Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1922
- Issue
- Heft 22 (10.11.1922)
- Date
- 1922-11-10
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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TW Mredigt. Freitag, den 10. d. M. fürdet hn großen LevpoldstäÄter TempÄ eine Predigt Sr. Ehrw. des Herrn Rabbiner Dr. Max G r u n w a l d statt. Wiener Bank-Verein. In der am 19. Oktober 1922 abgehaltenen außerordentlichen Generalversammlung der Aktionäre unseres Instituts wurde d°r Administrationsrat ermächtigt, das Aktienkapital von 1 MMarde Kronen auf einmal oder in Teilbeträgen durch Ausgaben von neuen, bar und voll einzuzahlenden Aktien um eine Milliarde Kronen zu erhöhen. Es gelangen vorerst Nom. 500 Millionen Kronen, das sind 1,250.000 Stück ä K 400 Nominale mit Dividendeniberechtigung aib 1. Jänner 1923 zur Allsgabe. X Austritte aus dem Judentum. Altmaun Stephanie, geb. Kittenbaum, geb. 25. September 1892, Wien, 14. Boz., Diefcnbachgasie 46. — Altmann Robert, geb. 24. Juli 1856, Wien, 14. Bez., Diesenbachgasse 46. — Antschel Jakob, geb. 6. April 1900, Stanislau, Beamter, Wien, 9. Bez., Schwavzspanierstrasie 12. — Bodo Pauline geb. Taglicht, geb. 44. Februar 1873, Wien, 4. Bez., Preßgasse 15. — Bodo Emanuel, geb. 18. März 1863, Maros-Basavheiy, Großkanftncmlt,- Wien, 4. Bez., Preßgasse 15. — Bruck Jda geb. Glas, geb. 8. Dezember 1883, Pianovice, Wien, 2. Bez., Czevningasse 11. — Biach Rudolf, geb. 6. Juni 1894, Wien, 21. Bez., Jmmengasse 12. — Bornstein Wilhelm, geb. 22. Noveanber 1903, Wien, Leiter, 14. Bez., Dreihausgasse 32. — Deutsch Grete, geb. 20. Februar 1896, Jablunka, Men, 21. Bez., Schloßhoferstraße 17. — Donath Fritz, geb. 29. November 1905, Men, 3. Boz., Rochusgasse 15. — Fleischer Sidonie, geb. 6. November 1887, Wien, 2. Be.;., Augartenstraße 23. — Fleifchmann Olga, geb. August 1885, Wien, Prag-II., Panska 14. — Dr. Gruder Ignaz, geb. 6. Juni 1879, Brody, Rechtsanwalt, Wien, 1. Bez., Heliferstorferstvaße 1. — Garai Hermine, geb. 18. Apckl 1905, Budapest, Wien, 9. Bez., Althanplatz 5. — Garai Franziska, geb. 10. Jänner 190-1, Budapest, Wien, 9. Boz., Atthan- Platz 5. »KULANTEN, IÄ kauft teurer als alle CZUCZKA, Wien III., Hauptstraße Nr. 5 Telephon 2566/V1. Für falsche Zähne höchste Preise. Für sehr schönes isr. Mädchen, gesund, wirtschaftlich, mit großer Mitgift und schöner Ausstattung, wird passende Partie gesucht Anträge unter „Solid 756" an die Verwaltung dieses Blattes. I Streng Restauration Hotel HEW-VORR unter persdnlidter Leitung des JOSEF NAGEL Wien, II. Bezirk, Kleine Sperlgasse 5 Ausschank von vorzüglichen Weine rtDS btP Hochzeiten werden in» und außer dem Hause bestens übernommen. Anfragen bezüglich nW2 erteilt 'pnö mT\ STt (Schiffschul) mjH yi toD*va w I Tales-Fabrik Telephon 69-1-23 DTO Telephon 69-1-23 KNISBACHER & WINDSCHAUER Wien I., Neutorgasse 6 DTpbwr? nun -bban Brsns? _Export nach allen Staaten! Die mit X bezeichnete» Notizen und Artikel find entgeltliche Ankündigungen (§ 26 des Pretzgesetzes). IKON KURS Bei der israel. Kultusgemeinde in CZERNO- W1TZ gelangt im Sinne des § 42 K. G. St. die Stelle eines OBERRABBINERS zur Besetzung. Die Bewerber haben ihren diesbezüglichen Gesuchen die nachbezeichneten Belege anzuschließen : a) Geburtsschein; b) Heimalsdiein; c) Zeugnisse über ihre Universitätsstudien und hinsichtlich ihrer theologischen Bef ä h i g u n g,Zeugnisse einer jüdisch-theologischen Lehranstalt, eines Rabbiner-Seminars, oder eine von zwei anerkannt rabbini sehen Autoritäten ausgestellte Hatarat horah (venia docendi); d) über ihre Befähigung zum Predigeramte; e) über ihre bisherige Verwendung; f) über ihre öprachenkenninisse. Ordnungsgemäß adstruierte Gesuche sind nebst Angabe der Gehaltsansprüche bis spätestens Ende Dezember 1922 bei der Unterzeichneten Kultu^gemeinde zu überreichen. Czernowifc, im Oktober 1922. Der Kultusgemeinde-Gerent : Dr. STRAUCHER Konkurs. ln der Israel. Kultusgemeinde Czernowitz \ gelangt: : a) die Stelle eines Oberkantors und i b) eines Kantors \ an ihren Kultusgemeinde-Bethäusern zur Be- \ Setzung. ■ Gefordert wird: volle Eignung zu diesen; Funktionen, vollkommene musikalische und ge- | sangliche Ausbildung, möglichst an einem : Konservatorium, Tenor- oder Bariton-Stimme; \ umfassendes Wissen im hebräischen Schrifttum; die volle Eignung als „Baikore“ sowie allge- : meine Bildung. \ Bewerber wollen ordnungsmäßig belegte S Kompetenzgesuche mit dem Nachweis der vor- 5 bezeichnten Erfordernisse, ferner ihres Alters, S Familienstandes, der Staatszugehörigkeit sowie : der bisherigen Verwendung, unter Angabe der j Gehaltsansprüche, bei der Unterzeichneten Kul- : tusgemeinde bis SO. November 1922 : einbringen. Vom Vorstande der israel. Kultusgemeinde: : Czernowitz, am 11. Oktober 1922 j Der Kultusgemeinde-Gerent: : Dr. Straudier. 5 . J