 688 (27.10.1937)
- Date
- 1937-10-27
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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8#i t# e Nr. 688. — Wien, Mittwoch, 27. Oktober 1967. und ■wenngleich heute viele weitblickende Engländer die seinerzeitige Preisgabe Ostpaläetinae (Tranejordaaiens), da« dem Emir Abdullah überantwortet wurde, ebenso für einen Mißgriff und für eine Schwächung der englischen Position halten, wie die beabsichtigte Teilung Palästinas (der arabische Teil würde Abdullah zufallen), so scheint doch London durch die Vorkommnisse der letzten Wochen gewarnt, wirklich entschlossen zu sein, ,4en Terror der Araber zu brechen“. („Sturm über Österreich“, Wien.) Der Kampf um Palästina Die Peel-Kommission hat aber nicht nur an Juden und Araber gedacht. Sie hat auch das englische Weltreich nicht vergessen, das sich zunächst Jerusalem „als heiligen Trust der Zivilisation“, als Mandat sicherte, sodann den Hafen Haifa, den Endpunkt der Mossul-Petroleum-Linien als vorübergehendes Mandat und schließlich die Enklave Akaba östlich der Sinai-Halbinsel. Petroleum, Religion und Strategie sind somit in Kleinasien verquickt, und dies um so mehr, je stärker das neue Italien am Mittelmeer und am Roten Meer geworden ist. Nicht umsonst hat der seinerzeitige Marineminister, Sir Samuel Hoare, Cypern einen Besuch abgestattet, das alle Aussichten hat, eine große englische Flotten- und Luftbasis im östlichen Mittelmeer zu werden. Gleichzeitig gewinnt, nachdem die Eroberung Abessiniens das Rote Meer unsicher gemacht hat, die Luftverbindung nach Indien über den Irak an Bedeutung. („Berliner Tageblatt“.) Konferenz der Juden und Christen In USA. Die Nationale Konferenz ist berufen, die gegeneeitige Achtung, Gerechtigkeit, Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Protestanten, Katholiken und Juden der Vereinigten Staaten zu fördern. Sie erstrebt die Analyse, Beschwichtigung und Ausmerzung der Vorurteile, durch die die religiösen, geschäftlichen und sozialen Beziehungen der Anhänger dieser Religionen verzerrt und vergiftet werden. Sie ißt endlich berufen, eine soziale Ordnung unter der Flagge der menschlichen Ideale zu verkünden, die das Fundament aller drei Religionen bildet und daa Ziel jedes patriotisch denkenden Bürgers der USA. sein muß. (Jüdische Pressezeatrahs, Zürich.) Oie Juden in Schanghai Die Juden in Manila haben für den Unterstützungsfonds der Flüchtlinge aus Schanghai 2000 Dollar, die Juden von Dairen 1000 Dollar und Juden aus Schanghai selbst 3000 Dollar aufgebracht („The Jewish Chronicle“, London.) Eilt Beitrag zur Erforschung der iüdHchen Volkskunst „Jüdische Volkskunst“ nennt sich ein neues Buch von Dr. Max Diamant das vor kurzem im Verlag R. Löwit, Wien und Jerusalem, erschienen ist. Das Buch enthält einerseits mehr, anderseits weniger als der Titel besagt; mehr, weil es die Ergebnisse nicht nur einer kunsthistorisohen, sondern auch einer mit der Materie selbst nur lose zusammenhängenden historischen Forschung bietet; weniger, weil es nicht die Gesamtheit jüdischen Kunstschaffens, sondern ausschließlich die Grabsteinkunst der Ostjuden, und da vor allem die Grabdenkmäler des jüdischen Friedhofes in Czernowitz berücksichtigt. Dessenungeachtet ist das Buch eine schöne Leistung. Auf 36 Bildtafeln werden uns alte, schöne Grabsteine vor Augen geführt, die Diamant in anschaulicher und exakter Weise beschreibt. Die Verzierungen der Grabsteine bestehen in Ranken, Tieren und geometrischen Figuren, wie sie auch auf vielen Menoroth Vorkommen. Charakteristisch für die Vielfalt der Auffassungen ist es, daß, nach den Forschungen Diamants, auf den Monumenten des Czernowitzer Friedhofes nicht weniger ais 60 Varianten der Menorah allein gezählt werden können. Diamants besonderes Verdienst besteht nun darin, daß er die Genesis dieser Ornamentik zu erforschen versucht und Zusammenhänge mit vorderasiatischer und altorientalischer Kunsttradition findet. Die Ansicht Diamants, daß die jüdische Volkskunst auf altpalästinensische künstlerische Übung und Überlieferung zurückzuführen sei. wurde durch Theodor Ehrenstein in seiner Broschüre über die Ausgrabungen von Dura Europos (Verlag Albert Kende, Wien, 1937) bestätigt, die nicht nur auf eine eigene jüdische Volkskunst, sondern auf das Vorhandene ein einer jüdischen hohen Kunst in der Antike hinweist. Der zweite Teil des Buches von Max Diar mant bestellt in einem knappen, geschichtlichen Essay von Dr. Diamant und Dr. Arthur Preis. In diesem Essay wird die Frage der Abstammung der O s t j u d e n behandelt und der Nachweis geführt, daß diese auf die C h a s ar r e n zurückzuführen ist. Auf dem Umweg über die Chasaren hätte dann die altoriental »che Kunsttradition in den kunstgewerblichen Arbeiten der Ostjuden ihren Niederschlag gefunden. Das Problem jüdischen Kunstschaffens wird also durch Diamant von einer neuen Seite beleuchtet. Forschungen wie die Sukeaniks, Untersuchungen wie die Rakel Wisohnitzere, Ehrensteins und die vorliegende Arbeit Diamant« werden dazu beitragen, Licht in da« Rätsel der jüdischen Kunst zu bringen. Dr. Henny Lichten«tein-Rappaport. Verein für jüdische Geschichte und Literatur. Am 18. d. eröffnete der Rektor der Israel.-Theologieohcn Lehranstalt, Professor S. Krauss, den Zyklus der Vortragsabende mit einer Würdigung der Persönlichkeit Don Ieak Abravanelß anläßlich der 500. Wiederkehr seines Geburtstages. Im erstem Teil seiner Ausführungen skizzierte der Vortragende das bewegte Leben Abravanels. Der Gelehrte richtete sein Bestreben immer dahin, ausschließlich für die Wissenschaft leben zu können, er war aber gezwungen, in der Nähe des Thrones zu sein, um in finanziellen Belangen als Stütze beizustehen. Er wollte seinem König dienen, aber seine Stellung bei dem portugiesischen Herrscher Joao, Sohn und Nachfolger Alfonsos V., der ein tyrannisches Regime führte, gestaltete sich sehr schwierig. Dies bildete die Tragik seines Lebens. Abravanel mußte Portugal verlassen und fand in Spanien Aufnahme, wo er im Königreich Kastilien und Aragonien das Amt eines Finanzministers innehatte. Als im Jahre 1492 die Vertreibung deT Juden ans Spanien beschlossen wurde, tat Abravanel alles, was in seiner Macht war, um das Übel abzuwenden. Aber alle seine Versuche scheiterten. So verließ er mit allen anderen Juden das Land und fand endlich in Italien, besonders in Venedig, da® immer sein Ziel bildete, eine Ruhestätte, wo er in Muße seinen wissenschaftlichem Arbeiten oblag. Im zweiten Teil seines Vortrages würdigte Rektor Krauss die geistige Bedeutung Abravanels, der ein Freund der klassischen Literatur, immer humanistische Ziele verfolgte. Abravanel gilt als der letze Ausläufer der „goldenen Periode“ in der jüdisch-spanischen Literatur, er ist aber auch ein Künder der neuen Zeit. Dr. Josua Horowitz. Abschiedsabend A. Meiseis. Der bekannte nationale Dramaturg Abisoh M e i s e 1 s reißt demnächst nach Paris, um einige Aufführungen im Jüdischen Theater herauszubringen, geine Freunde und Anhänger veranstalten deshalb am Mittwoch, den 8. November, einen großen Abschiedsabend in den Jüdischen Künstler- Spielen unter Mitwirkung von Sevilla Pastor. Montessori-Schule. Die Zionistische Bezirkssektion Wieden-Margareten, IV., Hauslabgasse Nr. 2, hat den Kindergarten unter Leitung der bisherigen geprüften Lehrerin wieder eröffnet. Anmeldungen im Kindergarten oder beim Obman Fritz Müller, IV., Argentinierstraße 62, Telephon U 46-9-66. Hebräischlehrerverband der Hfstadruth ivrith. Die diesjährige Generalversammlung findet Samstag, den 80. d-, Tempelgasse 3, 349 Uhr abends, statt. Alle Mitglieder werden um pünktliches Erscheinen ersucht. Generalversammlungen Zionistische Bezirkssektion Innere Stadt Unter dem Vorsitz des Alterspräsidenten Börsenrates W a 11 u c h hat am 21. d. die Generalversammlung der Sektion Innere Stadt in Anwesenheit des Vizepräsidenten des Landesverbandes Dr. Paul Berger stattgefunden. Die Zionistische Bezirkssektion Innere Stadt hat im Vorjahre eine Neuorganisation erfahren. Im Dezember 1936 konnte das heute vorzüglich ausgestattete neue Heim am Bauernmarkt Nr. 8 eröffnet werden. Dem Bericht de» abtretenden Vorstandes konnte entnommen werden, daß die abgelaufene Saison für die Bezirkssektion Innere Stadt einen noch bisher nicht zu verzeichnenden Erfolg gebracht hat. Der Obmann Dr. Offenberger konnte berichten, daß im neuen Heim 24 Vorträge, 4 Lichtbildervorträge und eine ganze Reihe von wohjgeluagenen Veranstaltungen außerhalb de« Heimes da« pulsierende Leben der Sektion dokumentiert haben. Außerdem hat die Sektion alle ihre Pflichten gegenüber dem Landesverband erfüllt und musterhafte Arbeit bei den Wahlen geleistet, was sich in einem starken Zuwachs der zionistischen Stimmen in der Inneren Stadt ausgewirkt hat. Für die Hebraisierung wurde in zwei Hebräischkursen gesorgt, außerdem wurde in dem schönen Heim eine Jugendgnippe gegründet, welehe sich sehr schön entwickelt. Die Innere Stadt hat nunmehr alle Voraussetzungen, um ein reges zionistisches Leben in diesem bisher schwer vernaehläseig- , ten Bezirk zu gewährleisten. Die Bewohner der Inneren Stadt müssen nur von den geschaffenen Institutionen ausgiebig Gebrauch machen und das Interesse derjenigen Kreise, die bisher abseits von der zionistischen Arbeit gestanden sind, wecken. Der von Dr. Engel erstattete Finanzbericht zeigte trotz großer einmaliger Ausgaben ein ausgeglichenes Budget, einen großen Zuwachs zahlender Mitglieder und die besten Aussichten für die weitere Prosperität der Sektion. Dem abtretenden Präsidium wurde das Ahsolutorium erteilt. In den neuen Vorstand wurde gewählt: Dr. Kurt Offenberger, Obmann, Dr. Wolf Somer, Vtaeebmana und Organisatiomsleiter, Dr. Adolf Engel, zweiter Väzeohmann und Letter des Jugend- und Finanzreferates, Dr. Eduard Knietein (Alijah), Dr. Eugen Eisler (Kultus), Frau Dora Engel (Frauenreferat), Dr. Leo Duldig (Schekel),. Alfred Friedmann (Keren Hajessod), Dr. Hugo Groß (Presse), Dr. Leopold Grünberg (Organisation), Bernhard Klein (Sekretariat), Frau Malka Schreier (Keren Kajemeth), Dr. Kurt Stern (Kultur), Richard Stössel (Veranstaltungen), Hermann Weiß (Heim), Börsenrat Waltuch und Adolf Tarier (Revisoren). Den Berichten folgte eine Wechselrede, an der der Vertreter des Landesverbandes, Doktor Berger, und mehrere Mitglieder der Sektion teilnahmen. Der Senior der Sektion Innere Stadt, Börsenrat Waltuch, wurde in Anerkennung seiner rastlosen Bemühungen um die Sektion besonders gefriert und zum Ehrenobmann ernannt. Zionistische Bezirkssektion Döbling. In der Generalversammlung am 18. d. wurde die Neuwahl des Vorstandes voigenomrnen, die folgendes Resultat hatte: Obmann: Hugo Rechnitzer; Stellvertreter: Bela F r ä nk 1; 1. Schriftführer: Leo Kurzer; 1. Kassier: Ignaz Thumim; Beiräte: Prof. Dr. Wilhelm Stein, Prof. Dr. M. Klaarm a n n, Frau Hilde Bieter, Dr. Tibor Sperlinge r, Jakob Hahn, Dr. Paul Menasche und Dir.. Siegfried Altmann. Zionistischer Veranstaltungs- Donnerstag, 28. Oktober. 1. Bez.: WIZO Schotten!»« 25, 346 Uhr nachmittags: Zyklus H: Abraham: Die Ausgrabungen von Ur. 1. Bez.: Sektion I, Bauernmarkt 8, Mezzanin, 349 Uhr abends: Dr. Tnlo. Nu » s e n b 1 a t1: „Was bedeutet uns HerzI?“ 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1, H9 Uhr abends: Prim. Dr. Martin Buchband: „Hygiene der oberen Luftwege“. 2. Bez.: Jüdischer Klub der Jungen, Praterstraße 8 (Cafe Fetzer): Veraasabend. 13. Bez.: Sektion Breitensee, Akkonplatz 7, reich: „Der 20. Zioaiatenkongreß und die Lage in Palästina“. 13. Bez.: Sektion und WIZO XIH, Bietzittj Hauptstraße 23, Cafö Hiettingerhof, 349 t abends: „Der 20. Zi oni s t enkong r _ in 45 Lichtbildern“. Begleitworte Doktor R. Deutsch. 18. Bez.: Brith Zion XVIH, Weimarerstraße Nr. 7, 349 Uhr abends: Referat Elias Rubin: „Diesseits und jenseits des Ghettos“. Freitag, 29. Oktober. Onegg Sabbath, 8 Uhr abends. 2. Bez.: Praterstraße 18: Vortrag Dr. Max Serebrenik: „Die jüdischen Katakomben m alten Rom“. 2. Bez.: Sektion und WIZO Prater, Stuwerstraße 1: Vortrag Pröf. Dr. O. Glaser, Rezitation Prof. D. Weinstein, Gesang: Kantor J. Korn und Jugendchor des Gdud Zirim. 2. Bez.: Heohaiuz Haklal Zioni, Rueppgasse Nr. 8: Vortrag. Gesang: J. GoBei (Solist des Kaschl-Tempeis). Rezitation: Wolf Walberg. 4. Bez.: Sektion und WIZO IV u. V, Hauslabgasse 2: Vortrag Ing. Oskar Bauer und kantorale Gesänge. 19. Bez.: Sektion und WIZO XIX,. Dollinertempel, Dollinergasse 3: Vortrag Prot Dr. Emil Lehmann, Gesang Oberkantor Josef Feuer. 20. Bez.: Sektion und WIZO XX, Jägerstraße Nr. 30: Vortrag Elias Rubin: „Die Almen des ewigen Volkes“*. 20. Bez.: Sektion Zwischenbrücken, Universumstraße 62: Vortrag Julius Cbaitzer, Gesang S. Paul. Graz: Zionistische Ortsgruppe Graz: Vortrag Bobby Weiser: „Aus eigenen Werken“. Mitteilungen des Keren Kajemeth Tempelspenden. Die Gg. werden gebeten, darüber zu wachen, daß alle dem KKL zugedachten Nedarim tatsächlich an ihn abgeführt werden. Goidbuch-Eintragungen: Die WIZO Österreich hat folgende Mitglieder, die sieh um die WIZO große Verdienste irworben haben, in das Ehrenbuch des jüdischen Volkes eintragen lassen, und zwar die Gg. Dr. Martha Hoffmann (Kulturreferentin seit 10 Jahren); Dr. Amalie Kantor (ßeneralsekretärin seit 10 Jahren), und Ajala Tartakower (KKL-Referentin seit Gründung der WIZO Österreich). Die Diplome wurden den Gg. bei der feierlichen Eröffnung der diesjährigen WIZO-Konferenz überreicht. Letztwillige Zuwendung, Auf Grund eines letzten Willens wurden an den KKL S 500 abgeführt. Dieser Betrag dürfte so ergänzt werden, daß der Name des Verewigten, der spontan den KKL bedachte, mit Erez Israel durch Eintragung ine Goldene Bach verbunden weiden wind. Monats s c h a u. Der neue Lichtbilds treffen, rez Israel, der einen Kidbericht Über den l. Kongreß enthält, ist eingetroffen. . Der KKL nimmt, wie im letzten Jahre, nach Maßgabe der noch freien Tage Vierteljahrsabonnements entgegen. . „Molaotti“ 5608. Da die beim KKL e~ gegangenen Exemplare dieses i Recht oelieb" — — *'- i rasch mit __, ist jetzt nachträglich eine sehr kleine Anzahl nachbestellter Exemplare eingelangt (Preis S 2.—). Silbernes Kick des Keren Kajemeth: Dr. Hugo Groß durch Stadtkibuz des Hechaluz Haklal Zioni (Nr. 733); Emma Kurzer — Max Engelstein anläßlich Vermählung (Nr. 734): Herbert Vogel anläßlich Brith Milah durch Klub Adolf Stand (Nr. 735); Ida — Hermann Stein durch-Klub (Nt. 736); Bella Dörfler —Leopold U r i e h durch Klub Adolf Stand (Nr. 737); Ella Breindler — Appel durch Klub Adolf Stand (Nr. 788); Wolf Feuerstein durch Klub Adolf Stand (Nr. 730); Karola Günwald anläßlich der Bar Mizwah ihres Sohnes Erich (Nr. 740); Frau Sala Haber anläßlich der Bar Mizwah ihres Sohnes Friedrich (Nr. 741); Oskar Hauser durch seinen Vater Leo (Nr. 742). _ AdolfP Stand Mitteilungen der Israeliti* sehen Knltusgemeinde Wien Predigten in den Synagogen. Freitag, dem 29. <L, werden bei den um 4 Uhr 35 Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in naohbenaanten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten ahgehalten, und zwar: VL, Schmalzhotgasse 8, Rabbiner Dr. J. Drobineky; XIII., Eitelbergergasse 22, Rabbiner Dr. M. Lewin; XVOT, Schopenbauerstraße 80, Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz Samstag, den 30. d„ beim Vormittagsgottesdienste ’ Schrifterklärung: XXL, Holzmeistergasse 12, Rabbiner Dr. M. Roeemnann. Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jngendgottesdienst für Volks-, Haupt- und M i 11 e 1 sc h ü 1 e r (in n en). Samstag, den 30. d., 3 Uhr nachmittags, In allen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. 2. Besondere J u g e n d g o 11 e sdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen der Unterklassen im H-, IX. und XX. Bezirk. Samstag, den 30. d., 345 Uhr nachmittags, ta LetfpoWstädter Tempel, IL, Tempelgasse 5, und in den Bezirkssynagogen IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasee 11. 3. Gottesdienst für die reifere Mittelschuljugend. Freitag, den 29. d., «7 Uhr abends, im Stadttempel, L, Seitenstettengaeee 4. Austritte Kohn Chanze, geh. 10. April 1903 in Radatttz, led., Privatamgestellte, V., Stoltbeiggasae 16; Matosiany, geb. Kettinger Stella, geb 10. Oktober 1901 in Eibensehütz, ÖSR„ verh., Handelsfrau, VH., Burggasse 87/1; Mayer, geh. Grasei Hermine, geb. 14. Mai 1912 ate röm.- kath. in Wien, Pfarre Ottakring, verh., I„ WoUzeiie 34; Bund Enuuiuel, geb, 15. Juli 1901 in Braila, led., H„ Blumauergasse 16; Schlesinger Bruno, geb. 16. April 1911 ln Neunkircben, Niederöeterreich, led, Hoehsohüler, XVHL, Weimarerstraße 7; Reis, geh. Mittler Malvine, geb. 9. März 1889 in Budapest, verh., Näherin, XVH„ Gilingasee 11/13; Reis Josef, geb. 22. Juni 1889 in Wien, verh., Privatbeamter, XVn„ Gilingasse 11/18; Reich Margarete, geb. 17. August 1901 in Wien, led., Kleidermachergehilfin, V., Spengergaaee 16/1/7; Kienl Rende, geh. 25. Mai 1907 in Budapest, led., Sängerin, VHL, Wickenburggaese 10/5; Beck Sigmund, geb. 27. Mai 1875 in Reicbenberg, verh., Kaufmann, VH., Wimbergergaase 32; Nutz oder Kogan Abraum, geb. 20. April 1899 in Odessa, verh., Privatbeamter, VI, Gumpendorferstraße Nr. 159; Erhärt, geh. Thenner Paula, geb. 9. Dezember 1905 als röm.-kath., Pfarre Misteibach, veih„ Haushalt, XVHL, .Gtenzinggaese 21; Klinger Berta, geb. 4. Februar 1915 in Wien, led., IX., Lüechtensteinstraße 109; Fürth, geh. Konirsch Anna, geb. 14. September 1886 .m Komotau, ger. gesch„ Private, XIH., Trauttmannsdorfgasse 48; Klein Franz, geh. 29. November 1918 in Wien, led., Privatbeamter, XIH-, Hietzinger Hauptstraße 20; Inländer Leopold, geb. 27. März 1904 ln .Wien, Friseur, Tannheim bei Reutte; Bratmann Friedrich, geb. 7. Oktober 1894 in Wien, verh., Bundeevertragsangeetellter, XX., Stromstraße 81—87/IV/3; Meiseis Vera Bernharde Rate, geb. 25. März 1907 in Berlin, led., Gymnastiklenrerin, V., Siebenbrunnengaaee 65; Reich Llly, geb. 1. Dezember 1901 in Wien, led., H., Praterstraße 32. ngabedingnngen: Österreich: Mach S 1.70, vierteljährlich S 4.80, halbjährig S 9.30, ganzjährig S 18. Für das Ausland: Vierteljährlich: Deutschland RM 350, Tschechoslowakei K£ 28.—, Jugoslawien Dinar 50.—, Polen Zloty &50, Ungarn Peagö 4.80, Rumänien Lei 200—, übriges Ausland: Schweizer Franken 550. Redaktion und Administration: Wien, L, Marc- Aurel-StraBe 5- Tel.: U 22-3-91. RedaktloesachlnB Montag und Mittwoch vormittags. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.548, Polen Nr. 191.198, Tschechoslowakei Nr. 500.230. Jugoslawien Nr. 40579. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich, Wien, L, Marc-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Robert Polower, Wie«, L, Maro- Aurel-Straße 5. — Druck: Varnay A. G- Wim S, Canieiusgaaee