Die Stimme
- Journal
- Die Stimme
- Volume
- 11 (1937-1938)
- Issue
- Heft 681 (11.10.1937)
- Date
- 1937-10-11
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 681. - Wien, Montag, 11. Oktober 1901. Die Anhaltung des Dr. Buxbanm . der Angelegenheit des in Wien auf Antrag der ungarischen Regierung angehaltenen Rechteanwaltes Dr. Buxbaum aus Jerusalem, wird uns von unterrichteter Seite mitgeteilt, daß zwischen Österreich und Ungarn _ kein Abkommen über die Auslieferung politischer Verbrecher besteht. Eine „Stürmer“Kamp£ gemeinschaft Eter letzten Ausgabe des bekannten antisemitischen Wochenblattes ,,Der Stürmer“ lag ein Prospekt bei, in dem von der Begründung einer „Stürmer-Arbeitsgemeinschaft“ Mitteilung gemacht wird. In diesem Merkblatt heißt es: „Die Schlußrede des Führers am Reichsparteitag der Arbeit 1937 war eine Kriegserklärung an das Weltjudentum. Diese Rode war gleichzeitig eine Rechtfertigung des Kampfes, den der ,Stürmer1 seit 15 Jahren führt. Lieber ,Stürmer“-Leser! Du gehörst zu unserer Kampfgemeinschaft, aber es gibt noch Millionen Volksgenossen, die die Judenfrage nicht kennen. Jene zu fanatischen Judengegnern zu machen, ist unsere größte Aufgabe. Hilf mit und führe unserer Kampfgemeinschaft mittels untenstehenden Aufnahmescheincs einen neuen Leser und Kämpfer zu!“ Die _ „Stürmer“-Kamp£gemeinechaft soll also di« bisherige Abormentenzahl, die angeblich eine halbe Million betragen soll, noch erhöben. Der Werbezettel hat folgenden Wortlaut: „An den .Stürmer“, Nürnberg. Ich beteilige mich an dem großen Aufklärungakampf gegen den jüdischen Weitverbrecber und trete hiermit in die Kampfgemeinschaft des ,Stürmers“ ein. Senden Sie mir ab nächster Nummer den ^Stürmer“ durch die Post zum monatlichen Bezugspreis von RM 0.90 einschließlich Zustellgebühr.“ * Angriffe auf Marlene Dietrich Streichers „Stürmer“ wendet sich in seiner letzten Nummer heftig gegen Marlene Dietrich, die in Berlin geborene Künstlerin, mit den» Vorwurf, daß sie sich „in Hollywood zuviel mit jüdischen Filmleuten befaßt habe.“ Sie habe sich auch beeilt, amerikanische Bürgerin zu werden. Hollywood habe ihren deutschen Charakter verdorben. Besonderen Zorn des „Stürmers“ erregt ein Bild, das Marlene Dietrich bei der Ablegung ihres Eides auf die amerikanische Verfassung zeigt. Et wendet sich auch dagegen, daß der Beamte, der die Zeremonie vornahm, jüdisch a u s s i e h t. Der Artikel schließt mit den Worten: „Marlene Dietrich hat ihr Vaterland verraten.“ Vrchlickys „Bar Kochba" Zum ss. Todestag dm Dichters Der Todestag Jaroslav Vrchlickys hat sich im September zum 25. Male gejäbrt. Vrchlicky, eine Dichterpersönlichkeit von Weltformat, war ein origineller und feinsinniger Dichter und Wiedererwecker der Renaissance in der tschechischen Literatur, zugleich aber auch ein schöpferischer Übersetzer, der die Kulturgüter de« westlichen Europa in sich aufgenommen hatte und sie seinem Volke durch meisterhafte Übersetzungen in seine Muttersprache nahebrachte. An weiten Reisen gebildet und durch tiefe Kenntnisse geschult, wurde Vrchiicky von verschiedenen Kulturen zu dichterischem Schaffen angeregt; dieser Einfluß zeigt sich sowohl in seiner lyrischen, stellenweise goethenahen Dichtung als auch in seinen großartigen epischen Werken, etwa in seinen „Bruchstücken einer Epopöe“, die eine grandiose Vermischung des Heldengedichtes und der Allegorie, hymnischer und chronikartiger Elemente aufweisen und ihre Themen den Überlieferungen verschiedener nationaler Kulturen entnehmen. Vrchlicky, dessen umfassendes Lebenswerk ihm einen ehrenvollen: Platz in der Weltliteratur sichert, entstammte, ebenso wie sein Landsmann, der tschechische Lyriker Julius Zeyer, einer jüdischen Familie und hieß mit seinem bürgerlichen Namen Emil Bohus Frida. Sein Vater zählte viele bedeutende Rabbiner unter seinen Ahnen, während die Familie seiner Mutter eine Reihe hervorragender katholischer Priester hervorgebracht hatte. Der Dichter, der im Hause seines Onkels, eines Pfarrers, als gläubiger Katholik erzogen wurde, hat warme Sympathie und Interesse für das Judentum bekundet. Charakteristisch ist es, daß er die bekannten „Lieder des Ghetto“ von Morris Rosenfeld in# Tschechische übersetzt hat („Zpeyy z Ghetta“) und den Ghettodichter in einem von innerstem Mitgefühl und Einfühlungsvermögen zeugenden Lied „Morris Rosenfeld“ (deutsch von Marek Scherlag) besungen. Von den Werke Vrchlickys, die sich zu der Höhe eines geschlossenen und festgegliederten Epos emporgeschwungen haben, verdient die grandiose, von den Geistern der jüdischen Ahnen des Dichtet« <fihschwärmte Epopöe 1 vom Fall Jerusalems „B a r Kochba“ 1 (1898), deutsch. Von Boos-Waldeck (1899), besondere Beachtung. In diesem Meisterwerk hat Vrchlicky die heroische Epoche des Bar Kochba-Aufstandes gegen die Römer 134 n. Chr. mit großartigem Schwung gestaltet und ihren Helden erhabene Züge verliehen. Was den Dichter vot allem fesselt, ist der heldenhafte Kampf eines kleinen Volkes tun seine Freiheit und Unabhängigkeit, Denn dieses Streben nach nationaler Freiheit entsprach auch den Tendenzen der aufstrebenden tschechischen Nation. Darüber hinaus war auch die Gestalt des heldenhaften Bar Kochba, die von einem Halbdunkel zwischen Geschichte und Legende umgeben ist, für die psychologische Ausdeutung besonders reizvoll. Die Szenenfolge des Epos schildert die schwere Bedrückung, die das Volk der Juden nach der Zerstörung des Tempels und der Vernichtung seiner Selbständigkeit erleidet. So findet der Gedanke der Empörung immer neue Anhänger. Der geistige Vater der Aufstandbewegung ist der Gelehrte Rabbi Akiba, ihr Führer und Kämpfer der junge Bar Kochba. Bar Kochba wird als Befreier, als König, als Messias begrüßt. Zum Ausgangspunkt seiner militärischen Aktionen wählt er die befestigte Stadt Betar. Er schreitet von Sieg zu Sieg, so daß Kaiser Hadrian sich veranlaßt sieht, einen seiner besten Heerführer zur Niederwerfung des Aufstandes nach Palästina zu entsenden. Doch nach den ersten Erfolgen beginnt Bar Kochba« Stern zu sinken. Betar wird belagert und fällt nach heldenmütiger Verteidigung, wahrscheinlich durch Verrat Bar Kochba findet den Tod. In Vrchlickys dramatischer Dichtung spielt die immer steigende Gegnerschaft zwischen Bar Kochba und den Rabbinern beim Untergange des Helden eine entscheidende Rolle. In die Handlung greift auch in maßgebender Weise die von Vrchlicky frei erfundene Gestalt von Bar Koehbas Gattin Judith ein. Den Abschluß der Dichtung bildet ein Epilog, der Akibas letzte Augenblicke darstellt. Inmitten der Folterqualen, die Akiba als einer der Führer des Aufstandes zu erdulden hat, sieht er die Zukunft seines Volkes voraus, er ahnt , seine Not und die Verfolgungen in den Zeiten, die da kommen sollten, und schaut des Feindes Antlitz, „das voll war des Zähneknirschens, des Grimms, der Mißgunst, der Grausamkeit und Bosheit gegen alles, was deinen Namen trägt, mein Volk, gegen alles, was deinen mühevoll errungenen Ruhm verkündet, gegen alles, was mit dir zusaantnenhängt, weil sie wissen, daß du bist das ausewyählte Volk, erhaben über alle Bedrückung durch Menschen und durch Zeiten, daß du stark bist und-de dich nicht Ölten können.“ Mit dem Kaddisch, dem „höchsten Liebeslied für die Toten“, schließt da« Werk. ■' So wird vor uns das Gemälde einer Zeitepoche entworfen, die längst vergangen und in mystisches Dunkel gehüllt, dennoch erfüllt ist vom ewig gleichen Streben und Mühen der Menschheit, von ihrer Sehnsucht nach Freiheit, von ihrem Kampf und ihrem KINOPROGRAMHE Vom 12. bis 14. Oktober Das Kulturprogramm der WlZO-Wien ELITE-KINO ««Sj1 KREUZ-KINO Winter 1937/38. Bei der letzten Sitzung der Kulturkommission Ende September d. J. wurde beschlossen, in diesem Winter die H ebräischkurse wieder aufzunehmen. ferner zwei Vortragszyklen zu veranstalten. Der eine betitelt: „Der religiöse und philosophische Gehalt des Judentums“ wird im Rahmen der Onegg Sabbath-Feiern an den Samstag-Nachmittagen mit Zuziehung verschiedener hervorragender Referenten veranstaltet werden. Der zweite Zyklus: „Palästina im Rahmen der Geschichte des Oriente“ soll unser Blickfeld erweitern und uns neue, wesentliche and hochaktuelle Gesichtspunkte vermitteln. Jung-WIZO. In der Jung-WIZO, die Mädchen verschiedener .Altersstufen umfaßt, findet jede eine echte und schöne Gemeinschaft. Sie geht dort den IV es: zum Zionismus und Judentum, lernt Palästina lieben, eignet sich die hebräische Sprache rasch und mühelos an. Aber auch zur Allgemeinbildung; trägt die Jung-WIZO bei! Englisch- und Franztteisehkurse stehen jedem Jung-WIZO-Mitglied zur Verfügung. Führungen in di© Museen. Seminare über Kunstgeschichte, Tbeatergesehichte usw. werden dieses Jahr abgehalten werden. Anmeldungen täglich ab %5 l’hr im Sekretariat, I., Jordangasse 7/1, sowie bei allen Gruppenleiterinnen. Der Erste Wiener Jüdische Turnverein Makkabi, IX.. Liechtensteinstraße 20 (gegründet '898) hat den vollen und regelmäßigen Betrieb in der renovierten Halle für alle Abteilungen aufgenommen. Die Beiträge sind für alle Abteilungen mäßig gehalten. Auskünfte und Anmeldungen täglich abends (außer Sonn- und Feiertagen). — Der 39jährige Bestand des Vereines ist ein Beweis dafür, welche Beliebtheit eich der „Makkabi IX“ in weitesten Kreisen des Wiener jüdischen Publikums erworben hat, Uraufführung I Dean na DUrbln 1« 100 Männer um 1 Mädel" mit Leopold Siokowsky Beginn: 3, 5, 7. 9 Ohr. IMPERIAL-KINO WST«.» SÄST HORLEY, VICTOR FRANCE* In: „Le Rot“ (DER KfiNlfl AMÜSIERT SICH) Beginn: 3“, 5“, 7» B“ Ul» ROTEIf TURN „DAS LEBEN EMILE ZOLA’S» (THE UFE OF EMILE ZOLA) Beginn: V.4, VA VA V.10 AUGARTEN-KINO „Jidl mit’n Fidl“ KINO KERN im Prattr Dir. Kern & Perlmui - .FLUCHT AUS SAN QUENTIN" WechenUj«: J, 7, * Uhr. Sauntet»: t, VA ’/A VA V.t* Ute M. 6. M. FESTSPIELE! - KUUTARD MPlMBi iJtXtSL „SEETEUFEL' VA *. VA %» S» Ann Dvorak, Prasion Fostar Ir: ,Vlir in der Todeszelle' i: *. VA VA V.10 Uhr LEOPOLDSTÄDTER V0LKSK1N0 11., Botensterngasse 7 a Tel. R 49-0-23 Iran# Dunna, Randolph Scott In; „Schwarzes Gold“ ----I/t6i s/,10. sonn- und Feiertage: ab */,4 Telephon R 41-707 edrlc March Qua ity Street" a: «, */A VA V.» I» REMBR ANDT- KINO ., MAU6A6SE 2 Tel. A 44-0-35 Ecke Schrei ga»*e - ■ - 1. Balte, 12. und «Ibllcben 0>Mnn“ („Sie“ lat gefährlich) 14. September: „Dral sOBa Müaaln“ Beginn an Wochentagen: */A %8, 740 Uhr Sonnand Feiertage auch VA Uhr KINO TEGETTHOFF ha Planetarium am Prateratera Tel. K 41-0-26 Erstu. Alleinaufführung für Wien CURE GABLE, JEAN MARLOW in: „SARATOGA“ I Ute. Staates»: t, VA */A VA V.» Ute «OtM-XInO ’V.wani sw Uraufführung! Da an na Durbin in: 100 Männer um 1 Mädel“ i *M VA «ad *AW Uhr Leiden. Der Traum von der Erlösung, von der Vereinigung irdischen Friedens mit göttlicher Gerechtigkeit tritt in der Idee des Messias körperlich vor uns. Lebendig wiTd das Leben, Wirken und Sterben der beiden großen Gegenspieler, des weltlich kriegerischen Bar Kochba und des inmetaphysischen Gedankengängen schwärmenden Akiba. Anderseits zeigt auch der Widerstreit zwischen dem Glauben an einen ein- | zigen Gott und dem Dienst der götzendienerischen schwarzen Magie, wie sie von Judith geübt wird, den Gegensatz zweier Welten auf. Über allem aber steht die Bewunderung für den Stamm, der Kämpfer und Denker, einen Bar Kochba und einen Akiba, hervorgebraebt hat. Es wäre eine dankbare Aufgabe, Vrchlickys dramatisches Gedicht, in entsprechender Bearbeitung, im Rahmen von jüdischen Laien- oder Künstlerspielen einem weiteren Publikum zugänglich zu machen und ihm jenen Widerhall zu verschaffen, den es verdient. Dr. S. Bappaport. Montessorl-Schule. Die Zionistisch© Bezirks- Sektion Wieden-Margareten, Wien, IV., Hauslabgaesse 2, hat den Kindergarten wieder eröffnet und nimmt weitere Anmeldungen entgegen. Anmeldungen im Kindergarten oder beim Obmann Fritz Müller, Wien, IV„ Argentinierstraße 62, Tel. U 46-9-66. Simchath Thora-Feier der Sektion Favoriten. Als Auftakt zum neuen Arbeit« jahre veranstaltete die Sektion Favoriten, die auch während der Sommermonate ihren Betrieb aufrechterhalten hat, am 29. September in ihrem Heime eine Simchath Thora-Feier, die hinsichtlich des Besuches als auch der kulturellen Höhe des Programmes als gutes Vorzeichen aufgefaßt werden kann. Allen Teilnehmern wird insbesondere die vom Rabbiner Dr. W e i n e r gehaltene Festrede in Erinnerung bleiben. Ausgehend von der Bezeichnung Simchath Thora, sprach der Redner über das Wesen der Freude im Sinne des Judentums. Unsere Lehre verlangt nicht Abkehr vom irdischen Leben; im Gegenteil, eie bejaht die Lebensfreude, eihebt sie aber zugleich und heiligt sie durch den Glauben an Gott, der sie spendet. Ein Judentum der Askese könnte sich mit einem dauernden Galuthschicksal abfinden, die wahre, jüdische Lehre muß zum eigenen Land und Boden zurückführen. So ist der Zionismus auch eine religiös© Bewegung. Herr Oberkantor Josef Feuer, Herr Josef P o 1 n a r vom Remhardt- Seminar, und der unter der Leitung seines Dirigenten, Herrn Bumber Österreicher, mitwirkende Chor des Favoritoer Tempels ernteten verdienten Beifall FILME Filme ohne Arier-Paragraph Es geschah zu Silvester. — La belle Equipe. — Tanz unter dem Galgen. — Die gute Erde. — Drei süße Mädel. — Menschen unter Menschen. — Paris. — Jazz-Kadetten. — Samson. — Liebe macht blind. — Mord im Opernhaus. — Station Nordpol ruft. — Das öffentliche Ärgernis. — Die rote Robe. — Jagd aut Gangster. — Lachkatastrophe. — Adam und Venus. — Sie ist gefährlich. — Liebe in Panama. — Anf den Dächern von New York. — Das grüne Licht. — Nachschlüssel. — Escapade. - Sensation um Galahad. — Schrecken der Meere. — Die kleine Ching-Chlng. — P6p6 le Moko. — Bulldog Drumond, der Meisterdetektiv. — Malenzeit. — Geschichte wird bei Nacht gemacht — Entgleist — Flucht ans San Quentin. — Jidl mit’n Fidi. — Saratoga. — Meuterei in Sing Sing. — Die Eisprinzessin. — Die Frau des G-Man. — Leidenschaft. — Le Bol. — Man trifft sich in Paris. — Das Leben Emile Zofas. — Seeteufel. — Wir ln der Todeszelle. — Dari ich bitten! — 100 Männer um ein Mädel. Morgen: „100 Männer um ein Mädel“ Morgen startet die Universal im Elite-, Opern- und Votivpark-Kino ihre Sensationspremiere des Großfilms: „100 Männer um ein Mädel“. Dieser Musikfilm zeigt Dean na Durban in ihrer neuesten Meisterrolle. Sie selbst, sowie Adolphe Menjou, Misoha Auer u. v. a„ sorgen ausreichend für Humor, das berühmte Philadelphia Symphouieorehester unter dem Stab Leopold Stokowskis für die Musik. Friedrich Holländer komponierte die modernen Schlager dieses Filius. Bezugsbedingungen: Österreich: Monatlich S 1.70, vierteljährlich S 4.80, halbjährig S 9JO, ganzjährig S 18. Für das Ausland: Vterteljähriich: Deutschland RM 330, Tschechoslowakei K£ 28.—, Jugoslawien Dinar 50.—, Polen Zloty 630, Ungarn Pengö 4.80, Rumänien Lei 200.—, übriges Ausland: Schweizer Pranken 5.50. Redaktion und Administration: Wien. I., Marc- Aurel-Straße 5 Tel.: V 22-3-91. Redaktionsschluß Montag and Mittwoch vormittags. Postscheck Konti: Österreich Nummer D 113.546, Polen Nr. 191.190, Tschechoslowakei Nr 500.230, Jugoslawien Nr 40.879. Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Zionistischer Landesverband für Österreich, Wien, I„ Marc-Aurel-Straße 5. — Verantwortlicher Redakteur: Robert Polower, Wien, L, Maro- Auwd-Straße 5. — Druck: Vernay A. G., Wien, IX, Canisiusgasae 8—IQ,