Neue jüdische Presse
- Journal
- Neue jüdische Presse
- Volume
- 3 (1905)
- Issue
- Heft 26 (7.7.1905)
- Date
- 1905-07-07
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 13 Nr. 26. FranHtrter Israelitisches ö^mllienblatt. t h ru h altig und besitzt nicht nur einen außerordentlich hohen N LH r w e r t, sondern auch eine vorzügliche Verdaulichkeit. Tie Aerzte empfehlen Tutulin für Kinder, Stillende, Magen- und Darmleidende, Nervenleidende, schwächliche Personen, Blutarme, Brustkranke, Geschwächte, Rekonvaleszenten, Zuckerkranke usw. Mit 2—Z Teelöffel voll täglich mit den Mahlzeiten genommen, erzielt man schon glänzende Erfolge. Tutulin ist das billigste diätetische Nährmittel, da sich dasselbe im Maximian: auf 24 Pfg. pro Tag stellt (3 Teelöffel gleich 3 mak 4 Gramm.) Tutulin ist daeinzige Eiweißpräparat, welches koscher hergestellt werden kann und geschieht dies unter streng ritueller Aufsicht Sr. Ehrw. Herrn Rabbiner D r. Nobel in Leipzig. Ein ganz bedeutender Wasserleitungsschaden ereignete sich in einer der letzten Nächte im Restaurant Henninger am Roßmarkte. Die Wasserleitung war seitens der städtischen Werke abends abgestellt worden, einer der Dienstboten hatte sich später noch an den Krahnen beschäftigt und einen Krahnen nicht zugedreht, als am Morgen die Leitung wieder ang'estellt wurde, ergoß sich das Wasser über die Abgüsse, die selbstverständlich wie immer die Wassermengen nicht abführen konnten, in die Küche und durchnäßte die Decken vom dritten Stock bis in's Parterre. Die notwendigen Reparaturarbeiten sind bedeutend. Tie Henninger Brauerei hat das betreffende Grundstück bei der Frankfurter Transport-, Unfall- und Glas-Versicherungs - Aktien-Gejellschaft gegen solche Schäden versichert. Dieser Vorfall spricht deutlich für die Notwendigkeit der Wasserleitungsschäden-Versicherung auch während der Sommerszeit. Im P alm en g a r tcn -ereignete sich vergangene Woche ein großer Wasserleitungsschaden: das Wasser lief aus einem offengelassenen Krahnen am frühen Morgen über das Cuvet, das die Mengen nicht fassen konnte'und beschädigte die kostbare Decke eines darunter liegenden Speisesaalcs erheblich. Die Palmengarten-Aesellschast hat ihre Gebäulichkeiten glücklicherweise bei der „Franks u r - ter Transport-, Unfall -und Glas-Vers i ch e r u n g s - A k t i e n - G e s e l l s ch a f t" gegen Wasserleitungsschädcn versichert. Bucherscha«. „M i s r a ch a h". Nach Osten! Eine jüdische Gesellschaftsreise nach Palästina. Reisebericht von Rabbiner W. Reich, Baden bei Wien. 1905. 60 S. Jk 1. Verlag: I. Kanffmann, Frankfurt a. M. lieber die „erste jüdische Gesellschaftsreise nach Palästina", die ini Februar/März dss. Fs. von ungefähr 150 angesehenen jüdischen Personen aus allen Teilen Westeuropas unternommen wurde, hatten wir s. Zt. ausführlich berichtet. Das vorliegende Büchlein nun ist die einzige abgeschlossene Gesamtbeschreib, ung dieser Reise. Mit Wärme und anschaulich geschrieben, liegt sein ganz hervorragender Wert darin, daß es in dem Leser Verständnis und Interesse für das Land unserer Väter erweckt. Wir empfehlen das Büchlein als ein sehr geeignetes Gelegenheitsgeschenk für unsere Alten und für unsere Jungen, für unsere Fronimen und für unsere Neuen. Bädernachrichten. W i l d b a d, Württbg. (Eingesandt.) Es ist mit großer Freude zu begrüßen, daß das altbewährte Restaurant u n d H o t e l Weil sich der Aussicht des „Vereins zur Förderung ritueller Speisehäuser" unterstellt hat. Hierdurch ist auch den strengsten Anforderungen in Bezug auf Kaschruth Genüge geleistet. Möge niemand, der unsere berühmte Quelle aussucht, eversäumen, sich an den kulinarischen Genüssen, die ihm in der Pension Weil geboten werden, zu laben und zu stärken. An unsere jungen .Freunde! Wegen Raummangel mußten wir auch diesmal die Beilage „Jüdische Jugend" weglassen, sie wird aber von nächster Nummer ab wieder regelmäßig erscheinen. Jnnger Kann, 18 Jahre alt, gross and kräftig (3 jährige Lehre and V2 Jahr als Commis im gleichen Geschäft), tüchtiger Lagerist, Bachhalter, Expedient, schon kleinere Touren mit Erfolg bereist, mit Ia. 3a. Zeugnissen, sacht per 1. Okt. 1905 Stfellnng im Ledergeschäft, wo Schabbos and Jomtof geschlossen. Am liebsten ia Frankfurt oder Umgegend. 3 a. Beferenzen stehen zu Diensten. Offerten unter JHT. P. 1905 postlagernd Ahaus I. TV.- Jnnger Bursche kann sofort flintreten bei Metzgermeister Gustav Levy, Illingen bei Saarbrücken. Sache zum sofort. Eintritt jungen anständigen Betzgtttrarsclien. Reisevergfltung. Offerten an GOnther-Bollag, Metzgerei und Yiehhandlung, St. Gallen (Schweiz). Comptoiristin die Expedition dieses Blattes. Ein isr. Mädchen, das kochen kann and auch Hausarbeit versteht, wird gesucht. Hanauerlandstr. 5, II. 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