Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 42-43 (28.5.1925)
- Date
- 1925-05-28
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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T Seite 388 JÜEDISCHE RUNDSCHAU Nr. 42/43 Die Arbeiisigiitctilea Ii Haiti Im Marz herrschte nur »ehr geringe Arbcllsloslgkelt In Haifa. Die meisten In Haifa landenden Einwanderer gehen nach dem Süddistrikt, andere zu Ihren Verwandten In die Kolonien und eine kleine Zahl, nicht mehr als 10—15 o/o, bleibt in Haifa, zumeist materiell unabhängige Leute, die auf den Arbeitsmarkt keine Einwirkung haben. Für die kommende Saison besteh», laut „Commcrrial Bulletin" Aussicht für die Unterbringung zahlreicher Arbeitskräfte auf folgenden Oeblcten: 1. In der Tabakkultur. Trotzdem In diesem Jahr die mit Tabak zu bebauende Fliehe kleiner als im vorigen Jahre ist, schätzt man für mindestens zwei Monate die nötige weitere Zahl an erforderlichen Arbeitskräften auf 100 M» ,50- .. 2. In der Bautätigkeit. Außer zirka 12 neuen Hausern in Alulch und einer Reihe von Ställen in einzelnen jüdischen Siedlungen im Dctrage von £E 10000 gibt es vorläufig im Norddistrikt keine direkten Aussichten für Bauarbeiter. In der Stadt und den neuen Vororten und auf dem Karmcl sind gegen 70 bis 80 neue Häuser für zirka £E 56-01000 In Aussicht genommen, Außerdem der Dan des Haifaer Handelszentrums für £E 50000 sowie die Errichtung einer Fabrik für Marzoth In Haifa mit einem Kapital von £E 5—6000. 3. Andere Unter nehmun gen. Unter dem Namen „Acre Bay Development Coy" wurde eine Gesellschaft begründet, die den Zweck hat, das zwischen Haifa und Akko liegende Land zu entwickeln und zu bebauen. Die Gesellschaft trägt sich mit der Durchführung einer ganzen Reihe von Projekten; für dieses Jahr will sie jedoch ihre Tätigkeit auf kleinere Vorbcrcitungsarbcitcn beschränken und vorläufig nicht mehr als 80 bis 100 Leute beschäftigen. Im Laufe von zwei Jahren sollen alle Siedlungen im Tale Esdralon mit Wasser versorgt werden; die Kosten hierfür werden auf £E 40000 geschätzt, wovon 60»/« auf Arbeitslöhne entfallen dürften. Bei den Kabarrah.Sümpfen werden voraussichtlich nicht viel mehr Arbeitskräfte benötigt als im vorigen Jahre. Man nimmt an, daß diese erwähnten Unternehmungen gegen 1200—1300 Arbeiter In den nächsten paar Monaten bcschiifllgcn werden, d. h. 40—50»/» der vorhandenen Arbeitskräfte. Es hat sich ein Mangel an Handwerkern, wie Zimmerern, allen Arten von Metallarbeitern, Zinnschmieden, Elektrizitlts« arbeitern, Schneidern usw. bemerkbar gemacht (Ziko.) BiBliligkeil In Dada Laut „Commcreial Bulletin" wurden Im ersten Quartal 1025 für die Stadt Haifa insgesamt 80 Baullzcnzen für Häuser aller Arten erteilt, gegenüber 36 Baulizenzen während des vorhergehenden Quartals und 61 Lizenzen im Laufe derselben Periode des vorigen Jahres Monat Christen Moslem» Juden Insgesamt Januar 1925 4 6 15 25 Februar 1925 12 8 6 26 März 1925 11 5 13 29 Insgesamt 27 V) 34 80 Darunter befindet sich auch eine Anzahl größerer Läden, die in der Hauptstraße Haifas gebaut werden. (Ziko) Die Depositen der Aiglo-Paleilioe Company Wir haben seinerzeit von einer großen Kcrcn Hajessod- Veranstaltung in London zu Ehren Sir Alfred Monds be- 'ichtet, auf der dieser in einer bedeutsamen Rede über die ökonomischen Möglichkeiten in Palästina u. a. auch auf das rapide Wachstum der Einlagen der palästinensischen Hanken hinwies. Laut dem uns nunmehr vorliegenden Wortlaut der Rede hat hier Sir Alfred Mond nicht allgemein, sondern direkt von der Anglo Palestlne Companv gesprochen und betont, daß deren Depositengelder den Betrag von 1 700OO0 £ erreicht hätten. Dieser Hinweis Monds dürfte, wenn es sich hierbei auch um zum Teil nur kurzfristige Gelder handelt und die Zahlen auch von Tag zu rag schwanken, der ernstesten Beachtung wert sein, da sie von der schönen Entwicklung, die die A.P.C. nimmt, Zeugnis ablegen. (Ziko) Dos Chanock-Hostcl. Dieses Hostel, dessen Orundsldn in der vorigen Woche gclrgt wurde, soll 30 Mädchen, die in der Lclirfarm In Schcchunoth Borochow in der Landwirtschaft ausgebildet werden, Unterkunft bieten. Es soll den Namen des südafrikanischen Juden tragen, dessen Stiftung für den Kcren Kajcmctli, durch einen Zuschuß des Kolorusationsdcpartemcnts der zionistischen Exekutive erhöht, die Mittel für seine Errichtung gegeben hat. Herr van Vncsland, der als Mitglied der zionistischen Exekutive der I cicr beiwohnte, sprach in warmen Worten seine Anerkennung aus für das praktische Interesse, da» die luden Südafrikas Palästina entgegenbangen. v. AlRi Fillal? dcr. Nobtl Frcrc* Haifa. Die Firma Nobel Frercs hat eine Filiale Ihres Geschäftes in Haifa eröffnet. Es ist dies die siebente Petroleumfirma In Haifa. __ (Ziko) Ost|0dlschcr Deleolerlealarj lör RhelnUid-Wutlilc. In Anwesenheit von 32 Delegierten aus- Rhcinland- Wcsttalcn fand Sonntag, den 24. Mai, der 1. ostjüdisebe Dclcgicrtcntag des Orupncnvcrbandcs Köln 6ta*t Der Voisitzendc der Kölner Vereinigung, Herr Sehe!Itr. begrüßte die Erschienenen, worauf Herr Simon Bader (Köln) zum Vorsitzenden des Dclcgicrtcntagcs gewählt wurde. Herr Max Oold reich (Beuch referierte über die „Aufgaben des Kölner Oruppcnvcrbandes" und betonte die Notwendigkeit eines festen und dauernden Zusammenschlusses der Ostjuden in Rheinland-Westfalen zur Wahrung ihrer kulturellen, sozialen und rechtlichen Interessen. Herr Dr. Israel Taubes referierte über „Organisationsfragen" und erstattete den Tätigkeitsbericht. Nach einer mehrstündigen Diskussion wurde die neue Exekutive für Rheinland-Westfalen, und zwar Gold - reich (Vorsitzender), Bader, Sch«fler, SchmeIHng, Berger, Bayer, Dr. Büschel, Fuchs und Schai Piro, gewählt. Hapol'l-HazaYr. Mittwoch, den 3. Juni, abends 8V» Vhr Im Cafe" Leon, Nollcndorfplatz. Vortrag: Dr. Albert Bs er* „Zur Bodenfrage in Palästina". ' * ' Aachen. Am 3. Mai fand Im Bavartatheater die Aufführung des (4.) neuesten Palistinafilmes statt. Herr Dr. Hugo Tannenbaum, Bezirkssekretär des K.K.U In Köln, sprach Worte der Erläuterung, Der Erfolg des Filmet war In jeder Hln,. cl}t «uWcdensleffcnd. Die hiesige Presse brachte ausführliche Bericht« Ober die Aufführung Berliner Kalender D«r»i Batllaar XloalilUaha Y»r»lul«an«, Ilarlln W IS, MtlntkiiWU« 10 T.Uphoni Ulnnarek 11A6-70 . ro.l.ohMkWio Wo. 1KOS D.rllo MW 7 K»»i«nT»rw»llnn« il«r B. f.. T. r«cktclah Da* Clor» Donnoratng, den M»li lUbrSJto« Ponnahund, <Un na Mal t.U I. Jnnli Or»8» Wujtrui,_ Sonnabend, Ado SO. Mal nwhm Ob» BarUaar MiiraeM.Qnppm, In 4«r Hynacoc* Ad*M Sohtlom, Ortnfeltar«tr.0 (PloUkur B*w) DroMbo dri Horm lUbh. ITineh P»UftJow«r (Warifthan) db«ri py^l TVWTS Mlttwooh. d«n a Jon! abandi «H üb' Uapnal Haaair, Im Cafa Linn, Nnllanrioripltta Vnrt/»j?s Dr. Alhoft tlaan „Xmr PoJaalrana i» r«is«u»»M Dsootrilsr, da» 4. Juni »b«ndj S Vhr Crappa Oll, Im r,*hr«rtor«lniihiitii, Alnxandantr. 40/41 H«rr Dr. fiolow«lt««l.lki ,,»«f XIV. Kooct.O and 41a Zaluatl d.r alaaJallacUa Org-aaliallon" Cnko»l«nb«Ura« Mk. t— nnd 0.60 Jadan Sonnabend MUraeal.Jagaadgaaulniehatl. nachm. S Ohr bei rtarro J'»bK Harry I.ovj, Klb<M-/etiter Str. 8t sokiar Vma" V"ik n»?n (frtr JnriRnn nnfl, Mftilanhnn) _ lUhrUaehe Spraabiehata la D.rtla (XIV. Seaaater) AtuVnaJt trull» dar RehullelUr, n«rr N. DoruifrOn. Dlenataj abend« 8 W tTbr MlUwoah ebendt 0 VUr, Donnont»* «bondi «H Uhr, In dar Hoent&hale <Or dla WI>i»nioh»ll da« Jnil.ntum«. ArUlUfUitraOe 1t, I. Zimmer I. JSdl.obe Kl>dergirie». Korden i Zehdentoker Sir. Se/SJ OiUni JabtnntkUtr. *1 K.tknllni Wllm.nnilr. Ii WUmeredorl. Hellbronoer Str. 19 bal Fanowikl TSflleh (eoSar Sonnabaivt und Mno»»«) toi\ O-l Uhr, In allao Xlnd*r(Srtan kflnnan noeh Klndar »nl««noram»n wardao. Sport J.S.V. Bar Kochba e.V., Dresden. Die erste Herrenmannschaft konnte int Ausscheidungsspiel um den Aufstieg In die IIa Klasse den spielstarken S. V. Coswig überlegen mit 6 : 0 abfertigen. Die jüdische Elf spielte vom ersten Augenblick an auf Sieg und konnte diesen auch bald sicherstellen. Leider war der Orgncr etwa* unfair, so daf) In der zweiten Halbzeit Dar Kochba mit neun Manu spielen miilUc. Trotzdem dauerte aber die Ucbrrlcgcnheit «Irr niati-Oelhen nn. Der Sturm arln-itctc diesmal wie eine Maschine, und die Angriffe Coswigs kamen nur In den seltensten Fallen (Iber die blau-gelbe Halfrcihc hinaus. Durch diesen Sieg hat sich Bar Kochba für das Endspiel um den Aufstieg klassifiziert Besonders hervorzuheben wären diesmal der ganze Sturm und der linke Verteidigen_ Synagoge ..Der Frlcdcnstcmpcl", Berlin-! lalcuscc, Markgraf -/Unrecht .Stmfle 11/12. Fcstgoltesdlcnst: Donnerstag, abends 7V» Uhr flhora- und Vorliang-F.iiiwcilning). Freitag, vormittags 0»/s Uhr (Predigt), abends 7'/a Uhr. Sonnabend, )vormittags 9>/» Uhr (Predigt und Scclenfclcr); Mlncha 8V< Uhr, Sabbath-Ausgang 9,12 Uhr. Wochcntagsgotlesdienst: täglich morgens 7 Uhr, abends 7»/« Uhr. Jüdische Gemeinde. Gottesdienst nin Schabuoth feste. Donnerstag, den 28, Mal, abends: Alte Synagoge, Pestaloz/Istraflc, Kotthuser Ufer und Münrhcner Straße 8-Vi Uhr, in den anderen Synagogen: 8 Uhr. Freitag, den 29. Mal, morgens: Beginn wie am Snbbath; abends: Synagogen n.irh neuem Ritus: 7 Uhr: Synagogen nach altem Ritus: 7'/j Uhr. Sonnabend, den 30. Mal, morgens: Alte Synagoge und Pcstalozzistrafle: 8»/a Uhr; Kotthuser Ufer und Münchener Straße: 9 Uhr: In den anderen Synagogen erster Gottesdienst mit Seelenfelcr: 7«/» Uhr; zweiter Gottesdienst mit Scelenfcirr: 10 Uhr. — Predigten: Freitag, den 29. Mai, bzw. Sonnabend, den 30. Mal: Alte Synagoge: Pctuchowski, Loewcnthal; Synagocrc Kaiserstrafie: Wevl, Harry Levy; Rykestrafic: Mavhauni, Weyl; PcstalnrrlstrnOe: Emil Lcvy; Kotthuser Ufer: Blclrlirode; MOnrhrner Strafle: Arthur Lew; Ntue Synagoge; Bluinenthal, Warschauer; Lindenstraße: Warschauer, Blumcnthal; Lötzowstraßc: Baeck, WelOc; Synagoge Fasanenstraße: Bergmann, Baeck; Levctzowstrafle: Lewkcwitz, Bergmann. Eintritt zum zweiten Oottcr.dienst nur gegen Karten. Abendgottcsdicnst (Festausgang: 9,12 Uhr.) CesehMlIlehe Miltcllunrjen Hoffmanns Hotel Falk, Norderney. Das eine Zierde Norderneys bildende und mit jedem Komfort ausgestattete Etablissement (das einzige streng rituelle am Ort) liegt eine Minute vom Strande, in der Nähe des Herren-, Damen- und Familienhadcstrandcs. Das Haus ist gut geleitet. Dos Restaurant bietet auch für nicht im Hotel wohnende Gäste Speisen und Getränke, und zwar Diners In verschiedenen Preislagen als auch reichhaltigste Auswahl nach der Karte zu jeder Tageszeit. Die fortwährende Steigerung der Frequenz ist wohl der beste Beweis für die Oüte des Gebotenen. Wir machen auf die Ausgaben des Verlages „Choreb" besonders aufmerksam. In dir<w Tagen erscheint hei dem genannten Verlag der ganze Talmud in 4 Taschcnbändchcn. Näheres s. Inseratenteil. Die ..Mlsrach" Bücher- und Zcitungsarrentur, Berlin O 27, Blankenfeldcr Str. 4. nimmt Annoncen und Abonnements für die „Jödijche Rundschau" entgegen. "Wir bitten hierdurch genannte Firma In ihrer Arbeit für uns zu unterstützen. •■»••V«! 4, An unsere Abonnenten! Die Post verlang! von uns die Anmeldung der vom 1. Juli 1925 ob zu liefernden Exemplare bis zum 15. Juni. Wir sind daher gezwungen, die Abonnementsgebühren von denjenigen Abonnenten, die die Jüdische Rundschau" direkt bei uns abonnieren, Jetzt zu erheben, und zwar werden wir ihnen zu, diesem Zweck Nachnahmen zugchen lassen. Wir bitten darum, dafür Sorge zu tragen, daß die Nachnahmen prompt eingelöst werden. Berlin, im Mol 1925. Verlag .Jüdische Rundschau" Berlin W15, MclnekestraQe 10 ry^äazrr?r"«!x »v« > tvz ss^^sssäs KEREN KAJEMETH LEJISRAEL (jUdlseher Nstlooalfoods) PoiUckaekkontoi Bsrlia 28247 Telephon i BUmsrck 7165-70 Bankkontos DirmtUdtcr und NaUonalbank. WiS, Kurfüritendamm 52 Zentrale für Deutschland Berlin W15, Melnekcstr.10 Aus redaktionell-technischen Gründen (Ulli der dfeswAchentUche Spendenausweis des Keren Kajcmefh aus. Der nächste Ausweis erscheint Frcllag, den 5. Juni d. J. CreDe Spende Schockens lör den Keren Kalemelh HcrrS. ScJioekcn jr. hat seine im Auftrage der zionistischen Exekutive, des Finanz- und Wirtschaftsrates und des Kcrcn Kajcmctli unternommenen Untersuchungen in Palästina abgeschlossen und ist nach Europa zurückgekehrt. Vor seiner Abreise hat er dem Kcrcn Kajcmcth eine Stiftung von £E 2000 überwiesen. Herr Schocken Ist bekanntlich einer der Oovcrnors des Kcrcn Kajcmctli Lcjisracl. Botlrnrnverb des Keren Kalemelh In den Icl/.lcn 4 7, Jahr» Während der Dauer der Amtsvcrwaltung Sir Herbert Samuels, das Ist In den letzten 4'/i Jahren, hat der Jüdische Nallonalfonds Land für die Erweiterung und die Errichtung von nicht weniger als 29 Siedlungen des Kcrcn Hajessod erworben. Diese Zahl umfaOt 24 fast rein landwirtschaftliche Dörfer, eine Jcminitcnsicdlung und 4 städtische Siedlungen. Die landwirtschaftlichen Siedlungen umfassen 9 Dörfer von Klcinsicdlcm, 12 basieren auf dem kooperativen System (kleine Kwuzoth), außerdem wurde eine Reihe „alter Kolonien" erweitert und Boden fi*r die großen kooperativen Arbeitersiedlungen (große Kwuzoth) und die Siedlungen des Ocdud Awodah (Arbcitslcgion) erworben. Von den städtischen Siedlungen liegt eine bei Jerusalem, eine In und eine bei Tel- Awiw und eine in Haifa. Die Investitionen des K. K.L. wahrend dieser Zeit betrogen für Erwerb von landwirtschaftlichen und städtischen Böden £E 10338S8, für Sanierung und Amclioratlonen £E 154S30. Das ist nuammeiii £E 1191718, In zahlreichen Orten ist bisher trotz unserer wiederholten öffentlichen Aufforderung und schriftlichen Ermahnung noch Immer nicht mit der Büchsenleerung begonnen worden. Wir werden uns veranlaßt sehen, In einer der nächsten Nummern der „Jüdischen Rundschau" alle Orte, In denen seit l.ingercr Zelt die Bilrhsen nicht geleert wurden, zu veröffentlichen. Darunter befinden sich Orte, in denen zahlreiche Büchsen aufgestellt und seit Jahresfrist oder noch länger nicht geleert wurden. Os braucht nicht erst darauf hingewiesen zu werden, wie sehr die Vernachlässigung dieser wichtigsten uud aussichtsreichsten Sammclarbclt den Keren Kajcmcth schädigt. Von den In Deutschland aufgestellten zirka 30000 BQchsen wurde bisher regelmäßig kaum die Hälfte geleert Daraus ergibt sich, daß in den noch ungelccrtcn BQchsen große Summen für den Keren Kajcmcth enthalten *.lnd, zumal, wie wir uns vielfach überzeugt haben, unsere Pirole: „5 Pfennig täglich In die Büchse" in Immer wetteren Kreisen der Büchsenlnhubcr befolgt wird Der 20. Tamus-Herzls Todestag fallt dieses Jahr auf S o n n t a g, den T.. Juli 1923. Unsere Vertrauensleute In allen Orten, die H e rzl -O eden k f c 1 cm veranstalten, wollen sich unverzüglich mit uns in Verbindung setzen. In den nächsten Tagen ver/enden wir ein Programm für solche Veranstaltungen und sind bereit, für größere Orte Redner zu beschallen und durch unsere Bczirkssckrctarlate ussv. die Durchführung der Veranstaltungen zu unterstützen. Ein Rundschreiben darüber ergeht In den nüchsten Tagen an die Vertrauensleute. Hcul-Qc\lcnMcktn soucn aucn in dm Kurorten und Sommerfrischen, soweit dies möglich Ist, veranstaltet werden. Oesinnungsgenossen, die sich ia Bad Landeck In Schlesien aufhalten, bitten wir, sich mit Herrn Sanitatsrat Dr. Lachmann, Villa Johanna, In Verbindung zu setzen, der eine Vorführung des Palästina!Ilms In Lan« deck plant Palästina-Grundfonds (Heren Hoicssoio U. Berlin W 15, MclnckcstraOo 10. BsnkkontO! DarmiUuhsr und Nstlonslbank, Dnpos.-Kais» 69, Kurfurttendamm 62. Pnstscttekkontot Berlin Kr. 104051. _ Keren Kaiemetn Lejisraei / Jtuiioiiaiioniis Li 1 Bsrlla W15, Mataskssur. 10 / Postscheckkontos Berlin 26W , ■ *' ,*. r i *i\ < •n'' i ,(• VJ ^.1 '>r n i <i;'»«.'• *, . i </ v .<■';» u i,f-? , •, '! 1' i f B / ,4'm S: vi i Iii ■ », i i 2 »: ' 'i t <. ' ••'! Ii;•: •., . ü-: —i ,. ■ ■2h' '« h y.i / d■■:^i.,■■: sm6m!< ■, ■ * Vi1. t^a1 "> Sm ■ i-C d i1 s d b' h4 ■\' ,. c1 t w Ii '\ /: i c t' i!.:' i< h ','t ■ S>:,' ,' i; ■ i. 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