Jüdische Rundschau
- Journal
- Jüdische Rundschau
- Volume
- XXX (1925)
- Issue
- Heft 32 (24.4.1925)
- Date
- 1925-04-24
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr 32 JUEDISCHE RUNDSCHAU Serie 2W Zar Sprechsaal .MarsI]all"-KoD!ercoz Die zweite sogenannte ,,Msrshall"-Konfcrenz, die am i jsUn In New York stattfand, hat In der zionistischen Welt Jt| weitem nicht die Beachtung gefunden, die sie sicherlich ,-trdient: ein trauriges Symptom für den Zustand der Or- .jnisation. * Die „erweiterte" Jcwish Agcitcy rückt uns als Realität immer näher und e.s ist zweifelsohne von größtem Interesse, unJere küiifllgcn Bundesgenossen beim Aufbau des nationalen lleinii nicht uur durch die Berichterstattung unserer Vertreter bei Jen Verhandlungen, sondern aus Ihren eigenen Aeußcrungt" näher keimen zu lernen, u Ist daher zu bedauern, daü der so verspätet in die jüdische Rundschau" aufgenommene Bericht fiher diese Konteren: („I. R." Nr. 21-30) auch recht lückenhaft ausfiel, daß ^besondere die programmatische Rede des Mr. Marshall telbst nicht nach dem ausführlicheren Berichte, der bc- ,tits am 6. Märt im „offiziellen Organ der Zionistischer? Organisation vrm Amerika*«, Im „Jüdischen Volke", erschienen j$t, wiedergegeben wurde» Nach drin langen Streite In unseren Reihen, ob Vertreter nichWioiilsllscher Kreise zuverlässige Träger der Idee des nitionalen Wiedeiaufbaus »ein können, muß jede Acußerung n$ diesen Kreisen als wertvoller Beitrag zur Lösung dieser Frage angesehen werden und ich glaube daher, daß es im Interesse des wellen Auditoriums der „Jüdischen Rundschau" liegt! nachträglich den wichtigsten Passus der Marshall-Redc m erfahren. Mr. Marshall führte aus (Da» Jüdische Volk, 10, Sp. 3): „Jetzt Ist es mehr denn je notwendig, ein neues Land mfiubauen. dessen Tore weit geöffnet Bein sollen f ö r die Juden, die auswandern müssen. In Palästina sind fetzt die Tore weiter geöffnet worden, dio Immigration strömt dorthin aus allen Ländern und nicht nur Chahizim kommen hu Land, «andern auch Juden anderer Richtungen, uubeioudere grsetzectreue Juden, wenn wir die ökonomische läge drs Lande» zu lieben imstande sind, dann kann die Immigration noch weiter steigen und wir können den Jahrhunderte alten Traum und die Hoffnungen *11' der Juden, die nach Palästina kommen wollen, verwirklichen. Um der Aufbau-Arbelt willen wollen wir uns nun einigen auf einer unparteiischen Basis; auf der Basis der Judischkcit'. Wir haben stets warme Gefühle Hudle Auferstehung Errz-Isracls gehegt, aber Mclnungsvcrschiedenheiten haben uns voneinander getrennt. Dle.politis che n Bestrebungen der Zionisten waren vielleicht notwendig für P ropa ga nd a zweck e, jetzt ist aber die Zelt vorbei. Jetzt brauchen wir praktische Arbeit. Träumer sind notwendig, viel notwendiger bind aber jetzt die Aufbauer, wir müssen jetzt herantreten an eine große Arbeit und als deren Qnindlage muß uns dienen Duldsamkeit und Toleranz gegenüber Andersdenkenden und der Wille zu helfen unseren unglücklichen, hcimloscu Brüdern und Schwestern" (Überall von mir gesperrt). Die angekündigte Toleranz gegenüber den Zionistcn glaubt nun Mr. Marshall in der Welse zu üben, daß er den politischen Zionismus ab eine für propagandistische Zwecke seinerzeit „vielleicht" nützliche, nunmehr aber erledigte Träumerei charakterisiert. Auch über die künftige Stellung der durch Mr. Marshall repräsentierten Kreise zu erzieherischen und sozialen Problemen läßt steh au» der Rede viel herauslesen, wenn man es will . . . Aber wer wagt es letzt? Soweit mir bekannt, hat bis heute keine zionistische Zeitung den Mut (oder das Interesse) gehabt, zu der obigen Rede Stellung zu nehmen. Und diese Kreise sollen in der Zukunft auf die Gestaltung aller, auch der politischen Dinge in Palästina einen Einfluß ausüben und durch ihre Vertreter In der Agency die palästinensische Regierung in »amtlichen, auch In politischen fragen beraten können? Und die Zionistische Organisation toll sich dazu hergeben, daß das Mandat in dem Sinne geändert werden toll, daß an der Jcwish Agency mitbestimmend (und sicher oft entscheidend) Kreise sich verfassungsmäßig beteiligen sollen, che noch vor erfolgter Fusion sich über die zionistische Weltanschauung in solch herabwürdigender Weise äußern? Und eine Konferenz, in der in Anwesenheit unserer Vertreter solche Worte fallen, wird bei uns als Erfolg gebucht!... Etwas Oroteskeres kann man sich kaum denken .. . Dr. M. SoloweitRChik-. Verein zur Ausbildung von Chaluziin Magdeburg, April V)2i. Im Marz fand In Magdeburg die Generalversammlung des Vereins für Ausbildung von Chalu/Jm statt. Die Sitzung wurde eröffnet durch einen Bericht des Vorsitzenden des Vereins, Herrn Seelen freund über die Lage und die Erfolge der Tischlerei. Ab man vor ungefähr »/, Jahren daran King, die Lehrwerkstätte für Chalurlm zu eröffnen, waren vor allem die finanziellen Verhältnisse erheblich besser, als sie sieh im Laufe des Jahres entwickelten. Trotzdem hat die Tischlerei als solche mit Erfolg gearbeitet. Es werden in der Tis-chlcrcl 6 Chahizim ausgebildet und zwar unter Leitung eines deutschen Meisters. Zwei Chaluzitn, die ihre letzte Ausbildung In Magdeburg erhalten haben, sind bereits »ach Palistina abgefahren. In den letzten Monaten ist es gelungen, >ur die ChaTuzim ein eigenes Heim zu schaffen, wo sie alle Rammen schlafen, und wo unter Führung einer geeigneten Chaluzah eine Küche geführt wird. In Zukunft muß vor allen Dingcu dafür geborgt werden, daß für die Einrichtung dieses Helmes, die vorlaufig noch außerordentlich primitiv ist und an der die Chaiurira selbst reichlich mitgearbeitet haben, vervollkommnet wird und daß »ncnfalls die Werkslaltu ihre Schulden bezahlen und einige Anschaffungen machen kann. Dafür werden Insgesamt noch a'k» 2000 M. gebraucht. Herr Paul Krön gab den Bericht über d$n Verein, dessen pu'gabe ca war, einen Lclirllngsfonds zur Entlohnung derjenigen Chaluzlm, die noch nicht genügend im Betriebe ver- Jtncn können, zu unterhalten. Er wies mit Recht darauf hin, 2f8 mit der pünktlichen Zahlung der Beiträge für den Verein flic ganze Arbeit der Werkstätte, die man unbedingt auf RMchaftllcher Basis erhalten will, steht und fällt- Herr Krön entwarf den Pinn für das kommende Jahr, in dem er feststellte, öaB Insgesamt 5000 M. gebraucht werden, d. Ii. monatlich rirka;f» M. Zum Schluß wies Herr Kroh dann darauf hin, daß flit Magdeburger Tischlerei über den Rahmen einer rein zionistischen Angelegenheit hinaus, von großer allgemeiner üdischcr Bedeutung wäre und diücktc seine Befriedigung iber die Anwesenheit des Vertreters der jüdischen Ocmclndc und des Prontbundc* aus und bat die Herren zu dem Ihnen vorgelegten Plane einer Mitarbeit Stellung zu nehmen. Dann hielt Herr Dr. Ascher aus Berlin ein Referat über die allgemeine Bedeutung der Chaluzltit Im Judentum, wo er Insbesondere auf die neue wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Juden aller Länder hinwies und zeigte, wie innerhalb dieser Entwicklung die Aufgabe der Produktivlcruttg junger jüdischer Menschen an erster Stelle stände. Aus den Kreisen der Versammlung wurde dann vor allen Dingen der Wunsch laut, in Zukimlt größere Propaganda für den Verein zu machen, um Ihm eine stärkere Beteiligung In allen Kreisen der jüdhehen Bevölkerung zu sichern. Dies fand auch seinen Ausdruck darin, daß in den neuen Vorstand zwei Herren, darunter der Vorsitzende dra Magdeburger Froutbundes, Herr Fritz Bernhardt, gewählt wurden. Diese Versammlung bewies . In Stimmung und Diskussion, daß das Werk der Magdeburger Tischlerei in diesem schweren Jahre moralisch und wirtschaftlich gelungen ist und bei einiger Mitarbeit der interessierten Kreise alle Aussicht ha», erfolg, reich weiter zu gehen. a'awv^tvttyK>Khtf»i«%MU«a»^ Hebräisch eSpradhschule zu Berlin r^iaa nnayn rw?1? 190 iva XIV. .Icmeiler. End» April werden neuej Antttnacrktassdn eröffnet. Die Vorbesprechung swnrks KcitsatinnK ... des Stundenpläne-» In »Amtlichen AnfAnpnrklsn«n findet Ü Montag, den 27. April, 0 Uhr abends, In dar llochsQbule für dl* Wtssouaebaft, ds» Judentums, ArtlllcriestrsOs 14, 1 Trepp», stsH. N. OorggrUn nharlflU«ub<irg 3( L«lboliHrsQo 25. ® » ihw/iMmmmiw^Miw^ Vortrag Eduard Bernstein Uber Lassallo. (Scholem. Afechcm-Kluh.) Sonnabend, den 2V April, um Uhr abends präzise, »prlcht Relchstagsabg. Eduard Bernstein in den Räumen des Klubs, k'lelstitr. 0, über Ferdinand Lassallc. Oäste willkommen. Vortragsabend. Sonntag, den 2->. April, abends S Uhr, veranstaltet Dr. Benno Wünsch, design. UnfversitäLs-Lcktor für Vortragskunst au der Präger Universität. Im Harmonium« saai (Steglitzer Sir. 35) einen Vortragsabend „Humor In der Literatur1': 1. Deutsche Dichter, % Aus andern Landern, 3. Kitsch. Eintrittskarten zum Preise von 2 ii. 3,50 M. einschl. Steuer h|iu1 zu haben bei: Carl Simon, Harmoniumhaus, Steglitzer Str. 3S, uik| an der Abendkasse. Abend ostjüdlschcr Volkslieder und neuer Instrumentalmusik. Im M«-i*tcr-S.ial findet am Montag, den 27. April, 8 Uhr, ein Konzert mit Kompositionen von Stefan Wölpe statt. Es gelangen zur Uraufführung zwei Sonaten und Bearbeitungen von H ostjüdlschcn Volksliedern. DU: ausgezeichnete Inlerprclln ostjüdlechet Volkslieder, Rnlicl Ermolulkoff, singt die Ucdcr, die Sonaten werden ausgeführt von Arvcd Kurtz (Violine), Armin Liebermann (Cello), Autln Ruduyckvj (Klavier). Am Flügel zur Begleitung der Oesänge Stefan Wölpe. — Karlen sind zu lubcu bei Bote & Bock, Leipziger Str. 37 und T»uentzlenstr.7, im Kaufhaus des Westens, und an der Abendkasse. Berlin. (R e r 11 n c r Z i o n 1»11 s c Ii e V e r c i n i g u n g.) Im Rahmen einer Vortragsreihe über zionistische üegenwaita» fragen ».priebt am Mittwoch, den z). Anrll, nbeiui» 8»/i Uhr. Im großen Saal de> Logenhaiu«, KlelsUlr. 10, Herr Kurt Diu nie nfcld über: „Wirkungen der Entwicklung in Palästina auf das zionistische Leben im Oaluth". Eintrittskarten zum Preise von M. I,—, 1.50 und 2,- frhaltllcht Im Büro der B.Z.V., Melnckestr. 10, In den Buchhandlungen Ostcrtag, Klclststr. 20, Ewer, Knesebeckstr. 51/K und Flensbtirger Str. 20. Qonrrr. O-...... burger Str. 20, und an der AbntriWKse. s K. J. V. tut ..4...J nachmittag» Beschall! ng vermittelt werden. E> 15/HO. In Großstadt an der Ostsee wird bei äußerst günstigen Bedingungen für die. Sommermonate ein Hanslehrer gesucht. E, Ii/121. Tltrarzlrn können Stellungen in Palästina verschallt werden. E. 15/123. Maschinenbau-Ingenieur bucht Stellung in einer Fabrik. E. 15/122. Elcktro-lngeiiieur wird a-s Assistent In einen Großbetrieb gesucht, t. 15/120. — Meldungen unter Autabe der Nummer an tli» Präsidium des K. J.V., Berlin W50, urlürstenstr. IM). Die Synaßogenvercinluuna Pctlalozzistraßo ladt ' die Leser der J. R. zu dem am 27. April abends 8 Uhr im Vereine &aal der Synagoge PcßtalozzJstraßc M/15 stattfindenden Vor IIa traec des Herrn Studienrats Dr. Hammerstedt (vom jüdischen Sehulvereln) ein. Jüdische Gemeinde. Frcil-ig, den 21. April 102) in den Synagogeu nach neuem Ritus abends 7 Uhr, in den Synagogen nach altem Ritus 7 Uhr 30 Min. Sonnabend, den 25. April 1025 morgens: Alte Synagoge 8 Uhr 30 Min.; Synagogen Kalserstr., Rykestr., Pcstalozzlstr,, Cottb. Ufer und Münchener Str.i 0 Uhr; Synagogen nach neuem Rilua: Frühgottcsdieust: 7»/i Uhr, Hauptgottesdleu&t: 10 Uhr. Predigten: Syn. Kaiser- »traue: ür. Loewcuthal. Nene Syn.: Dr. Warschauer, Syn. Llndcnstr.: Dr. Blumcnlhal, Syn. l'asaiicnslr.: Dr. Bergmann, Syn. Lcvetzowstr.: Dr. I.ewkowilz. Jugciidgoltesdlenst: l Uhr, Syn. Knlscrslr.t Dr. Wcyl. Syn. Pcstalozzistr.: Dr. E. Lcvy. Sabbatausgaitg 8 Uhr u Min. Oottcscllenst au den Wochentagen abends in allen Syn.: 7 Uhr, morgens: Syn, nach altem Ritus außer Syn. Pcstalozzistr.: 6'/» Uhr, Syn. Pestalozzistraße und Syn. nach neuem Ritus 7 Uhr. Synagoge MDcr Frlcdcnstcmpci", Ilcrlln-Halcuicc, Markgraf-Albrccht-Straße U/12, Hauptgottcsdicnat: Freitag, abends 7 Uhr (Predigt), Sonnabend, vormittags 10 Uhr (Neumond). Mincha und Lehrvortrag: 7</t Uhr. Sabbatausgang: 8.6 Uhr. WochcnlagsgotlcBdienst: täglich morgens 7 Uhr, abends 7 Uhr. KEREN KAJEMETH LEJISRAEL (JOdbdror NallooadfoBd») » Pottichtekkontoi BwÜn 28247 ' Telephon i BUmsrck 7165-70 Baskkonto: Darnutildter und Nationalbank. W15, , KuriUrstcndtoim 52 r------ l.u .... ...i ^'■liji^ 'JjfAl I,' ' i'lJ \ '.'fin;- ' m>( V ÜÜ^n irteVii fT.V^i***^»» «* Zcntralo iür Deutschland Berlin W 15, Melnokcslr. iO ©ie PcartraocißDoBi deren letzter Ausweis heute veröffentlicht wird, hat diesmal dem Kercn, Kpjemqth über 60000 Mark gebracht. Dieses Ergebnis übertrifft die Einnahmen der vorjährigen Purimaktiori und ist das größte finanzielle Resultat, das jemals bei einer'Auktion In Deutschland erzielt wurde. Dazu haben in erster' Linie tfnserc treuen und bewahrten Mitarbeiter beigetragen, die sich diesmal In einer weit größeren Zahl als r.oust In den Dienst der Aktion gestellt haben. Ihnen gebührt vor allem unser herzlichster Dank, den wir auch an dieser Stelle nochmals aussprechen wollen. Es hat (.ich gezeigt, daß alle Ungunst äußerer Verhältnisse und keine örtliche Schwierigkeit .die Durchführung einer erfolgreichen Sammelaktion für den Kercn Kajcmcth hindern können, wenn mit Jener Hingabc und Arbcltafrcudlgkcit, wie sie die meisten Mitarbeiter diesmal bewiesen haben, die Aktion In Angriff. f;enommeu und mit den bewährten organinatorlschen Er- /Inningen und Maßnahmen zu Ende geführt wird. Bis Rosehhaschnnah wird eine Aktinn von so umfassender Größe wie die Purimaktlon nicht mehr stattliudeu, doch möchten wir unsere Freunde und Mitarbeiter dringend auffordern, überall dort, wo dies möglich ist. tu ba& B'Omor Gelcgcnhcitssammlungen für den Kercn Kajcmcth durchzuführen. Insbesondere verweisen wir dabei auf die ausgiebigste Verwendung'des S p c n d c n h u c h c s bei Hochzeiten, sowie Veranstaltungen an Bl u m e n t a £ c u. In den'nächsten Monaten müssen wir alle unsere Kräfte auf die ' ■ DClehsQiilQoruns konzentrieren,' die zu Peßach ühe.r.ill eingeleitet wurde, l eider müssen, wir Jcslstellcn, daß bisher nur einige Oite uns über die Resultate der Büchscnlccruug' berichtet haben. Es Ist unbedingt erforderlich, daß die bisher vernachlässigte Buchticnarbeit in allen Orlen mit Jener Energie, Umsicht und peinlichster Genauigkeit aufgenommen wird, die diesem wichtigsten ZWcigc unserer Sammeltätigkeit von jetzt ah zukommt. Die Zentrale hat vor Peßach ein Rundschreiben an sämtliche Vertrauensmanner verschickt, und Instruktionen über die Büchscnlccruug erteilt. Die gleichzeitig eingeforderten Daten, die für uns von äußerster Wlehiigkelt sind, haben bisher mir vereinzelte Orte eingeschickt, und wir fordern daher alle Vertrauensmänner nochmals auf, un» diese Daten unverzüglich auf. den .eingesandten vorgedruckten Karten einzusenden. Schon aus den wenigen Angaben, die wir erhalten haben, geht hervor, daß in den meisten Orlen die Zahl der Büchseninhaber bedeutend vermehrt werden kann. Es muß das Ziel ein« Jeden Vertrauensmannes sein, die Zahl der verteilten Büchsen in den nächsten Monaten auf das möglichste Höchstmaß ein Drittel' der ortsansässigen jüdischen Familien •-?u bringen........ Die restlose Leerung aller Büchsen innerhalb der nächsten -Wochen muß in sämtlichen Orten durchgeführt werden. Unsere seit Monaten ausgegebene Parole „Fünf Pfennig täglich, in die Bücheo". die wir besonders im „Aufbau", .der regelmäßig allen Büchacnlnhabern zugeht, propagiert liabcn, dürfte von den meisten Büchsen- Inhabern befolgt worden seht, so daß bedeutende Erträge aus der' BÜcfiscnlccrung resultieren dürften. Gesinnungsgenossen, sorgt dafür, daß die BüchsimertHto rasch' wie mir möglich der Zentrale rulHel'-' .....-> u .t IV t, U*> jttar UtA/tt IM i*r Uta* Ibra» .S •■ .........luuu. •ul|l*lttk>t Ol* hinter d«m Niqi*b lUlxod* Zitil it«m il.nÜMimUiioni' <J»r In d«m l>*lr*(!«na«a Ort Wihr«nd 4«r BtrlehUMÜ •lnr««»ii««ato 8p«*d«n iu Pdr Kf»n<l* too \r- Ooldmtrk *o itic\g\ o^m»ntll«h«r A«i«<U mit Taxt tnd. »aStcdo«! inf WnsMh «Ini B«n»ch»t»hOcnnj »n dl« mit dir nptnda b«d«^hU Farion. Spcndcnc.'ngängo v. X. bim 20. April 1925 ■ 2s@os.sy mu Ucrllnt .(Sekretariat, Mctnekcsu. 10) ..... Allcnstcln« (Leo Lcwald, Markt 17)..... Alzey t (Dr. . Rotlvschild, Antonithctstr. 52) . . . Aschnffonburgi (Ludwig Löwenthal, Stclngasse 4) Augsburgi- . . #................ Bnmbcrgi (Alfred Katz, Langcstr. 3)...... Bernburg i (Werner Wolff)........i Beutlicni (Sekretariat, Friedrich-Wllhchns-Rfng 0) . Bielefeldi (Josef Silber, Qütcrslohcr Str. 84) 2196,11 rH- 33.25 7,- 187,- 1120^0 6,— 365,- 22,- p*?'" ■ mnt ■M'iij« Vi <><■%, •mpvm** fvn »m*HJ I n't il-u l h i i' .L ' ■ i i i '^f Z3C '• ■ .'3 ^i«*,^-.**.w^4/. *+'*j4 naej B'öKa©^ s©Qi föoi aQQara sesaQQCOca^QCu^e&a &3©<s!äEQi®aEa cüas Si)©M«ä@E3EssssEi3 €3gs CI@t?©oi ClaieEHüQfi^ aca^liQ^eraö ,. .'•^ A \Y & 'S ... I* . A i r ■ i i M fm ii;■■[-■; <■ i; > \: 1 V '* ■ ' •! ' *! 1 '> '\f,'' , i' '• V . fn:fi; . . 1; •V'V ,-.'M- '! 1 {Vf:,j; , '• ' ( ' V 1, . '•*;* U.; ' v ' f 1 . -,- '.' i 'n i i< i ■\, •;, t.v (*j h h tk i' ■f V '»r; ' k ' t: ','.» 1 A ■. ■ ) <:'• V^i!i;< t i!!* »•) * ,1! 1 . ' 1 \ '!!»' '.V','.?,mmiii-wwnriPW^4WTOIWP<uwa| *m>^*"im?r*«m^ym-».....w»^mrrfr^».r.;^w?>Twy'^ rJ .)!' i f . ■:\ '•:<* ' 1% >r;.t' i ,' 4 t1' *<