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Jüdische Rundschau · 1925-05-12 · Heft 37 (12.5.1925) · page 1

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 37 (12.5.1925)
Date
1925-05-12
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Einzelnummer 0,30 Goldrnark ip 'ß tj ""a c L/i i*y u>7 ö) V iL .3 ^^■1 ■W.i.liil ^ion und Varia* W 15, MeinekeatraOa 10. EnchetoT i5,. DieniUa und FraltaJ. Beiufiiprei* bei der Expedition "' .llJch »33 Goldmark. VlartalUhrlich 5,25 Goldinark. '^.Jiatxi»)•■>*•>• <■ *— WUinut *f «Unlo.» Usd« W«r«b«.l Nummer 37 Berlin, 12. V. 1923 Anzeigen -Verwaltung JudUcheRundicUu G.m.b.H., Berlin WI5, Melnekeitr. 10 Telephon i Amt Dliroarck 7165-70. A*».l4.«pr«lii8j.ipill^o.p.f.Ul.i.lU0.40O,M.Sl.ll.o(.«uch«0,»G..M. AasaiftucUdli DltailM »*i ■*akKillU< «Uhr. Telephon! Ulumtrk 7165-70. Postscheckkonto! Berlin Nr. 17393, Hr OaaUrralchi reiliniiktfMntml Wltn, Koni» Nr. IMOM, P$rT>c>i«a«iUw>>»li Pctiptikiiiiiumtrraj*. Konto Nr. W4I0. Ht r»Un l'eilipttkttitiitat W.nchiu, K»»lo Nr. 1907M. Redaktionsschluß Sonntag und Mittwoch nachmittag. nwDin <~i"n n'"1 XXX. Joltrg. :«' Zlonlamui •rstrabt tur da» judUcrt« Volk dl« Schaffung «Inor otfentlich . rochtllch goilchcrtan Halmstatte, in Palästina. „Dagolor Programm." Anarchie Eine alte historische Erfahrung lehrt uns, daß die .^Persönlichkeit, 6ic sei noch so stark und noch so '(„{pr,iRt, nichts ist, wenn sie sich nicht dem Rahmen 1 ff «rolleren Gemeinschaft einzufügen versteht, um dort |3ccn durchzusetzen und als "Olicd der Ocmeinschaft 'Kämpfen. Die Warnung unserer Weisen, sich nicht von ,.f Gemeinschaft abzusondern, hat somit gewiß nicht rJf moralische, sondern ebenso praktische Motive; der jjtsidcr beraubt sich selbst der Möglichkeit des Busses, der Möglichkeit der Wirkung. Die zionistische schichte weist uns schon »ahlreiche Fälle eines derben Outsidcrtums nach, das ausnahmslos von der fjjjlußlosigkeit des sich Absondernden gefolgt war. Wir suchen nur Namen wie die von Zangwill und von <jihin Birnbaum zu nennen und brauchen nur an <. Brandeis-Gruppc zu erinnern, die vielleicht den .ickweg zur Gemeinschaft noch findet Alle diese Fälle tigcn, wie sehr auch die starke Persönlichkeit, die!:.,v35 zu sagen hat und die die Fähigkeit hat) ihre Ideen s die Tat umzusetzen, in ihrer Schwungkraft gelähmt ,>d, sobald sie nicht mehr spürt, daß sie im gleichen;,thmus lebt wie die große umfassende Bewegung. Wir haben in der vorigen Nummer unserer Zeitung Notiz von einem Artikel Jabotinskys genommen, «wischen sind Berichte über den Verlauf der Rcvitijnistcn-Tagung in Paris bekannt geworden, die freikh ein wenig vorsichtiger klingen, als Jabotinskys (tuBtrungen in der „Wiener Morgenzeitung", im Kern iber auf dasselbe hinauslaufen. Wie bekannt, ist Jabotinsky vor einigen Jahren, als er iie Durchsetzung seiner eigenen Ideen nicht für möglich Hell, aus der Zionistischen Organisation ausgetreten. Aber er hat schnell selbst erkannt, daß für einen glühenita Zionisten wie ihn es unmöglich sei, außerhalb der lionistischcn Bewegung zu leben, er hat den Weg zu ihr zurückgefunden und einen kleinen Kreis von Annan*;tr.i um sich versammelt Aber es scheint leider, als «na er noch immer nicht die volle Eingliederung in & Organisation vollzogen habe, die, wie nicht erst betont »erden muß, mit schärfster Oppositionsstcllung sehr •ohl zu vereinbaren ist. Jabotinsky hat in seinem Aufni: in der „Wiener Morgenzeitung*' den Standpunkt ttrtictcn, daß die herrschende Anarchie in der Organi- «sion und die bevorstehende, in der Jewish Agency kIi verwirklichende „Diktatur der Assimilantcn", ihn ad seinen Kreis berechtigten, ohne Rücksicht auf die '«(»«sungsmäßigen Instanzen der Bewegung eigene Mliik zu entfalten. Die Pariser Beschlüsse bestätigen foe Theorien. Daß eine solche eigene Politik "it einer Separation von der Zionistischen Organisation üenüsch wäre, daß es eine neue Epoche eines Outsider- 5-sis von Jabotinsky bedeuten würde, ist selbstver- Endlich. Aber Wladimir Jabotinsky glaubt sich zu solch disziplinlosem Tun berechtigt, weil ohnedies die Organisation in voller Anarchie befinde. Er begründet das dari!i daß angeblich die Exekutive in ihrer Politik nicht 6* Richtlinien verfolgt habe, die ihr der XIII. Kongreß ^geschrieben habe. Das sei an und für sich schon Anarchie und werde noch dadurch verschärft, daß In der ^nisation offenbar keinerlei politische Kontrolle 'Stiere, und man z. B. die Tatsache, daß im vorigen die Jahreskonferenz ausgefallen sei, sang- und J^tas hingenommen "habe. Soweit Jabotinskys Argu- "tntation. Wir wollen es in diesem Zusammenhang, j,undsätzlich vermeiden, die Frage zu erörtern, ob in' {[, Tat Inkongruenzen zwischen der Politik der 'Exein den letzten zwei Jahren und zwischen den ^'tischen DeschliL-r.cn des letzten Kongresses zu {In* 5ind und ob, falls solche Unstimmigkeiten bestehen, 1 verantwortlichen Leiter der zionistischen Politik gf.- ^pnde Gründe dafür geltend machen können. Was wir 0r!en, ist, daß eine solche Kritik an der politischen K!"n2 in kurzer Zeit die Möglichkeit haben wird, auf «Eimern Wege nachzuprüfen, ob der Exekutive Vor- ";ie in der angedeuteten Richtung zu machen sind;tr nicht. Vorläufig jedenfalls lehnen wir m entschie- J." »b, einen Zustand der Anarchie in der Immerhin Richen Tatsache zu sehen, daß im Laufe einer zwei- (.r,?cn Entwicklung politische Resolutionen veralten ,"1n»n und fordern vielmehr von einer ihrer Vcrantwor* jj'? bewußten politischen Leitung, sich nicht in ihrer .'ltn Entschlußkraft durch Formulierungen beirren zu i SCni die unter ganz anderen Umständen zustande ge-?fncn sein können. Aber darüber kann und wird die lösche Kommission des Kongresses zu entscheiden rl.*n und dabei wird sich zeigen, ob wirklich in der Ionisation jeder politische Wille gestorben ist Wir gjjn freilich, daß die Diskussion sich nicht darauf ^'"linken wird, an Hand der politischen Beschlüsse des n?en Kongresses zu kontrollieren, ob die Exekutive sich immer an den Geist dieser Beschlüsse gehalten habe, sondern daß sie vielmehr versuchen wird, gemeins.im mit der Exekutive die gegenwärtige Situation zu klären und Richtlinien für die Zukunft aufzustellen, die freilich auch in der kommenden Zeit niemals bedeuten dürfen, daß die Exekutive eine ihr notwendig erscheinende politische Aktion deshalb unterlassen soll, well sie mit den Resolutionen des Kongresses nicht übereinzustimmen scheint. In keinem Laude der Welt würde sich das der verantwortliche Leiter der-Außenpolitik gefallen lassen können, obwohl doch in anderen Ländern das Parlament in jedem Augenblick zusammentreten und seine Beschlüsse revidieren könnte, während bei uns der Kongreß nur in jedem zweiten Jahre tagt. Aber Jabotinsky sieht voraus, daß der gegenwärtige,, von ihm als Anarchie gekennzeichnete Zustand sich noch verschärfen wird, wenn die Jewish Agency vorhanden sein wird. Es bedarf keiner Darlegung, wie demagogisch und unberechtigt die Bezeichnung von der Diktatur der Asslmilantcn ist. Werden freilich in der Jewish Agency zionistische Gruppen der verschiedensten "Art nebeneinander sitzen, und jede ihre eigene Politik verfolgen, — etwa im Sinne eines aktivistischen Revisionismus — dann freilich werden derartige disziplinlose Oruppcn die Vertreter der Zionisten zur Bedeutungslosigkeit verurteilen. Aber vor allem lehnen wir für die zukünftige Form der Jewish Agciuy die Bezcichnung „Asslmilantcn" für die nichtzionistischen Vertreter entschieden ab. Die Jewish Agency wird Zionisten und andere Palästina {reunde umfassen, die ebenfalls die Balfourcrklärung anerkennen. Diese gemeinsame Basis wird eine, wenn nicht reibungslose, so doch gute Zusammenarbeit ermöglichen. Man darf freilich nicht, wie Jabotinsky es tut, schon heute Mißtrauen zwischen den sich verbindenden Teilen säen. Was Jabotinsky als Programm seiner Gruppe ver* langt, ist die Verwandlung der geschlossenen Zionistischen Organisation in eine anarchische Oruppc, in der jeder tut, was er will und selbständig Politik macht, ohne Berücksichtigung der verfassungsmäßig dafür berufenen Organe. Und diesen seinen Plan begründet er mit der bestehenden Anarchie! Man sieht: Oracchos de seditione quacrentes. Wir fürchten nicht für den Bestand der Zionistischen Organisation. So sehr gerade wir deutschen Zionisten bemüht sind, durch geeignete Beschlüsse die Organisation zu beleben, so sehr wissen wir, daß dieses Werk Theodor Herzls sich immer wieder als stärker erwiesen hat, als alle Zweifler geglaubt haben. Die innere Lebendigkeit der Organisation mag manches zu wünschen übrig lassen, ihre Oeschlosscnhcit nach atißcn ist ungebrochen und wird auch durch das Outsidcrtum Einzelner nicht beeinträchtigt werden können. Was wir bedauern, ist, daß eine Persönlichkeit wie Jabotinsky leider nicht zu verstehen scheint, sich unterzuordnen und Innerhalb der Zionistischen Organisation mit den gegebenen Mitteln der Demokratie um seinen Platz und seinen Einfluß zu kämpfen. F. L. Zionisten und Arjudali London. (J. T. A.) Die Konferenz zwischen den Vertrelern der Weltorganisation Agudas Jlsroel und den Repräsentanten der Zionistischen Weltorganisation in London begann schon am 5. Ma! mit einer Diskussion über die Mfig- Hchkeiten der Zusammenarbeit In den Fragen des Landkaufs in Palästina und der Regelung der Einwanderung ins Land. Es wurden zwei Subkomitees zwecks Ausarbeitung und Unterhaltung konkreter Vorschläge eingesetzt. Die Vormlttagssltrung am 6. Mai war Ranz der Diskussion Wxr die palästinensisch-JÜ. dische Qemeindeordnung gewidmet. Es wurde beschlössen, eine Kommission einzusetzen, die unter Kooptlerting zuständiger Personen Wege zu einer befriedigenden Lösung dieser Frage zu suchen haben wird. Die Kommission wird in Wien zusammentreten; ihre Beschlüsse unterliegen der Billigung der zuständigen Organe beider Organisationen. Die Abendsitrung des 6. Mai war der Erörterung der Frage des Eintritts der Agudas Jlsroel in die Jewish Agency gewidmet. Es fand eine lange Diskussion über Charakter und Kompetenz der Jewish Agency statt. Die Vertreter der Agudas Jlsroel legten die Grundsätze dar, die für ihre Organisation für den Fall ihrer Teilnahme an der Jewish Agency bindend «in werden. E« wurde beschlossen, die Diskussion über diese Frage In einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen. Uebcr die Fragen der Einwanderung nach Palästina und der Londka'ufe wurde eine Einigung auf der Basis der von der gemeinsamen Kommission gestellten Anträge erreicht. An der Konferenz nahmen auch die Herren Oberrabbiner von England Dr. J. H. Hertz, das Mitglied des Finanz- und Wirtschaftsrates der Zionistischen Organisation Herr I. Naidltsch.und Herr Philip .Mayer aus Wien als Vertreter der Misrachi-Organlsation teil; der Abordnung der Agudah gesellte sich noch Herr Bar dl aus Wien, bei Die Konferenz der Revisionisten Paris (J.T.A.). Die erste Konferenz des Verbandes der Zlonis(en>Revision[ft(en (Aktivisten) ist soeben in Paris geschlossen worden. Es wohnten derselben dreiflig DeleRierte aus Paris, Jerusalem-Jaffa, London, Riga, Wim, Saloniki, Sofia und Danzig bei. Die Delegierten aus Berlin, Warschau, Kowno und Belßien, sowie Prof. Orenstcin (Utrecht), waren am Erscheinen verhindert und sandten schriftliche Referate und Zustimmungserklärungen. Den Vorsitz führten abwechselnd die Herren Wladimir Tcmkln Isaac Cohen (Saloniki) und Wladimir Jabotinsky. Die Herren M. Groß mann und J. We in schal erstatteten Berichte über die gegenwärtige Lage in Palästina, Herr Jabotinsky entwickelte das politische Programm und das Problem des Schutzrs von Palästina, Herr Dr. S.. Temkin sprach über die jüdische Emigration, Herr Trivus über Landreform in Palastina und zionistischer Finanzpolitik, Herr W. Temkin über <las Problem der Jewish Agcncv, Prof. K u 1 i s c Ii e r über das ^ionistische Wahlsystem, Dr. Pcrlmann über die hebräiisehen Schulen in Palästina und Herr M. Bcrehin über Organisation und Taktik. Die Konferenz nahm das folgende Programm an: 1. das Ziel des Zionismus ist die allmähliche Ausgestaltung Polästinas mit Einschluß Transjordaniens zu einem jüdischen Gemeinwesen, d. h. zu einem selbständigen Staat, kontrolliert von einer jüdischen Mehrheit. (Diese Formulierung lehnt sich an die Rede Sir Herbert 'Samuels am 2. November 1910 in London an.) Eine andere Interpretation des Zionismus, insbesondere die Auslegung im britischen Weißbuch von 1922, ist zu ve r we rf en. 2. Die freie Einwanderung nach Palästina durch jüdische Massen ist der einzig mögliche Weg, der Not des jüdischen Volkes zu steuern. 3. T r a n s- Jordanien muß ebenfalls dein jüdischen Kolonisationsland angeschlossen werden; alle Artikel des Mandats finden auch auf Transjordnnlen Anwendung, 4, Jede repräsentative Institution In Palästina mit einer Mehrheit arabischer Mitglieder widerspricht dem Mandat. Palästina, welches laut dein Mandat eine- Interessensphäre einerseits des ganzen jüdischen Volkes, andererseits der lokalen Bevölkerung Palästinas bildet, muß seine Repräsentation gemäß der numerischen KTaft beider Parteien erhalten, (d. h. daß das gesamte jüdische Volk, nicht allein die Juden Palästinas, repräsentiert sein muß.) 5. Der Oberkommissar soll von der Mandatarmacht mit Zustimmung der zionistischen Organisation gewählt werden. 6. Verantwortliche Stellen In der Palästina-Verwaltung können nur solche Personen bekleiden, d(e die Errichtung des jüdischen Nationalhcims als die Hauptaulgabe der Verwaltung anerkennen. 7. Die Kontrolle, über die jüdische Einwanderung muß ganz allein von der zionistischen Organisation ausgeübt werden. 8. Das gesamte unkultivierte Lind in Palästina und Tratisjordanien soll als Landreserve für die jüdische Kolonisation unter voller Entschädigung der bisherigen Besitzer vereinigt und der Zionistischen Organisation übergeben werden. Juden und Arabern In Palästina wird Land unter deu gleichen Bedingungen zugeteilt. 9. Es soll eine JüdischeNationalnnleihe unter offizieller Oarantie begeben werden, wobei die Landreserve als Siedlungsobjekt dient. 10. Steuern und Abgaben sollen radikal revidiert werden, um die Lage der* neuen Einwanderer zu erleichtern und eine intensive lokale" Produktion zu fördern. 11. Die jüdische Legion »oll wieder hergestellt werden und einen Bestandteil der britischen' Garnison bilden. Gendarmerie und Polizei sind nur aus Elementen zu rekrutieren, deren Loyalität gegenüber dem Mandat zweifellos ist. 12. Sämtliche Mitglieder derjewish Agency werden vom Z io n ist c n kong re ß gewählt und sind nur diesem verantwortlich. Kongreflwahlrecht haben alle jüdischen Einwohncr Palästinas, alle Spender der zionistischen Fonds und Mitglieder der am Aufbauwerk beteiligten jüdischen Gesellschaften. Die Wahlkreise sind territorial und schließen Fraktionen wie Misrachi und Hltachduth aus. Die Konferenz nahm ferner eine Resolution an. in welcher die Oründung der unabhängigen Organisation „Brith Haschomer", deren Ziel es ist, den Ocist der jüdischen Legion unter der Jugend Palästinas und der Diaspora zu stärken, begrüßt wird. Die Vereinigung der Zionisten-Rcvislonisten betrachtet sich als einen Integralen Bestandteil der zionistischen Welt- Organisation, nimmt für sich aber d.is Recht auf unabhängige Propaganda In der jüdischen und nichtjüdischen Welt in Anspruch. * Paris. (J.T.A.) Die Konferenz der Zio.iistcn-Rcvisionisten hat ein Zentralkomitee gewlhlt, welches sich aus den folgenden Personen zusammensetzt; Berchim, W. Jabotinsky Dr. J. Segal, Dr. S. Temkin, Dr. Triwus, alle In Paris; Isaak Cohe n , Saloniki, M. Oroßinann, London, Dr. J. Hoffmann, Riga, Dr. N. Hoffmann, Wien, Recanati, Saloniki, und Dr. J. Weinschal, Palastina. Herr Wladimir Jabotinsky wurde zum Prlsldenten und Herr Wladimir Temkin zuml. Vizpräsidenteii gewählt. Silz des Zentralkomitees ist Pari». Der erste Kongreß der Vereinigung wird In Palästin» Im kommenden Winter abgehalten werden. 2S00 Palästina-Einwanderer im April Jerusalem. (J.T.A.) Wie mitgeteilt wird, sind im Monat April 2500 neue Einwanderer nach Palästina 8ekorainen4

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