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Jüdische Rundschau · 1925-05-05 · Heft 35 (5.5.1925) · page 7

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Journal
Jüdische Rundschau
Volume
XXX (1925)
Issue
Heft 35 (5.5.1925)
Date
1925-05-05
Page
– (sequence 7)
Language
German
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T - 1 Nr-« JUED1SCHE RUNDSCHAU Seite 327 Der C-V. nid die hebräische Sprache Mit ehrlicher Freude nehmen wir Notir von einem .Aufsati m früheren Direktors der Hilfsvercinsschulcn in Palästina, fgjiralm Cohn, in der C.-V.-Zcltuiic:, Wir (reuen uns, zu («cht», daß man im C.-V. der Wiederbelebung der licbräischcii Ljclic mit solcher Liebe und Sympathie gegenübersteht, daß rin s°ßjr> "ber das Ziel etwas hinausschießend, zu beweisen rt,$ucl», daß es die „deutsche jüdische Gemeinschaft" gc- (jcii sc', der das Hauplverdicnst an dieser Wiederbelebung ,„|3ilc. Man wird dem nicht ganz beipflichten können, wird '<m vergessen dürfen, daß etwa das Hebräische Oymnaslum Jj Jel-Awlw keine I lillsvcrcinsschöpfung war. und, wichtiger •j da«, daß zwar die Schulen des Hilfsvcrcins der hebräischen «fache einen immer größeren Spielraum einräumten, daß ji aber die an diesen Schulen tätigen Lehrer gewesen «Lud, £( jm Ociste des nationalen Judentums für das Hebräische lS diesen Schulen und gegen sie kämpften und die bekanntlich, ,;jdcr Hilfsverein Immer weniger-den nationalen Bedürfnissen wlischuw Rechnung trug, durch Entfesselung des Schulkampfs |fl Jahre 1013 den entscheidenden Anstoß zur Gründung wirk- :her hebräischer Schulen gegeben haben. Eine Geschichte (if Wiederbelebung der hebräischen Sprache hätte nfcht gerade;:n Sprachcnkampf den Lesern verschweigen dürfen! John D. Rockcfcllcr und dio jüdische- Synagoge. In ,,tr Zuschrift an die J.T.A. stellt der Sekretär John D. socke fellers in Abrede, daß John D. Rockefeller i-00üO Dollar der Unci Jcschurun-Congrcgation in Clcvcland •talilt hat, damit diese ihren Plan, im Stadtteil Euclid nichts in der Nähe von Rockctcllcrs Besitztum eine Sy- .,jogc zu crDaucn, lauen laut. ,.ts ist wanr\ scnrciur. ilf, pearce, „daß Mr. John D. Rockctellcr mit den Vorstehern ^fBnciJe*churun-Congrcgation über den Verkauf cincsOrund- .•jtkes In der Nähe seines Wohnsitzes an ihn verhandelt >',t, Dies geschah aber nicht darum, um den Synagogenbau zu ,(ihindcrn, sondern weil Herr Rockcfcllcr auf den Besitz j>ies Grundstückes, welches er seinem Besitztum einverleiben di, großen Wert legte. , Die Juden In Rumünlcn. Der Präsident der Union russischer Juden Dr. Fi Id er in a n n hat soeben eine "Bro- «Aüre unter dem Titel „Die Wahrheit über die Juden in i Jumänicn'* erscheinen lassen, in welcher er an der Hand von Lilcrn nachweist, daß die rumänischen Juden im Verhältnis zu ■L-tr Zahl am Kriege teilgenommen haben. Dr. Fildcrmann teilt ril, daß gegenwärtig in Rumänien 800000 Juden leben, [sist nicht wahr, daß die Juden die Majorität in den Städten hidtn. In den Städten Altrumäniens beträgt der "Prozentsatz her jüdischen Bevölkerung 15, In Grofirumanicn durchschnittlich 16 Prozent. 39857 Juden in Riga, Laut dea Ziffern der letzten IVolkszählung leben jetzt in Riga unter einer Bevölkerung jn 339000 Seelen 30857 Juden. Vor dem Kriege lebten |n Riga weniger als 30000 Juden. Dr. Hantkc In Krakau. Wie der Krakauer „Nowy lüriennik" berichtet, weilt Dr. llantfcc seit einigen Tagen ,1 Krakau, wo er eine Reihe von Besprechungen über die SU-Arbeit im westlichen Ktclnpolcu abgehalten hat. Montag, I dta 4. Mai sprach Dr. Hantkc in einer großen Versammlung |i!*r den XIV. Zionistenkongreß. Dücherschau Ibist und Staat, Historische Portrait» von Willy Andreas, |'München «nd-Berlin, 1922,'R; Oldenburg. Die Betrachtung des Staates als eines absoluten Wertes [sil von Hegel ausgehend nicht nur auf die deutsche Wissen- Isbft, sondern auch auf die deutsche Politik tiefgehende und IwhängnisvoHc Wirkung gehabt. Es ist sicher ein Teil des Ii manchem deutschen Kreise heule sich ankündigenden IViederbcsinnungsprozesscs, wenn eine historische Schule, zu |i:r vor allem Friedrich Mciucckc, Erich Mareks, Willy Andreas und andere' zu rechnen sind, versucht, die ISjlorischc Entwicklung des modernen Slaatsbcgriffs und damit Itlnc historische Bedingtheit zu entwickeln. Schon Jacob prek Hardt hat in seinem noch heute viel gelesenen pch „Kultur der Renaissance in Italien" (Verlag Alfr. Kröncr, Ittiprig) gezeigt, wie der Individualismus, die geistige Orund- Itnchcinung, aus der heraus erst Renaissance und Humanis- |?m ru verstehen sind, auch zur Geburt des „Staates als KunstbuW gelührt hat Dann hat sich das Interesse vielfach auf r-icchiavelli konzentriert, dessen Lehre ja wesentlich anders li.islcht, als sie das populäre Schlagwort des Macchiavcllisp.s versteht. Meineckc hat dann vor allem die Idee der Mtaatsraison" zu betrachten versucht und ist dabei der psönlichkeit eines der Schöpfer des modernen Frankreich, pi Kardinal Richelieu, näher getreten. J Das hier zu besprechende . Buch liegt in der Richtung l'«fr Oedankcnwclt. Die sechs Persönlichkeiten, deren Bio« lfinhicn der Band vereinigt, sind, nicht nur zeitlich, sondern ■jwanklich, so voneinander verschieden, daß man zunächst %chtct, sechs zusammenhanglose Biographien zufallig ver- ••igt zu finden. Welcher Weg führt auch von Ca st Igone, dem Verfasser des Buches „Der Hofmann" und damit!"ts der repräsentativsten Bücher der italienischen Rc- 'issance, zu Bacon, der als Philosoph und NaturwissenjAjfiler so groß war, wie er als Staatsmann der englischen "•s»bcth und des ersten Stuartkönigs klein und bedeutungs« <« war; wie kommen wir von ihm zum Pater Joseph, j» rechten Hand Richclicus, dem typischen Vertreter des «t in der katholischen Kirche wurzelnden politischen 'Jtrikers der Gegenreformation. Von ihm führt uns der i('!«sser zu Maria Theresia als der österreichisch und «Aolisch bedingten Vertreterin des aufgeklärten Despotis- % von dort mit gewaltigem Sprunge zu von der Marwitz, f«em typischen Reaktionär der Zelt nach dem Bcfrclungs- J'ifRe und von da zu Friedrich Engels, dem Vorkämpfer (*i modernen Sozialismus. Alle diese Biographien sind zu- ( mengehaltcn durch einen Oedanken, dem Oedanken der '«p'matwlmttTvmj» einer Persönlichkeit mit Sltw, Wescu und penztheit de» Staates. Diese Fragestellung verleiht dem fht auch für uns ein Interesse, die wir, einer neuen jü- "Jdien Staatlichkeit cntgcgcnschrcltend, Denken und Formung über den Staat so sehr nötiff haben. F. L. *;i[£d c. Elsbach.. Kant und Einstein. Untersuchungen. Jbcr das Verhältnis der modernenen Erkenntnistheorie zur «lativiüitstlicorie. Berlin, Walter de Oruyter. VIII, 374 p. p«i« brosch. 8 M. ' 6, c',e Auseinandersetzung der. Kantisch'en Philosophie mit u Elnslelnschcn Relativitätstheorie ist von der Marburger £u,,e. Hermann Cohens ausgegangen. Wenige Jahre nach "offcntllchung der speziellen Relativitätstheorie Einsteins ■/"'« «Ich Cohens Schüler und Freund Paul Natorp In •'Logischen- Grundlagen der exakten Wissenschaften'1 mit <. Jici,en Theorie auseinander und kam zum Resultat, daß liiir""'einsehe Auffassung des Raumes eine glänzende Bc- IÄ,ne der Kantlschcn sei. Nach Ihm hat Ernst Cassircr I i-'nsteinschen Theorie ein Buch gewidmet. I'i }"t Vmrllpontnde UiitprenrJiiiiKr. dir» «Inmi h $h**r zum Autor hat, stellt im Detail dar, wie sich l'ith»!?" un<1 ZehWire der modernen Physik zur Kan- |Ch"f™ Philosophie, so wie diese von Cohen, Natorp und purer aufgefaßt und fortentwickelt wurde, verhJli Er vorliegende Untersuchung, die einen holländischen ' Berlin©? Kalender naroi ncrilnsr KlohUtdich* Var»li>l«um, n.rlln W 15, M"ln«k«ill»l» 10 TtUphoni l)l»m»rk Tlflfl-tO . rntMehtrkknnto No. IW) Btrlta KW 1 K»it«DT«rw»Hnnc <l»t D. Z. V, \. r«cMcl«b D»'r oTor» " ' ' " _ ni«n»t«?, d,n 6. r*«UUn DoniiPr«!»!, il«n 7. llnli IUb»ajiol» » üonntaff, <Ia„ 10. Jl»l: W*ni»r«Dt, P,1S Ubr BUUtn«r Dtfcnh. y»brl»iU nsolt nirken«nrJ«r. Di*tut«j;, doa 13. Halt PcohUa DonmtiUc, <l»n >t MMi Urtrafiob . Dlonntnir, Jon II». Wuh P«cbl<« Donn«r«t*K, 21. Muli renn. TrdsUg, M6 ühr B»hn»UI« Bihohof arnncwald. t»itn<Ja 0>< Uhr, »«mOllieb«« B«i>ammui«<B Im B«hUatf> S«Tiim7rpl**tS. Dl«n»U(r, doa BS, U«U r*ehlMi Dono«ri1»ir, <J«n Ä M»li IlobrBI»cfc 8<>on»h.nd, den M. M«( U* t. Jnnli OfoB» W»«d«r>»a» l)onn«r.t»f, d»n 1, M»i »k»nd« 8« KTh» Crapp* SQd, Im ift CltyKMtMl«, X*tnA»o»T flkr. M n<>rrr)r.r.»n(lmiiiP„DUp«llll»eht»«dwlrUoh«Hllob«L»f» UPalUU«*" » ni»li*b«rlfhO — flMU «lUlinmmta. * SUniU*. dort IV. K*t »bimj» SH Ohr Z. I. V. ll«cb«w«r Dotlla E. V.,lni Pmtinrr-ürMi, TmiaUlontU. IS, n*rr Dr. AHf«d ApfM i „DU potllUcbsa C»e»nw«rU»»te»b»" 4n Ju^oad." (1X»U willkommen. J»d»o 8oan»b«ni Mlirachl- J»e»"^r«""«,«iob»tl. b»l Arthur hrononholni, I,«r«t«owilr. II» LolttBr* «aa Acbad Haan, nachm. 4 ühr v?i22 nnav."1 Wf? nsD j llokrllicka Sprackachala la Darlla (XIV. Saaaalar) Aoiknnft ortollt <Ut RehulUlUr, Iltrr N. tlorenrün, Uonlas » Uhr alianda und Mlttwtxh 0 Uhr a>i»nd« In dar TTsahiohnU IBr dla Wlnaotohalt 4»a Jad«nlnm>, ArllllirlotlraOa 14, I, Zlmmar *• | schaltet von vornherein die Möglichkeit des Widerspruchs zwischen K.mlhclicr Philosophie und Entwicklung der Physik aus. Es ist ein Kennzeichen sagt der physiker Laue — für eine richtige Erkenntnistheorie, daß sie gegenüber allen Umwandlungen des physikalischen Weltbildes invariant bleibt. Elsbach untersucht demnach nur, wie sich die Kanlische Philosophie gegenüber der neuen Entwicklung der Physik behauptet. Er kommt zum Resultat, daß alle Mißverstand, tiissc zwischen' den beiden Theorien darauf zurückzuführen sind, daß sie eine verschiedene Sprache sprechen. B. Frommanns Phllosophischo Taschenbücher. Herausgegeben und geleitet von Professor Dr. Hans Ehrcnberg. Broschiert ä O.90 M. Im Verlage Fr. I romman in Jena erscheinen in dünnen Bändchen klassische Abhandlungen aus der Philosophie — und zwar zum großen Teile wenigen bekannte ~- in einerhandlichen und dank guten Einleltiiniren weiteren Leserkreisen leicht zugänglichen IVinn. Die „Taschenbücher" snllen sechs Gruppen innl.is<cu: „Käninfer", „fici'terrpich", „Welt- «Her", „Natur und Mensch", „Deutsches Volkstum", „Metaphysische Kontroversen". Uns liegen von der Oruppc „Weltalter" vor: „Antike Oeschichlsmythen", ausgewählt von Ehrcnberg (enthalten Ii. a. cschatologlsche Stücke aus den nlttestamcntlichcn Apokryphen); Augustinus „Der Sabbat Gottes", eingeleitet von Ilcfelc; Rousseau „Verfall und Aufbau", eingeleitet von Bosch; Herder ,,Vom Oeist der Geschichte'.', eingeleitet von Hcfclc; Kirejcwski „Rußlands Kritik an Europa", eingeleitet von Paquct. Aus der Oruppc „Natur und Mensch": Paracclsus „Krankheit und Olauhc", eingeleitet von Koch und Rosenstock; Hobbcs „Das Naturreich des Menschen", eingeleitet von Schmalcnbach; Diderot „Der Traum d'Alentberts", eingeleitet von Richard Koch; Kant „Der Organismus", eingeleitet von Weizsäcker; Lamarck-Darwlii „Die Entwicklung des Lebens", eingeleitet wn Dr. Emil Ungcrer. Eine Besprechung der einzelnen Bücher zu geben, ist hier unmöglich. Von besonderer Bedeutung für die zionistischen Probleme scheint uns die „Kritik an Europa" von Klreje wskl, die 1852, also lang vor dem Erscheinen der großen Werke der russischen Literatur erschienen ist. Sie stellt der. abstrakt kigischcn Kultur Europas die Rußland* gegenüber, die auf das Wesen der Dinge gellt. Rußland sei der rechte Erbe der griechischen Kultur, Westeuropa der Erbe Roms. In Westeuropa sei das Christentum dcgcicricrt und zum Werkzeug des Imperialismus geworden, in Rußland lebe die Gestalt des „Weißen Christus" im Herzen des Volkes. Die europäische Philosophie habe mit Kant, indem sie auf die Lösung der einzig wichtigen Probleme des Meuschcnschicksals verzichtete, sich selbst ad absurdum geführt, wfdircnd die russische Seele berufen sei, eine lebendige Wissenschaft der Welt zu geben. Paquet zeigt in seiner Einleitung die Konsequenzen für die heutige Weltlage: Die russische Revolution, die zu viel wn der europäischen Zivilisation In sich aufgenommen hat, müsse wn den inneren Kräften der russischen Volksseele umgestaltet werden. Wie andere Bücher ähnlicher Art, i«t auch das von Kircjewski stark in der Kritik Europas, während für das Positive, das au seine Stelle treten soll nur sehr vage Worte wie „lebendige Wahrheit" und ähnliche gesetzt werden. B. „Dio Rose von Jericho." Julius Bender. Verlag Borgmcycr, Hildcshcim. Von der Belagerung und Einnahme Jerichos durch die Juden unter Josua erzählt Julius Benders „Rose von Jericho" mit dem Untertitel „Das hohe Lied der Liebe zwischen Issachar und Rnhab". Dieses „epische Lied In sieben Oesängen" schildert in anschaulicher, fast kindlich einfacher Weise die Liebe zwischen Issachar, dem Jüdischen Helden und Rnhab, der Tochter des heidnischen Knuaanlter. Diese, eine ehemalige Sünderin, hat die Stimme den wahren üottes vernommen und sucht ihre Sünde durch Hilleleistung an den beiden nach Jericho entsandten Spähern und durch Bekehrung zum jüdischen Olaubcn auszulöschen. Das Büchlein Ist Innatörlichcr Frische und Herzlichkeit geschrieben und beherrscht die spröde Form des griechischen Eposversmaßes, des Hcxa meter«. R. L". Am 26. April trug Dr. Benno Wünsch im Warmoniumsaal Rezitationen vor, die unter dem Titel „Humor In der Weltliteratur" zusammengestellt waren. Der Abend, der einen familiär-intimen Charakter trug, beschäftigte alch In der Hauptsache mit der deutschen Literatur der jüngsten Epochen. Heines ' Bpöltisch-Ironlsche Art tat neben Schillers „KapuzJncrrcdc" aus dem „Wallenstcin" seine Wirkung, Für das Kapitel der humorvoll-gclatrclclicn Art gab Peter Attenberg seine'Splitter aus dem „Scmmcrlng", Nestroy seine Schrift „Uebcr die Liebe" und Meister Busch die „Kritik des Herzens" her. Der Schluß des Abends war lobenswerterweise dem Judentum, und zwar dem lebendigen Alltagsost Judentum Scholcm Alclchcms gewidmet. Hier zelgk der Rezitator alle Seiten seiner Vortragskunst. Stolz auf den ethischen Wert des Ostjudentypus Tewje, des Milchhändlers, weinte er mit ihm, verbarg seine Tränen hinter Scherzen wie er, und brachte so den ffufmQtlgcn Humor Scholem Aleichems zum vollen Ausdruck. Ra. LI. Samuel RosenbIQlh in Mont«g, dtn 4. Mal, vormittags, starb nach langem Leiden Berlin unser Gesinnungsgenosse, Herr Samuel Rosen- _lüth, Im 72. Lebensjahr. Wir sprechen der Familio Rosenblüth, dtren Mitglieder zu den treuesten und verdienstvollsten Freunden unserer Idee gehören, unser herzlichstes Belleid aus. Htbräischc Sprachseliule in Dcrlla Wir beabsichtigen bei genügender Teilnchmerxahl einen AnfingerfcuntJs im Westen zu eröffnen und bitten um um. Sehend» schriftliche ■ Anmeldung. N. Berggrün, * Charlottenburg, Leibnitstr. 25, TkOringcr Zionistische Ctscllichalt Nächste Sitzung: Sonntag, den 10. Mai, vormit. tags 10 Uhr In Neudietendorf (Brüdergemeinde). Aussprache mit den Chawcrim Dr. Schramm und Dr. Wolf heim, welche soeben aus Palästina zurückgekehrt sind. ___ Berlin. Am Dienstag, den 5. Mai, abends 8'A Uhr, veranstaltet der Synagogcnvcrcin Pestalozzistraße in der Fürstin- Bismarckschulc, Sybclstr. 2, eine Vorlührung des neuesten (4.) Palästina-Films. Berlin. (Zionistischer Jugcndvercin „Heehawer".) Am Sonnabend, den 18. April, fand die diesjährige Generalversammlung statt. Der Vorsitzende Gart Kramarskl erstattete Bericht über das letzte Geschäfts- Halbjahr und gab eine Uebersicht über äußere und innere Arbeit des Vereins. In einer längeren Aussprache wurden die zukünftigen Arbeiten des Vereins festgelegt. Dem Vorstand wurde mit Dank Entlastung erteilt und der bisherige Vorsitzende Oirt Kramarskl wiedergewählt. Berlin. Die erste Propaganda-Veranstaltung des Z.J. V. „Ilccliawcr" findet am iMcnstag. den 12. Mai, abends 8»/» Uhr. im Pschorr-Bräu, Tauentzienstr. 13, statt, Herr Dir. Alfred Apfel spricht' über: „Die politischen Gegtmvartsaufgaben der jüdischen Jugend", Wir laden alle unser« Gesinnungsgenossen und Freunde zu diesem Abend herzlichst ein. Wie wir schon berichtet haben, veranstaltet die ZentralwohlfahrtustcHcdcrdcutschcnJudcnmit dem Wohlfahrtsamt der jüdischen Gemeinde und der jüdischen Hilfe für das jüdische Kind einen Kursus für Heilpädagogik. Für die einzelnen Vorlesungen sind hervorragende Persönlichkeiten gewonnen worden. (Dr. med. et. phi. Eliasberg, München, Facharzt für Sprach- und Ncrven-Kraiikhclten), Prof. Dr. med. F. Schnccrsohn, Direktor Bein (Heim für geistig zurückgebliebene Kinder), Bcc'itz, Rektor Raatz (Heilpädagogischer Kursus Brandenburg), "Dr. Künkcl (Verein für Indivldualpsychologic), Oberstudienrat Franz Hifker. Der Kursus beginnt am 15. Mai und dauert bis zum 19. Juni. Anmeldungen sind umgehend* an die Zentrafwohlfahrtsstelle der deutschen Juden, Berlin C. 2, Rosenstr. 2/4, erbeten, Warnung., In der letzten Zelt häufen sich die Fälle, in denen angebliche Clialu/Im ru Gesinnungsgenossen kommen, mit der Bitte, ihnen Geld für Ihre Palastipareise und Ihren vorübergehenden 'Aufenthalt in Berlin zu geben. Sie berufen sich meist auf die Herren Goslar, Dr. Hantkc und Prof, Bancth, können sich aber niemals ausweisen. Im allgemeinen Interesse warnen wir vor diesen Schwindfern. Bad Oeynhausen. Herr Dr. med. Richard Appel, Oeynhausen, Portastr. 8, bittet Oesinnungsgenossen, die sich zur Kur dort aufhalten, sich zwecks Gründung eines zion. Stammtisches mit ihm In Verbindung zu setzen. 1. Ausweis derZlonlslcnslcuer-ElDfj5noe Ifir das 2.Quaria) 1925 vom 1. bis 30. April 1925 Konttoit»!?SÄ"*,W Ort Alienstein Aschaflcnburg Bamberg Berlin Bonn Chemnitz Darmstadt Essen Eydtkuhucu Forst Frankfurt a.O. Gclsenkirclien Oleßen u\Umg. Hameln Hannover Hellbronn enn arlsruhc Klct Mainz Bcz.-Gr. Piulz Plauen Stolp Stuttgart Wanne Worms Elnz. Zionisten fc 150.— 75,- 60,— 8000,— 200,— 400,- 75,- 100,— 50,— 50,— 100,— 50,— 175,- 25,- 200,— 100,— 75,- 250,— 75,- 125,- 150,— 150,— 100,— 100,— 75,— 100,— 1600,- ta.b. Bai.» ', 30,- 3,- 20,50 1077,60 , 50,— 100,- 3,- 5,-?C Ä- * £ J> .30,— 30,- 3,- 73,- 5,- r. i' •0,— •E 235,- IniC«. •«ml laQi.ifi 30,- 3- 20,50 1077,60 50,- 100,- iE h 1,25 ic _ » 30,- l:- t 15,~ ,63'- i' 5:= 10,- 235>- fthlMrtf 120,- 72,- 30,50 6022,40 150,— 300,- 72,- * 305,- 45,- 43,- 72,- 4S.75 167,- 20,- 170,- 70,— 72,- 177,- 70,- 110,— 134,— 147,- . 04,- 01,- 65,- 08,- 15W,- Außerdcm gingen ein,: für 3, Quartal: Bertin: 25,—. Gclsenkirclieni 1,25. Karlsruhe: 5,—. Mainz: 5,—. Bad Kissingen: 7,50. Für das 4. Quartal: Berlini 25,—. Oclscnklrchciu 1,25. Mainz: 5,-. Spezifikation: Allcnstclm Fr. Berlowitz 20,—, Bülow 10,—, AscliQffenhurgi M. Liebster 3,—. Bamberg: Dir. A. Weil 7.—, I. Strauß 3,-, 3 ft 2,-, 3 4 1,- 3 ä 0,W. Berlin i A. Sutkc 60,—, K. Battsck, Dr. B. Cohn. Dr. Oerson je 50,—, Dr. A. Barth, S. Olücksohn je 30,—, R.-A. Gronemann, Ocachw. Heilbrunn, Dr. M. Lcwy je 23,—, C L, Hermann 15,—, B. Lobatz 13,60. L. Alterthum, H. Bodzaawwski, S. Drlmmcr, R.-A. M. Jatfe*, Dir. B. Katz, Dr. Kaznetson, Fam. Kitschener, E. Mittwoch, A. Nathan, M. Slnek, Fr. Tciz, Dr. H. Unna je 10,-, R.-A. Dr.Jalowlcz o,—, |, Auerbach, M. Friedender, E. Sklirz Ie 7,50, h. Danzlger, Dr, Kcmplnskl, Or. Mandclbaum, Dr. P. Nathan, .'■f;.■ '. ■'■ ■.«.'■ .-■ .(', c" ,;r. K,i .. . .' M' ^r' f m-;:^^ ■■'i •.'■'('* ')■]'. ' . A-'-S'': -U y^'^A< >>'Af^;!.'i!'i-i',v '.i .;»:'. ' H'i ^■^ü:-:. A^ T:; '!.» t\v'"' »V: ■ * \ ••},••• '-i.';. A ■\fr)A-i 1'' 'Vi, ,^'1 < ' >i> V '•W f ■'i;!; AA'-i il'^A AlA "AA W> A,A: f% <»»t! -\ PI I \ f>;'s' : i , . 1, -" <r ^Ai 4 $4 fV-.'r :-;«* :'i ,i 1 ■1 I \'!lA AA: l ' : '■ 1; 'ti r, 'r, A']' ':hv; •j; i \ '[ >A :i*'( \ ' i i'k AtA i f 111 ... 11; i, i I i ';1 •^'•i-; i f4' '■A'<-;'i '.vjf V, ,(..•.* i, ■;'.:J.', " ' '*' . \1 '., I ' . Ii, I r In',!: .. » ,)' ' > y-\'r\:\ ■ >jt < l \'\ f I,, ■: -h- > , 1!| . ' ■ •1,.,. i. '.; \H '! \\. . r,!/. i' AfÄ; i iij" in ■ 1 \y;,y, « u-> ■ i Ii i (; 4v: 1 i

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