Blau-Weiss-Blätter
- Journal
- Blau-Weiss-Blätter
- Volume
- 6 (1918-1919)
- Issue
- 1 (6.1918)
- Date
- 1918-06-01
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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BlauwelWütten Dr. Mela Bloch, Schrsttführerin: Grete Pollak, Fittanzen: Artur Engländer (kooptiert), Verkehr mit den Bünden: Erich Nos (kooptiert), OrgamsatisnsarbeiLen und Soldatenamt: Felix Seidemann, Verkehr mit den anderen Jugendgrnppen: Richard Ginsberg (Deutsche Bttndesleittlng), Wanderwescn: Kohn, ohne Amt: Dr. Glanz, Fischer, Dr. Lnkacz. (Wanderbund Kadimah, Budapest). Wir hüben in Oesterreich bisher nicht das Glück gehabt, einen all-österreichischen Blan-Weiß-Tag abhaltcn zu können, wir hatten bisher nur Führertage, einen österreichischen ohne Böhmen in Olmütz, zwei böhmische und schließlich den ersten gesamtosterrcichischen in Brünn. Wir kamen Zusammen, um zu beraten, uns über verschiedene Fragen des Lebens und der Organisation ausznsprechen und soweit als möglich auch zu Resultaten zu kommen. Im Zeichen dieser Beratungen stand auch wieder, vielleicht mehr als andere, der Brunner Fnhrertag; wir hatten 2 lange Sitzungen und kamen sonst nie zusammen, außer an dem einen schönen Abend im Brunner Heim. In der ersten Sitzung erstattere Herbert Vetter den Bericht der Bnndesleitttng und zwar sowohl der früheren (dezentralisierten) als auch der letzten (zentralisierten). Dem Bericht war unter anderem zu entnehmen: Tie „dezentralisierte" Bnndesleitung arbeitete anfangs recht vielversprechend; eS wurde endlich ein genaues Führer-Archiv geschaffen, ein Ueberbiief über die Verhältnisse aller Ortsgruppen gewonnen, durch die Schaffung von Rayons' lcstnugen die Ortsgruppen in ihrer Arbeit unterstützt und neu gegründet, die Anfänge eines Soldatenamtes geschaffen nsw. Doch dieses Stadinm dauerte nicht lange und durch verschiedene mißliche Umstände war die BnndeslciUmg genötigt sich aufzulösen. Rach einer Zeit des Stillstandes übernahm die Arbeit eine Gruppe von Führern, die in Wien weilten. Diese Bundeslcitung ordnete die wieder etwas durcheinander geratenen Zustände, stellt: den Kontakt mit den Ortsgruppen her und führte noch manche anderen Arbeiten rein administrativer Alt durch. Anders zu arbeiten war dieser ersten Knegsbundesleitung sein Teil ihrer Mitglieder waren Soldaten) ans technischen Gründen nicht möglich. Dem Berichte folgte die Generaldebatte, die auf die geschilderten außerordentlichen Umstände Rücksicht nabm und daher nicht lange dauerte. Der abtrelcndcu Bnndesleitung wurde Entlastung erteilt. Es folgten nun die verschiedenen Referate. An die Referate schloß sich die Anssprache darüber. Die letzte Sitzung uuirbc zur Beschlußfassung, zur Beantwortung verschiedener Fragen und für Eventnülia verwendet: dann wurde die Wahl der neuen Leitung vorgenommen. lieber tue Aufgaben der neuen Leitung war schon in der Generaldebatte gesprocheil worden und es verschaffte sich vor allem die Meinung Geltung, daß die Bnudeslcitnng eine wirkliche Leitung der ll iinde sein müsse und sich nicht nur auf die technischen Arbeiten beschränken hülfe. Zu diesem Zwecke wurde die Schaffung eines Sekretariats für unumgänglich notwendig erkannt und der Bundesleitung die hierfiir nötigen Mittel bewilligt' Man entschloß sich ferner die Bundesleitnng derart zu wählen, daß ein Teil als geschaflsfuhnude Leitung in Wien sein solle, der andere Teil ans auswärtigen Mitgliedern bestehen solle, die als Repräsentanten der Bünde in der Provinz in die Leitung nmende! werden. Es wurden danach die oben genannten Personen gewählt. Bon den in die'er Sitzung gefaßten Beschlüssen sind die wichtigsten: 2-