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Neue jüdische Presse · 1912-09-19 · Heft 37 (19.9.1912) · p. Seite 14

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Journal
Neue jüdische Presse
Volume
10 (1912)
Issue
Heft 37 (19.9.1912)
Date
1912-09-19
Page
Seite 14 (sequence 16)
Language
German
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Seite 14. Armryvrtkr MraelitischeS FamilienKM Nr. 37. tums passen ,nag/ aber unserer Ansicht nach ganz und gar nicht Len Tatsachen entspricht, hat er auch das« selbe durch viel zu wenig Material erhärten und beweisen können. Dem Ganzen ist daher mehr'der hypothetische Wert eines geistreichen Versuches zuzuerkennen, der anregt und interessiert, als der dauernde Wert einer wahrhaft wissenschaftlichen Untersuchung. Die zweite der drei allgemein interessierenden Arbeiten ist der Aufsatz von Rabb. Dr. Bon di: „Die wirtschaftliche Tüchtigkeit der Inden", eine Kritik des bekannten Sombartschen Werkes. Ucber dasselbe haben wir in diesen Spalten so oft und so eingehend gesprochen, daß wir eine erneute Behandlung der Materie für überflüssig erachten und daher auch nicht auf eine genauere Besprechung des Artikels eingehen können. Daß er fleißig und durchdacht: abgefaßt ist, auch manches recht Treffende enthält, sei gern ausgesprochen, zugleich aber «mH das! andere, daß er im Hauptpunkte der Kritik — betreffs der Auffassung Sombarts von der Wesensanlage des Judep — weit über das Ziel hinausschießt. Die dritte Arbeit endlich, die Abhandlung des Herrn Rabb. Dr. Sal. Stein über „Das Buch Koheleth" ist ein geistvoller Kommentar zum vielkoinmeiitierteu Buche, der recht viel Treffendes und Schönes enthält, im übrigen aber keinen neuen, originellen Gesichtspunkt bringt Bon den übrigen, fast durchweg streng wissenschaftlichen Abhandlungen sei noch die 'interessante Arbeit von Dr. R. Lewin „Zur Charakteristik und Biographie des R. Scherira Gaon" und der cben-- falls größeres Interesse beanspruchende Aufsatz von Dr. Ed. Biberfell»: „Zur Methodologie der talmudischeu Bibelexegese DI." erwähnt Die übrigen Arbeiten sind fast alle von Wert und Bedeutung, besitzen jedoch für ein Laienpublikum nur wenig Interesse. Alles in. allem: Das VIII. Jahrbuch steht an Bedeutung und Reichhaltigkeit seinen früheren wertvollen Dorgängern nicht nach. Briefkasten. Ben-Ami. Anonyme Zusendungen können prinzi- Piell nicht ausgenommen werden. ' B- N. Kür die Jeiueniten-Häuser werden selbstredend auch die kleinsten Spenden angenommen. Nur wer wünscht, daß ein Haus seinen Namen!I trägt, muß 1000 Fr. spenden. B. Da inzwischen keine Mitgliederversammlung war, hat, der Vorstand des Gesetzestreu-Traditionellen Rabbinerverbandes vorläufig drei Herren provisorisch in die Leitung der' Agudaß-Jisroel entsandt. Für Ablösung der Roschhaschonoh-Glückwunschkarten zu Gunsten des Jüd. Nationalfonds gingen noch ein: Wilhelm Edinger, Bergerstr. (1.50) — Gustav Mühlfelber. Hinter der schönen Aussicht (2.—).— Frau Therese Moser (5.—). Die uächstwöcheutliche Nummer erscheint bereits Mittwoch. Schlutz für Inserate« - Annahme Dienstag Mittag 12 Uhr. ■ V zmmi WNWW mmmi MWMW i-SSSr« grosse Ulster-Mode findet bei uns ihren Ausdruck in einem Sortiment fertig am Lager befindlicher Ulsters, das in seiner Vielseitigkeit und in seiner sorgfältigen Zusammenstellung aller irgendwie beachtens-, werter Stoff-Neuheiten für jeden Herrn Interesse haben dürfte. Zweireihige Ulsters in weitem englischen Schnitt mit und ohne Rückengurt, aus weichen Flauschstoffen angefertigt, zweireihige oder einreihige Raglans aus rauhhaarigen losen Wollgespinnsten, Sport- II. Alltomobil-ÜlSterS jn extra weiten, breiten Formen aus schottischen und englischen Homespunes sowie aus deutschen u. englischen Flauschstoffen, alles in grossen Sortimenten (25 Grössen) fertig am Lager. Die Fäpon, der Schnitt, der Sitz, djie Ausarbeitung und die Ausstattung sind vollkommen, und’in den höheren Preislagen den nach Mass gearbeitetin Ulsters ebenbürtig. Freia l Hirten: 32. 36. 42. 48. 55. 60. 65. 75. 78.- 80. 85. 95. wo. Lenoliten Sie unsere Fenster Telephon 4810. SGhÜl6rpIätZ 4, 6, 8. Einyang Alemannia. ■ ■ Irl Ist ■ B ■ ■!■ 02

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