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Jüdische Rundschau · 1925-05-22 · Heft 40 (22.5.1925) · page 5

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 40 (22.5.1925)
Date
1925-05-22
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 40 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seile 380 Ans der Repräsentanten-Sitzung Die Sitzung vom 14, Mai wir ausgefüllt von einer großzügigen Schuldebatte, deren Inhalt in der Hauptsache von den Vertretern der Volkspartei bestritten wurde. Voran elnßen einige geschäftliche Mitteilungen, aus denen inibeson- 3ere eine Mitteilung de« Vorstandes Hervorhebung verdient, In der er dem Iksclilusse der Versammlung wegen der Ueber- Weisung von Unterstützungen an jüdische Büchereien eine Deutunfr gibt, die dem von der Versammlung gewollten Sinne widerspricht. Während die RcnrSscntantcnversammlung die Unterstützung' des judaistischen Institutes in ihrem einstimmt« jen lkschluj.se besondere hervorheben wollte, ist dem Qemeindevorstand gerade diese besondere Hervorhebung nicht besonders »ympathitch. Demgemäß »teilt Dr. Klee unter Zustimmung der gesamten Versammlung fest, daß ein Oemeindebescnluß nicht zustande gekommen ist, und daß die Angelegenheit zunächst in der Schwebe bleibt. Die Schuldebatte wurde eingeleitet durch eine Anfrage des Herrn Wölpe nach dem Stande der Reorganisation des Rcliglonsachulwcscns. Die Vertreter des Vorstandes mußten zugeben, daß jede Reform dea Rcligionsschulwcsens Stückwerk bleiben müsse und so war es durchaus gegeben, daß der Führer der Volkspartei, Dr. Klee, die Aussprache auf die Errichtung eigener jüdischer Schulen überleitete. Er verlangte, daß bei den Notwendigkeiten des jüdischen Lebens der Gemeindevorstand nicht Halt machen sollte vor den Bedenken irgendwelcher behördlichen Stellen. Die jüdische Schule bedeutet für das Judentum eine Lebensnotwendigkeit, die heute nicht mehr hinwegdiskutiert werden könne. Cr claube auch nicht daran, daß die Bestellung eines Schul- Inspektors das Schulwesen retten könne. Die Kernfrage sei eine Lehrcrfrage. Würde man In der Ocmclnde eine Abstimmung über die jüdische Schule vornehmen, dann würden zweifellos viele Tauscnde von Gcmelndemltgllcdern sich für die Schule entscheiden. Die Renaissance der hebräischen Sprache werde von den Zlonlstcn als ihr Verdienst betrachtet und sie nehmen nunmehr als Verdienst für sich in Anspruch ien Oedanken an eigene jüdische Schulen solange In die Deister zu hämmern, bis er Wirklichkeit geworden sei. In icn Reihen der liberalen Repräsentanten eneetc es eine;cwisse Verwunderung, als der Vorsitzende der liberalen Vereinigung für Deutschland, Rechtsanwalt Heinrich Stern, tuen von seinem Standpunkte aus und aus seinen Erfahrungen ils Vater schulpflichtiger Kinder eine warme Verteldlgungs- •ede für die jüdische Schule hielt. Von volkspartcilichcr ititc verlangte Herr Ooslar die Einbeziehung eigener Wherer Lehranstalten in das Schti!programm der Oemcinde. Dfgenüber den vielfachen frklaruugen aus der Versammlung uh sich der Vorsitzende des Schulvorstandes, Herr Moritz Rosenthal, zu der Zusicherung genötigt, daß bis Dstern 1026 die ersten jüdischen Schulen in Berlin begründet sein werden. Diese Erklärung ics Oeinrlndcvorstandcs stellt einen wichtigen Akt in der Hlmlpolitik der Gemeinde dar. Ein wesentlicher Punkt aus lern Programm der Volkspirtei ist damit seiner Verwirklichung iahe gerückt. Man darf ohne weiteres sagen, dafl dieser bedeutsame Erfolg ohne das jahrelange Wirken der Vo'.ksoartei In der Oemcindcvcrwaltung nicht eingetreten wäre. Man wird sich erinnern, daß gerade die Forderung nach ier Jüdischen Schule von den Gegnern der Voikspartcl und ier Zlonlstcn in der Agitation In bedeutendem Maße verwertet worden Ist. Wenn heute bis weit in die Kreise der Liberalen «ch die Einsicht Bahn gebrochen hat, daß ohne eigene jüdische Schulen die Erziehungsarbeit am kommenden Qcichlccht nicht zu leisten ist. dann darf die Volkspartcl und, lilrfen die Zlonlsten mit den Prüchten ihrer Aufklärung«- trbeit durchaus zufrieden sein. Die Beratung über die Bemessung der Preise für die 5vnagogcnplät7c nahm sodann eine geraume Zeit in Anspruch. Öle Versammlung ging über den Antrag des Vorstandes alnaus und beschloß eine weitere Herabsetzung der Preise and dazu dio Möglichkeit, den ermäßigten Preis in zwei Teilen zu zahlen. Aus der weiteren Tagesordnung sei der Beschluß*) wegen der Uebernahme der hebräischen Sprachichule in die Verwaltung der Oemcinde hervorgehoben. In der geheimen Sitzung lag die Vorstandsvorlage vor. tls zehntes Mitglied der Berliner Oemcinde in den Rat itn Landesverbandes Herrn Euejen Caspary zu wählen. Hie Volktpariei hatte an sich nichts dagegen einzuwenden, laß der bewährte Leiter des Wohlfahrtsamtes In die Exekutive its Landesverbandes entsandt werde, um dort für die soziale Tätigkeit des Verbandes zu wirken. Die Volksn.irtel war iedoeh der Meinung, daß ihr nach dem Ergebnis der Wahlen lußer den bereits zugestandenen Mandaten ein weitere? Maniit nicht vorenthalten werden konnte. Nach einer längeren Debatte gelangte ein volksparteilieh-liberalcr Antrag Kleelennenfew zur Annahme, der dahin geht, die Wahl des Herrn Caspary vorläufig auszusetzen und In der ersten Sitzung der Landesversanimlung einen Antrag zu stellen, die Zahl der Ratsmitglleder von 35 auf 37 zu erhöhen. Dadurch erhält He Berliner Oemcinde zwei weitere Mandate, von denen (Ines die Volkspartei, das andere die Mlttelparfei bekommen toll. Wenn dieser Antrag, an dessen Annahme in der Landesversammlung nicht gezweifelt werden kann, durchgeführt sein wird, wird die Delegation der drei Berliner Verlreter durch «lle Gemeindevertretung erfolgen. K, Wiederaufnahme dtr DllislSllnkeli des Joint New York. (]. T. A.) Das Joint Distribution Commltlee hat einen Beschluß von großer Tragweite gefaßt. Angesichts der steigenden wirtschaftlichen Not der ostettro- Mischen Judenhcit, insbesondere der Juden in Rußland, haben Jjch die führenden Persönlichkeiten des Joint Distribution Committce entschlossen, die Hilfstätigkeit wieder aufzunehmen und mit der Kampagne zwecks Beschaffung der notwendigen Fonds möglichst bald zu beginnen. Schon im ™'bst d. J. wird In den Vereinigten Staaten die große Nmpngne zwecks Aufbringung der Oclder auf breitester ywmllago beginnen. Dieser Beschluß wurde nach einer Rede «* Vorsitzenden des Joint Distribution Gommlltce, Mr. £*Hx M. War bürg, der soeben von seiner Reise durch turopa zurückgekehrt ist, gefaßt. *) Es handelt sich, wie zur Vermeidung von Mlßver» jNndnlssen hervorgehoben sei, um einen Vorschlag der ytmelnde an den Jüdischen Schulverein, über den seitens '** Schulvercins noch kein Beschluß vorliegt. An- "«'kung d. Red. j^**"' '■!""!'.>!'"■.»'.' ni'MH'n U i ii i , Bcrlmcr Kalender Btrai Barltaar »anlaUaahti Vwtlnlcsn*, Rartta W IS, Malnakaatrtla W Talaphooi Bttnjaxok 71W-70 ro.WoUeVVoi.lo Wo. 13004 IWrUn KW 1 _ Kaaawnrarwaltana; dtr R. Z. V.____ UontKK. d«n W. Mal abanda tH Uhr Orapp« SOd, Im flpl«K»lM»t dar CltyraiUUa, Praadanar Btis 69 Harr Dr. FrlU Lswanitaliii „Da* ladlactia VolbiUn In PaJSaliaa." Jadan Konnaband Mlaraobl-JacaadgaaialaaokaJl. bat Arthur flehraa-anbalm, Laratiowtta II» Lablflra «•■ Aehad Baaat, nachm. * Ü»* FaeHlctab Dar Clara DUniUr, i»n*l Mali faeWUa Donnaratas, dan 8*. Mali Ilabrllieh BoonaSand. dan (KV Mal Ma >. Jnali CteBa Waadaraaa;. IlaWUacaa Spraahaabala la BarUa (XIV. SaaaaUf) Aaakvaft ariollt ,tar Kxlmtlaltar, Itarr N. H.r««rUn. Dianttejr abanda SM tTKr »tiliwo«n abanda 0 Uhr, Donniuttaff abanda «H Uhr, la dar lloahmhoH ISr dla W(«ian»i«hafl daa Jndanttsma. ArUllarlaalrata 14, t. tlrawar 4. JSdlaaka KJadarglrta«. Kordan i Zahdaolekar Str. 9t/» Ottaai JablonaktaUr. 94 NaakBSInt Wltmannau. 13 Wilmaradorl. Hallbronnar Str. 19 bal Panowakl Tai Höh (anSar Sonoabaad and Romika«) von 9—1 Ubr. In allao KladargSrUa kanoan nooh Kiadar aofganommao wardaa. ProlestmceUng der Hlndcrhellea In Koivao (Von unserem Korrespondenten.) gm. 12. Mai. Am |0. d. M. fand in Kowno ein Meeting der Jüdischen, deutschen, polnischen und russischen Minderheiten statt, das sich mit dem bekannten Sprachen- Paragraphen des zurzeit im Sejm zur Debatte stehenden Schulgesetzes befaßte. Es sprachen Redner niler Minoritäten und ein Redner des litauischen Lehrerverbandes, die die rechtliche Unnahbarkeit des Gesetzentwurfes und seinen Gegensatz zur Verfassung und der Mindcrhcitcndeklaration sowie die Notwendigkeit für die Minderhelten darlegten, zur Behauptung ihrer kulturellen und wirtschaftlichen Existenz ihren Kindern den Unterricht in der Muttersprache zu erhalten. Zum Schluß wurde einstimmig folgende Resolution gefaßt: Die Versammlung erklärt nach Kenntnisnahme der Erklärungen der Herren Abgeordneten der jüdischen, polnhehen und deutschen Fraktionen und des Projektes der Kultuskommisfion betreffend Einführung der litauischen Sprache In die Mlw!crhc|:«vo]kMChulen als Unterrichtssprache feierlich, daß 1. die nationalen Minderheiten die Annahme dieses Pro« Jektes als rücksichtslosen Verstoß gegen das natürlichste und heiligste Recht Jedes Volkes, seine Kinder In der Muttersprache zu erziehen, betrachten; 2. der Unterricht In der fremden Sprache einen Gewaltakt gerjen den Willen der Eltern und eine gelstfrre Verstümmelung der Kinder selbst bedeutet; 3. der Unterricht in der Mchrhcltmpraclic die Entnationalisierung der Volksminderheiten verfolgt; -I. der Unterricht In einer fremden Sprache eine durchaus antlp.ldagoglsche Maßnahme Ist; 5. eine derartige Lage auf dem OeWetc der Volksbildung zur Entfremdung zwischen den Kindern und Fltern und zur Lockerung der Pamllienbanric führe; (>. dieses Ocüetz nichts snderea, ah eine Entwürdigung der Prinzipien der-Demokratie und der Selbst, hcstinimung der Völker sein würde und 7. es Im Widerspruch zu unserer Verfassung und den Grundsätzen der litauischen Deklaration über die Rechte der nationalen Minderheiten steht. Die Versammlung der nationalen Minderheiten protestiert scharf gegen diese reaktionäre Gewaltpo'ilik derjenigen Sejmkreise, die diesen Entwurf einbrachten, sie fordern diejenigen auf, denen die Freiheit und Demokratie im Staate teuer sind, die nationalen Minderheiten In ihrem gerechten Kampfe um die nationale Volksnchulc ru unterstützen und bitten den Sejm, den Entwurf abzulehnen. Die Versammlung beschloß, diese Resolution an den Staatsnrisldenten, den Sejm, das Mlnhterkablnetr, die Sejmfraktionen und die Redaktionen sämtlicher In Litauen erscheinenden Zeitungen zu richten. Die geraubin Konzessionen Warschau. (J. T. A.) In der Sitzung vom 16. Mai wurde das Budget in dritter Lesung angenommen, nachdem der Antrag de» jüdischen Parlamcntsklubs, der Regierung das Mißtrauen auszusprechen, abgelehnt worden war. Die jüdische Interpellation betreffend dl« Anulllerung der meist |n jüdischen Händen sich beilüde iden Konzessionen für den Verkauf von Tabak und Spirituosen kam nicht mehr zur Verhandlung, well sich der Sejm-Marschall dagegen auesprach. Der Referent der Regierung erschien nicht, Elise wertvolle Dandschrlll für die Nallonalblbllolüek Durch die Bemühungen von Herrn Dr. Emil Bernhard Cohn bestimmt, hat die witwo des großen Physikers und Begründers der neuen Auffassung der Elektrizität, Heinrich Hertz, der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek in Jerusalem eine sdhr wertvolle Haiidschiift zum Geschenk gemacht Es handelt sich um die von Heinrich Hertz selbst geschriebene, 18 handschriftliche Blätter starke Abhandlung über „Die Beziehungen zwischen den Maxwclkchen elektrodynamischen Ortindg|eidiun,'»en und den Orundglelchungon der gegnerischen Elektrodynamik", "Die Abhandlung 15.11t k\ da« Jalir 1881, als Hertz in Klei wirkte. S" TTXISSlOOKOStSt Gruppe SUd der Borllner Zionistischen Vereinigung Am ifontag, den 25. Mal, abond» 8 V, Uhr, spricht im SplsgsWaat rW Olty-FeiUttlo, Dresdener 8tras«e 63 narr Dr. Frltfas LISwcnttctn üben „Das roüo iiiüiscücuoüisiuin in Paiasiina." Einführung von Gtlatou «rw anseht, Oerminn Mabier Ein sinnloses Geschick hat uns einen unserer betten genommen. Am 2. Mal ertrank im Jordan bei Da ganiah Im Alter von 26 Jahren Hermann Mahl er aus München. Hermann Mattier war einer derjenigen Clialudm au» Deutschland, die ganz In den Kreis des arbeitenden Palästina hineingewachsen waren. Seit mehreren Jahren im Lande, seit 15 Monaten in Daganiah, war er überall beliebt und geschätzt. Still und vornehm, ein außergewöhnlich tüchtiger und erfolgreicher Arbeiter, ganz hingegeben dem Aufbau des Landes und dem Leben In der Kwuzah, gehörte er nicht zu den Führernaturen, abtr zu denen, die jeder Führer und besonders jede Siedlung in Palästina braucht. Vor zwei Monaten sagte einer der ittesten Poalim Daganiahs, einer der Gründer, über Ihn: „Ich glaube, der Junge ahnt gar nicht, wie lieh wir Ihn haben." Wenn wir im Lande von unseren Jungens sprachen, von denen, die aus Deutschland hierher gekommen sind, dann sprachen wir stel» mit besonderer Liebe und Hochachtung, mit einer besonderen Freude und Genugtuung von ihm, der ein vorbildliches Leben führte. Das neue Haus in Daganiah war fertig. Am Abend sollte die Chanukkatli habnjllh sein. Am Votmittag richteten er und seine junge Frau das Zimmer ein, das Ihnen von nun an gehören sollte. Mit einfachsten Mitteln hatten sie es verstanden, das Zimmer wieder so anheimelnd und schmuck herzustellen, wie das Zimmer, das sie vorher bewohnt hatten. Nur daß es schöner und heller Und größer war als das alte Zimmer. Am Abend war keine Chanukkatlr habajlth, sondern die Leiche Hermann Mahlcrs lag in dem neuen Hause. Beim Baden ertrank er vor den Augen seiner Frau. Man zog Ihn sofort heraus. Arzt, Sauerstoff und Kampfer waren sofort zur Stelle. Es half nichts. Ein Herzschlag hatte dieses Junge, hoffnungsvolle Leben vernichtet. Daganiah trägt schwer an diesem Verlust. Und wir trauern mit ihm um diesen prächtigen Menschen, Die Mißstimmung über den C*V. Bei der Etatsbcratung der jüdischen Oemcinde Duisburg würde der Antrag gestellt, den Beitrag für den Cen* tral-Verel n zu streichen, weil d.'cser bei den Landctverliandswahlcn Im InnerjfldLrhen Kampf einseitig Partei ergriffen und deshalb das Recht verwirkt habe, aus den von Angchöiigcn aller Richtungen aufgebrachten Steuern unterstützt zu werden. Der Ccntral-Vcrcin entging der Ablehnung des Beitrags bei Stimmengleichheit nur dadurch, daß zu seinen Gunsten der Vorsitzende den Ausschlag gab. Niemand verteidigte die Haltung des Centrsl- Vereins; vielmehr wurde von Central-Verelnsseite die Wahlparole als bedauerlicher Fehlgriff bezeichnet. <).e |0disc1ie Abteilten der Rheinland-Aussldlaag Köln. (J. T. A.) Die Abteilung „Juden und Judent u ni" Ist von den historischen jüdischen Gemeinden des Rhciiv lauda brtchickt und gibt In Dokumenten und Urkunden, in Schriltwcrkcn und Abbildungen, besonder« aber in Oegetvständen des Kultus und religiösen Ocbrauch» ein Bild der geschichtlichen und geistigen Entwicklung des rhelnisdren Judentums im Verlaufe eines Jahrtausends. bir Isidor« Splolmann i'ostorbsn. In London verschied im Alter von 61 Jahren Sir Isidore Spielmann, eine der anerkanntesten Autoritäten auf dem Gebiete der Kunstforschung in England. Als bewußter Jude arrangierte er im Jahre 1887 die jüdische historische Ausstellung, aus der die jüdische historische Gesellschaft hervorging. Das IBdlscne Leben in Amerika Der Führer des Verbandsbüros der Poalc Zion, Oen. B. Locker, ist nach einem fast sechcmonatlichen Vortrags- Tournlcr durch die Vereinigten Staaten von Amerika und Cannda dieser Tago nach Berlin zurückgekehrt Er wird am Sonnabend, den 23. Mal, 8'/} Uhr abend», in einem von der jüdischen sozialdemokratischen Arbeiterorganisation Poale £lon veranstalteten Vortragsabend im Arbciterheim Linienstraße 159 III seine Relsccindrücke über das jüdische Leben und besonders über das jüdische Arbeitcrleben in Amerika schildern. Eintritt für Parteimitglieder frei, für OTstc 0,30 M. Für Pjlastina wird ein ba u I n ge n i e u r gesucht, dei bereits Praxis hat und Verständnis für eine Tätigkeit Innerhalb der Arbeiterorganisation; hebräische Snraciikcmitnlise erwünscht, Nähere Mitteilung durch den „Hechaha", Berlin, Melnekestr. 10. Bei Bewerbungen eines Herrn Bcniamln Roth st ein bitten wir, zuvor bei uns Rückfrage zu halten. Kaschrtith-Kommisslon der Jüdischen 1 Gemeinde zu Berlin. Syuagoii» „Der Fricdenstcmpcl", Bcrlin-Halcnsce, Markuaf-Albredit-Straße 11/12. Hauptgottesdienst: Freitag, abends J Uhr (Predigt). Sonnabcr.d vormittags 10 Uhr (Ncumondsweihe); Minen* und Lehrvortrag 8'/j Uhr, Sabbath-Ausgang 9 Uhr. Wochcntagsgottcsdicnst: «glich morgenn 7 Uhr, abends 7</t Uhr. 7 (j'tschiitllcbe Mitteilungen Hcrzhcllbnd Altlicldo. In besonders Idyllischer Lage, in allernächster Nähe der Büdcr und Anlagen Hegt die neu eröffnete Pension „Villa Hand", die wir unseren Lesern bestens empfehlen. Dad Kissingen. In ganz besonders idyllischer Lage, fern von jedem Urm und Staub der Straße, in nächster Nahe der Büdcr und Anlagen Hegt das Hotel Löwlnsky In Bad Kissingen Im Rosonviertel. In der anerksnnt guten rituellen Küche werden auch IrztUch vorgeschriebene DlStkurcn strengstens durchgeführt, ■ HkMk, M* •* .•■** «* Iii mm OH missssiii ü groß® EIMSQS« UliBIGtalgi MGIt .UGä^Gl, QQMll SÜQ? MM für ESesi Erespss mmop tis@teiM3Gsi ®ßä i'(i ^.'■■.I'' •,;.-:;5;,i' 'r: f' , t i'i . i' ><, yi' •'. ' :'|l"!» ■' ',' : ' ' l ' l, ' u, Ii '. ™!. ' 11 i y ,'„|< i W J <t ' :: ^"itr i1 r ■! --':;f. ' ,i \:sl : ■■».! **./, *' '•' ■<iv*V- ■'i-i. ) h Sy i i * ,!..,* ■ y >y-i; i'.' :':ri,! 1; v.'-jf '»•. 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