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Die Wahrheit · 1918-01-25 · Heft 2 (25.1.1918) · page 10

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1918
Issue
Heft 2 (25.1.1918)
Date
1918-01-25
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 1V, . Die Wahcheit Nr. 2. wmmmm Für die zaMreichen Beweise herzlicher Teilnahme -an dem schweren Verluste, den ich durch das Hinscheiden meines geliebten Vaters erlitten habe, spreche ich auf diesem Wege allen Freunden und Bekannten, insbesondere Sr. Ehrwtirden Herrn Rabbiner Dr. Max Grunwald für den tiefergreifenden Nachruf, sowie Herrn Oberkantor Morgenstern und dem Vorstände des Vereines jüdischer Kleingewerbetreibender, in dessen Namen Herr Rabbiner Schächter an der Bahre der Anerkennung für den dahingeschiedenen in herzlicher Weise Ausdruck gab, meinen tiefgefühlten Dank aus. Wien, am 11. Jänner 1918. MAX SCHWAGER IL, Zirkusgasse 50. Gegründet 1895 Bestens empfohlen Tel. 9045. SALOMON LAUTER GeflügelMndler Wien, IV., Margarethenstrasse 34. Karl birringer Wien, I. Bez., Stefansplatz 6. Niederlage der feinsten Schokoladen-Desserts TELEFON 1074 -Auswärtige Aufträge promptest: m Linoleum Waschtuch, Tischdecken, Gummimäntel, Taschen, Bälle in grösster Auswahl III. Bezirk, Seidigasse Nr. 34 Telefon 630/2 Oberkantor Jakob Bauer I1 - erteiltTJnterrricht in allen j—■ i I Fächern des Kantorats n | | I alttraditionellen Demnach I I bekannt anerk. Methode. * » lieber 200 Kantoren des pp Anmeldungen: Wien, IL, In- und Auslandes zählen ii Novaragasse 27. Sprechzu den Schülern des Ober- 1! stunden: vorm. 9—10 Uhr, Kantors Bauer □□ nachm. 2—3. Tel. 47.854. Oberkantor Jakob Bauer ISRAELITISCHE KULTUSGEMEINDE WIEM. Kundmachung. In der Versorgungsanstalt der Israel, kultusgemeinde Wien, IX., Seegasse 9, ist an einen armen oder gebrechlichen, den in Orgahisätionsstatute dieser Anstalt festgesetzten Bestimmungen entsprechenden Verwandten des am 18. Oktober 1907 in Wien verstorbenen Herrn Donat Taussig ein Freiplatz, eventuell an Stelle dieses Freiplatzes ein Jahresbetrag von K 320 bis auf weiteres zu verleihen. , Als Verwandte des Herrn Donat Taussig sind in Hinsicht auf diesen Freiplatz diejenigen Personen anzusehen, welche nicht über den 6. Grad hinaus mit dem genannten Erblasses verwandt sind. Bewerberum diesen Freiplatz bezw. um den ausgeschriebenen Jahresbetrag haben ihre mit den erforderlichen Beilagen belegten Gesuche bis ' i 11. Harz 1918 m Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen/. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, II. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags erteilt. Wien, 16. Jänner 1918. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde ISBAELITISCHE KULTUSGEMEINPE WIEN. Kundmachung. Im Sinne der Bestimmungen betreffend den von Herrn Donat Taussig s. A., im Spitalo der Israel. Kultusgemeinde Wien begründeten Bettplatz hat auf diesem Bettplatzbezw. im Falle des Platzmangels auf den Betrag von täglich einer Krone in erster Linie ein um die Aufnahme daselbst ansuchender armer mit dem obgenannten Stifter verwandter Kranker ohne Unterschied der Konfession Anspruch, vorausgesetzt, dass er den für dieses Spital geltenden Aufnahmebedingungen entspricht. Als Verwandte des Herrn Donat Taussig sind in Hinsicht auf diesen Bettplatz Personen anzusehen, welche mit demselben nich über den sechsten Grad der Seitenlinie hinaus — von dem Erblasser an gerechnet — verwandt sind. Unter mehreren Verwandten entscheidet der nähere Grad, unter gleich nahen Verwandten die Abstammung von väterlicher Seite des Erblassers., Bewerber um diesen Freiplatz, bezw. um den angegebenen Geldbezug, haben ihre mit den erforderlichen Beilagen versehenen Gesuche bis 15. März 1918 im Einreichungsprotokolle der Israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 4, II. Stock, während der Amtsstunden zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu überreichen. Sachdienliche Auskünfte werden im Stiftungsamte der israel. Kultusgemeinde Wien, I. Seitenstettengasse 2, H. Stock, während der Amts stunden erteilt. Wien, 15. Jänner 1918. Der Vorstand — der israel. Kultusgemeinde O«OO»O»»»»O»»OGKG«S«O Ausschreibung einer Uhrer§tel|e an der österr.-ungar. israel. Schule (Goldschmidtstiftung) in Konstantinopel. Laut Erlasses des k. k. n.-ö. Landesschulrates vom 3./X. 1917, ZL 5195-H, benötigt die von der k. u. k. Regierung subventionierte österr.-ungar. israel. Schule (Goldschmidtstiftung) in Konstantinopel für das Schuljahr 1917/18 eine neue Lehrkraft. : Beim Bewerber wird verlangt, dass derselbe staatlich geprüfter Lehrer, mosaischer Konfession sei, eine dialektfreieueütsche Aussprache und die» Befähigung zum Gesangsunterricht "Besitze. Ein Lehrer mit Kenntnis des in der Monarchie ■ üblichen synagogalen Gesanges wäre besonders erwünscht und hätte Gelegenheit zu lohnenden Nebenverdienst. ' Das Gehalt beträgt im 1, Jahre (bei 28 Stunden in der Woche 12 türkische Pfund (1 Pfund ist beiläufig K 32) monatlich, bei freier Wohnung (Junggesellenwohnung). Kompetenzgesuche zur Weiterleitung sind bis 21. Jänner 1918 an die israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengässe 4 (Einreichungsprotokoll) zu richten. ' Eigentümer und Herausgeber I. Bauer. — Chefredakteur Dr. M. Löwy. — Verantwort!. Redakteur Mols Krrlka. Druck von Moriz Waizner SS Soh«, Wien XL, Kolingafse 11 (Telephon 15:302) .. -

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