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Der Israelit · 1860-05-15 · Heft 1 (15.5.1860) · page 10

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Journal
Der Israelit
Volume
1 (1860)
Issue
Heft 1 (15.5.1860)
Date
1860-05-15
Page
– (sequence 10)
Language
German
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10 Du glichst, mein Volk, dein Eichenbaum, Wirfst mb verdorrtes Laub: „V,L?m deucht in Gatt zu eng der Raum,' „Der sei dem Sturm ein Raub! —^ Dl in Stamm nimmt nvr an Kraft noch zu, Und Viütben treibet er; Heil Iisracl, wer ist wie Du? Dich schützet Gott der Herr. Neueste Nachrichten. M ainz. den 15. Mai. Beim Schftlsie des Blattes kömult uns eine Nachricht zu, die wir unfern geehrten Lesern nicht vorenthalten wollen, da sie das Herz eines jeden Juden mit Freude erfüllen muß und ein Anlaß zu heißem Gebete für das WM jenes edlen Monarchen ist. unter dessen mildem Scepter für so viele unsrer Glaubensgenossen nach schrecklichen Leiden ein neues Leben beginnt. Unterm 14. Mai schreibt das Franks. Journal: „Folgende aus authentischer Quelle fließende Nachricht ward uns heute mitgetheilt: In einer Audienz, welche ein Israelite in Petersburg vor einigen Wochen beim Kaiser hatte, sprach derselbe seinen Dank für die von dem Kaiser den Israeliten bisher bewiesene Dheiluahme und Rücksicht aus D»r Kaiser erwiderte, ls sei ihm erfreulich, zu erfahren, daß seine wohlwollenden Absichten für seine israelitischen Untcrthamii bei diesen die rechte Würdigung finden; allein, was er gelhan lmbe, halte er nur für eme Pflicht, die er in vollem Umfange zu üben gesonnen sei. Tie Israeliten hätten sich lni allen Krisen des Reiches als so treue, vort -.stliche und aufopfernde Bürger bewiesen, daß sie nicht nur das vollste Vertrauen verdienen, sondern eine übliche Entschädigung für die lange Zeit der Zruückßtznng erwarten dürft len: er verspreche sich auch ferner viel von ihrem Eifer und ihrer Ergebenheit und werde sie deßhalb in eine Lage zu versetzen suchen, in der sie jene Eigenschaften frei und unbeschränkt entsalten können. Auf die Frage, ob es wohl gestattet fti. diese Aenjftrnngen zu veröffentlichen, antwortete der Kaiser, daß er ihm diese Erlaubnis; ohne Bedenken ertheilc; cs sei ihm lieb, daß seine Gesinnungen zu Gunsten eines so würdigen Dbeils seines Volkes allgemein bekannt würden." — Gottes Segen dem ruhmreichen Kaiser Alexander H. A n z e Stelle-Gesuch. Nähere Auskunft errl'eilt Abrabam (sollen in Posen, Friedrichsstraße Nr. 19. cer iZrerelir sN-en Rcligionsgesellschaft ist besetzt. Mainz, den 14. Mai 5620. ttr. Lehmann» unter vorü-eilhaften Bedingungen eine Stelle finden. Näheres auf srankirte Anfragen in der Expedition dieses Blattes. LiHrtingsflellegesuch. hörigen Sch'ulkrnntnisseu versehen, sucht e ne Stelle als Lehrling m einem Geschäfte, gleichviel welcher Branche, das am Sabbat wrd an den Feiertagen geschlossen ist. Auf frankirtc Anfragen ist Herr Lehmann in Mainz gerne bereit weitere Auskunft tu ertheilrn. i g e n. Lwinemünde, d^n 12. Mai 1^60. A. Kantorowie;. Unchdruikern von Fischet in Halberstadt. In genannter Buchvrnckerci, die sich durch vorzügliche Typen auszeichnet, werten sowohl gan;e Werke wie auch einzelne Sacke» zu den billigsten Preisen gedruclr. Namentlich empfiehlt fick der Unterzeichnte den geehrten Herrn zur» Drucke hebräischer Hallerstadt, den 10. Mai. 3» Fischet. Briefkasten dcr Redaktion. Herrn N. B. in W.: Besten Dank; Herrn N. L in W.r ^hrc gütigen Nathschläge werden berückstckkizt werden. Herrn 2. 3. in L.: IonaS cap. 1. v. 9. Herrn B. B. in H.: Geduld! Herrn R. W. in G.. Besten Dan?. Herrn «mW.: In einer der nächsten Nummern. Herrn R. W. in G.: Besten Dank. Die nächste Nummer erscheint Mittwoch de» 6. Juni.

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