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Die Stimme · 1937-10-01 · Heft 678 (1.10.1937) · page 7

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Journal
Die Stimme
Volume
11 (1937-1938)
Issue
Heft 678 (1.10.1937)
Date
1937-10-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Wien, Freitag, 1. Oktober 1937. — Nr. 678. I RUNDSCHAU I WIK KLEIDEN SICH die Menschen heut» ii Deutschland? Bessernde, die von dort kommen, wissen darüber nichts Besonderes zu berichten.' Es ist am Äußeren der Menschen die Ersatzstoffwirtschaft schon zu merken, man sieht weniger elegante Menschen, das ist alles. Aus der „Textilwoche“, dem Organ der deutschen Textilhändler, erfährt man aber jetzt, daß der Nationalsozialismus umetfirzend auch auf dem Gebiet der Mode gewirkt hat Seit der Jude nicht mehr die Konfektion beherrsche, heißt in Nummer 86 vom 4. September des genannten Blattes, sei alles andern geworden. „Die Kuituhhöhe eines Volkes“, so schreibt das Blatt, „kann man an der Art, sich zn kleiden, erkennen. Der Unterschied in der Kleidung unseres Volkes zwischen der Systemzeit und beute ist für jeden offensichtlich. Wir verdanken dies einer Bekleidungsindustrie, die sich von jüdischer Vorherrschaft freigemaeht hat und nun auch daran denkt, Qualitätsleistung bringen, um den deutschen Menschen sein Geschmack und seiner Haltung entsprechend zu kleiden. Die jüdische Konfektion hatte dem letzten Jahrzehnt verstanden, dem deutschen Volke an Kleidung nicht zu liefern, was deutschem Wesen zu Gesicht stand, sondern was fremder Modewahn und jüdische Frechheit erfunden haben ...“ Und so weiter in diesem Ton, ein Satz kindischer als der andere. Wie die neudeutsche Mode aussieht, was die arische Konfektion „Eigenständiges“ geschaffen hat im Gegensatz zur jüdischen Mode der Systemzeit, wird in dem endlos langen Artikel nicht mitgeteilt... Dagegen aber erfährt man, daß unter dem Kommando des Artikelschreibers, der das Amt eines Ganwirtschaftsführers der N. S. D. A.P. innehat und Otto Jung heißt, in Berlin soeben eine „Exportmodenschau“ abgehalten wurde, und wenn man die Liste der Aussteller durchsieht, so findet man zum größeren Teil Juden darin. Ferner ist in dem Blatt ein Bericht über die Beteiligung Deutschlands an der großen holländischen Messe zu lesen — und hier trifft man unter den Textilfirmen wieder vorwiegend auf Juden. Leiter der großangelegten Sonderausstellung der deutschen Konfektion in Utrecht war aber wieder Otto Jung... Sie wollen die Welt vom Judentum befreien und vergöteaaie bewußt uad - planmäßig mit jüdischer Mode. Direkt in die nordisehesten Länder schleppen sie den Bazillus ein. Zu Hause wollen sie das Geschäft“ mit der deutschen Ehre machen, die das Einkäufen beim Juden verbietet, aber Devisen sollen ihnen die jüdischen Konfektionäre verschaffen... DIE FLUT ANTISEMITISCHER BROSCHܬ REN in Deutschland schwillt immer höher, und man müßte sich, wenn man diese Veröffentlichungen sieht, eigentlich über die Hartköpfigkeit des deutschen Volkes wundem, dem viereinhalb Jahre nicht genug waren, damit es begreife, worum es geht. Was gibt es denn da wirklich noch zu sagen und warum fühlt man sich bemüßigt, immer wieder von vom anzufangen? Es ist nicht leicht, antisemitischer Politiker zu sein, denn diese verdammte menschliche Vernunft ist ein hartlebiges Etwas, das man jeden Tag von neuem totseblagen muß. — Eine besonders ergötzliche Broschüre, die mir dieser Tage in die Hände geraten ist, betitelt sieh „Teile und herrsche — Weg und Waffen des Judentums“. Ihr Verfasser nennt sieh Gustav Reptau. Er hat sein Werk anscheinend nach folgender Methode verfaßt: Auf 56 Seiten hat er je zehn- bis fünfzehnmal die Worte geschrieben: „Divide et impexa — Teile und herrsche (jedesmal lateinisch und deutsch) — Spaltpilz — Nomade — Händler — Bauer — Wucher“, dann hat er den Zwischenraum zwischen diesen Wörtern mit irgend welchen beliebigen Vokabeln ausgefüllt und fertig war die Sohrift. Manchmal, aber nicht immer, hat ei die Vokabeln in das Verhältnis von Subjekt, Prädikat und Objekt zueinander gebracht, oft hat er auch Punkte und Beistriche, allerdings ziemlich wahllos, angebracht. — Wahrhaftig, so und nicht anders liest sich das Ding. Ich habe es 14 Tage lang auf alle meine Straßenhahnfahrten mitgenommen, habe fleißig darin gelesen, aber nicht eine Seite habe ich verstanden. Die Juden sind grundschlecht, das steht darin. Wieso und warum, durch welche Handlungen erweisen sie sich als sehlecht? Zunächst einmal dadurch, daß sie Juden sind. Und dann: Weil sie durch die Wüste gewandert sind und Nomaden waren und weil sie sich dann als Bauern in Kanaan niedergelassen haben und also nicht mehr Nomaden waren, wo sie doch Nomaden geblieben sind und nie Nomaden, gewesen waren denn Nomade ist nicht Bauer und er ist der ewige Wucherer und er spaltet die treuen Bauernvölker ate Spaltpil» and, wenn ei Bändi dem Hintchciden unterer innigttj Fanny Wiznitzer gab. Süssmaitn | n 30. September 1937, 39 Jehre alt, nach kurzer schwerer Krankheit verschieden Ist. Die Beerdigung findet Freitag, 1. Oktober, 130 nachmittags, am Zentralfrledhol, ' | IV. Tor, statt I Die tieftrauernden Hinterbliebenen. Von Kondolenzbesuchen bitten wir abzusehen. ler ist und handelt so macht er, divide (teile) und er denkt dabei, impera (herrsche) und wir müssen uns um den Nomaden-Juden los zu werden und uns zu befreien, damit wir nicht mehr vom Spaltpilz (Ferment) der Zersetzung (Dekomposition) gespalten werden, nicht nur vom Reiz des Luxus sondern auch, um dias divide (teile) zu widerlegen von halber oder Scheinarbeit (sogen, geistiger Arbeit) freimachen ... Das wäre im großen und ganzen eine Inhaltsangabe des Werkes im Originalstil. Den letzten Punkt seines Programms hat der Autor jedenfalls schon gründlich durchgeführt. Jehuda. Zionistischer Veranstaltung*' holender Freitag, t. Oktober: Onegg Sabbath 8 Uhr abends 2. Bez., Sektion II, Praterstr, 13: Vortrag Dr. Abraham Schmerler über „Schaffung des Weltalls im Lichte der Neuzeit.“ Smiroth. 2. Bez., Sektion und WIZO Prater, H., Stuweratr. 1: Vortrag Prof. Dr. 0. Glaser, Rezitation über Bialik: Prof. Weinstein. Liturgische Gesänge. Gäste willkommen. 4. Bez., Sektion und WIZO IV/V, Hauelaabgasse 2: Vortrag Rabbiner Dr. Mehrer, Kantorale Gesänge. Gäste willkommen. 15. Bez., Sektion XIV/XV, Herklotzg. 21: Vortrag Rabbiner Dr. Zimmels; Kamtorale Funktion: Oberkantor D. Fischer. 20. Bez., Sektion und WIZO XX, Jägerstraße 30: Vortrag Rabbiner Dr. Murmeltein; Gesang: Dirigent des Chortempels, eutsch. Samstag, 2. Oktober: 18. Bez., Sektion Breitensee, Akkonpkte 7, 8 Uhr abends: S i m c h ath - T h o r a feie r, Vortrag Dr. Chaim Tartakower. Mitwirkend Chor des Turnertempels unter Leitung von Dr. W e i ß. Anschließend Tanz. Montag, 4. Oktober: 2. Bez., Jüdischer Klub der Jungen, II., Praterstr. 8, Cafe Fetzer, 8 Uhr abends: A.-o. Vollversammlung. Tagesordnung: „Das sue Heim und die kulturelle Arbeit.“ 4. Bez., Sektion und WIZO TV/V, Haut-laabsasse 2, K8 Uhr abends: Zusammenkunft der WIZO-Mitglieder, Bericht über aktuelle Fragen. HO Uhr abends: Zusammenkunft der Sektionsmitglieder, Besprechung laufender Fragen. Der Monteseori-Kmdergarten ist bereits eröffnet. Anmeldungen werden täglich vormittags entgegengenommen. Die Hebräischkunse für Anfänger und Fortgeschrittene werden demnächst beginnen. Anmeldungen bei Alfred Bernfeld, V., Rampersdorffergasse 14, und an Heim tagen im Heime. 7. Bez., WIZO Neubau, Seidenhof, Kaiserstraße 87: Dr. A. Groß: „Der geplante Judenstaat und seine Lebensfähigkeit.“ Dienstag, 5. (Mitober: 20. Bet, Sektion XX, Jägerstr. 30, H9 Uhr abends: Dr. -Oskar Grünbaum, Präsident des Zionistischen Landesverbandes für Österreich: „Zürich and Genf.“ Mittwoch, 6. (Mitober: 10. Bez., Perncrstorferg. 35, HO Uhr abende: David Neben zahl: „Was wollen die Zi onisten?“ 15. Bez., Sektion X/F/XF, Herklotzg. 21, H9 Uhr abends: Dr. Richard Pokorny, Vizepräsident des Zion. Landesverbandes: „Der XX. Zionistenkongreß und der Teilungsplan.“ Donnerstag, 7. (Mitober: 2. Bez., Jüdischer Klub der Jungen, Prateretraße 8, HO Uhr abends: Besprechung aktueller Tagesfragen. Die Arbeit des Keren Kajemeth Abschluß des Jahres 5697. Ende September geht da« Geschäftsjahr 5697 zu Ende. Alle bis dahin eingehenden Gelder gehen auf das alte Kontingent! Der Keren Kajemeth ersucht dringeiiti, bis Ende September all e KKL-Ge 1 d e r abzuführen, die Materialien zu verrechnen, ebenso die Imitaschou. Die Selbstkontingentler haben bis Ende September die Möglichkeit, ihre Kontingente zu ergänzen. Tischri-Aktion. Materielle Ergebnisse. Weitere Meldungen; Schopenhauer-Tempel 400.—, Storcbentempel 320.—, 13. Bezirk nur Jiskor 180.—, Filiale Neudeggertempe! ..Grüne« Tor“ 200—, N’wej Schalom 50.—, Beizer Klau« 60.—. Testamente und Legate zugunsten des Keren Kajemeth. Es mehren sich in der letzten Zeit in erfreulicher Weise die Fälle, daß der Keren Kajemeth in letztwilligen Verfügungen besonders bedacht wird. In der letzten Zeit hat der gewesene Pensionist Ludwig (Lazar) Seidner den Keren Kajemeth zugleich mit noch anderen vier Institutionen als Erben eingesetzt. Ferner hat der am 2. August 1937 verstorbene Herr Jakob Frankel, Fleischhauer, den KKL mit einem Legat von S 200 bedacht. „Moladti“, der diesjährige Almanach, der eine Art kleines Lexikon des jüdischen Lehens in Erez Israel und der jüd. Geschichte darstellt, ist ausverkauft. Wir mußten ' Anzahl von Exemplaren nachbestellen. Der „Kunstkalender Erez Isra , der dos jüdische und allgemeine Kalendarium enthält und vor allem herrliche Aufnahmewuaus Erez Israel äst im KKL zum IPSeJü» von g 8.— erhÄlich (u. zw. in nur nigen Exemplaren). Tel-Avi vor Hafen — als 1 schneidespiel. Ein Erez-Israel-VerJag hat obiges Spiel herausgebracht. Es eignet sich für mehr erwachsene Kinder als Aasschneädespiel sehr gut Preis S 2.—. Neues Buch „Lanoar“. In den letzten Tagen erschien als neue Nummer dieser Sammlung von Monographien über Erez Israel (das aktuelle sowie das geschichtliche), welche vom Keren Kajemeth hebräisch und deutsch herausgegeben wird, das. Buch „Maseada“ aus der Feder von Prof. Josef Klausner. Es schildert den Kampf und die Verteidigung dieser letzten jüdischen Festung im Römerkrieg (Preis S 1.50). Der Keren Kajemeth braucht Raum. D: msend leere Büchsen stehen um Büro im Wege. So wie ungeborene Kinder _ Licht drängen, so harren sie sehnsüchtig der Erfüllung ihres Zweckes — Erfüllung: Füllung — entgegen, während sie jetzt, unnütz wie wertloser Bodenkram, zwecklos wie unerfüllte Wünsche uns Arbeitsplatz •— Licht und Raum —■ wegnehmen. Ein einzelner Keren-Kajeimeth- Koimnissär — der Name Alexander Kohn der Sektion 14/15 wurde hiefür schon in unserem Pinkas verewigt — hat in knappen 14 Tagen in energischem und arbeitsfrohem Drive 231 Büchsen in seinem Rayon neu aufgestellt. Wenn 20 lebendige Bezirkssektionen — zu positivster Arbeit gerne bereit —- our je 150 Büchsen in ihrem Rayon neu placieren, so wären die 3000 Buchsen uns in ein bis zwei Wochen aus Wege geräumt; erforderlich hiezu wäre diod die minimale Arbeit, daß jedes Mitglied die Pflicht auf sich nimmt, eine Büchse neu aufzusteifen und jeder Selbstkontdngentler drei neue Büchsen. Alle KKL-Kommissäre der einzelnen Bezirkesektionen werden Womit «nge- Iaden, uns die ihrer Mitgliederanzahl entsprechende Zahl von Büchsen mitzuteilen, die sie zur Aufstellung übernehmen wollen. Für Zustellung und Werbematerial trägt selbstredend der KKL Sorge. Unser lieber, treuer Bundesbruder Dr. Georg Weiner wurde uns, dm Seinen und einem Leben, das er ganz seinem Volke geweiht hatte, kurz vor Vollendung «mies 50. Lebensjahres entrissen. . Wir werden seiner in liebe und Freundschaft gedenken. Verein Ztonfctisdier Hwhsdifller „Theodor Herd" in Wien Hebräistjikurse der Zionistischen Bezirkssektion VIII/IX. Anmeldungen an jedem Wochentag (außer Freitag) von 7 bis 9 Uhr abends im Sektionsheim, IX., Währingerstraße 6—8 (Eing. Hörigasse 2). Telephon R 52-0-12. Tahnud-Thora-Verein IV/V, V., Siebenbrunnengaese la. Der Unterricht hat bereits begonnen. Neueineehreibungen nimmt Herr Dr. Arje Fränkel Dienstag. Donnerstag und Freitag von 3 bis 4 Uhr entgegen. Chaim Weizmanns Reden liegen zum ersten Maie gesammelt, in einer ausgezeichnet, gedruckten und gediegen gebundenen Ausgabe vor. Hier ist ein zionist,isohe„ Lehr- und Lesebuch geeehaffen, in dem die Geschieht» der zionistischen Verwirklichung zur Darstellung kommt. Das Werk, das sich auch als Geschenkbuch für jeden Zionisten eignet, ist zu beziehen durch: R. L ö w i t, Wien, I., W o I 1z e i 1 e 6. Hochschule für Bodenkultur, Die jüdischen Studenten an der Hochschule für Bodenkultur werden aufgefordert, sieh in Inskriptionsangelegenheiten an die Fachechafl der jüdischen Hörer der Hochschule für Bodenkultur, angeschlossen an den Jüdisch-Akademischen Technikerverband. Wien, IX., Aleerstraße 26, zu wenden. Inskriptionsauskünffce: Mittwoch von 14 bis 15 Uhr, Donnerstag von 19 bis 20 Uhr im Vereinlokal, IX., Aleerstraße 26. Nähere Auskünfte bei cand. agr. Arnold Singer, Wien. VIII, , Blindengaese 18/5. Wiener Beth-Hamidrasch. Die Eröffnung de« Wintersemesters findet, am Sonntag, den 8. d., im Kleinen Tempel, II., Tempclgaaee 3, statt und wird durch einen Vortrag des Herrn Rabbiners Lektor Dr. Rubin über „Bibelkritik und Bibelexegese“ eingeleitel. Hlstadruth Iwrith. Samstag, den 2. d., 8 Uhr abends, eröffnet der Rektor des Rabbinerseminars, Prof. Dr. S. Krauß, im Vortragssaal des Cafe Central, II., Taborstraße 8, das Wintersemester mit einem Vortrag über da« Thema: „Bet hakneaet hoatik sehe! Kfar safaa.“ — Samstag, den 9. d., 8 Uhr abends, findet im Vortragssaal des Cafe Central, II., Taborstraße Nr. 8, die Generalversammlung der Mitglieder der Htetadrutb Ivrifch mit folgender Tagesordnung statt: Tätigkeitsbericht, Debatte,' Neuwahlen. Stimmberechtigt sind nur Mitglieder, die den Mitgiiedebeitrag entrichtet haben, Belondere Einladungen werden nicht ausgesendet. Alle zionistischen Vereine and Sektionen, welche Interesse haben an einer Aufführung der Gesangsillustration „Erez Israels Aufbau im Liede“ (hebräische und palästinensische Lieder, deutsche verbindende Worte) mögen eich wegen eventueller Datumse-i n te iliing baldigst an Konzertsänger J. Segall-Rosenbach, Wien, IX. , Hahngasee 8, wenden, der in nächster Zeit Wien verläßt. Diese Gesangsillusiration ist bereite in verschiedenen zürnte liechen Bezirks- Sektionen aufgefiihrt worden und hat überall großen künstlerischen und propagandistischen Erfolg erzielt. Zionistische Bezirkssektion Innere Stadt — Hebräischkurse. Anfangs Oktober setzt wieder die regelmäßige Tätigkeit der Sektion ein. Es sind in Aussicht genommen: 1. Anfängerkurse (unter Leitung eines bewährten Pädagogen); 2. Kurse für mäßig Fortgeschrittene und Absolventen des vorjährigen Anfängexkurses; 3. Chug Iwri, unter Leitung von Dr. Kurt Stern; Lektüre von S. J. Agnou: Bilwaw jamim. Anmeldungen jeden Donnerstag abends im Sektionsheim (I „Bauernmarkt *8, Tel. U 27-6-10) und wochentags von 2 bis 4 Uhr nachmittags, Tel. R 28-7-70. Beginn der Kurse: 4. Oktober, 20 Uhr, im Sektionsheim. „Jüdische Jagend“, diese überaus inhaltsreiche und geschmackvoll ausgestattete Zeitschrift für die jüdische Jugend Österreichs, kt wieder erschienen. Aus dem Inhalt dieser Nummer, die «Ln Dutzend interessanter Aufsätze enthält, seien hervorgehoben: „Hiob und die Tiere“, von Alfred Werner; „Nur ein guter Mensch..von Theodor Mcmteser; „Von Tel- Aväv nach Hebron und Beth Guwrin“, von Dr. H. Schieber; „Wie die Araber nach Palästina kamen“, von Dr. H. Spiegler, und „Österreichische Jmgemdsagen“, von Dr. L. Moses. „Palästina“. Zeitschrift für den Aufbau Palästinas. Das August-Septemberheft enthält u. a. folgende Artikel: Die Züricher Tagungen von Spectator. Wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten des projektierten Judenstaates von Dr. A. Michaelis. Der Siedlungsplan als Teillösung des städtischen Wobnproblems von Ing. J. Mährer. Zur industriellen Kreditpolitik von Dr. M. Itter. Die Haifa-Bav Development Company vor neuen Aufgaben von Kurt Ruppin. Das Strandprojekt von Tel-Avi v von Dr.-Ing. W. Lesser. Die soziale und pädagogische Lage der orientalisch-jüdischen Jugend in Jerusalem. Jüdischer Almanach auf das Jahr 5698 (Herausgeber „Selbstwehr“, Prag). Der jüdische Almanach 5698 enthält nebst dem Kalendarium eine Jahresrückscha-u von Hans Licbtwitz und zahlreiche interessante Beiträge und Bilder zum Thema „Das jüdische Kind“ von Felix Weitsch, Bertha Badt-Strauß, Friedrich Thieberger, S. L. Moskovits, Ben Gavriel, C. Z. Klötzl, Erwin Arnstein, H. Frennd, Irma Singer, Hans Martin, Richard Karpe, Heinz Stroh, Heinz Politzer. Kindheitserinnerungen von Schmarja Lewin, Salomon Maimon, Max Brod, Franz Kafka, Oskar Baum, Ch. N. Bialik, Saul Czernichowsky, Jacques Ottenbach. Jugendbilder von Bronislaw Huberman, Albert Einstein, Gustav Mahler. Kinderbilder von Herman Struck und Salomon Salomonowitz. Preis K6 18.—. JÜDISCHER KAUENDER . bii 7. Okt 1937.!6. Ttahrl bb 2. (hetchwan 5698 Freitag (1.) Sabbath-Bagaag 5^5 Uhr Saastag (2.) Sabbath-Amgang 6» Uhr WodMMbsdmltt: B’mchMh We»stag(5.) 2. Roach Chodaach Mlttwo* (6.) 2. „ „

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