Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 49 (23.6.1925)
- Date
- 1925-06-23
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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/TSi i Ja iLJs t WHfMfMM« o* >J1 l'J Ol Einzelnummer O^tS Qoldmork C^fT3 V^7t r i na iL,«] t*«*«..»«J l»«»» J fc« .ii..^ Redaktion und Vcrl«S W 15, MeinckwtrtOa 10. Erscheint («den Dienst* j) und FrtlUg. Bciugiprcl* bei der Expedition BionttUch 1*5 GolcWk. VltrUiiabrllct. 5,25 Goldmark. AitludMbeBnMMaU Wardts ta der WUuuiij dar «lutlau Llodar birxhnil Nnnunor 49 E Berlin, 23. VI. 1925 Anzeigen -Verwaltung JüdJscho Rundschau G.m.b.H., Berlin W15, Melnckeitr. 10 Telephon) Amt Bismarck 7165-70. . AM»H«pf»|ii«{«.r»HJ<Mpir«IIU<tll«0,40O.-M.Sl.l)»«jtiueli«0,»O.-M. A>»l(nicUili DlttilK «ad Fralta« •«•Kmlll a| 4 Uhr. Telephon) Uismark 7165 - 70. Postscheckkonto: Berlin Nr. 17392. Vit 0'il«ri»lttii FoitipirkaMtnimt Wian, Konlo Nr. 116010. t'ilrT«chttlio>lnw««cli Potliparka'irnimt Pra«, Konto Nr. 39410, Für roltai l'o.Wparkutenamt Warichaw Konlo Nr. 190708. Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. n"Din «ntsn rm 'x XXX Jahrg. Bar Zionismus «rstrebt fttr das jadisch« Volk die Schaffung einer üffontlich ■ rechtlich goslcharteri Holm»m»a In Palästina. „Dnao.or Programm." Ein neues Weii§Ii«Ei über PsilSsffiiaa Der Fortschritt der jüdischen Arbeit. Aus eigener Kraft! London. (J. T. A.) Das britische Kokmialamt übergab sotben der Ocffcntlichkcit ein sechzig Seiten starkes Weißbuch, welches den Bericht des zurücktretenden Oberkommissars für Palästina, Herbert Samuel, über die Verwaltung; Palästinns während seiner Amtszeit von 1020 bis 1025 enthält. Der Bericht ist an <Jcn Kolonialminister Amcry gerichtet. W«r veröffentlichen nachstehend einen kurzen Auszug: Das jüdische Nationalhcim. Die Situation in Patastina wird beherrscht von jener Deklaration, die am 2. November 1017 der damalige AnDcit. minister Lord ßalfour Im Namen der britischen Regierung veröffentlicht hat. Diese Politik wurde fixiert und intcr. national garantiert. Was bedeutet aber der Ausdruck: „Ein Nationalheim -für das jüdische Volk?" Juden, in der ganzen Welt zerstreut, inspiriert von zweitausendjährigen Hoffnungen, waren voll Enthusiasmus über die sich ihnen eröffnende Aussicht und erwarteten eine so. fortige Masscncinwandcrung in das ihnen verheißene Land. In der Erregung des Augenblicks übersahen sie die Schwierigkeiten und Hindernisse. Sic vergaßen, daß im Lande mehr als eine halbe Million Araber wohnen, denen der größte Teil des Bodens gehört. Sic verkannten die grundlegende Bedeutung einer Billigung und Unterstützung seitens der britischen Meinung. Erwägungen über die Möglichkeiten für Beschäftigung und Lebensunterhalt wurden nicht gepflogen, die fieberhafte Einbildung erwartete eine schnelle Okkupation des Landes durch zahlreiche Juden, die aus den Ländern, in denen sir unterdrückt werden, in das Land eilen sollten, um dort in wenigen Jahren den jüdischen Staat zu schaffen und das Wort der Propheten zu verwirklichen. Die «Monistische Organisation war darauf bedacht, solchen übertriebenen Illusionen keine Nahrung zu geben; sie formulierte ihr Ziel so, daß dem jüdische Volke Gelegenheit gegeben wird, nach bestimmten Formen und nach einer gewissen Zeit in das Heilige Land zurückzukehren. Die Führer dieser Organisation waren meist praktische Männer, die sich über die Bedingungen zur Lösung des Problems vollkommen im klaren waren. Allein die arabisch« Bevölkerung Palästinas fürchtete, daß sie mindestens durch einen Teil der Juden ausgebeutet werden würde. Sic war sich nicht klar über die tatsächlich in Angriff genommenen Versuche. Sic wußte nicht, wie weit sie zu derjenigen Bestimmung der Balfour-Dcklaration, daß die Rechte der ansässigen Bevölkerung gesichert werden sollen, Vertrauen haben könnte. Sie befürchtete, daß eine jüdische Majorität im Lande die gesamte Regierung in die Hände nehmen würde. Viele der, bekannteren arabischen und christlichen Palästinenser wurden die Wortführer dieser Befürchtungen und organisierten die Bewegung. Durch Propagandisten wurden weite Teile des Landes in einen Zustand der Unruhe versetzt. Dies gipfelte in den Ausschreitungen in Jerusalem zu Ostern 1020 und in Jaffa im Mai 102t, bei welchen 104 Personen getötet, -107 verwundet wurden und die Wirtschaft großen Schaden erlitt. Außerhalb Palästinas herrschte unter Juden wie Nichtluden Ungewißheit über die wirklichen Absichten der britischen Politik. Man wußte nicht, wie das Wort „national" in der Balfour-Dcklaration gedeutet werden sollte. Dieses Wort hat in verschiedenen Landern verschiedene Bedeutung. Obwohl in der Balfour-Dcklaration kategorisch festgestellt wird, daß „nichts unternommen werden soll,, was die Rechte und die politische Position in anderen Ländern beeinträchtigen könnte", wurde der Bclürchtung Ausdruck gegeben, daß, wenn die Juden zu einer Nation erklärt würden, sie dann alle Bürger des Jüdischen Nationalhcims wurden müßten. Aus solchen Zweifeln heraus haben es viele Juden, patriotische Bürger ihrer Länder, in welchen sie seit Ocneratlonen leben, abgelehnt, etwas für Palästina zu tun, ja, sie betrachteten zuweilen die zionistische Bewegung mit Feindseligkeit. Es war notwendig, daß allen diesen Zweifeln begegnet und die Situation geklärt werde. Dies konnte nur' durch eine autoritative •Mitteilung der britischen Regierung über Ihre Politik In Palästina geschehen. Das White Paper vom Juni 1922. Nach zweijähriger Tätigkeit und Erfahrung In Palästina kehrte Ich im Mai 1022 nach London zurück, um den MInislern die Notwendigkeit einer solchen autoritativen Mitteilung darzutun. Meine Anregung wurde akzeptiert, mit crofler Sorgfalt wurde der Bericht aufgesetzt und im Juni 1022 dem Parlament als ein Teil des Commcnd Paper No. 1700 unterbreitet. Dieser Bericht skizzierte den Weg, den die Palastinaverwaltung in Zukunft zu gehen hätte. An erster Stelle wurde, um Mißverständnisse aus der Welt schaffen, dargetan, daß die Balfour-Dcklaration nicht so '" verstehen sei, daß ein jüdisches Palistina', sondern ein Irisches Heim in Palästina geschaffen werden soll. Elim!, nicrung oder Unterdrückung der arabischen Bevölkerung, spräche und Kultur war keineswegs beabsichtigt. Es wurde auch dargetan, daß die Zionistische Organisation einen Anteil an der allgemeinen Administration nicht wünscht und nicht ocsHjtt. Endlich wurde 'darüber Klarheit geschaffen, daß o;e „Nationalität" von allen Bürgern Palästinas, Juden wie Mchljuden Im Sinne des palästinensischen. Hclmrechtes erwarben werden kann. Die« kann die Rechte von Bürgern «im« anderen Land« nicht im geringsten tangieren. Dieser Bericht wurde au die Zionistische Organisation gesandt mit einem vom damaligen Kolonlcnininistcr Churchill unterzeichneten Begleitschreiben, in dem Briefe wurde gesngt, man halte es für wesentlich, nicht allein, daß „Ihre Orgnnisation mit der Politik der Regierung Seiner Majestät übcrciiistimme, sondern auch daß diese Idcntitiit des Zieles sowohl der Bevölkerung Palästinas, als auch Großbritanniens und der ganzen Welt bekanntgegeben werde.;.. Ich würde gern von Ihnen eine formelle Versicherung erhalten, daß Ihre Orgnni. sation die in der beigelegten Erklärung bekanntgegebene Politik annimmt und sich darauf vorbereitet, Ihre clgi-nc Arbeit in Ücbcreinslimmuiig mit dieser Politik zu führen." Die Organisation gab die Versicherung in dem gewünschten Sinne und fügte hinzu, es sei immer ihr aufrichtiger Wunsch gewesen, mit allen Teilen der palästinensischen Bevölkerung in Harmonie zusammenzuwirken. Sic hatte es Tu Worl und Tat bekundet, daß nichts Ihren Zielen ferner liegt, als die bürgerlichen und religiösen Rechte oder die materiellen Interessen der nichtjüdischen Bevölkerung irgendwie schmälern zu wollen. Zu jener Zeit weilte in London eine Delegation der palästinensisch-arabischen Ecxkulivc, einer Körperschaft also, die damals eine organisierte öffentliche Meinung in Palästina vertrat. Bei dieser Körperschaft wurde eine Aendening in der Haltung nicht erreicht. Dennoch war die Wirkung der Definition der britischen Politik auf die arabische Meinung in Palästina sehr beträchtlich. Ich möchte jetzt, fährt Sir Herbert Samuel in seinem Bcrieht fort, darlegen, welche Fortschritte in den Bemühungen, ein Jüdisches Nationalhcim, so wie wir es in der Balfour- Dcklaration und im Bericht vom Juni 1022 wünschten, aufzurichten, gemacht worden »Ind. arjmyjax^Ami* TeaammBmKumaramvemam Annexion von Afraba und Maan Die „V ossischc Zeit ii n g" berichtet über ein Interview ihres palästinensischen Korrespondenten mit dem früheren. König Hussein, der jetzt In Akaba (d. I. das biblische Ezion Geber) wohnt. Hussein machte dabei folgende Mitteilung: Am 23. Mai sei ihm durch ein britisches Kriegsschiff eine ultimative Note der britischen Regierung überreicht worden, die ihn aufgefordert habe, Akaba binnen drei Wochen zu vcr 1 asscn und diesc Stadt sowie Mann an Transjordanicn abzutreten. In der Note sei die Forderung damit begründet worden, daß seitens der \V a Ii a b i t c n, die Englands Verbündete seien, ein Augriff drohe. Hussein klagte in dem interview, daß die Engländer ihn im Stich gelassen hätten. Am 18. Juni wurde die Mandntargcwalt, die England über Transjordanicu innehat, auch auf Akaba und Maan ausgedehnt. Hussein hat inzwischen in Begleitung eines englischen Kreuzers Akaba verlassen und sich nach Basra (Irak) begeben. Ucberdic Situation in Arabien meldet die „Vossischc Zeitung", daß König A 11 sich noch in D j c d - dah befindet, daß aber seine Triippcnmacht in keiner Weise ausreiche und der Wahabiteusultan lbn Saud die Stadt in jedem Augenblick erobern könne. Diese Meldungen bestätigen im allgemeinen das Bild, das sich schon in den letzten Monaten immer deutlicher aus den verworrenen arabischen Verhältnissen herauszitkrislallisicrcn schien. Die britische Politik hat eine Wendung gemacht, indem sie die Dynastie der, Hussciniten wenigstens in Arabien fallen gelassen bat und die Wahnbitcn anerkannte, oder diplomatisch gesprochen, mit ihnen ein Bündnis einging. Offensichtlich Ist auch des. Bleibens von König All im Hcdschas nicht mehr lange. Um so bedeutungsvoller ist die Tatsache, daß die schon einmal angekündigte Annexion von Akaba und Maan. an Transjordanicn vollzogen worden ist. Es läßt sich natürlich nicht voraussehen, ob die Wahibiteubewegung nach Transjordanicn übergreifen wird, oder ob die Wahabitcn das englische Mandatslnncl respek« ticren werden. Für die Entwicklung Transjordaniens, das ja mit Palästina in enger administrativer Verbindung steht, ist es jedenfalls von großer Wichtigkeit, daß es in Akaba einen Seehafen erhalten hat. Norman Benhvlcb bleibt Der Pal. Tcl.-Agcntur wird-offiziell mitgeteilt, daß die Nachricht, wonach der Ocncralstaatsanwalt und Justizsekretär der Palästina-Rcgicntng, Mr. Norman Bentwich, von seinem Posten zurückgetreten wäre, nichtj zutrifft. Mr. Bcntwich verbleibt auf seinem Eostcn, Die jüdische Einwanderung. Zur Zeit des Abschlusses des Waffenstillstandes zahlte die jüdische Bevölkerung, die sich im Kriege offenbar Mark vermindert linilc, etwa 55(XX) Serien. Es begann damals unter .den Juden in der Welt ein Drang nach Palastina, der bis zum heutigen Tage anhält. Ein starkes, seelisches Gefühl für Palastina herrschte unter den Juden all die Jahrhunderte hindurch; es vererbte sich von den V.itern auf die Söhne.. Als erster Niederschlag des Gefühls wurden vor etwa 40 Jahren dank der Energie und Opfcrwilliqkclt des Baron Rothschild dir ersten jüdischen landwirtschaftlichen Kolonien in P.ilästiu.1 begründet. Gegenwärtig wird die Einwaiidcnnig durch Beiträge der Zloniitcn in der gan/cu Weit fiiiau/irrl. Der Antagonismus und die Verfolgungen, denen die Judo» in vielen Ländern ausgesetzt sind, verstärkt den Strom nach Palästina, der, wenn er nicht gcrcRelt weiden würde, das kleine, unentwickelte Land wirtschaftlich zerbrechen würde. Der Palästina« Verwaltung oblag die Aufgabe, diesen Strom der Lage gcmiiH einzuschränken. Diese Aufgabe ist nicht leicht, da man nie präzis den Arbeitsmarkt abschätzen kann. Die in der Welt herrschende wirtschaftliche Depression im Jahre 1023 hatte zur Holge, daß in Palästina damals etwa 20OO jüdische Arbeitslose gcziililt wurden. Im folgenden Jahre halten all diese Beschäftigung und es herrschte Bedarf nach weiteren Arbeitskräften. Zwischen dein I. September 1020 und '2S. Februar I0«f> wanderten Insgesamt IS252 Personen in PaläUina ein; von diesen waren 46 223 Juden und 2027 Nlclitjudcn. Von den 31 512 Juden, die /.whchen dem I. Januar 1022 und dem 23. Februar 1025 einwanderten, waren 12011 Männer, 1011") Frauen und 8470 Kinder unter 16 Jahren. 32",'« «ler seit Januar 1022 Eingewanderten gehören der Arbeiterklasse an. Die jüdische Bevölkerung, die nach dem Waffenstillstand 5)000 Seelen zählte, war im Oktober 1022 auf 84 000 und im März 1925 auf 108000 angewachsen. Die palästinensische Judenhcit, Die Juden Palästinas weisen verschiedene Typen auf. Sie unterscheiden sich in ihrer religiösen AuffusMing, in der Charakterbildung, die von den verschiedenen Herkunftsländern beeinflußt Ist, sowie in ihrer Stellungnahme zu sozialen und politischen Problemen. Es sind dort Juden aus Buchara, Pcrsicn und Irak, akademisch gebildete M.'inner und Frauen aus New York und Chicago, Juden aus Ycnicn, die mcIi in Silber- und Elfcnbcinarbcit sowie in der Landwirtschaft auszeichnen, landwirtschaftliche Sachverständige aus dem College de France, Ingenieure aus Deutschland, Bankiers aus Holland, Fabrikanten und Kauflcutc aus Polen und Rußland. Es sind dort Studenten, Schriftsteller. Acrzte, Rechtsanwälte, Architekten, Musiker, soziale Funktionäre aus Ost. und Westeuropa, aus Asien und Amerika. Wenigstens die Hälfte der gesamten jüdischen Bevölkerung stammt aus Osteuropa und ist In der Mehrzahl streng orthodox. Drei Viertel der Juden leben iu Städten, ein Viertel in den landwirtschaftlichen Kolonien. Die landwirtschaftlichen Aussichten. Die zionistische Bewegung legt das meiste Gewicht auf die landwirtschaftliche Kolonisation und hat auf diesem Gebiete größte Anstrengungen gemacht. In der ganzen Welt wird zum Fonds für Landkauf beigetragen. Die gesamte Landflächc Palästinas wird auf 10 003 Quadraimeilcn geschätzt. Grolle Strecken entfallen auf Berge und Dunen, im Süden auf Sand wüsten. Vor dem Kriege waren 177 Quadratmcilcn In jüdischem Besitz, jetzt sind es 310 Quadraimeilcn. Das sind n"> des anbaufähigen Bodens. Artikel 6 des Mandats schreibt der Administration vor. „ohne die Rechte und den WohM.ind der übrigen Teile der Bevölkerung zu bctunäleru, die jüdische Einwanderung zu erleichtern und zu ermutigen, sowie zusammenhängende Siedlung der Juden auf dem Lande, einschließlich Staatsland und Oedland, das für öffentliche Zwecke nicht gebraucht wird, fördern". Es war nicht möglich gewesen, diese Bestimmung, zu verwirklichen. Aul dem größten Teil des Staatslandes haben sich arabische Siedler niedergelassen, mau kann nicht ohne Härten und ohne den ersten Teil der Klausel zu verletzen, der zu ihrem Schutze angerufen werden kann, die arabischen Siedler von diesem Boden entfernen. Der Rest des Staatslandcs ist ober -nibcwSsscrt und steinig. Möglich war nur, den Sumpf von Kabarra sowie benachbarte SaiiddUncn urbar zu machen. Trotzdem aber der llodcnprcis zwei« bis dreimal höher als in »Irr Vorkriegszeit Ist, wird noch genug Boden angeboten. Es Ist der tiefste Wunsch der jüdischen männlichen und weiblichen Jugend unter den acht Millionen Juden Osteuropas, sich In Palästina produktiven Berufen zu widmen, ein Volk von Bauern zu werden. Es bestehen heute mehr als 100 jüdische Dörfer in Palästina, die sich von der syrischen Grenze Im Nordeil bis nach Oaza im Süden erstrecken. Sie sind Im Wachsen begriffen, und neue Siedlungen werden gegründet. Wie sind nun die finanziellen Aussichten? Ruht die landwirtschaftliche Kolonisation auf einer gesunden Basis oder Ist sie ein künstliches Produkt dcr.Philantropic und wie Ähnliche Idealistische Gründungen zum Scheitern verurteilt? Darauf lit zu sagen: Alle, die den neuen Typus der Kolonisation, den die Juden pflegen, unmittelbar beobachtet haben, rühmen den Arbeitseifer und die Freudigkeit des Volke«.